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Foto Zamyat
Seminare der Online Akademie
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
1. Modul: 26.-30.Januar 2015,2. Modul: 23.-27. Februar 2015,3. Modul: 23.-27. März 2015 ,
77-Tage-Motivations-Challenge
29. September 2014
Kreativ-Walk in Ahrweiler
So 20. Juli,So 10. August,So 07. September,So 26. Oktober,+ freie Terminwahl möglich
Twitter für Trainer
Termine bitte anfragen; auch als Einzelseminar zu buchen,
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1198 Antworten “”

  1. Doc Sarah Schons schrieb:

    G R A T U L A T I O N!!!!
    liebe zamyat,
    dein neues blog find ich richtig schön!!! möge der blog-umzug zu deiner homepage das gleiche bewirken, wie bei mir: >1001 x höhere zugriffszahlen... du hast es verdient! dein tolles angebot ist ein blumengarten in der wüste...
    herzliche grüße von sarah sahara & zoo

  2. Heide schrieb:

    Liebe Zamyat, auch von mir herzliche Glückwünsche - und gleich eine Frage: Wo verbirgt sich denn der RSS-Feed? Mein Feedreader Bloglines kann nämlich keinen finden ... :-( Und das ist blöd, weil ich alle Blogs über den Feedreader abonniere.

  3. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo liebe Heide,

    ja, wo verbirgt er sich denn:-)?

    Danke für den Hinweis, es gibt noch viel zu basteln, du ahnst ja, wie viel Arbeit das ist.
    Wird sicher auch noch kommen, bin nur im Moment ständig auf Achse auf Trainings und Kongressen - und dann erst mal im Urlaub (Al-Hamdulillah!), da werde ich nicht alles schaffen. Ich war froh, dass ich ihn erst Mal überhaupt zum Laufen brachte...

    Wird auf die Liste gesetzt (ist vielleicht nur ein kleiner Klick, keine Ahnung...)

    Liebe Grüße
    Zamyat

  4. Dorothée schrieb:

    Hallo Zamyat,
    ein schönes Seminar mit 1000 und Einer Ideenanregung, ich habe mich sehr wohl gefühlt und freue mich auf die CD.
    Ganz liebe Grüße aus Dortmund.
    Dorothée

  5. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Dorothee,
    Danke für dein Feedback :-). Ich hoffe, du hattest noch einen schönen Nachmittag mit deinem Neffen. Wenn du zu den Integrations- und Transferübungen, die du nicht mehr mitbekommen hast, noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden. Sie stehen ja alle in der Seminarmappe: Domino, Mind Map auf dem Boden, Stolpersteine und Transfer-Pyramide.

    Viel Spaß beim Umsetzen
    Zamyat

  6. Doc Sarah Schons schrieb:

    also, wenn ich ein schläfchen mache, bin ich den rest des tages völlig verquietscht. das liegt an meinem chronobiologischen rhythmus, der nicht nach nordeuropa passt... ich hab morgens eine laaaange anlaufzeit, in der ich mich sehr behutsam und meditativ auf den tag vorbereite. und wenn dann die betriebstemperatur erreicht ist, halt ich ohne probleme und ermüdung bis in die nacht durch... es gibt sie wirklich, die verschiedenen chronotypen - und die wissenschaft ist endlich auf der spur..

  7. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, in der Tat gibt es da verschiedene Typen.

    Worauf es ankommt ist, dass jeder SEINEN Rhythmus kennt und Möglichkeiten entwickelt, wie er entsprechend seinen Bedürfnissen leben und arbeiten kann. Weil er dann einfach am effektivsten und freudevollsten arbeiten kann!

    Dazu muss man das aber erst einmal herausfinden - und dann auch dazu stehen. Mein Beitrag war als entsprechende Ermutigung dafür gedacht.

  8. Heidrun schrieb:

    Hallo Zamyat und hallo liebe Mitleser,

    schon seit vielen Jahren schwöre ich - insbesondere in Stresssituationen - auf den (Mittags)schlaf (auch 5 oder 7 min tun's oft bei mir). Ich glaube, dass ich dann zwei Mal über den Alphazustand gehe (beim Einschlafen und Aufwachen) und so die genialsten Ideen habe ...

    gutes Ausprobieren allen Noch-Schwankenden (in anderen Ländern darf man sogar in Firmen mittags schlafen :-))

    Heidrun

  9. Monika Meurer schrieb:

    Bei mir kommt auch das Nachmittagsloch, aber ich mache dann etwas einfacheres oder gehe spazieren. Schlafen geht tagsüber gar nicht. Dann werde ich den Rest des Tages überhaupt nicht mehr wach.

  10. Monika Meurer schrieb:

    Also mein Traumurlaub besteht aus einem Wechsel von einer großen mehrstündigen Wandertour und am nächsten Tag zur Erholung eine Stadt oder ein Museum besuchen. Auf jeden Fall viel körperliche Bewegung an frischer Luft. Es darf auch schon mal das Mithelfen bei der Heuernte sein oder einen ganzen Tag Beeren pflücken oder Pilze suchen.

  11. Silber Ursula schrieb:

    Als Lehrerin habe ich ja lange Ferien. Im Urlaub, wenn ich auf Reisen bin, möchte ich viel sehen. Städte, Landschaften, Ausgrabungsstätten, Menschen vom Kaffeehaus aus beobachten, herumfahren mit eigenem auto oder Leihwagen und den einen oder anderen Tag am Strand verbringen. 14 Tage in einem all inklusive Klub wären für mich ein Horror und auch vollständig organisierte Gruppenreisen mit dem Bus. Erholen kann ich mich im Wochenendhaus in den österreichischen Bergen mit Wandern, Lesen, baden,.......

  12. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach, das sind ja wieder schöne Beispiele, wie unterschiedlich die Menschen und ihre Bedürfnisse sind.
    Ob Lerchen oder Eulen, verschiedene Chronotypen und was es sonst noch gibt...
    Schöne bunte Vielfalt!

  13. Karin Kossek schrieb:

    Leider klappt es nicht immer mit dem Mittagsschlaf. Aber bei mir ist es eigentlich immer ein "Wegsinken" für ca. 10 Minuten. Danach wache ich meist von alleine auf und bin erfrischt. Richtig schlafen und vor allem länger wäre schlecht für mich. Das Wach-werden nach 10 Minuten passiert mir auch schon mal abends im Bett. Vielleicht sollte ich dann meinen wachen Geist für was Kreatives nutzen? :-)

  14. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, ich habe auch immer was zu schreiben neben dem Bett liegen (und auch im Bad und in der Küche), denn gerade im Alphazustand kommen ja oft die guten Ideen. Wenn ich sie dann nicht gleich aufschreibe sind sie futsch - wie Träume.

    Also, ich finde jede Länge von Mittagsschlaf klasse. Meist sind es auch nur 10 Minuten (in denen ich auch nicht wirklich schlafe, sondern mehr komatös vor mich hin liege), manchmal in letzter Zeit knacke ich auch richtig ein - wenn ich seit 5 Uhr aktiv bin und erst spät ins Bett gekommen war. Das finde ich dann auch ok - und nachher geht's weiter...

    Wenn ich abends nicht einschlafen kann (was selten ist), dann lese ich meist, das macht schön müde...

  15. Doc Sarah Schons schrieb:

    Das klingt sehr gut und fühlt sich sehr gut an - danke für den Bericht, liebe Zamyat!

  16. Doc Sarah Schons schrieb:

    ich habs mit tipp10 gelernt... kostenfrei im internet... ;-)

  17. Doc Sarah Schons schrieb:

    noch bessere PR ist es, wenn konnotiert wird "wow, die/der ist aber richtig gut und angesagt"... ;-)

  18. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke liebe Sarah, habe es gleich runtergeladen und angefangen :-).

    Habe noch von einer anderen Methode gehört, bei der man das in vier Stunden lernt (mit Farben und Entspannung, also eher suggestopädisch), bin aber noch dabei herauszufinden, wo das in meiner Nähe angeboten wird. Aber natürlich muss man dann auch üben... So kann ich schon mal mit tipp10 anfangen.

  19. Zamyat M. Klein schrieb:

    Dazu fällt mir dann ja gleich ein eigenes Erlebnis ein, das auch ungeahnte Kräfte in mir mobilisierte.

    Zu Zeiten, als ich fast jeden Morgen um 6 Uhr eine Stunde mit einer Nachbarin durch den Wald walkte, begegnete uns zum ersten mal ein Wildschwein. Gerade im letzten Seminar hatte mir ein Teilnehmer erzählt, das Wildschweine sehr gefährlich sein können, vor allem wenn sie Junge haben.
    Bei der ersten Begegnung lief das Wildschwein aber etwas weiter entfernt einen Hügel hinauf - Glück gehabt.
    Doch etwas später auf einem Weg - da kommen uns doch röchelnd drei Jungtiere entgegen. Oje, wenn die Mutter in der Nähe ist... vielleicht war sie das ja eben????

    So schnell bin ich noch nie den Weg bergan geeilt, mit leichter Panik im Nacken. Ob die dünnen Walking- Stöcke irgendetwas gegen Wildschweine ausrichten können?
    Zum Glück musste ich es nicht ausprobieren.

    Letzte Woche bin ich auch wieder stolz so früh losmarschiert, sogar alleine (meine Nachbarin hat mich als Walk-Partnerin verlassen), da kreuzt wieder ein Wildschwein meinen Weg. Seitdem bin ich wieder auf Yoga umgestiegen, zumindest um diese Uhrzeit. Dabei liebe ich es, so früh am morgen eine Runde zu laufen, bevor ich mich an den PC werfe.

  20. Bernd Röthlingshöfer schrieb:

    Das sind doch schon tolle Hinweise für mein neues Buch. Darf ich die gleich nehmen?

  21. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, klar, habe ich gar nicht dran gedacht. Ich habe aber noch was anderes in petto, das mir gestern bei meinem "Mittagsschlaf" einfiel... Das schreibe ich dann auch noch.

  22. Hannsjörg Dehner schrieb:

    Ich bin gespannt auf mehr.
    Einige Ideen/Fragen dazu:
    Wäre der Einsatz von Webcams oder gar Videokonferenz möglich/bezahlbar/organisierbar?
    Gemeinsames Arbeiten an mindmaps und - mithilfe der Software "PinKing" arbeiten an der virtuellen Metaplanwand?
    Einbau von kleinen Videofilmen oder Tonaufzeichnungen?
    Skype nutzen für akutstische Präsenz?
    Noch eine Frage: Wo haben Sie sich zur Teletutorin ausbilden lassen?

    Hannsjörg Dehner

  23. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Hannsjörg Dehner
    Die Ausbildung zur Teletutorin habe ich bei der FAW (Virtuelle Akademie http://www.virtuelle-akademie-faw.de/viewpage.php?page_id=16) gemacht, das war eine rein virtuelle Ausbildung und passte mir gerade zeitlich am besten. Dort sind auch viele der Möglichkeiten integriert, die Sie ansprechen: gleichzeitiges Arbeiten an einem Whiteboard, über Headset miteinander sprechen können, Chat (gemeinsamer und noch ein "heimlicher" zu zweit).
    Dort konnte man auch gemeinsam an einem Mind Map arbeiten - sei es, dass ich es auf dem Whiteboard selbst hergestellt habe oder meins von Mindjet für alle sichtbar gemacht habe.
    Mit Wabcam und Videokonferenzen habe ich noch keine Erfahrung - für das, was ich anbiete, ist das aber auch nicht unbeding erforderlich.

    Ich weiß nicht, wo Sie wohnen - es gab beispielsweise auch ein interessantes Angebot von der Erzdiözese Köln, das war eine Verbindung von Präsenz- und Online- Seminar, aber da klappten die Präsenztermine bei mir leider nicht.

    Sie können mir ja bei weiteren Fragen auch gerne eine E-Mail schicken, bin die nächsten Wochen viel auf Training unterwegs und werde hier nicht so regelmäßig schreiben können.

    Bieten Sie auch Online- Seminare an?

  24. Nils Schulte am Hülse schrieb:

    Hallo Frau Zamyat,

    ja, das Problem kenne ich ebenfalls und auch ich empfinde diesen logistischen Teil unserer Tätigkeit eher als zwangläufiges Übel. Meine Lösung sieht etwas einfacher aus, da wir glücklicherweise einen größeren Teil an offenen Seminare und firmeninternen Trainings in der näheren Umgebung durchführen. Wenn es dann auf Reisen geht, nutze ich bis vier/fünf Stunden Reisezeit in der Regel das Auto. Bei allem was darüber liegt meist das Flugzeug.

    Da die Aufträge in der Regel von großen Firmen gebucht werden, setzte ich so viel wie möglich auf meine Anforderungliste an das Hotel. Seminarunterlagen, die nicht vom Veranstalter gedruckt werden, versende ich meist mit der guten alten Deutschen Post.

    Da ich heutzutage fast alle zusätzlichen Unterlagen, die wichtig werden könnten und alle meine Präsentationen in meinem Laptop mitnehme empfinde ich als sehr angenehm, obwohl ich großer Fan der Flip-Chart bin.

    Herzliche Grüße aus dem hohen Norden

    Nils Schulte am Hülse

  25. Doc Sarah Schons & Zoo schrieb:

    ja, so ganz kreative geister sind da geweckt...
    mausbert muss irgendwie mit wanda, dem tasmanischen teufelslabbi, verwandt sein... dank dir für diese dolle fotostrecke, liebe zamyat, die ich bei la wandas telefonitisphase leider versäumt habe! frage am rande: haben unsere kleinen das mit dem telefon vielleicht durch uns und ursprünglich von monika birkner?! ;-)

  26. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein, liebe Frau Dr. Schons,

    wie ist das noch mit dem Gesetz der Resonanz? Kreative Menschen ziehen andere Kreative an - oder?
    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  27. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    Ihren Ansatz, das eigene System zu finden, finde ich sehr gut. GTD hat seine Vorteile, aber das heißt nicht, dass man sich ihm sklavisch beugen muss. Wichtig ist allerdings, dass das eigene System - aus welchen Komponenten es sich auch zusammensetzt - lückenlos ist und es einem ermöglicht, den Kopf wirklich frei zu bekommen und das umzusetzen, was einem wichtig ist.
    Produktive Grüße
    Monika Birkner

  28. Doc Sarah Schons schrieb:

    genau, liebe zamyat: weiter so! we should practice what we preach... ;-) mir helfen ja bei den pausen die hunde sehr. die strukturieren mir die abwesenheitszeiten aus patientenkontakt und compiworks... meine "PTs" halt.. feru mich sehr auf unser treffen gleich (und die hunde bring ich ja mit - kannste dann mal probieren in der pause ;-)

  29. susanne schrieb:

    Letzteres

  30. Gaby Krischel schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich denke, jeder muss sein System finden. Ich arbeite mit Mappei (ist ja so wie Classei) und habe neben einem Tagesplan einen Monatsplan (Formblatt kann ich Dir gerne zusenden). Dies halte ich bei unserem Beruf für sehr wichtig, denn wir sind ja häufig weg und müssen daher vorplanen. Dort notiere ich in Stichworten, was erledigt werden muss. Daraus folgt dann der Wochen- oder Tagesplan. Hört sich technischer an als es ist.
    Wichtig halte ich auch: Prioritäten setzen!! und Wichtiges aufschreiben !! Wenn ich nicht weiß, was für mich wichtig ist frage ich mich immer, womit ich Geld verdiene: Das mache ich dann zuerst.
    Übrigens: Erledigtes streiche ich durch. Was dringend ist oder noch abgearbeitet werden muss, markiere ich. Jeder Jeck ist eben anders.
    Einen herzlichen Gruß
    Gaby Krischel

  31. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gaby,

    das klingt nicht technischer als meins- und im Grunde mache ich ja das Gleiche: Monats-, Wochen- , Tagesplan - nur eben mit Mind Maps und Symbolen.
    Der Unterschied von unseren "normalen" Systemen zu GTD ist: nicht nur das Wichtigste aufschreiben, sondern wirklich ALLES, damit man wirklich ein entspanntes Gefühl hat, weil man weiß, dass mann NICHTS vergessen kann.
    Dazu reicht natürlich nicht das Aufschreiben, sondern hinzu kommt ein System, wie man sicherstellt, dass man eben von dem Aufgeschriebenen nichts aus den Augen verliert. (Wie die wöchentliche Durchsicht der Listen oder Mind Maps).
    Jedem Diersche sein Pläsierche (in Abwandlung deines Zitats:-).

  32. Anna schrieb:

    Und immer ein dünnes Tuch dabei haben, hilft Wunder gegen Klimaanlagen, wenn das mit dem Egoismus dann doch nicht so klappt

  33. Joachim Beyer schrieb:

    Und natürlich vor allem ein Intensiv-Stimmtraining ;-))), damit die (erkältungs- oder zug-bedingt) angekratzte Stimme nicht auch noch funktionell schlecht behandelt wird.

    Stimmige Grüße

    Joachim Beyer

    Die Macht der Stimme

  34. Simone schrieb:

    Liebe Zamyat, ich freue mich jeden Monat auf deinen newsletter, zum Thema Erfolg feiern kann ich beisteuern - wir sind gerade aus dem Kaukasus zurück, wo wir trekkingmäßig auf uns allein gestellt unterwegs waren in den einsamen Bergen, da mußte ich meine Angst überwinden lernen vor den Nächten im Zelt, es ist für mich ein großer Erfolg, mich überwunden zu haben. Und die Kraxelei in den Bergen war auch nicht immer einfach, manche Stellen hatten es in sich - auch das war für mich ein Erfolg - nicht aufgegeben zu haben, nicht zu verkrampfen an schwierigen Stellen. Und das Feiern sieht so aus - wir werden lange zehren von diesen intensiven Erfahrungen und immer wieder davon erzählen. Liebe Grüße aus Moskau, Simone

  35. Annja Weinberger schrieb:

    ... härrlisch, Zamyat, da kommt Freude auf bei der Schreibtischarbeit!
    Will ich auch haben.
    Annja

  36. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Simone,
    toll, was du dich traust - ich bin ja so schwindelig, in die Berge könne ich mich nie wagen. Dafür habe ich ja oft genug unter freiem Himmel in der Sahara übernachtet- das ist ja sicher vergleichbar.

    Es ist schön, lange von solch besonderen Erfahrungen zehren zu können und andere daran teilhaben zu lassen.
    Schöne Grüße nach Moskau - wohnst du nun ganz dort oder treffen wir uns beim DGSL-Kongress?

  37. Sandra Dirks schrieb:

    Hallo,

    der ist ja wirklich super-klasse.
    Aber Vorsicht mit schwer verdaulichen Rechnungen! ;-)
    Viele Grüße
    Sandra Dirks

  38. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Dirks,
    ich war mal auf Ihrer Webseite: Sie haben ja auch eine interessante Kombi von Training und Comedy- da passt Ha-Se natürlich gut dazu :-). Schön, was Sie da so machen :-) :-), kommt mir sehr entgegen: Lachen im Training erlaubt und erwünscht!

  39. Doc Sarah Schons schrieb:

    zamyat, du genie, du !!! mit herz und verstand !!!

  40. Doc Sarah Schons schrieb:

    einen stillen gruß aus den rheinauen sendet dir, liebe zamyat, sarah & getier. jeden morgen mit stille beginnend... ;-)

  41. Ingrid Meyer-Legrand schrieb:

    " ... ein Spaziergang wie ein Gebet." Wie poetisch, liebe Zamyat! In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Trainer-Woche! Herzliche Grüße, Ingrid

  42. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo liebe Sarah und Ingrid,

    gerade mal wieder im fernen Thüringen habe ich mir heute morgen tatsächlich die Zeit für Stille (und Yoga!) genommen - im Hotel bekomme ich das manchmal besser hin als zu Hause.
    Und heute Abend noch als Sahnehäubchen Ayurveda- Massage (und Donnerstag noch mal :-).

    Man muss sich so eine Trainings- Woche ja auch nett machen :-).

    Es hat heute auch gut angefangen, prima Gruppe und finden das ganz spannend, was ich ihnen an kreativen Seminarmethoden präsentiere.
    Und eine Nummer (=Aktivierung) mit mongolischem Kehlkopfgesang haben wir auch schon bewältigt.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  43. Peter Morgenroth schrieb:

    Liebe Zamyat,

    herzlichen Dank für die schönen Komplimente.

    Peter

  44. Doc Sarah Schons & Zoo schrieb:

    ZAMYAT!!!!! du spielerin, du... ;-) - gratuliere zu der rezension!!!! und die ganze holy family hier gleich mit!!! let´s play!!!

  45. Marleen Müller schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich kann Deine Ausführungen zur Trainerausbildung bei ABB nur bestätigen. Ich hatte riesen Spaß mit Dir und der Gruppe und hab wahnsinnig viel gelernt. Ich hab am Freitag sofort jedem erzählt wie lustig die "Leipziger Messe" und der "Besuch im Zoo" war.... man hat mich wohl nicht ganz vestanden... Leipziger Messe? Ich denk Du warst auf einem Seminar...und ähnliche Kommentare gab es hierzu...Aber egal, wir hatten eine super Zeit und viele Glückshormone vom vielen Lachen.
    Danke an alle !

  46. Réka schrieb:

    [...]Auf einem Seminar wurde Zamyat zum Entrümpeln inspiriert. In ihrem Blog berichtet sie darüber, wie sie diese „Hausaufgabe“ in den verschiedensten Gebieten gelöst hat.[...]

    Dieser Eintrag wurde als „Artikel des Tages für Multiprojecter” nominiert. Hier kannst du bis 18.09.2008. 23:59 die anderen Kandidaten besichtigen und für deinen Lieblingsartikel stimmen. Wir würden uns freuen, deine Meinung zu hören.

  47. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Reka,

    herzlichen Dank für die Nominierung :-). So habe ich nun auch dein Blog kennen gelernt. Prima!

  48. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, Du bist ein Segen .... da muss ich ja mal ordentlich kichern ... und die kalte Aqkuise ... mit Deinem Gedicht und auch dem anderen im Experimentier-Forum .. und dann noch gespickt mit Begeisterung und Charme ... Da muss es auch mir gelingen! Hab herzlichen Dank für diesen herz-erfrischenden Impuls. Morgengruß aus Hongkong. Petra

  49. Réka schrieb:

    Vielen Dank für diese Geschichte.
    Ab und zu soll man ja dem Zufall eine Chance geben. Besonders wenn zu wenig oder zu viel Informationen zur Verfügung stehen, und die optimale Wahl alles andere als eindeutig ist. Meiner Vermutung nach geraten Investmentbanker oft in solche Situationen.

  50. Jochen Friedrich schrieb:

    Hallo Zamyat,

    wünsche Dir eine kreative und erkenntnisreiche Zeit!
    Jochen

  51. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke lieber Jochen,
    Koffer sind gepackt, habe es einigermaßen mit dem Gewicht hinbekommen trotz Berge von Büchern, Laptop kommt gleich dazu, Taxi ist bestellt, die Vorfreude wächst...

  52. Doc Sarah Schons schrieb:

    liebe zamyat,
    das klingt ja super! sag, wann machst du denn mal was für ärzt/innen?! ;-)

  53. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sarah,

    jederzeit :-), wenn du genug zusammen trommelst.

  54. Heike Barz-Lenz schrieb:

    Guten Morgen Frau Klein,
    seit einigen Wochen besuche ich hin und wieder Ihre Seite. Ich finde es toll, dass Sie nun auch aus der Ferne so ausführlich über ein Seminar berichten. Die unterschiedlichen Sichtweisen zu betrachten, ist für mich auch immer sehr wichtig. Ich stelle leider nur immer wieder fest, dass andere Blickwinkel oft nicht zugelassen werden. Speziell in meinem Arbeitsbereich (kaufmännische Fragen) stoße ich bei den Betroffenen an enge Grenzen. Deshalb habe ich für mein nächstes Buch die Unterschiedlichkeit der Sichtweisen zum Ansatzpunkt gemacht.
    Weiterhin einen guten Seminarverlauf wünscht Ihnen Heike Barz-Lenz

  55. Bernd Röthlingshöfer schrieb:

    Hallo Zamyat, beneidenswert schön habt ihr es bei dem Seminar unter Palmen! Ich danke dir auch auch sehr für den Einsatz meiner Imagenie Karten und bin auf die Erfahrungen sehr gespannt. Dir und allen Teilnehmer/innen viel Freude und Erfolg in Cirali!

  56. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Barz-Lenz, hallo Bernd,

    Danke für die Wünsche! Es steigert sich wirklich mit jedem Tag- ich bin ganz glücklich. Genaueres folgt im nächsten Beitrag, den ich jetzt noch gleich schreibe...

  57. Doc Sarah Schons schrieb:

    mach ich glatt !!!

  58. Doc Sarah Schons schrieb:

    was ist das schön...
    so einen zimmerservice hast du aber auch wirklich verdient!
    liebe grüße an dich, zamyat, den lieben bernd und heike - und natürlich alle seminarerInnen..

  59. Doc Sarah Schons schrieb:

    also ich hab ja hier die bekannten verdächtigen... tick, trick und tack.. in form von 3 labradors of avalon..
    disney world hat ja immer wieder interessante seiten...

  60. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach wie lieb, Danke Sarah! Und Grüße an das Getier aus Avalon...

  61. Heike Barz-Lenz schrieb:

    Guten Morgen Frau Klein,
    die angesprochenen Punkte kann ich nur aus vollem Herzen bestätigen. Im Urlaub, wenn ich eigentlich nichts tun möchte, kommen mir die besten Ideen. Abstand und Entspannung spielen eine große Rolle dabei, der Druck fällt ab, der Kopf wird frei.
    In diesem Sinne wünsche ich noch eine entspannte und kreative Zeit.
    Herzlichst Heike Barz-Lenz.

  62. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Barz-Lenz,

    obwohl es wohl vielen Menschen so geht, gönnen wir uns viel zu selten solche kreativen Auszeiten. Ich hatte früher mal die Institution eines Krea- Morgens eingerichtet. Sonntagsmorgens im Wohnzimmer auf der Couch oder im Sommer auf dem Balkon- mal drei Stunden in Ruhe mit einer Kreativ- Methode neue Pläne schmieden. Der reine Genuss!

  63. Tanja Halbsguth schrieb:

    Liebe Zamyat,

    nicht das du mich 6 Tage gedanklich ganz schön auf Trab gehalten hast in der KREA-Auszeit in der Türkei *träum*, jetzt machst du es schon wieder.... ich denke, es ist schon wichtig, dass man weiss was man mit der FREI-ZEIT anstellt, denn es gibt doch nichts schlimmeres als Langeweile, die einen auf Dauer nur nörgelig werden lässt. Ich finde es aber auch ganz toll, wenn man seinen Job liebt und die Zeit, einem garnicht als "Belastung" vorkommt.

    Dir wünsche ich erst einmal eine wunderschöne und trockene Zeit in der Türkei, aber wunderst du dich wirklich, dass es heute geregnet hat...die Engelchen waren traurig, dass wir weg sind ;-)

    Liebe Grüße

    Tanja

  64. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Tanja,

    na klar, das waren Abschiedstränen.. wie es weiterging, kannst du in meinem nächsten Beitrag lesen, den ich dazwischen schiebe, bevor es mit den "Millionen" weiter geht :-)

    Frohes kreatives Umsetzen wünsche ich dir
    Zamyat

  65. Heidrun Peters schrieb:

    Herzlichen Dank für Ihre netten Berichte. Ich finde es eine prima Idee, uns, die wir in der Heimat geblieben sind, auf diese Weise an Ihrem Seminar teilnehmen zu lassen.

    Ich selbst bin gerade von einer Flugtour über dem Westen der USA zurückgekehrt und versuche meine Erlebnisse auch in einem zusammenhängenden Bericht zu erfassen. Die Gepäckprobleme mit Büchern und Laptop kann ich gut nachvollziehen.

    Viel Spaß weiterhin. Ich freue mich schon auf die nächsten Berichte.

    Ihre

    Heidrun Peters

  66. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Peters,

    Sie scheinen ja auch viel unterwegs zu sein, wie ich Ihrer Webseite entnehmen konnte.
    Mein nächster Schritt: mir für unterwegs ein leichtes kleines Laptop zu kaufen. Muss mich erst mal schlau machen, was es inzwischen so gibt.

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  67. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, das scheint ja ein erfolgreiches Seminar am schönen blauen Meer gewesen zu sein. Ich habe mich durch Deine Lektüre in eine andere Welt versetzt gefühlt. Hab herzlichen Dank dafür. Du inspiriest mich, daß ich meinen Traum wahr werden lasse und meine Workshops rund um das Lebenstempo auf Zypern anbiete. Vorher lerne ich dann noch einige Kreativitätstechniken von Dir ....Dir noch schöne Urlaubstage. Herzliche Grüße aus dem sommerlich warmen Hongkong. Petra
    Übrigens hat die MacWelt den dünnsten Laptop der Welt im Angebot .. bestimmt federleicht.

  68. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    gerne kann ich dir einige Kreativitätstechniken für das Thema nahebringen, das geht ja auch alles Online. Zumal ich demnächst ein Online- Forum für Online- Seminare einrichte.

    Bis bald alles Liebe
    Zamyat

  69. Barbara R. schrieb:

    Liebe Zamyat,
    endlich komme ich dazu Dir zu schreiben. Unser gemeinsames Seminar liegt jetzt zwar schon einige Wochen zurück, aber ich möchte doch gerne Deinem Wunsch nach kommen und zur Leipziger Messe einen kleinen Beitrag leisten.

    In unserem Seminar kam das Spiel wirklich super an. Mit einer kleinen Einschränkung: der ein oder die andere konnte sich nicht vorstellen dieses Spiel im Seminar auch anzuwenden. Denn was hat denn schon "die Leipziger Messe" mit Personalführung zutun?!
    Eine Menge finde ich:
    Das Spiel läßt sich nämlich wunderbar anpassen.

    Anstelle von Begriffen wie "Säge" oder "Fächer" könnt ihr auch ganz wunderbar Kreativ sein und Begriffe einsetzen. Ein Beispiel:
    Im Bereich Personalmanagement wird aus der "Säge" - ein "Chef der immer so an einem rumzerrt" ... aus dem "Fächer" - ein "Kollege, der spinnt" ... auf der "Nähmaschine" wird ein "Trotzkopf, der immer seinen Willen durchsetzen will" und so weiter und so fort.
    Mit etwas Kreativität fällt einem zu fast jedem Thema eine Anpassung ein!

    Viel Spaß dabei
    Barbara

  70. Claudia Fuhlbrügge schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,

    als Teilnehmerin dieses Seminars kann ich nur sagen es ist ein "Muss" für alle, die eine Auszeit für sich benötigen um der Routine zu entgehen und sich neu zu organisieren.
    Gerade die Umgebung dieses wunderschönen Fleckchens der Türkei, weit ab vom Touristentrubel lässt die Seele baumeln, gibt Energie und inspiriert zu neuen ungewöhnlichen Ideen.
    Der Ablauf des Seminars mit wechselnden Orten, Seminarraum unter Palmen oder die "Ruhmeshalle" am Strand, und der Vielfalt von Kreativmethoden ist ideal abgestimmt auf das Thema.

    Vielen Dank Zamyat, Sonne und Ball :-)

    Claudia

  71. Svetla Todorova schrieb:

    Liebe Zamyat,

    Danke, dass Du mir, uns, Cirali - diesen paradiesischen Ort gezeigt hast! Seine magische Atmosphaere hat unheimlich viel zum Erfolg unseres einmaligen Krea-Seminar beigetragen. Unser Sternegucken, unsere Naturmandalas, unsere Gedichte im Wind - die waeren in einem Konferrenzraum niemals moeglich gewesen...

    Also, noch einmal, danke fuer die Wahl dieses wunderschoenen Ortes. Ich haette nie gedacht, wie fruchtbar und sinvoll Distanz sein kann... Nun, zurueck zum Arbeitsalltag, schoepfe ich weiter aus der Energie, die mir diese unvergessliche Woche gegeben hat.

    Warme Gruesse aus dem herbsthaften Bulgarien,
    Svetla
    (glueckliche Teilnehmerin an dem Krea-Seminar in Cirali :-)

  72. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    mit dem was du heute schreibst, begeisterst Du mich:


    Aus diesem Worten spricht, dass Du anscheinende rundherum erholt bist.
    Außerdem hat das Steinmandala etwas Magisches, Einmaliges.
    Es ist doch toll, Arbeit und Urlaub verbinden zu können.
    Ebenso mache ich es auch mit meinem Seminar in Italien "kreativ lehren und lernen".

    Inspirierte Grüße,

    Dagmar

  73. Ingrid Meyer-Legrand schrieb:

    Liebe Zamyat, nachdem ich Deinem Buchtipp vor ein paar Tagen gefolgt bin : Die 4 Stunden Woche , von Timothy Ferriss, werde ich alles lesen, was Du vorschlägst. Da kann nichts schiefgehen, im Gegenteil! Es ist ein großer Gewinn! Herzliche Grüße aus Berlin! Ingrid

  74. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Dagmar,

    das ist doch schön, so zwischen der Türkei und Italien hin und her zu kommunizieren- also ich bin ja manchmal immer noch wie ein Kind entzückt über die Möglichkeiten des Internets.

    Dir auch noch eine schöne Zeit in Italien und alles Liebe
    Zamyat

  75. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Ingrid,

    oh, welche Verantwortung :-). Zu dem Ferriss- Buch werde ich demnächst diverse Beiträge schreiben, was es bei mir an konkreten Ideen ausgelöst hat - und welche Punkte ich zumindest für mich praktikabel finde. Ich denke auch, dass es viele Anregungen enthält, die jeder nutzen kann, der etwas in dieser Richtung verändern möchte.

    Liebe Grüße - noch aus der Türkei - aber leider nicht mehr lange
    Zamyat

  76. Petra Schuseil schrieb:

    Hallo Zamyat, welcome back in good old Germany.
    Ja ich verstehe Dich ... so schön warm am Meer ... nun wieder die frische Herbstluft einatmen zuhause ... Danke für die vielen schönen Eindrücke aus der Türkei. Ich nehme an, Du hast Dich toll erholt. Komm gut wieder an. Viele Grüße aus Hongkong. Nun sind wir 7 Stunden auseinander .... Petra

  77. Doc Sarah Schons schrieb:

    da bin ich ja mal gespannt... hab das buch noch nicht gelesen, weil mich der ganze hype, der drum gemacht wurde, bislang davon abhielt. aber deine analyse macht mich neugierig. i will stay tuned... ;-)

  78. Sigrid schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich bin gespannt auf Deine Berichte - ich hatte das Buch schon in der Hand und war in großer Versuchung es zu kaufen, aus ähnlichen Motiven, die Du auch schilderst. Abgehalten hat mich der Stapel derartiger Bücher, die ich schon habe und .... noch ein interessantes Buch, das den Stapel der "muss unbedingt gelesen werden"-Bücher und "wenn ich mal Zeit hab, dann aber"-Bücher erhöht.....
    also interessieren mich Deine Erkenntnisse sehr.
    :-)
    Herzliche Grüße

  79. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo liebe Sarah und liebe Sigrid,

    ja, ich verstehe die Skepsis - und mir geht es oft bei Unterhaltungsliteratur oder Filmen auch so, dass ich schon vorher abgeschreckt bin, wenn da so ein Trara drum gemacht wird.
    Bei diesem Buch weiß ich gar nicht mehr, wie ich drauf gekommen bin, jedenfalls wusste ich vorher nichts davon, dass es als "Kultbuch" gilt.

    Es kann natürlich sein, dass ihr das alles ganz anders seht. Ich kenne das auch bei mir: manchmal kommt ein Buch zur richtigen Zeit und dann kann ich viel damit anfangen.

    Was bei mir bedeutet: es gibt mir genug Impulse, die mich auf neue Ideen bringen oder Lösungen für Probleme anbieten.
    Das hat manchmal überhaupt nichts mit den konkreten Inhalten des Buches zu tun.
    So wie ich auch hier gemerkt habe: ich will nicht nur 4 Stunden arbeiten und mit IRGENDWAS mein Geld verdienen.

    Aber wie ich schon schrieb: hier habe ich Vieles gefunden und schon in konkrete Schritte für mich umgedacht und bin wild entschlossen, sie auch in meinen Arbeitsalltag zu installieren. Wenn ich damit auch leider 7 Tage warten muss, da ich jetzt nur zwei Tage hier bin und dann wieder unterwegs.

    Aber auch für solche Situationen will ich entsprechende Lösungen ausarbeiten- inspiriert durch Ferriss.

    Bis morgen also, zum nächsten Beitrag (es gibt insgesamt mind. 5 zum Thema)
    Zamyat

  80. Ingrid Meyer-Legrand schrieb:

    Liebe Zamyat, tja.. das ist bei mir gar nicht so eindeutig. Einerseits arbeite ich auch gern morgens ungestört und andererseits liebe ich auch die Ablenkung. Und gerade las ich in der neuen Ausgabe der "Managerseminare", dass kreative Leute die Abwechslung, die Störung etc. b r a u c h e n, um kreativ zu sein. Wenn ich stundenlang in absoluter Ruhe verbringe, fällt mir häufig nix mehr ein. Dann schaue ich mir gern die E-Mails an, beantworte sie dann sogar. Das gibt mir häufig wieder neue Energie.
    Ansonsten finde ich den Ferriss interessant, weil der einen anderen Umgang mit Arbeit vorschlägt. Bei jeder Arbeit sollte man sich fragen, ob man nichts Besseres mit seiner Lebenszeit vorhat. Ob man vielleicht nur arbeitet um der Arbeit willen und das Leben an seinem Bürofenster vorbei ziehen sieht.
    Auf jeden Fall eine schöne Auseinandersetzung, die Du hier führst.
    Herzliche Grüße
    Ingrid

  81. Heike Barz-Lenz schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    so langsam werde ich sehr neugierig auf "Die-4-Stunden-Woche" von Herrn Ferriss. Auch ich denke immer wieder über ergänzende Alternativen nach, die aber dennoch in engem Zusammenhang mit meiner Arbeit stehen müssen und mit dem Ziel noch mehr Menschen zu erreichen. Vielleicht macht es die Sache leichter, wenn sich hierfür mehrere Gleichgesinnte zusammenschließen würden. Das Angebot wird breiter, die Kosten werden geringer, der Aufwand verteilt sich auf mehrere Schultern und mit neuen Verlinkungen werden mehr Menschen angesprochen und interessiert. Aber....vielleicht lese ich doch erst einmal das Buch. In der Zwischenzeit freue ich mich auf Ihren nächsten Beitrag. Bis dahin grüßt Sie recht herzlich
    Heike Barz-Lenz

  82. Uschi Klute schrieb:

    Liebe Zamyat,

    es war ein lebendiger, bunter, anregender u. informativer Kongreß, zu dem auch Dein Workshop "Kreativität auf Knopfdruck" viel beigetragen hat. Ein herzliches Danke-schön an alle Organisatoren, Teamer u. fleißigen Helfer!!!!

    Mir hat in Deinem Workshop u. a. die Aktivierungsübung zu der Musik "Gesang des Himmels" ausgesprochen gut gefallen. Leider habe ich die Bewegungsabfolge nicht mehr ganz präsent. Kannst Du sie mir zukommen lassen????

    Viele sonnige und lebendig-bunte Grüße aus dem grauen Niedersachsen
    Uschi

  83. Marion Kellner-Lewandowsk schrieb:

    Liebe Zamyat,

    schön dass ich jetzt hier noch mal nachlesen kann, was wir alles in Deinem Workshop erleben durften. Es hat wie immer viel Spass gemacht und einiges an Ideen bei mir ausgelöst.

    Bis bald und herzliche Grüße

    Marion

  84. Carsten Deters schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich habe es sehr genossen, Dich wieder in Aktion zu sehen und vor allen Dingen an Deinen Ideen und Aktionen teilhaben zu können.

    Toll finde ich, das Du hier ein paar Workshops erläuterst und Deine Eindrücke schilderst. Somit kann ich doch im nachhinein an dem einen oder anderen WS teilnehmen, ohne dabei gewesen zu sein.

    Ich freue mich auf ein Wiedersehen


    Carsten

  85. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Uschi,

    Danke für deine Rückmeldung.
    Das Bewegungsspiel "Durch die Steppe reiten" habe ich nun auf meine Webseite gestellt. Dort kannst du es ausdrucken. Du findest es unter "Methoden- Bazar" > Seminarmethoden > Bewegte Spiele. (Falls der Link nicht funktioniert) Dort findest du ebenfalls den Link zur CD der Gruppe "Transmongolia".

    Ebenfalls kannst du einen kleinen Filmausschnitt auf meiner Webseite dazu anschauen unter Publikationen > Filme.

    Hier der Link zur Methode:
    http://www.zamyat-seminare.de/methoden-bazar/seminarmethoden/bewegte-spiele/ (Du kannst ihn kopieren und einsetzen).

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  86. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Marion, lieber Carsten,

    herzlichen Dank für euer nettes Feedback. Als weiteres Danke schön habe ich das Bewegungs- Spiel zum mongolischen Kehlkopfgesang "Durch die Steppe" reiten auf meine Webseite gestellt (ihr könnt entweder über "Aktuelles" dorthin oder findet es unter "Seminarmethoden" > "Bewegte Spiele". Ebenso gibt es dazu einen kleinen Filmausschnitt auf meiner Webseite unter >Publikationen > Film.

    Viel Spaß und bis zur nächsten Gelegenheit alles Liebe
    Zamyat

  87. Sandra Masemann schrieb:

    Liebe Zamyat,
    wie versprochen mein erster Eintrag in Deinem Weblog.
    Der DGSL-Kongress war mal wieder eine prallgefüllte Veranstaltung. Voller spannender Themen und bekannter liebgewonnener Menschen. Dieses Mal habe ich vor allem die menschlichen Begegnungen in und außerhalb der Seminare genossen.
    Selbstverständlich habe ich mir Deinen Workshop nicht entgehen lassen. Gerade die ungewöhnlichen Anregungen zum Umgang mit individuellen Hehrausforderungen haben mir gut getan und mich innehalten lassen. Das Reim-Blödel-Gedicht war einfach köstlich und hat mir gezeigt, wie leicht und schnell die eigene Kreativität sich ihren Weg sucht, wenn Sie Raum hat. Die Energieübung "Durch die Steppe reiten" hat mir vor allem deshalb einen Heidenspaß gemacht, weil ich Deine eigene Freude daran erleben konnte.
    Herzlichen Dank für Deinen Beitrag zu "Jan und Klaus", die beiden Leichtmatrosen sind noch an unserer Seite und warten schon auf den nöchsten Kongress.
    Liebe Grüße und auf bald.
    Sandra

  88. Svetla Todorova schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich danke Dir herzlich für diesen Beitrag! Es mag vielleicht komisch klingen aber bisher haben wir keine tiefgehende Analyse unserer "20%-Kunden" gemacht. Wir haben es schon immer eher "intuitiv" gewusst, aber nie richtig analysiert. Und heute habe ich, angeregt von Deinem Beitrag, mir von dem EDV-System einen Bericht erstellen lassen (so einfach!)und dabei ist doch Einiges an Überraschungen rausgekommen.

    Also, danke noch einmal!

    Liebe Grüsse aus Plovdiv,

  89. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Svetla,

    das freut mich, dass es auch bei dir durch das Beispiel "geschnackelt" hat. Aber wie hast du den Bericht erstellen lassen? Kannst du mir ja auch per Mail schicken.
    Danke auf für deine Mail zu dem Brainstorming für one in Gruppen. Ich werde es später hier veröffentlichen, wenn die anderen Beitragsreihen fertig sind (wird sonst zu unübersichtlich). Also erst den DGSL-Kongress fertig, dann Ferris - und dann wieder einzelne Beiträge, wie deine Tipps.
    Noch mal herzlichen Dank dafür, habe gerade ein Training in einer Firma, wo ich das morgen gerade brauchen kann. Perfektes Timing! :-)


    Liebe Grüße (im Moment aus Nürnberg)
    Zamyat

  90. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sandra,

    morgen oder übermorgen erscheint mein letzter Beitrag zum Kongress mit ganz vielen Fotos (auch von Jan und Klaus!). Da ich morgen den ganzen Tag unterwegs bin (abends vom Training in Nürnberg nach Hause fahre) wir die Veröffentlichung wohl erst übermorgen stattfinden.

    Liebe Grüße
    ihr wart wirklich wieder köstlich!! Ich bin ein absoluter Fan von euch!

    Zamyat

  91. Doc Sarah schrieb:

    danke, danke, danke liebe zamyat für diesen hinweis zur fundgrube!!!!! weiß ja gar nicht, was ich zuerst bestellen soll... ;-)

  92. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, die Erfahrung hab ich auch gemacht, daß ich in den Großraumabteilen der ICEs prima arbeiten kann ... da fließt es geradezu an Ideen in die Feder aufs Papier ... ich schreibe und blogge gerade aus der Lounge aus Ho Chi Minh City ... gleich gehts weiter nach Hongkong ... wahrscheinlich mit Laptop auf dem Schoß.
    :-)
    Herzlich. Petra

  93. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    krank und Training ist das Schlimmste! Zum Glück mache ich mehr Coaching als Trainings und habe nicht so die Terminschwierigkeiten, aber auch mir ist es leider schon passiert, dass ich an Trainingstagen "unpässlich" war. Kopfschmerzen, die ich sonst so gut wie nie habe, lassen sich gut verstecken - da platzt dann zwar der Kopf, aber die Teilnehmer merken's nicht.

    Zweimal war mir so übel, dass die konkrete Gefahr bestand, mich zu übergeben. In diesem Fall musste ich meine Teilnehmer auf den Ernstfall vorbereiten (und sicherheitshalber den Papierkorb näher zu mir stellen): "Mir ist so schlecht. Es kann passieren, dass ich plötzlich wortlos rausrenne. Dann Ruhe bewahren :-) ... und Aufgabe X in Eigenregie bitte bearbeiten bis ich zurückkomme."
    Klappte gut. Das versteht auch jeder. Aber die Leute sind dann auch nicht irre besorgt, wenn man es gleich noch offen anspricht.

    Und einmal wollte ich morgens fröhlich aus dem Bett springen zu einem Inhousekurs und konnte nicht mal mehr gehen! Irgendein verklemmter Nerv! Ich kam mir vor wie mit neunzig und musste tatsächlich absagen und verschieben, weil da alles Wollen nichts nutzte.

    In der Regel ist nichts kaputt: Entweder - wie bei Dir - lässt es sich verschieben. Oder aber man ist wie Dein Foto schön zeigt, zwar gehandicapt, aber durchaus in der Lage eine gute Arbeit zu machen. Dann kommen die Teilnehmer damit auch gut klar. Und schöner, als etwas komplett entfallen zu lassen, ist es allemal.

    Gute Besserung!
    Gitte

  94. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Gitte,

    Danke für deine Wünsche und Erfahrungen. Das Bild mit dem Papierkorb finde ich ja irre :-). Und da fällt mir gleich noch eine Story ein, die ich mal erlebt habe.

    Als Jugendliche hatte ich oft einen Kreislaufkollaps und bin umgekippt, daher kenne ich inzwischen rechtzeitig die Symptome (es wird mir erst gelb vor Augen und mein Körper wird bleischwer - statt schwarz - und ganz heiß und übel- und dann schwarz und dann kommt auch schon der Fußboden entgegen und schlägt mir auf den Kopf.
    Mit der Zeit habe ich dann gelernt, mich rechtzeitig zu Boden gleiten zu lassen, bevor der Fußboden mir entgegen kommt, dann die Beine hoch und warten, bis das Schlimmste vorbei ist.

    Das ist mir bei einem Seminar mal beim Frühstück passiert, dass ich halb umgekippt bin und mich zwei Teilnehmer auf den Boden legten. Später im Seminar wollte ich die anderen Teilnehmer dann beruhigen und sagen, dass es nix schlimmes war.

    Da meinte doch eine/r: "Och, ich dachte, du machst eine Entspannungsübung!"

    Mitten im Frühstückssaal! Was die mir zutrauen!

  95. Gitte Härter schrieb:

    >>"Och, ich dachte, du machst eine Entspannungsübung!" Mitten im Frühstückssaal! Was die mir zutrauen!

    HAHAHAHA! Ich lach gerade die Nachbarn zusammen.
    Wunderbar :-D

  96. Claudia Fuhlbrügge schrieb:

    Liebe Zamyat,

    habe eben gerade erst von Deinem Unglück erfahren.Gerne würde ich Dir in diesem Seminar zur Seite stehen, kenne das Seminar ja auch ein wenig ;-).In solchen Situationen muss man sich doch gegenseitig helfen. Bitte gib mir kurzfristig Bescheid, damit ich meine Termine entsprechend planen kann.

    Liebe Grüße
    Claudia

  97. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Claudia,

    das ist lieb, Danke für dein Angebot! Nun habe ich aber schon eine Hilfe, die sich gleich nach meiner Rundmail gemeldet hat.
    Liebe Grüße
    Zamyat

  98. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat,
    wie schön! Ein großes Kompliment an Deine Freundin! Sehr witzig. Sehr süß. Jetzt kann ich mir Deine Krücken-Akrobatik noch besser vorstellen. Sehr sehr schöne Idee, Dir das zu schenken und zu zeichnen. Viele Grüße und gute Besserung. Petra

  99. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    Danke, das werde ich ihr weiter geben.
    Ich finde es auch immer total köstlich, wenn so etwas über das Fax kommt. (Sie ist der einzige Mensch, den ich kenne, die keinen PC hat!).
    Mit ihr kann ich auch immer "Jaul- Faxe" austauschen in Krisenzeiten, hemmungslos jammern - und bekomme vorbehaltlos Trost (und umgekehrt natürlich auch). Das finde ich total klasse - und wenn das dann einhergeht mit solchen humorvollen Zeichnungen, geht es mir gleich viel besser. Ist ja ansonsten heutzutage kaum möglich, weil alle gleich mit so Eso- Deutungen daher kommen oder positiven Sprüchen etc.

    Das hat natürlich alles seine Berechtigung - aber das kann ich im Grunde selber :-). Und einfach mal jammern können, ist auch prima. Habe ich auch in meine Liste der kreativen Problemlösung aufgenommen. Gibt es ja sogar wunderbare Seminarmethoden dazu: "Jammertal" und "Jammerlappen" beispielsweise, die in meinem Buch "Kreative Geister wecken" vorkommen.

    Bin etwas abgeschwiffen :-).

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  100. Helga Pfetsch schrieb:

    Liebe Zamyat,
    nur am Rande, aber wichtig: SKILL bietet nach wie vor und mit Überzeugung die Grundausbildung in Suggestopädie an – den Klassiker kann man sagen, denn das Grundkonzept stammt von unserem Firmengründer Hartmut Wagner. (Von Anfang an war übrigens das Thema „Weiterentwicklung der Suggestopädie“ ein Teil der Ausbildung.)
    Unsere nächste SKILL Grundausbildung in Suggestopädie startet mit einem 5-tägigen Kompaktseminar vom 2.-6. Februar 2009, siehe DGSL-Seminarkalender und www.skillgmbh.de.
    Helga Pfetsch

  101. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Helga,

    Danke für die Korrektur- dann hatte ich das damals falsch mitbekommen.

  102. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,

    gute Besserung wünsche ich Dir. Wer weiß, wofür der gebrochene Fuß gut ist/war. Du hast Dich jedenfalls nicht daran hindern lassen, ihn zum Anlass für ein Mehr an Kreativität zu nehmen und für ein entschlossenes "Trotzdem!" Prima.
    Und dann bekamst Du von Deiner Freundin noch diese tollen Zeichnungen. Ein wirklich schönes, persönliches Geschenk.
    So ein Ventil ( mal jammern dürfen) tut auch mal gut und befreit vom Frust.
    Wünsche Dir alles Gute!
    Dagmar

  103. Gitta schrieb:

    hallo liebe Zamyat - ein gebrochener Fuß und das Leben beginnt zu hinken.

    Lese Deinen newsletter erst heute und könnte spontan einspringen, da ich genau zu diesem Zeitpunkt noch "Luft" habe.

    Ich wünsche Dir wenig Schmerz, einen guten Krankheitsgewinn!!! und Muße bei der nun von "oben" verordneten Ruhe.

    Liebe Grüsse von der Gitta ;-)

  104. Judith Torma schrieb:

    Danke für Ihren Hinweis Frau Klein,

    in den letzten Tagen habe ich durch Ihre Seiten geblättert und schau mir Ihre Übungen besonders an. In der Blog-Parade geht es um Alternativen zur normalen Weihnachtsfeier und Rede, in dem Sinn, liebe Leser, wer Interesse hat, der ist herzlich eingeladen mit zu machen. Danke für die Bekanntgabe,

    Judith Torma

  105. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    wir neigen leicht dazu, unerfreuliche Situationen in Bausch und Bogen zu verdammen. Umso mehr freue ich mich über Ihren Ansatz, sich bewusst zu machen, was Sie alles können.

    Mit Hilfe Ihrer Kreativität werden Sie genügend Möglichkeiten finden, aus dieser Situation etwas Gutes zu machen.

    Eine Erfahrung, die ich auch kenne, ist die - manchmal unerwartete - Hilfsbereitschaft anderer Menschen. Diese zu erleben, kann ein echtes Geschenk sein und auch dann noch nachwirken, wenn der Fuß längst wieder in Ordnung ist.

    Trotzdem gute und schnelle Besserung.

    Viele Grüße
    Monika Birkner

  106. Louis Sterck schrieb:

    Hallo Zamyat, hallo LeserIn,
    das mit den abwechselnden Themen mache ich, weil ich selber mal gerne über was anderes reden möchte als mein Standardthema EDV und ich dabei zurückgreifen kann auf viele Interessen und (alte) Hobbies.
    Die im Workshop vorgeführte Version von Google Earth ist eine 3D-Beta-Version gewesen, die ist in allen Sprachen sehr unstabil gewesen. Nur das auf Deutsch die Tastenkürzel nicht funktionierten und in der Englischen Version besser. Bald ist die echte Fassung da und die Probleme könnten sich gelöst haben.
    Hoffe, wir sehen uns in irgendein Workshop bald wieder,

  107. Louis Sterck schrieb:

    Hallo Zamyat,
    das mit den Hörbüchern im Auto mache ich auch so. Habe mich auf diese Art die Prophezeiungen von Celestine verinnerlicht im Urlaub. Anstatt CDs zu kaufen, bin ich zur Zeit dabei, mir einige CDs aus der Bibliothek auszuleihen. Im Windows Mediaplayer (oder viele andere Software) kann man die in MP3-Format umwandeln und übers Handy oder auf dem MP3-Player anhören. Eine noch günstige Variante. Auch Podcasts sind dafür hervorragend geeignet ...

