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Foto Zamyat

Was ist denn Suggestopädie?
Kurze Erläuterung dieser ganzheitlichen, kreativen und lebendigen Lehr- und Lernmethode

Wie sieht so ein Online-Seminar aus?
Wie die Arbeit in einem asynchronen virtuellen Seminarraum abläuft

Beispiele für einen virtuellen Seminarraum
Machen Sie sich ein Bild

Wie viel Zeit sollte man täglich kalkulieren?
Damit Sie möglichst viel von dem Seminar profotieren können

Wo bleiben die Lerntypen?
Können auch in einem Online-Seminar alle Lerntypen berücksichtigt werden?

Vorteile von Online- Seminaren
Außer Zeit- und Kostenersparnis gibt es auch inhaltliche und methodische Vorteile gegenüber Präsenzseminaren

Ein Rap zu Online- Seminaren

 

Erste Suggestopädische Online-Akademie

                                         

Kostenloses Schnupperseminar

Wenn Sie noch nie ein Online-Seminar besucht haben und einfach mal sehen wollen, wie es in so einem vituellen Seminarraum aussieht, dann können Sie  an einem kostenlosen Schnupperseminar teilnehmen.

Sie finden dort einige Beispiel-Lektionen und Übungen und haben auch Gelegenheit, einige Übungen oder Spiele mitzumachen.
Wenn Sie dort etwas schreiben oder fragen, werde ich Ihnen antworten oder mit Ihnen an einer Methode arbeiten.

Schauen Sie vorbei und probieren Sie es aus! Hier können Sie sich anmelden:

Der nächste Termin: 04.-06. Dezember 2011.

Thema:
Das fängt ja prima an! - Einstiegsmethoden in Online-und Präsenzseminare.
Ausführliche Infos finden Sie, wenn Sie auf den Link klicken. 

Was ist Suggestopädie?

Suggestopädie ist eine ganzheitliche Lehr- und Lernmethode, mit der Menschen leichter, entspannter und mit Freude lernen.

Sie beinhaltet kreative und spielerische Methoden, Entspannungselemente und Musik. Vor allem berücksichtigt sie die unterschiedliche Weise, in der Menschen lernen, in dem die Inhalte multisensorisch aufbereitet und angeboten werden, so dass alle Lerntypen einbezogen werden.

Ein schreckliches Wort für eine wunderbare Sache

 Im Deutschen klingt das Wort „Suggestion“ hauptsächlich negativ und weckt Assoziationen an Manipulation und Überreden. Wieso bezeichnet man eine ganzheitliches Lehr- und Lernkonzept mit einem solchen Begriff?

„To suggest – anregen, vorschlagen“ sind einige der Übersetzungen, die ich in meinem alten Schöffler- Weis finde.

Genau darum ging es dem bulgarischen Begründer der Suggestopädie Lozanov, der den englischen Begriff zugrunde legte. Es geht darum, dass Lehrer und Trainer die Vielfalt der eingesetzten Methoden als Vorschläge und Angebote für ihre Lerner verstehen. Wesentlich ist dabei, für alle Lerntypen etwas anzubieten, damit sich jeder die Form wählen kann, in der er am besten lernt.

Gleichzeitig spielt der Begriff „Suggestion“ allerdings auch in der zuerst erwähnten Bedeutung eine Rolle in diesem Konzept. Nämlich dergestalt, dass Trainer sich über die Suggestionen, die in jedem Lernprozess stattfinden bewusst werden und sie diese positiv unterstützend einsetzen.

Als Trainer und Lehrer beeinflussen sie immer die Menschen, mit denen sie arbeiten. Durch das, was sie bewusst einsetzen an Material und Verhalten ebenso wie durch unbewusste Signale, die bekanntermaßen stärker wirken. Ihre Mimik, Körperhaltung und Gestik kann lernfördernd oder -hemmend wirken. Die ganze Umgebung spielt ebenfalls eine Rolle. Auch diese können sie beeinflussen.

Damit zusammen hängt die so genannte „De- Suggestionsarbeit“.  Viele Teilnehmer haben Lernblockaden oder Hindernisse, die ein effektives Lernen verhindern. Daher ist es auch Bestandteil der Suggestopädie, solche Lernblockaden und hinderlichen Selbst- Suggestionen aufzuspüren und zu beheben oder zu verwandeln in positive, bestärkende Haltungen.

