Das umgekehrte Dreieck
Zur Methode
Mit dieser Methode kann man ein Problem lösen, einen Konflikt analysieren, etwas bearbeiten. Das einfache Schema ermöglicht eine langsame, konkrete Vorgehensweise.
Dauer: 1-3 Stunden
Sozialform: Kleingruppen (3-5 Teilnehmer), auch als Einzelarbeit möglich
1. Problem
Das Problem, das bearbeitet werden soll, wird in das „labile Dreieck“ geschrieben, das auf dem Kopf steht. Das „labile Dreieck“ ist das visuelle Symbol für das Problem. Es kann nur solange bestehen bleiben, wie es von Kräften gestützt und gehalten wird.
2. Ursache
Nun werden "Stützen" gesucht: mögliche Ursachen, die das Problem oder den Konflikt erzeugt haben, Kräfte, die den labilen Problemzustand stabilisieren. Sie werden als Stützen am Dreieck angebracht (und diese entsprechend beschriftet).
3. Strategien
Zu jeder "Stütze" wird nun ein Vorschlag gesucht, der diese Stütze "absägt": eine Lösungstrategie. Die Lösungsideen werden ebenfalls notiert.
Mögliche Weiterarbeit
Wenn in Kleingruppen gearbeitet wurde, können diese anschließend ihre Ergebnisse in Bezug auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede vergleichen und Schwerpunkte für die weitere Arbeit erarbeiten.
(Leicht abgewandelt nach: R. Rabenstein, R. Reichel, M. Tanhoffer: "Das Methodenset", Bd.2)