  108. Doc Sarah schrieb:

    anmeldeschluss ist wichtig und richtig. ich beoabachte immer mehr disziplinlosigkeit, was teilnahme an seminaren oder einhalten von zb arzt-terminen anbetrifft. aber friseurtermine und tüv oder pkw-inspektion sind ebenso ehernes gesetz, wie golfclub weihnachtsfeiern... dieser werteverschiebung sollten wir aber mal ganz konsequent einhalt gebieten.... ;-)

  109. Petra Schuseil schrieb:

    Vielen Dank für die Mentoren-Methode, um eine Krise zu bewältigen. Ich kenne die Methode mit den verschiedenen Hüten ... oder die "innere-Konferenz" mit den verschiedenen eigenen Rollen ... da hätte ich eine Hexe und eine Löwin und eine Königin ... Deine Methode regt mich an, die nächste Krise mal mit meinen Mentoren zu beleuchten. Ich werde gleich mal meinen Schwestern den Link zu Dir schicken ... das Thema Geld ist ja immer aktuell. DANKE. Herzlich. Petra

  110. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Petra,

    das freut mich!
    Die 6 Farbhüte von de Bono sind aber sehr anders: dort nimmst du bewusst eine Perspektive ein (des Kritikers, des Träumers etc.)und bei dem inneren Team geht es auch um bestimmte innere Aspekte.
    Das sind alles wunderbare Methoden.

    Die Mentoren haben aber einen ganz anderen Effekt: natürlich kommt es auch aus deinem Inneren, aber du denkst, fühlst und agierst dennoch anders als Dalai Lama oder Lawrence von Arabien. Das ist einfach noch weiter weg- und du hast auch schon konkrete Gefühle und Erlebnisse zu und mit diesen Personen.

    Probier es aus, es macht total Spaß und bringt verblüffende Resultate, wenn du dich einfach traust.

    Man muss auch nicht wirklich wissen, wie der entsprechende Mentor tatsächlich reagieren würde, man braucht keinerlei Infos über den Menschen. Aber man hat einen bestimmten Eindruck, bestimmte Phantasien dazu - und die bringen einen auf die Spur.

    Zamyat

  111. Monika Birkner schrieb:

    Hallo Frau Klein,
    das ist ein toller Tipp. So etwas suche ich schon seit langem. In den nächsten Tagen habe ich leider nicht viel Zeit, aber sicher zwischen den Feiertagen.
    Viel Spaß einstweilen.
    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  112. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, vielen Dank nochmal Dir für das Abstrahieren und Differenzieren, das mich nochmal einen Schritt weiter bringt, die Mentoren-Methode zu verstehen ... vor allem, als Du den Lawrence von Arabien beschrieben hast ... "plan einen Überfall" mußte ich ja sehr kichern ... Deine Omi war auch nicht so schlecht .... darauf kommt man ja erstmal nicht ... ich würde glaube ich Pippi Langstrumpf nehmen und Alice im Wunderland und die letzte Kaiserin von China ... und meine Oma hätte sicher auch einen Tipp ... "auf in den Kampf" bzw. ans Schreiben ... Viele Grüße.

  113. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    klar: Vormachen (oder auch: vorleben) hat ganz sicher einen Effekt. Wenn ich in einem Unternehmen bin, eine bestimmte Sache als wichtig empfinde - zum Beispiel eine offene Kommunikation - und diese dann auch selbst lebe, dann wird das Kreise ziehen.

    Oder: Wenn jemand etwas prinzipiell lernen möchte, dann ist es durchaus motivierend, jemandem zuzusehen, wie er es macht: jemanden sich als Vorbild nehmen, abzuschauen, wie etwas geht oder auch überhaupt erst den Anreiz dazu haben. Ich erinnere mich an ein Seminar vor einigen Jahren, bei dem einer der Teilnehmer total super Boogie tanzen konnte. Er erzählte, dass er bis vor zwei Jahren ein Nulltänzer war, der überhaupt keinen Rhythmus hatte. Nachdem er ein Boogiepärchen tanzen sehen hatte, wollte er auch "so geil tanzen können" und ist in einen Club. Da war auch das SEHEN die Motivation, das auch zu können.

    Ich denke, dass aber das eigene Motiv wichtig ist. Jemand anderem etwas aufzwingen zu wollen, weil man es selbst gerade gut (selbst oder "für den anderen") findet, ist ja eher Manipulation. Und zum Glück gibt's ja den freien Willen :-)

    Viele Grüße
    Gitte

  114. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    ja, da hast du völlig Recht: wenn ich selbst etwas will, dann sind Vorbilder und Zuschauen gerade für mich auch sehr inspirierend und anspornend. Schon als Kind hatte ich (oft aus Büchern) irgendwelche Ideale, denen ich nacheiferte. Auch wenn sie oft das blanke Gegenteil von mir waren :-). Aber bestimmte Aspekte konnte ich dennoch lernen.

    Bei meinen Beispielen ging es aber ja darum, andere von etwas zu überzeugen, dass sie gar nicht wollen - und dann funktioniert es (glücklicherweise) eben nicht.

    Und im Übrigen fand ich es einfach ein nettes Beispiel, wie man durch bloßes aus dem Fenster schauen wieder ein interessantes Thema für einen Blogbeitrag findet :-). Die Themen lauern überall.

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  115. Felix Franke schrieb:

    Hallo,

    Habe ich da gerade gelesen die Worte Freiteit und Langeweile?

    Leute, schafft Euch Kinder an, dann nennt Ihr die zwei Wörter nie wieder in einem Atemzug. Ich weiß immer was ich mit meiner Freizeit anfenge. Und ich wüsste noch viel mehr, wenn ich mehr Freizeit (und auch mehr Geld) hätte.

    Zamyat, ich nehme den Job mit 20 Wochenstunden und einer halben Mio Jahreseinkommen, damit käme ich schon klar. Bitte genaue Handlungsanweisungen an meine Email ;-)

    Gruß

    Felix

  116. Heide schrieb:

    Liebe Zamyat, es ist Samstagvormittag und ich hatte gerade so richtig Lust, die Mentorenmethode mal auszuprobieren ... Faszinierend! Ich danke Dir sehr, habe dadurch ein paar spannende neue Anstöße gewonnen bzw. fühle mich in ein paar Dingen bestätigt, die ich bereits angepackt habe. Und Spaß hat es außerdem gemacht. Danke!

  117. video conferencing schrieb:

    This is the greatest post I have come across so far.I am really pleased to post my comment on this blog .I love your blog by the way, I am gonna have to add you to my list of watched blogs .Thank you for this very useful information. stored it.Thanks again and keep up the good work.

  118. Ursula Kruck-Hantschel schrieb:

    Hallo, liebe Zamyat,

    eine Gehbehinderung verführt zur Langsamkeit ;-), damit die Seele Zeit bekommt den Menschen wieder einzuholen, wie eine alte indianische Weisheit zu berichten mag.

    Einesteils eine Behinderung, andererseits eine "neue Erfahrung", vor allen Dingen ist die Kreativität gefragt.

    Ich wünsche trotz allem viel Erfolg, gutes Gelingen und gute Besserung.

    Vorweihnachtliche Grüße
    Ursula




  119. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, liebe Ursula,

    mit der Langsamkeit, da hast du Recht (und ich bin sonst ein sehr schneller und leider auch ungeduldiger Mensch).

    NUR: was mir auch viele anfangs schrieben: ach, jetzt hast du mal Zeit für Ruhe und Wesentliches etc. - DAS ist ein Irrglaube: Durch diese Behinderung dauert ja alles viiieeel länger und von daher habe ich viel weniger Zeit (da ich als Freiberuflerin ja dennoch weiter arbeite und mich nicht 6 Wochen auf die Couch lege!!). Aber ich brauche 5 Minuten, um eine Tasse Tee von A nach B zu bringen...

    Darauf habe ich dann manchmal etwas allergisch reagiert -da es für mich sehr unbedacht irgend etwas nachgeplappert ist.(Wozu jetzt ein Fußbruch sinn- voll und bedeut-sam ist!!)Ich meine dich jetzt nicht damit, ich weiß, dass du etwas anderes angesprochen hast.

    Solche Deutungen kann man meines Erachtens höchstens mit sich selbst klären - und ansonsten sehen, wie man mit der Situation klar kommt. Und natürlich lernt man immer etwas dabei.
    Beispielsweise, was für tolle nette Nachbarn ich habe, die mir so geholfen haben die letzen Wochen :-)

    Danke für deine Wünsche, es geht ja schon stetig aufwärts, mal sehen, was der Orthopäde gleich an neuen Losungen ausgibt (was ich jetzt darf und muss).

    Zamyat

  120. Heidrun schrieb:

    Danke für die Erinnerung, liebe Zamyat!! Wieviel Zeit ist denn am besten dafür einzuplanen? Freu mich schon jetzt drauf. Coole Anregung mit den Wortbildern, auch zum Sprachenlernen. Ich sammle gerade Anregungen :-)

    Weiter so!!
    Herzlichst Heidrun

  121. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Heidrun,

    geh doch am besten mal auf die Webseite von Jan, da hat er das alles genau erklärt, ich glaube auch eine Übersicht über die Bausteine.
    Ich habe erst mal nur Teil I und II gebucht, den Teil III mache ich dann später, weil ich zwischendurch länger weg bin (natürlich in der Türkei:-).

    Für den ganzen Kurs hast du mehrere Monate Zeit (auch das steht da genau, weiß ich jetzt auswendig nicht) und es liegt an dir, wie viel Zeit du dir nimmst und wann du es machst.
    Es soll ja kein Stress sein, sondern Spaß machen- ist jedenfalls meine Haltung- und daher mache ich es dann, wenn ich Zeit und Lust dazu habe.

    Du findest einen Link zu der Webseite hier links in meinem Blog unter "Webs".

    Viel Spaß beim Zeichnen
    Zamyat

  122. Barbara Steldinger schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich finde die Mentorenmethode super. So ähnlich habe ich sie auch schon mal ausprobiert. Am schönsten finde ich allerdings deine ausführliche Schilderung der Antworten deiner Mentoren. Ich habe ziemlich gegrinst dabei. Die Oma hätte auch meine sein können...
    Ja, es stimmt schon. Eigentlich haben wir alle Antworten schon in uns und die Mentoren sind ja auch nichts weiter als eine Metapher für die Anteile in uns. Aber zugegebenermaßen eine schön eingängige...

    herzliche Grüße
    Barbara

  123. Sylvia Janßen schrieb:

    .....vom LKW überfahren!!!!!!!!!!

  124. Marianne schrieb:

    im Dauer-Regen als Meditationskissen benutzt???
    Oder als Steighilfe für Kamele?

    LG M.

  125. Manuela Reicht schrieb:

    es wurde überlesen!

  126. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ha, das macht ja Spaß - nur so viel schon an dieser Stelle: die richtige Lösung war noch nicht dabei.

    Gespannte Grüße auf weitere Ideen
    Zamyat

  127. Sandra Dirks schrieb:

    Hier erkennen wir eindeutig einen Kosmetik-Unfall beim vorweihnachtlichen Friseurbesuch. Dabei haben sowohl die Leserin des Buches, als auch das Buch eine Volumenwelle für einen lockeren und fluffigen Ansatz erhalten. Ein übereifriger Stylist war hier am Werk. Konnte denn niemand den Künstler stoppen?

  128. Sandra Dirks schrieb:

    Das Buch wurde doch wohl nicht mit aufgeschlagener (umgeklappter) Lieblingsseite nach etwa einem Jahr in einer Handtasche wiedergefunden?

  129. Sandra Dirks schrieb:

    Danke für den Geschenktipp für eine immer frierende Freundin!
    Ein guter Tipp zur rechten Zeit! :-)

  130. Zamyat M. Klein schrieb:

    Weiter, weiter....
    das ist ja köstlich....

    eine klitzekleine Hilfe-
    Marianne kommt dem Ereignis noch am ehesten etwas näher, Frage ist nur, welche von den beiden Ideen...
    und ansonsten dürfen Sie hemmungslos weiterspinnen ungeachtet meines dezenten Hinweises

  131. Norbert Jothann schrieb:

    Das Buch wurde scheinbar in den heißen Monaten dieses Jahres als Einzelseiten-Fingerkino-Ventilator wie ein schwerer, aber wissensinhaltsreicher Fächer genutzt. Und zwar wieder und wieder und wieder...
    Dabei hat sich wahrscheinlich das Buch soweit und ausdauernd nach hinten außen gedehnt, daß der Buchrücken "gesagt" hat: "Na gut, dann klappe ich halt nach außen zusammen und bilde einen schlauen Buchseitenigel."

  132. Zamyat M. Klein schrieb:

    Die Auflösung gibt es übrigens am Wochenende!

  133. Doc Sarah schrieb:

    na, du bist ja cool, liebe zamyat.... wir insider wissen das ja schon lang... aber sehr gut, daß SKILL das jetzt mal weiter trägt ;-) - you rock, dearest!!! und 2009 spielen wir noch doller, ok?! liebste grüße von mir, getier - und ganz besonders spielfreak wanda... (die ich ja ganz geheim schon mal ms z.rufe...)

  134. Monika Meurer schrieb:

    Wirklich ein toller Tipp. Ich wollte schon immer zeichnen lernen und habe schon einige Leute angesprochen, mich zu unterrichten. Aber es ist nie etwas draus geworden. Und online kommt mir auch sehr entgegen...

  135. Monika Meurer schrieb:

    Es ist eine absolute Unsitte geworden. Bei privaten Einladungen, Netzwerkveranstaltungen, oder oder oder... Die Leute wollen sich heute nicht mehr festlegen. Könnte ja noch etwas Schöneres, Besseres, Interessanteres kommen. Dass man planen muss (Raumgröße, Essen, ...) interessiert niemanden.

    Aber was tut man dagegen???

  136. Monika Meurer schrieb:

    Das Buch war mit in der Sauna!

  137. Gitte Härter schrieb:

    Ich hoffe, ich verderbe jetzt nicht allen den Spaß, wenn ich vorab enthülle, wie es wirklich war:

    Du warst gerade beim Einkaufen. Dein Besuch blieb zu Hause und las in diesem dicken Buch. Der Besuch hatte diese blöde Angewohnheit, die manche Leute haben: nämlich beim Lesen ein Buch komplett zusammenzuknicken.

    Vollbeladen mit Tüten konntest Du die Haustür nicht selbst aufschließen, also hast Du geklingelt. Der Besuch sprang auf von der Couch, lief in den Flur und legte das noch umgeknickte Buch auf das kleine Regal in der Ecke hinter der Tür, drücke den Türöffner und ging auf die Treppe raus.

    In dieser Minute kam auch ein Paketpostmann für den Nachbarn die Treppe herauf und weil der Nachbar nicht da war, nahm der Besuch schnell ein Paket für Dich an.

    Du halb zur Türe rauf.

    Der Besuch das total schwere Paket (da waren nämlich, wie sich nachher herausstellte Hantelscheiben drin!) noch in der Hand.

    Der Paketpostmann dreht schwungvoll auf dem Absatz und springt zwei Treppen auf einmal die Stufen runter, kollidiert mit Dir. Und dann wurde es hektisch:

    Du: Schreist, mit den Armen rudernd, das Klirren der Einkäufe auf der Treppe und batschbumm haut's Dich ein paar Stufen runter (so hast Du Dir nämlich den Fuß gebrochen).

    Der Paketpostmann: rumpelt gegen die Wand und entschuldigt sich tausend Mal.

    Der Besuch: Schreit erschrocken, legt das Paket auf dem Buch, das auf dem Regal steht, ab und kommt Dir zu Hilfe.

    Der Besuch ist dann mit Dir ins Krankenhaus gefahren, um den Fuß versorgen zu lassen. Als Ihr später heimgekommen seid, habt Ihr achtlos Eure Jacken über das Regal geworfen anstatt sie ordentlich aufzuhängen.

    Der Nachbar war schon stinkesauer und telefonierte und mailte unentwegt mit der Sportfirma, weil seine Hantelscheiben einfach nicht ankommen.
    Na klar! Der Paketpostmann hat in der Aufregung die Paketkarte ja gar nicht mehr ausgefüllt und dem Nachbarn nicht eingeworfen!

    Und so hast Du erst vor ein paar Tagen, als Du wieder einigermaßen Mobil warst, die Jacken aufgehängt, das Paket entdeckt und ... das Buch.

    So kann's gehen.

  138. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Monika: Sauna mit gebrochenem Fuß... naja, obwohl, es ist ja schon vor Jahren passiert (das mit dem Buch)
    @ Gitte
    Das ist ja Wahnsinn- ich muss es noch mal lesen, um die Ereignisse so ganz auf die Reihe zu kriegen - daraus könnte ich ja glatt einen Krimi schreiben (ist ja mein heimlicher Herzenswunsch, auch mal Romane oder Krimis zu schreiben - und mal richtig schön Geld damit zu verdienen).

    Hach, macht das Spaß!

    Danke allen Rätsellösern bisher, Samstag kommt die Auflösung. Hoffentlich sind Sie dann nicht enttäuscht, wo es hier so kreative Antworten gibt :-)

    Zamyat

  139. Zamyat M. Klein schrieb:

    "Aber was tut man dagegen?"
    Konsequent den Anmeldeschluss einhalten, bei privaten Terminen einfach gehen oder....????
    Könnte ich ja als nächstes "Rätsel" hier einstellen :-)

  140. Claudia Fuhlbrügge schrieb:

    Das Buch lag wohl während des Dauerregens in der Türkei nach meiner Abreise :-) bei Achmed auf dem Tisch und wollte eigentlich von Dir gelesen werden. Das anschließende Trocknen des Schmökers dauerte allerdings bis zum Ende Deines Urlaubs und so wurde es leider ungelesen wieder an seinen Heimatort zurückgebracht. Armes Buch ;-), jetzt bist deformiert, nicht mehr lesenswert, ach und übrigens, vielleicht war es gut so ........ nicht lesenswert!

    lg claudia

  141. Zamyat M. Klein schrieb:

    Die Rätsellösung findet ihr unter dem heutigen Datum: 20.12.

  142. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, super. Ich freue mich, daß Du das Seminar trotz gebrochenen Fußes erfolgreich gehalten hast ... so ein Rollstuhl ist doch Gold wert! Herzlichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem Geburtstag. Mit sonnigen Grüßen aus Hongkong. Petra

  143. Maya Fielitz schrieb:

    Hallo Zamyat, dass stimmt, Krisen lassen erkennen! Sie holen das Innerste hoch, sie kratzen am Äussersten, sie lassen wachsen. Ich hoffe, dein Fuss erholt sich zu Weihnachten, dass du 2009 beschreiten kannst...

  144. Gaby Krischel schrieb:

    Privat halte ich so: Wer zuerst kommt, erhält die Zusage.
    Beruflich ärgere ich mich darüber, dass ich Termine zum Teil 1 1/2 Jahre (!) im Voraus vergebe und erst eine Woche vor dem Termin erfahre, ob das Seminar überhaupt zustande kommt. Wenn ich - für meine Arbeitsplanung - 3 Wochen vorher beim Anbieter nachfrage, erhalte ich oft nicht mal eine Rückmeldung - grrr - ärgern. Aktuell habe ich für Januar 2 x 2 Tage auf Option (mit Anreise sind es dann 3 Tage) und weiß nicht, ob daraus was wird. Ich finde, ein mind. zweiwöchiger Anmeldeschluss und Stornogebühren sollten akzeptabel sein.

  145. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    eine harmonische Weihnachtszeit (o je, jetzt habe ich das Wort doch gebaucht :-)) wünsche ich Ihnen.

  146. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Birkner,

    herzlichen Dank für die "gebauchten" Wünsche :-) (da reibe ich mir mental den Bauch von den leckeren Weihnachtspätzchen meiner lieben Nachbarin)-
    Ihnen wünsche ich auch von Herzen eine erfüllte Zeit.

  147. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, ich wuensche Dir schoene erholsame Waldspaziergaenge und einen schwungvollen Rutsch ins neue Jahr - auch wenn mit Kruecken .. Ab 2.1. freue ich mich auf frische Winterluft in Deutschland ... ich mache einen kurzen Abstecher in die Heimat. Herzlich - noch in Hong Kong. Petra

  148. Doc Sarah schrieb:

    ja, zamyat, wie super ist das denn !!!!!
    hättste was gesacht, hätt ich dir beim einkaufen und kochen geholfen... ich liiiiebe es, solche mengen zu produzieren ;-).das wird bestimmt ein toller abend. enjoy in joy ! wir grüßen aus tussidorf sarah & zoo

  149. Zamyat M. Klein schrieb:

    So, geschafft! Die Küche brechend voll, zum Glück habe ich einen Tisch, den man ausziehen kann, die drei Minis (1-2 Jahre, die kleinste meine Lieblings-Maus) eröffneten die neue Kreativ- Filiale und lagen malend auf dem Bauch,nachdem auch sie munter gegessen haben (die Hälfte unter dem Tisch), die Erwachsenen mampften (es hat allen gut geschmeckt!! Köstlicher Lammtopf, Reis und Salat und ein irrsinnig leckerer Nachtisch, der alle Vorsätze zunichte machte), alle redeten durcheinander und ich bin nun völlig groggy! Von all dem Stühle schleppen (geht ja nur mit einer Hand die Treppen rauf, mit der anderen muss ich mich noch am Geländer festhalten), aufräumen, spülen - aber fein war es!
    Heute kriegt mein Vater die Reste (wenn mich nicht plötzliche Schneefälle davon abhalten, dorthin zu fahren).

    Aber das nächste Mal mache ich es wirklich etwas "schlichter" wie in besagtem Artikel - einen Topf mit Nudeln und fertig!!

  150. Doc Sarah schrieb:

    die 11 - "endlich entscheiden" : kurz und knackig - als untertitel "20 kreative Methoden" - das spricht mich am meisten an.
    was sagt denn unsere texterin - annja?!?! ;-)

  151. Ruth Pink schrieb:

    Nr. 8 spricht mich am meisten an
    1. Mir gefällt, dass erst im Untertitel das eigentliche Thema "verraten" wird (Entscheidung). Das schafft Spannung.
    2. Ja, Nein, Vielleicht sind die drei Hauptebenen, in denen sich viele große und kleine Entscheidungen bewegen. Soll ich, soll ich nicht - nein, ja - vielleicht doch. Die Qual der Wahl ist damit gut auf den Punkt gebracht!

    Viel Erfolg beim e-booken :-)
    Ruth Pink

  152. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    spontan sprechen mich 2, 5 und 11 am meisten an.

  153. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    stimmt, dass der Titel für die (Kauf-)Entscheidung wichtig ist.
    Meine Favoriten sind 1 und 10. Bin gespannt, wie Du Dich entscheiden wirst.
    Ist es nicht auch wichtig, die Wortwahl der Zielgruppe des Buchs zu finden?

  154. Alexandra Graßler schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    eine sehr gute Idee mit der Umfrage :-) Mir gefallen am besten die 3, 6 uns 10. Wobei ich denke aus semantischer Sicht würde die 3 durch die Wortwahl die meisten Leser zum Innehalten bringen.
    herzliche Grüße,
    Alexandra Graßler

  155. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    das erinnert mich an meinen eigenen Urlaub in der Sahara vor mehr als 20 Jahren. Allerdings waren wir zwei Wochen unterwegs und nicht nur eine Stunde. Doch an das Kreischen der Kamele kann ich mich noch gut erinnern.

  156. Zamyat M. Klein schrieb:

    Wobei bei der Zeichnung oben ja die Touristin kreischt :-)

    - die Kamele brüllen aber auch heftig, wenn sie aufstehen sollen oder sich wieder hinlegen sollen - ansonsten können sie auch wunderbar blubbern und gurgeln und dabei wird so eine lila Blase aus dem Mund geworfen (als ob sie einen Riesenkaugummi kauen). Das ist wohl ein Zeichen von Erregung- wenn beispielsweise in der Ferne Nagars (?) (Kamelstuten) vorbeiziehen.

  157. Michael (Baudax) schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    auch ich sage spontan ohne nachzudenken Titel-nr. 11.
    Lägen 11 Bücher mit den Vorschlägen vor mir, käme nur die 11 in Betracht.
    Beste Grüße aus dem Norden
    Michael Lalk

  158. Matthias Kümpel schrieb:

    Hallo Zamyat,
    spontan würde ich mich für die 8 entscheiden, evtl. die 4 als Untertitel. Habe auch mal meine Kollegen gefragt:
    Timo findet die Nummer 10 am besten, würde dann aber die 8 als Untertitel wählen.
    Liebe Grüße,
    Matthias

  159. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ganz herzlichen Dank für Ihre und Eure Stimmen!!

    Es gibt einen eindeutigen Hit,und zwei deutliche zweite und dritte Plätze! Da die Befragung aber noch weiter läuft, werde ich hier noch nichts verraten.

  160. Anna Berger schrieb:

    Hallo,
    ich finde 11 am ansprendsten. Prägnat und posiv.
    Herzliche Grüße

    Anna Berger

  161. Michael (Baudax) schrieb:

    Wenn ich lese, dass der strategische Tag vom BDTV veranstaltet wurde, vermute ich, dass dort Michael Ehlers aufgetreten ist?
    Ein ausgezeichneter Rhetoriktrainer, leider hatte ich noch keine Gelegenheit an einem seiner Seminare teilzunehmen, staht bei mir aber ganz oben auf der Wunschliste.

  162. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    nein, Michael Ehlers war nicht dabei - ich "kenne" ihn auch nur als XING - Moderator.
    Mit Rhetorik beschäftige ich mich gerade ernsthaft zum 1.Mal (lese dazu einige Bücher), habe bisher "immer einfach so geredet" und es hat ja auch 27 Jahre in meinem Trainerjob funktioniert:-).

    Aber da man ja immer dazu lernen kann und ich mich gerade auf einen größeren Vortrag vorbereite, dachte ich, es kann ja nichts schaden...Und es ist in der Tat sehr interessant, was ich da noch an Tipps und Hinweisen lese.

  163. Michael (Baudax) schrieb:

    Dann wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg mit dem Webshop.
    Der Internethandel ist unglaublich spannend und eröffnet neue Dimensionen und er wird Spaß machen.

  164. Zamyat M. Klein schrieb:

    So, die Würfel sind gefallen, der Webshop ist eröffnet und das E-Book wird schon angekündigt. Der Titel lautet nun:

    Vom Entscheidungsfrust zur Entscheidungslust
    - Kreative Methoden für leichtes Entscheiden

    Ich danke allen, die mir bei der Titelsuche geholfen haben.
    Das E- Book ist ab sofort zu bestellen (bis Erscheinungsdatum zum Subskriptionspreis). Weitere Infos finden Sie in meinem neuen Shop auf meiner Webseite.

  165. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich gratuliere Dir zum neuen Standbein und finde es schön, dass Du Dich über Dein Gewerbe so freust. Bin mal gespannt auf Deinen Shop.
    Genieße dieses Wochenende, egal wie das Wetter wird! Und gute Besserung für Deinen Fuß.:-)

  166. Doc Sarah schrieb:

    wieder eine typische zamyat idee ....herrlich, einfach herrlich.... *lach*

  167. Zamyat M. Klein schrieb:

    Da muss ich gleich selbst noch einen Kommentar anhängen:

    Wie es der "Zufall" so will, reitet heute morgen eine Trainer-Kollegin an meinem Bürofenster vorbei (ja, so was ist auf dem Land möglich:-), die "Führen mit Pferden" anbietet.

    Ich hänge mich zum Fenster raus, wir quatschen ein bisschen und ich erzähle von meinem Wochenende. Und siehe da: auch sie hat bei den beiden EFT kennen gelernt und setzt es erfolgreich bei sich selbst und auch im Coaching ein.! Herrlich!

  168. Michael (Baudax) schrieb:

    Dagmar und ich haben sehr enge Freunde, Simone und Gert van Briel,
    die diese Techniken mit großen Erfolgen anwenden. Da ich ein großer Freund alternativer Heilmethoden bin, ist für mich immer wichtig, dass mir auch der "Heiler" zu 100% sympathisch ist. Auch wenn ich mit der Techik noch keine Erfahrung habe, bei diesen beiden sympathischen Menschen hätte ich keine Bedenken.

  169. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    vielen Dank für den Hinweis auf die WLB-Challenge.

    Ja, das wird ganz schön spannend! Ich freue mich auch schon darauf, dass einige mitmachen. Dass es mit Öffentlichkeit leichter fällt, ist bestimmt so. Ich mache es ja auch ganz eigennützig und freue mich auch schon auf etwas Gruppendruck (im positivsten Sinne!). :-)

    Viele Grüße
    Gitte

  170. Doc Sarah schrieb:

    ist kreativität vielleicht messbar am erfolg?! ;-)

  171. Doc Sarah schrieb:

    die sufis haben recht, finde ich... ja, jeder mensch ist kreativ (oder gar ein künstler, das joseph beuys sche postulat) - gut, daß du das deinen kunden / klienten ver,ittelst, liebe zamyat!

  172. Henry schrieb:

    Daß Hierarchien die freie Ideenäußerung hemmen kann ich mir leicht vorstellen.
    Ein Ausweg zur Umgehung von 2. und 3. wäre doch eines der Angebote von Onöine-Brainstorming. Durch die Nickname-Anonymität stören Hierarchien nicht und Online können Teilnehmer auch zeitversetzt alte Anregungen aufgreifen und ihre "5 Minuten Ideensprudel" koswerden.

  173. Zamyat M. Klein schrieb:

    Das finde ich interessant: heute Morgen im Bett kam mir nämlich die Idee, wie ich bei einem Online- Seminar über Kreativität trotzdem ein Gruppen Mind Map durchführen könnte (bei dem sonst alle schweigend um einen Tisch herum sitzen). Und nun finde ich eine ähnliche Idee hier im Kommentar. Danke schön!

    @Sarah - die "Antwort" findest du im nächsten Beitrag :-)

  174. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    sicher gehört zu einem kreativen Prozess auch streckenweise Konzentration und vielleicht sogar eine gewisse Anstrengung. Doch aus vielerlei Beispielen ist bekannt, dass Lösungen sich quasi aus dem Nichts ergeben, wenn man nämlich zu einem bestimmten zeitpunkt losgelassen hat.
    Kreativität als göttliche Qualität - da kann ich nur zustimmen. Wir sind Schöpfer - auf vielen Ebenen.Kreativität hat für mich auch etwas mit Schöpferkraft zu tun, nicht nur damit, Ideen zu entwickeln. Ideen sind für mich so etwas wie Bausteine. Kreativität im Sinne von Schöpferkraft ist das, was man daraus macht.

  175. Michael (Baudax) schrieb:

    Ich bin Teno auch sehr dankbar, dass das Thema aufgegriffen wurde. Teno ist nicht nur beim Schmuck Trend, sondern auch bei den Themen.
    Ich habe mir auch schon Luft gemacht und im Baudaxblog über das Gejammere beschimpft:
    http://www.baudaxblog.de/2009/01/27/gegen-das-versammelte-jammern/
    Statt uns Mut zu machen, stimmt die Politik ein Klagelied an und jede schlechte Nachricht wird von der Presse aufgesogen und uns als "Bad News" zum Hauptgang serviert.
    Ich hoffe sehr, dass Teno eine Bewegubng in Gang setzt.

  176. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, mir gefällt Dein Seminarplan in Karawanen-Look SEHR! Überhaupt lese ich gerne, was Du zur Kreativität schreibst ... Herzlich. Nun wieder in HK. Petra

  177. Heide schrieb:

    *schmatz* :-)

  178. Michael (Baudax) schrieb:

    "77 Wege zum Glück" - habe ich auch mit großem Vergnügen gelesen und kann es nur jedem empfehlen.

  179. Michael (Baudax) schrieb:

    Als bekennender Schreibtisch-Chaot habe ich mir hier ein paar Anregungen geholt. Mal sehen, ob meine "Häufchen" auf dem Schreibtisch kleiner werden oder ich mir bald einen größeren Schreibtisch kaufen muß.

  180. Michael (Baudax) schrieb:

    Nachtrag:
    Habe mir eben das Classei-System bestellt. Mal sehen, ob ich geheilt werde.

  181. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    Sie sind ja fix! Was haben Sie denn alles bestellt? Ich hatte damals einen Berater im Büro (das kostet nichts), der mich sehr gut beraten hat. Ich hätte nämlich sonst viel zu viel bestellt und Dinge, die für mein Business gar nicht notwendig sind.
    Ich habe dann ein eigenes System entwickelt- vor allem die Farbzuordnung der Reiter ist wichtig - die bei mir mit den Farben korrespondiert, die ich bei meinen Mind Maps nutze.
    Beispiel
    Gelb ist Planung ( bei mir Seminarplanung, Bücher etc.)
    Rot sind inhaltliche Ausarbeitungen zu bestimmten Themen
    Blau sind alle Orgasachen, Hotels, Kunden, Verwaltung
    Orange sind alle Arbeitsblätter
    Grün sind alle Ergebnisse, Berichte, Protokolle.

    Dann Orga-Boxen (in die man die Mappen stellt) zu den einzelnen Bereichen. Bei meinen Seminaren habe ich pro Jahr eine Orga-Box und da kommen dann chronologisch die Seminare rein mit Planung(gelb), Orga (blau) und Protokollen(grün). Es ist einfach genial.

    Viel Freude mit Classei - und wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

  182. Doc Sarah schrieb:

    schön ist das! jaja, wir blogger... ;-)

  183. Michael (Baudax) schrieb:

    Ich Habe zunächst nur eine Box mit all den Utensilien bestellt.
    Wenn das klappt (und es mich zur Ordnung erzieht) werde ich mir das mobile System zulegen.
    Auf jeden Fall ein Dankeschön für den Hinweis.

  184. Michael (Baudax) schrieb:

    Den Brain-Shower sollten Sie sich unbedingt gönnen. Das Teil habe ich mir mal von einer Messe mitgebracht, da wurde gesagt, er würde von den Aboritschines bei Migräne eingesetzt. Wenn auch die gesundheitliche Wirkung eher zweifelhaft ist, er gibt auf jeden Fall ein wahnsinniges Gänsehautfeeling und manchem kann die "Massage" garnicht lange genug dauern. Und: man kann sich selbst etwas Gutes tun.

  185. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, das Teil ist wirklich wunderbar- und hier sehr viel preiswerter als meins damals. Wobei diese wahnsinnige Gänsehaut hatte ich dabei nur am Anfang, irgendwie ist da wohl leider ein Gewöhnungseffekt eingetreten. Aber "gesund" und angenehm ist es allemal.

  186. Karin Faatz-Rockstroh schrieb:

    Auch ich bin in der Testphase für EFT & Co. Habe Ende Januar den Grundkurs und Level 1 in Energetischer Psychologie gemacht und erstaunliche Prozesse erlebt.Nun nutze ich das Klopfen auch in meinen Coachings. Besonders gut gefällt mir die Art und Weise, wie ich über den manuellen Muskeltest neurologische Desorganisationen und Selbstsabotageprogramme entlarven kann! Das ist mir eine sehr große Hilfe in den Coachingsitzungen, in denen ich mit wingwave® arbeite. Was das ist? Das ist eine relativ neue geniale Kurzzeit-Coachings Methode. Sie vereint drei bereits bewährte Methoden miteinander: NLP + Kinesiologie + EMDR.
    Wingwave® Coache verwenden NLP-Techniken wie Submodalitätenarbeit, Timeline Prozesse und Glaubensatzarbeit, den sogenannten O-Ringtest aus der Kinesiologie als Prozessbegleiter und Themenfinder und schnelle Augenbewegungen im Wachzustand, um den neuronalen Verarbeitungsprozess in Gang zu setzen. Mit wingwave® gut behandelbar sind Leistungsstress, emotionale Blockaden, negative Glaubenssätze .......
    Wer mehr wissen möchte: www.KAFARO.de oder auch über mich persönlich.
    Bin gespannt auf Rückmeldungen.
    Karin Faatz-Rockstroh

  187. Doc Sarah schrieb:

    *lach* - ja, das ist sicher weit kreativer, als mitarbeiter, die gleich in oder direkt nach der probezeit auf unbestimmt lang in die krankmeldung flüchten.... ;-)

  188. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    sehr interessant! Ich bin auch immer ganz ehrfürchtig und von den Socken, wenn Leute xx Stunden am Tag etwas üben.

    Eine Sache will ich gerne ergänzen: Das Bewusstsein für die Dinge, die wir im Alltag so häufig machen (und damit auch üben) und darin dann auch erfolgreich oder bis zur Perfektion werden.

    Bei mir ist das beispielsweise das 10-Finger-Schreiben: Ich tippe schon mein ganzes Leben, seit der Ausbildung, also zwanzig Jahre, jeden Tag stundenlang. In meiner Lehre als Anwaltsgehilfin und gleich darauf in der Verwaltung der Polizei habe ich sogar einige Jahre acht Stunden am Tag getippt. In der Angestelltentätigkeit war es dann weniger, aber immer noch steter Begleiter und seit ich selbstständig bin schreibe ich praktisch nur noch.

    Diese Alltagsdinge sind genau wie die Beispiele oben. Wenn ich schreibe, bin ich so schnell, dass jeder, der mich sieht immer sagt: "Oooooh, Wahnsinn!" - Aber: ein Produkt jahrelanger, tagelanger, endloser Übung durch Tun. Und auch wenn ich damit keinen Preis gewinne, so ist es viel Zeit, eine schöne Bestätigung dessen, wie wirklich gut man werden kann - oft ohne es so richtig wahrzunehmen.

    Einen schönen Tag
    Gitte

  189. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    ja klar, das gilt für alle Dinge, die wir regelmäßig tun- und damit eben einüben.
    Wahrscheinlich haben die meisten Menschen Gebiete, wo sie es zu dieser Kunst gebracht haben und sind sich dessen nur gar nicht bewusst. Daher schön dieses Beispiel aus dem normalen Arbeitsalltag!

    Leider nicht so schnell tippende
    Zamyat

  190. Heide schrieb:

    Hallo Zamyat, schöne Zusammenfassung, danke. ich habe gerade in den letzten Wochen festgestellt, dass sich meine Einstellung zum Bloggen immer wieder mal verändert. Anfangs war ich noch recht zweckorientiert und habe das Blog vor allem als Marketinginstrument verstanden. Entsprechend lasen sich auch die meisten Beiträge: sehr nach "Blogger-Lehrbuch", mit vielen "How-to"-Beiträgen und Listen ("10 Tipps , dies oder jenes zu tun" etc.).

    Inzwischen bin ich einerseits viel persönlicher geworden, und die Lust daran, die eigenen Gedanken und Ideen zu teilen, steht stark im Vordergrund. Und andererseits formuliere ich inzwischen gerne auch mal etwas pointierter oder provokanter und bin erstaunt, wie viel Resonanz gerade auf solche Artikel kommt (aktuell wird gerade das Thema der Selbstdarstellung auf der Homepage Heide schrieb:

    ... hoppla, da ging ein Teil verloren - kann man hier keine html-Links einfügen?

    Wollte jedenfalls auf eine aktuelle Diskussion bei mir auf dem Blog hinweisen:
    http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/02/nur-pseudo-professionell-ihr-profil-in-der-3-p[..] ergänzen, dass auch mir das Bloggen sehr viel Spaß macht - und solange das so bleibt, bin ich gespannt auf weitere Entwicklungen!

  191. Marion Kellner-Lewandowsk schrieb:

    Liebe Zamyat,

    schöne Idee, die Lieblingsmethoden zusammenzutragen. Ich habe bei Dir einige bekannte wiedergefunden und einige habe ich mit großem Interesse gelesen.

    Meine aktuellen TOP-TEN Lieblingsmethoden sind:
    1. ABC-Listen a la Birkenbihl
    2. Mind Maps
    3. Moleskin Large Reporter Notebook (A5, http://www.moleskines.com/klmrl710.html)
    4. Edding 1255 Calligraphy Pen
    5. (Check-)Listen, inkl. Priorisieren
    6. Lieblingsspiel: Sonnenkönig als Lernspiel
    7. "Steine im Fluss" nach Birkenbihl - Modulare Trainingsbausteine
    8. Fragen (als Ausgangsbasis, als Geistöffner, 7-W-Fragen, als ...)
    9. Rezensionen schreiben - damit ich die vielen Bücher wirklich lese!
    10.Konzentration (quasi Klasse statt Masse)

    Das Classei-System klingt spannend. Ich hab ja schon alles in Hängeregistraturen. Aber da gäbe es bestimmt noch Verbesserungsbedarf.

    Herzliche Grüße

    Marion

  192. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heide,

    ja eine spannende Diskussion habt ihr da- habe auch gleich meinen Senf dazu gegeben :-).

    Stimmt, ich werde in meinem Blog auch immer persönlicher. Am Wochenende gibts ja sogar nun immer Geschichten und Schwanks (aus der Sahara) zur Unterhaltung - oder eben auch mal Einlagen aus dem "Traineralltag" wie endlose öde Zugreisen oder was man sonst als Trainerin so erlebt.

    Da ich gerne auch immer von anderen so Döneken lese, hoffe ich, dass es auch meine Leser erheitert. So richtig weiß man es ja nie.

  193. Michael (Baudax) schrieb:

    Mir geht es ähnlich wie Heide. Der Grund des Baudaxblogs war, mehr Aufmerksamkeit durch Google zu erhalten und durch Links Interessenten in einen unserer Shops zu leiten.
    Das war anfänglich eine dröge Geschichte und ich dachte, dass es keinen regelmäßigen Leser geben würde. Bis ich die Statistik installiert hatte und einen Riesenschreck bekam, wieviele Menschen täglich mitlesen. Zur gleichen Zeit sagte mir ein Kunde am Telefon, er würde regelmäßig lesen und ich sollte doch mehr über uns und unsere Arbeit schreiben, das Blog also mehr personalisieren. Nicht einfach, denn es passieren ja nicht jeden Tag erwähnenswerte Dinge. Seit der Zeit versuche ich den Spagat zwischen der Produktinfo und den persönlichen Geschichten - und tatsächlich, die Besucherzahl stieg noch einmal an. Schwerpunkt aber bleibt der Marketinggedanke und die Menschen zu zeigen, die sich hinter den Shops "verbergen".
    Leider fehlt mir die Zeit in Lillysblog regelmäßig zu schreiben, da bekomme ich ständig Mails, dass die Leser mehr Geschichten wollen.
    Da zu schreiben fällt mir leichter und das Block ist eine Hommage an eine besonders liebenswerte Hündin.

    Täglich eine Stunde Blogs lesen, das ist schon Standard und bereichert enorm.

  194. Astrid-Beate Oberdorf schrieb:

    Hallo Zamyat Klein,

    oh, was ich alles noch machen möchte? Da gibt es einiges.
    Als erstes möchte ich gerne ein Buch schreiben, um Menschen zu motivieren dem Ruf Ihres Herzens zu folgen und sich zu erlauben mit Ihrer Einzigartigkeit erfolgreich zu sein.

    Wenn mir das Spaß macht und vor allem den Lesern, dann können noch weitere Bücher folgen. Weibliche Selbstständigkeit, authentische Positionierung und finanzielle Unabhängigkeit liegen mir dabei am Herzen.

    Außerdem möchte ich wunderschöne Orte bereisen und spannende Menschen kennen lernen. Seminare ... Süden. ... mir fällt gerade noch ganz viel ein.

    Na, jetzt wo ich mich geoutet habe werde ich das Buch-Projekt mal aktiv angehen. Danach folgen die nächsten Projekte. Danke für den Impuls.

    Astrid-Beate Oberdorf
    www.eq-neuorientierung.de

    "Inspiriert zu besten Ergebnissen"
    Paradigmenwechsel bei Kundengewinnung und Marketing

  195. Alexandra Graßler schrieb:

    Diese Listen nutze ich ebenfalls schon lange. Kennengelernt habe ich das ganze im GTD (Getting Things Done) Buch vor vielen Jahren. Dort heißen die Listen someday/maybe (vielleicht irgendwann) Nachdem meine VI-Liste allerdings dann schon gefühlte Kilometer lang wurde :-) habe ich angefangen das ganze zu untergliedern und bei mir gibt es jetzt zum Beispiel:

    VI machen
    auf diese Liste kommen alle Ideen drauf, die mit Aktivitäten, Urlauben, Besuchen, Veranstaltungen, Hobby, Sport usw. zu tun haben.

    VI Bücher/CDs/DVD
    Nachdem ich lese, sobald ich meine Augen aufhabe in der Früh ist diese Liste naturgemäß sehr voll :-)

    VI Projekte
    Hier sammle ich alle noch vagen Ideen für Vorträge, Workshops, Beratungskonzepte die ich gern (eben vielleicht) mal angehen möchte.

    Und nachdem ich selbst Bürokaizen/GTD-Seminare gebe, ist diese VI-Liste auch etwas das im Seminar zur Sprache kommt. Und dabei ist mir schon oft aufgefallen, dass meine TeilnehmerInnen von einem interessanten Effekt berichten, den ich nur unterstreichen kann: Denn diese VI-Listen scheinen magische Kräfte zu haben :-) Was dort einmal drauf geschrieben wird, hat die große Tendenz tatsächlich umgesetzt zu werden.

    Und

  196. Monika Birkner schrieb:

    Bei mir gibt es ähnliche Motive wie bei Ihnen, Frau Klein. Das schließt allerdings nicht aus, mein Blog auch unter Marketinggesichtspunkten zu sehen. Ich vertrete ja die Philosophie, dass Marketing Spaß machen kann und darf. Die Freiheit und Abwechslungsmöglichkeit im Stil sind wesentliche Elemente dafür, dass mir das Bloggen Spaß macht. Ein Blog sehe ich auch als eine Art Experimentierfeld, wo ich Verschiedenes ausprobieren kann, während die Website demgegenüber doch statischer ist.

  197. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Oberdorf,

    ja, ein Buchprojekt ist eine schöne Sache! Vor allem wenn es auch aus dem Impuls heraus geschrieben wird, andere zu motivieren und zu unterstützen. Das Thema, das Sie im Kopf haben, ist sicher auch eins, das viele Frauen unterstützt und interessiert.

    Da können wir uns im XING- Forum sicher auch noch konkreter drüber austauschen- ich habe ja nach 13 (oder 14?) Büchern schon einige Erfahrungen dazu gemacht :-).

    Zamyat M. Klein

    Viel Erfolg und Spaß beim 1. Buchprojekt.

  198. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Alexandra Graßler,

    Sschön, dass Sie mich an GTD erinnern(womit ich mich allerdings nur eine Weile beschäftigt habe und es dann doch nicht so übernommen habe)-denn da schlummern sicher auch noch einige Listen (die bei mir allerdings immer Mind Maps sind).

    Zudem fällt mir in dem Zusammenhang ein, dass ich mal ein "Projektbuch" begonnen habe nach der Anregung von Barbara Sher und ihrem Buch über "Scanner". Dort empfiehlt sie, alle Wünsche, Träume etc. aufzuschreiben. Nicht mit dem Ziel (und dem Druck), sie alle umzusetzen, sondern für sog. Scanner ist es wichtig, sich überhaupt all die vielen Ideen und Projekte einzugestehen und schon allein das Aufschreiben und Malen und Skizzieren macht ihnen schon Freude.

    Ganz gleich, wie man es nennt und mit welcher Methoden man es macht: ganz sicher ist es nicht nur lustvoll, seine Ideen und Pläne zu notieren, sondern auch ein wichtiger Schritt, damit sie Realität werden können.

    Einige Beispiele von "großen Träumen", die ich zu früheren Zeiten vielleicht nicht für realisierbar gehalten hätte:

    ** mit Beduinen und Kamelen in die Sahara zu gehen (das habe ich inzwischen 10 mal gemacht und 7 mal dort eine Meditationsgruppe geleitet)

    ** ein eigenes Buch zu schreiben (inzwischen 13-14)

    ** mich überhaupt selbständig zu machen (seit 1991)

    ** eine eigne Trainer- Ausbildung auf die Beine zu stellen (in Köln gelaufen)

    ** Kreativäts- Seminare in der Türkei am Meer durchzuführen (hat letztes Jahr zum ersten Mal stattgefunden, dieses Jahr biete ich es zwei Mal an)

    und viele Dinge mehr....

    Man muss es 1. zu träumen wagen
    2. notieren, und ihm damit Ernsthaftigkeit verleihen
    3. einfach die ersten Schritte planen, die in die Richtung
    führen und
    losgehen....

    Zamyat

  199. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    ständig eine Stunde Blog lesen- alle Achtung! Bei mir geht es immer nur schubweise. Wenn ich unterwegs auf Trainings bin wie gerade, dann schaffe ich abends mal gerade die wichtigsten E-Mails - und wenn ich Glück habe, noch einen eigenen Blogeintrag.

    Schön, dass ich so von Lillys Blog erfahren habe- der war mir bisher noch nicht begegnet! Aber zwei Blogs ist wirklich viel - ich habe es eine Weile auch mal probiert und hatte noch einen zweiten (fast anonymen) Blog mit dem Titel: "Ich werd (nicht) älter!" Das hat schon auch Spaß gemacht, aber mein Business-Blog war mir dann doch wichtiger... und manchmal muss man ja Prioritäten setzen :-).

  200. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    und dann gibt es noch die Geschenke, die erst gar nicht so aussehen, sondern eher wie Probleme. Und später entpuppen sie sich vielleicht als ganz wertvoll.

  201. Petra Schuseil schrieb:

    Hallo liebe Zamyat, in meinem lebenstempo-blog hab ich ja eine ähnliche Liste vorgestellt: Die Was-ich-schon-immer-tun-Liste schreiben.
    Wegen meines Buchprojektes rund um das Lebenstempo werde ich Dich noch einmal gezielt separat anschreiben. Ich schreibe regelmäßig an meinem Skript ... ich ermutige Menschen ihr ganz eigenes Lebenstempo zu gestalten und zu bestimmen ... wie schnell oder langsam soll es sein?

    Ansonsten hab ich einige Fotobücher begonnen rund um unsere Reisen. Die will ich bis zu unserer Rückkehr nach Deutschland fertig haben, damit wir dann gleich zuhause in Erinnerungen schwelgen können.

    Und rund um mein Coaching-Angebot schwirrt mir so viel im Kopf, dass ich jetzt gleich mal beginne, die Liste fortzusetzen. Newsletter verbessern, die neue Website entsteht parallel ...
    Jetzt geh ich aber erstmal zum Sonntagsplausch zu einer Freundin. Tschüss, Du Eifrige. Herzlich. Petra

  202. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, ich bin ja noch relativ neu in der Blogger-Szene und bin mehr als erstaunt und fröhlich, was sich so tut .... und fühle mich deshalb um so mehr bereichert und dankbar über die vielen Impulse und Gedanken ... von Dir und auch von anderen, die ich regelmäßig lese. Ich versuche 1 Stunde maximal täglich selbst zu schreiben oder zu lesen ... Ein ganz wichtiges Bedürfnis habe ich mir mit dem Schreiben erfüllt! Das tut meiner Seele gut. Ich schreibe auch schon mein Leben lang und suche immer nach dem nächsten Schritt. Außerdem mag ich gerne meine LeserInnen informieren rund um das Lebenstempo und was mich hier beschäftigt, bewegt, verändert hat ... ich gebe Impulse und sehe an der Statistik, dass sie sich eingependelt hat, was mich sehr freut. Ich finde es sehr bemerkenswert, wie locker und informativ Du schreibst ... ich bin auf dem Weg und freue mich in so einem netten Blogger-Kreis zu sein. Herzlich. Petra

  203. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    danke für den interessanten Buchtipp.

    Zum Thema "Gesprächseinstieg bei der Akquise" habe ich vor kurzem einen Beitrag verfasst. Er findet sich unter
    http://blog.monika-birkner.de/2009/telefonakquise-der-sicherste-weg-um-sich-schnell-eine-abfu[..]

  204. Michael (Baudax) schrieb:

    Im Winter fällt es mir echt schwer, morgens vor der Zeit aus den Federn zu kriechen. Aber wenn es im Sommer schon früh hell ist, mag ich es auch. Erst mit dem Hund in die Feldmark und dann an den Schreibtisch. Ich schaffe dann unglaublich viel, weil kein Telefon, kein Besucher stört und die Morgenstimmung für mich immer inspirierend ist.
    Jetzt nehme ich gerne den Sonnabend, um konzentriert und ungestört eine Menge am Schreibtisch zu erledigen.

  205. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, vielen Dank hierfür. So wie Du liebe ich Rituale und werde gleich mal auf Dein Blog verweisen zum Nachlesen. Besonders Punkt 5 praktiziere ich täglich und ich schlafe mit positiven Gedanken an den vergangenen Tag ein. Die Idee mit dem Müllabladeplatz finde ich auch gut. Viele Grüße aus Hong Kong ... beginne gleich mit meinem Morgen-Ritual im Park. Petra

  206. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Petra,

    ja Punkt 5 mache ich in abgeänderter Form auch schon lange- habe mir aus diversen Fortbildungen mit Frau Birkner das "Journal" angewöhnt, in das ich täglich verschiedene Dinge eintrage. So auch, wofür ich dankbar bin, welche Geschenke des Lebens ich bekommen habe.
    Aber auch ebenso was ich selbst gemacht habe an Arbeit, an Marketing etc. Ich habe da verschiedene Spalten und bekomme so einen guten Überblick, wie die Entwicklung ist.
    Das mache ich aber so den Tag über parallel- einen bewussten Abschluss des Tages finde ich auch sehr schön- müsste ich mir mal wieder angewöhnen.
    Schöne Grüße nach Hong Kong (wo du um 3:07 Uhr hiesiger Zeit in den Park gehst :-)

  207. Gabriele Rother schrieb:

    Hallo Zamyat,

    wir kennen das Problem mit der Reiserei ja auch zu Genüge. Ich musste lachen, als ich das las mit den zwei Büchern etc etc... Das passiert uns auch immer wieder.
    Deswegen habe ich mir ein rollendes Büro zugelegt, also eine Tasche mit Rollen drunter, die auch als Handgepäck in den Flieger geht. Plus den zwei Büchern (inzwischen sind es meist nur noch eins, weil ich da sozusagen um die Hälfte konsequenter geworden bin! ;-))

    Wir fliegen meistens und kürzere Strecken wie Westerwald-Stuttgart etc fahren wir mit dem Leihwagen. Bahnfahrten sind immer abenteuerlich, da können wir auch einige Stories erzählen.
    Nachdem wir einige Versionen ausprobiert haben, sind wir bei den Alu-Koffern mit vier Rädern von Rimowa gelandet. Rollen superleicht - auch mal davon, wenn man nicht aufpasst...