Wie sieht so ein Online- Seminar aus?

Virtueller Seminarraum

Sie arbeiten in einem virtuellen Seminarraum, in einem Forum. Dort gibt es verschiedene Ober- und Unterordner (Seminarräume), die Ihnen bei der Orientierung helfen.

In die Abteilung „Seminarinhalte und Aufgaben“ stelle ich täglich das Skript mit den Themen und Übungen ein, sowie weitere Informationen.

In einem anderen Bereich „Plenum, Arbeitsgruppen und Pausenraum“ treffen sich alle Teilnehmer zu verschiedenen Themen und Übungen und zum Austausch.

Es gibt noch weitere Bereiche, die Sie unten auf der Übersicht sehen können. Diese variieren je nach Seminarthema.

Asynchrones Arbeiten

Die Arbeit verläuft asynchron, das heißt, es müssen nicht alle gleichzeitig im Seminarraum sein, sondern jeder kann dann die Unterlagen lesen, runterladen, damit arbeiten und seine Übungen einstellen, wann er möchte.

In der Regel bekommt jeder Teilnehmer innerhalb eines Tages Antworten vom Trainer, wenn es zu der Übung Ergänzungen gibt oder Fragen.

Wie viel Zeit sollte man täglich dafür kalkulieren?

Der Zeitumfang hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab, zumal Menschen unterschiedlich schnell lesen, schreiben und arbeiten.

Als grobe Richtung kann ich folgende Hinweise geben:

  * Für die Arbeit am Skript und die wichtigsten Aufgaben sollten sie mit ca. 1 Stunde pro Tag hinkommen.

* Wenn Sie aber auch die Beiträge der anderen Teilnehmer lesen und sich mit diesen austauschen möchten, müssen Sie mehr Zeit einplanen.

Das würde ich Ihnen auch sehr empfehlen, da das einen großen zusätzlichen Gewinn bringt und einer der Vorteile eines Online- Seminars ist. Daher sollten Sie diese Möglichkeit nutzen, das große Potenzial und die unterschiedlichen Ressourcen der Teilnehmer hinzuzunehmen.

* Sie brauchen außerdem Zeit, die Antworten der Trainer zu lesen und evtl. darauf zu antworten. Gerade diese vertieften Diskussionen zu konkreten Fragen sind ein weiteres Plus, das so in Präsenzseminaren zeitlich oft nicht möglich ist.

 

Beispiel für einen virtuellen Seminarraum

Thema: Einführung in suggestopädische Online- und Präsenzseminare

Überblick über das Forum

0 Startseite

Organisatorisches

0 Infos von Zamyat

0 Technische Fragen zum Forum

0 Tägliche Mail

0 Coaching- Termine mit Zamyat

Plenum, Arbeitsgruppen und Pausenraum

0  Kennenlernen und Zusammenkommen

0  Gruppenübungen

0  Energieaufbauübungen, Spiele und kleine Kreativ-Übungen

0  Körper- und Entspannungsübungen

0  Bücher, Linktipps und andere Infos

0  Cafeteria

Seminarinhalte und Aufgaben

0  1. Tag

0  2. Tag

     usw.

Teilnehmer- Arbeitsmappen

0  Ulrike

0  Peter

0  Sabine

usw.

 

Und wo bleiben die Lerntypen?

Viele können sich nicht so richtig vorstellen, wie das funktionieren soll. „Da wird ja nur gelesen und geschrieben, das kann doch nicht reichen, um so komplexe Themen wie „Seminarmethoden“ zu bearbeiten? Dazu braucht man doch lebende Menschen!“

„Und der suggestopädische Anspruch, alle Lerntypen mit einzubeziehen, der lässt sich ja wohl auch kaum online realisieren- oder?“

Das sind genau die Herausforderungen, die mich reizten. Denn es ist ein Fakt, dass die Formen des Online- Lernens in Zukunft sicher enorm steigen werden, da sie neben den  oben genannten befürchteten Nachteilen viele Vorteile haben. Dazu können Sie weiter unten nachlesen.

Zuerst zu den Fragen:

Man kann auch in solch einem asynchronen Forum andere Elemente mit einbeziehen.

Auf der Startseite werden täglich Fotos eingestellt als so genannte „Randstimuli“, das sind Poster, die ich in Präsenzseminaren aufhänge mit einem Foto und einem Spruch.