    Eins habe ich jedenfalls aus der Vielschlepperei und "Ichmussallessimemrdabeihaben" gelernt: mit weniger geht es besser und es bleiben immer noch genug Dinge übrig, die Ge-wicht haben, wichtig sind...

    In diesem Sinne fröhliches Reisen
    und herzliche Grüße von der Insel
    Gabriele

  208. Silke schrieb:

    Auch wenn man nicht der geborene Frühaufsteher ist (so wie ich), wird man mit zwei schulpflichtigen Kindern automatisch zum Frühaufsteher... um 5.45 Uhr ist die Nachtruhe zu Ende!! Um 6.30 Uhr gehen die Kinder dann aus dem Haus - für mich mit die beste Zeit des Tages, um in Ruhe im Büro zu arbeiten. (Noch) keine Anrufe, ein leckerer Kaffee - dann bin ich sogar wach genug, um mich mit Unterrichtsvor- bzw. -nachbereitung zu beschäftigen. Da kriegt man schon einiges geschafft, bevor die Kurse beginnen.

    Aber: Ausschlafen am Wochenende ist trotzdem herrlich !!!

    In dem Sinne wünsche ich euch eine "goldige Morgenstund" und allzeit genug Energie, wenn ihr früh aus den Federn müsst.

  209. Bernhard Schloß schrieb:

    Ich persönlich spreche lieber von "Konstruktivem Denken", weil damit der esoterische Beigeschmack aufgehoben wird und es den Kern besser trifft: Es wäre absurd jede Katastrophe rosarot zu sehen, aber der Schlüssel liegt in der Frage: Was machen wir daraus...

  210. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Schloß,

    ja Danke, "konstruktives Denken" klingt sicher seriöser und wird daher eher angenommen...
    Beim Positiven Denken geht es nicht nur darum, anders - und konstruktiv und lösungsorientiert zu "denken", sondern um ganz konkrete Übungen und Methoden, die mit dem Unbewussten arbeiten, um langfristige (Verhaltens-) Änderungen bewirken zu können. Ähnlich wie beim NLP. Das werde ich in den nächsten Beiträgen zum Thema noch genauer erläutern.

    Aber die andere "Sicht- und Denk- Weise" gehört natürlich auch dazu!

  211. Gaby Krischel schrieb:

    Liebe Zamyat,
    größere Strecken (München, Berlin) fliege ich. Seminarmaterial wird dann im Kleinformat mitgenommen (wir sind ja kreativ). Da ich auch letztes Mal wieder von der Bahn verlassen wurde (Zug kam einfach nicht, keinerlei Durchsage oder Anzeige, und das am Flughafen Frankfurt!), habe ich wenig Lust, Bahn zu fahren.
    Also habe ich mir angewöhnt, das Autofahren positiv zu sehen - auch wenn ich mal im Stau stehe. Ich rede mir ein, ich fahre gern - sonst wäre es doch nur ätzend. Bei Orten, die bis zu 2 Stunden Fahrzeit weg sind, fahre ich ganz frühmorgens los. Es macht mir nichts aus, 1,5 oder gar 2 Stunden vor Seminarbeginn vor Ort zu sein (ist mir lieber, als im fremden Hotel zu übernachten). Vor Ort frühstücke ich in Ruhe mein mitgebrachtes Brot und Kaffee gibts irgendwo immer.
    Allzeit Gute Fahrt! Gaby

  212. Michael (Baudax) schrieb:

    Ich "arbeite" schon seit fast 10 Jahren mit Affirmationen, einige habe ich in meinem Büro aufgehängt, so dass ich immer wieder hinsehe und erinnert werde. Affirmationen sind DIE Möglichkeit, meine Schalter im Unterbewusstsein umzulegen. Und es klappt, auch wenn es nicht leicht messbar ist, weil - zumindest bei mir - der Erfolg nicht sofort zu verzeichnen war und ist. Begonnen habe ich mit Affirmationen, als mir irgend jemand einmal ein Buch von Cathrin Ponder geschenkt hat (Titel vegessen), die sehr ausführlich und anhand von Beispielen über Affirmationen geschrieben hat. Mittlerweile habe sich dabei meine persönlichen "12 Gebote" heraus kristallisiert, die ich immer besser durch Affirmationen umsetzen kann und mir so teil meines Lebensstils geworden sind. Bin auf Ihre weiteren Berichte sehr gespannt.

  213. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    schön, dass Sie auch so gute Erfahrungen damit machen. Aufhängen ist noch eine weitere Variante, dazu werde ich später auch noch Beispiele bringen (ich klebe dazu immer noch ein passendes Bild auf).
    Nächste Woche geht es mit dem Thema weiter, jetzt kommt erst mal die Wochenendunterhaltung (Geschichten aus der Sahara).

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  214. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Gabriele, liebe Gaby-
    ja mit dem Fliegen muss ich mich auch mal schlauer machen...
    Diese Rimowa-Koffer sind ja auch nicht gerade preiswert. Was ist denn der Vorteil gegenüber einem Stoff-Trolley?? (Ist Alu nicht noch schwerer??)

    @ Gaby
    "Ich rede mir ein, ich fahre gern"- das passt ja gut zu meinem aktuellen Blog- Thema nächster Woche (Arbeit mit Affirmationen) :-).

    Und ich habe mir jetzt eine nette CD gekauft von Hirschhausen (über den Kabarettisten hatte ich hier auch berichtet), die höre ich mir dann kichernd bei meiner nächsten Fahr (morgen) an. Hörbücher sind mein neuer Versuch, mir das Autofahren schmackhafter zu machen.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  215. Bernhard Schloß schrieb:

    "Positives Denken" ist aber weit mehr als "nur" eine NLP-Technik, sondern allgemeiner Sprachgebrauch.

  216. Michael (Baudax) schrieb:

    Mir imponiert und gefällt die Gelassenheit der Beduinen. Ganz in Ruhe 3 Runden Tee trinken. Diese Gelassenheit geht uns völlig ab, dabei würde sie uns nur gut tun. Wer durch das Leben hetzt, eilt nur dem Tod entgegen.

  217. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    ja, das ist auch noch ein zusätzlicher Aspekt- dieser andere Umgang mit der Zeit. Überhaupt mit "Planung" und "Zeitmanagment". Da könnte ich ganze Bücher drüber schreiben. Was ich von den Beduinen lernen konnte (oder könnte :-).

    Das finde ich überhaupt das Lehr-reiche an der Begegnung mit anderen Kulturen:
    wie plötzlich selbstverständliche Dinge in Frage gestellt werden und man erleben kann, wie andere Menschen genau das Gegenteil denken, tun, meinen, werten... Das bringt einen zumindest dazu, das eigene mal zu reflektieren.

    Kleines Beispiel: was in anderen Kulturen höflich und unhöflich ist. Das kann das genaue Gegenteil sein wie bei uns. Und da sieht man: das sind keine ehernen Gesetze, sondern sie sind entstanden und gemacht aus der jeweiligen Kultur.
    Und wenn man die Unterschiede eben "kennt", dann hilft das bei vielen Missverständnissen. Ein uraltes Thema:

    Toleranz gegenüber "Anderem" können wir nur erlangen, wenn wir uns damit auseinander setzen und verstehen lernen. Dann könnten verschiedene Konflikte verhindert werden - nicht nur interkulturelle.

    Intoleranz entsteht wohl immer aus Angst vor dem Unbekannten.

  218. Michael (Baudax) schrieb:

    Ich habe vor ca.8 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und mich noch (sehr, sehr stark) rauchend auf den 31.12., Datum des endülztigen Aufhörens, mit Affirmationen darauf eingestimmt und vorbereitet. Obwohl damals meine Frau (noch)weitergeraucht hat, hatte ich damit kein Problem. und meine Raucherkarriere war schon beachtlich lang. Auch wenn manche Affirmation nicht ganz regelgerecht war (z.B. wenn ich eine Zigarette ausgedrückt hatte, sagte ich: Hat mir überhaupt nicht geschmeckt, habe ich auch überhaupt nicht nötig), obwohl das Wort "nicht" vorkam, hat es sehr, sehr gut funktionert. Natürlich gab es weitere Affirmationen ohne Verneinung.

  219. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    ja, das ist sicher eins der schwierigsten Abgewöhnungen - schön, dass Ihnen Affirmationen dabei geholfen haben.
    Bei solchen Themen finde ich es auch manchmal schwierig, das ohne "nein" zu formulieren. Bei mir war es Schokoladensucht- und ich fand keine "positive" Affirmation (Beispielsweise: "Ich esse gerne Äpfel!" - Das brachte es einfach nicht. Heute würde ich allerdings etwas in der Richtung sagen:"Ich lebe gesund", wobei das zu allgemein ist. Müsste also noch "...ohne Süßigkeiten" oder so hinterher - und das ist auch wieder eine Verneinung.

    Es gibt auch Ansätze, die gerade beim Rauchen abgewöhnen mit Ekel arbeiten. Das gefiel mir nur vom Grundsatz her nicht - aber wenn es hilft...! Entscheidend ist ja auch hier, dass man es schafft. :-)

    Dass es Ihnen nichts ausmachte, als Ihre Frau noch rauchte, finde ich bewundernswert. Das ging und geht mir anders, mich stört Rauch enorm, mir wird dann regelrecht schlecht und ich bekomme Kopfweh.
    Zum Glück ist das heute alles kein Thema mehr, aber als ich vor 29 Jahren mit meinen Seminaren anfing, da gab es regelmäßig Disussionen über Raucherpausen und dass nicht im Seminarraum geraucht werden sollte.

  220. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    herzlichen Glückwunsch zu Ihrem interessanten Interview, das hoffentlich vielen Trainern Mut macht.

  221. Marion Kellner-Lewandowsk schrieb:

    Liebe Zamyat,

    gerade habe ich Dein E-Book durchgearbeitet, habe 5 neue Entscheidungen getroffen und ich bin total begeistert. Dir ist damit wieder ein erfrischendes Werk mit hohem praktischen Nutzen und viel Lesefreude für den Leser gelungen!

    Nachdem ich mich mit dem Ausdruck gemütlich aufs Sofa gesetzt habe und mir vornahm, die Methoden größtenteils auch gleich auszuprobieren, hatte ich zuerst Sorge, nicht genug Entscheidungsanfragen in mir zu finden. Aber je mehr ich las, umso mehr Ideen hatte ich, worüber ich noch gleich mal entscheiden könnte. Toll ist in Deinem E-Book am Anfang die strukturierte Gliederung aller Methoden nach unterschiedlichen Kriterien wie Dauer, allein/mit anderen, intuitiv oder rational bzw. im Beruf oder im Alltag. Die Erläuterung der Methoden ist Dir dank den schön beschriebenen Beispielen (die auch ne Menge über Dich verraten ;o) ) sehr verständlich. Und mir gefällt, dass Du auch Methoden, die Du selbst nicht so sehr zu bevorzugen scheinst, Raum gibst. Die Methoden für Controller eben, nicht wahr?! ;o)

    Da ist wirklich für jeden Geschmack was drin, hier findet jeder seine Methode(n)! Und ich bin mir sicher, dass ich die Seiten öfter mal wieder in die Hand nehmen werde, um meinen "Entscheidungsmuskel" zu trainieren.

    Tolles E-Book, dem ich viele Leser wünsche! Gratulation!

    Liebe Grüße aus Halle/Saale von
    Marion

  222. Michael (Baudax) schrieb:

    Schade, der Link funktioniert nicht mehr, auch nicht non der Haufe-Startseite.

  223. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    Danke für den Hinweis, ich habe eben per Mail nachgefragt, ob der Link geändert wurde, werde Sie dann wieder informieren. Komme allerdings erst heute (Freitag)-abend vom Training nach Hause und kann erst dann wieder meine Mails lesen. Und dann hier ggf. den neuen Link eintragen.

  224. Zamyat M. Klein schrieb:

    So, der Link funktioniert wieder, noch mal Danke für den Hinweis.

  225. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    gratuliere zu Deinem Interview. Ich wünsche Dir, dass dadurch viele Menschen neugierig werden, und der Krise mit Kreativität und Mut die Nase zeigen...;-)

  226. Michael (Baudax) schrieb:

    Danke, Frau Klein. Wird ein Teil meiner Sonntaglektüre sein.

  227. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, danke für Deine Gedanken. Und ich nehme mich nicht aus, dass ich mich verzettel, weil hier was Schönes lockt und dort was Neues angeboten wird. Aber das, was ich eigentlich machen wollte ... Gott sei Dank komme ich mir da immer schneller auf die Schliche.

    Die meisten Menschen sind frustriert und mit sich oft unzufrieden, weil sie nicht bei dem bleiben, was ihnen wichtig ist oder auch mal DRANBLEIBEN. Deshalb unterstütze ich mit meinem Kommentar: Langsam machen. Das, was wir schon kennen, ggfs. neu überlegen ... Sinn finden im Beruf, in dem man innerlich gekündigt hat ... Gerade auch im Werte-Coaching, das ich für sehr sinnvoll finde, um sich selbst kennenzulernen ... lerne ich, dass sich Werte verschieben und ich deshalb immer wieder neu die eigenen Werte überprüfen muss. Werte, die ich vergessen habe, werden neu in den Mittelpunkt gesetzt. Heute habe ich in meinem Blog über Gelassenheit geschrieben ... wie wäre es im turbulenten Alltag mal mit einem Tag Gelassenheit - pro Woche? ;-) Herzliche Gedanken aus Hong Kong. Petra

  228. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich finde schön, dass Du eine Lanze für die Lernlandschaft brichst und auch so ausführlich darstellst, wie man sie herstellt.
    Wenn die TeilnehmerInnen das "Arbeiten" mit einer Lernlandschaft erst einmal kennen gelernt haben, waren sie bisher restlos begeistert und merkten, wie viel mehr Lernen ihnen Spaß machte und wie viel besser sie sich zentrale Elemente merken konnten. Das geht der Power Point Variante leider ziemlich ab, sie hat jedoch andere Vorteile.
    Ich kombiniere gern beide Elemente an unterschiedlichen Stellen.

  229. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Dagmar,

    ja, das ist das Schöne, dass jeder es so variieren und kombinieren kann, wie es gerade passt und nützlich ist.

    Gerade hatte ich zwei Tage Kreativitäts-Training in einem großen Verlag - also keine Trainer, die Methoden- Interessiert sind. Und dennoch kam die Lernlandschaft auch gut an (sowie auch die anderen kreativen und spielerischen Seminarmethoden bis hin zu den Randstimuli-schön, wenn das auch wahrgenommen und gewürdigt wird).

  230. Zamyat M. Klein schrieb:

    Nun sind wieder Kommentare möglich - mit Spamschutz!

  231. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    danke für diese schöne Einführung ins Thema. Ich entdecke mehr und mehr, dass auch Menschen, von denen man es gar nicht erwartet hätte, für Spielerisches aufgeschlossen und manchmal sogar dankbar sind.

  232. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    schon beim Ansehen der Bilder kommt Freude auf. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Stil.

  233. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ein wunderbarer Beitrag. Ich selbst habe seine Bücher verschlungen und viel aus den Inhalten umgesetzt. Den Vortrag kann ich mir richtig gut vorstellen. Du hast den Entwicklungsprozess für Deine Leser/innen so schön dargestellt. Danke!

  234. Svetla Todorova schrieb:

    Liebe Zamyat,

    Als ich diesen Beitrag gelesen habe, musste ich sofort an die wunderschöne Möglichkeit denken, die Du uns am letzten Seminartag des Kreativitätsseminars in der Türkei gegeben hast, nämlich, uns gegenseitig ein Gedicht zu schenken. Ich habe heute meine Notitzen aufgesucht, darunter auch mein Gedicht. Da musste ich selbst über meine poetisches Talent staunen und nun möchte ich mir das Geschenk machen, das Gedicht nochmal mit anderen zu teilen:

    Strahlen und nach vorne sicher schreiten.
    Den Wind in den versalzten Haaren tragen.
    Das Wasser in den Augen glimmern lassen.
    Die Freundschaft - ein Sternchen in der Hand.
    Und Freude strömt aus jeder Ecke
    der Zartheit dieses Augenblickes wegen.




  235. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Svetla,

    Danke für das Teilen. Ich habe gerade vor einigen Tagen noch mal ein Foto von unserer Runde am Strand als Desktop-Bild ausgewählt, zumal ich ja im Mai wieder nach Cirali fahre. Das gibt schon mal dieses Gefühl von Sonne und Weite - zumal hier jetzt auch der Frühling ausgebrochen ist.

  236. Georg Rittstieg schrieb:

    Jetzt lese ich Ihren Blog schon so lange und so begeistert und habe NIE DANKE gesagt. Danke für Ihre immer anregenden, lächelnden Informationen und Gedanken.

    Und prompt quält mich die Neugier derart, dass ich fragen "muss": Welches Buch (genau so etwas suche ich derzeit) hat Sie zu 29 Ideen inspiriert? Sie schreiben sicher noch darüber, aber der Ungeduldige inmir hat es eilig- ich brauche es nicht "nur" zur Freude sondern auch für ein Projekt.

    Danke wenn ich es erfahre.

    Ein schönes Wochenende,
    mit lieben Grüßen aus dem südlichen Graz,

    Georg Rittstieg
    "Und wofür brennen Sie?"

  237. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Rittstieg,

    schön, dass ich so von Ihnen erfahre- ich habe ja immer keine Ahnung, ob hier überhaupt ein Mensch liest, wenn keine Kommentare kommen.

    Ja- Ihre Ungeduld verstehe ich gut, ich bin genau so. Vor allem, wenn mich etwas begeistert, muss ich es auch sofort umsetzen und machen können, sonst werde ich irre oder der Spaß geht weg.

    Also, das Buch können Sie "eigentlich" auch in meinem Mind Map lesen unter der Wolke "angeregt", aber wahrscheinlich ist es zu klein.

    Daher hier laut und deutlich: Jens-Uwe Meyer- Das Edison Prinzip, Campus Verlag.
    Ich hoffe, dass ich Sonntagmorgen auf dem Balkon in der Sonne daran weiter arbeiten kann, morgen ist erst mal totale Balkonentrümpelung und Neugestaltung dran, natürlich alles gelb- rot, freue mich schon wie jeck. Das ist ja "mein Wetter"!

    Wenn ich das Buch ganz durch habe, schreibe ich auch sicher eine Rezension.

    Ach, noch zwei Bemerkungen:
    * Wenn Sie generell etwas suchen, das Sie zu Ideen anregt: ich habe ja auch ein Buch über Kreativität und Kreativitätstechniken geschrieben *hüstel*: "Kreative Geister wecken". Da finden Sie auch ganz viele Anregungen, wie Sie Ideen finden - und Sie können es auch ganz einfach über meinen Webshop bestellen:-)
    * In dem Buch "Das Edison- Prinzip" werden keine verschiedenen Krea- Techniken vorgestellt, sondern eben nur das eine Prinzip (das aber Elemente davon enthält)- es ist also eine ganz andere Herangehensweise und daher für mich spannend. Ansonsten liebe ich für Ideensammlung bei wichtigen Projekten das "Brainstorming for one" und die "Walt Disney Strategie"- im Buch und zum Teil auf meiner Webseite nachzulesen.

    Schönes Wochenende
    Zamyat M. Klein

  238. Claudia schrieb:

    Welches Buch war es denn?

    Schöner, farbiger, gelungener Balkon. Wir haben heute unsere Dachterrasse mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, die Fliesen habn viel Grünzeug angesetzt... und die Kästen sind bepflanzt. Morgen geht es ans Aufhängen der Kästen. GUte Idee, mit der Farbe :-)

  239. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Claudia,

    das Buch heißt: Balkon fix! Schnelle Lösungen für Ungeduldige-
    von Dorothee Waechter.

    Der Titel ist aber etwas marktschreierisch- es ist alles eine Heidenarbeit. Mich haben auch einfach nur die teilweise schönen Bilder von gemütlichen Sitzecken inspiriert (Bilder sagen mehr als tausend Worte) und eben der Hinweis, dass man eine Gesamt- Gestaltung überlegt und nicht einfach kunterbunt alles zusammen würfelt an Blumen, Möbeln usw., wie ich es bisher eben immer gemacht hatte.

  240. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    wow! Das ist ja ein toller Balkon - ich bin ganz neidisch :-)

    Schöne Feiertage
    Gitte

  241. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    danke für den Verweis :-)

    Das ist ja eine gute Idee, den idealen Arbeitstag mal runterzubrechen und an die Wand zu hängen. Ich habe schon einige Kunden (Selbstständige) gehabt, die mit einer Art Stundenplan sehr gut zurechtkamen, weil da eine richtige Struktur "von außen" (auch wenn sie selbst gemacht ist) da ist, an der sie sich orientieren konnten. Und eben auch die Arbeit dann auch Arbeit sein lassen, wenn Pause oder Feierabend angesagt ist.

    Ich selbst bin eher freiheitsliebend und muss für mich immer was herausfinden, was einerseits sinnvoll strukturierend ist, mir andererseits aber irgendwie alles etwas offen lässt. So lege ich mich beispielsweise auch nicht gerne fest, irgendwo in Urlaub hinzufahren, weil es sein könnte (ist auch schon passiert), dass ich nach zwei Tagen dort keine Lust mehr habe und dann lieber abbreche und heimfahre.

    Auf wiederlesen
    Gitte

  242. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    ja, das haben wir ja schon öfter festgestellt, wie unterschiedlich die Menschen sind :-). Was für den einen Stress ist (ein Plan) ist für die anderen Erholung. Ich hasse es, in Urlauben herumzufahren, denn ich kann mich erst erholen, wenn ich angekommen bin und mich etwas auskenne - und eben meinem für den Ort und die Umstände spezifischen Rhythmus gefunden habe.
    Daher fahre ich jetzt froh seit einiger Zeit an den gleichen tollen kleinen Ort in der Türkei, weil ich weiß, dass er für mich und meine Bedürfnisse "fast perfekt" ist.
    Und ich weiß vom ersten Tag an, wo ich was finde und machen kann.

    Für andere tödlich langweilig. Doch Herausforderungen habe ich in meinem Leben ansonsten reichlich, im Urlaub suche ich das Gegenteil.

    Schöne Ostertage wünsche ich dir
    Zamyat

  243. Zamyat M. Klein schrieb:

    Huhu Gitte,

    und ab morgen werde ich ihn auch endlich nutzen können, seit heute Nachmittag ist die Sonne wieder da!

    Du siehst ja nur den rechten Teil, der geht ja links noch weiter...
    Notfalls kann ich da auch noch eine Hängematte aufstellen, das ist für mich die ultimative Entspannung.

  244. Angela schrieb:

    Dankeschön für den Hinweis, ich hatte mich noch gar nicht so ausführlich auf der Webseite umgeschaut. Das ist ja ein richtiges Schatzkistchen mit Ideen! Da klaue ich mir bestimmt mal die eine oder andere... aber erstmal weiter durchstöbern...

    Beste Grüße
    Angela

  245. Petra Schuseil schrieb:

    Herzlichen Glückwunsch. Ich freue mich mit Dir! Herzlich aus Hongkong. Petra

  246. Monika Birkner schrieb:

    Zamyat M. Klein - die Anti-Aging-Trainerin. Das ist doch eine einzigartige Positionierung :-)

  247. Annja Weinberger schrieb:

    Liebe Zamyat,

    scheint mir ja eher eine harmlose "Sucht", von der obendrein auch noch deine Kund/innen profitieren. Aber ich verstehe deine Bedenken - es kommt ja in der Tat immer auf die Motive an, die Glaubenssätze, die wir mit etwas verbinden. Also, vielleicht ist jetzt mal eine Zeitlang Fortbildungs-Diät bei dir angesagt. Aber so wie wir uns immer mal ein neues Buch kaufen oder ein hübsches Kleidungsstück (ohne gleich einkaufssüchtig zu sein), können wir uns ja auch Fortbildungen gönnen. Als Inspiration, zum Austausch mit anderen. Ist sicher auch eine Frage des Timings. Bei dir hört es sich so an, als stehe jetzt erst mal 'besinnen auf die eigenen inneren Schätze' an. Beides hat was.

    Herzlichst,
    Annja

  248. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Annja,

    ja, das ist ein schöner Vergleich mit dem neuen Buch oder schönen Kleid. Und in der Tat ist es nicht so, als ob ich es mir jetzt komplett verbieten wollte. Ich möchte nur etwas bewusster damit umgehen und nicht diesem Sog erliegen. :-)

    "Besinnen" hat mich erst mal an besinnlich erinnert- das ist sicher nicht meine aktuelle Phase. Sondern einfach meine ganze Energie auf das richten, was ich von mir geben will und in die Welt setzen. So schreibe ich ja aktuell wie wild an einem Buch (und zwei weitere Methoden- CDs stehen für dieses Jahr noch auf dem Programm) und eben das Online- Forum etc.

    Gerade beim Schreiben merke ich ganz deutlich, wie viel ich schon gesammelt oder selbst entwickelt habe. Ich schreibe und schreibe, ohne dass ich oft irgendwo was nachschlagen oder lesen muss.
    Da ist noch locker Stoff für 5 weitere Bücher :-), aber wie sagte schon Frau Dr. Eberlein:"Eins nach dem anderen".

  249. Michael Smetana schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    vielen Dank für diesen schönen Beitrag und das viele Lob, dass Sie dem SeminarDesigner hier zukommen lassen.

    Noch eine kurze Info: Sie können natürlich nicht nur beliebige Dateien, sondern auch Mind-Maps im SeminarDesigner verknüpfen und der Designschritt "Grobdesign" ist einem Mind-Map schon sehr ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass im Grobdesign zusätzlich noch eine Timeline eingebaut ist.

    Nun wünsche ich uns beiden noch jede Menge "Querverkehr" und freue mich schon auf die Reaktionen unserer Kunden ...

    Liebe Grüße
    Michael Smetana

  250. Elly schrieb:

    Liebe Zamyat,

    durchstöbere gerade Deinen Newsletter.

    Mit diesem Artikel sprichst Du mir wirklich aus der Seele. Dieser Meinung bin ich schon lange.
    Und ich bin auch immer völlig erstaunt, wie Menschen halb "beleidigt" und genervt behaupten können, "das ist doch nichts Neues", bzw. "das kenn ich doch schon", wo sie es ganz offensichtlich noch gar nicht umgesetzt haben.
    Mir kommt es immer so vor, als wollten sie sich nicht in der Tiefe berühren lassen. Denn sonst findet man doch selbst den Baum im Garten, den man wirklich jeden Tag sieht, entzückend, wenn man sich ihm nähert und tatsächlich mal berühren lässt.

    Leben ist ohnehin immer neu. Jeden Tag! Jeder Mensch, jede Situation ist immer neu. Egal, wie oft man glaubt, es schon erlebt zu haben oder zu wissen meint, wie jemand "ist".

    War das nicht Heraklit, der sagte: "Man steigt niemals zwei Mal in den gleichen Fluss."

    In diesem Sinne: hab einen schönen, bezaubernden, völlig neuen Tag, der Dich und mich in der Tiefe berühren darf.

    Liebe Grüße von nebenan

    Elly

  251. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Elly,

    Danke für deinen schönen Beitrag und die ergänzenden Gedanken. Wie schön, dass wir auf die gleichen entzückenden Bäume schauen können - und uns täglich an der Maus erötzen können! :-).

    Drück sie von mir und dir auch alles Liebe
    Zamyat

  252. Petra Schuseil schrieb:

    Hallo Zamyat, danke für die Ausführlichkeit und Deine Offenheit, die mich natürlich für die Blog-Parade sehr freut. Es erinnert mich an meine eigene Situation rund um die Wirtschaftskrise in 2001 ... Da hab ich einiges auf meiner neuen Website erklärt und in einem Interview preis gegeben ... gibt's ab morgen online .. :-) ... Ich denke auch nicht, dass wir gescheitert sind ... es waren aber keine leichten Phasen ... ich bin erst danach "spirituell" geworden, denn so ganz alleine ohne irgendeinen Glauben, geht es nicht, das hab ich selbst erfahren müssen. Meine Spirit-Freundin sagt zu solchen "Wüsten-Zeiten" ... "biste mal wieder in einer growth-period" ... wenn es denn so gar nicht leicht daher kommt ... Aufrappel-Geschichten wollte ich in der Blog-Parade lesen ... ja, mal sehen, wer noch mutig ist. Tschüss. Petra

  253. Michael (Baudax) schrieb:

    Scheitern ist immer im Zusammenhang mit der Frage "warum".
    Wer so fragt, ist meist gescheitert.
    Richtiger ist die Frage "wozu".
    Stelle ich diese Frage ist es kein Scheitern, sondern es folgt meist ein Zulassen (was erlernt werden muß), Lernen oder auch ein Neubeginn.
    Ihre Beispiele bestätigen das ja auch eindeutig.

  254. Gitte Härter schrieb:

    Tolle Sache, dieser Zusammenhalt und sich-jeweils-ergebende "Plausch/zusammen" oder "Rückzug".

    Das Prinzip funktioniert auch wunderbar unter Solo-Unternehmern. Ich erinnere mich, dass vor Jahren jemand mit einem Friseurbetrieb dringend renovieren musste, aber nicht wirklich Geld dafür hatte. Da ist dann ein halbes Dutzend Helfer aufgefahren (nicht nur Freunde, sondern auch Kunden und Kollegen) und haben kurzerhand gemalert, gehämmert und wie die Heuschrecken übers Wochenende den Laden renoviert. Oder statt Heuschrecken besser: Mainzelmännchen ;-)

    Funktioniert natürlich nur, wenn man auch mit anderen spricht oder um Unterstützung bittet.

    Viele Grüße
    Gitte

  255. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    nicht Mainzelmännchen, sondern natürlich die Kölner Heinzelmännchen:-).

    Und in dem Fall hat Frau S. nicht mal nach Hilfe gefragt (im Gegenteil!), aber ihre junge Nachbarin hat das wohl organisiert, die jeden Tag mal bei ihr vorbeischaut.

    Aber das ist auch das Tolle: wenn genug mit anpacken, hat man so etwas vergleichsweise schnell, wo einer alleine wochenlang rumwerkeln müsste.
    Und zusammen macht es doch viel mehr Spaß, ist dann eher ein Happening.

    Muss ich noch mal überlegen, wie das auch in unserer Branche möglich wäre- daher hatte ich es hier auch eingestellt. Weil mir dämmerte, dass das doch übertragbar sein müsste.

  256. Gitte Härter schrieb:

    HAHAHA, ja natürlich: die Heinzel-, nicht die Mainzelmännchen!

    Beim Schreiben stutzte ich noch irritiert, aber hab dann nicht mehr nachgedacht. Lustig. Apropos Mainzelmännchen: Ist es nicht ganz furchtbar, wie die die Mainzelmännchen vor einigen Jahren modernisiert haben. Bäh!

    PS: Boah, warum sind diese Spamfilterwörter nur immer (überall, bei uns auch teilweise) so unlesbar, dass man 1000 Versuche braucht? Grrr. Kürzlich war ich auf einer Seite, da musste man einfache Rechenaufgaben lösen. Das war eine gute Idee ... nochmaliger Versuch also jetzt.

  257. Zamyat M. Klein schrieb:

    Also, Mainzelmännchen habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen, daher kann ich nichts zu ihrer Verwandlung sagen :-).

    Ja, der Spamfilter bei mir ist blöd, ich kämpfe auch immer damit, aber er bietet ja immer wieder neue Wörter an und zumindest geht der Text nicht flöten.
    Mit Zahlen ist für mich ein Graus bei meiner 5 in Mathe, obwohl es als Spamfilter noch zu bewältigen war.
    Schön, dass du trotzdem dran geblieben bist.

  258. Henry schrieb:

    Das erinnert mich an die ABC-Listen von Frau Birkenbihl. Dort werden die so erstellten Listen eines Themas als Reizwortquelle per zufällig gewähltem Buchstaben weiterverwendet.

  259. Zamyat M. Klein schrieb:

    @Henry- Danke für den Hinweis.
    Wie genau geht das bei Frau Birkenbihl weiter? Wie bei der klassischen Reizwortmethode? Aber wozu brauche ich dann eine Liste? Die Reizworte kann ich mir ja sonst überall herholen, aus einem Buch, von Dingen, die im Raum sind oder wenn ich aus dem Fenster schaue...
    So ganz habe ich es noch nicht verstanden :-).

  260. Henry schrieb:

    Ich glaube die Füllung des vollständigen Alphabets dient auch dazu den Themenraum gleichmäßiger durch repräsentierende Stichworte abzudecken als wenn ich mir 26 Begriffe frei wählen könnte. Anschließend läßt sich eine Liste wahllos greifen oder als bewußte Auswahl: wegen Vorahnung einer äquivalenten Situation oder auch zum Erzwingen des Verlassens gewohnter gedanklicher Suchräume. (meine Gedanken)

  261. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, die Fotos laden ein, mit Dir am Strand entlang zu laufen. Tolle Fotos. Es riecht förmlich nach frischer Meeresluft ... aaaaaah. Viele Grüße in die Türkei. Petra

  262. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    du nutzt da einen Satz "Satt dessen ist es so, dass ich an einem Ort arbeite, wo andere Urlaub machen", den ich in ähnlicher Form auch nutze, wenn ich gefragt werde, warum ich in der Eifel wohne und häufig von dort nach Köln und zurück fahre: Ich lebe da, wo andere Urlaub machen.
    Ich glaube, dass es wichtig ist seine Träume zu leben und ich denke dir geht es so wie mir, was ich tue ist nicht Arbeit, sondern Lebensinhalt und daher zähle ich auch nicht die Stunden. Das unterscheidet für mich den Lebensunternehmer vom Lebensangestellten und Lebensunterlasser.

    Viele Grüße in die Türkei

    Mario

  263. Hüseyin Tepeli schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich finde deinen Blog und dich sehr inspirierend und finde du bist ein tolles Vorbild! Danke, dass du mit gutem Beispiel vorangehst und es nicht mit leeren Worten beläst. Für mich persönlich ist der Schritt, den Inneren Kritiker zu besänftigen der schwierigste. Ich habe Jahre lange in der Reklamationsbearbeitung gearbeitet und so was prägt. Ich bin also sehr gut darin, Dinge auseinander zu nehmen und zu hinterfragen. :)
    Weiter so und viel Spass und Freude in der Türkei!
    Liebe Grüße
    Hüseyin

  264. Zamyat M. Klein schrieb:

    Lieber Mario, lieber Hüseyin,

    Danke für euer positives Feedback, das gibt mir ja auch wieder zusätzliche Motivation.
    Das Verrückte ist auch, dass man manchmal aufpassen muss, dass die Träume dann nicht zu "normal" werden, sprich, dass man sie nicht mehr als das Besondere erlebt, das sie sind.

    Dazu verhilft dann wieder "Dankbarkeit" über all die täglichen kleinen Geschenke, die deutlich machen, wie priveligiert man doch ist.
    Auch wenn es schon mal kleine Ärgernisse "im Paradies" gibt.

    Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu rätselhaft:-).

  265. Burkhard / Zeitblüten schrieb:

    Hallo Zamyat!
    Das ist auch genau meine Erfahrung. Wenn ich eine Idee brauche, dann gehe ich immer so vor: Ich versorge mein Gehirn mit Informationen und Inputs zum entsprechenden Thema, z.B. durch Lesen, mit anderen darüber sprechen etc.
    Dann mache ich etwas komplett anderes, befasse mich überhaupt nicht mehr mit dem Thema. Ich überlasse meine gesammelten Inputs meinem Unterbewusstsein. Und dannn kommt meist wie aus dem Nichts die Idee! Das klappt bei mir fast immer :-)

  266. Georg Rittstieg schrieb:

    Ja,

    persönlich mal eine Karte zu schreiben ist mal etwas ganz anderes als die übliche Mail oder ein schneller Blog Kommentar. Die Wirkung ist oft verblüffend und zeigt, wie schnell wir die guten alten Dinge zu vergessen scheinen ;-)

    Faszinierend und vielleicht die gleiche Ursache wie die weniger werdende, persönliche Post ist der Umstand, dass kaum kommentiert wird: Ist es der Zeitmangel? Viele Blogs wollen gelesen, eMails wollen beantwortet und andere Dinge sollen geplant und gemacht werden und immer muss ich mich einbringen- vielleicht ist es da einfach schon fast Urlaub, wenn man sich mal zurücklehnen und Ihren Blog einfach nur konsumieren und genießen kann?

    Vielleicht sollte ich auch kurz zugeben, dass es manchmal einfach nur Faulheit ist, nix zu schreiben obwohl durchaus etwas zu sagen wäre?

    Oder: Fehlt Ihre Provokation? Ihre Blogs sind schön, angenehm und herrlich, gut geschrieben und vieles weitere Positive, aber eines sind sie nicht: wirklich provozierend. Ist es das?

    Hm, oder fehlt einfach eine konkrete Handlungsaufforderung?

    Je ne sais pas.... (Das einzige was ich aus der Schule noch weiß... ;-) ).

    Ich für mich bin einfach ein Genießer der mal die Stille will und dabei gerne Ihre Zeilen liest.....

    Oder so.

  267. Zamyat M. Klein schrieb:

    Halo Herr Rittstieg,

    Danke für Ihre Erläuterung, ich werde mal einen eigenen Beitrag dazu schreiben und nachfragen- vielleicht bekommen wir dann ja noch mehr Antworten?

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  268. Georg Rittstieg schrieb:

    Positive Provokation- ob das Sinn macht? Und ob es ein wirkliches Mittel gegen Faulheit als Kommentator ist? Nein, ich glaube nicht, dass es DAS ist, woran es liegt. Obwohl ich immer wieder erlebe, dass Menschen eher den Mund aufmachen, wenn sie GEGEN etwas sind. Frage jemanden, WOFÜR er ist, dann ist oft Schweigen. Aber wehe Du fragst, WOGEGEN er/sie ist. Da brauchst dann oft viel Zeit und Geduld, denn der Redeschwall endet oft erst spät in der Nacht....

    Natürlich überzeichne ich es hier deutlich.....

    Ja, wie man sieht, kann ich Ihre Fragen auch nicht beantworten. Dieses Phänomen ist oft schon diskutiert worden mit -na klar- sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

    Wie auch immer, ich fühle mich irgendwie erweckt und werde nun vom reinen Konsumenten zum Mitgestalter in form von Kommentaren. So wie man sich ja oft kennenlernt und gemeinsame projkete beginnt: Durchs reden kommen die Leute zusammen. Hier auch!

  269. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Rittstieg,

    das ist ja wunderbar, dass Sie gleich mit so gutem Beispiel vorangehen. Ich schreibe gerade meinen Newsletter, wo ich das Thema gleich als Umfrage starten will. Dann wird es hier hoffentlich noch voller, zumal ein schöner Preis winkt :-).

  270. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    ich finde es immer wieder wunderbar, wenn Menschen sich nicht von ihren Lebensjahren definieren lassen ("mit 60, 75, 95 .. macht man das nicht mehr"), sondern in jedem Alter neugierig und aktiv bleiben. Schon von früher Kindheit an habe ich mir solche Menschen als Vorbild genommen.

  271. Walburga schrieb:

  272. Zamyat M. Klein schrieb:

    Dieser Kommentar erreichte mich per Mail - und ich muss zugeben, ich finde meinen Spamschutz auch sehr anstrengend und brauche manchmal mehrere Anläufe, um das richtige Wort zu schreiben (er unterscheidet auch zwischen Groß- und Kleinbuchstaben).

    Liebe Zamyat,

    nachdem ich jetzt 3 x versucht habe, meinen Kommentar auf Deine Frage zum "Nicht-Kommentar" abzugeben ... und irgendwie meine Eingabe dieser Zeichen nicht angenommen wurde, sende ich Dir gerne hier mein Feedback:

    ------------------------------
    Liebe Zamyat, auch ich gehöre zu denjenigen, die nur selten Kommentare unter Blogeinträge schreiben. Nun habe ich über die Gründe nachgedacht und als erstes fiel mir dazu ein, dass ich eigene Beiträge auf meiner Webseite auch immer als ein Geschenk an meine Leser sehe ... ein Geschenk, das zu nichts verpflichtet, weder eines Kommentares oder eines einfachen Dankes. Deshalb habe ich auch kein Blog und keine Kommentarfunktion. Es gibt ein Gästebuch und ich freue mich über Einträge dort oder darüber, wenn mir Leser direkt per Mail schreiben. Und was ich da als Rückmeldungen erhalte, ist für mich sehr angenehm, ermutigend und gibt mir neue Impulse.

    Vielleicht hat meine Einstellung auch etwas mit dem Thema "Kritik und Scheitern" zu tun? Öffentlicher Widerspruch zu einem Thema könnte andere entmutigen ... und nicht nur den Blog-Inhaber, weiter in einem Blog zu schreiben ... oder es könnte verletzen. Deshalb gehe ich damit vorsichtig um. Aber Du hast recht: Zuspruch könnte dagegen sehr hilfreich für den Blog-Schreiber sein! Insofern habe ich auch heute wieder einen Impuls erhalten :-) Danke!
    ---------------------------------

    Herzliche Grüße

    Walburga

  273. Michael Heblich schrieb:

    Ich schreibe keine Kommentare, weil ich dass, was ich mitteilen will, oft falsch ankommt. Der Leser interpretiert das Geschriebene ja mit seinem Wissen aus seiner Gedanken-Welt und bemerkt dabei nicht, das der Schreiber mit seinen Worten ja etwas mitteilen will. Viele Menschen sind so auf Wortbedeutungen fixiert, dass es schwierig ist, etwas objektiv mitzuteilen.

    Sie schreiben als eine Möglichleit "- Für manche Menschen hat das geschriebene Wort eine gewichtigere Bedeutung, sie meinen, dass da alles stimmen und perfekt sein muss."
    Ich vermute, dass Sie damit den Schreiber meinen, der auf Grund seines Perfektionsanspruchs lieber auf das Schreiben verzichtet. Aber vielleicht merkt er ja unbewusst, wie schwer es ist, eine Nachricht so zu übermitteln, dass sie auch so ankommt, wie sie gemeint ist?

    Es ist doch der Leser, der den Worten eine andere Bedeutung gibt, als der Schreiber. Deswegen kann die Mitteilung gar nicht so ankommen, wie sie der Schreiber meint. Die wenigsten Leser sind sich dessen bewusst und erkennen dann auch nicht den Irrtum. Und nachgefragt wird auch recht selten. Jedenfalls sind das meine Erfahrungen.

    Damit Sie wissen, dass ich Abonnent Ihres Newsletters bin, schreibe ich jetzt "NL" ans Ende!

  274. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Heblich,

    herzlichen Dank für Ihren Beitrag- und dass Sie hier geschrieben haben, obwohl Sie keine Kommentare schreiben :-).
    Die Sorge, dass Ihre Worte missverstanden werden, müssten Sie dann aber auch haben, wenn Sie Mails oder Briefe schreiben - oder? Aber da ist man ja in einem persönlicheren Kontakt als hier bei Kommentaren, wo man nicht weiß, wer es liest. Insofern ist das schon ein Unterschied.

    Zumindest in meinem Blog oder auch bei den anderen, wo ich regelmäßig kommentiere, habe ich allerdings noch keine großen Missverständnisse oder sogar Auseinandersetzungen erlebt. Wenn überhaupt, dann spannende Diskussionen.

    Aber ich bin da selbst vielleicht extrem un-ängstlich und schreibe seit ich auf dieser Welt bin einfach drauf los- einfach weil ich sehr gerne schreibe. Bücher, Mails, Kommentare, Briefe...und habe weitaus mehr positive als negative Erfahrungen gemacht.

    Also, ruhig Mut zum schreiben! Klar ist Kommunikation das Komplizierteste, was es gibt, aber hören wir daher auf zu reden?

    Ich wünsche Ihnen jedenfalls viele positive Erfahrungen in Ihrer weiteren Kommunikation, ob schriftlich oder mündlich.

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  275. Heide schrieb:

    Spannende Diskussion! Ich bemerke da bei mir eine gewisse Ambivalenz: Einerseits bin ich ja selbst Bloggerin und freu mich immer, wenn es Reaktionen auf meine Artikel gibt. Andererseits kommentiere ich selbst eher selten. Wenn ich so darüber nachdenke, hat das wohl damit zu tun, dass ich andere Blogs meist nur über den Feedreader lese. Da bekomme ich dann meistens die Kommentare gar nicht mit und verspüre auch selten den Impuls, direkt zu reagieren. Da muss mich ein Thema geradezu "anspringen" - und dann muss ich mir auch die Zeit dazu nehmen. Gerade wenn ich viel zu tun habe, mache ich das aber sehr selten.

    Je mehr ich allerdings darüber nachdenke, umso deutlicher wird mir, dass Kommentieren ja auch ein Ausdruck von Wertschätzung ist. Durch deinen Artikel habe ich mal wieder einen wertvollen Impuls erhalten - und nehme mir hiermit vor, in Zukunft nicht nur hier öfter zu kommentieren und aktiv mitzudiskutieren!

    So, und jetzt twittere ich diese Diskussion, weil ich sie wichtig und spannend finde! :-)

  276. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Heide,

    Danke für deinen Beitrag!

    Es geht mir allerdings bei den Kommentaren weniger um die Wertschätzung (obwohl die mich natürlich freut), sondern darum, dass dadurch erst so richtig Leben in ein Blog kommt und das m.E. ja mit der Sinn eines Blogs ist:

    nicht dass ich einseitig informiere oder vor mich hin denke, sondern dass interessante Themen miteinander diskutiert werden und es ein Geben und Nehmen ist. Es gibt Querverweise, Hinweise, auch oft von Lesern/ Kommentatoren, es ist einfach eine sehr direkte und unmittelbare Kommunikation, die den Horizont erweitert. Für den Blogger wie auch für die Leser.

  277. Andreas Liebhart schrieb:

    @ Heide Erwischt! Mache ich genauso. Die meisten Beiträge lese ich auch über Feedreader.

    @ post: Ich denke, es liegt auch ein wenig an der persönl. Komfortzone ob jemand Kommentare schreibt oder nicht. (Lassen wir mal mögliche Rechtschreibfehler (die einem in den eigenen Sätzen immer erst zu spät auffallen) und ähnliche mögliche Hemmnisse beiseite.)

    Die im Post genannten Hindernisse treffen es für mich ganz gut. In Facebook oder Twitter schreibe ich gerne mal "nettes Bild" oder klicke auf den "Gefällt mir" Button. Im Blog einfach "nettes Bild" in den Kommentar reinzuschreiben, wird vielleicht als etwas "offizielleres" in Richtung eines Leserbriefes in einer Zeitung gesehen.

    Ich würde noch das Thema "technische Gründe" hineinnehmen. Je mehr "Hindernisse" mir auf dem Weg zum Kommentar in den Weg gelegt werden (Registrierung, Captchas, keine direkte Freischaltung) desto weniger gern kommentiere ich persönlich.

    Vielleicht sind wir Leser teilweise auch ein wenig "Marketingsprech" übersättig. "Ihre Meinung ist uns wichtig" oder "Wir hören auf Sie" - Nehmen wir das noch ernst?

    Blogger und Twitterer bzw. alle die etwas mit dem Web 2.0 zu tun haben, haben sicher weniger Hemmungen, ihre Kommentare zu hinterlassen als "Otto Normalverbraucher".

    Ich sehe das auch bei unserem Bankenblog, den ich betreue. Wenn da Kommentare kommen, da eher von Jugendlichen oder eben anderen Bloggern.

    Ja, das angesprochene Zeitthema. Ich sitze nun seit ca. 1/2 Stunde an diesem Kommentar und bin mir nicht sicher ob ich was Substanzielles beigetragen habe, drücke jetzt aber trotzdem mal auf "eintragen" :-)











  278. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich glaube, dass es so ist wie bei vielen anderen Dingen, die wir Menschen so betreiben. Manchmal sind wir zu faul, manchmal lesen wir per Feed. Ich habe gelesen, dass in Foren und Blogs eh nur 3 - 5% einen Kommentar posten.

    Ich stimme dir voll und ganz zu, dass wir Blogger von den Kommentaren, die wir selbst abgeben und bekommen nur profitieren können.

    Das Problem mit dem Feedreader hatte ich ebenfalls, deshalb habe ich mir auch als Resultat meiner Infodiät (mehr dazu in meinem Blog). Die Arbeit mit Morning Coffee angewöhnt. Natürlich lese ich weiterhin noch meine Feeds, die wichtigsten Blog beziehe ich aber per Morning Coffee.

    Ach und noch was Spamschutz hindert auch daran einen Kommentar abzugeben (s.o.). Auch das wird ja immer wieder in der Bloggerspähre disskutiert.

    LG Mario

  279. Claudia schrieb:

    in vielen blogs mag ich das Anmeldeprozedere nicht. zu aufwendig. man kann ja die daten merken lassen... aber ob ich das jedesmal will. und ich lese im feedreader. das ist wieder ein extrklick, um zum blog und zum kommentierfeld zu kommen... es ist der gefühlte aufwand, der mich dann "lähmt" - und dann bleibe ich eben lieber stiller geniesser *gg*

  280. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ alle zusammen

    Danke für die zahlreichen Kommentare zum Thema "Kommentare"- das ist ja höchst spannend!

    Speziell mein Spamschutz hat es wirklich in sich (werde meinen PC-Support mal fragen, ob es da nicht noch ne andere Variante im Angebot von Typo3 gibt), da muss man schon wild drauf sein, dass der Kommentar veröffentlicht wird, um drei Versuche zu starten.

    Leider musste ich ihn einrichten, weil ich tagelang von Spams überschüttet wurde, wovon die harmlosesten für Online- Poker oder Casino warben. Und ich konnte mich nicht jeden Tag ne halbe Stunde hinsetzen und die immer wieder löschen.

    Ich muss gestehen, dass mit dem Feedreader habe ich ja immer noch nicht so kapiert...Als visueller (teileise) Mensch brauche ich die Bilder und die Farbe- lese also immer im Blog, so dass ich dort auch direkt kommunizieren kann.

    Bin mal gespannt, wie das hier noch weiter geht...

  281. Heidrun schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich glaube, es liegt am Umschalten von passiv auf aktiv. Und oft möchte ich selbst nicht zu viel Zeit im Internet verbringen, sondern lieber im Leben draussen mit meinen Studenten reden und fühlen (text messages sind leider sehr arm an Eindrücken), so versuche ich mehr zu skypen und so wenigstens den Gegenüber sehen zu können (mit Webcam) oder am Telefon (mit Stimme und ihren Gefühlen). Körperlich geht es mir auch mit dem Festgenageltsein vor dem Computer nicht gut - halt Kinästhet...

    Emails sind auch privater, persönlicher, intensiver.

    Alles Gute vom anderen Ende der Welt
    Heidrun - NL

  282. Valentine Wolf-Doettinche schrieb:

    Ich kommuniziere gern, auch gern schriftlich. Aber ich habe dabei wohl gern einen klaren Adressaten und schreibe nicht einfach nur so ins Nichts. Vielleicht bin ich auch einfach mit der Technik und dem Sinn und Zweck des Bloggens noch nicht so vertraut. Vielleicht denke ich manchmal auch: es gibt soviel verbalen Müll, alle möglichen Leute lassen sich unablässig über alles mögliche aus, was niemand wissen will (oder doch?), es wird geredet und zerredet und doch nichts gesagt. Diskussionen dienen oft nur dem Schlagabtausch und nicht dem Erkenntnisgewinn bzw. der ehrlichen Reflexion. Aber all das trifft natürlich nicht nur auf die virtuelle Kommunikation zu, ich weiß. Ein weiterer Aspekt ist vielleicht auch einfach, dass ich oft in die Blogs nur kurz reinschaue und dann schnell wieder an meine "eigentliche" Arbeit zurückwill. Vielleicht hauen mich auch die Themen nicht immer so um, denn sonst hätte ich eher den Bedarf zu kommentieren. Vielleicht ist es aber auch nur die alte Gewohnheit der Leserin, die die mediale Kommunikation noch als Einbahnstraße sieht, nur konsumiert und es nicht gewohnt ist, direkt reagieren zu können. Auf jeden Fall ist es interessant, einmal darüber nachzudenken!

  283. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Heidrun
    Danke für deine Gedanken- wo bist du denn gerade (Ende der Welt)?

    @ Frau Wolf- Doettinche-
    das ist auch ein interessanter Aspekt: dass es auch die Gewohnheiten durchbricht von passivem Lesen im Internet. Das hatte ich noch gar nicht bedacht.
    Das ist aber gerade die Faszination von Bloggen und Twittern, dass das nun beim Web 2.0 aufgebrochen wird und auch die Leser mit einbezogen werden.

    Es gibt Firmen, die das schon massiv nutzen und ihre Kunden fragen, was sie wünschen, was an ihren Produkten verbesserungswürdig ist etc. Das ist ungemein sinnvoll, sehr kostensparend und bringt gute Ideen.
    Nur hier in Deutschland sind wir da zum Teil noch etwas hinterher- und speziell in der Trainerszene etc. ist es wohl erst noch ein sehr geringer Teil, der sich mit diesen Möglichkeiten auseinander setzt.

    Wahrscheinlich ist es auch vor allem für Selbständige und Freiberufler interessant, weil sie dadurch eben einen größeren Bekanntheitsgrad erreichen können und es somit ein gutes Marketinginstrument darstellt. Wenn sie es denn sinnvoll nutzen, das heißt ihren Lesern auch Nutzen bieten. Sei es Unterhaltung oder Informationen oder Anregungen.

  284. Bernhard Schloß schrieb:

    Also mal abgesehen von unser aller Bequemlichkeit glaube ich, dass der wesentliche Grund bereits im Beitrag genannt wird: "Nicht alle Menschen schreiben so einfach frei Schnauze herunter, was sie denken und meinen". Deshalb bleiben in den aktivsten Kommentar-Ping-Pongs Blogger meist unter sich.

  285. Götz schrieb:

    Hallo miteinander,
    bei einigen Blogs bin ich angemeldet, diesen kreatives-Denken-Blog habe ich über Burkhard Heidenbergers Zeitblüten entdeckt. Aus diesen beiden ziehe ich immer wieder neue Anregungen für berufliches und privates Arbeiten (ja, auch das gibt's). Was die Kultur des Feedbacks angeht, so denke ich mir oft fälschlicherweise, dass die Gedanken, die ich mir zu einem Thema mache, genausogut von anderen formuliert werden können, die sich vielleicht auch mehr dafür interessieren als ich? (Hinterher ärger ich mich dann manchmal...) Aber öfters habe ich auch einfach so bei Themen, die mich interessieren (Archivierung, Sammeln und Vernetzen von Daten, Musik...) einfach drauflosgeschrieben und positiv gefeedbackt, weil ich den Leuten ein Stück von der Energie spiegeln wollte, die sie in die Projekte stecken und weil sie ein Recht drauf haben zu erfahren, was man mit ihrem geistigen Eigentum anfängt.
    Weiterhin rohes Schaffen und Danke für diesen Blog, Götz

  286. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Bernhard Schloß

    Ihre Bemerkung, dass wohl hauptsächlich aktive Blogger wo anders kommentieren, erinnert mich an ähnliche Beispiele:
    Mir geht und ging es nämlich selbst genauso- so lange ich ein neues Medium nicht selbst nutze und es mir fremd ist, verhalte ich mich da wohl ähnlich.

    Beispiel aus der Steinzeit:

    Als ich selbst noch keinen AB hatte, tat ich mich sehr schwer damit, auf andere Anrufbeantworter zu sprechen, ich habe mir sogar die Texte vorher aufgeschrieben (nachdem ich erst mal den Hörer aufgeschmissen hatte). Ich fand das total stressig.
    Kaum hatte ich selbst einen AB und merkte, wie erleichternd das für meine Arbeit ist, hatte ich null Hemmungen.
    (Leider gibt es auch da heutzutage noch immer viele Menschen, die NICHT auf den AB sprechen, was mich wahnsinnig macht, weil sie mich dann sehr schlecht erreichen und ich nicht ahne, dass sie mit mir sprechen wollen).

    Und so geht es vielleicht passiven Blog-Lesern auch: sie haben einfach irgendwelche grässlichen Vorstellungen, was alles "passieren" kann oder geben dem eine viel zu große Bedeutung und Gewicht.


    @ Götz

    Danke für Ihre Rückmeldung.
    Das ist sicher auch ein Aspekt, dass viele ihre eigenen Gedanken nicht so wichtig oder wertvoll finden wie die von anderen. Dabei freut sich jeder Blogbetreiber wohl über jede Art von Feedback- einfach um mal mitzubekommen, wer denn überhaupt alles mitliest und wer was brauchen und nutzen kann.

    @alle

    Schön, dass ich auf diese Weise auch noch einige Leser dazu kennen lerne. Danke für Ihre Beiträge!!

    Die Verlosung des Preises unter allen Kommentierenden(mein E-Book: "Vom Entscheidungsfrust zur Entscheidungslust") werde ich Pfingstmontag vornehmen und Dienstag bekannt geben.

  287. Gitte Härter schrieb:

    Guten Morgen Zamyat,

    danke für den Hinweis auf diesen Beitrag - ich hatte ihn gestern abend auch schon kurz überflogen und mir vorgenommen, auch etwas zu schreiben, bin nur zur Zeit abends am Schreiben des neuen Buches und da war es mir zuviel. (Und danke für das schöne Lob zu uns! :-)

    Ich finde Deinen Beitrag - und die Antworten - eine schöne Idee und wie sich zeigt kommentieren die Nichtkommentierer ja sehr fleißig auf Deine Frage.

    Da wir selbst bloggen, habe auch ich zwei Warten:


    Selbst kommentieren: Das mache ich immer wieder, aber in unterschiedlichen Blogs, und nicht exzessiv. Ich habe nicht "das Stammblog", sondern habe ein paar Blogs, in die ich regelmäßig gucke. Darunter sind aber nicht nur Businessblogs, sondern auch Private-Interessen-Blogs, z. B. über Musik.
    Ich kommentiere, wenn

    - mich ein Beitrag anspricht, weil er eine gute Idee oder Tipp bringt, weil ich eine entsprechende Erfahrung auch schon gemacht habe (Bestätigung) oder weil das Thema gerade wichtig oder aktuell für mich ist,

    - ein Beitrag besonders schön oder lustig geschrieben ist, ich ihn also besonders gerne gelesen habe oder jemand besonders elegant oder mit Wortwitz schreibt und ich ihm das sagen möchte,

    - ich länger in einem Blog gelesen habe und dann plötzlich einmal allgemein "Danke" sagen will.

    - wenn ich einen Tipp oder eine Info beisteuern kann, die den Blogbeitrag ergänzt.

    Auch ich kommentiere nicht immer offen im Blog, sondern schicke auch manchmal einfach eine E-Mail, etwa wenn ich noch etwas sagen möchte, das das Thema des Blogbeitrags sprengen würde, wenn ich auf irgendeinen Schreibfehler oder Formatierungsproblem hinweisen möchte (ich selbst bin auch dankbar, wenn mich jemand auf Fehler hinweist, die ich selbst übersehe) oder wenn etwas zu "off topic" ist.

    Ich maile auch, wenn ein Kommentar wegen Spamschutz nicht durchgeht. Wobei ich als Selbstblogger weiß, dass es Spamschutz einfach braucht, sonst ist das Blog schnell mit Spam überschwemmt - und die Kommentierer wären auch sehr unfroh, wenn sie dauernd über die Benachrichtigungen Viagra angeboten bekämen :-)

    Da ich selbst sehr viel in unserem Blog schreibe und die Kommentare auch Moderation und Antworten brauchen (als Blogbetreiber haften wir für alles, darum will jeder link gecheckt werden, die Aussagen geprüft), ist meine Zeit auf Fremdblogs natürlich begrenzter. Ein eigenes Blog ist viel Arbeit!


    Umgekehrt, also Kommentare im Blog: Darüber freue ich mich natürlich, weil man dann nicht "gegen eine Wand" schreibt und weil Kommentare durch unterschiedliche Sichtweisen und durch weitere Tipps und Anregungen natürlich den Ursprungsbeitrag enorm bereichern, wie die von Dir verlinkte kleine Diskussion zu den Entspannungstechniken oder auch besonders die kürzlich bei uns entstandene Kommentarliste zum Beitrag "Apokalyptische Reiter schwieriger Kundenbeziehungen" zeigen. Das ist großartig!

    Ich bekomme sehr häufig Kommentare per E-Mails. Manchmal nennen die Leute auch Gründe: Sie möchten lieber nicht öffentlich im Blog schreiben ("Das kann man später alles noch lesen", "Ich bin nicht der Typ dazu") oder aber sie sprechen in der E-Mail sehr offen über Probleme oder Hemmungen und möchten vielleicht einen weiteren Rat, das aber nicht öffentlich ausbreiten. Verständlich! Gerade in einem Businessblog will man nicht unbedingt mit Unsicherheiten nach außen auftreten.

    Ein großes Problem ist wohl nach wie vor auch, dass sich manche Leute mit Blogs nicht auskennen und beispielsweise glauben, dass sie mit echtem Namen und Webadresse auftreten müssen. Da in Businessblogs, wie hier ja auch, die meisten Kommentierer mit Klarnamen und oft mit Weblink auftragen (auch um Marketingeffekt zu nutzen) kommen sie nicht auf die Idee, dass sie einfach nur ihren Vornamen oder als "Rumpelstilzchen" kommentieren können und so anonym bleiben.

    Kommentare sind immer eine schöne Motivation, denn so ein Blog macht eben auch viel Arbeit. Und durch Kommentare sieht man auch, ob ein Artikel das war, was den Lesern genutzt hat, ob noch ein Aspekt fehlt oder man sich missverständlich ausgedrückt hat.

    Je weniger Resonanz kommt, desto mehr ist man auf Spekulation angewiesen. Das würde sich aber auch mit einigen mehr Kommentierern nicht ändern, denn es ist einfach eine Tatsache, dass die meisten Internetnutzer nur lesen und nichts sagen.

    So, jetzt Kaffee nachschenken und dann geht's weiter mit dem Schreiben des nächsten Selbstlernkurses.

    Einen schönen Tag
    Gitte

    PS: Huhu, Valentine! So sieht man sich wieder ;-)

    PS: Gewinnen will ich nichts, Zamyat. Danke.

  288. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Gitte,

    ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen Gedanken! Du kennst es ja in der Tat aus beiden Sichtweisen (Bloggerin und Leserin)- und bei euch geht es ja auch oft recht munter zu.
    Das inspiriert mich als Leserin aber eben auch immer sehr.

    Schönes Schreiben- ich will auch zurück zum Buch...

  289. Alexandra Graßler schrieb:

    Als Bloggerin kann ich vielem, was bereits geschrieben wurde, nur zustimmen: wenig Zeit, Spam-Schutz-Aufwand, Feedreader-Leserin usw.

    Wenn ich mein eigenes Kommentar-Verhalten betrachte, dann schreibe ich meist dann etwas, wenn mich das Thema direkt berührt und das ist bei informativen Artikel eher weniger der Fall. Nichst desto trotz sind diese Beiträge immens wertvoll. Doch das ist dann eher wie das Abo einer interessanten Zeitschrift, bei der ich auch höchstselten Leserbriefe zu einem der Artikel verfassen würde.

    Am aktivsten werden Kommentare geschrieben, vor allem in amerikanischen Blogs, wenn Serien veröffentlicht werden, die einen begleiten, eine bestimmte Sachen zu lernen. Wie z.B. das Bloggen. Also im Sinne von Lehr-Beiträgen. Damit verbunden ist am Ende natürlich meist das ganze als ebook käuflich zu erwerben. Doch das Wissen wurde eben schon Häppchenweise im Blog gebracht.

    Dann gibt es noch die klassischen drei Themenbereiche Geld, Gesundheit und Beziehungen. Bei diesen werden die meisten ebooks veröffentlicht und es wird die meiste Aufmerksamkeit generiert. Das sind die Bereiche die Menschen anscheinend am direktesten ansprechen und zum teilnehmen animieren. (Diese Themen bleiben auch seit einigen Jahren stabil, laut verschiedenen Studien.) Und das spiegelt sich auch in den Kommentaren bei Blogs zu diesem Thema.

    So, dann mach ich jetzt mal Schluss, sonst ufert dieser Kommentar noch heillos aus :-)

    Vielen Dank für die vielen wertvollen Anregungen, die ich schon aus diesem Blog mitnehmen konnte! Hab Ihnen per eMail noch eine Idee quasi unter Trainern geschickt und bin schon auf Ihr Feedback gespannt.

  290. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Graßler,

    herzlichen Dank für das ausführliche Feedback und die Hinweise auf die amerikanischen Blogs. Ich werde mich dort mal umsehen - Danke für Ihre Links und Ihre Idee! Wir hören voneinander.

  291. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hier noch zwei Antworten, die per Mail gekommen sind:

    ***

    Sehr geehrte Frau Klein,

    bin eine begeisterte Leserin Ihres Newsletters.

    Warum ich keine Kommentare schreibe?

    Liegt wohl einerseits an Zeitknappheit (gedacht geht eben schneller als geschrieben ;-)) und andererseits wohl daran, dass schon alles gesagt scheint bzw. ich meinen Input nicht mehr als so wichtig empfinde.

    Freue mich also weiterhin sehr auf Ihre Newsletter, schreibe vielleicht in Zukunft doch auch öfter mal einen Kommentar und hoffe anschließend, dass ich Ihr spannendes e-book gewinne ;-))

    Herzliche Grüße aus Wien
    Beatrice Floh

    ***

    Liebe Zamyat: Warum schreibe ich keine Kommentare?
    1. ich weiß nicht, wie das geht.
    2. wenn ich die ca. 30 e-mails pro Tag gelesen habe, bin ich froh, endlich den PC ausmachen zu können.
    3. ich lese liebe Zeitungen und Bücher als am Bildschirm.
    4. lieber mal telefonieren.
    Herzliche Grüße Harald

    Zum letzten Kommentar kann ich ergänzend dazu schreiben, dass es sich um einen Therapeuten handelt, der in erster Linie mit Menschen arbeitet und nicht so viel Zeit am PC verbringt wie ich beispielsweise.

    Das wird mir auch wieder klar, dass es sehr von der Berufsgruppe abhängt, wie sehr Menschen sich beispielsweise mit bloggen beschäftigen oder nicht.

    Manche lesen "nur" meinen Newsletter und sehen gar nicht den Zusammenhang zum Blog (worauf alle Beiträge ja verweisen).

    DANKE noch mal an alle, die hier zu dieser lebhaften Diskussion beigetragen haben. Das macht Laune!



  292. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    da kannn ich Ihnen nur von Herzen zustimmen. Aber "die Alten" (na ja, wo fängt das an? ???) brauchen gelegentlich den Anreiz und die Hilfe von Jüngeren. Mein Bruder hat unserer Mutter vor einigen Jahren einen Computer eingerichtet, da war sie Mitte 70. Und sie hat tapfer einen VHS- Kurs für Senioren mitgemacht. Jetzt hat sie auch zusätzlich ein Netbook, eines dieser herrlichen kleinen Notebooks, die auf ein Schoßtablett passen (eine tolle Erfindung übrigens)und wo man beim Surfen und Emails- Schreiben gemütlich im Sesel sitzen kann. Wir schreiben uns fast täglich emails,können Versicherungssachen etc. per pdf- Datei hin und her schicken, haben ihren 80. Geburtstag (Entwürfe von Einladungskarten etc.) so vorbereitet. (Und, klar, sie hat DSL mit Flatrate, also keinen Zeitdruck)
    In ein Ringbuch schreibt sie immer auf, was sie uns "Kinder" noch fragen will und was sie noch lernen will, was noch nicht ganz klappt etc.
    Natürlich gibt es Ältere, die sich das alles nicht zutrauen. Aber wenn sie wissen, dass sie jederzeit fragen können, geduldig alles gezeigt bekommen, ich denke, dann hätten so viele viel Spaß an dieser neuen Technik, die sie mit der Welt verbinden, selbst wenn sie das Haus nciht verlassen können. Da sind wir "Jüngeren" in der Verantwortung.

  293. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Mardorf,

    das ist ja wirklich ein wunderschönes Beispiel- sehr ermutigend. Das ist ja auch einer der Punkte, die ich so toll finde: dass Menschen, die sonst nicht oder kaum aus dem Haus können, so doch die Möglichkeit zu den interessantesten Kontakten und Informationen haben können.
    Toll, dass Sie das so mit Ihrer Mutter handhaben.

  294. Tanja Mühlmeister schrieb:

    Hallöle meine Liebe,

    ich kann deine Liste gerne erweitern - ich habe ein eigenes Programm, wenn ich mich von Buchhaltung, Steuererklärung & Co abhalten will ;-D

    -> mir wird plötzlich flau im Magen - ich brauche dringend etwas zu essen
    -> in der Küche fällt mir auf, dass der Hundenapf nicht mehr so sauber aussieht - also schnell mal abspülen
    -> wenn ich schon dabei bin, kann ich grad mal die Arbeitsplatte nachwischen.. und dann den Schrank.. und dann kann ich ja eben noch die Spülmaschine anstellen
    -> Spülmaschinentabs sind alle - schnell mal in die Waschküche, neue holen
    -> ach Mensch..die Wäsche reicht schon für eine Maschine - kann ich ja schnell mal anstellen und nebenbei laufen lassen, während ich Buchhaltung mache
    -> Nun aber Spülmaschine anstellen und mir eben noch einen Kaffee machen
    -> So..am besten arbeite ich mit Musik - schnell mal eine CD raussuchen.. hach wie unordentlich.. nee, die werd ich schnell mal einsortieren
    -> Nun wieder ran an den Schreibtisch und loslegen..
    -> ach mensch..ich wollte doch noch MAL EBEN bei Ebay gucken, ob ich das Teil da billiger bekomme..
    -> mittlerweile ist die Waschmaschine durch - Wäsche aufhängen
    -> Und nun ist die Spülmaschine fertig - ausräumen

    *grins*

    Wenn ich mich dann aber irgendwann an meine Sachen setze, geht es ratzifatzi und ich wundere mich, warum ich so lange drumherum geschlichen bin ;-D

    LG und fröhliches Buch halten!
    Tanja

  295. Lars Schäfer schrieb:

    Hallo, da bin ich wieder...
    Danke für die Xing-Erwähnung :)
    Meine aktuellste und wirkungsvollste Vermeidungsstrategie ist Twitter:
    Serviceorientiert wie ich bin, muss ich mir doch alles anschauen und beantworten, was geschrieben wird. Gut, damit vermeide ich nicht die Buchhaltung -das macht Mom-, sondern das Aufstellen eines neuen Akquise-Plans. Vielleicht bin ich heute auch einfach nicht kreativ? Vielleicht habe ich einfach nur keine Lust? Das wirds wohl sein, aber nächste Woche gehts rund, versprochen!

    Sonnige Pfingsten,
    Lars Schäfer

  296. Elke schrieb:

    Sie schreiben mir aus der Seele! Als "Neu-Bloggerin" schreibe ich seit Mitte April diesen Jahres in meinem rein privaten Blog. Feedback in Form von Kommentaren bekomme ich sehr selten. Und wenn, dann sind es andere Blogger, die treu kommentieren, da sie wissen, wie frustrierend es sein kann, nie ein Feedback zu dem zu bekommen, was man schreibt.

    Freunde und Bekannte sind nur schwer davon zu überzeugen. Die Argumente wurden von meinen Vor-Kommentatoren an dieser Stelle bereits genannt: "lieber per e-mail oder Telefon was mitteilen, da persönlicher"; "Ist nicht so mein Ding"; "Ich weiß nicht, was ich schreiben soll"; "Für so was habe ich keine Zeit"; "Mir reicht es, die Beiträge zu lesen"; "Ich weiß gar nicht, was das soll mit deinem Blog." etc. Sie (die meine Beiträge teilweise schon lesen) können sich nur schwer vorstellen, dass eine Bloggerin auch mal Reaktionen braucht, nicht zuletzt als Motivation, weiter zu schreiben, ohne Nirvana-Gefühl.

    Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, auch einfach mal nicht zu reagieren, wenn mir jemand gegenübersitzt und mich vollquatscht oder am Telefon was erzählt. Weder mimisch noch verbal. Einfach nur, um die Irritation auszukosten ;-)

  297. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Elke

    Zauberhafte Idee. Mir kommt da nur die Phantasie, dass das Gegenüber das vielleicht gar nicht als Provokation bemerkt, sondern sich nur freut, dass endlich mal jemand zuhört, ohne zu unterbrechen :-) und fröhlich weiter quatscht.

  298. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    wow, wie kreativ kann Mensch werden, wenn es ums Vermeiden geht... Das hast Du so witzig beschrieben! Ich liebe das kreative Putzen, um die Vorfreude auf die Ablage noch zu erhöhen...;-).
    Schön, dass es nicht nur mir so geht.
    Ich wünsche Dir frohe, sonnige Pfingsten.

  299. Ale schrieb:

    Liebe Zamyat,

    freu mich grad wie eine Schneekönigin! Was für eine tolle Überraschung. lalalala :-))))

    Bin schon sehr gespannt auf das Werk und kann es (vor allem im Moment...) sehr gut gebrauchen.

    Herzliche Grüße,
    Alexandra

  300. Monika Meurer schrieb:

    Hallo Zamyat,

    der Mensch ist von Natur aus faul. Also mach ihm das Kommentieren so einfach wie möglich. Weg mit dem Spam-Schutz. Das ist eine große Hemmschwelle. Es ist auch wirklich sehr schwer zu erkennen. Kannst Du nicht Akismet nutzen?

    Burkhard Schneider hat sich mit dem Thema auch schon mal beschäftigt: http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3459

    NL

  301. angelika thölke,NL schrieb:

    Liebe Zamyat, auch ich gehöre zu denjenigen, die nur selten Kommentare unter Blogeinträge schreiben.
    zuerst ein Danke für die Interessanten Artikel im news letter, vor allem die Buchtitel,ich habe mir schon einige Bücher daraufhin gekauft und gelesen.
    z.B.Glück kommt selten allein,
    da kann ich auch gleich ein Buch empfehlen, der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte, eine Parabel vom Glück, Robin S. Shama

    Warum ich nicht in Blog schreibe,
    die Frage hat mich zum nachdenken gebracht
    -ungewohnt,
    -ich habe bewusst die Arbeits -Zeit am Lapptop für mich reduziert und
    mehr den Focus auf Bewegung und Kreativität gelenkt.
    -ein gutes Buch zu gewinnen, das ist motivierend für mich
    Herzliche Grüße Angelika Thölke



  302. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Angelika,

    Danke für deinen Kommentar. Die Zeit am PC zu reduzieren zugunsten Kreativität und Bewegung- herzlichen Glückwunsch! Das ist ein erstrebenswertes Ziel, da ich eher leicht PC-süchtig bin :-). Aber Yoga habe ich nun wieder täglich integriert, es besteht also noch Hoffnung :-).

    Für den Buchgewinn ist es leider zu spät, da der Verlosungs-Termin letztes Wochenende war. Aber das war sicher nicht die letzte Aktion dieser Art.

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  303. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    bin grad auf dem Sprung zum Sport und habe grad noch Deinen Artikel hier gelesen.

    Bei mir ist es so, dass ich nie vorher andere Bücher lese, um mich nicht selbst zu beeinflussen. Bei Ratgebern, wie ich sie schreibe, ist das aber auch einfacher: Ich muss ja nicht wissenschaftlich arbeiten oder schreibe Bücher, die einen aktuellen Stand zum Markt oder Trends etc. zusammenfassen.

    Wenn ich fertig bin lese ich manchmal gezielt noch Bücher, um gute vertiefende Buch-Empfehlungen für den Anhang geben zu können, wenn ich zu bestimmten Themen noch keine guten Bücher kenne.

    So, jetzt aber los ...

    Viele Grüße
    Gitte

  304. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Bücher habe ich noch nicht geschrieben, wohl schon sehr viele Seminar- und Trainingsunterlagen konzipiert und erstellt. Ach ja und Handbücher habe ich auch schon geschrieben.
    Mein Ansatz ist der, dass ich je nachdem vorgehe. Wenn ich über etwas für mich noch nicht so Bekanntes schreibe, dann schaue ich mir schon vorher die, falls vorhandene, Fachliteratur an.
    Da ich IT-Trainer bin kommt es aber immer wieder vor, dass es noch keine Bücher gibt, sondern nur Whitepaper oder Online-Hilfen. Hier erstelle ich die Unterlagen dann aus diesen und meiner Erfahrung.

    @Gitte Härter Um die aktuellen Markttrends darzustellen, muss man da nicht auch die Fachliteratur berücksichtigen bzw. schon vorher gecheckt haben?

    Gruß Mario

  305. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Ich habe mehrere psychologische Sachbücher geschrieben. Beim ersten machte ich den Fehler, alles - ALLES- was der deutsche, englische und amerikanische Markt zum Thema Zufall/ Synchronizität hergab, zu lesen. Da war ich natürlich hinterher klug und weise ;-)), fragte mich aber, ob die Welt denn mein Buch auch noch braucht. Und blockierte mich dann eine Weile selbst. (Übrigens: anscheinend braucht die Welt mein Buch :-), es ist gerade als Taschenbuch neu aufgelegt worden)
    Beim Schreiben habe ich dann irgendwann losgelegt,und siehe da, es lief flüssig. Schreiben, um Kollegen zu beeindrucken, klappt übrigens gar nicht- an die Leser denken hilft mehr.

    Bei den anderen Büchern habe ich eine Mischform gewählt. Erst mal das Gerüst mit meinen eigenen Ideen, Literatur dazu dann passend zugeordnet und z.T. Interviewpartner für praktische Beispiele gesucht.




  306. Angelika King schrieb:

    Hallo Zamyat,

    eine interessante Frage und gerade zur rechten Zeit (siehe unten).

    In meinem ersten Buch "Abenteuer Timeline..." beschreibe ich eine Methode, mit der ich sehr viel arbeite und in der ich auch andere Menschen ausbilde.

    Von daher konnte ich auf mein im Laufe der Jahre entwickeltes Wissen aufbauen und hatte Bücher, die irgendwie damit zu tun hatten, schon lange vorher gelesen. Musste dann für Zitate und Hinweise natürlich noch mal reinschauen. Das bezieht sich auf den ersten = Theorie-Teil. Für den zweiten Teil ("Reiseberichte" konnte ich auf einen großen Fundus von Mitschriften zurückgreifen, die ich dann nach Themen wie z.B. Auflösen von Ärger und Wut/ Angst/ Traurigkeit/ Klären von Beziehungen / Timeline-Reisen mit Kindern / Spirituelle Erfahrungen etc. eingeteilt habe.

    Zur Zeit bereite ich mich auf das Schreiben meines nächsten Buches zum Thema "Energie-Management" vor. Dazu habe ich eine Mappe angelegt, in der ich zunächst Notizen und alles reinlege, was mit dem Thema zu tun hat. Ein Ordner mit lauter Sitzungsprotokollen, die ich für Beispiele verwenden kann, ist schon proppenvoll :)

    Der nächste Schritt ist ein Mind-Map, danach erstelle ich (grob) das Inhaltsverzeichnis und dann geht's los mit dem eigentlichen Schreiben :)

    Ich hätte auch Sorge, mich beim Schreiben zu sehr von anderen Autoren beeinflussen zu lassen, wenn ich kurz vorher deren Bücher zum Thema lesen würde. Schreibe lieber darüber, wie ich damit arbeite (in diesem Fall also, wie ich Energieklärungen durchführe) und welche befreienden Auswirkungen diese energetischen Arbeiten haben.

    Ich empfinde es genau wie du, wenn du schreibst: „Das, was ich weiß und mache und schreibe, nährt sich natürlich auch von den Erfahrungen anderer, von denen ich gelernt und gelesen habe. Aber es ist sozusagen durch meinen Verdauungskanal gegangen und als neue Mischung herausgekommen.“

    Könnte mir auch vorstellen, dass das "Sammeln von Informationen" verhindern könnte, dass man endlich anfängt zu schreiben.

    Das waren meine Gedanken dazu. Bin gespannt auf weitere Ideen/Gedanken hier.

    Liebe Grüße

    Angelika King

  307. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Gitte, lieber Mario, liebe Elisabeth und liebe Angelika,

    Danke für eure hochinteressanten Beiträge. Dann liegen wir da ja alle eher ähnlich: erst mal selber denken und schreiben- und dann noch anderes lesen.
    Ich kam nur auch auf die Frage, weil ich eine Schriftstellerin hier im Dorf kenne, die erst ewig lange recherchiert. Aber das ist vielleicht eine andere Situation. Sie schreibt Romane, die aber ein reales Thema zum Hintergrund haben, zu dem sie dann eben erst recherchiert, Leute interviewt etc.

    Aber ich bin sicher, auch unter den Fachbuchautoren gibt es unterschiedliche "Modelle".
    Mal sehen, was noch kommt...

    Herzlichst
    Zamyat

  308. Gitte Härter schrieb:

    Huhu Mario,

    >>Um die aktuellen Markttrends darzustellen, muss man da nicht auch die Fachliteratur berücksichtigen bzw. schon vorher gecheckt haben?

    Ja. Ich meinte, das ich weder noch schreibe, also auch nix mit aktuellen Markttrends - denn dafür muss man natürlich gucken, was es so gibt

    Viele Grüße
    Gitte

  309. Angelika King schrieb:

    Liebe Zamyat,

    vielen Dank für dieses Thema - da bekomme ich doch gleich die eine oder andere Anregung. Zum Beispiel die, das Schreiben mit einem kleinen Urlaub zu verbinden :)

    Und die Idee mit der Mini-Handlung finde ich auch richtig gut.

    Liebe Grüße,

    Angelika King

  310. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Angelika,

    das freut mich!
    Die Mini- Handlung ist auch dem Buch von Mary LoVerde: Wege aus der Stressfalle (oder so ähnlich).

  311. Ingrid Meyer-Legrand schrieb:

    Liebe Zamyat, da hole ich doch gleich meine Unterlagen wieder aus der Schublade!!! Es ist sehr inspirierend, was Du schreibst. Insbesondere die Mini-Handlungen regen sofort an, los zu legen! Hier zeigt sich mal wieder, dass die kleinen Erfolge die entscheidenden Erfolge sind: Den Mount Everest kann man eben auch nur besteigen, wenn man einen Fuß vor den anderen setzt und jeden dieser kleinen Schritte als Fortschritt würdigt. Danke für diese Anregung! Herzliche Grüße, Ingrid

  312. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Ingrid,

    schön, dass ich dir auch einen Schupps geben konnte. Ich habe ohnehin noch eine Literaturempfehlung(zu deinem Projekt)für dich aus der Türkei mitgebracht- traf dort eine Therapeutin aus Berlin (zu deinem Projekt), schicke ich dir per Mail.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  313. Ingrid Meyer-Legrand schrieb:

    Da bin ich ja jetzt gespannt.
    Danke, Zamyat!
    Einen schönen Tag wünsche ich Dir!
    Ingrid

  314. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    hierzu ein Schwank aus meinem Leben: Unser erstes Buch entstand aus einem Artikel - wir schrieben über kleine Firmen, die expandieren, und dabei gab es so viel zu sagen, dass wir dachten "ach, das wäre Stoff für ein Buch".

    Ich sprach damals den Lektor der "für Dummies"-Reihe an, weil ich die Bücher selbst gerne mag. "Schicken Sie mal ein Konzept."

    Konzept geschickt. Nichts mehr gehört. Dache ich "Neee, der nette Mann hätte bestimmt abgesagt, wenn er es blöd findet." Per E-Mail nachgehakt. "Huch, das hab ich gar nicht bekommen!" Nochmal geschickt. Wieder nicht gemeldet! Ich: "Neee, der Mann war so nett, der würde sich nicht einfach nicht mehr rühren." Wieder nachgehakt. "Du liebe Güte, das ist mir ganz entfallen. Würden Sie es mir nochmal schicken." - "Klar!"

    Das Ende vom Lied war: Nach dem dritten Mal schicken hat er sich sofort gemeldet und gesagt "Ich hab so ein schlechtes Gewissen, jetzt antworte ich gleich: Das Buch ist nichts für unser Programm, aber ich habe es jetzt direkt zum Programmentscheider aus unserem Schwesterverlag weitergegeben. Der meldet sich dann direkt." (Ich sage ja: netter Mann!) Und nach kurzer Zeit kam der Anruf vom mvg Verlag: Wir wollen das Buch machen.

    Die Moral: Beharrlichkeit! Und nie sofort annehmen, dass jemand etwas nicht will, nur weil keine Antwort kommt. Immer, immer eine Antwort aktiv einholen.

    Wer weiß: Wenn ich damals gedacht hätte, die finden das blöd, hätte ich vielleicht überhaupt nie ein Buch geschrieben.

    Viele Grüße
    Gitte

  315. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke, liebe Gitte, für dein Beispiel, das wieder einmal mehr zeigt: sich nicht so schnell irritieren lassen, dranbleiben und nachfragen, immer wieder versuchen...

  316. Georg Rittstieg schrieb:

    Danke- das sind schon wichtige Hinweise. Erinnere mich auch an meine ersten Seminare- wir hatten Stoff für 'ne Woche dabei (ohne es zu merken), das Seminar dauerte aber nur zwei Tage... ;-) (Zu)viel Stoff dabei zu haben ist heute nicht mehr, weil es jetzt alles in Form von "Werkzeugen" verpackt ist und nach Bedarf genutzt wird.

    Was mir gerade kommt: Es sind hier einige "alte Hasen" aus dem Seminarmarkt vertreten mit enorm viel Wissen und der nötigen Ruhe. Wer von den alten Hasen hat Lust und Zeit auf eine Patenschaft mit einem Trainer-Anfänger die/der gerade einsteigt? Vielleicht in Form von Blogs und Kommentaren hier auf der Webseite, vielleicht intensiver, zumindest so, dass es eine win-win-win Situation wird? Irgendwie bin ich ja frech, wenn ich das hier im Kommentar auf einer fremden Webseite frage, aber die Idee kam halt gerade und will raus, ich hoffe Frau Klein ist mir nicht böse..... Allerorts werden Business Angels und Paten gesucht, für Trainer ist es schwer, jemanden zu finden.....

    Liebe Grüße aus dem heute schwülen Graz, Georg Rittstieg

  317. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Rittstieg,

    ja, machen Sie sich nur breit auf meinem Blog :-)- nein, ist schon in Ordnung, wenn Ihnen beim Schreiben gute Ideen kommen.
    Haben Sie denn konkret eine Liste von Anfänger- Trainern?

    Wobei ich das mit dem Mentoring im Prinzip eine nette Idee finde, mich aber immer frage, wie sich das unterscheidet von kostenlosem Coaching und Beratung? Ich verdiene ja unter anderem meine Brötchen mit Trainer-Ausbildungen und Seminaren, Coaching für Trainer (Seminarplanung und- Konzepte) und Büchern- genau für diese Zielgruppe.

    Ansonsten finden auch neue Trainer hier und auf meiner Webseite erst mal reichlich Futter.
    Und fragen kann natürlich auch jeder zu den Themen, die hier behandelt werden.
    Also ermuntern Sie doch Ihre Newbies, sich hier zu tummeln und uns die Ohren abzufragen...

  318. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    toll, auf diese Weise beim Schreiben dabei zu sein, na ja: fast...
    Danke für diesen und die folgenden ( auch die vorigen( sehr informativen Artikel von Dir. Ich habe ja schon viele Deiner Bücher genossen und auch umgesetzt. Aber eines über das Schreiben fehlt noch... wer weiß?!
    Wünsche Dir einen schönen Abend! :-)

  319. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Dagmar,

    da pflanzt du ja wieder eine Idee..., habe auch schon eine entsprechende Mail bekommen. Aber zu dem Thema fühle ich mich (noch) nicht berufen. Außerdem lauert da ja noch der Roman oder Krimi im Hintergrund, vorher noch einige konkrete Methoden- CD- ROMs, wenn das Suggestopädie-Buch fertig ist. Es wächst und gedeiht und ich habe den Eindruck, dass es dazu vielleicht noch einen zweiten Band geben könnte mit Praxisbeispielen auch anderer Kollegen... wer weiß.

  320. Heike Barz-Lenz schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    für mich stellt sich bei der Planung auch immer die Frage nach dem Zeitfaktor. Wie viel Zeit beansprucht die praktische Umsetzung nachher wirklich. Bei einem Vier- oder Sechs-Stundenprogramm soll das Gesamtkonzept( bzw.die Inhalte) ja z. Bsp. nicht unter Zeitmangel leiden. Wie gehen Sie damit um?

    Herzliche Grüße von Heike Barz-Lenz

  321. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke, Frau Barz-Lenz, damit haben Sie mir schon ein gutes Stichwort für die Fortsetzung gegeben, denn das ist in der Tat ein SEHR WICHTIGER Faktor.

    Sie hören bzw. lesen von mir darüber.

  322. Monika Meurer schrieb:

    Bei geschäftlichen E-Mails ist die Signatur sogar Pflicht!

  323. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Monika,

    Danke für die Bestätigung, ich hatte es ja oben auch erwähnt- wohl nicht deutlich genug.

  324. Marlies Scholz schrieb:

    Danke, dass Sie diese Thema aufnehmen. Ich habe schon versucht eine
    Signatur zu setzen. Ist mir aber nie gelungen. Niemand konnte mir
    weiterhelfen. Jetzt weiß ich wie es geht.
    Marlies

  325. Hans-Dieter Eichhorst schrieb:

    Hallo Zamyat,

    auch ich bedanke mich für deine Erinnerung an dieses Thema. Deine Argumente sind aus meiner Sicht völlig ausgewogen und stimmig. Bisher habe ich -je nach E-Mail-Empfänger - meine Signatur manuell hinzugefügt. Für die Zukunft werde ich es mal mit Phrase Express versuchen, weil es mir mit Outlook ebenfalls bisher nicht leicht genug gelungen ist.

    Liebe Grüße

    ko-train - beratung coaching training
    Hans-Dieter Eichhorst

    www.ko-train.de

  326. Hans-Werner Kienitz schrieb:

    Signatur in Antwort-Mail funktioniert doch!
    In Outlook zu Extras > Optionen > Allgemein > E-Mail-Optionen gehen, dann müsste Ihnen dort angeboten werden:
    ~ Signatur für neue Nachrichten
    ~ Zum Antworten und Weiterleiten
    Wenn Sie den Namen Ihrer Signatur in beiden Feldern eingeben, setzt das System die Signatur nicht nur „auf jeder Mail, die Sie schreiben und abschicken“, sondern auch bei einer Antwort-Mail.
    Viel Erfolg!
    Hans-Werner Kienitz
    ps: auch Logo-Einbinden ist gar nicht schwierig!

  327. Marie-Thérèse Walz schrieb:

    Liebe Zamyat,
    vielen Dank für die Tipps.
    Durch das Schreiben von Lernkonzerten für den Suggestopädie-Unterricht (Fach Französisch)habe ich Lust bekommen mehr zu schreiben.Mal sehen !
    Marie-Thérèse

  328. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Marie-Therese
    Dann viel Erfolg und Freude beim Schreiben!

  329. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hier noch ein Kommentar einer Leserin:

    Zum Thema Signatur: Ich füge meinen Mails im beruflichen Kontext stets eine Signatur bei, weil ich es selbst sehr schätze, auf einfache Weise zu antworten. Ein Klick - und schon kann eine Mail geschrieben werden. Und dies möchte ich auch meinem Adressaten ermöglichen.

    Außerdem enthält meine Signatur eine Auswahl kleiner Infos zu meinen beruflichen Merkmalen oder Inhalten. wer weiß, was diese bei meinem Adressaten anregen?

    Ihnen, liebe Frau Klein, vielen Dank für Ihre Anregungen...

    Brigitte Späth

    wwww.praxis-ressources.de

  330. Sandra Dirks schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    da ich Lehrtrainerin für AL bin und meine Ausbildung bei Claudia Monnet gemacht habe, plane ich meine Seminare nach dem MASTER-Modell. Ich habe das mal in meinem Blog zusammengefasst: http://www.apprenti-podblog.de/2009/05/noch-ein-bisschen-theorie-was-heist-denn-uberhaupt-master-haf[..] ein Riesenlink, an diesem Thema muss ich noch arbeiten...)
    Für mich ist es wichtig, einen Leitfaden zu haben, sonst hätte ich alle zwei Minuten eine neue Idee zu irgendeiner neuen Vorgehensweise im Seminar. Das wäre ganz schön blöd für die Teilnehmer und die Auftraggeber fänden das sicher auch nicht gut. :-)
    Wenn ich die Abläufe vergleiche, dann entdecke ich sehr viele Gemeinsamkeiten. Ich finde es gut, es nicht so dogmatisch zu betrachten, wenn es auch leicht so wirkt. Der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier! Mir ist der MASTER zur Gewohnheit geworden. ;-)
    Das Wichtigste ist jedoch, dass wir unbedingt alle an dieser aktivierenden Sache dranbleiben. Das Schrecklichste ist, dass es immer noch viel zu viele Menschen gibt, die Lernen mit Angst verbinden oder, die keinen Spaß am Lernen haben. Schade!
    Liebe Grüße
    Sandra Dirks

  331. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sandra Dirks,

    das ist natürlich das A und O, dass Lernen erfolgreicher ist, wenn es Spaß macht und leicht geht, voller Interesse und Neugier.
    Ich persönlich bin mit dem Master- Modell nicht so klar gekommen, fand es vom Aufbau her nicht so logisch. Aber im Kern habe ich natürlich viele Gemeinsamkeiten mit der Suggestopädie entdeckt. Viele Methoden und Übungen sind gleich, multisensorisch und eben aktivierend.

    Mein Eindruck ist allerdings immer noch, dass die Suggestopädie etwas mehr Pfiff hat, spielerischer und "verrückter" ist - aber das hängt sicher wiederum von jedem Trainer persönlich ab, wie er was umsetzt.
    Ich habe sicher vieles von TEP "geklaut" und umgekehrt- und das ist ja auch gut so, sich zu bereichern.
    Und bei Ihren Beiträgen habe ich den Eindruck, dass Sie die gleiche Spielfreude und Experimentierfreude gepackt hat- und dann ist es letztendlich schnurz, wie das Kind heißt. :-)

  332. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    jawoll, mich hat die Spielfreude gepackt! :-)
    Ich habe auch einige suggestopädische Methodenbücher, aus denen ich mich großzügig bediene. Ich schrecke vor fast gar nichts zurück. Naja, zumindest nicht vor Theater, Comedy und Karaoke. Wenn Sie in einem Seminarraum in einem Hotel in Ruhe arbeiten wollen und Sie hören im Nebenraum Radau, dann schauen Sie mal vorbei: irgendwo dort finden Sie mich. Ich liebe das. Wenn ich mit einer Gruppe derart aktiv werde, dann vergesse ich alles drumherum. Vor zwei Jahren hatte man im Nebenraum zu meinem Seminar eine Trauergesellschaft untergebracht. Erst habe ich gedacht: "Man könnte, sollte jetzt vielleicht ruhiger...ach nein, nicht mein Problem. Meine Teilnehmer leben ja noch und sie sollen viel lernen, denn sie haben dafür bezahlt." - Egoistisch? Nö! Alles für meine Teilnehmer. Das Hotel hat's dann mit der Trauergesellschaft geregelt. Na, also! ;-)
    In Bezug auf das Tanzen und auf Fantasiereisen bin ich gar nicht mutig. In Ihren Büchern lese ich immer, dass Sie beides oft einsetzen. Wie ist das mit den Teilnehmern? Ich habe sehr "handfeste" Teilnehmer. Wie nehmen Ihre Teilnehmer diese Methoden an? Vielleicht sind meine Nutzenargumente diesbezüglich auch noch nicht so ausgereift.

  333. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Dirks,

    ja, das erinnert mich auch an eine episode, wo UNTER uns noch ein Seminarraum war. Als wir dann den Indianer- Tanz stampften, kam dann doch einer rauf, weil sie Angst hatten, die Lampen kämen herunter.

    Was den Einsatz von Tänzen, Fantasiereisen und allem anderen angeht:
    Ich habe durchaus "handfeste" Teilnehmer, lange Jahre Ausbilder aus allen Bereichen (Bau, Elektro, Metall, Holz), nun Mitarbeiter aus Firmen aller Art (Kabelhersteller, Telekommunikation, Verlage- was auch immer) - und die haben sich ALLE vorher nicht träumen lassen, in einem Seminar zu tanzen und dazu auch noch selber zu singen.

    Wie ich in all meinen Büchern auch schreibe- und was Sie ja selbst offensichtlich auch bei Karaoke und Spielen erleben: wenn Sie selbst absolut davon überzeugt sind, dass das Ihren Teilnehmern nützt, leichter und besser zu lernen- und es Ihnen selbst total Spaß macht, dann können Sie ALLES machen. Das ist meine feste Überzeugung und auch meine Erfahrung aus 30 Jahre Training.

    Dazu gehört durchaus auch die Wahrnehmung: nein, jetzt mit dieser Gruppe oder in dieser Situation passt es nicht. Da werfe ich dann meine Planung auch um und setze etwas adäquateres ein.
    Wobei ich gerade diese Elemente (="Energieaufbauübungen" als suggestopädischer Fachausdruck) selten vorher plane, sondern immer im Moment schaue, ist jetzt was lebhaftes dran, was lustiges oder eher was zur Konzentration? Wobei sich auch alles drei kombinieren lässt, beispielsweise beim "Besuch im Zoo".

    Fröhliches Weiter- Spielen! Und: es muss nicht immer laut sein (wenn beispielsweise nebenan eine Trauerfeier ist) und kann trotzdem lustig sein:-)

  334. Harald schrieb:

    Liebe Zamyat,
    jetzt komme ich Deiner Gebrauchsanleitung für den Blog mal nach. Danke für die geduldige Einführung.
    Dein Filmerlebnis ist ja sehr interessant. Persönlich habe ich so etwas noch nicht erlebt. Du?
    Natürlich kann es sein, daß andere Menschen andere Dinge erleben, und zumindest ist durch deinen Bericht die Aufmerksamkeit verändert, falls mir mal so was begegnen sollte. Schade, daß ich den Film und das Gespräch mit dem Regisseur verpasst habe, die Ankündigungsmail hatte ich ja erhalten.
    Herzliche Grüße
    Harald

  335. Annja Weinberger schrieb:

    Liebe Zamyat,

    Antakya ist ja gleich nördlich von Syrien. Hier im Ursprungsland der drei monotheistischen Religionen liegt auch alles so nah beieinander.

    Das hat mein Interesse am Alten und Neuen Testament sehr geweckt. Ja, es gibt alles: arabisch sprechende Christen, orthodox oder syrisch-katholisch, Drusen, Sunniten, Schiiten und eben die Alawitten, die an Reinkarnation glauben. Der Präsident hier ist ja Alawitt. Es wird aber nie über diese Relgionsrichtung gesprochen.

    Ist schon faszinierend diese Vielfalt. Schön, dass in Antakya Reinkarnation offenbar akzeptiert wird. Ich lebe ja zurzeit in Damaskus und habe festgestellt, dass zumindest an der Oberfläche absolute Toleranz gegenüber den verschiedenen Religionen und Untergruppen besteht. Ich höre aber auch immer wieder von Spannungen. Schwer zu beurteilen. Viel wichtiger als Religion scheint auch hier das wirtschaftliche Überleben zu werden.

    Schön, dass es offenbar noch andere Tendenzen gibt.

    Ich halte den Glauben an Reinkarnation für durchaus vernünftig. Nach dem Motto: Wieso soll ich mir das Leben nach dem Tod schrecklich vorstellen. Ich weiß es ja eh nicht, also entscheide ich mich doch dafür, mir etwas Positives vorzustellen. Kann mich aber nicht immer von dieser vernünftigen Einstellung überzeugen.

    Grüße aus der syrischen Hitze,
    Annja

  336. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Annja,

    wie schön, von Dir zu hören bzw. lesen. Über Hitze kann ich ja nur neidisch sein, verregneter und grauer Sonntag hier..
    Und das ist doch schon mal was, wenn zumindest oberflächlich Toleranz zwischen den Religionen gezeigt wird.

    Alles Liebe
    Zamyat

  337. Heide schrieb:

    Liebe Zamyat, danke dir für den Hinweis auf diesen spannenden Film, werde gleich mal recherchieren, ob es den auch hier in Düsseldorf irgendwann zu sehen gibt. Quadro Nuevo kenne und liebe ich schon lange und freue mich immer auf Neuveröffentlichungen - ein Grund mehr, sich den Film anzusehen und -zuhören.

  338. Zamyat M. Klein schrieb:

    O wie schön, dass du die Gruppe kennst. Ich habe ja die nächsten Termine eingestellt. Ansonsten bitte doch die Produzentin, dass sie dich über aktuelle Termine informiert. Wenn du oben auf den Link klickst, kommst du auf Ihre Webseite mit E-Mail und Telefon.

  339. Simone Happel schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ein inspirierender Beitrag der mir hoffentlich dabei hilft, meine Tage endlich wieder mit dem Sonnengruß zu beginnen.... LG

  340. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, dann man los!! :-)

  341. Simone Happel schrieb:

    Liebe Zamyat, auch ich bin ein großer Fan von Ralf und seinen Projekten und ständiger Gast auf ZZL etc. Natürlich habe ich auch seinen Beitrag über dieses Experiment gelesen und mir auf You Tube noch das Video dazu angesehen. Da ich momentan eh ein kreatives Tief habe und die Sachen, die ich eigentlich machen möchte nicht schaffe, bin ich dabei und lege gleich mal los: 20 Minuten über mein perfektes Leben in 2 bis 3 Jahren Teil 1 ... ich werde berichten. LG

  342. Heide schrieb:

    Hallo Zamyat, ich habe den Artikel gestern auch gelesen und sofort mit dem Experiment angefangen, hat mich ebenso angesprochen wie dich ;-). Heute habe ich mir die 20 Minuten noch nicht gegönnt, hole das aber noch nach. Ich mache gerne mit beim Austausch, bin schon gespannt!

  343. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, habe gerne von dem magischen Experiment gelesen und Deine Erfahrungen ... Ich freue mich SEHR mit Dir! :-) Erinnert mich ein bißchen an die kreativen Morgenseiten ... aber ich werde mitmachen und schreiben die nächsten Tage .... ich werde berichten .... Danke für diesen Impuls. Gruß aus Hongkong. Petra

  344. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo zusammen,

    das ist ja wunderbar. Dann werde ich mich mal daran machen, mir eine Struktur zu überlegen, wie wir das hier handeln.

    Mein spontaner Vorschlag:

    Ich stelle wöchentlich einen Blogbeitrag hier ein, wo dann jede/r seine Erfahrungen berichtet: ob täglich geschrieben oder nicht, warum nicht, wie es uns dabei ging, welche Erlebnisse wir hatten, wo wir vielleicht auch Hilfe und Unterstützung von den anderen wünschen.

    Wenn sich dann noch mehr oder anderes daraus ergibt, ich bin für alles offen...

    Fröhliches Schreiben!

    P.S. ich mache es als allererstes morgens, wenn der Kopf noch frei ist von all den vielen Dingen, aber das kann natürlich jeder machen, wie es am besten passt

  345. Georg Rittstieg schrieb:

    MoinMoin aus Graz,

    ja, da bin ich auch gern dabei! Danke schon jetzt für Ihre Idee.
    Ich freue mich darauf, es mit vielen Menschen hier online zu starten.

    LG Georg Rittstieg

  346. Frank Köpcke schrieb:

    Ein fröhliches Hallo aus Nürnberg,

    ich bin auch sehr gerne dabei und freue mich auf den Erfahrungaustausch mit euch.
    Liebe Grüße von Frank aus dem Marketing Lab

  347. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Toll, dass Ralf Senftleben noch einmal auf diese Methode aufmerksam macht und dass Sie das aufgreifen!Wer noch mehr über die Zusammenhänge nachlesen will: in meinen Büchern "Das kann doch kein Zufall sein" und "Ich schreibe täglich an mich selbst" habe ich den Zusammenhang von SChreiben und Synchronizität ( "sinnvolle Zufälle" wurden von C.G. Jung so genannt) erforscht. Ich schreibe seit meinem 13. Lebensjahr intensiv Tagebuch und habe es auch immer für Ideen, Träume und Zukunftsvorstellungen genutzt. Und bin immer wieder erstaunt, wie viel davon sich wirklich entflatet hat. (Und neulich stellte ich ganz erstaunt fest, dass ich meinen Mann, mit dem ich bald 30 Jahre verheiratet bin, schon mit 23 Jahren im Tagebuch ziemlich genau beschrieben habe! ) Also, ich finde, es lohnt sich!
    (Sorry für die Eigenwerbung, aber das Thema ist einfach faszinierend!

  348. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Georg und Frank,

    schön, dass ihr auch mittmacht. Weitere Infos stehen im nächsten Beitrag "Start des Experiments...".

    Liebe Elisabeth,

    ja, schreiben ist auch für mich vom Kleinkindalter an eine faszinierende Tätigkeit, ob reflektierend, fantasierend oder in die Zukunft weisend, wie hier...

  349. Monika Meurer schrieb:

    Hallo Zamyat, ich bin auch dabei und habe auch sofort losgelegt....

  350. Christian Mann schrieb:

    Hallo Zamyat,

    auch ich habe die Mail erhalten und fand diese Idee faszinierend. Ich glaube auch irgendwie daran, bin aber für solche Dinge oft schlicht zu faul. Aber, ich sollte es evt. doch einfach versuchen und werde mitmachen. Ich bin gespannt und freue mich auf diesen Versuch.

    Liebe Grüße
    Christian

  351. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo zusammen,

    bitte lest alle noch mal meinen nächsten Beitrag
    http://www.zamyat-seminare.de/blog/einzelansicht/2009/06/23/start-des-experiments-mein-idea[..] ich alles zusammen gefasst habe, wie das Experiment abläuft und auch noch Fragen an euch habe, was den Verlauf angeht.

    Wie ich es sehe, sind wir im Moment 7, ich weiß noch von einer 8. und einem 9., die mitmachen.

    Viel Freude wünsche ich uns allen
    ich werde jetzt meine Seiten schreiben...

    Zamyat

  352. Lars Schäfer schrieb:

    Guten Morgen zusammen,
    auch ich weiß um die Wirkung dieser Methode und bin gerne dabei, auch wenn ich in den nächsten Wochen bis Mitte Juli hauptsächlich mit meinem Urlaub beschäftigt sein werde. Das kommt dem idealen Leben schon sehr nahe :-).
    Ich lege direkt los...
    Viele Grüße,
    Lars Schäfer

  353. Angelika King schrieb:

    Hallo liebe Zamyat und alle Mit-GestalterInnen,

    da bin ich natürlich auch gerne dabei und freue mich schon auf dieses Experiment. Werde gleich starten :)

    Liebe Grüße in die Schöpfer-Runde,
    Angelika King

  354. Monika Meurer schrieb:

    So, mein zweiter Text ist fertig! Wie macht Ihr es? Lest Ihr den Text vom Vortag noch einmal durch?

  355. Elisabeth Knelangen schrieb:

    Hallo vom Steinhuder Meer an alle,
    ich möchte mich gern anschließen und werde morgen früh beginnen.
    Bin sehr gespannt

  356. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Monika,

    das ist einer der Fragen, die sich mir auch stellten (ich habe ja keine genaueren Infos und mein Englisch ist auch viel zu schlecht, als dass ich das jetzt nachlesen könnte).
    Ich lese erst mal nicht, um mich nicht selbst einzuschränken. Meine Erfahrung ist bis jetzt (nach drei Tagen), dass jedes Mal ein anderer Aspekt zum Vorschein kam, der mich total verblüffte- also nicht nur an Vorstellungen, sondern konkrete Ideen für mein Business.

    Und das Gefühl beim Schreiben ist super-toll. Wie geht es dir dabei?

    Hallo Elsiabeth Knelangen,

    herzlich Willkommen und viel Freude mit dem Experiment.

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  357. Monika Meurer schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ja das habe ich mir auch gedacht. Vor dem Schreiben sollte man den alten Text auf keinen Fall lesen, um nicht beeinflusst zu werden. Es kamen auch bei mir neue Aspekte auf. Das ist schon sehr spannend.

    Hast Du denn einen Link zu einer genaueren Beschreibung? Dann könnte ich ja mal nachlesen.

    Heute habe ich zu meinem Mann gesagt, hoffentlich decken sich seine Vorstellungen mit meinem "neuen" Leben. Das ist auch ein interessanter Aspekt. Soll ich die Texte mit meinem Mann besprechen. Soll er sie lesen? Ich lebe ja nicht alleine...

    Auf jeden Fall ein spannendes Experiment!

  358. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Monika,

    ja, das ist wirklich ein interessanter Aspekt- natürlich sind ja auch andere Menschen davon betroffen.

    Spontan würde ich sagen:niemanden das lesen lassen, was du schreibst.