Das können auch andere schöne Fotos und Zitate sein, die eine Einstimmung in den Tag geben.

Für die Kinästheten gibt es zum einen täglich Körperübungen, die genau beschrieben sind, oft auch mit Foto oder Zeichnung.

Ansonsten gibt es zu einigen Spielen und Energieaufbauübungen Links zu Filmausschnitten, wo diese Spiele mit einer Seminargruppe vorgeführt werden.

Im Internet findet sich eine Fülle an Audio- und Videomaterial, das passend zum Thema oder als Unterhaltung mit einem Link eingebunden werden kann.

Diese Elemente dienen erst einmal dazu, eine angenehme Stimmung und Seminaratmosphäre zu erzeugen, wie auch Musik und Plakate in Präsenzseminaren eine schöne Raumgestaltung unterstützen.

Für die inhaltliche Arbeit werden auch zusätzliche Tools hinzugenommen.

Mit Telefonkonferenzen oder Chats kann ein direkter Austausch stattfinden. Es werden auch Methoden eingesetzt, bei denen alle gleichzeitig (oder kleine Arbeitsgruppen) an einer Übung arbeiten können. Plenum wechselt ab mit Aufgaben für Paare oder kleine Gruppen.


Üben im realen Leben

Bei Themen wie „Seminarmethoden“ oder auch „Kommunikation“, „NLP“ oder „Zeitmanagement“ findet das praktische Tun in den realen Situationen statt. Damit ist der Transfer viel wirkungsvoller und unmittelbarer als bei Präsenzseminaren.

Die Teilnehmer probieren beispielsweise eine neue Methode aus und können dann im Online- Seminar gleich berichten, wie es geklappt hat oder nachfragen, wenn sie etwas verbessern wollen. Daher finden viele Seminare in mehreren Modulen statt, so dass dazwischen auch Zeit für das Üben und Umsetzen bleibt.

Lerntypen

Sicherlich können wir in einem Online- Seminar nicht zusammen tanzen und spielen- was die Kinästheten lieben.

Dafür gibt es dann aber nicht nur andere Spiele, die eben im Internet stattfinden, sondern es kommen andere Aspekte, die ebenfalls für Kinästheten wichtig sind, mehr zum Tragen als in Präsenzseminaren.

Sie sind nämlich sehr unabhängig und möchten selbst wählen. Die Online-Variante ermöglicht es den Teilnehmern, selbst zu entscheiden, wann und wie sie arbeiten, welche Übungen sie mitmachen und welche nicht.

Weiter ist für Kinästheten eine gute Beziehung zum Trainer wichtig. In einem Online- Seminar ist eine viel intensivere Beziehung und Arbeit miteinander möglich als in einem Präsenzseminar, wo ich 12 Teilnehmer habe.

Online kann ich mich mit jedem Teilnehmer zu jeder Übung und zu jedem Thema beschäftigen – vorausgesetzt, die Teilnehmer nutzen diese Möglichkeit und veröffentlichen ihre Ergebnisse und Fragen im Seminarraum.

Die Intensität der Arbeit bestimmen die Teilnehmer selbst durch ihre Anwesenheit und ihre Beiträge.

Das sind nur einige wenige Beispiele.

Vorteile von Online-Seminaren

    Alle Beteiligten sind räumlich und zeitlich unabhängig. Jeder kann sich frei seine Zeit einteilen, sowohl Trainer als auch Teilnehmer. Ob ich in Lohmar sitze oder in der Türkei ist auch ganz gleich. Ich kann früh morgens arbeiten, wenn ich eine Lerche bin. Die Eulen können abends spät loslegen- und andere in der Mittagspause.
   

Es werden deutlich Kosten für Reise und Unterkunft gespart.

Es wird Zeit durch Anreise und Übernachtung im Hotel gespart.

Aber auch inhaltlich gibt es etliche Vorteile:

  •   Bei einem Präsenzseminar kann ich nicht immer so gezielt auf jeden einzelnen Teilnehmer eingehen. Bei einem Online-Workshop bekommt jeder die gleiche Aufmerksamkeit und ständiges persönliches Feedback des Trainers oder der Trainerin. So können manche Lernprozesse sicher besser gefördert werden und eine intensivere Arbeit eines jeden Teilnehmers ermöglicht werden.