    Ich denke, es ist ohnehin für manche vielleicht schwer genug, so wirklich hemmungslos ihre (scheinbar unrealistischen) Wünsche und Vorstellungen aufzuschreiben. Wenn man dann im Hinterkopf hat, dass jemand anders das später auch liest, zensiert man sich unbewusst vielleicht noch mehr.

    Es sind ja erst mal deine Träume und Wünsche- und wenn dein Mann im positiven Sinne dazu gehört (wovon ich jetzt mal ausgehe :-), dann spinn ihn so in deine Träume ein...

    Das, was wir denken und fühlen hat ja immer auch Auswirkungen auf die anderen.

    Andererseits, du wirst ja sicher auch unabhängig von diesem Experiment mit deinem Mann über deine Wünsche und Ziele sprechen. Ich nehme jetzt einfach ein erfundenes Beispiel: mehr im Süden leben und arbeiten. Über so etwas würdet ihr ja ohnehin sprechen - oder?

    Also, ich würde meinen, diese geschriebenen Seiten sind ganz für dich.

    Trotzdem ist das ein interessanter Punkt- ich spinne gleich weiter zu anderen Experiment- Formen:
    dass Ehepaare oder ganze Familien an diesem Experiment teilnehmen- und sich beispielsweise erst am Ende oder nach einem Monat ihre Ergüsse gegenseitig zeigen- und so sicher unendlich viel übereinander erfahren. Und dann auch sehen können: wie kriegen wir das unter einen Hut? Haben wir widersprüchliche Träume - und was können wir damit machen. Oder decken sie sich?
    Aber das wäre in der Tat ein ganz anderes Experiment.

    Wie sehen die anderen das denn?

  359. Angelika King schrieb:

    Schon der erste Tag (gestern) brachte spannende Dinge und Erkenntnisse. Heute schrieb ich:

    Habe eine Freundschaft zu Zamyat entwickelt, die das Experiment vor 2 ½ Jahren gestartet hat und gar nicht wusste, was sie damit "anrichten" würde. Alle, die an diesem Experiment teilgenommen haben, haben sich nachhaltig verändert und sind zur Schöpferin/zum Schöpfer ihres Lebens geworden. :)

    Bin gespannt, wie es weitergeht...

    Angelika

  360. Michael Smetana schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    vielen Dank für den tollen Testbericht. Gerade von Ihnen ehren mich diese Worte ganz besonders, weil ich mich noch sehr gut daran erinnern kann, wie skeptisch Sie bei unserem ersten Gespräch waren.

    Ich freue mich nun über Ihre Begeisterung und Ihre Neugierde und kann Ihnen in einem Punkt ganz besonders recht geben: Sie werden in den nächsten Monaten noch viele ideen und Möglichkeiten des SeminarDesigners entdecken.

    Ich freue mich schon auf weitere Rückmeldungen ...
    mfG
    Michael Smetana

  361. Simone Happel schrieb:

    Hallo ihr Lieben!
    Ich hatte gestern (Tag 2) schon große Probleme, mich zu motivieren und heute ging es irgendwie gar nicht. Also habe ich das Experiment für mich persönlich kurzzeitig umgestaltet und einen Mix aus den Morgenseiten nach J. Cameron und unserem Experiment gebastelt. Das ging ganz gut und ich konnte munter drauf los schreiben und habe wohl zum siebenhundertzwanzigsten Mal in meinem Leben die Erfahrung gemacht, wie gut mir Schreiben tut ;-) Ich lese das bisher Geschriebene nicht und teile es auch mit niemandem, denn J. Cameron rät ja ganz klar davon ab. Ich versuche jetzt durch das Schreiben rauszubekommen, warum ich mich innerlich irgendwie gegen das eigentliche Experiment wehre und werde hier berichten, wenn ich es rausgefunden habe. Es bleibt also spannend. Noch eine Frage: Schreibt ihr per Hand oder Compi?

  362. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Simone,

    das ist ja wirklich spannend und es wäre natürlich toll, wenn du dahinter kommst, wie du dich daran hinderst.

    Für mich ist es etwas sehr anderes:
    Bei den Morgenseiten schreibe ich einfach, alles was mir in den Sinn kommt, was mich gerade beschäftigt etc. Das ist also eher eine Momentaufnahme und eine Klärung meiner aktuellen Gedanken und Gefühle.

    Bei dem Experiment begebe ich mich auf eine ganz andere Ebene, da schwelge ich einfach hemmungslos drauf los, was ich mir für die Zukunft wünsche, optimal und mit allen Details.
    Der Effekt ist wie beschrieben, dass ich mich schon während des Schreibens toll fühle (weil ich die gleichen Emotionen erlebe als ob es real wäre) und dass ich die entsprechende Energie entwickle, die mich dort dann auch hinbringt.

    Aber vielleicht kommst du durch die Morgenseiten dahinter. Ich würde auch weniger nach dem "Warum" suchen, sondern einfach beobachten:"Wie machst du das? Was denkst, fühlst, tust du, um dich daran zu hindern?"

    Wenn du das wahrnehmen kannst, dann kannst du an dem Punkt auch etwas ändern. Also beispielsweise vom auditiven auf den visuellen Kanal umschalten, falls dir eine innere Stimme sagt: "So ein Quatsch, das wird ja im Leben nicht klappen." und dir stattdessen bildlich die ideale Zukunftssituation vorstellen.

    Das ist jetzt nur ein Beispiel...

    Viele Freude mit dem Schreiben!
    Zamyat

  363. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    was Du schreibst hört sich ja sehr spannend an. Ich habe mir mal den Preis angeschaut, wenn ich das richtig gesehen habe, liegt der bei 900 Euro netto. Hast du dir mal ausgerechnet, wie viele Seminare Du halten mußt, bist du die Kosten für die Software und die Zeit für die Einarbeitung wieder hereingeholt hast?

    Gruß Mario

  364. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    über Twitter habe ich ja schon mitgeteilt, dsas ich mitmache. Habe auch schon die ersten drei Einträge in meinem Tagebuch gemacht.

    Ich gehe so vor, dass ich mir zunächst alle Fragen anschaue und meine spontanen Ideen und Gedanken dazu aufschreibe und dann schaue ich mir die Fragen nach und nach an und schreibe auf, was mir dazu in den Sinn kommt. Dann werde ich jede einzelne Frage betrachten und meine Vorstellungen dazu intesiv niederschreiben.

    Im Prinzip mache ich Änliches schon seit über zwei Jahren, habe aber immer wieder mal Phasen gehabt, in denen ich nachgelassen habe.

    Da kommt dein Aufruf gerade zur rechten Zeit.

    @Christian Meine Erfahrung ist die, wenn ich mir einen festen Termin in meinem Kalender dafür eintrage, so als wäre es ein Kundentermin, hilft das unheimlich.

    Zur Dauer, aus anderen Experimenten, die ich selbst betrieben habe, um Veränderungen anzustossen weiß ich das ich mindestens sechs Wochen brauche. Habe auch mal irgendwo gelesen, dass es dazu Untersuchungen gibt warum, das so ist. Daher finde ich die 7 Wochen nicht schlecht, weil es dadurch zur Gewohnheit werden könnte.

    LG Mario

  365. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Lars,

    Urlaub ist doch ideal, um in Ruhe deine Träume, Wünsche und Visionen aufzuschreiben, spricht jedenfalls nichts dagegen, das Experiment auch im Urlaub weiter zu führen oder anzufangen.
    Wohin geht es denn?

    @ Angelika

    Das sind ja schöne Visionen :-)

    @ Mario

    Versuch doch vielleicht auch mal ein paar Tage, dich nicht an Fragen entlang zu hangeln. (Welche Fragen nimmst du da? Die von Ralf? Die waren ja "nur" auf das Berufsleben bezogen- und meine Fragen im nächsten Beitrag beziehen sich ja auf die Wochen- Reflexion, die wir Dienstags hier gemeinsam betreiben. Zumindest die, die das wollen.)
    Wenn ich immer die gleichen Fragen oder Stichworte genommen hätte, wäre ich nie auf diese Dinge gekommen, die sich bei mir in den ersten vier Tagen entwickelt haben. Mal das Große Ganze, mal konkrete Details, es fließt mehr, wenn man sich an keine Struktur hält.
    Ist natürlich nur ein Vorschlag und man kann ja beides mal ausprobieren und sehen, wie der Unterschied ist und was bei einem mehr bewirkt.

  366. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Mario,

    ja, in der Tat, es ist nicht "billig". Wenn man aber nicht nur zwei Seminare im Jahr macht, sondern jahrelang ständig Seminare vorbereiten und planen muss, wird sich das sicher schnell amortisieren. Hängt natürlich auch von deinem Stundensatz ab :-).

    Ich möchte aber möglichst wenig Zeit mit Verwaltung und Organisatorischem zubringen, drum habe ich mir ja auch dieses Kontaktmanagement- System für alle meine Adressen, Mails, Rechnungen, Etiketten etc. zugelegt. Und das war erheblich teuerer mit Einrichtung als der Seminardesigner.
    Hier konnte ich heute nach der gestrigen Einführung gleich loslegen- und wenn zwischendurch Fragen aufkamen, schnell mit Herrn Smetana geskypt, der mir mit Engelsgeduld dann noch dieses und jenes Detail erklärt hat.

    Da die Einarbeitung einhergeht mit der konkreten Planung, ist es für mich nicht so ein großer Zeitverlust. Wenn ich dann dafür die nächsten Seminare zapp zupp parat habe, dann freue ich mich:-).

    Wie ich von Kollegen im BDVT hörte, nutzen sie es auch, um als Team gemeinsam an Konzepten zu arbeiten.
    Ich glaube einfach, dass sich hier noch viele Möglichkeiten verbergen, die ich selbst noch gar nicht kenne und mir nach und nach erschließen muss.

  367. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Du hast natürlich vollkommen recht, nur die eine berufliche Seite zu sehen reicht nicht aus. Die Fragen von Ralf sind ein Teil; den ich betrachte. Wie schon gesagt, ich mache so etwas ähnliches seit etwa zwei Jahren, dass heißt meine Vision ist schon klar umrissen und ich nähere mich ihr, wenn auch manchmal mit kleinen Schritten. Die Fragen von Ralf sind eine interessante Variante/Ergänzung zu den Fragen und Bildern, die ich eh schon habe. Außerdem ist in den letzten Wochen und Monaten das visualisieren etwas in den Hintergrund getreten und da ist dein Experiment eine willkommene Möglichkeit wieder intensiver daran zu arbeiten.

  368. Petra Schuseil schrieb:

    Hallo Zamyat, ich bin einverstanden mit 7 Wochen. Das gefällt mir gut. Habe heute in meinem Blog dazu geschrieben und auf Dich verwiesen ... http://petraschuseil.wordpress.com/2009/06/26/ein-magisches-experiment/
    Ich wünsche uns allen viel SPaß beim Schreiben.
    Herzlich aus Hongkong. Petra

  369. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    Danke für deinen Hinweis- habe auch dort schon geantwortet:-).
    Und vergessen zu schreiben:

    es können natürlich jederzeit noch Menschen dazu kommen, jeder kann dann ja auch nach "unseren" 7 Wochen noch weiter schreiben, ist ja kein Kurs, der aufeinander aufbaut.

  370. Georg Rittstieg schrieb:

    Ich hatte mich bei TNT mal über deren wirklich genialen Service "beschwert". Per Mail. Und habe "geschimpft", dass der "arme" Mitbewerb es zukünftig schwer haben würde, noch Aufträge von mir zu bekommen (so gut finde ich tnt!!).

    In Kürze schrieb mir eine Mitarbeiterin einen Dank zurück und kurz darauf meldete sich der Chef persönlich- telefonisch! Einfach zu sagen, wie sehr ihn und seine MA mein Feedback gefreut habe.
    Auch ich bin wirklich begeisterter Fan von TNT, kann Dich also gut verstehen ;-)

    Warum kriegen das so wenige andere Firmen hin- so nett mit ihren Kunden umzugehen?

  371. Marion Orthmann schrieb:

    Hallo an alle,

    es bewahrheitet sich doch immer wieder: auf einem Weg begegnet man genau den Personen / Themen, die man sucht :-)

    Ich bin über Frau Klein`s Info im Gabal-Newsletter über diesen Blog gestolpert und stehe noch auf der anderen Seite:

    Seit Jahren verschlinge ich Fachbücher zu Themen, die mich interessieren - und bei den Büchern von Frau Härtel oder Frau Klein z.B. habe ich immer das Gefühl: "klasse! Das sind Dinge, die ich wissen möchte und die unterhaltsam und praxisnah geschrieben sind...so zum weglesen und ausprobieren (Danke dafür!).

    Ich denke schon länger darüber nach, ein Buch zu schreiben ( zum Thema: ":Müssen Buchführung und Co. weh tun??? - neue Wege...zum Arbeiten und Lernen). Ich habe aber Zweifel wie z.B. Frau Mardorf. Braucht die Welt mein Buch eigentlich? Kann ich das denn? Die Leser sollen schließlich einen Mehrwert davon haben.

    Auf der anderen Seite habe ich so viele Ideen und neue Erfahrungen gesammelt, dass ich mit dem Schreiben eines Buches meine vielen Gedanken in eine Struktur bringen möchte und davon überzeugt bin, damit etwas bewegen zu können.

    Und dann kommen noch mehr Zweifel:
    Wie geht denn das?
    Verzettel ich mich damit nicht? - ich habe schließlich auch so schon keine Langeweile.....und
    (da spricht natürlich die Buchhalterin ;-) ist das überhaupt rentabel? Oder ist das finanziell mehr als Hobby einzuschätzen....

    Liebe Frau Klein: vielen Dank für Ihr Angebot, meine Fragen hier stellen zu können - und ich freue mich auf jede ehrliche Antwort!

    Herzliche und (endlich sonnige) Grüße aus Oldenburg

    Marion Orthmann

  372. Christiane Ebrecht schrieb:

    Hallo zusammen,

    über den GABAL Newsletter bin ich heute auf Zamyats Seite gelangt und habe schon interessiert alles mögliche gelesen. Da ihr ja erst eine Woche schreibt, möchte ich mich gern noch in das Experiment einklinken.
    Zum einen hoffe ich für mich persönlich etwas daraus zu ziehen z.B. wenn ich in der Vielzahl der Dinge, die ich tue, mal wieder den roten Faden verliere....
    Zum zweiten hat mich das Experiment aber auch inspiriert, dies evtl. als Seminarübung einzusetzen, da ich für junge Menschen Berufsorientierungsseminare gebe und das Erkennen von Wünschen und Anliegen dabei ein ganz wichtiger Punkt ist...
    Werde mir eine Kladde anlegen und gleich loslegen.

    Herzliche Grüße aus Taunusstein
    Christiane Ebrecht

  373. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, heute Abend komme ich vom Training zurück - und tatsächlich stehen vor meiner Haustür die versprochenen Tubes. Wahnsinn! Das finde ich einfach klasse!

  374. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Orthmann,

    schreiben Sie, schreiben Sie!
    Ich kenne kein einziges kurzweiliges interessantes und dann auch noch verständliches und hilfreiches Buch über Buchhaltung- und hätte es so bitter nötig :-).

    Ein suggestopädisches Buch über Buchhaltung - das wäre doch der Hit.

    Und vielleicht wäre es für Sie erst einmal leichter, mit anderen aus der Branche, die ähnlich ticken wie Sie, zusammen zu schreiben? Nur Kann natürlich auch aufwändiger sein, als alleine zu schreiben, wo man alles selbst bestimmen kann und nichts absprechen muss etc.

    Also, den Gedanken sollten Sie weiterspinnen.

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  375. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Christiane,

    schön, dass du auch teilnehmen möchtest. Ich habe heute noch einmal einen Beitrag zum Ablauf geschrieben und ein Resümee meiner 1. Woche.

    Man kann natürlich jederzeit einsteigen und damit beginnen...

    Eine schöne Idee, etwas Ähnliches auch in deinen Seminaren anzubieten

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  376. Heide schrieb:

    Liebe Zamyat, ich habe zwar 2 Tage ausgesetzt, weil ich unterwegs war, aber ich habe ganz vielen Menschen von diesem Experiment erzählt, u.a. auf meinem Vortrag in Karlsruhe, denn ich war auch schon nach dem vierten Tag total begeistert von der Kraft, die das freisetzt. Ich denke, ich habe noch ein paar Mitmacher gewinnen können ;-) .

    Wie bei dir auch hatte ich plötzlich zusätzliche Ideen und Impulse für mein Business, die mir zeigten, wo ich jetzt schon ansetzen könnte. Bei einer aktuellen Sache, mit der ich gerade beschäftigt bin, zeigte sich für mich in bisher noch nicht erlebter Klarheit, dass ich damit ganz viele persönliche und berufliche Ziele und Wünsche zusammenführen kann. Ähnlich wie bei dir löste das ein regelrechtes Glücksgefühl aus und stärkte meine Zuversicht und mein Vertrauen enorm. Ich bin jetzt ganz sicher, dass ich mit dieser Idee genau das erreichen kann, was mir vorschwebt.

    Übrigens schreibe ich immer erst abends, wenn ich schon müde bin, kurz vor dem Schlafengehen. Ich habe das Gefühl, das senkt meine mentalen Blockaden und ich erlaube mir mehr Spielraum. Die Angst vor der Wiederholung hatte ich nie - und ich schreibe auch fast jeden Tag über andere Aspekte. Mal steht das Business mehr im Vordergrund, mal eher persönliche Ziele, mal entwickle ich ganze Geschichten im Detail, mal bleibe ich eher im globalen Gefühl.

    Aber auf jeden Fall gehe ich mit einer sehr gelösten und zufriedenen Energie ins Bett, schlafe tief und gut und wache morgens voller Tatendrang auf!

    Bin gespannt auf weitere Berichte - einen schönen Tag noch allen Mitmachern!

  377. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heide,

    Danke, dass du auch so ausführlich beschrieben hast, wie es bei dir läuft - und das klingt ja auch einfach phantastisch!! Freut mich sehr.

    Und wie man an deinem Beispiel gut sehen kann, hat jeder seine eigene Form: ich schreibe früh morgens, du am besten abends (leuchtet mir auch ein, dass man dann auch gut schläft :-)). Ich werde sicher auch noch unterschiedliches ausprobieren, je nach Situation.

    Übermorgen werde ich sicher mit der Hand im Flugzeug schreiben, weil ich da selbst für mich zu unchristlich früher Zeit zu einem Kongress fliege. (6:50)

    Jippie!

  378. Dagmar schrieb:

    Liebe Zamyat, liebe Heide,

    es liest sich toll, was Ihr geschrieben habt! Richtig ansteckend....
    Ich mache ja mein Experiment auf eine etwas andere Art und auch das setzt tolle Ahas frei und ein wunderbares kraftvolles Gefühl. Es gibt sicher viele Wege nach Rom und zur positiven Zukunftsperspektive, Hauptsache man geht los. Wünsche Euch viel Power weiterhin.

  379. Frank schrieb:

    Liebe Zamyat, Heide und Dagmar,
    ich habe ja erst kürzlich angefangen, aber dafür haut es mir schon mächtige Visionen rein, und ich gehe auch mit wesentlich mehr Optimismus an meine Arbeit. Gerne berichte ich über Fortschritte ;)

    Eine erholsame Nacht allen Experimentierfreudigen!

  380. Lars Schäfer schrieb:

    Hallo Zamyat,
    mein erster Kommentar wurde leider nicht angenommen vom lieben Internet-Browser, also auf ein Neues.
    Ich schreibe in Stichpunkten jeden Morgen meine "idealen Vorstellungen" auf und bin erstaunt, dass einige Dinge wie in Stein gemeißelt sind, andere hingegen sehr dynamisch. D.h., sie werden tatsächlich konkreter, je öfter ich mich dransetze. Zwei Aspekte hingegen fallen mir nun gar nicht mehr ein, wenn ich mir das ideale Leben vorstelle: war es nur eine Laune, dass ich sie notiert habe oder bin ich innerhalb einer Woche weiser geworden? :-)
    Eine wirkliche Veränderung ist natürlich noch nicht eingetreten, aber ich verfolge die Punkte, die schon jetzt sehr knkret formuliert sind, mit viel breiterer Brust.
    Ich bin gespannt, welche Visionen ich im Urlaub haben werde.
    Einen schönen Tag und viel Spaß bei der Arbeit.

  381. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Frau Orthmann,

    herzlichen Dank für das schöne Kompliment :-)

    Die Frage: "Braucht die Welt mein Buch eigentlich?" ist, finde ich, nicht die Richtige. Und zwar aus mehreren Gründen:

    1. Stellen Sie sich mal vor, jeder Autor würde sich das denken!

    2. Auch wenn ein Thema schon total "überlaufen" ist, was Bücher (und andere Wege) angeht: Es ist nie genug. Das ist übrigens ein Dilemma für Autoren - für mich ist es eines. Denn viele Verlage, gerade die großen, wollen MEHR von dem, was sich eh schon verkauft, weil es sich "sicher" verkauft. Und die vielen besonderen Ideen oder etwas außergewöhnlichen Themen werden häufig nicht angenommen. Ein Jammer! Und gleichzeitig verständlich: Der Buchmarkt ist tough, die Konkurrenz ist groß. Und ein Ladenhüter ist nicht nur als Autor enttäuschend, sondern kostetn den Verlag gewaltig Kohle.

    Ein gutes Thema, das viele Leute brauchen -> gut aufbereitet, praktisch nahegebracht - also ein nützliches Buch - wird immer gebraucht :-)

    3. Wenn SIE etwas zu sagen haben. Wenn Sie von Ihrem Thema überzeugt sind, dann kehrt es sich eh um in: "Die Welt braucht mein (Buch)Thema!"


    Was nicht heißt, dass Ihre Zweifel nicht auch berechtigt sind. Ich finde, es zeichnet jeden Autoren (ob angehend oder veröffentlicht) aus, wenn er sein Vorhaben immer gut abklopft. Denn auf diese Weise erkennen Sie auch rechtzeitig Schwachstellen oder kommen auf eine ganz andere Idee.

    Zu Ihren anderen Fragen:

    1. Lohnt es sich finanziell?

    Nö. Also wenn wir von Buchtantiemen sprechen und Sie nicht der nächste Tiki Küstenmacher (oder wie der Simplify-Mann) oder so werden, lohnt es sich eher nicht. Sie bekommen von jedem verkauften Buch einen kleinen prozentualen Bruchteil, in der Regel vom Nettoverkaufspreis minus Buchhandelsrabatt. Der ist von Verlag zu Verlag etwas unterschiedlich, aber nur mal als Vorstellung: von einem Buch, das im Laden 16 Euro kostet, bekomme ich nicht mal 1 Euro "ab". Es gibt Verträge, die etwas besser aussehen. Bei manchen Verlagen haben Sie zudem eine große Startauflage und sehr viel Marketingkraft im Rücken (was auch wichtige Entscheidungskriterien sind).

    Sie bekommen zudem jedes Jahr einen Scheck von der VG Wort. Ich warte gerade drauf. Ich freue mich nämlich immer, dass noch EIN UNTERNEHMEN Schecks mit der Post schickt. Ein schöner alter Brauch: Briefkasten auf, Geld drin :-)

    Jetzt sind aber die direkten Einnahmen nicht das Einzige. Wenn Sie, wie Sie das ja tun (so wie ich und Zamyat auch) Leistungen zu Ihrem Buchthema anbieten, dann müssen Sie das mit dazurechnen zum LOHNEN. Ich bin seit 10 Jahren permanent in den Medien, zu 3/4 aufgrund der verschiedenen Bücher. Ich bekomme viele Kunden, die meine Bücher kennen, weil sie das, was ich schreibe, gut finden. Ich halte Trainings oder auch hin und wieder einen Vortrag, die über Bücher zustande kommen.

    Und diesen Teil müssen Sie natürlich mit einbeziehen: Ein Buch steigert die Kompetenz-Wahrnehmung ("Aha, die Frau Orthmann hat sogar ein Buch veröffentlicht: Die muss was drauf haben!") und ein Buch bringt Ihnen etwas für das Marketing Ihres Unternehmens.


    2. Verzetteln Sie sich nicht?

    Könnte sein. Kommt drauf an, was Sie sonst so machen. Kommt drauf an, ob Sie sich gut informieren, was das Buchschreiben angeht (je mehr Sie wissen, desto effizienter gehen Sie ran). Kommt drauf an, ob Sie gut und gerne schreiben und ob Sie sich leicht tun oder mit jedem Satz ringen. Da wird's zu komplex für einen Blogkommentar.

    Huch, das ist schon so lange, dass ich lieber aufhöre. Mal sehen, ob Zamyats Blog diesen Kommentar in epischer Breite annimmt ;-)

    Herzliche Grüße
    Gitte Härter




  382. Lars Schäfer schrieb:

    Eben schrieb ich : "Eine wirkliche Veränderung ist natürlich noch nicht eingetreten, aber ich verfolge die Punkte, die schon jetzt sehr knkret formuliert sind, mit viel breiterer Brust." Zudem habe ich mir heute morgen notiert, dass ich öfter heimatnah trainieren möchte, und dass die Kunden vermehrt auf MICH zukommen, nicht nur ich auf sie.
    Patsch, klingelte das Telefon und ein Unternehmen aus Düsseldorf fragt ein Training für August an!
    Da muss ich mal in einer ruhigen Minute drüber nachdenken...Spannend!

  383. Elisabeth Knelangen schrieb:

    hallo zusammen,
    ich stelle fest, dass es wirklich etwas anderes ist, sich jeden tag mit dieser frage zu beschäftigen. ich male sonst auch schon mal meine visionen auf ein flipchart, aber die tägliche hinwendung setzt ganz neue akzente und nuancen.
    ich habe angefangen, das experiment mit meinen teilnehmern in einer berufspraktischen weiterbildung zu machen. wir haben am freitag angefangen, es gab etwas gemurre, aber sie haben alle begonnen. nach einer woche wollen wir uns im plenum darüber austauschen. da bin ich total gespannt, was sich tut. ich werde euch berichten.

  384. Ingrid Meyer-Legrand schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich bin auch begeistert! Im Wesentlichen ging es mir ähnlich wie Dir und den anderen. Ich konnte allerdings immer nur außerhalb meines Büros schreiben, sonst haben mich sofort die aktuelleren Ziele eingeholt. Und das 2. Ergebnis besteht darin: Mein ideales Leben findet woanders statt, als ich es mir gedacht habe! Nämlich mehr in Brüssel als in Berlin. Und noch eins: Ich habe begonnen, dieses neue Interesse an einer Arbeit in Brüssel sofort zu kommunizieren! Überdies sehe ich, dass dieses "Experiment" eine wunderbare Ergänzung ist zu dem Coachingtool "Reise in die Zukunft". Da geht man ja bekanntlich ähnlich vor, allerdings eben mit dem Unterschied, dass man nicht täglich über seine langfristigen Ziele nachdenkt und schreibt. Das ist aber ein Unterschied, der einen Unterschied macht ;-) Bin gespannt, wie es weitergeht. Herzliche Grüße, Ingrid

  385. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo zusammen,

    das ist ja alles schon sehr erfreulich, was hier zu lesen ist...

    Noch ein Hinweis bzw. Vorschlag:

    einige schreiben, dass sie sich Stichworte machen.
    Normalerweise bin ich ja der absolute Fan von Mind Maps und habe auch schon oft damit visioniert (bei der Walt Disney Strategie beispielsweise), doch bei diesem Experiment war mir eigentlich "klar", dass ich das in Fließtext schreiben sollte.

    Ich habe den Eindruck, dass es dadurch einfach noch viel konkreter und sinnlicher wird und somit einen stärkeren Einfluss auf mein Unbewusstes hat.
    Eine "Geschichte" löst einfach mehr Emotionen aus als Stichworte, die etwas abstrakter sind.

    Daher meine Empfehlung an alle "Stichwortschreiber": probiert doch einige Male Prosa- Schreibe aus und schaut selbst, ob es einen Unterschied macht.

    Viel Freude weiterhin!

    Zamyat

    @Lars Das mit dem Telefon und dem passenden Auftrag ist ja klasse, ähnlich wie bei mir am zweiten Tag :-)- das gibt doch zu denken oder? Oder einfach zu freuen...

  386. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    klasse, deine Ergänzungen und herzlichen Dank dafür. Mein Blog nimmt offensichtlich ganze Bücher als Kommentar an:-).

    Bin gerade diese Woche dauernd unterwegs auf Seminar und Kongress, daher war ich etwas kurz...

  387. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Toll, liebe Zamyat, dass Dein Aufruf so ein großes Echo findet. Und obwohl ich seit Jahrzehnten Tagebuch schreibe, finde ich diese tägliche gleiche Übung sehr besonders: Wiederholung von ähnlichen Themen ist dabei nicht langweilig, sondern eher mit Erstaunen verbunden, WIE wichtig manches Thema doch trotz aller "vernünftiger" Argumente ist!
    @Lars und @Zamyat, zur Geschichte mit dem Anruf - Da fällt mir ein taoistischer Spruch ein: "When the pupil is ready, the teacher will come". C.G. Jung nannte dieses Phänomen "Synchronizität". Das heißt auf der inneren Ebene läuft ein wichtiger Entwickungsprozess ab oder ein wichtiges Thema beschäftigt uns, und auf der äußeren Ebene geschieht etwas, das damit korreliert und uns das Gefühl gibt: "Das kann doch kein Zufall sein"! Wer mehr darüber wissen will:www.synchronizitaet.de oder den Begriff googeln.

  388. Frank schrieb:

    Meine heutige Morgensession trug mich weit über Zeit und Raum hinaus, und dennoch fand ich immer wieder neue konkrete Details meiner Vision. Da ich mich ein bisschen mit Schamanismus beschäftige, erinnert mich diese Erfahrung an eine Trance, in der ich einen kompletten Film vor meinem geistigen Auge ablaufen sah. Nur heute morgen beim Schreiben, kam ich immer wieder zurück ins Hier und Jetzt und musste über die lächelnden Baby-Buddhas (Thich Nat Han) um mich herum grinsen. Mit dieser Heiterkeit und einer unglaublichen Kraft (und Leichtigkeit) mache ich mich nun ans Tageswerk.

    Schier unglaublich, was sich da nach nur drei Schreibsessions eröffnet.

    Ich freue mich auf die Manifestationen in der Gegenwart.

    Herzliche Grüße aus Nürnberg

    Frank

  389. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    Ihre Schnelligkeit in der Umsetzung ist immer wieder faszinierend. Ich bin sehr gespannt, was sich zum Thema "Business und Spiritualität" entwickelt.

  390. Petra Schuseil schrieb:

    Hallo liebe Zamyat, meinen ersten Kommentar gleich am Mittwoch wollte das Internet nicht. Nun mein zweiter Versuch. Für mich geht es im Experiment um "meine ideale Selbständigkeit" und meine Rückkehr nach Frankfurt. Hier schreibe ich (fast) jeden Tag morgens neu und hangel mich an den ursprünglichen Fragen von Ralf Senftleben entlang. Drumherum phantasiere ich dann eine Kombination mit Morgenseiten. Das Visualisieren von Einzelheiten in manchen Bereichen fällt mir noch schwer in anderen dafür umso leichter. Ich fange auch mal an "größer" zu denken ... einer meiner Träume ist seit vielen Jahren ein "Coaching-Häuschen" (in der Provence) mit vielen verschiedenen schön eingerichteten Zimmern und einer großen Küche, wo sich alle zum Frühstück treffen ... Und ich merke, dies muss sich gar nicht wirklich realisieren. Aber was von diesem Traum könnte ich in den Frankfurter "Alltag" nehmen, was lässt sich realisieren? Die positiven Energien und die Kraft, die freigesetzt werden und das tägliche Dranbleiben am "Experiment und dem Schreiben" das tut mir gut, das erfüllt mich und lässt mich die ideale Selbständigkeit für mich immer klarer sehen. Danke auch an alle anderen SchreiberInnen ... schön von Euch zu lesen. Herzliche Grüße aus Hongkong.

  391. Petra Schuseil schrieb:

    @ Ingrid ... wir sehen uns also immer öfter in Brüssel anstatt in Berlin ...;-) good luck
    @ Frank ... viele Grüße an die Baby-Buddhas

  392. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    das freut mich sehr, dass Dir der Artikel so gut gefällt - und Du ihn in Deinem Blog gleich nochmal aufgreifst. Es ist ja wirklich lustig, dass Du Dir kürzlich diese alte Spardose mitgenommen hast. Passt ja genau!

    Herzliche Grüße
    Gitte

  393. Herbst schrieb:

    Hallo Frau Zamyat,
    vielen Dank für diese Geschichte, darf ich sie weiterverwenden, zum Beispiel in Coaching gesprächen?
    Danke für ihre Auskunft. Ihre Eva Herbst

  394. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Herbst,

    natürlich dürfen Sie die Geschichte gerne für Ihr Coaching nutzen- abgesehen davon, ist sie ja auch nicht von mir :-), aber dann dürften Sie das auch.
    Ich schreibe hier ja im Blog, damit Sie diese Tipps und Methoden nutzen können.

  395. Ulrike Hippler schrieb:

    Improvisation! Ist nicht das ganze Leben zum größten Teil aus Improvisationen? Wenn ich schaue, wie ich mit dem Leben fließe, dann sind gerade diese Momente, die spontansten und nachhaltigsten in meinem Leben. Das heißt für mich, dass ich aus den Mitteln, die ich zur Verfügung habe, das Beste mache! Wenn ich täglich das Beste gebe, dann kann ich doch am Ende auf ein sehr erfülltes Leben zurückblicken. Wenn ich dann noch sagen kann, dass ich alles zum größten Teil wieder so machen würde.... dann bin ich reich! Danke für Ihre Anregung, es einmal von der anderen Seite betrachten zu dürfen!
    Liebe Grüße
    Ulrike Hippler

  396. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Hippler,

    Danke für Ihre Gedanken dazu- ich habe das Improvisieren vor allem auch in Extrem-Situationen gelernt.

    Als Beispiel fallen mir da auch noch meine Sahara- Reisen ein, wo ich die Beduinen bewundert haben, wie die ständig aus Nichts etwas machen konnten.
    Also eine Kombination von Alltags- Kreativität und Improvisation.

    Dort musste und "durfte" ich lernen, dass Pläne schön und gut sind, es aber doch meist völlig anders kam. Für mich eine sehr große Herausforderung :-.

  397. Christiane Ebrecht schrieb:

    Liebe Zamyat,
    klasse dieser Tipp! Manches fügt sich - ich habe mir neulich deine Liste 30 Anregungen zur Förderung Ihrer Kreativität angesehen und darüber nachgedacht, Kärtchen herzustellen und jeden Tag aus dem Stapel eines zu ziehen - die Idee mit den Losen und dem Glas passt genauso und jetzt habe ich gleich eine Vorlage. Ich sehe schon die Gläser mit unterschiedlich farbigen Losen auf meinem Fensterbrett stehen...
    Herzliche Grüße
    Christiane Ebrecht

  398. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach wie schön!

    Da fällt mir noch ein weiteres, absolut irrsinnig gutes "Lose"- Glas, ein, über das ich früher einmal geschrieben habe.
    Idee aus einem Buch von MaryLoVerde: ein Erinnnerungglas (Beispielsweise für den 80.ten Geburtstag eines Elternteils), wo die Kinder jeweils eine (schöne) Erinnerung auf einen Zettel schreiben. Die kommen alle in das Glas und die Mutter zieht täglich einene Zettel und liest den.

    Haben wir mit meiner Mutter gemacht- und sie hat wochenlang davon gezehrt und viele Telefonate drehten sich um solche Erinnerungen- das war total schön. Und hat sie hundertmal mehr gefreut als ein teures Geschenk. Für uns bedeutete es eben auch, sich Zeit dafür nehmen, in Erinnerungen kramen, haben uns sogar mal extra getroffen dafür...

    Kann ich nur sehr empfehlen. #Familienzusammenführung :-)

  399. Heide schrieb:

    Hallo Zamyat, ich habe letzte Woche bis auf einen Tag ausgesetzt und steige heute Abend erst wieder ein. Aber dafür habe ich inzwischen ganz vielen Menschen von diesem Experiment erzählt und habe das Gefühl, dass es immer weitere Kreise zieht - und das passt dann wieder zu den Visionen, die ich beim Schreiben entwickle, denn eins meiner Ziele ist, dass ich viele Menschen erreichen möchte mit dem, was ich zu sagen habe. Ich erlebe das Experiment als sehr unterstützend im Hinblick auf meine Zuversicht und mein Vertrauen in meine Entwicklung. Und ich bin fest davon überzeugt, dass das Wirkung zeigen wird.

  400. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heide,
    das ist schön, dass du es weitergibst, ich treffe auch immer wieder Menschen, wo ich denke: das passt jetzt genau und erzähle ihnen davon.

    Woran liegt es, wenn du nicht schreibst? Weil du so viel unterwegs bist?

    Liebe Grüße
    Zamyat

  401. Simone Happel schrieb:

    Hallo an alle Mit-Experimentierer!

    Leider klappt es mit dem Schreiben noch immer nicht so richtig gut bzw. regelmäßig, aber ich habe mich endlich zu einer Weiterbildungsmaßnahme angemeldet, mit der ich schon lange liebäugele. Bisher haben mich die Kosten und die fehlende Zeit abgeschreckt, aber jetzt bin ich einfach mal gesprungen und hoffe, dass sich das Sprungtuch öffnet... Sicherlich (auch) ein Ergebnis dieses Schreibexperiments. Es bleibt also spannend... LG Simone

  402. Heide schrieb:

    Hallo Zamyat, genau, wenn ich viel unterwegs bin, denke ich einfach nicht daran, ist noch nicht als feste Gewohnheit etabliert. Vielleicht sollte ich mein Yukon-Armband mal wieder nutzen ;-). Oder ich probiere es mit Ralfs neuem Spiel:
    http://leben-ist-ein-spiel.de/

    Gestern Abend habe ich nach meinen Eintrag noch mal alle bisherigen Einträge gelesen, das war sehr interessant. Ich stellte fest, dass einige Punkte immer wieder auftauchten, während ich andere nur einmal erwähnte und dann nie wieder. Es kristallisieren sich also allmählich "echte" Wünsche heraus. Und ich stelle außerdem fest, dass meine Überzeugung und Zuversicht, dass ich erreichen werde, was ich mir vorgenommen habe, sehr viel stärker geworden ist.

  403. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, die zweite Woche ist zwar fast vorbei. Ich wollte hier längst geschrieben haben. Dafür schreibe ich aber für mich fast jeden Morgen. Es tut mir gut, morgens zu schreiben und zu träumen. Wie Heide schreibt, möchte ich viele Menschen erreichen und male mir das aus und mache in meinem Tun jeden Tag aufs Neue mit Zuversicht und Konzentration weiter. Neben der Zukunft ist aber ganz aktuell das Abschiednehmen von Hongkong dran und das ist gefühlsmäßig gerade näher als die Träume für die Zukunft. Trotzdem lasse ich mich auf beides ein. Das Experiment will ich deshalb nicht abbrechen. Die Zeit hier ist aber gerade wichtiger. Zurück in Frankfurt kann ich wahrscheinlich mehr träumen und fokussieren. Ich schreibe jetzt gleich weiter. Tschüss und einen guten Start in die Woche. Morgen ja dann schon die 3. Experiment-Woche. Herzlich. Petra

  404. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Heide,

    auf das tolle Yokon- Armband bin ich ja immer noch ganz neidisch, habe damals wieder viel zu langsam bzw. nicht reagiert :-).
    Ist vielleicht hilfreich dabei. Zum Glück klappt es bei mir bislang auch ohne, bis auf einen Tag habe ich täglich geschrieben. Einfach, weil es mir dermaßen viele und wirklich neue Perspektiven aufzeigt und Ideen gebiert, dass ich es kaum fassen kann.
    Und es tut der Seele gut!!

    Es ist tatsächlich so, wie du auch schreibst, dass es durch das tägliche Formulieren immer realer wird und ich es gar nicht so sehr als "Traum" oder "Wunsch" erlebe, sondern als planbare Realität und damit eine große Gewissheit und Freude einhergeht.
    Das finde ich einfach toll!

  405. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    das verstehe ich, dass dich der Abschied von Hongkong sehr beschäftigt, gleichzeitig bist du ja besonders in der Situation, dass sich nun ganz neue Dinge entwickeln- da passt das Experiment ja auch hervorragend.

    Ich wünsche dir eine schöne Zeit und einen Abschied, der stimmt!

    Schön, dass du auch dabei bleibst. Morgen beginnt tatsächlich schon die dritte Woche.

  406. Alexandra Graßler schrieb:

    Liebe Zamyat,
    auf diesem Weg ein kurzes Lebenszeichen. Du hattest mir ja eine liebe Mail und Nachricht hinterlassen. Bin grad noch am Aufarbeiten eines kompletten Systemabsturzes und hab (leider) eine Abmahngeschichte an der Backe....

    Da kam mir dein Experiment grad recht und ich schreib - zwar nicht regelmäßig - jedoch immer mit viel Freude an meinem mil :-) (=mein ideales Leben)

    Ein paar meiner Eindrücke, die auch eher abweichend von den bisherigen Rückmeldungen sind, die ich gelesen habe - und vielleicht geht es ja auch mancher ähnlich wie mir:

    * zum ersten fällt mir auf, dass ich - schreibe meistens abends - meist auch einen Abend beschreibe, der in der Zukunft liegt und dann erst in weitere Tage schreibend einsteige.

    * dann ist es so, dass sich meine Texte ganz oft um ganz bestimmte Menschen drehen und ich einen völlig normalen Tagesablauf beschreibe.

    * mir ist auch aufgefallen, dass ich weniger von Tätigkeiten schreibe, sondern von Gefühlen die ich in mir trage und wie ich mich gern fühlen möchte.

    * und - das find ich ganz erstaunlich - schreibe ich vieles von dem, was ich jetzt schon lebe. Daher ist das Experiment für mich im Moment eine große Bestätigung dessen, dass mein jetziges Leben und die Entscheidungen die dazu geführt haben, gut für mich waren und sind.

    * hab auch getestet, wie sich die Texte verändern, wenn ich nach meiner Meditationszeit schreibe und sie bekommen dadurch fast eine philosophische Qualität. Ist auch ganz schön :-)

    Alles in allem kann ich mich nur ganz herzlich bei dir bedanken, dass du für mich den Anstoß zu diesem wunderbaren Experiment gegeben hast!

  407. Leonie Walter schrieb:

    Ganz tolle Informationen - hier kann jeder fündig werden. Einige kannte ich schon aus dem Buch für Kreative Seminarmethoden ;-)
    Wir sind immer auf der Suche nach Anregungen für unsere Workshops mit Kleinstgruppen zur Auflockerung sowie auch für eine gute und kreative Athmosphäre.

    ... Besonders inspirierend und sympathisch finde ich das Flipchart!

    Viele Grüße
    Leonie Walter

  408. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Walter,

    herzlichen Dank für Ihre Worte. Auf meiner Webseite finden Sie noch weitere Beispiele für Flipcharts und Lernposter, wenn Sie ein wenig herumklicken.

    Weiterhin viele Inspirationen wünsche ich Ihnen!

  409. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Alexandra,

    schön von dir zu lesen...wollte mich auch schon noch mal melden. Systemabturz ist natürlich der Super-Gau- ich hoffe, du sicherst regelmäßig! (Was mich wieder daran erinnert, ein Backup zu machen :-)

    Ich stelle heute das Resümee der 3. Woche ein, da findest du auch noch weitere Anregungen und Erfahrungen.

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  410. Angela schrieb:

    Hallo Zamyat,
    Du fragst, ob es für Dein Unterbewusstes nicht ungünstig sei, über Dinge so zu schreiben, als lägen sie in der Vergangenheit. Ich glaube nein, und zwar aus drei Gründen. Erstens schreibst Du selbst ja, dass Du dabei ganz wie nebenbei Lösungen entwickelt hast. Es hat Dich also offensichtlich nicht gebremst oder blockiert. Zweitens ist das so ähnlich als Intervention in dem Buch "Minimax-Interventionen" von Manfred Prior beschrieben. Und drittens weiß ich aus eigener Erfahrung: wenn ich formuliere "ich habe mich bisher immer soundso negativ verhalten", dann stelle ich mir sofort die Frage "und wie verhalte ich mich jetzt statt dessen?" Selbst wenn ich mich faktisch immer noch so (negativ) verhalte, allein durch die Formulierung in der Vergangenheit mache ich mir damit im Kopf die Möglichkeit für Veränderung auf. Hm. Ich hoffe, das ist einigermaßen nachvollziehbar formuliert - die Wärme macht mir das Hirn etwas weich ;-)

    Liebe Grüße
    Angela

  411. Beatrice schrieb:

    Tolle Idee. Seit ich einmal von den Morgenseiten gelesen habe fasziniert mich diese Idee. Bei mir sehe ich das große Problem ins Tun zu kommen. Lese nämlich alles, was mir zu diesem Thema in die Hände kommt ganz begeistert, aber finde nicht den Weg zum tatsächlichen Schreiben. Dabei glaube ich ganz fest daran, dass darin große Ent-wicklungschancen stecken; zumal ich mich gerade in einer großen Umbruchphase befinde und durch den Tod meiner geliebten Mutter in den Grundfesten erschüttert bin.
    Lasse mich also auf das Experiment ein. Mal sehen, was geschieht. Und wenn alles mit allem verbunden ist, trägt mich vielleicht ja Eure Energie mit. Frohes Schreiben und sonnige Grüße aus Wien Beatrice

  412. Beatrice schrieb:

    Und da bin ich gleich noch einmal:

    Wie ist das mit der Frage: muss/soll man mit der Hand schreiben oder geht das auch mit dem PC?

    Wie geht Ihr damit um bzw. was sind Eure Erfahrungen.

    Liebe Grüße aus Wien


    Beatrice


  413. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Beatrice,

    schön, dass du dich anschließen willst.
    Zu der letzten Frage: es gibt da kein "muss", das kann jeder handhaben, wie es am besten passt.
    Ich habe festgestellt, dass ich das hier besser am PC schreiben kann, nicht nur schneller, sondern die Gedanken fließen auch besser.
    Andere Dinge mache ich lieber mit der Hand.

    Probier doch einfach aus, was bei dir besser fluppt und dich mehr inspiriert. Anfangs, als ich meine ersten Bücher schrieb, konnte ich erst nur auf Papier "denken", erst später auch direkt in den PC. Gott sei Dank, denn das erspart irre viel Zeit :-).

  414. Hannelore Dehm schrieb:

    Hallo Ihr Lieben,

    in dieser schönen Tätigkeit kann ich euch nur aufmunternd anfeuern....denn ich habe 2004 damit angefangen. Und es funktioniert!Es ist so gar wesentlich weiter wirksam, als ich je gedacht hätte und es funktioniert nicht nur im privaten Leben - es ist auch wirksam im Berufsleben...was immer ihr tut...auf diese ist alles möglich. So kam ich zu meiner Lebensaufgabe und so ist mir mein "Mann" vom Himmel gefallen. Und das sind Erlebnisse einfach grandios. Also ich werde das Experiment weiter verfolgen, weil es mich interessiert. Und wenn vielleicht der ein oder andere Fragen oder Lust auf mehr hat...ich unterstütze gerne.

    Liebe Zamyat, toll, das du dieses Experiment hier gestartet hast. Super Idee!

    Alles Liebe
    Hannelore

  415. Hannelore Dehm schrieb:

    Hallo Ihr Lieben,

    meine Erfahrung zeigt mir, dass es nicht funktioniert, wenn man in der Zukunft schreibt. Z. B. "wir werden im eigenen Haus wohnen" - Wünsche und Ziele in allen Lebensbereichen sollten im "finish" formuliert sein. Denn das Unterbewußtsein setzt deine Ziele zu 100% um - und in diesem Fall hieße dass, dass wir nie im eigenen Haus wohnen werden - denn ich kann ja nur im heute leben. Ist aber dein Ziel im finish formuliert "wir leben in einem entzückenden, weißen Haus mit farbenfroher Inneneinrichtung und einem saftig grünen und üppig blühendem Garten" dann setzt das Unterbewußtsein ebenfalls zu 100% um. Und du kannst zusehen, wie das Haus in der Realität entsteht. Und übrigens verliert sich dann auch nicht die intrinsische Motivation (auch nicht nach 6 Jahren).

    Ich grüße euch alle .... alles Liebe
    Hannelore

  416. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Hannelore,

    das ist ja schön, dass du damit so positive Erfahrungen gemacht hast- das freut mich ungeheuer und beflügelt mich natürlich auch noch mehr.

    Lass es dir weiterhin so gut gehen.
    Alles Liebe
    Zamyat

  417. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Angela, hallo Hannelore,

    Danke für Eure Gedanken und Rückmeldung.
    Ich habe auch unbewusst gespürt, dass es wohl in Ordnung ist, in der Vergangenheit zu schreiben, da ich es damit schon manifestiert habe. Ihr habt mir das letzte bisschen Unsicherheit über diesen Punkt genommen- und so lass ich die Texte weiter fließen und entstehen, wie sie es gerade tun.

    Alles Liebe
    Zamyat

  418. Michael (Baudax) schrieb:

    Und sicher in Walporzheim den besten deutschen Rotwein getrunken?

  419. Angelika King schrieb:

    Das sieht wirklich schön aus! Habe mir heute ein Paar Wanderschuhe gekauft, da ich unbedingt zum Preikestolen nach Norwegen will. In meinem "mein ideales Leben in zwei, drei Jahren-Experiment" schrieb ich im "Rückblick": Ich bin so glücklich, das Wandern für mich entdeckt zu haben - und alles begann 2009 mit der Tour zum Preikestolen.

  420. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Lalk,

    nee, Rotwein leider nicht, nur Wasser! Die Zeiten sind vorbei.

    In Kindertagen habe ich dort einmal an den berüchtigten Weinfesten teilgenommen (mit Eltern am Tisch)und zum ersten Mal getanzt. Kommentar meines Tanzpartners: "Für dein Alter führst du aber schon sehr gut!"

    Hallo Angelika,
    ja, so schreibe ich auch manchmal, dass ich jetzt den Grundstein zu einer Entwicklung gelegt habe... Aber ich fühle es auch wirklich so, es tut sich gerade unglaublich viel, was Weichen stellen bedeuten könnte.

  421. Christoph Simon schrieb:

    Das Orakel gefällt mir sehr gut. ich liebe auch Orakel über alles und nutze sie sehr oft. Mein Favorit ist das Cent-Orakel und mit meinen Fragen an dieses Orakel in Verbindung mit meiner Higher Power bich ich bisher sehr gut gefahren im Leben.

    Danke, Christoph

  422. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Christoph,

    Danke für deinen Kommentar. Was ist das "Cent-Orakel"?
    Neugierige Grüße
    Zamyat

  423. Jürgen schrieb:

    Liebe Zamyat,

    "Wie stelle ich mir mein ideales Leben vor?" Das ist eine sehr wichtige Frage, über die ich mir gestern erst einige Gedanken gemacht habe:

    http://www.leben-lernen-lieben.de/leben-lernen/was-macht-ein-gelungenes-leben-aus

    Ein wirklich schönes Blog hast Du da. Ich konnte mir hier schon viele wertvolle Anregungen finden. Heute habe ich mir mal den Lint zu Jan "Janek" Müllers Zeichenschule mitgenommen. Ich habe meinen Leserinnen und Lesern für das kommende Wochenende ein paar Zeichnungen versprochen. Und weil ich immer alles verschenke, was ich produziere (in erster Linie Portäts), muss ich erst einmal etwas Neues schaffen. Da kommt mir dieser Linktipp gerade recht.

    Herzliche Grüße,
    Jürgen

  424. Jürgen schrieb:

    Tippfehler darfst Du gerne behalten ;-)

  425. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Jürgen,

    freut mich, dass du hier schöne Anregungen für dich findest. Und grüße Jan von mir, wenn du dort mitzeichnest, ich bin auf halber Strecke erst mal ausgestiegen, weil ich erst mal drei Bücher fertig schreiben muss. Dabei kann ich so schlecht gleichzeitig zeichnen :-).

    Danke für die Tippfehler:-).

  426. Christiane Ebrecht schrieb:

    Liebe Zamyat, hallo zusammen, insgesamt schreibe ich jetzt 3 Wochen im "Magischen Experiment" mit immer mal wieder ein oder zwei Tagespausen dazwischen, die dadurch bestimmt waren, dass ich mir Zeit und Ohr für meine erwachsenen/heranwachsenden Kinder genommen habe. Dein Beitrag, Zamyat, zu der Umbenennung des Seminars im Oktober haben mich bewogen, jetzt über meine Erfahrungen zu berichten, denn sie enden genau dort...

    Meine Schreibzeit waren auch immer die Abendstunden, manchmal mit einem Glas Wein auf der Terrasse. Es war für mich ein sehr schöner Tagesabschluss und gab mir die Gelegenheit "runter zu kommen" und den Tag angenehm ausklingen zu lassen. Ich habe so ein dickes Buch, in dass ich unregelmäßig Buchbesprechungen klebe, Zitat notiere oder Ideen aufschreibe, dieses nutze ich jetzt auch für das magische Experiment. An Tagen, in denen ich mich nicht so richtig motivieren konnte oder mich sehr erschöpft fühlte, habe ich zuvor ein paar Zeitschriften durchgeblättert und mir ein Motiv ausgeschnitten, dass mir gerade besonders gefiel und es vor die Tagesgedanken geklebt.

    In der ersten Woche habe ich sehr viel über meine berufliche Tätigkeit nachgedacht und hierzu Ideen, die mir schon lange im Kopf herumgeisterten formuliert und aufgeschrieben - insofern nichts Neues, aber endlich mal zu Papier gebracht und nachlesbar. Mit der Zeit merkte ich, dass dieses einseitige Schreiben über die berufliche Entwicklung aber langweilig wurde und mich nicht ausfüllte und ganz unbemerkt rückte "mein Leben" mehr in den Mittelpunkt. Ich merkte, dass es dort Bereiche gibt, die nicht "im Gleichgewicht" sind und fing an, diese vorauszudenken. Durch das magische Experiment, sprich das tägliche Schreiben, wurde mir klar, dass sich mein derzeitiges Leben verändert. Meine fünf Kinder sind fast erwachsen, benötigen zwar nach wie vor Zeit und vorallem ein offenes Ohr, aber die täglichen Routinearbeiten des Versorgens werden weniger und lassen Zeit, den Lebensbereich Freundschaften und Beziehung neu zu gestalten, zu erweitern, zu verändern...Über den beruflichen Bereich hatte ich im Kopf und Geiste schon häufig nachgedacht. Ich merkte auch, dass es gar nicht so leicht war, dazu Visionen zu entwickeln, denn nahezu 20 Jahre hatte ich mir das nicht mehr erlaubt, die Versorgung der Kinder und alles was damit zusammenhängt hat/hatte für mich Vorrang.

    Ein weiteres Hindernis ergab sich daraus, dass in diese Visionen ja auch immer noch andere Personen mit einbezogen sind (Partner und Freunde) und an diese trete ich dann mit bestimmten Erwartungen heran. Ich hatte für mich das Gefühl, dass es schön wäre, diese Visionen gemeinsam zu entwickeln und darüber vielleicht auch zu gemeinsamen Vorstellungen und Erwartungen zu kommen. Und beim Stöbern auf Zamyats Seite blieb ich dann an dem geplanten Seminar hängen und dachte: "Hm, das wär's - Visionen und Umsetzungsideen in einem schönen Rahmen und mit kreativen Ideen". Das war zwei Tage, bevor du dein Seminar umgenannt hast, Zamyat. Ich finde deine Idee eine ganz logische Fortsetzung des magischen Experiments und fühle mich sehr angesprochen!

    Jetzt bleibt ja eigentlich nur noch die Überzeugung eines Mitreisenden (z.B. meines Partners), um die Sache auszuprobieren und abzurunden...und vielleicht ein kleiner Blick auf den Kalender und die Finanzen.

    Sommerliche Grüße
    Christiane

  427. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Christiane,

    das ist sehr schön, was du schreibst - und ich finde es ausgesprochen spannend, wie unterschiedlich jede/r das Experiment angeht und schreibt.
    Und offensichtlich treten die Dinge in den Vordergrund, die eben gerade dran sind.

    Dann wünsche ich dir kreative Lösungen zur "Überzeugung", beim Blick in den Kalender und auf die Finanzen- auf dass wir unter Palmen und am Meer das "Magische" greifbarer machen.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  428. karline_tine schrieb:

    JA, die sind echt gut. Sowas liebe ich...
    LG von karline_tine (Stichwort Twitter :-) )

  429. Ramona Scharpf schrieb:

    Liebe Zamyat,

    vielen Dank für deine immer wieder sehr kreativen Newsletter. Zum Thema "Fachliteratur" stellt sich mir die Frage, wie man einschätzen kann, wie viel Zeit man für das Schreiben brauchen wird. Vielleicht hast du einen Tipp dazu.

    Herzliche Grüße

    Ramona Scharpf

  430. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Ramona,

    ja, das lässt sich so pauschal kaum sagen, da es von den verschiedensten Kriterien abhängt.
    Als da wären:
    - wie schnell oder langsam du generell schreibst. Es gibt Menschen, die ewig vor einem weißen Blatt sitzen und so gesegnete wie mich, die einfach drauf losschreiben - und dann "schreibt es sich".
    - wie sehr du dich mit dem Thema schon auskennst, ob und wie lange du vorher recherchieren oder andere Literatur lesen musst
    - ob du im Groben schon alles irgendwo stehen und geschrieben hast (wie ich zum Teil bei meinen Methoden- Büchern) oder alles neu schreiben musst
    usw.

    Grundsätzlich finde ich es hilfreich, mich immer eine längere Zeit am Stück nur mit einem Buch zu befassen, also einige Wochen- aber das habe ich sicher in einem meiner Beiträge auch schon geschrieben.

    Ich habe für manche Bücher nur wenige Wochen gebraucht (weil ich da schon alles Material hatte und das nur zusammentragen und zusammenschreiben musste), für andere ein Jahr - wobei ich da natürlich auch noch Seminare und andere Arbeiten hatte.
    Ich kenne aber auch Menschen, die mehrere Jahre an einem Buch schreiben.
    Es hängt eben davon ab, was du schreiben willst- das müsste man konkreter besprechen.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  431. Petra schrieb:

    Liebe Zamyat, ach, die letzte Woche hat bereits begonnen. Time is flying, wie man so schön sagt. Die Zeit rennt. Durch den Abschied von Hongkong und meine Ankunft in Frankfurt habe ich das Schreiben vernachlässigt. So langsam bin ich richtig gelandet und heute beschäftigt mich schon den ganzen Tag: Ich mag schreiben. Ich bin bei meiner Schwester in Reutlingen und genieße sehr die schöne frische Sommerluft, das Zwitschern der Vögel, den Wind in den Bäumen und die wunderbare Ruhe auf dem Land. Ich habe mal wieder Kartoffelkäfer gesehen. Einen ganzen Sack Kartoffeln habe ich eingekauft für daheim. Ich werde viele Kartoffelgerichte kochen in der nächsten Zeit.

    Und nun zum Experiment. Ich werde die nächsten Tage weiter schreiben. Auch über den 10. August hinaus. Und mit Zuversicht und Konzentration wird sich mein ideales berufliches Leben in Frankfurt realisieren. Viele schöne Dinge passieren in der letzten Zeit. Nette Menschen fragen nach der Literatur rund um den Burnout oder mein neues E-Buch "Meine Zeit in Hongkong". Der kostenlose Lebenstempo-Check kommt nun häufig ausgefüllt bei mir an und ich gebe von Herzen gerne Resonanz ... kleine zarte Kontakte tun sich auf, über die ich mich sehr freue.
    Danke Dir auch für das Dran-bleiben und die vielen inspirierenden Anregungen. Herzliche Grüße von der schwäbischen Alb. Petra

  432. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    das ist schön, dass du auch Dranbleiben willst- und klar kann man das nachholen, was man zwischendurch nicht machen konnte. Ich sehe das auch nicht so eng. Und werde mir auch nicht "verbieten" immer wieder mal auf diese spezielle Art zu schreiben, wenn ich dazu Lust habe.

    Aber erst einmal setze ich einen klaren Schluss nach den 7 Wochen (7 ist meine Lieblingszahl :-).

    Es passte bei mir zeitlich auch ideal:
    ich war fast die ganze Zeit zu Hause, um die ersten zwei CD-ROMs zur Reihe "Kreative Seminarmethoden" fertig zu schreiben.
    Nach Beendigung des Magischen Experiments geht es wieder mit Seminaren los in ziemlich enger zeitlicher Nähe, so dass es da sicher für mich auch schwieriger geworden wäre, dran zu bleiben.

    Es fügt sich alles genau richtig. Und die Wunder gehen weiter - und ich bin bereit dafür:-) sie mit offenen Armen zu empfangen.

    Ein herrliches Experiment!

  433. Martina Ebert schrieb:

    Ach, Sie schreiben mir aus meiner Seele. :-)
    Ihre Erfahrungen und Stationen sind ähnlich wie meine. Der Preis spiegelt die eigene Einstellung zum Geld, sich selbst und seinen Möglichkeiten wider.

    Eine weitere Erfahrung möchte ich noch ergänzen.
    Früher habe ich gerne - weil ich mit Begeisterung meine Themen bearbeite - bereitwillig mehr gegeben. Und, dabei habe "vergessen" die Leistung vorher anzubieten, was bedeutete ich berechnete sie erst gar nicht. Diese Zusatzleistungen werden vom Kunden nicht als solche wahrgenommen und senken bei der nach Kalkulation erheblich den Ertrag.

    Der Lerngewinn hierbei war ein mentaler aber auch ein strategischer. Heute entscheide ich bewußt über kostenfreie Leistung, was meine Zufriedenheit und auch die Werttschätzung durch den Kunden erhöhte.

    Viele Grüße aus Bielefeld

  434. Leonie Walter schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich wünsche Dir viel Freude an den Seminartagen - auch wenn's mal ein wenig stressig wird.

    Leonie

  435. Zamyat M. Klein schrieb:

    Oh, herzlichen Dank für die Wünsche!
    Zumindest bin ich schon mal heile angekommen- 5 Stunden Autofahrt finde ich einfach anstrengend auch ohne besondere Vorkommnisse. Danach vibriert jede Zelle in mir...
    Auch wenn ich unterwegs beim CD hören heute viel gelernt habe über Motivation und das limbische System :-).

  436. Wischi schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich lese schon seit längerem deinen Blog und möchte an dieser Stelle gleich meine Freude über deine Beiträge kundtun.

    Ich habe das Experiment verspätet begonnen und leider auch nicht kontinuierlich weitergeführt, was mich aber nicht daran hindert, es weiterzuführen.

    Ich habe berufliche und private Seiten geschrieben. Vorwiegend positive Aspekte angeführt, was sehr angenehm war. Nach dem Schreiben habe ich mich immer sehr wohl und positiv aufgeladen gefühlt. Besondere auffällige Veränderungen haben sich zwar nicht bemerkbar gemacht, ich bin aber seit einiger Zeit leistungsfähiger (am Abend nicht so ausgelaugt) und habe schon über einen längeren Zeitraum eine sehr positive Grundstimmung.

    Ich schreibe in der Früh - also gleich nach dem Aufstehen - zunächst meine Morgenseiten (a la Julia Cammeron - Der Weg des Künstlers) und danach meine "Ich in 3 Jahren"-Seiten. Nachdem ich die 3 Morgenseiten zum Müllabladen und Aufwachen und positiv einstimmen verewende, schreib sich die Zukunftsschau recht einfach und flüssig.

    Ich halte mich mit dem Schreiben von Kommentaren in Blogs für gewöhnlich sehr zurück - aber bei deinem Blog springe ich gerne über meinen Schatten. Bitte mehr Anregungen a la Magischem Experiment und Ideen für ein kreativeres Leben.

    Danke, und Liebe Grüße, Wischi

  437. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Wischi,

    Danke für das Über deinen Schatten springen und deinen Kommentar.
    Schön, dass du dran bleibst.

    Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, für die Zeit des Magischen Experiments gar keine Morgenseiten mehr zu schreiben, sondern "nur" die 20 Minuten die Seiten ""Mein ideales Leben in zwei bis drei Jahren"? Einfach mal zum testen wie es funktioniert, gleich nur über das Positive zu schreiben?

    Ich habe die Morgenseiten auch sehr lang geschrieben und finde sie sehr schön. Habe aber jetzt mit dem Magischen Experiment noch viel stärkere Power erlebt.
    Du kannst ja jederzeit zu den Morgenseiten zurück kehren.

    Ist einfach nur eine Idee. Zumal 20 Min. täglich ja auch schon eine zeitliche Investition sind.
    Ebenso kannst du testen, ob sich an den aktuellen Veränderungen vielleicht noch mehr ändert, wenn du wirklich jeden Tag schreibst? Ansonsten sind es ja vielleicht auch scheinbar kleine Veränderungen, die dir gar nicht so auffallen?
    Beispiel: Über deinen Schatten springen und einen Kommentar in einem Blog schreiben. :-)

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  438. Leonie Walter schrieb:

    Liebe Zamyat, das liest sich spannend. Kann man zur Eigenmotivation einfach einen "Schalter umlegen" - so man ihn denn gefunden hat - oder ist es Deiner Erfahrung nach eher harte Arbeit?

    Ich freue mich, mehr hierüber zu lesen, und das PDF habe ich schon runtergeladen. Danke!

    Leonie

  439. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Leonie,

    das ist so pauschal nicht zu beantworten, es gibt beides.
    Aber hilfreich ist es, wenn man "seine" Hauptmotivatoren kennt und diese gezielt einsetzt. Dazu machen wir im Seminar einen kleinen Test.

    Außerdem verrate ich dort morgen kleine Tipps und Tricks, wie man den Start schafft, denn oft ist der 1. Schritt der Schwierigste.

    Selbst habe ich gerade wieder erlebt, wie ich ein Vorhaben, das ich jahrelang vor mir her schob, mit einem "Schalter umlegen" plötzlich in die Tat umgesetzt habe, einfach durch einen konkreten Anstoß.

    Aber all diese Dinge muss man schon sehr konkret und individuell anschauen, wie sich wer selbst motivieren kann- das ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  440. Zamyat M. Klein schrieb:

    Noch ein Nachschlag:

    Wenn es "harte Arbeit" ist, hat es meist wenig mit Motivation zu tun, sondern mit Disziplin und eisernem Willen.
    Wenn ich wirklich zu etwas motiviert bin, dann brauche ich das ja gerade nicht - und es hält auch meist länger vor :-).

    Vielleicht sollte ich das Thema "Eigenmotivation" auch in meine geplanten Online- Seminare aufnehmen?

  441. Leonie Walter schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,

    ist der Termin in Wiesbaden "geschlossene Gesellschaft", oder kann man sich da anmelden?

    Kreative Seminarmethoden finde ich besonders spannend (hatte ich erwähnt, dass ich Dein Buch habe?).

    Viele Grüße
    Leonie

  442. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Leonie,

    nein, das sind offene Abende für alle Interessierte. Leider finde ich auf der BDVT- Seite noch keine Ankündigung, nur den Namen und Mail von Matthias Böhme, der das organisiert. Werde mich drum kümmern- oder du mails ihn selber an....

  443. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    schöner Artikel - ich habe eben in unserem Blog darauf verwiesen.

    Und herzlichen Dank fürs Erwähnen.

    Schöne Wochenende
    Gitte

  444. Marianne schrieb:

    Liebe Zamyat,

    was für ein wunderbarer Text über das, was sich eigentlich nicht beschreiben lässt! Vielen Dank, mir ging es lange, lange genauso. Gelesen, viel gelesen und nicht/s verstanden. Die Sache mit dem Ich, das es eigentlich gar nicht geben soll. Bis man mir es mit Deiner Formulierung näherbrachte: "ich bin mehr als meine Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen, Handlungen". Es gibt etwas Größeres dahinter, davor, drumrum. Du redest von Röhre, mir hilft die Vorstellung von einem Gefäß mit Inhalten. Bisher ging es fast nur darum, möglichst nette Inhalte reinzupacken und/oder die hässlich-schlimmen rauszuwerfen. Wird auch in vielen Eso-/Spiri-Kreisen so dargestellt. Für möglichst heilige/nützliche/erfolgreiche Inhalte sorgen. Und da kann man sich schon mal ein paar Jahrzehnte verlaufen. Noch einmal danke für Deinen Text mit der Erinnerung an das Wesentliche!

    Marianne

  445. Zamyat M. Klein schrieb:

    Wunderbar, liebe Marianne, du bringst es noch einmal auf den Punkt! Das ist dann sozusagen die Doppel-Falle, das man das auch noch eso- spiri-mäßig verpackt- und dennoch gefangen bleibt.

    Ich wünsche uns viele Röhren- freie Zeiten :-).

  446. Textzicke schrieb:

    Liebe Zamyat,
    vielen Dank für diesen Eintrag. Wir sollten alle mehrmals täglich darüber nachdenken, wie privilegiert wir eigentlich sind und wie selbstgestrickt unsere so genannten "Probleme". Recht hast Du!
    Bleib so positiv. Mecker- und Motzdeutschland braucht Leute wie Dich!

  447. optimumtext schrieb:

    Liebe Zamyat,

    vielen Dank, dass ich durch Dich die Woche so positiv beginnen konnte. Noch leicht ernüchtert vom Wahlergebnis las ich Deinen Eintrag und muss sagen: Du hast ja so recht! Mir geht es super, ich habe eine tolle Familie, nette Freunde, eine interessante Arbeit und viele schöne Kontakte durch mein ehrenamtliche Engagement. Wir wohnen schön auf dem Land, können in Urlaub fahren und etwas von der Welt sehen, über Essen und Kleidung müssen wir uns nicht groß Gedanken machen. Eigentlich sind wir so reich! Leider machen wir uns das viel zu selten bewusst. Ich bin dankbar für das Leben, dass ich habe, und Du hast mich heute mal wieder daran erinnert.

    Ich hoffe, Du hast eine schöne Zeit in unserem schönen Thüringen (wo viele Leute dazu neigen, noch schneller zu jammern als anderswo - mein Eindruck).

  448. Anj schrieb:

    Auch ich fand die Bilder in dem Film wunderschön, allerdings denke ich, dass sich der Film allzusehr darauf ausgeruht hat und das bis zur Erschöpfung ausgenutzt hat. Für ein Drama gabs mir hier leider zur viel Albernheit und zu wenig Tiefe. "Wüstenblume" ist zwar in jedem Fall empfehlenswert, hätte aber das Hauptaugenmerk meiner Meinung nach doch auf FGM als auf die Modelkarriere richten sollen.

  449. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Anj
    Danke für die Anmerkung.
    Ich denke, es ist die Frage, was das Ziel des Films ist: es sollte sicher kein Dokumentarfilm über FGM sein, sondern ein Film, der auch Unterhaltungswert hat. Das finde ich persönlich legitim.
    An "Albernheiten" kann ich mich nicht erinnern (vielleicht bin ich dafür auch selbst zu albern, dass es mir nicht auffiel? :-).

    Ich persönlich denke, dass ein Unterhaltungsfilm einfach viel mehr Menschen erreicht, als ein (kritischer) Dokumentarfilm (es gibt wenige Ausnahmen von Dokumentarfilmen wie "Rhythm is it" und "Das weinende Kamel", die es in die Kinos geschafft haben und sehr lange liefen).

    Und wenn über diesen Weg Menschen von dem Thema erfahren und aufgerüttelt werden, die sich normalerweise nie damit befasst hätten, dann finde ich das eine sehr gute Sache.

    Wenn ich ins Kino gehe nach einer intensiven Arbeitswoche, dann will ich in der Tat Unterhaltung und freue mich über schöne Bilder.

    Ich fand den Film eben nicht so oberflächlich, wie ich befürchtet hatte, sondern wie ich schon schrieb, sehr bewegend.
    Er war nicht plakativ, sondern hat das Thema unmerklich aufgebaut - und endet schließlich genau damit. Von der Lerntheorie wissen wir, dass die Dinge vom Anfang und Ende am besten im Gedächtnis bleiben.

    Daher wünsche ich dem Film viele Zuschauer.

  450. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo ihr zwei lieben Twitterinen,

    Danke für euer positives Echo- das freut mich, dass das auch jemand liest und auch so sieht. Der Beitrag war völlig ungeplant und spontan geschrieben, hin und wieder muss ich meine Sicht auch wieder gerade rücken.
    Nicht zuletzt hat da sicher auch der Kinobesuch und der Film "Wüstenblume" dazu beigetragen. Ich war ja 10 mal mit Beduinen in der Sahara und habe gerade anfangs den Kontrast zwischen dem Leben in einer Oase und in der Wüste und meiner Wohnung als sehr krass erlebt. Wozu brauche ich 30 Teller etc., fragte ich mich nach meiner ersten Reise, wo wir drei Wochen mit einem Teller, einem Becher und einem großen Löffel klar kamen.

    Verrückte schöne Welt!

  451. Thomas J. schrieb:

    Das zeigt mal wieder: der beste Input kann von Außenstehenden kommen (sagte auch schon Vera Birkenbihl).

  452. Leonie Walter schrieb:

    Eine andere Assoziation zu diesem Thema:

    Die Erfahrung, die Du gemacht hast, eine Bildidee alleine zu entwickeln, ist typisch. Hier hängt man sehr schnell in seinen eigenen Gedankenmustern fest.

    Gerade für Bildideen hat es sich auch in unserer PR-Agentur bewährt Brainstormings oder andere Kreativtechniken einzusetzen. Alleine kommt man selten auf die "zündende" Idee. Assoziationen von mehreren machen das (noch zu findende) "Bild" häufig ganz schnell sehr viel klarer.

    Vielen Dank für Deinen anschaulichen Bericht!

  453. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Leonie,

    als Kreativitätstrainerin kenne ich natürlich Brainstorming und andere Techniken, da ich hierzu Seminare gebe :-).

    Und da muss ich dir widersprechen, dass man alleine nicht auf gute Ideen kommen kann. Beispielsweise mit dem Brainstorming for one, das ich in einer alten Auflage von "Stroh im Kopf" von Vera F. Birkenbihl gefunden habe oder auch mit der Walt Disney Strategie habe ich schon unglaublich viele und auch tolle Ideen alleine generiert- und auch die Teilnehmer meiner Seminare.

    Aber natürlich ist es auch oft gut, andere hinzuzuziehen, und oft eben auch Fachfremde, da sie viel unbedarfter herangehen.

    Und es war bei dem Erlebnis oben der Punkt, dass DAS ja schon die neue Idee von mir war, die ganz plötzlich kam, statt der bisherigen Cover solche Symbole zu zeichnen.
    Ansonsten ging es mir darum zu zeigen, dass man ruhig mal andere Leute ansprechen kann, die viel netter reagieren, als man vielleicht vorher befürchtet. Es war einfach eine sehr schöne Erfahrung.

  454. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass man alleine nicht auf gute Gedanken kommen kann.

    Aber die meisten Menschen - und die wenigsten wenden ja für sich alleine Kreativitätstechiken an - stehen doch erst mal "wie der Ochs vorm Berg das haben wir schon oft erlebt.
    Ich finde dann speziell den Austausch mit anderen zu den eigenen Ideen sehr wertvoll, weil da oft noch ganz andere, tolle Impulse hinzukommen.

    Und klar, Fachfremde haben da oft noch ganz besonders interessante Ansätze. Das ist vielleicht auch ein Grund, warum Seminare immer wieder so tolle Aha-Erlebnisse liefern.

    Viele Grüße

    Leonie

  455. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    das ist wirklich eine tolle Idee (auch das "Neck attack"!) - kann ich mir sehr gut vorstellen.

    Das ist sicher nicht jedermanns Sache, aber so eine kleine gekonnte Massage ist sehr wohltuend. Ich zum Beispiel mag normale Massagen gar nicht, aber das würde ich auch machen.

    Das mit dem Preisbestimmen scheint wohl prinzipiell zu laufen und nicht weniger und oft sogar mehr Umsatz zu kreieren - aber es macht Leute auch unsicher. Ich wollte sowas heuer auch mal für ein Buchprojekt testen (das ich aber wieder gecancelt habe, weil mir der Aufwand dafür zu groß war), und zwar für umfangreichere Aufträge, etwa Beratungen. Da denkt man, dass die Leute eher drauf anspringen, weil sie ganz in der Hand haben, was es kostet. Ich habe auch bei den ersten Anfragen die Erfahrung gemacht, dass es eher abschreckt oder misstrauisch macht. Da sind wir wohl allgemein noch nicht soweit, weil solche flexibleren Modelle einfach noch zu ungewohnt sind.

    Viele Grüße
    Gitte

  456. Henry schrieb:

    Perspektivisch interessant wäre es für die Bahn, wenn man eine Platzkarte nicht nach Fenster/Großraum buchen könnte sondern nach gemeinsamen Themenbereichen der Mitreisenden, insofern diese sie angeben. Wenn es ein Brainstorming/Brainwriting-Abteil gäbe, würde ich versuchen dort hinein zu buchen.

  457. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hey, das ist ja eine kreative Idee!! :-)

    Wobei die Teilnehmer gar nicht ungedingt nach Themenbereichen sortiert werden müssten, denn es ist ja- wie oben schon geschrieben- oft hilfreich, gerade Fachfremde zu einem Brainstorming dazu zu holen.

    Aber ein Kreativ- Abteil, wo Menschen sich gegenseitig helfen und inspirieren- Super- Idee.
    Mit Flipchart und netter Musik auf Wunsch und...

    schon geht das "Spinnen" weiter...
    Herzlichen Dank!

  458. Dagmar Weyerhäuser schrieb:

    Einen schönen guten Tag & vielen Dank für diesen einfachen, aber sehr effektiven Tipp, jederzeit und überall spontan die Blickrichtung anpassen zu können!
    Werde ich direkt in meine Tipp-Kiste aufnehmen.

  459. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, längst wollte ich gefragt haben, wie es Dir geht. Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub und bin sehr gespannt, wie es Dir mit der "unverplanten Woche" erging. Ich wollte diese Tage in meinem Blog über das Phänomen schreiben, dass wir gar nicht mehr NICHTS tun können ... ständig sind wir dabei etwas zu tun, zu planen, zu überlegen ... Selbst in unserer Freizeit haben wir Freizeitstress.

    Einfach mal nichts tun ... Was ist das eigentlich? Und wie geht das? Ich bin sehr neugierig, was Du berichten wirst. Weiterhin schöne Tage in der sonnigen Türkei. Herzlichst. Petra

  460. Martin schrieb:

    Ein tolles Projekt. Da ich gerade in einer absoluten Tiefphase bin, sollte ich dringend damit anfangen. Werde es gleich morgen tun. In der Bahn hab ich mehr als genug Zeit! Danke für diesen kreativen Tipp!

  461. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Martin,

    wenn du magst, schicke ich dir auch das kostenlose E-Book dazu mit allen darauf folgenden Beiträgen und Kommentaren. Dazu brauche ich nur deine Mail- Adresse, die du mir am besten per Mail schickst. Glücklicherweise geht das ja auch von der Türkei aus :-).

    Ansonsten viel Freude und Erfolg beim Magischen Experiment.

    Zamyat

  462. Ingrid schrieb:

    Eine in der Tat spannende Herausforderung. SChön, wenn man sich das leisten kann. Sprich alle Kunden und Partner müssen halt so lange brav stillhalten.
    Viel Erfolg und gute Erholung

    wünscht Ingrid

  463. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Petra
    nun bin ich morgen den letzten Tag hier- und ich habe in der Tat ganz neue Erfahrungen mit mir gemacht. Ich habe noch viel weniger gearbeitet als geplant, da sich gerade in der zweiten Woche schöne Unternehmungen ergaben. DAS war für mich auch völlig neu, da ich bisher immer total faul war und den ganzen Tag nur lesend und schreibend am Strand lag. Diesmal habe ich es gewagt, hoppelige Straßen zu fahren und ein wenig zu wandern, Besichtigungen der besonderen Art (d.h. in kleinen privaten Gruppen mit einem einheimischen "Führer") und so Plätze und Begegnungen gehabt, die sehr sehr schön waren.
    Ich habe auch oft kleine "Mutproben" bewusst gemacht und einfach meinen Wirkungskreis hier stetig erweitert, bewusst Dinge getan, vor denen ich sonst zurück schreckte, neue Wege, neue Lokale etc. ausprobiert.

    Sehr viel mehr auch als früher mit anderen Menschen unternommen und nicht mehr so den extremen Drang nach Einsiedlerdasein verspürt.

    Das fand ich alles hochspannend und sehe darin mal wieder eine Veränderung in meiner Entwicklung. Das hört ja nie auf :-).

    @ Ingrid

    Ich weiß nicht, ob es eine Frage des "sich leisten könnens" ist oder schlicht eine klare Entscheidung? Für mich ist regelmäßiger und ausreichender Urlaub sehr wichtig, damit ich den Rest der Zeit vollen Einsatz geben kann. Er gehört zu meiner Lebensqualität.
    Ich habe wohl früher hier im Blog mal geschrieben, dass für mich erfolgreiche Menschen die sind, die sich u.a. auch freie Zeit und Urlaub nehmen. Denn ich möchte nicht nur für die Arbeit leben.

    Und was Kunden angeht: meine "idealen" Kunden möchten, dass ich regelmäßig Urlaub mache und es mir auch gut gehen lasse :-). Zumindest gehe ich davon aus, dass jeder Mensch akzeptiert, dass man mal Urlaub macht. In jeder Firma erlebe ich das (vor allem in den Saisonzeiten), dass manche Mitarbeiter nicht erreichbar, sondern in Urlaub sind. Warum sollten Freiberufler und Selbständige das nicht auch "dürfen"?

    Ich plane meinen Urlaub komplett ein bei meiner Jahresplanung- und die Zeit ist dann von vorneherein blockiert. Da kommt dann kein Seminar und kein Auftrag rein. So "einfach" ist das.

  464. Petra Schuseil schrieb:

    Hallo Zamyat, freue mich von Dir zu lesen und von Deinen neuen Wegen und Erlebnissen ... Du wirst gut erholt zurück kommen. Guten Start hier daheim, wo die Abende nun wirklich dunkel sind seit gestern. Herzlicher Gruß. Petra

  465. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ganz herzlichen Dank für die Rezension zu meinem Buch. - Ich bin ja auf mehrfache Weise ganz geplättet:

    - zum einen freut es mich natürlich riesig, wenn so eine "alte Häsin" wie Du ;-) das Buch gerne liest, häufig nickt und Anregungen findet.

    - Dann ist es natürlich immer das Tollste für einen Autoren (und das kennst du selbst ja auch nur zu gut), wenn man hört, dass mit dem Buch wirklich "was gemacht" wird: dieses Hinterfragen, das man nur anregen kann, und dann hoffen, dass es passiert ... zum Beispiel der Entwurf des Akquisebriefs am Strand.

    - Und ich freue mich auch über den einen oder anderen Widerspruch, denn genau darum geht es ja: die eigene Persönlichkeit, Meinung, Erfahrungen - und die sind natürlich unterschiedlich.

    Vielleicht magst Du da oben im Beitrag noch den link auf Deine ausführliche Besprechung auf der Website einbauen? Ich habe es erst gar nicht gefunden und gedacht, Du veröffentlichst das dann später, aber es ist ja schon online!

    Wenn sich eine Diskussion ergibt oder Fragen, dann mische ich auch gerne mit. Ich schaue ja auch regelmäßig bei Dir im Blog vorbei, so dass ich es bestimmt mitbekomme.

    Viele Grüße
    und einen schönen Sonntag
    Gitte

  466. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    Danke für den Hinweis mit dem Link, das habe ich natürlich sofort nachgeholt.
    Toll, dass du bei der Diskussion mitmischen willst, und nicht "sauer" über meine Widersprüche oder Ergänzungen bist, die ich auf meiner Webseite geschrieben habe. Denn in der Tat sind wir eben unterschiedlich, und was für mich vielleicht "zu brav" ist, ist für einen anderen Trainer schon eine Revolution.
    Schönen Sonntag auch dir
    Zamyat

  467. Beatrice schrieb:

    Liebe Zamyat,
    habe Deinen Text ganz faszniert gleich 2 x hintereinander gelesen und mir auch gleich ein paar Notizen zum Weiterdenken gemacht.
    Mußte dabei spontan an Huna denken: Segne die Gegenwart.
    Erwarte das Beste. Vertraue auf Dich selbst.
    Vielen herzlichen Dank für die anregenden Gedanken und auch für die immer wieder inspiriernden Tipps in Deinem Newsletter. Herzliche Grüße aus dem verschneiten Wien Beatrice

  468. Joachim Wehnelt schrieb:

    Liebe Zamyat Klein,
    herzlichen Dank für diese Anregung und die vielen anderen Impulse, die Sie so vielfältig geben! Das macht Laune und bringt Spaß in die Arbeit.
    Herzliche Grüße
    Joachim Wehnelt

  469. Angelika Heinrich schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Dein Seminarbericht hat mich sehr berührt. Ich bin wie Du Trainerin, Coach und Therapeutin und wohl gerade am gleichen Erkenntnispunkt. Ich ahne zunehmend: Was ist, ist. Alles was wir denken und fühlen ist unser zugefügter Beitrag zum Leben. Da gibt es je nach Konditionierung glückliche und unglückliche Träume. Und natürlich mögen wir die glücklichen lieber. Aber auch sie sind nur eine Tunnelvision. Was ich deswegen immer mehr lernen möchte ist, mich einfach in das hinein zu weiten und hinein zu entspannen was ist und alles trägt und umhüllt und durchwirkt. Wenn ich in diesem Zustand bin, gibt es mich tatsächlich nicht mehr und mein privates und berufliches Leben ist sehr einfach und schlicht und lebendig und klar und stressfrei. Und das Tolle ist: Dieser Zustand ist immer da. Nur ich bzw. meine Illusion eines Ichs mit seinen persönlichen Träumen und Geschichten steht dem oft im Weg. Dann heisst es sich er-innern. Und so ein Er-innerungs-Wecker bist gerade Du mit Deinem wertvollen Beitrag für mich gewesen.

    Liebe kollegiale Grüße und ein herzliches Dankeschön für Deinen fröhlichen, inspirierenden Blog

    Angelika Heinrich

  470. Zamyat M. Klein schrieb:

    Lieber Joachim Wehnelt,

    Danke für Ihre Rückmeldung, es freut mich, wenn ich zu guter Laune und Spaß beitragen kann :-).
    Auf meiner Webseite finden Sie noch mehr Methoden zum Runterladen...

  471. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Beatrice @ Angelika

    Schön, dass Ihr mit dem Beitrag etwas anfangen konntet, ist ja schon sehr speziell. Und ich merke auch, wie mir jetzt Wochen später so das eine oder andere wieder entschwindet- aber auch das ist ja in Ordnung :-). Es ist alles da- immer...

    "verschneites Wien" - wie furchtbar, ich friere schon beim Lesen (bin ja der totale Sommer- und Sonnen- Freak).

  472. Georg Rittstieg schrieb:

    Das ist eine spannende Frage, liebe Zamyat,

    manchmal kommt es mir allerdings wie Wortklauberei vor ;-)
    Wie Gattin, Gemahlin, Ehefrau, Frau.

    In Österreich scheinen mir die Begriffe voneinander nicht klar abgegrenzt zu sein. Seminar war früher, modern ist es, von Training zu sprechen, so kommt es mir vor. "Seminar klingt nach angestaubtem Sesselkreis mit welken Blumen in der Mitte und gelangweilten "Finde ich auch..." - Teilnehmern, Training klingt nach Action." so eine der Thesen die ich mal hörte.

    "Seminar ist wie eine Vorlesung, Training ist üben, üben, üben..." - hörte ich woanders.

    Ich selbst verwende die Begriffe gemischt, ohne streng zu unterscheiden. Seminar und Training sind für mich genau das, was ich als Anbieter und meine Teilnehmer daraus machen. (Fast) egal wie es heisst.....

    Liebe Grüße aus dem südlichen Graz,

    Georg

  473. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Georg,

    schön, von dir zu hören bzw. zu lesen...

    Ja, ich glaube, ich habe auch angefangen meine Seminare Trainings zu nennen (und mich Trainerin), als ich von der Lehrerfortbildung zu Seminaren in Unternehmen wechselte.

    Das klang einfach seriöser, business-mäßiger- und - so mein Eindruck- als Trainer bekommt man ein höheres Honorar denn als Seminarleiterin oder Dozentin (der etwas von VHS anweht...).

    Inhaltlich mache ich ganz sicher eine Mischung aus allem: Seminar (input- wenig Theorie), viel Teilnehmeraktivierung, vieles selber ausprobieren und umsetzen, an den eigenen Themen arbeiten...
    also mal wieder in keine Schublade zu packen :-)

    Aber wie verkaufe ich es am Besten nach außen??

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  474. Annja Weinberger schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ohne den ganzen Beitrag und die Kommentare gelesen zu haben (keine Zeit :-) hier meine Assoziationen zur Frage Unterschied Training + Seminar.

    Training = ich werde trainiert, gehe mit mehr Wissen heraus als ich reinging

    Seminar = ich hocke da und höre zu, mir wird etwas erklärt - Seminar kann auch ein Ort sein, Seminar ist recht akademisch

    Training = praktische Anwendung steht im Mittelpunkt, mitmachen, learning by doing, inklusive Anti-Suppenkoma-Tanz

    Kurz, Training gefällt mir viiiiiel besser. Und du bist ja auch Trainerin, nicht Seminaristin :-)

    Alles Gute,
    Annja

  475. Zamyat M. Klein schrieb:

    Von meinem Lektor von managerSeminare habe ich hier zwei interessante Links bekommen, wie sie im Verlag den Unterschied definieren:
    Seminar: http://www.managerseminare.de/Knowhow/Lexikon/Detail?urlID=153002
    Training: http://www.managerseminare.de/Knowhow/Lexikon/Detail?urlID=153134

    Auch bei XING habe ich in einer Gruppe eine heftige Diskussion dazu angeregt, doch Fazit bleibt: die Begriffe Training und Seminar werden sehr schwammig und unterschiedlich benutzt- und nach allen Definitionen (auch auf Wikipedia) mache ich eine bunte Mischung aus allem und passe in keine Kategorie.
    Das ist ja meistens so :-).

  476. Elly Schenkmann schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,

    also meine bescheidene Meinung/Erklärung zu dem Thema, einfach als "Sprachmensch" und von "außen", ist folgende:

    Training ist der englische Begriff für Ausbildung, Fortbildung etc.

    Und weil es „schicker“ klingt, wurde der Begriff auch hierzulande eingeführt. Wie Business, Job, und vieles andere mehr... Z.B. in meinen Bereichen heißt es heute auch nicht mehr: Italienisch-Lehrer, sondern Italienisch-Trainer. Schüler in Firmen machen "Sprach-Trainings". Und neuerdings hörte ich auch von "Yoga-Trainern", obwohl ich mich selbst bislang noch für eine "Yoga-Lehrerin" hielt... Meine Massageausbildung, (die im englisch-sprachigen Kontext ihre Wurzeln hat) hieß auch einfach "Training". Dabei hat das gar nichts mit den praktischen und/oder theoretischen Anteilen zu tun... Es klingt einfach nur besser (- anscheinend).

    Früher einmal war Training im Deutschen reinen körperlichen Ertüchtigungen vorbehalten. Heute wird es als Synomym für Kurs, Seminar, Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung und manches mehr verwendet. Und zwar insbesondere, wenn es in Firmen angeboten wird. Aber auch sonst immer häufiger. Wie gesagt: der Inhalt ist der gleiche, klingt nur schicker! So wie ich keine Putzfrau mehr habe, sondern eine Raumpflegerin. Und sie überlegt sich auch nicht jedes Mal: „Mmmh, soll ich heute mal mehr putzen oder doch lieber noch ein wenig raumpflegen?“...

    Soweit mein Statement „von außen“.

    Bin auch gerade im Training: habe morgen einen wichtigen Einsatz. ...öhm, ich meinte: Job!!!

    Liebe Grüße und bis bald
    Elly

  477. Martina Kwaschik schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    ohne (ihre) bisherige(n) visitenkarten-spiele zu kennen, fallen mir spontan folgende ideen ein:

    1. visitenkarten (vk) nutzen für einteilung von kleingruppen (kg), da ja die rückseite frei ist:
    - verschieden farbige punkte draufkleben, gleiche punkte = ein kg
    - als puzzleteile verwenden: auf jeder vk klebt ein teil eines bildes, tn müssen die dazugehörigen anderen bilderteile finden, dadurch kg und gleichzeitig auch schon erste kooperation durch puzzle zusammenlegen
    - auch als puzzle: auf vk stehen teilsätze von nächstem arbeitsauftrag, zusammengelegt ergibt das den gesamtarbeitsauftrag der kg

    2. vk als (kennen-)lernspiel:
    - auf einem stapel vk schreiben tn ihren namen, auf anderen stapel eine frage (je nach seminarphase können das fragen zum kennenlernen sein, zu seminarinhalt, tn zieht eine namens-vk (nicht den eigenen) und eine frage-vk, gezogener name beantwortet die frage und zieht dann nächste vk...
    - memoriespiel: mit begriffspaaren, bildern, etc.

    3. vk benutzen als kleine moderationskarten:
    - tn bereiten damit stehgreifreden vor
    - legen sich lernstrassen, lernlandschaften

    4. vk benutzen als baumaterial:
    - vk als baumaterial verwenden für z.b. turmbauen mit vk (festgelegte anzahl für jede gruppe), klebeband u.ä., aufgabe der kg: höchstmöglichen turmbauen, der von alleine steht und der einen stift tragen kann, wenn man ihn drauflegt
    - für transfer: was nehme ich/wir mit aus dem seminar, aufschreiben auf vk und damit ein 'kunst'-werk herstellen, dass team mitnehmen kann in firma o.ä.

    so weit meine ersten einfälle dazu.

    herzliche grüße
    martina kwaschik

  478. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    lustige Idee! Ich habe bei uns einen Verweis auf Deinen Spiele-Aufruf gemacht.

    Und natürlich freue ich mich, dass ich für den Neudruck behilflich sein konnte :-)

    Einen schönen Nachmittag
    Gitte

  479. Zamyat M. Klein schrieb:

    Wow, Frau Kwaschik,
    Sie sind ja kreativ!! Gaanz herzlichen Dank für Ihre vielen tollen Anregungen. Ich hoffe, das beflügelt noch mehr LeserInnen, Ihre Spielerfindungsfreude auszuleben.

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

    @ Gitte
    Danke für den Hinweis, vielleicht findet ja jemand her und spielt mit...

  480. Heidrun schrieb:

    Hallo Zamyat,

    da kribbelt mir es doch in China in den Fingern ;-)

    Du kannst Visitenkarten als Abdeckelement benutzen, ggf. auch übereinander da sie gleich gross sind. So können Teile von Bildern erst später sichtbar werden, Bildinhalte auf verschiedene Weise gesehen werden und damit andere Geschichten erzählt werden.

    Du kannst sie als Kartenspiel verwenden.

    Du kannst Leporellos daraus entstehen lassen und füllen oder füllen lassen. Oder die Visitenkarten nur als Deck- und Abschlussteile verwenden und innen kleinere Formate benutzen.

    Rückseitige Spickzettel erstellen lassen und bei den Teilnehmern belassen. Das meiste stimmt ja noch... Und das härtere Papier hebt sich ab aus den Post-its, Einzelzetteln etc, die uns so täglich begleiten.

    Oder rückseitig bestempeln (geht schnell!) oder von den Teilnehmern beschreiben lassen als Erinnerung an einen besonderen Seminarteil. - Ich habe z.B. eine Visitenkartenrückseite im Portemonnaie "Brauche ich das wirklich? Will ich es morgen auch noch haben? Was gebe ich dafür weg?" herausgeschrieben aus einem Buchseminar zum Thema 'Spontaner Neukauf ja oder nein'.

    Vielleicht inspiriert Dich das ja zu der einen oder anderen weiterführenden Idee!!

    Weiter viel Erfolg Dir
    herzlichst
    Heidrun

  481. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heidrun,

    Danke für deine Ideen! Wie lange bist du denn noch in China??
    Ich überlege, dieses kreative Miteinander in mein neues Buch über Suggestopädie aufzunehmen- da hast du doch sicher nichts dagegen- oder?

    Liebe Grüße
    Zamyat

  482. Traudl Wöhlke schrieb:

    Ich bitte um Zusendung Ihres ebooks "das magische Experiment". Bisher habe ich es nicht gekannt und möchte es gern ausprobieren.
    Danke.
    Traudl Wöhlke

  483. Gitte Härter schrieb:

    Huhu Zamyat,

    guten Morgen. "Die Augen kullern" auch mir noch und ich bin auch noch so aufgedreht, dass es mir noch gar nicht gelingen will, auszuschlafen (wollte ich heute nämlich gleich tun und habe keine Wecker gestellt). Bin total übermüde, aber kann gar nicht schlafen - vermutlich tut die virenmäßige Angeschlagenheit ihr übrigens. Dafür nehm ich mir den Nachmittag frei :-)

    Ganz herzlichen Dank für Dein wunderschönes Messefazit (es waren übrigens 116 der Teilnehmer aktiv mit dabei, nur eben nicht jeder täglich - einige "ganz Harte" haben jede einzelne Aufgabe mitgemacht, was auch für Messebesucher ja ganz schönes Stück Arbeit war! Vom vielen Lesen ganzu zu schweigen.


    Zu den Online-Kursen: Ich mache ja seit bald zehn Jahren Online-Workshops und finde es großartig (mit einer kleinen Gruppe geht es natürlich sehr viel stressfreier und gleichzeitig intensiver zu). Die einzige wirkliche Voraussetzung, die es auf beiden Seiten gibt ist wirklich das Schriftliche:

    - Teilnehmer müssen es mögen.
    - Workshopleiter müssen es können (sowohl ihre eigenen Dinge verständlich in Worte packen als auch genug aus den Worten der Teilnehmer rauszulesen)

    Und: Beide müssen relativ schnell tippen können. Wenn man mit Adler-Suchsystem über Buchstaben kreist, ist das ein Alptraum und fast nicht machbar.

    Jetzt geht's aber hier auch schon weiter: die beiden Newsletter wollen raus.

    Herzlichen Dank, Zamyat, auch fürs fleißige Mitmachen (trotz Deiner Trainings!) und für's ausgiebige Antworten bei anderen: sowas ist Gold wert!

    Wir lesen uns :-)
    Gitte

  484. Amos Ruwwe schrieb:

    Moin Zamyat, das eine Ausbildung als Märchenerzähler und eine als systemische Organisationsberater sich ergänzen können, habe ich durch die unternehmenskickmesse auch auf den Prüfstand gestellt.
    Online- Seminare, wie dieses Messeangebot sind vorteilhaft für viel beschäftigte Menschen. 24 Stunde konnte auf dieser Messe mitgemacht werden, da ist es egal wann man am PC sitzt. Wie Du habe ich viel interessante Kollegen und Kolleginnen kennengelernt.
    Viel Erfolg bei der Gründung Deiner Online -Akademie, ich glaube das ist eine zukunftsweisende Idee und Du bist sicher eine gute Akademieleiterin.
    Für alle die gerne die Verbindung von Märchen und der Realität kennen lernen möchten, können das auf meiner website mit dem Märchen des Monats tuen.Sonnige Grüße aus dem Taubertal Amos

  485. Elke schrieb:

    Guten Morgen Zamyat,

    vielen Dank, dass du direkt so einen ausführlichen Artikel über die Mind Maps geschrieben hast. An deinen Beispielen kann ich schon recht gut sehen, was du meinst. Die Kombination Farben und Symbole finde ich genial. Mit Mind Maps scheint ja tatsächlich einiges möglich zu sein.

    "Bei Interesse könnte ich dann ja jede Woche einen Schwerpunkt vornehmen und ausführlicher erläutern."

    DAS fände ich prima - ich bin dafür!

    Und ich werde mir einen Bereich aussuchen, in dem ich das einfach mal ausprobiere. Mal gucken, ob ich als trockene Rationalistin soviel Kreativität aushalten kann :-).

    Ganz ganz herzlichen Dank, dass du dir sooo viel Arbeit machst!

    Viele Grüße
    Elke



  486. Zamyat M. Klein schrieb:

    Guten Morgen Elke,

    das freut mich, dass dir das etwas weiter hilft. Welche der anderen Bereiche würde dich denn besonders interessieren?

    Als Einstieg würde ich dir eine ganz einfache Übung empfehlen, damit du einfach ein Gefühl dafür bekommst.
    Lege ein DIN A 4 Blatt quer, schreibe ein Wort in die Mitte (beispielsweise "Sonne" oder "Urlaub") und eine Wolke drumherum. Dann verschiedene Strahlen (Zweige) davon ab- und an das Ende einfach Assoziationen und Begriffe schreiben, die dir dazu einfallen.

    Es können auch halbe Sätze sein, ich sehe das nicht so eng.

    Wenn dir dann zu einem der Begriffe noch ein Unterbegriff einfällt, hängst du ihn an den entsprechenden Ast (bzw. Oval oder Wolke, ich mag diese Zweige nicht)- und siehe da, so entsteht in 5 Minuten (!) dein erstes Mind Map.
    Und die Struktur erschließt sich ganz von selbst.

    Ansonsten was das Thema Zeitmanagement angeht, kannst du es ja genauso machen.
    Schreibe einfach Mittwoch in die Mitte- und häng an die Zweige, was du heute alles machen willst.
    Am besten, ohne dich anfangs zu stressen, dass das schon eine Ordnung haben muss. Einfach drauf los.
    Dann kannst du in einem zweiten Schritt sehen, welche Oberbegriffe oder Symbole denn für dich sinnvoll wären.

    Beispiel:
    Telefonieren
    Schreiben
    andere Aufgaben (ich kenne ja deine Arbeit nicht)
    Kleinkram
    etc.
    und da hängst du dann die einzelnen Sachen dran.

    Einfacher geht es nimmer.... und es ist mitnichten chaotisch, nur ungewohnt! Es ist ungeheuer strukturiert- es ist sogar die gleiche Struktur wie eine Gliederung. Das kannst du spätestens erkennen, wenn du ein Mind Map PC- Programm hast, dort ein Mind Map schreibst und dann auf "Gliederung" klickst. Dann erscheint Wolke 1 als Punkt 1, die Unteräste als 1.1 und 1.2 usw.
    Es ist nur sehr viel offener, d.h. du kannst jederzeit ergänzen und siehst schneller Zusammenhänge, Abfolgen, logische Verbindungen etc., als das bei einer linearen Aufzeichnung und Liste möglich ist.

    Oje, schon wieder ein Lobgesang auf das Mind Map :-).

    Viel Freude beim mappen!

    Mit mappigen Grüßen
    Zamyat
    P.S. Und in meinem Spamfilter steht gerade das Wort "erwecke"- hatte in Gittes Blog schon die Idee, dass wir ein Spamwort- Orakel machen können.

  487. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, Du hast echt ein Talent und bist soooooooo kreativ Bücher zu schreiben. Für das neue Werk wünsche ich Dir viel Erfolg. Ganz herzlich. Petra .... hab auch eine Umfrage gestartet zu meinem E-Buch aus Hongkong auf www.lebenstempo-blog.de. Danke fürs Mitmachen :-)

  488. Schreiberling schrieb:

    Hallo Zamyat,

    toll, dass Du an den Beitrag zu den Mind Maps gedacht hast.

    Sehe ich das richtig: Du machst Deine Mind Maps auf Papier und nicht am PC, oder? Und empfiehlt sich immer Din A4, oder nutzt Du auch mal größeres / kleineres Papier?

    Wäre es möglich, dass Du 2-3 Deiner Mind Maps zum Download anbietest? Ich kann die kleinen Bilder schlecht lesen, wäre aber dankbar für ein paar visuelle Anregungen :-) .

    VG
    Schreiberling

  489. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Schreiberling,

    schön, dich wieder hier zu treffen.

    Ich mache beides: MM auf dem Papier (die finde ich einfach immer noch viel schöner und ich kann die Wölkchen hinschieben wo ich will), ich habe aber auch ein PC- Programm, an dem ich MM zur Seminarplanung oder meine Check"Listen" für Seminarmaterial etc. mache. Also Dinge, die ich immer wieder brauche und wo sich aber kleine Dinge ändern.
    Dann brauche ich sie nicht immer wieder neu zu machen.

    Andererseits habe ich gemerkt, dass es für mich eine gute Einstimmung auf das Seminar ist, wenn ich es kurz vorher noch mal mit Hand male. Ich kann es auch einfach besser lesen (weil größer, fetter, bunter)- und die Wolken eben hinschieben wo ich will.

    Wahrscheinlich bin ich in das PC Programm noch nicht genügend eingearbeitet. Aber es sieht für mich einfach nicht so schön aus :-).

    Das mit dem Hochladen- muss ich mal sehen,ob und wie das hier im Blog geht. Sonst mache ich es auf meiner Webseite als PDF und verweise von hier darauf hin.

    Schöne Grüße
    Zamyat

  490. Schreiberling schrieb:

    Danke für die super schnelle Antwort :-) !

    Ich glaube, ich bin auch jemand, der lieber zu Papier und Stift greift. Ich habe FreeMind installiert, aber bisher nur max. 2-3 mal genutzt.

    Wobei es dort halt klasse ist, wenn man etwas ändern möchte. Wie Du auch schreibst, wenn sich Kleinigkeiten ändern, ist das schnell erledigt.

  491. Zamyat M. Klein schrieb:

    PDF mit größeren Fotos

    Ich habe eine PDF mit größeren Fotos eingestellt, den Link dazu finden Sie oben unter der Überschrift "Beispiele".

    Fröhliches Mappen!

  492. David Gerlach schrieb:

    Hallo Zamyat,
    ein sehr schönes Cover - und auch ein sehr vielversprechender Titel. Hätte es grad beinahe schon bei amazon vorbestellt (ist aber noch nicht gelistet ;-) ). Halte uns auf dem Laufenden, sobald es verfügbar ist - steht schon auf meiner "Unbedingt-Kaufen"-Liste. :-)

  493. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo David,

    Danke für deine Mit- Freude.

    Kleiner Tipp: Das Buch kannst du dann auch in meinem Webshop kaufen(wenn es denn da ist, ich schreibe ja noch dran, erscheint im Mai 2010). Werde dich als Erst- Interessenten vormerken- vielleicht mit einer kleinen Zusatzfreude für dich?

    In heftiger Vorfreude
    Zamyat

  494. Elke schrieb:

    Hallo Zamyat,

    danke für die pdf-Datei. Damit werden deine Mind Maps ja wirklich selbst erklärend. Schön übersichtlich - und ja, ich glaube, so langsam lasse ich mich überzeugen!

    Liebe Grüße
    Elke

  495. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Elke,

    am besten überzeugst du dich selber, in dem du es einfach selbst ausprobierst und erlebst, wie es funktioniert- und womöglich Spaß dabei hast?!

    Vorsichtig, Suchtfaktor!
    Kein Tag ohne Mind Map...

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  496. Dagmar schrieb:

    Liebe Zamyat, es ist toll geworden!
    Und mit diesem Cover steigerst Du die Spannung: bin schon so neugierig auf Dein Buch. :-)

  497. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Dagmar,

    Danke! Du weißt ja auch mit am besten, worum es da geht, als Mit- Suggestopädin! Bin auch gespannt, was dabei raus kommt, bin gerade in ener Phase, wo mir noch ständig völlig neue Ideen kommen :-).

    Liebe Grüße
    Zamyat

  498. Heike Eberle schrieb:

    Hallo Zamyat,

    eine sinnvolle Zeitvertreibmethode im Wartezimmer eines Arztes ist es, wenn man aus einem Wort, das man zufällig irgendwo aufschnappt, die einzelnen Buchstaben nimmt und daraus wieder neue Assoziationen findet. Oder aus den Buchstaben eines Wortes neue Wörter findet, die in diesem Wort drinstecken. Ist z.B. Buchstaben das aufgeschnappte Worte, dann lassen sich daraus Wörter finden wie das Buch, Stab, Bube, Stube, an usw.

    Wie ich Sie bist Du voll im Fluss,
    viele Grüße
    Heike

  499. Heike Eberle schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ein kleiner Vertipperli hat sich eingeschlichen,
    es muss natürlich heißen: Wie ich sehe,...

  500. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heike,

    Danke für die weitere Idee, ich liebe ja solche Sprach- Spiele!

  501. Norbert Kremser schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    in meinen beiden letzten Kursen habe ich solche Visitenkarten gebraucht. In dem einen Kurs ging es um Antreiber und Erlauber und die TN haben für sich jeweils eine Erlauberkarte kreativ gestaltet, die sie daran erinnern sollte. In dem anderen Kurs ("Mit mir selbst befreundet sein") haben die TN eine Visitenkarte mit dem Wort "Ich" und ihrem Namen gestaltet, ebenfalls zur Erinnerung im Alltag. In diesem Kurs hatte es sich ergeben, dass der eigenen Vorname eine große Bedeutung bekam.