(Das ist vielleicht nicht in allen Online- Seminaren so, denn das hängt natürlich sehr stark vom Engagement der jeweiligen Trainer ab. Ich hatte meist das Glück, dass es eine solch intensive Betreuung gab, habe aber auch schon von anderen Formen gehört. Da wird beispielsweise nur jede Woche eine neue Lektion eingestellt und die Beantwortung durch die Trainer ist nicht immer so zeitnah und intensiv).

  • Durch die zeitliche Entzerrung kann jeder Teilnehmer sich intensiver mit den einzelnen Übungen und Aufgaben beschäftigen. Sie müssen nicht den ganzen Stoff an ein bis zwei Tagen inhalieren, wie bei einem Präsenzseminar.
  •   Bei bestimmten Themen können Sie auch während des Workshops schon die Umsetzung in die Alltags- und Arbeitspraxis proben – und nicht erst nach dem Seminar, wenn sie keinen Kontakt mehr zum Trainer haben.

Beispielsweise bei meinem Seminar zum Thema „Zeit- und Selbstmanagement“.
Bei einer Seminardauer von 14 Tagen können die Teilnehmer täglich ein kleines Tool in ihren Arbeitsalltag integrieren, ausprobieren und nachfragen. Sich über Erfolge und Misserfolge austauschen und nachbessern.

Auch bei dem Seminar „Kreative Seminarmethoden“ habe ich erlebt, dass eine Teilnehmerin parallel dazu einen eigenen Kurs anbot, viele der vorgestellten Methoden sofort auf ihre Zielgruppe und ihr Thema übertrug und ausprobierte und so direkt ganz konkrete Erfahrungen damit machte.
Entsprechend konkret waren dann ihre Nachfragen im Forum, wo ich ihr dann weitere Tipps und Anregungen, Arbeitsblätter und Materialien zur Verfügung stellen konnte.

 

  • So kann auch gezielter an auftretenden Problemen gearbeitet werden.

 

  • Im Sinne der Lernpsychologie ist es besser in kleinen Happen zu lernen und zu „verdauen“ als alles auf einmal.

  • Jeder kann in seinem individuellen Tempo arbeiten und lernen – ohne dass der Rest der Gruppe genervt wartet und sich jemand gehetzt fühlt, wie das in Präsenzseminaren immer wieder mal vorkommt. Und die Rhythmen sind bei den Menschen sehr verschieden.
  • Die Teilnehmer bekommen sehr ausführliches Material an die Hand, das noch sehr viel umfangreicher und detaillierter ist als normale Seminarunterlagen. Denn es muss ja alles schriftlich erklärt werden, was ein Trainer sonst im Seminar erläutert.
  • Hinzu kommen auf aktuelle Anfragen einzelner Teilnehmer noch weitere Materialien, Hinweise und Links, die in einem Präsenzseminar vorher gar nicht so eingeplant werden können, weil man die Teilnehmer und ihre Themen oft vorher nicht kennt. (Auch wenn ich Vorab- Fragebögen schicke).
  • Die Teilnehmer können sämtliche Unterlagen, aber auch alle weiteren Fragen und Antworten speichern und als Zusatzmaterial nachlesen.

Zusammengefasst:

Es ist eine viel individuellere Betreuung der einzelnen Teilnehmer möglich, als das in Präsenzseminaren von zwei Tagen möglich wäre.

Die Teilnehmer können in ihrem eigenen Tempo und Rhythmus lernen.

Sie bekommen die Lektionen in kleinen Einheiten und können diese sofort in ihren Arbeitsalltag integrieren, dort testen und bei Problemen nachfragen.

Es werden Zeit und Kosten gespart.

 

Rap zu Online-Seminaren

Als Werbung für den Workshop zum Thema "Online- Seminare" führte ich auf dem DGSL-Kongress einen kurzen Rap vor.

 

Hier der Text:

Online- Seminare
die sind doch das Wahre

Für jeden Lerntyp was dabei
sind die Teilnehmer ganz frei

das zu wählen und zu tun
dann zu lernen oder ruhn

wann sie wollen, was sie brauchen
ob sie lernen oder rauchen

kommt in meinen Workshop her
dann erfahrt ihr noch viel mehr.

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Bücher und DVDs

Zauberwelt der Suggestopädie

Juli 2010 erschienen