    Herzliche Grüße
    Norbert Kremser

  502. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Kremser,

    schön, noch mal von Ihnen zu hören :-)und Danke für Ihre weitere Anregung.

    Eine Frage zu Ihrem Beispiel: haben die TN da ihre eigenen Visitenkarten genommen? Wenn es um den eigenen Vornamen geht, ist das ja sicher der Fall? Oder auch einfach auf die Rückseite?

    Bei mir ging es ja im Urprung darum, wie ich meine alten Visitenkarten noch sinnvoll nutzen kann.

  503. Norbert Kremser schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    ich habe dieses Mal Blanko-Visitenkarten genommen. Aber - da nur eine Seite gestaltet wird - können auch die "Rückseiten" Ihrer "alten" Visitenkarten genutzt werden. So bleibt die Erinnerung an das Thema des Seminars/Trainings wie auch an die Seminarleiterin/Trainerin. Ist doch ein schöner Nebeneffekt!

    Nochmals herzliche Grüße
    Norbert Kremser

  504. Sabine Scherer schrieb:

    Eine sehr schöne Idee.

  505. mensch & chance | Kar schrieb:



    Meine Aktion zugunsten der Nürnberger Tafel läuft nun zwei Wochen. Halbzeit. Es gab sehr viele schöne Reaktionen via Mail und XING; meine Kollegin Zamyat Klein war darüberhinaus so nett, die Aktion in ihrem Blog aufzugreifen.
    Wie ...

  506. Dagmar schrieb:

    Liebe Zamyat,

    auch ich habe stapelweise nicht mehr aktuelle Visitenkarten und fragte mich, was sich damit Kreatives anfangen lässt.
    Mir kam die Idee- die sich vor allem (aber nicht nur) in der Vorweihnachtszeit gut umsetzen lässt- dass man mit 24 Visitenkarten:

    - einen kleinen Adventskalender gestalten kann. ( auf jede Rückseite ein unterschiedliches weihnachtliches Motiv kleben oder malen, ein kleines Gedicht schreiben

    - einen (Wochen-)Kalender, auf dem man 52 mal jahreszeitlich passende, anregende, kulinarische Inspirationen schreibt, in hübscher Farbe und Schrift, alles auf 12 große Pappen kleben, je 4 auf eine, also einen Monat betreffend)

    - eine Präsentation in 12 Schritten, wobei jeder mit einer originell gestalteten Visitenkartenrückseite beginnt. In (gut merkbarer) Kurzform, versteht sich, wobei dann alle 12 ( oder mehr oder weniger, je nach Bedarf, dann zusammengelegt ein gut merkbares Gesamtwort ergeben, als Erinnerungsanker

    - ein Daumenkino als originelle Präsentation herstellt, natürlich zum Seminarthema passend :-)

    Du siehst, dass das was für Menschen ist, die ihre Kreativität anregen wollen. Das Wichtigste ist, einfach zu beginnen....

    Ja Deine Frage hat mich inspiriert..., danke dafür!

    Herzliche Grüße,

    Dagmar

  507. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Dagmar,

    herzlichen Dank für deine weiteren Ideen- daraus kann ich ja bald ein eigenes E-Book machen .-).
    Vor allem bringst du mich just wieder auf neue Ideen (wie das bei einem Brainstorming so funktioniert). Habe mir zum ersten Mal im Leben Brettspiele bestellt (Name "Wüstensöhne" und "Dschamal", was Kamel heißt)-

    *** man kann ja so Karten auch für suggestopädische Brettspiele einsetzen, so dann eben mein Logo immer als Rückseite nach oben liegt und die Spieler dann auf der anderen Seite die Aufgaben etc. finden.

    *** Oder- wie bei dem einen der gekauften Spiele ist- man quasi aus den Kärtchen erst einmal das Spielbrett bastelt.

    *** oder ein Puzzle ließe sich auch daraus basteln...

    Hach, so kommen noch mal völlig andere Ideen.

    Schöne Grüße
    Zamyat

  508. Dagmar schrieb:

    Liebe Zamyat,

    diese Zeichnung von Frauenfuss begeistert mich sehr, auch den Film habe ich angesehen und bin ebenso fasziniert, wie die Zeichnung Stück für Stück zu einem ästhetisch wunderbaren Werk wird. Gut getroffen, mit dem Bild der Karawane.
    Hach, ich bin fasziniert (und auch schon infiziert von der Idee).
    Ich finde die Idee, seine Follower zu zeichnen grandios. Schön, dass Du in Deinem Blog über die Aktion – so (wortwörtlich) anschaulich - informierst.

    Herzliche Grüße,

    Dagmar

  509. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach, wie schön, dass es dir auch gefällt. Freue mich so gerne mit anderen gemeinsam :-)

  510. michaela höhle schrieb:

    Hallo Zamyat!

    Apropos herzerwärmend ...
    Vielleicht kennst Du diesen "Sand"-Film von sand artist Ilana Yahav (http://www.youtube.com/watch?v=02wHGRVMkoE) bereits. Dann ist es eine nette Erinnerung an Sand, Wüste, kreative Bilder, Herzenswärme.
    Und vielleicht ist es eine schöne Anregung noch mehr mit/aus Sand in Seminaren/Workshops zu machen ... wie aus Fragezeichen Ausrufezeichen werden! ... ;-)

    Dir weiterhin viel Erfolg & tolle Ideen auch beim Schreiben!

    Deine
    Michaela Höhle

  511. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Michaela,

    Danke für den Hinweis, ja den Film kenne ich und meine auch, dass ich hiermal drüber geschrieben habe- finde es aber nicht mehr :-).
    Es ist wirklich sehr faszinierend, was da geschieht.

    Danke auch für deine Wünsche- daher werde ich jetzt wieder weiter in die Tasten hauen.

  512. Sigrid Strohschneider-Lau schrieb:

    Das ist eine wunderbare - hoffentlich copyrightfreie ;) - Idee! Und wenn es ohnedies erst am 18. soweit ist, dann gibt's ja noch einige Päckchen zu öffnen...
    Ich schicke hiermit ein zusätzliches "Päckchen", dass erst am 18. seine Gültigkeit bekommt: Viele Glückwünsche!

  513. Zamyat M. Klein schrieb:

    Klar ist sie copyrightfrei- und Wünsche zum Glück kann ich täglich annehmen, nicht erst zum Geburtstag :-). Danke!

  514. moggadodde schrieb:

    Freut mich, dass der Clip so gut ankommt. Er ist auch meine Geheimwaffe gegen schlechte Laune.
    Grüße und ein schönes Wochenende!

  515. Elly schrieb:

    Hierzu habe ich gestern einen Kurzfilm gesehen, den ich nur unbedingt empfehlen kann: war am Ende zu Tränen gerührt. Besser kann man Deine Idee oben nicht illustrieren!

    16 Minuten, die sich sehr lohnen...

    http://www.youtube.com/watch?v=Cbk980jV7Ao

    Oder auf youtube "Validation" eingeben. Ist der Film, der 16.23 Minuten dauer.

    Liebe Advents- und Lächelnde Grüße in die Welt

    Elly

  516. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Elly,

    ja genau, den Film hatte ich hier einige Beiträge vorher auch empfohlen unter dem Titel "Herzerwärmend"- er scheint gerade die Runde zu machen. Sehr schön!

  517. Zitta schrieb:

    Das alles sieht ja sehr schön aus.Finde die Idee eigentlich sehr schön. Danke für den informativen Beitrag. Werde mich auf weitere News sehr freuen. LG Zitta

  518. zeitblueten.com schrieb:

    Hallo Zamyat,

    tolles Umfragetool - auf alle Fälle so mein erster Eindruck. Habe mir auch die Videoanleitung angesehen.

    Dann werde ich mal eine Umfrage starten.

    Vielen Dank für den Tipp!

  519. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Zitta,

    weitere News sind immer bei Twitter @Frauenfuss zu finden, die über ihre laufenden Aktionen dort berichtet - oder auf ihrer Webseite, die Links sind oben zu finden.

  520. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Burkhart,

    wozu startest du denn eine Umfrage? Und wo finde ich die?

  521. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    da habe ich doch den 28.12. im Blick gehabt und jetzt ist es schon vorbei.
    Jetzt noch mal nachträglich alles Gute zum Geburtstag und eine große Portion Gesundheit für das neue Lebensjahr. Viel Erfolg für Deine Projekte und Pläne.
    Bis bald mal! :-)
    Liebe Grüße
    Sandra Dirks

  522. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sandra,

    liebe Wünsche kann man ja das ganze Jahr über brauchen :-), jetzt lege ich gerade ne Röchel- und Schnupfrunde ein. "Hätt ja lange joot jejange", wie der Kölner so sagt, aber jetzt bin ich auch mal dran.

  523. Uta schrieb:

    Hallo Zamyat,

    das ist eine gute Idee, bewusst auf die Einhaltung der Pausen zu achten. Ohne regelmäßige Auszeiten keine wirkliche Leistungsfähigkeit, und falls doch, so bleibt oft ein Gefühl von Unzufriedenheit, schlimmstenfalls des Ausgebranntseins irgendwann. Wozu aber? So arbeite ich schon länger an einem Tag, dessen Struktur zu mir passt, dessen Leitlinien mir die Freiheit schenken, die freie Zeit auch guten Gewissens als solche zu leben und zu genießen ... und habe es dabei doppelt schwer: Wir sind zwei Selbständige in der Familie, die unter einem Dach arbeiten ... noch dazu mit unterschiedlichen Pausengestaltungsvorstellungen.

    Aber das kann mich nur inspirieren, mich Deinem Projekt anzuschließen und melde mich hiermit als Gleichgesinnte, Pausengestörte bzw. Änderungswillige. Mal sehen, was ich so lerne im Selbstveränderungsprozess ... über Leitlinien, Rahmenbedingungen ... und über mich. ;o)

    Somit habe ich der Veröffentlichung meines Vorhabens Rechnung getragen. Nun mache ich mir über die Umsetzung Gedanken. Dabei steht für mich fest, dass es eine spielerische sein muss.

    Namen, die mir spontan dafür einfallen sind: #Pausenclown #Faulzeit #Raststätte zur Einkehr #Zwischenfall #HaltePunkt #Wiederbelebung #PausenSause

    Jetzt mache ich erstmal eine Denk- & Schreibpause!

    Liebe Grüße - Uta

  524. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Uta,

    das ist ja schön, dass ich noch eine Mitpausierende gewonnen habe. Ich habe natürlich heute schon angefangen und es bei Twitter kurzerhand #PPP (Pünktliches Pausen Programm) genannt- und gemerkt: selbst wenn niemand mitmacht, dadurch, dass ich es jetzt täglich öffentlich verkünden werden (ich habs gemacht, ich habs nicht gemacht) fühle ich mich da unter "Druck" im Sinne von unterstützt, es auch wirklich zu machen. Das ist klasse. Und heute hat es ja auch schon funktioniert (obwohl ich sowieso krank bin :-(.

    Also warte ich auf deine täglichen Berichte #PPP1 #PPP2 erfolgreich etc. (Diese Geheimsprache versteht kein Nicht- Twitterer) und ich werde ebenfalls berichten.

    Vielleicht kommen ja noch welche dazu?

  525. Gitte Härter schrieb:

    Liebe Zamyat,

    jetzt habe ich leider (durch meine eigene Winterpause im Dezember) Deinen Geburtstag ganz versäumt:

    Ich wünsche Dir nachträglich alles, alles Gute zu Deinem 60.! Weiterhin einen endlosen Strom guter Ideen, viel Freude und Gesundheit.

    Deine Freundin hat Dir da ja wirklich ein ganz wunderbares Geschenk gemacht - und Deine Idee mit der Timeline, um das Leben "Revue passieren zu lassen" finde ich auch total schön.

    Herzliche Grüße
    Gitte

  526. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat, huhu Uta,

    hihi, das ist ja lustig, dass der Morgengrauenbezwinger nochmal kurz Erwähnung findet. - Ja, ich kann nur nochmal bestätigen, dass das eine wirklich gute Sache ist, besonders den Erfolg unmittelbar durch Twitter zu dokumentieren. Idealerweise mit Mitstreitern.

    Auch wenn Pausen auch für mich ein Riesenthema sind, werde ich nicht mitmachen (auch wenn ich es nötig hätte), weil ich dazu schon verschiedene Anläufe und Varianten ausprobiert habe, aber noch nicht wirklich "meinen Rhythmus" gefunden habe. Ich bin auch gerade mit allem im Umbruch und will nächstes Jahr ein bisschen drastischer mit Arbeitszeiten experimentieren. Das "Normale" mit hie und da kleine Pausen, ist einfach nicht meins. Ich bin eher ein Durcharbeiter, so ungesund es sein mag, und so ist die bessere Variante für mich vermutlich eine Form der Kurzarbeit. :-)

    Herzliche Grüße
    und schöne Feiertage zusammen
    Gitte

  527. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ergänzung:

    Damit sich so eine neue Gewohnheit einschleift, empfiehlt der Autor 30 Tage.
    Jetzt über die Feiertage werde ich das Programm unterbrechen, da es da nicht viel Sinn macht und ich außerdem krank bin und Dauerpause mache :-). Gezählt und bei Twitter berichtet wird dann wieder ab 28.12. oder so...

  528. Brita schrieb:

    Hallo Zamyat,
    wow, das ist ja 'mal ein Rückblick!
    Das gefällt mir sehr gut und werde ich nach den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel auch anwenden!
    Da bekommt man wirklich den Über-BLICK!
    Sehr kreativ ... :o)

    Guten Rutsch und viele Erfolg im neuen Jahr!

    wünscht Dir

    Brita

  529. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    da treffen wir uns zur selben Zeit und machen Inventur, wie wohl viele andere Selbständige auch. Dein Foto gefällt mir gut, das die bunte Vielfalt verdeutlicht, die in einem ganzen Jahr sich entfaltet.
    Ich mache es methodisch eher intuitiv und habe darüber gestern auch ein wenig in meinem Blog geschrieben. http://typepad.twi.bz/8
    Mir ist ein Anliegen aus der Rückschau Motti (oder Mottos?) zu finden, die sich in den einzelnen Monaten entfaltet haben, so dass ich noch einmal an Themen rankomme, die sich schon abzeichnen, die mir aber noch nicht so recht bewusst waren. So entfaltet sich ein gestaltetes Jahr als Gesamtkunstwerk.
    Impulse habe ich auch aus der Biographiearbeit nach Steiner bekommen.

    Besonders wichtig finde ich immer wieder welchen Stellenwert ich den Dingen gebe, die ich als weniger gelungen erlebt habe oder gar als Flop. Naturgemäß war das eine oder andere daneben gegangen, ich habe allerdings daraus dann gelernt, was ich sonst wahrscheinlich nicht (so) gelernt hätte. Also aufs Neue: ein Lob dem 'Fehler'!

    Ich empfinde diese Rückschau wie eine wunderbare Ernte, und diese Ernte birgt gleichzeitig den Samen für wunderbares, Neues im kommenden Jahr/zehnt. Wir dürfen gespannt sein, natürlich entspannt gespannt....

    Danke nochmal für deine ausführliche Beschreibung. :-)

    Guten Rutsch und viel Freude im Neuen Jahr!

  530. Lars Schäfer schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Du sprichst der Trainerseele aus dem Herzen:
    Du hast abends nach einem Seminar im strömenden Regen und bei einbrechender Dunkelheit nur die Möglichkeit, das geringste Übel zu wählen.
    Bekannt für seine "originellen" Einfälle ist auch der Flughafen Köln/Bonn, der einen bei Ankunft gerne spät abends eine halbe Stunde im Flugzeug sitzen lässt, da nirgends eine Gangway aufzutreiben ist.
    Wir sind ja schließlich auch ganz überraschend dort gelandet :-).

    Aber für Anekdoten ist es immer gut.

    Viele Grüße,
    Lars

  531. Falk Richter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Du hast mein Mitgefühl! Ich persönlich bin ja fast nur mit dem Auto unterwegs. Das war zwar vor einer reichlichen Woche angesichts glatter Fahrbahnen auch etwas stressig, allerdings bin ich trotzdem recht gut angekommen. Anscheinend fährt man mit der Bahn auch nicht unbedingt besser.

    Übrigens bietet die Bahn bezeichnenderweise auch Outdoor-Trainings und eine ebensolche Trainerausbildung an:

    http://www.psycho-blog.net/a01497.htm

    Finde ich irgendwie bezeichnend *fg*

    Liebe Grüße
    Falk

  532. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat, liebe Kollegin,

    ach was ist das köstlich zu lesen...
    Gott sei Dank hast Du Dir das Lernen nicht vergraulen lassen. Und zum Glück hat ein Erwachsener die Möglichkeit, wesentlich selbstbestimmter zu lernen, als ein Kind (damals) in der Schule.
    Sofern diese/r Erwachsene denn weiß WIE, und solange noch ein Funke Lernlust unversehrt geblieben ist.
    Die Situation in den Schulen ist heute aber viel erfreulicher geworden.

    In Deinen Song könnte ich gut mit einstimmen...

  533. Susanne Hagedorn schrieb:

    Vielen lieben Dank. Ich konnte heute richtig in Kindheitserinnerungen schwelgen. Das Lied hat meine Kindheit und frühe Jugend begleitet und ich kann mich noch genau an ein Vorsingen in der Schule erinnern, wo ich dieses Lied gewählt habe.

  534. Sabrina Neumann schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ist es nicht klasse, Ohrwürmer breiten sich aus.
    Obwohl ich dieses Lied erst bei Dir kennenlernte ist es in meiner Erinnerung perfekt abgespeichert und kann gerade nicht überschrieben werden. Mit Bewegung, Musik und guter Laune bleibt vieles länger haften.

    Sabrina

  535. Monika Baldsiefen schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    auch ich kenne leider Ihre bisherigen Ideen zu dem Einsatz von Visitenkarten (noch) nicht.

    Mir kamen folgende Ideen:

    Die bereits bedruckte Seite der Visitenkarte ist die offizielle Seite mit den üblichen Angaben zu Person, Unternehmen, Adresse etc. Die andere Seite der Karte ist unbedruckt, sie ist die „Geheimnisseite“. Auf dieser Seite könnten Seminarteilnehmer/-innen für sich selbst ihre (geheimen) Wünsche oder Träume notieren bzw. diese durch ein Bild/Symbol darstellen.

    Man kann die unbedruckte Rückseite aber auch ganz profan zum Vokabellernen benutzen oder als Lesezeichen oder als Einkaufszettel, wenn man nicht gerade den Wochenendfamilieneinkauf zu erledigen hat. Außerdem könnte man daraus ein Karnevalskostüm erstellen (wären Sie darauf gekommen, dass ich in der Nähe von Köln wohne?).

    Viele Grüße
    Monika Baldsiefen

  536. Zamyat M. Klein schrieb:

    Haha, das ist einfach genial:

    ein Karnevalskostüm aus alten Visitenkarten basteln- wie schön verrückt! Das wäre dann gleichzeitig die genialste Marketing- Aktion überhaupt. Und Interessenten dürfen sich eins abrupfen- so wird man nach und nach entblättert...

    Danke für Ihren Beitrag.

  537. Gertrude Henn schrieb:

    Hallo Frau Klein,
    beim Stöbern auf Ihren Seiten habe ich Ihren lustigen Aufruf für die Visitenkarten gefunden - kenne Ihre Visitenkartenspiele auch nicht - noch nicht:-)- aber mir sind einige Ideen dazu eingefallen.

    die erste (zugegeben etwas gemeine): Die TN in Gruppen einteilen, mit Visitenkarten versorgen und einen Kreativitätsauftrag an die Gruppen geben: ein Spiel erfinden, etwas konstruieren, eine bahnbrechende Erfindung die die Welt verändern wird herstellen.... ;-)

    Aber man könnte sie auch gut für eine Einstiegs- und/oder Abschiedsaktion für eine Seminargruppe nutzen:
    Zu Beginn gestaltet jeder seine Karte, mit einem Symbol oder einem kleinen Bild zu sich selbst / oder zum Seminarthema, aus allen Karten wird ein großes Gruppenkartenbild zusammengefügt - auch als Symbol für die Vielfalt in der Gruppe und gleichzeitig die Gemeinschaft.Vielleich noch in einem schönen Rahmen. Zum Ende wird das Gruppenkartenbild in einer gemeinsamen Zeremonie wieder aufgelöst. (Aber hoffentlich vorher fotografiert).

    Schöne Zitate und Sprüche oder Wünsche für TN, die diese aus dem Stapel ziehen können und als Erinnerung (oder Motto zum Tag) mit nehmen
    oder mit Zitaten zum Seminarthema, mit einigen Malstrichen schnell individuell "verziert"

    Die Karten für Stoffsicherung und Wiederholung nutzen, indem ein Memory (1 Karte mit Begriff - dazugehörige Karte mit Erklärung, Definition) daraus gemacht wird,
    könnte ich mir auch als Übungsaufgabe für TN vorstellen

    Oder als eine Art Scrabble: Jede(r) kriegt so viele Visitenkarten wie sein Name Buchstaben hat, auf jede Karte wird ein Buchstabe des Namens geschrieben
    Je nach Größe muss die Gruppe bzw. Kleingruppen daraus einen Satz zusammenstellen und möglichst alle Buchstaben dazu verwenden. Der Satz könnte dann ein Seminarmotto werden...

    so Kopf ist leer -
    es grüßt Sie herzlich
    Gertrude Henn

  538. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach wie wunderbar, Frau Henn, herzlichen Dank auch für Ihre Ideen.

    Ich werde in meinem neuen Buch über Suggestopädie auf jeden Fall den Link zu dieser Seite und all den tollen Kommentaren einfügen, damit noch viele Leser von dieser Kreativität profitieren können.

  539. Leonie Walter schrieb:

    Mir gefallen die Kapitelüberschriften gut - die finde ich kreativ und gut aufeinander abgestimmt.

    Sie stehen für mich aber ein wenig in einem inhaltlichen Widerspruch zum Buchtitel... Zauberwelt... Da würde ich etwas anderes erwarten... Mehr in Richtung Abrakadabra...

  540. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    sehr gut, finde sehr viele Parallelen und ein Happyend. :-)
    In der letzten Woche hat es Zeugnisse gegeben. Schade, dass Du es nicht zu diesem Zweck auf den Titelseiten der großen Tageszeitungen platzieren konntest. Viele Schüler erleiden ja Doppelqualen: schlechte Lehrer und verständnislose Eltern, die noch mal schön zusätzlich den Druck aufbauen. Wie sinnvoll!
    Ein Mutmach-Gedicht, dass Lernen doch etwas Tolles ist, wäre sicher hilfreich. Diese Erkenntnis habe ich allerdings auch erst seit etwa 18 Jahren. Vorher wars keine Freude.
    Liebe Grüße und frohes Schaffen
    Sandra

  541. Annja Weinberger schrieb:

    Na, die ist doch allerliebst ... für mich als große Katzenliebhaberin ein super Tipp - aber ob ich dafür Geld ausgeben werde ... :-)

    Schöne Grüße
    Annja

  542. Maik Rieß schrieb:

    Hallo Frau Klein,
    mir fällt spontan folgende Verwendungsmöglichkeit als Kennenlernspiel ein: Das Visitenkarten-Memory

    Die TN schreiben auf je 2 ihrer alten Visitenkarten ihren Namen. Anschließend werden alle Karten gemischt und (mit dem Namen verdeckt) eng aneinander auf den Tisch gelegt - nach Art eines Memory-Spiels.

    Reihum deckt jeder nun 2 Visitenkarten auf und deutet auf die Person, deren Name(n) aufgedeckt wurde(n). Ziel ist es natürlich, zwei gleiche Namen aufzudecken, die man dann behalten kann. Wer am meisten Pärchen gesammelt hat, ist der Memory-König(in) des Tages.

    ********************
    Alternativ dazu zur Gruppenbildung:
    jeder schreibt seinen Namen auf die Rückseite ihrer alten Visitenkarten. Diese kommen in eine Schachtel, einen Hut oder sonstiges.
    Wenn Kleingruppen gebildet werden, ziehen so viele Personen wie es Gruppen geben soll, daraus andere Namen gemäß der Anzahl TN in der Gruppe.

    Schöne Grüße
    Maik Rieß
    Trainer & Coach aus Leidenschaft

  543. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Rieß,

    herzlichen Dank für diese weiteren Ideen! Gerade tippe ich den Link in den Anhang meines neuen Suggestopädie-Buches, dann können viele Leser hiervon profitieren- und sich zu eigenen Spielen (auch ohne Visitenkarte :-) anregen lassen.

  544. Maik Rieß schrieb:

    Dankeschön,
    allerdings HERR Rieß... :-)

  545. Diana Bazelak schrieb:

    Hallo Frau Klein,
    bin heute erst auf Ihre Seite gestoßen.

    Mir fällt das "Wahrnehmungs-Memory" ein:
    Die TN schreiben auf eine Karte ihren Namen und auf eine zweite ein besonderes sichtbares Merkmal (z.B. Sommersprossen, grüne Augen, auffällige Uhr, Kette oder ähnliches).
    Die Karten werden verdeckt hingelegt (natürlich getrennt nach Name und Merkmal). Dann werden je eine Namenskarte und eine Merkmalskarte aufgedeckt. Die TN müssen die passenden Paare herausfinden.

    Oder: man kann auf die leeren Rückseiten jeweils einen Begriff schreiben, die TN ziehen dann 4-5 Karten und müssen eine Geschichte erfinden, in der diese Begriffe vorkommen. Ließe sich auch für eine Stehgreifrede verwenden.

    Oder: Man erstellt ein Tabu-Spiel passend zum Seminarthema. Auf die Karten wird ein zu erratender Begriff geschrieben und 5 Wörter, die nicht genannt werden dürfen. Anschließend spielt man nach den üblichen Regeln in zwei Teams.

    Viel Spaß beim Weiterdenken.

    Liebe Grüße
    Diana Bazelak

  546. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Bazelak,

    herzlichen Dank für Ihre weiteren tollen Ideen. Diese Sammlung wird ja bald ein eigenes Buch :-)- ich werde sie aber im Ernst sicher bald mal zusammen fassen und allen Beteiligten als E-Book zur Verfügung stellen..oder so...

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. klein

  547. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    vielen Dank für's Verweisen auf den Artikel. Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft man selbst "auf sich" reinfällt - und manchmal dadurch auch einschränkt oder sogar sabotiert.

    Viel Erfolg beim Blogumzug! Techniksachen sind das einzige, was mich stressen kann - darum wünsche ich Dir, das alles reibungslos klappt :-)

    Schöne Grüße
    Gitte

  548. Alexandra Graßler schrieb:

    Liebe Zamyat,

    danke für den Hinweis auf meinen Beitrag. Das Modell der drei Schalen hat mir selbst in schweren Zeiten sehr weitergeholfen und ich finde es wunderbar selbsterklärend.

    Es ist so wichtig für uns alle, dass wir gut auf uns achten, denn sonst gibt es nichts mehr was wir zu geben haben.

    Vor allem in unserer immer schneller lebigen Welt ist dieses Auffüllen elementarer denn je.

    In diesem Sinne hab immer eine volle Schale :-)

    Herzliche Grüße,
    Alexandra

  549. Dagmar von Consolati schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,
    das mit der Paretoregel geht so: Ein optimales Verhältnis von Aufwand und Nutzen ist die 20/80 Relation. Also bringen 20% unseres Einsatzes 80% Output. (Diese Relation lässt sich sowohl auf finanziellen Einsatz beziehen als auch auf den Einsatz von Zeit.)
    Das ist wohl auch der Grund, warum man mit seinen Hauptstärken arbeiten sollte.

    Die 20/80 Regel des Ökonomen Pareto besagt auch, dass es sich nicht lohnt, um schließlich 100% Output zu bekommen, ( also nur 20% mehr als die schon erreichten 80%)dann noch mal 80% Aufwand zu betreiben.
    Mit anderen Worten: 'Gut' ist okay, 'perfekt' lohnt den Aufwand nicht.

    Liebe Zamyat, ich wünsche Dir ein erholsames Wochenende. :-)

  550. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    jetzt seh ich erst, dass du auf uns verwiesen hast. Herzlichen Dank :-) Schön, dass Dir die Aktion so gut gefällt. Ich bin auch ganz geplättet, wie gut die Idee angekommen ist und vor allen Dingen wie inspirierend die Angebereien sich lesen! Gute Sache!

    Viele Grüße
    Gitte

  551. Jürgen Schulze-Seeger schrieb:

    Danke! *erröt* Ich wünsche viel Spaß beim Schmökern. Irgendwie dienen all die geschilderten kleinen und großen Katastrophen im Seminar ja auch der persönlichen Reifung. "Wer schon mal auf dem Meeresgrunde war, fürchtet sich nicht vor Pfützen!" :o)

  552. Zamyat M. Klein schrieb:

    Seit dem Workshop fallen mir auch nach und nach die schönsten Gruselszenen ein- da könnte man wirklich ein eigenes Buch drüber schreiben: Die scheußlichsten Hotels, Abenteuer mit der Bahn als Trainer etc. :-)

  553. Brita Dose schrieb:

    Hallo Zamyat,
    herzlichen Glückwunsch, das ging ja schnell und das neben den ganzen anderen Projekten! Ich bin schon ganz gespannt, was man bei Dir alles lernen kann! Bitte um Info!

    VG
    Brita

  554. Jürgen Schulze-Seeger schrieb:

    Klasse!
    Ich werde da sein (wenn das geht) Das tolle an Webseminaren ist ja, dass man zu Hause im Bademantel bei einer Tasse Milchkaffee extrem entspannt was lernen kann. :-)

    Liebe Grüße

    Jürgen


  555. Engelbert schrieb:

    Hallo Zamyat,
    herzlichen Glückwunsch zum Start Deiner suggestopädische Online-Akademie. Ich finde es toll. dass Du das so schnell geschaft hast. Bin sehr auf die Resonanz gespannt.

    Ich möchte gerne an dem ersten Seminar teilnehmen. Halte mich bitte auf dem laufenden.

    Toi toi toi
    Engelbert

  556. Matthias Kümpel schrieb:

    Hallo Zamyat,

    dies ist nur ein Test der Kommentarfunktion.

    Viele Grüße,
    Matthias

  557. Sabine Schmalhofer schrieb:

    Liebe Frau Zamyat,

    ich freue mich immer wieder, wenn Ihre Newsletter in meinem Postfach liegt. Heute habe ich beim Weiterklicken in Ihren Block das "Magische Experimet" entdeckt und muss sagen es interessiert mich very, very und ich muss bitte dieses Ebook haben!
    Klingt nach das Leben mehr leben, anstatt dem Tag mehr abzutrotzen.

    Herzlichen Dank jezt schon mal!
    Sabine Schmalhofer

  558. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Schmalhofer,

    wenn Sie das E-Book zum Magischen Experiment möchten, schicken Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihrer E-Mail Adresse, dann schicke ich es Ihnen zu.

  559. Matthias Kümpel schrieb:

    Hallo Zamyat,

    dies ist noch ein Test der Benaachritigungen über Blog-Kommentare.

    Viele Grüße,
    Matthias

  560. Gitte Härter schrieb:

    HAHAHAHA, Zamyat, wie lustig ist das denn! :-)

  561. Claudia schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Du könntest den Gesang als MP3-Datei aufnehmen und hier zum Download anbieten, dann musst Du nicht jedem auf den Anrufbeantworter singen :-)
    Oder alternativ als Video (per Webcam?) bei Youtube hochladen, auch Flickr nimmt mittlerweile Videodateien...
    Falls Du öfters mal Anfragen zum Indianertanz bekommst...

    Grüße, Claudia

  562. Barbara Messer, Sandra Ma schrieb:

    Liebe Zamyat, danke für die Blumen.
    Es freut uns sehr, dass Du uns mit unserer Präsentation hier so wunderbar darstellst. Im Trainercafe gibt es ja auch ein Super-Geheimnis: Das beste sind die ZuschauerInnen!
    Aber ganz im Ernst, es hat uns gereizt, das NLP mit der Suggestopädie zu verknüpfen. Wir stellen uns gerne neue Aufgaben und wissen, dass das Trainercafe eine guter Ort auch dafüpr ist.
    Uns stärkt es, dass wir zu zweit arbeiten, das ist speziell bei herausfordernden Spielorten toll.
    Wir bleiben am Thema dran! Danke für Deine Klasse Berichterstattung. Mit sonnigen Grüßen, Sandra (Masemann) und Barbara (Messer)

  563. Martina Hellmich schrieb:

    Hier die Lösung: Benennen wir die Frösche von links nach rechts als “grün 3″, “grün 2″, “grün 1″ und “braun 1″, “braun 2″ und “braun 3″. Dann kriegen wir sie wie folgt auf die jeweils andere Seite:

    1. grün 1
    2. braun 1
    3. braun 2
    4. grün 1
    5. grün 2
    6. grün 3
    7. braun 1
    8. braun 2
    9. braun 3
    10. grün 1
    11. grün 2
    12. grün 3
    13. braun 2
    14. braun 3
    15. grün 3


    gefunden im Internet - Quelle leider vorher zugeklickt - Stichwort "Frogleap" hilft.

    hat mich immerhin so wahnsinnig gemacht, dass ich gegoogelt habe - erfolgreich. Nun kann ich es - bis ich es wieder vergessen habe. Danke

  564. Zamyat M. Klein schrieb:

    Johh, so geht es, ist immer wieder nett! Danke1

  565. Amos Ruwwe schrieb:

    Moin Zamyat, nur so geht das mit dem authentisch sein. Ab und zu erzähle ich den Anrufern ein kurzes Märchen oder eine passende Geschichte, die Aufträge kommen dann wie von alleine. Singen ist ein gute Idee, ich werde mal Musik und Lieder durchgehen, vielleicht gibt es dann demnächst auch musikalisch etwas durchs Telefon.
    Viel Erfolg weiterhin. Gruß Amos

  566. Volkert Brammer schrieb:

    Hallo Zamyat,

    vielen herzlichen Dank für das E-Book zum Magischen Experiment. Ich habe heute morgen deine Kommentare, Zwischenresümees, die Erfahrungen vieler Mitmacherinnen verschlungen und als ich ganz beseelt durch war, habe ich mich ans Schreiben gemacht. Echt spannend! Gibt es derzeit andere Menschen, von denen du weißt, dass sie dieses Experiment machen? Ich finde es ganz interessant, mich mit anderen über Erfahrungen, Erlebnisse, Fragen auszutauschen. Ich bin ab morgen 3 Tage auf Trainingsreise, und ich werde mir die 20 Minuten für das tägliche Schreiben nehmen. Bin gespannt, wohin mich diese Reise führt ...
    Danke und liebe Grüße

    Volkert

  567. Matti schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    auch ich bin einer dieser Ungeduldigen. Als ich noch Auto gefahren bin, habe ich lieber lange Umwege in Kauf genommen, als mich an einer Ampel anzustellen. Womöglich noch drei Autos vor mir. Das (selber) Autofahren gehört der Vergangenheit an. Es gibt aber bekanntlich andere Situationen in denen man um das Warten nicht herumkommt. Inzwischen ist mir Eckhart Tolle mit seinen Büchern und CD`s über den Weg gelaufen. Als erstes habe ich "Leben im Jetzt" gelesen. Er beschreibt wie man in Situationen des Wartens - aber auch in vielen Anderen - einfach mal nichts macht. Nicht mal Denken. Was einige Übung verlangt. Man merkt nach einiger Zeit, dass es es keine Zeitverschwendung ist nichts zu tun - ausser zu atmen.

    Grüsse von Matthias

  568. Bernd schrieb:

    Es kommt immer auf das Fachbuch an und darauf, ob man es im Urlaub lesen „muss“ - beispielsweise weil man die Informationen darin für einen wichtigen Kundentermin nach dem Urlaub benötigt.

    Wenn ich im Urlaub ein Fachbuch mit einem staubtrockenen Inhalt lesen muss, dann kann mir das den Urlaub schon ziemlich verderben. Wenn es hingegen ein unterhaltsames, interessantes und zudem auch noch lehrreiches Fachbuch ist, das beim Lesen Vergnügen bereitet, dann kann dies den Urlaub sogar aufwerten. Aber solche Fachbücher sind eher die Ausnahme :-)

  569. Brita Dose schrieb:

    Gratulation zum Erscheinen Deines Buches!

    Bei so viel Werbung wird wohl bald die zweite Auflage fällig sein!

    VG Brita

  570. Gitte Härter schrieb:

    HAHAHAHAHA, vielen Dank Zamyat für den netten Verweis auf mein Blog ... - ich lache mich gerade schief über Dein Akquise-Gedicht. HAHAHAHA! Sehr gelungen. :-)

  571. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,
    ich stimme Dir in allen Punkte zu.
    Mich nerven Formulierungen mit dem gequälten "/Innen" sogar extrem! Als Frau legen ich überhaupt keinen Wert auf eine separate Ansprache, ich finde sie eigentlich auch nur "unschön", und letztlich wird doch dadurch nichts gewonnen, schon gar nicht für den Text, aber auch nicht für die "Gleichberechtigung" - da ziehe ich eine einheitliche Anrede auf jeden Fall vor.
    Vielen Dank für diesen Blogpost!

    Leonie

  572. Leonie Walter schrieb:

    Hupps, lauter Tippfehler oben - na, das kann ich normalerweise besser :-)

  573. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ein Thema, das mir immer dann das Blut in Wallung bringt, wenn ich (alle paar Jahre in schöner Regelmäßigkeit) plötzlich von jemandem deswegen eine Rüge bekomme.

    Selbst geht es mir wie Leonie: Ich lege keinen Wert auf separate Ansprache. Und wenn ich bei Dir im Training wäre, würde ich mich auch als "Trainer" vorstellen. ;-)

    Dennoch habe ich mich vor einigen Jahren teilweise gebeugt: In Anreden schreibe ich öfter "Leserinnen und Leser", "Unternehmerinnen und Unternehmer", in Blogbeiträgen hänge ich oftmals ein In an ... aber ehrlich gesagt immer nur, weil ich weiß, dass es manchen Lesern einfach wichtig ist und da erspare ich mir dann lieber die eine oder andere Diskussion.

    Wo ich wirklich Zustände bekomme ist, wenn "man" durch "frau" ersetzt wird und ähnliche Kapriolen.

    Besonders unangenehm finde ich es übrigens, wenn ich in Diskussionen reingezogen werde oder regelrecht gerügt werde wie ein Schuljunge (

  574. Gitte Härter schrieb:

    ... huch, jetzt hat mir das Programm den Kommentar abgeschnitten, war wohl der Pfeil im "haha", also nochmal den Rest rekonstruieren:

    ... wenn ich gerügt werde wie ein Schuljunge (haha), weil ich mal wieder nicht die weibliche Form genutzt habe.

    Viele GrüßInnen
    Gitte

    PS: Vor zwanzig Jahren habe ich bei der Polizei in der Verwaltung gearbeitet. Dort gibt es als Pendant zum Amtmann übrigens die Amtmännin. Kein Scherz!

  575. Martina Kwaschik schrieb:

    mir fallen spontan ein:
    - schweigend spazieren gehen mit der gesamten gruppen, anschließend austausch der erfahrungen, eindrücke

    - schweigediskussion: im raum verteilt liegen mehrere große papiere (pinwandpapierbögen) mit themen / fragestellungen; teilnehmerInnen gehen schweigend rum und schreiben zum jeweiligen thema ihre gedanken/meinungen dazu; dabei kann bezug genommen auf vorherige statements usw.

    - bewegungsübungen: ich nutze gerne auch schweigen bei solchen methoden wie "gruppenjonglage" oder "namensball", nach dem mehrere runden mit rufen und reden gelaufen sind, lasse ich den letzten durchlauf schweigend durchführen

    - kooperationsübungen: auch hier können zahlreiche übungen/spiele/methoden schweigend durchgeführt werden; ich denke da z.b. an aufstellungs- und sortierübungen nach alter, betriebszugehörigkeit, anfangsbuchstabe name usw.; sei es im Raum, auf Stühlen oder auf einem Baumstamm

    - überhaupt bieten sich viele wahrnemungsübungen auch schweigend an, wie z.b. "fotografieren": übung zu zweit, eine person ist die fotokamera und wird von partnerIn (fotografIn, die das motiv aussucht) schweigend und mit geschlossenen augen achtsam geführt; bleibt bei einem motiv stehen, fotografIn richtet die "kamera" auf das fotomotiv aus und tippt dann auf fotoauslöser (z.b. antippen am rücken); person öffnet daraufhin für einen moment die augen, nimmt motiv wahr und schließt dann die augen wieder; nach mehreren gemachten fotos wechseln die rollen

    also, wenn man einmal anfängt so drüber nachzudenken...dann hören die ideen gar nicht mehr auf! :))

  576. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Kwaschik,

    herzlichen Dank für Ihre weiteren Ideen- das ist ja schön, was da alles zusammen kommmt.

  577. Brita Dose schrieb:

    Danke Zamyat, wieder ein hilfreicher Tipp von Dir! Werde den Sonntag gleich dazu nutzen :o)

    Ich habe während der Schulferien für mich die "Halbtags"-Arbeit eingeführt, damit auch etwas Zeit für mein Kind bleibt und trotzdem die Arbeit erledigt wird.

    Viele Grüße

    Brita

  578. Dagmar schrieb:

    Liebe Zamyat,

    das Thema Selbständigkeit wird wohl immer seine gewisse Brisanz bewahren. Bei aller Freiheit, die es da gibt...

    Deinen Tipp >>Ganz neu habe ich die Anregung eines anderen Kollegen aufgenommen, nach einem intensiven Seminar einen Tag komplett frei zu machen!

  579. Bettina Stackelberg schrieb:

    Ja, diese Erfahrung teile ich! Inhalte bleiben oft bei Teilnehmern weniger hängen - zumindest aktiv und sofort abrufbar :-) - als Außergewöhnliches. Bei mir ists zum Beispiel immer wieder der Gordische Knoten: Ein Trainerkollege, der z.T. dieselben Teilnehmer eines Unternehmens hat wie ich, lernte mich auf einem Kongress kennen und sagte nach einigen Sätzen: Ach, Sie sind die Knoten-Tina!

    Und noch etwas anderes bleibt hängen und das freut mich fast noch mehr: Sequenzen, die deshalb ungewöhnlich sind, weil sie tiefer gehen. Wenn ein Teilnehmer solch ein Vertrauen gefasst hat zu mir und der Gruppe, dass er sehr offen von seinen Ängsten erzählt... und ihm alle ergriffen und wertschätzend zuhören. Oder wenn die Athmosphäre ungewöhnlich gut ist - wenn Teilnehmer zwar den ganzen Tag viel klagen über die besonders schwierigen Bedingungen in ihren Betrieben...hinterher die TN zu mir aber sagen: Sie haben es geschafft, uns trotz all dem sehr zu motivieren.
    Oder die vielen kleinen Sequenzen, wo es mir gelungen ist, den TN ein wenig das Selbstbewusstsein zu stärken. Das bleibt hängen -teilweise sehr lang - und ist oft Grundstein für eine Entwicklung, die eigentlich ein "normales"Seminar nie leisten könnte.
    Und darüber bin ich immer wieder sehr dankbar - und es macht mich auch ein wenig stolz.

    Sehr herzliche Grüße von einer Kollegin
    Bettina Stackelberg

  580. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Stackelberg,

    ja, das sind natürlich ganz besonders schöne und wichtige Erlebnisse und Ergebnisse, das, worum es letztendlich geht.

    Ich selbst habe ja auch unzählige von Fortbildungen besucht und weiß auch da noch einiges, was mir über Jahre im Gedächtnis geblieben ist. Bei einem besonders eindrucksvollen Seminar habe ich neulich nachgeschaut, wann das eigentlich war. Ich habe es 1997 besucht! Und weiß immer noch etliche Übungen und Themen- weil es so außergewöhnlich war.
    Gerade heute schreibe ich (gleich) einen Beitrag über den Trainer, der das bei mir (und vielen anderen) geschafft hat: nicht nur lange im Gedächtnis zu bleiben mit verrückten Interventionen (die er reichlich angeboten hat!), sondern der wirklich Verhaltensänderung bei mir im Alltag bewirkt hat und tiefe Erkenntnisse, die mich nie mehr verlassen haben. Es war Christo Quiske, der dieses Jahr auch zum ersten Mal beim DGSL Kongress in Bad Honnef vom 15.-17.Oktober dabei sein wird.

  581. Marcus Koch schrieb:

    Liebe Zamyat,

    wie Recht Du hast. Ich stimme Dir unumwunden in den allermeisten Punkten zu.

    Einen guten Kompromiss habe ich gefunden: Über Jahre arbeite ich als Trainer in einer Bank ... so dass es sich so gefügt hat, dass ich mittlerweile dort mein eigenes kleines Büro habe (40. Stock über FFM), kann dort meine Materialien deponieren und habe am Morgen keine Schlepperei. Da ich dort Menschen zu Einzelsitzungen treffe, läßt sich das so alles gut organisieren.

    Allerdings finde ich schon, dass es den ein oder kleinen Nachteil im Freiberufenen-Dasein gibt. Mir zu aller erst: Wertvoller gedanklicher und auch materieller Austausch mit Kollegen. Im Wesentlichen sind wir doch alle Einzelkämpfer, mehr oder weniger konkurrent veranlagt, nicht immer willens, Karten offen darzulegen.
    Umso wichtiger sind mir Menschen, mit denen ich immer mal wieder telefonieren, mich austauschen, mich anregen lassen kann oder einfach nur zum "Asche Aushusten" (für Insider). Dieser Austausch ist anregend und für mich wichtig.
    Teilweise bietet mir das auch ein Verband wie die DGSL, in der ich Menschen treffen kann, die methodisch-didaktisch ähnlich ticken wie ich selbst.

    In diesem Sinne: Frohes Schaffen.
    Gruß,
    Marcus Koch

  582. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Marcus,

    prinzipiell hast du Recht (kollegialer Austausch), aber wenn ich dann die Mobbing- Beispiele höre, verzichte ich gerne darauf :-). Und in den letzten Jahren habe ich genau das über die Social Media wunderbar aufbauen können und über die Netzwerke wie DGSL etc.

    Von daher sehe ich da gar nicht mehr so einen Nachteil, sondern im Gegenteil: ich kann mir die Kollegen aussuchen, mit denen ich mich austausche und da nehme ich doch vorzugsweise solche, die mich unterstützen :-).

    Das Konkurrenzverhalten erlebe ich auch nicht so stark unter Trainern, vielleicht bin ich da blind oder naiv? Aber ich erlebe da sehr viel Austausch- gebe ja selber viel preis und raus, und bekomme aber auch jede Menge zurück.

    Erst heute hat mich eine Kollegin wieder weiterempfohlen, ich hoffe es wird was draus, dann kann ich das hier auch veröffentlichen.
    Oder mein Beispiel aus dem nächsten Post (Abgebrannt)- ich erlebe mehr die gegenseitig Unterstützung.

    Nur die sichere Rente oder die Altersteilzeit- die beneide ich bei manchen schon :-)

  583. Marisa Frangipane schrieb:

    Hallo, liebe Zamyat,
    vielen Dank für diese wunderbare Übung. Ich glaube, dass diese sehr schön auch im Fremdsprachenunterricht ist: Stellt Dir mal vor, jeder bekommt und verschenkt ein Wort auf italienisch! Man könnte sogar fragen, ob die TN zu dem eigenen Text sich auch eine Melodie (etwas bekanntes) zu dem eigenen Text singen oder summen könnten. Was hälst Du davon?
    Liebe Grüße

    Marisa

  584. Katja schrieb:

    Hallo in die gesamte Runde,

    eigentlich dachte ich mir, ich werde das Buch nicht lesen. Denn auch ich vertrete die Meinung, das man nicht wirklich glücklich und ausgelastet ist, nur weil man mit irgendetwas sein Geld verdient.
    Arbeiten hat für mich definitiv noch mehr Inhalt als nur das Geld.
    Ich mache meine Arbeit sehr gerne und das auch gerne oftmals sieben Tage die Woche.

    Auf der anderen Seite gibt es sicher auch dann noch ein paar interessante Ansätze, die helfen aus eingefahrenen Mühlen raus zu kommen. Denn diese gibt es immer und wenn sie mir anhand der gelesen Tipps bewußt werden, ist das Buch schon eine sinnvolle Investition.

    Ihr merkt, noch bin ich unentschlossen :-)

  585. Barbara Messer schrieb:

    Hallo Zamyat, ich kenne dieses "Hin und Her" der Ansprüche, Gefühle, des Alltags auch.
    Mir gehen, während ich darüber nachdenke, 2 Gedanken durch den Kopf:
    1. Eine frühere Bekannte-Freundin von mir, die noch jünger ist als ich, ist seit einem halben Jahr schwer an Krebs erkrankt. Sie hatte sich nach der OP und Reha gerade wieder hochgerappelt. Dann erfährt sie, dass sie Metastasen hat, wieder alles von vorne, incl. Chemo. Und was tut sie? Sie sagt: "Nimm Dir Zeit für die schönen Dinge und Momente des Lebens und für die Menschen, die Dich auf Deinem Lebensweg begleiten. Das ist alles nicht mit Geld aufzuwiegen. Und das geht manchmal im Alltagstrott unter". Deutlicher geht es nicht, was wir daraus an Erkenntnissen ziehen können.
    Sandra fährt demnächst mit ihrer Oma auf eine Wochenendbustour, auch in dem Wissen, dass die Oma bald nicht mehr da ist. Ich glaube, dass in dem Nachdenken und Nachspüren über die Endlichkeit des Lebens eine Kraft entsteht, sich mit solchen Situationen auseinander zu setzen.Bestimmte Momente mit unserer Familie, bzw. Wahlfamilie sind unendlich kostbar. Dazu gehöret weit mehr als Besuche, damit meine ich auch, Liebe zu geben, ohne den erwarteten Verpflichtungen nach zu kommen. Meine über 70 jährige Mutter skypt mir mir, mein Vater ist mit 89 immer noch per Email und Internet unterwegs.
    2. Sandra und ich haben einen guten Weg mit der Arbeitszeit gefunden. Wir halten einmal jährlich eine Klausurtagung ab, dort gehen wir wesentliche Themengebiete unseres Unternehmens an. So auch wieder das Thema Arbeitszeit. Und die derzeitige Variante hilft uns, die Balance zwischen Arbeits- udn Freizeit zu halten.
    Wir sammeln, auf ein Arbeitsjahr: unsere Ferienwochen (hab ja auch ne Tochter!), die Schreibwochen, die Messewochen, die Weiterbildungswochen,.. Dann gehen wir an die Woche heran: Trainingstage, Büro- und Akquisetage, Aufräum und Co-Tage. Oft haben wir Aufträge ja auch am Wochenende. Daraus ergeben sich dann mit dem Wunscheinkommen zusammen eine klare Menge an Trainingstagen, bzw. Buchprojekten.
    Und wenn wir merken, wir geraten aus der Balance, dann suchen wir im Alltag Inseln. Das sind auch schon ganz profane Dinge wie Sport, Spaziergang oder Inlinern. Und manchmal gerät auch das durcheinander, weil das eine oder andere eben doch nicht so klappt, wie geplant. Das zeigt gerade unser Büroneubau.
    Ich bin gespannt, was ich hier in Deinem Blog noch an Ideen und Gedanken dazu lesen kann. Liebe Grüße zu Dir, Zamyat, Barbara

  586. Larry schrieb:

    Hallo Zamyat, sagen Sie mir bitte, wo ich Ihr Buch bestellen kann? Ich interessiere mich für Ihre Ideen und möchte sie in meiner Arbeit umsetzen, wenn Sie nichts dagegen haben, natürlich

  587. Zamyat M. Klein schrieb:

    Sie können das Buch (welches? ich habe ja 14 geschrieben :-) einfach per E-Mail bei mir bestellen. Auf meiner Webseite habe ich ja auch einen Webshop. info (at) zamyat-seminar (dot) de

    Und natürlich ist es in meinem Sinne, wenn Sie die Methoden daraus anwenden, dafür habe ich die Bücher ja geschrieben :-).

  588. Marcus Koch schrieb:

    Guten Morgen, Zamyat,
    habe mit sehr großem Interesse Deinen Blog gelesen und erkenne gewisse Strukturen auch bei mir wieder:

    Thema "Krankheit" und "Sterben"
    Hier bin ich glücklicherweise bisher noch verschont geblieben, meine Eltern sind noch fit und können sich alleine versorgen, aber an Geschichten wie der Deinen sehe ich, dass auch dieses Problem bald auf mich zukommen könnte.
    Mein Bruder wohnt zwar in der Nähe der Eltern, doch werden ihn Haus, Kinder und Job kaum viel Zeit in die elterliche Pflege stecken lassen. Ich als Freiberufler werde hier auch an meine Grenzen stoßen.
    Wenn die Generation unserer Eltern noch aufgewachsen ist mit dem Bewußtsein, in der Großfamilie alt zu werden und gepflegt zu werden, dann hat sich hier einiges verändert, was mittlerweile auch meinen Eltern klar geworden ist. Es gibt die wunderbare Einrichtung von Pflegeheimen, wo alte Menschen sicherlich besser aufgehoben sind als alleine im häuslichen Umfeld dahinzuvegetieren (habe das bei meiner Schwiegermutter lange mitbekommen, bis sie sich endlich bereit erklärt hat, in ein Heim zu gehen ... und ad hoc ging es ihr deutlich besser).

    "Schlimmer erlebe ich aber den inneren Druck. Das schlechte Gewissen (ich müsste mich mehr kümmern), den Ärger (wie soll ich das denn auch noch schaffen), das verzweifelte Ringen um ein wenig Freizeit und Erholung (das ist nun aber wirklich egoistisch!), die Unsicherheit: Wo sollte/ darf ich mich abgrenzen, wo muss ich Abstriche machen usw. "

    Auch hier kann ich mitfühlen, da es der Struktur meines Vaters entsprach, über Schuldzuweisung seinen Willen zu erreichen.
    Die Abgrenzung ging hier nur über einen langen Abnabelungsprozess, der es sogar mit sich brachte, meine Eltern über einen langen Zeitraum nicht zu sehen. Und trotz Weiterentwicklung besteht noch immer die Gefahr, in alten Verhaltens- und Kommunikationsmustern stecken zu bleiben. Lange habe ich auf eine Änderung bei ihm gehofft, aber vielleicht stimmt es wirklich, dass man einen alten Baum nicht mehr verpflanzen kann. :-)

    Zum Thema Schuld habe ich noch etwas gefunden:

    Auf der indonesischen Insel Borneo gab es einen Volksstamm, der manchmal ein Boot mit seiner Schuld belud. Das Boot wurde ohne Ruderer in die Strömung des offenen Meeres hinausgestoßen, damit es dort untergehen sollte. Die Menschen hofften und vertrauten, daß es eine Vergebung gibt. Um dieses Wegnehmen der Schuld zu erlangen, opferten sie etwas Kostbares: das mühsam von ihnen gebaute Boot, das ihnen sonst zum täglichen Fischfang, also für der täglichen Ernährung diente. Eher wollten sie nichts zu essen haben, als ein schuldbeladenes Herz zu behalten.
    Unbekannt

    Oder:
    Male Dir doch ein gelbes Verkehrsschild, auf dem steht: Schuld abladen, verboten! - Das zeige dem jeweiligen Menschen mit einem kecken Lächeln immer dann, wenn es beginnt, bei Dir zu nagen.

    Lieben Gruß,
    Marcus


  589. Ute W schrieb:

    Oh ich habe gewonnen - das freut mich aber. Ich fand es gestern sehr spannend und informativ beim Tag der Offenen Tür, bin gespannt auf weitere Erfahrungen.
    LG
    Ute

  590. nlp-coach schrieb:

    Vielen Dank für den Tipp! Macht Lust auf mehr.

  591. nlp-coach schrieb:

    Vielen Dank für den Tipp! Macht Lust auf mehr.

  592. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, gerne. Und mehr... ist damit das Buch oder weitere Rezensionen gemeint? Die habe ich ja auch anschließend noch geschrieben, wenn auch nicht wie geplant zu allen Kapiteln.

    Der Autor ist übrigens auch als Referent beim diesjährigen DGSL-Kongress 15.-17. Oktober in Bad Honnef zu erleben.
    Auch dazu gibt es hier im Blog einen Beitrag.

    Viel Spaß beim Weiterstöbern!

  593. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    ich war erst am Abend da, so dass ich ganz erfreut über die Verlängerung war.

    Erst einmal ein großes Kompliment für das, was Sie da auf die Beine gestellt haben, sowohl was die Akademie angeht wie auch den Tag der offenen Tür.

    Das Angebot war reichhaltig, wenn man alles anschauen und testen wollte. Doch das bleibt ja, wie bei einem nicht-virtuellen Tag der offenen Tür, jedem selbst überlassen.

    Auf jeden Fall war es eine interessante Erfahrung, was sich alles vom nicht-virtuellen auf den virtuellen Bereich übertragen lässt.

    Insgesamt konnten die Besucher sicher einen guten Eindruck gewinnen, was sich hinter der Akademie alles verbirgt.

    Dank Ihrer Kreativität wird es sicher weitere Entwicklungen geben. Ich bin schon gespannt.

  594. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Birkner,

    ach wie schön, dass Sie es doch noch geschafft haben! Danke für Ihr Feedback und Zukunftsprognosen :-)

    Wie ich ja auch schon schrieb, wird die Akademie schon bald auf eine eigene Plattform umziehen, viel Arbeit, aber nach einem Umzug ist ja alles immer noch schöner :-). Vor allem komfortabler, was die Anmelderei etc. angeht.

  595. Marcus Koch schrieb:

    Liebe Zamyat,

    nachdem ich als offenbar der erste Besucher Deines Tages der offenen Tür gelte, mag auch ich Dir nochmals meine Wertschätzung für dieses tolle Projekt aussprechen.
    Wow - hat Spaß gemacht, mir einen irren Einblick in das gegeben, was online möglich ist.
    Weiter so.

    Gruß,
    Marcus

  596. Zamyat M. Klein schrieb:

    Lieber Marcus,

    Danke für deine Wertschätzung! Wir haben wirklich eine Menge vorbereitet und vorgestellt- so dass man hoffentlich einen ganz guten Überblick bekommen konnte. Wobei wir natürlich noch nicht alles gezeigt und verraten haben, was online so möglich ist :-). Es sollen ja auch noch Überraschungen für die einzelnen Seminare bleiben.

  597. tadd schrieb:

    thanks

  598. Heide schrieb:

    Dein Einsatz hat sich aber definitiv gelohnt! Die suggestopädische Twitter-Timeline war jedenfalls ein Erlebnis, das mir viel Spaß gemacht hat ;-).

  599. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heide,

    Danke für deine Rückmeldung. Die nächsten Tage werde ich auch über die Workshops berichten- und du bist auch auf diversen Twitter-Timeline Fotos drauf :-).

  600. Silke Rische schrieb:

    Text beim "Schaufenster-Rap" vergessen?
    Kein Problem!

    So war's doch viel witziger und auf jeden Fall unvergesslich !!!!

  601. Brita Dose schrieb:

    Hallo Zamyat,
    schade, dass es von Deinem Rap keine Video gibt :o)
    Wo nimmst Du nur immer die ganzen Ideen her?

    Viele Grüße

    Brita

  602. Zamyat M. Klein schrieb:

    Die Ideen kommen mir unter anderem am türkischen Strand, beim Kochen, auf der Treppe, im Auto - und manchmal auch am Schreibtisch :-)

  603. Natalie Schnack schrieb:

    Wahnsinn, wirklich sehr kreativ!

    Herzliche Grüße

    Natalie Schnack

  604. Marcus Koch schrieb:

    Guten Morgen,
    als TN an dem oben beschriebenen Workshop kann ich nur bestätigen, dass es spannend war zu sehen, wie ein hoch-technisches (und daher für manche TN fast abschreckendes) Thema wie TWITTER auf kreative und absolut anschauliche Art und Weise präsentiert wurde.
    Erst grundlegende Mechanismen von Twitter wurden so bewegungsorientiert begreif- und erlebbar.
    Und das Tollste: Es hat mich überzeugt ... seit dieser Woche gehöre auch ich zur Twitter-Familie.
    Gruß,
    Marcus Koch

  605. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    wie nicht anders zu erwarten, hast Du das Twittern grandios suggestopädisch aufbereitet. Schon das Lesen macht großen Spaß.
    Gratuliere. Und wichtig finde ich, dass Du erwähnt hast, dass die Vorbereitung ziemlich aufwändig ist, die allerdings viel Spaß macht- und die Merkleistung 'merklich' erhöht...

  606. Brita Dose schrieb:

    Hallo Zamyat,
    das sieht ja alles sehr interessant aus, ich freue mich schon auf den Kongress in Brehna, da will ich unbedingt dabei sein!

    Viele Grüße
    Brita

  607. Marcus Koch schrieb:

    Zamyat,

    Lieben Dank für netten Impressionen.
    Die sollten doch allen Menschen Lust machen, in Brehna mit dabei zu sein, oder?

    Gruß,
    Marcus

  608. Silke Rische schrieb:

    Liebe Zamyat,

    erst wollte ich ja gar nicht ... und jetzt macht mir das "Zwitschern" sogar richtig Spaß! Da hast du mich wohl angesteckt, oder! Freue mich auch auf die Tipps in deiner Online-Akademie.


    Gruß
    Silke

  609. Carsten Deters schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich freu mich über die ersten Bilder und Berichte vom Kongress. Insbesondere weil nicht dabei sein konnte. Der nächste Kongress in Brehna ist ganz fest im Terminkalender eingetragen

    Liebe Grüße
    -Carsten-

  610. Dietl Ingrid schrieb:

    Hallo Zamyat,
    vielen Dank für die schönen Bilder und den Hinweis auf deinen Blog! Übrigens ist das Kongressprogramm vom internationalen Kongress in Brehna (17.-20. März 2011) schon online. Man kann bereits den Frühbucherrabatt "kassieren"! An der Nachlese vom 2010-Kongress wird bei uns noch dran gearbeitet. :-)

  611. Brita Dose schrieb:

    Hach, liebe Zamyat, aus welchem Hut zauberst Du das nur immer wieder alles hervor??? Genial!
    VG

    Brita

  612. Marcus Koch schrieb:

    Wow, das ist ja richtig geil.
    Glückwunsch. Finde ich richtig super.

    M

  613. Ute Heidorn schrieb:

    Hallo Zamyat, ich freue mich für Dich über diese tolle Resonanz. Und Dein neues Buch ist wirklich klasse!

    Lieber Gruß von Ute

  614. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    ich wünsche viele humorvolle Besucher.

  615. Marcus Koch schrieb:

    Wow, das ist echt gagig.
    Coole Idee.

    M

  616. Marcus Koch schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich war als Ohrenzeuge Deiner Geschichte am Telefon ja schon mehr als "delighted", jetzt aber noch einmal die Version zu lesen ist einfach klasse.
    Alles positive Denken, Kommunikationstraining und all dieser Mumpitz kommt dann irgendwie doch immer schnell zum Erliegen, wenn es einen selbst erwischt.
    Danke, dass Du diese Geschichte mit uns geteilt hast.

    Gruß,
    Marcus

  617. Silke Rische schrieb:

    Ich kann mich Ingrid nur anschließen ... auch ich habe Zamyats neues Buch richtig genossen!

    Zum Thema "Bücher schreiben" (Zamyat, ich nehme an, du hast in der Hinsicht noch einiges vor ...) habe ich etwas Schönes bei Sol Stein gefunden, das ich dir - gekürzt! - nicht vorenthalten möchte:

    "Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie sitzen auf dem Dach Ihres Hauses. Unter Ihnen viele Menschen: Freunde, Bekannte, auch Fremde. Ein riesiges Meer aus Menschen. Alle schauen zu Ihnen hoch und sie schauen zu ihnen herunter. Sie wissen: Sie haben nur noch einen Satz. Einen Satz, den Sie der Welt hinterlassen, bevor Sie sterben. Wie heißt Ihr letzter Satz? Sprechen Sie ihn aus und spielen Sie mit ihm: Sagen Sie ihn leise und laut, flüstern Sie ihn, schreien Sie ihn heraus. Wie reagieren die Menschen auf ihn? Hat er die Prägnanz, die Sie sich wünschen? Feilen Sie an Ihrem letzten Satz, bis er sitzt. Dann öffnen Sie die Augen und schreiben ihn auf. Hängen Sie Ihren letzten Satz über Ihren Schreibtisch und beobachten Sie, was er mit Ihrem Buch zu tun hat. Denn Sie springen natürlich nicht vom Dach. Sie haben ein Buch zu schreiben."

    Wünsch dir viel Glück, gute Ideen und das richtige Schreibe-Händchen für dein nächstes Werk!

    Silke

  618. Ute Heidorn schrieb:

    Liebe Zamyat,

    stell Dir vor: Ein Tagesseminar - Samstags - im Arbeitsamt einer norddeutschen Kleinstadt. Eine nicht sehr gut aufgelegte Mitarbeiterin kommt, um den Seminarraum aufzuschließen, dreht sich um und will wieder gehen.
    "Wo sind die WC's und wo ist die Teeküche?" wage ich ganz unschuldig zu fragen.
    "Hier auf dem Flur, aber die sind abgeschlossen."
    24 Seminarteilnehmerinnen, 2 Trainerinnen, 8 Stunden Seminar - kein Klo, kein Kaffee oder Tee, keine Tassen und Gläser????
    Ich muss so ungläubig geschaut haben, dass sie sich genötigt fühlte, ihren Satz zu erklären: "Wissen Sie, da haben wir schon viel Ärger mit gehabt, und jetzt schließen wir die Räume immer ab".

    Erst als wir begannen, unser Material wieder einzupacken, um das noch nicht begonnene Seminar abzubrechen, gab sie nach und öffnete - unter Protest - ein!!!! WC und die Teeküche.

    Ich bin im Nachhinein noch sprachlos über dieses Verständnis von Seminarkultur.

    Ein schönes Wochenende wünscht Dir Ute

  619. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Ute,

    Danke für deine weitere Blüte zur Kategorie "Orte des Schreckens". Ja, es ist unvorstellbar, was man in einem langen Trainerleben so erleben kann. Ich werde wirklich mal mehr dazu schreiben, man kann es allerdings nur als Satire verkraften :-).

  620. Marcus Koch schrieb:

    Guten Morgen,

    auch von mir zwei kleine Anekdoten aus dem Traineralltag ... beide erst vor wenigen Tagen passiert.

    Bei einer großen deutschen Fluggesellschaft habe ich ein zweitägiges Seminar angeboten. Ich bin am Herrichten des Raumes, als ein anzugtragender Schnösel seinen gelfrisierten Kopf in meinen Raum steckte und mit leicht barschem Unterton fragte: Was machen Sie denn hier?
    Ich drehte mich langsam um, schaute ihm in die Augen, wartete einen Moment und sagte: Guten Morgen!
    Ein stammelndes MORGEN kommt zurück, ich erkläre ihm Inhalt und Zielgruppe des Trainings, worauf er meinte, das wäre ja spannend und davon wisse er gar nichts ... ob ich denn mal ne Karte für ihn hätte?

    Oops, dachte ich, Glück gehabt ... denn eine weitaus patzigere Antwort lag mir auf der Zunge.


    Vor wenigen Tagen in Heidelberg:
    Schöner großer Seminarraum, in dem ich schon mehrere Male zu Gast war.
    Selbstredend, dass ich auch hier durch Aufhängen von Postern den Raum gestaltet habe.
    Plötzlich, wie von der Tarantel gestochen, schießt eine spindeldürre Frau in den Raum und kreischt: Sie können hier aber nichts an die Wände hängen. Das geht nicht.
    Mir lag auf der Zunge: Nun ja, dass ich es kann, sehen Sie ja ... die Poster hängen ja bereits.
    Aber den Kommentar habe ich mir verkniffen. Kurze Pause. Dann: Ach, das wundert mich, wo ich doch schon 4 bis 5 Male bei Ihnen zu Gast war und mich niemand drauf aufmerksam gemacht hat. Und außerdem benutze ich hochwertiges Tesa-Krepp, das rückstandsfrei wieder abgeht.

    Das will ich hoffen, prustete sie und stürzte aus dem Raum.

    Obgleich äußerlich ruhig, war ich innerlich aufgewühlt und sehr sauer.
    Wie schnell einen doch so ein trottelig daher gesagter Satz ins Wanken bringen kann.

    Wer hat noch mehr Geschichten?

    Gruß,
    Marcus Koch

  621. Isabell schrieb:

    Dieses Gedicht ist wunderbar!
    Wer ist der Autor? Richard Gappmeyer?

  622. Zamyat M. Klein schrieb:

    Er hatte wohl eine Grundlage (weiß aber nicht mehr, von wem) und sie dann umgeändert.

  623. Christine Stallinger schrieb:

    Beim Lesen fühle ich nur gute Gedanken und ich merke, dass ich in voller Übereinstimmung mit der Aussage bin. Ich versuche schon lange, vieles davon umzusetzen.Das Überraschende: es gibt einige Menschen, die dankbar und froh für den "Schwenk" zu Freundschaft, Hilfe, innerer Ruhe...sind.
    Ich wünsche eine besinnliche Vorweihnachtszeit und ein harmonisches Fest.

  624. Christine Stallinger schrieb:

    Auch ich lese immer die tollen Newsletter von Dr.Lutz. Danke, dass das Thema noch einmal aufgegriffen wurde. Hatte ich doch glatt wegen "Sklavendienstes" vergessen, den Vertrag zu machen. Wird umgehend erledigt. Ich habe mir schon angewöhnt, nach intensiven oder anstrengenden Maßnahmen (manchmal auch davor) Tage für mich einzulegen (Friseur, Kosmetik, Massage u.ä.).In meinem Kalender steht dann tatsächlich: "Zeit für mich" !

  625. tamara schrieb:

    ... c'est super, merci beaucoup!
    nun hab ich auch ein geschenk für meinen besten freund, ein "IT-mensch" *hihi*.
    hab soeben eben selblige fußmatte bestellt... und ich hoffe, es wird doch noch bis weihnachten geliefert ;).
    eiskalte sonnengrüße aus dem märchenhaften colmar/frankreich,
    tamara

  626. Gitte Härter schrieb:

    Huhu Zamyat,

    das ist wirklich wunderschön! Ich habs gleich bei uns auch verlinkt.

    Danke
    und schöne Feiertage
    Gitte

  627. Martina schrieb:

    Viel Spaß im Urlaub und vor allem viel viel Sonne!

  628. Zamyat M. Klein schrieb:

    Montag gibt es dann ein konkretes Methoden- Beispiel hier!

    Das vergaß ich zu schreiben :-)

  629. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    eine interessante Diskussion. Auch mutig, ehrlich darauf zu antworten, ohne hinterher als Zicke o.ä. zu gelten. ;-)
    Bei mir kommt es immer darauf an, wer die Frage stellt. Ist es eine Kundin, mit der ich eine längere Geschäftsbeziehung habe, dann mache ich das gerne als Add-on, weil ich weiß, dass es sich für mich lohnt. Ich verbuche das als Marketing. Bei Neukunden (z.B. 1. Seminarreihe gebucht) sehe ich das noch ebenso. Ich gebe viel Geld für Seminarbörsen etc. aus, da finde ich diese Zeit angemessen. Dazu muss ich sagen, dass ich in diesem Fall mit "Kundin oder Kunde" die Ansprechpartner in den Unternehmen meine, weil ich hauptsächlich inhouse arbeite.
    Auch auf Netzwerkveranstaltungen bin ich sehr freigiebig und es macht mir sehr viel Spaß, etwas vom Wissen abzugeben. Dafür bin ich ja auch auf einer Netzwerkveranstaltung.

    Über den Einstieg in den obigen Artikel bin ich sehr erstaunt. Einerseits wünsche ich mir ein bisschen mehr Response auf meinem Blog, andererseits aber auch nicht so, wie Du es im Einstieg zum Artikel schreibst. Ich finde es absolut dreist eine solche Anfrage zu stellen und würde wahrscheinlich als Antwort ebenso dreist eine Seminarausschreibung für ein Train-the-Trainer-Seminar schicken. ;-)
    Unfassbar!
    Aus diesem Grund finde ich Deine-Antwortmail sehr, sehr gelungen und höflich. Ich bin gespannt darauf, zu lesen welche Resonanz es auf diese Rubrik hier auf Deinem Blog gibt.
    Etwas, was mir oft passiert ist, dass ich Mails bekomme, die Interesse am offenen Seminarthema beschreiben und die dann bei einem Rückruf keine Anfrage sind, sondern eher ein Ausfragen "so von Trainer zu Trainer". Wobei dann das Seminar plötzlich gar keine Rolle mehr spielt. Darauf habe ich keine Lust, es ärgert mich und ich beende dann das Gespräch schnell.

    Nicht zu verwechseln mit einem aktiven Austausch zu einem Fachthema auf gleicher Ebene, z.B. unser Telefongespräch zum Abgleich von Accelerated Learning und Suggestopädie oder Thema "Lernplattform".

    Es ist wirklich nicht leicht, offen auf diese Frage zu antworten. Mein Co-Trainer (Autor) sieht das ganz klar: er formuliert, dass es sich bei bestimmten Anfragen um Arbeit handelt, für die er bezahlt wird und wenn jemand diese Leistung will, dann weist er darauf hin, dass er dafür eine Rechnung stellen wird. Einerseits bewundere ich ihn dafür, dass er das so lässig schreibt. Andererseits habe ich ein bisschen Angst das so zu formulieren, weil ich denke, dass ich dadurch vielleicht einen Kunden verschrecken könnte. Aber: Wollen wir so einen Kunden, der uns dermaßen ausnimmt?
    Wir müssen auch klarstellen, das wir von dem, was wir als Experten anbieten auch leben müssen. Thema: Meine Einstellung als Trainer, meine Einstellung zu Geld, meine Einstellung zu Erfolg... ;-) Ein Dauerbrenner für Freiberufler.

    Ich bin gespannt, welche weiteren Aspekte und Ideen sich hier in der Diskussion finden.
    Liebe Grüße
    Sandra

  630. Andrea schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich stimme Sandra voll und ganz zu.
    Wenn jemand einen beispielsweise kreativen Einstieg für ein XY-Seminar sucht, dann verweise ihn auf Dein Buch "Tanzendes Kamel" oder Deine neue CD.
    Besitzt jemand jedoch Deine Bücher und fragt nach, ob die Übung abc für ein bestimmtes Seminar als Einstieg geeignet ist und vielleicht eigene kreative Vorschläge hat, dann würde ich das schon als Austausch bezeichnen, der gegenseitig befruchtend ist. Dann könnte man auch ein wenig mehr Zeit zur Korrespondenz einbringen!

    Denn - mir geht es genauso - Zeit ist das Kostbarste, das ein Mensch besitzt; Zeit wird immer weniger und lässt sich nicht dazukaufen.
    Wir Trainer haben alle so viel zu tun und müssen das "Zeitgut" als Ware betrachten. So berechne ich mittlerweile auch meine Seminare: Lohnt sich ein Weg über 500 km für einen Seminartag, wenn ich dafür noch einen Tag zur Hinfahrt und einen Tag für die Rückfahrt rechnen muss? Das sind drei Tage Zeit für XY € (minus Steuern usw.).
    Hin und wieder fahre ich auch weite Strecken für einen Seminartag, aber es handelt sich dann um bestimmte Einrichtungen, mit denen ich schon lange zusammen arbeite oder zu denen ich einen anderen Bezug habe.
    Auch ehrenamtlich arbeite ich ab und zu, aber das kann man sich nur leisten, wenn man die Zeit dafür hat und in einem bestimmten Rahmen.
    Wer meine Seminare kennt, weiß, dass ich die Inhalte mit sehr viel Engagement und Leidenschaft vermittle und die beste Resonanz ist dann, wenn ich weiter empfohlen werde. Das ist schon eine Wertschätzung, aber das Schätzen eines Wertes drückt sich auch pekuniär aus: Was ist mir das Seminar mit Trainerin XY Wert? Und für Dich, liebe Zamyat, heißt das auch: Was ist es jemandem Wert, einen Rat von Dir zu bekommen?

    Liebe Grüße
    Andrea

  631. Marcus Koch schrieb:

    Hey und guten Tag,

    sehr spannende Diskussion .... zumal sie einem die eigenen Augen öffnet für Dinge, die mal so nebenher laufen und im Grunde dann doch richtige Zeitfresser sind.

    Zu all den oben schon erwähnten Kommentaren kommt mir noch eine Idee, von der ich nicht weiß, ob sie technisch machbar ist.

    Kannst Du, die Du ja so gerne online arbeitest, hierfür nicht ein Forum einrichten (innerhalb Deiner Online-Akademie, oder bei Xing, oder wo auch immer) nur zum Thema Kreativitätstechniken. Hier werden dann solche Anfragen eingestellt und können offen diskutiert werden ... Du hast die Freiheit, aber nicht die Verpflichtung, hier zu kommentieren und könntest gleich noch ggfls erkennen, wenn sich ein Schulungsbedarf auftun sollte.

    Gruß,
    Marcus

  632. Sabine Feickert schrieb:

    Ich mache mein weiteres Vorgehen immer davon abhängig, wie ernsthaft solche Anfragen mir erscheinen und wie sehr sich der Anfragende augenscheinlich schon selbst mit dem Thema befasst hat. Mich erreichen ziemlich oft Anfragen von Menschen, die Bachelor-Arbeiten, Diplomarbeiten und ähnliches schreiben und mittlerweile beantworte ich nur noch die Mails, in denen wirklich konkrete Fragen gestellt werden, die ich ziemlich auf Anhieb beantworten kann oder - wenn ich selbst recherchieren muss, dann wenigstens mit geringer Überarbeitung als Blogartikel herhalten können.
    Aber so eine Standardabsage als Textbaustein ist eine gute Idee.
    Und den Fragetag finde ich sehr kreativ und gelungen, denn daraus kann sich ganz sicher auch ein befruchtender Erfahrungsaustausch untereinander entwickeln.

    Liebe Grüße
    Sabine

  633. Andrea schrieb:

    Hallo, ich melde mich aus dem laufenden Seminar ...

    Auch wenn wir alle uns nicht immer zeitgleich im Seminarraum aufhalten, pflegen wir doch regen Austausch miteinander und arbeiten gemeinsam an verschiedenen Übungen. Es macht uns Trainerinnen sehr viel Freude, das Medium Computer auch für Kurse zu nutzen. Schade, dass das Seminar heute zuende geht!

    Andrea Friese

  634. Sandra Dirks schrieb:

    Hallo,

    ich habe noch einen Hinweis zum Thema. Stichwort: "Sollte ich kostenlos arbeiten?"

    http://apprenti.posterous.com/sollte-ich-kostenlos-arbeiten

    Liebe Grüße und schönen Sonntag :-)
    Sandra

  635. Natalie Schnack schrieb:

    Liebe Frau Klein,
    Sie sprechen mir aus der Seele! Diesen täglichen Kampf führe ich auch. Und auch wenn ich genau weiss, was richtig und was falsch ist, klappt es dennoch nicht immer.
    Also versuche ich mich auch weiterhin nicht so sehr durch E-Mails, Twitter, XING und Facebook von geplanten Dingen abzulenken!
    Herzliche Grüße
    Natalie Schnack

  636. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Schnack,

    zwei "Tricks" fallen mir gerade auf, die Ihnen und mir helfen können:

    1. Machen Sie Ihr Vorhaben öffentlich! So wie ich hier im Blog ode rüber Twitter. Selbst wenn kein Mensch es liest (das weiß man ja nie), fühle ich mich da anders unter Druck und verpflichtet.
    Das habe ich auch mit meinem Vorhaben (jeden Mittag walken) so gemacht und mir eine Twitter-Unterstützungspartnerin gesucht, die mich rechtzeitig losschickte :-).

    2. Es ist vielleicht noch sinnvoller als eine bestimmte Uhrzeit festzumachen, sich eine bestimmte Aufgabe vorzunehmen. Die muss mindestens erledigt sein, ehe man zu den Mails umschwenkt. Danach dann die zweite...
    So habe ich das 1. Skript für das Online-Seminar fertig, mal eben die Mails geschaut (nicht so viele heute) und dann dem 2. Kapitel zugewendet.

    Ich bin heute sehr stolz auf mich! :-) und es fühlt sich prima an, so viel schon um 11 Uhr geschafft zu haben.

  637. Natalie Schnack schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    danke für Ihre sehr praktikablen Ratschläge, besonders der 2. gefällt mir!
    Ich bin auch stolz auf Sie, ich selbst bin heute nicht so zufrieden, aber ich arbeite daran! :-)

    Herzliche Grüße

    Natalie Schnack

  638. Sabine Feickert schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich hatte gerade letztens so ein Erlebnis. Das war noch nicht mal ein Unfall oder Krankheit, sondern eigene Blödheit, die dafür sorgte, dass ich ein wichtiges Ziel erst ein halbes Jahr später erreichen werde.
    Nachdem die erste große Wut verraucht war (wie gesagt, eigene Blödheit), kam das hektische Überlegen, wie ich das jetzt alles doch noch schnell auf die Reihe gebogen kriege(wäre sogar möglich gewesen).
    Doch schon die kurze Überlegung, wie es wäre, tatsächlich erst ein halbes Jahr später dranzugehen fühlte sich dermaßen gut an, dass ich mich mit dieser 'Zwangsverschiebung' sofort anfreunden und sie annehmen konnte. Statt in Riesenstress und Hektik, kann ich mein Ziel jetzt in Ruhe und gut vorbereitet angehen und mir noch Zeit für die schönen Dinge des Lebens nehmen. Kleinigkeiten, die Zeit brauchen, werfen jetzt nicht mehr meinen ganzen Zeitplan durcheinander.
    Und die befürchteten Konsequenzen dieser Verzögerung sind auch ausgeblieben.

    Ich wünsche allen, bei denen es gerade knirscht, dass sie auch ihre positiven Aspekte finden können.

    Liebe Grüße
    Sabine

  639. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Sabine,

    Danke für deine schöne Ergänzung.
    Ja, das ist oft so, dass man aus der Rückschau oft Dinge anders beurteilen kann. Auch bei negativen Schicksalsschlägen (einen Job nicht bekommen, eine Trennung oder anderes) kann man manchmal 10 Jahre später sehen,dass das das Beste war, was einem passieren konnte und damals wichtige Weichen gestellt wurden für einen neuen Lebensabschnitt oder eine not-wendige Veränderung.

    Natürlich kann man es in der Situation selbst oft nicht so sehen, aber mir hilft es mich grundsätzlich an diese Sichtweise und entsprechende Erfahrungen zu erinnern.

  640. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    wie Recht Du hast! Dieses "Huch, hat schon angefangen", "Ganz oder gar nicht" haben, glaube ich, viele - und das steht einem einfach auch im Weg. Nimm das Beispiel unseres Verbesserungsmarathons: jede einzelne Verbesserung ist für einen selbst was Gutes. Wenn jemand zwei Tage vor Ende einsteigt, hat er zwei Verbesserungen mehr. :-)

    Also schön, dass Du heute mit an den Start gegangen bist! Jetzt können die Verbesserungen kommen - und die zahlreichen regelmäßigen Läufer bieten viele Inspiration, was sie täglich so machen.

    Viele Grüße
    Gitte

  641. Leonie Walter schrieb:

    Wie holt man Teilnehmer eines Seminars nach der Mittagspause am besten aus ihrem "Loch" - ggf. vor allem Teilnehmer, die typischen Stuhlkreis-Spielchen etc. gegenüber sehr verhalten gegenüberstehen?

    Oh, Captcha zur Spamvermeidung fragt ab: "verwese" :-)

  642. Leonie Walter schrieb:

    Sorry, wie unhöflich von mir:
    Liebe Zamyat, ich finde die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen, super - und wollte jetzt einfach mal den Anfang machen. Vielleicht gesellen sich dann ja noch ein paar Interessierte in Dein "Cafe" :-)

    Viele Grüße!

  643. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Leonie,

    sehr schön, dass du den Anfang machst.
    Und dann noch mit einem meiner Lieblingsthemen.

    Ich bin da ja ziemlich hemmungslos, was bewegte Spiele im Seminar angeht(habe ja sogar extra ne DVD zum Buch "Das tanzende Kamel" gedreht, weil man darauf Bewegungen besser versteht als nur schriftlich beschrieben.

    Ich finde nämlich, dass gerade im Suppenkoma wirklich körperliche Bewegung am ehesten die TN wieder fit macht (und auch die Trainerin :-).

    Du findest einige Beispiele auf meiner Webseite:
    http://www.zamyat-seminare.de/methoden-bazar/seminarmethoden/bewegte-spiele/

    Meine Haltung und Erfahrung seit 30 Jahren ist, dass man TN eigentlich zu ALLEN Spielen und Bewegungen bekommen kann, wenn man selbst davon überzeugt ist und Spaß hat.

    Daher meine Empfehlung etwas zu nehmen, was dir selbst Energie bringt und gute Laune. So kam es zu meinem wilden "Durch die Steppe reiten", weil mir die Musik so gut gefiel.

    Dazu gehört aber auch, dass ich so etwas langsam und behutsam im Seminar aufbaue.
    Zum einen zu Beginn gleich ankündige, dass wir sog. Energieaufbauübungen machen und welchen Sinn sie haben (wach machen, Konzentration fördern, Lernen damit effektiver machen - und lachen auch nicht verboten oder hinderlich ist :-),
    zum anderen mit "harmlosen" Dingen anfange und das so allmählich steigere, wenn ich dann sehe, dass es ihnen Spaß macht.

    Vor allem erlebe ich immer wieder, dass sie selbst genau diesen positiven Effekt spüren und daher anfängliche Vorurteile und Blockaden über Bord werfen.

    Wichtig ist auch, dass es keine "Verarschungsspiele" sind oder etwas, bei dem die TN "vorgeführt" werden. Und was für mich selbstverständlich ist: ich mache natürlich alles immer begeistert mit.

    Und wenn du aber nun eine Truppe hast, die wirklich überhaupt nicht spielen wollen, dann würde ich etwas in Richtung "Sport" machen (was bei Männern sicher eher Akzeptanz hat als der Indiandertanz, den ich aber auch mt 18 Ingenieuren gemacht habe).

    Dazu ist zum Beispiel das "Flingo" wunderbar, ein Ballspiel zu zweit mit Lätzchen, wo man zum lebenden Ball-Schläger mutiert. Das ist jetzt hier schwer zu erklären. Gibt es bei villa-bossa-nova zu kaufen.
    Heißt "Beach-Flingo" und ist für den Strand gedacht.

    Hilfreich ist auch, wie man diese Bewegung- oder anderen Spiele ankündigt und benennt. Dazu habe ich im Buch "Das tanzende Kamel" den Begriff "Brückenschlag" genommen.
    Manchmal reicht nämlich nur eine andere Einleitung, manchmal verändere ich den Text und stelle eine Verbindung zum Fachthema her.

    Drache, Prinz, Prinzessin kündige ich als "Strategiespiel" an- beispielsweise.

    Kurz (bzw. lang) und gut:
    ich mache mittags gerne was mit schwungvoller Musik und Bewegung, das kann sogar ein Indianertanz oder ein Ritt durch die Steppe zu mongolischem Kehlkopfgesang sein.
    Und wie ich hier mal an anderer Stelle schrieb: DAS bleibt den TN auch nach Jahren noch im Gedächtnis :-)

  644. Leonie Walter schrieb:

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort, liebe Zamyat.
    Tja, offenbar ist dann wirklich so, dass man zunächst mal über den eigenen Schatten springen muss. Wir haben IT-Kunden. Die sind schon an ganz anderen Stellen in unseren Workshops irritiert :-)
    Langsam aufbauen ist da sicher zwingend erforderlich.
    Du scheinst ja dafür absolut die richtige Strategie gefunden zu haben. Toll!

    Ich werden mich dazu noch ein wenig einlesen. Ein paar Ideen hatte ich vor einiger Zeit schon mal hier im Blog gefunden.

    Viele Grüße,
    Leonie

  645. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, mit IT-Leuten habe ich auch so Erfahrungen. Sie haben vorher extra sogar dem Schulungsbeauftragten gesagt: "Bloß keine Spiele!".

    Bei der Schlussauswertung schrieb dann der kritischste TN, dass diese Energieaufbauübungen total wichtig und toll wären und das Lernen erleichtern! Aber vorher zittere ich durchaus auch immer ein wenig: "Klappt es auch diesmal?"

  646. Marcus Koch schrieb:

    Guten Abend,
    nachdem ich gestern schon geantwortet, meine Antwort aber im Cyber Space verschwunden ist, jetzt gerne nochmals.

    Also, mit den Wachmachern und Energizern handhabe ich es ganz ähnlich wie Zamyat.
    Ganz wichtig: Ich als Trainer muss überzeugt sein, dass diese Übung für diese Gruppe an dieser Stelle im Prozess genau das richtige ist. Das muss ich ggfls auch den TN erklären und transparent machen können.
    Es darf nicht der Eindruck von albernem Zeitvertreib entstehen, sondern der von sinnvoll und professionell eingesetzten durchdachten Übungen.

    Zwei Beispiele:
    Die von mir sehr geschätzte Kollegin Helga Pfetsch hat gerne nach der MIttagspause angefangen mit dem Satz: "Wir können jetzt gar nicht anders als tanzen."
    Und während sie aufstand sprangen schon alle auf die Füße und blickten sie erwartungsvoll an.

    Bei einem meiner Lufthansatrainings setze ich eine Übung ein, bei der die TN kleine Bälle auf dem Kopf balancieren müssen. Wichtig hierbei: Der Seminarraum ist von anderen Räumen aus einsehbar. :-))
    Diese Übung leite ich ein mit:
    "Sie wissen, jedes Seminar muss mindestens ein albernes Spiel haben. Jetzt kommt meines.
    Aber: Meines dauert nur eine Minute UND hat noch eine metaphorische Bedeutung, die ich Ihnen aber erst hinterher erklären möchte."
    Und schon geht es los und alle laufen wie auf dem Catwalk durch den Klassenraum.
    Gag dabei am Ende: Bei 12 TN haben 4 x 3 Bälle das gleiche Muster, was ich dann zur Gruppenfindung nutze, um so in einen ersten Themenblock einzusteigen.
    Noch nie hat sich auch nur einer dieser TN hier verweigert. Im Gegenteil, der Spaßfaktor stieg minütlich an.

    Soweit meine spontanen Ideen.

    Marcus

  647. Zamyat M. Klein schrieb:

    Da hätte ich ja fast meine Lieblings-Methode vergessen.

    Es ist eigentlich eine Wiederholungsmethode, bei der einmal Kinästheten und Auditive gleichermaßen angesprochen werden.
    Man kann sie aber auch wunderbar als Energieaufbau einsetzen- der eben eine Beziehung zum Seminarthema hat.
    Für spielskeptische Teilnehmer sicher eine gute Lösung.

    Und zwar das "Bewegungs-Lernen".

    Man hat eine Liste von Abläufen oder Prinzipien oder anderem, was die TN lernen sollen.
    Trainer stellt den 1. Begriff mit einer Bewegung vor und sagt gleichzeitig den Begriff, alle machen die Bewegung nach und sprechen dazu ebenfalls laut den Begriff.
    So geht es immer weiter.
    Nach jeweils drei Begriffen fängt man die ganze List wieder von vorne an, so prägt es sich prima ein.

    WICHTIG:

    Die Bewegungen sollten nicht einfach pantomimisch sein, sondern möglichst verrückt, absonderlich, merk-würdig. Denn dann bleibt es besser im Gedächtnis.
    Außerdem möglichst einfach: also keine pantomimischen Sequenzen, sondern immer nur EINE Bewegung, die eindeutig ist.

    Beispiel zum Thema "Motivatoren".

    * Selbst in Aktion sein - dazu auf der Stelle joggen
    * Anerkennung - sich selbst (oder seinem Nachbarn) auf die Schulter klopfen
    * Vergangene Ereignisse- sich mit dem ganzen Oberkörper nach hinten drehen und Hand über dem Auge

    Das sind jetzt "harmlose" Beispiele, es gibt auch noch verrücktere :-)

    Das geht auch bei einer Vorlesung mit 70 Stunden zum Thema "Buchführung"!

  648. Leonie Walter schrieb:

    Klasse, vielen Dank an Euch Experten!
    Das mit den Bällen und der anschließenden Gruppenfindung ist auch eine sehr smarte Idee.
    Und das mit den Bewegungen ist auch schön und leicht umsetzbar.

  649. Joachim Beyer schrieb:

    SChade, dass der NL nach dem o.e. Termin erst herauskam... Ansonsten wirklich nette Ideen. Kennen Sie die "Vorab-Feedback-Variante": ein absolut geniales Instrument!! MEhr gerne auf Anfrage
    Beste GRüße

    Joachim Beyer
    StimmCoach

  650. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Beyer,

    kleiner Tipp: wenn Sie regelmäßig in meinem Blog lesen :-), dann hätten Sie diese Methodenvorschläge schon lange vor dem NL lesen können. Dort fasse ich immer nur noch mal einige Beiträge zusammen.

    Danke für Ihr Angebot zur Methode "Vorab-Feedback-Variante"- warum schreiben Sie die Methode nicht hier gleich rein? Dann haben auch noch andere etwas davon. Würde mich sehr freuen.

    Vielen Dank schon mal und herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  651. Madita Dickhut schrieb:

    Wenn mir neue Spiele einfallen, schick ich sie. Versprochen.

  652. Monika Birkner schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    mit etwas Verspätung möchte ich mich für Ihren Blogbeitrag bedanken.

    Ihre Fragen finde ich sehr hilfreich. Glücklicherweise bin ich niemand, der lange mit seinem Schicksal hadert. Dazu habe ich schon zu oft erlebt, dass das scheinbar Schlechte sein Gutes hatte. Umso wichtiger sind mir daher Ihre zweite und Ihre dritte Frage.

    Ein ganz praktisches Ergebnis ist der Umgang mit meiner neu erworbenen Spracherkennungs-Software Dragon NaturallySpeaking. Damit kann ich das Handicap des Gipsarmes kompensieren und nun auch wieder bloggen bzw. Kommentare schreiben :-).

    Zu der Erfahrung von Frau Feickert: Früher habe ich mich sehr geärgert, wenn sich ein Projekt verzögerte. Doch im Nachhinein habe ich immer wieder festgestellt, dass die Verzögerung sowohl dem Projekt wie auch mir selbst gut getan hat.Noch schöner ist es natürlich,wenn man das – wie bei Ihnen offenbar der Fall – noch schneller merkt.

  653. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Birkner,

    toll, dass Sie das nun mit dem Spracherkennuungsprogramm hinbekommen haben. Das stelle ich mir auch ganz schön schwierig und zeitraubend vor. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, nur sprechend meine Gedanken zu sortieren, bei mir entwickelt sich vieles erst BEIM Schreiben, ich muss es sehen.

    Aber auch das ist dann wieder ein neues Lernfeld :-).

    Ich wünsche Ihnen weiterhin gutes und schnelles Verheilen, viele helfende Hände a la Kölner Heinzelmännchen (die es ja leider auch nicht mehr gibt) und kreative Lösungen.

    (Warum ich nun das Spam-Wort Pfarrer habe, weiß der liebe Himmel. Bei meinem Lieblingsblog unternehmenskick habe ich ja das "Spam-Orakel" entdeckt :-)

  654. Angela Braun schrieb:

    Hallo Zamyat!

    Es freut mich zu sehen, wie so ein einfacher Kommentar seine Kreise zieht! Nachdem ich tagelang an meiner Webseite verbessert, Formulierungen gefeilt und Bilder ersetzt hatte, nutzte ich die Gelegenheit, Neugierige nach ihrem ersten Eindruck zu fragen.
    Am Tag des Kommentars und am folgenden Wochenende kamen etwa 150 der über 200 Teilnehmer auf meiner Seite vorbei. Knapp eine Hand voll nahm sich darüberhinaus noch die Zeit, mir eine Mail zu schreiben.
    Mit einer Teilnehmerin habe ich fast anderthalb Stunden telefoniert! Dabei haben wir uns gegenseitig Tipps für unsere Webseiten gegeben.

    Da ich von den Anregungen und Kommentaren sehr profitiert habe und mich sowieso irgendwie erkenntlich zeigen wollte bei allen die mir geschrieben haben, dachte ich zuerst an eine Verlosung. Doch bald wurde mir klar: Jeder soll etwas bekommen. Und wie du schon sagst: Erfolg und Wohlstand möchte jeder und ich gönne es auch jedem! Also war die Idee schnell geboren.

    Nachdem dann auch noch deine Mail mit der Frage kam, wie die Karte nun anzuwenden sei, wurde auch noch der Beipackzettel geboren, der mit grosser Begeisterung und viel Gelächter aufgenommen wurde.

    Kleiner Aufwand - Riesen Wirkung!
    Die ganze Aktion hat mir grossen Spass gemachat und es war eine aufregende Erfahrung, ganz fremde Menschen um Unterstützung zu fragen.

    Danke an alle!

    Liebe Grüsse

    Angela Braun

  655. NinaStern schrieb:

    Hallo Zamyat,

    vielen Dank für Deine Teilnahme! :)
    Dein W gefällt mir sehr :)
    Ich wünsche Dir viel Glück beim Gewinnspiel.

    Liebe Grüße
    Nina

  656. Ute Heidorn schrieb:

    Liebe Zamyat, liebe Angela,

    dieser "Waschzettel" ist einfach toll, vielen Dank dafür!

    Erfolg und Wohlstand wünscht Euch Ute

  657. Leonie Walter schrieb:

    Tolle Anregungen - bin schon am Überlegen, wie wir das mal bei einem unserer Seminare zu Social Media einsetzen können! Vielen Dank dafür

  658. Zamyat M. Klein schrieb:

    Na, das passt doch prima. Und wenn du weitere Anregungen für kreative Seminarmethoden zum Thema "Social Media" suchst: weiß nicht, ob du meinen Beitrag gelesen hattest über meine suggestopädische Einführung in Twitter. Da sind noch mehr Beispiele nachzulesen, wie man so ein abstraktes Thema konkret sinnlich zeigen kann - mit viel Spaß!
    http://www.zamyat-seminare.de/blog/einzelansicht/2010/10/21/eine-suggestopaedische-einfuehrun[..]

  659. Sausewind schrieb:

    Herzlichsten Dank, dass Sie durch das Schreiben, dass die Karbnevalszeit die beste Zeit ist, sich mit diesen "verrückten Dingen" einzudecken, schreiben. Hab mir das aufgeschrieben und für den Kalender im nächsten Jahr eingetragen, damit ich meine zukünftigen Seminare auch humorvoll gestalten kann. Besten Dank.
    Der Sausewind

  660. Renate Kirchmann-Basiry schrieb:

    Hallo zusammen,

    ich versuche, mein Zeitmanagement-Training suggestopädisch aufzupeppen, aber ich bin leider fürchterlich ideenlos. Kann mir jemand einen Tipp geben und mich in die richtige Richtung schubsen?

    Vielen Dank im Voraus :-)
    Renate

  661. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Renate,

    da ich vor längerer Zeit einige Seminare zum Thema Zeitmanagement durchgeführt habe, habe ich dazu noch eine Menge Ideen und Methoden. Du bringst mich mit deiner Frage auf die Idee, diese hier in meinem Blog nach und nach einzustellen.
    Da ich aber gerade unterwegs im Training bin, wo eine schneckengleiche Internetverbindung das Schreiben hier sehr mühselig macht, dauert es noch ein wenig.

    Schau einfach regelmäßig mal vorbei.

    Herzliche Grüße
    Zamyat

  662. Sandra Dirks schrieb:

    Ha, ha,

    endlich eine gute Idee für trockene kleine Tagungskekse, die immer liegen bleiben und auf magische Weise immer wieder auf den Kekstellern landen. Tag für Tag... ;-)
    So kann man den Bestand im Tagungshotel enorm reduzieren und in der Hinterhand hat das Hotel vielleicht noch eine leckere Packung. ;-)
    Probier' ich auf jeden Fall aus!
    Wehe nächste Woche gibt's keine trockenen Kekse... :-)

    Dankeschön für diese Idee, liebe Zamyat! Ich wünsche Dir schon heute mal einen ganz schönen Urlaub! :-)

    Lieben Gruß
    Sandra

  663. Christiane Lay schrieb:

    Und die Putzfrau wird nicht arbeitslos ;-)

  664. Zamyat M. Klein schrieb:

    Haha, das ist ja eine wunderbare Zusatz-Idee: Keks-Recycling :-). Danke für die Urlaubswünsche, ich freue mich auch schon sehr...

  665. Silke Rische schrieb:

    Die Wahl der Kekse gibt diesem Spiel unendlich viele Facetten und bestimmt auch die Grimassen-Stärke und den Lach-Faktor der Zuschauer:

    Schwere oder leichte Kekse, große oder kleine, mit Schokolade außen rum oder nicht. Und wenn ihr Buchstaben-Kekse nehmt, wählt bloß den richtigen Buchstaben .... es gibt welche, die rutschen besser - das O - und andere, die bleiben meist an Auge oder Nase hängen - das K.

    Egal, welchen Keks ihr nehmt - es macht einen Riesenspaß!

  666. Leonie Walter schrieb:

    Gute Erholung und viele tolle Ideen!
    Viele Grüße,
    Leonie Walter

  667. Dagmar schrieb:

    Liebe Zamyat,

    wünsche Dir fröhliches Auftanken! ..und bring - wie immer - viele gute Ideen mit!

  668. Marcus Koch schrieb:

    Hi, das scheint ja wirklich ein südländisches Idyll zu sein, wo Du gelandet bist. Lass es Dir gut gehen.
    Gruß,
    Marcus

  669. Marcus Koch schrieb:

    Guten Morgen,

    einerseits könnte man sagen: Man muss die Seminare nehmen, so wie sie fallen. :-) Andererseits bringt einen das allerdings auch an körperliche und organisatorische Grenzen.

    Ich habe erfahren, dass manche Institute und Organisationen doch flexibler sind, als das der erste Eindruck zulassen würde.
    Will sagen: Wenn ich mir Zeit zwischen den Seminaren erlaube und dann einen angefragten Termin als "gebucht" melde, geht mir in aller Regel das Seminar nicht verloren, sondern es findet sich dann doch irgendwie ein Alternativtermin.
    Das tut dem eigenen Kräftehaushalt gut.
    Dennoch braucht es eine gute Organisation und Weitblick, um rechtzeitig kleine Zeitfenster für eine frühzeitige Planung zu nutzen.
    Bei mir sind die Monate Oktober bis Dez oft sehr voll, so dass ich mir einen Plan ins Arbeitszimmer hänge, der mir einen großen Überblick gibt.
    Ökonomisch wird es dann auch, wenn es gelingt, ein Seminarkonzept öfter zu verkaufen. Das reduziert zwar die Vorbereitung, aber der eigentliche Körpereinsatz bleibt natürlich.
    Fazit: Kleine Inseln der Ruhe sind wichtig und auch planbar.

    Gruß,
    Marcus Koch

  670. Leonie Walter schrieb:

    "(...) lege ich offensichtlich innerlich einen Schalter um" - das ist auch meine Beobachtung. "Urlaub zu Hause" würde bei mir leider nicht klappen. Es ist wie Du schreibst: Der normale Alltag geht zu Hause weiter. Abschalten daheim ist fast unmöglich.

    Urlaub wird daher bei uns frühzeitig geplant und gebucht, damit wir auch wirklich wegfahren und welchen haben!

    Danke für Deine ausführlichen Schilderungen und auch die Tipps... Sicherlich für viele eine wertvolle Anregung. Viele Grüße!

  671. Marcus Koch schrieb:

    Guten Morgen,
    sicher ist es ein Teil des Freiberuflerdaseins, die Trennung von privat und geschäftlich "sauber" zu halten.
    Was ich meine ist: Wenn da in der privaten Wohnung das Büro integriert ist, kann ich zwar wohl die Tür schließen und die Arbeit (die es ja immer gibt) nicht sehen, aber das Wissen um die Arbeit ist dennoch da.

    Dennoch glaube ich, dass ich mich daheim gut entspannen kann.
    Zwar habe ich das noch nie 14 Tage am Stück gemacht, aber ich genieße es an langen WE oder Brückentagen, hier zu sein, keine Pläne zu haben, einfach so mal zu schauen, wonach mir ist.
    Glücklicherweise habe ich keinen TV, vor dem ich dann sinnlos abhängen könnte. :-)
    Ich empfinde es aber als den größten Luxus überhaupt, sich mitten am Tag mal auf ein Schläfchen hinlegen zu können (ein Bekannter sagte mal: Das kannst du nicht machen, es gibt doch immer was zu tun!). Richtig, aber das kann auch noch später erledigt werden.
    Nett kochen, einen spannenden DVD FILM schauen, auf dem Balkon werkeln .... all diese Dinge finde ich superentspannend, zumal sie einen schönen Gegenpol zu der Arbeit mit und an Menschen geben. Kann dann gut mit mir alleine sein. :-)

    Soweit meine Gedanken.

    Gruß,
    Marcus

  672. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Leonie,

    ja, da sind wir uns wohl ähnlich. Und ich plane meine Urlaube schon zum Jahresanfang fest ein und buche sie auch schon sehr früh. Der Urlaub zu Hause war glücklicherweise nicht alternativ, sondern zusätzlich zum Wegfahren. Ich fahre lieber Frühjahr und Herbst in den Süden, da ist es dann nicht zu heiß. Dachte nur, hier wäre es im Sommer doch auch nett- weit gefehlt. Es regnet in Strömen und mir ist kalt :-(

    Lieber Marcus,

    was du schreibst empfinde ich auch als die Vorteile des Home Office. Ich spare nicht nur Fahrtzeit und -Stress, sondern kann mich eben mittags zu meinem obligatorischen Mittagsschläfchen zurückziehen etc. Viele Punkte, die du erwähnst, schätze ich auch.

    Nur hat das für mich (für mich!!) eben nichts mit dem grundsätzlichen Urlaubsgefühl zu tun, diesem totalen Abschalten, was ich dringend brauche. Da habe ich einfach einen riesigen Unterschied bemerkt zu dem, wie es mir im Mai in der Türkei ging (drei Wochen reine Wonne!) und wie es mir jetzt hier ging. Obwohl ich NICHT gearbeitet habe und auch nicht groß dran gedacht habe. Es ist einfach ein anderer innerer Zustand. Aber das ist wahrscheinlich bei jedem Menschen anders- und jeder muss es für sich ausprobieren.

  673. Silke schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    also bei mir ist es ähnlich wie von Ihnen beschrieben. Da mein Büro in meiner Wohnung ist und sich auch meinen privaten Briefkasten teilt, schalte ich spätestens beim Leeren nicht ab. Mittlerweile fahre ich weg, wenn ich mir Urlaub nehme. Das kann auch ein spontanes Wegfahren sein, schauen wo ich lande. Letztes Jahr kam so ein Wanderurlaub im Rheingau zustande, den ich sonst nie und nimmer dort gemacht hätte.
    1 - 3 Tage funktioniert Balkonien, wenn das Wetter mitspielt. Aber 1 - 2 Wochen? Seltsamerweise nicht, zumindest ohne Erholung und die ist ja so wichtig. Also, weg, ab und away!

    Viele Grüße,
    Silke

  674. Petra Manthey-Petersen schrieb:

    Hallo,
    also, ich mache die Erfahrung, dass ich zu Hause nicht wirklich länger ins Urlaubsgefühl komme. Die Tür zum Homeoffice (in dem auch privater Bürokram unterkommt)lacht mich an, die Ecken, die schon immer mal aufgeräumt werden wollten rufen nach mir, allein der Gang zum Postkasten hat was von "Alltagsgeschäft". Ich genieße es auch mal, einen Tag lang nix zu tun, aber ein richtig entspanntes Aus-allem-raus-Sein-Gefühl schon nach zwei Tagen bekomme ich nur, wenn ich wirklich wegfahre. Ich glaube, das hat wirklich was mit dem "Umschalt-Modus" zu tun. Andere Energien, anderes Tempo usw. an einem anderen Ort.
    Darum halte ich es mit dem Motto: lieber kurz aber raus. Und wenn ich zu Hause bleibe, nehme ich mir bewusst Dinge vor, die schon immer mal gemacht werden wollten. Dann muss ich nicht abwägen und ein vielleicht schlechtes Gewissen beruhigen :-).
    Viele Grüße
    Petra

  675. Elisabeth schrieb:

    Hallo

    Urlaub zuhause habe ich bereits mehrmals mit ziemlich kläglichem Erfolg versucht. Die Versuchung war zu gross, um Liegengebliebenes zu erledigen, mal noch schnell dieses und jenes zu machen und das Haus zu putzen.
    Eine Art Urlaub zuhause geling mir nunr dann, wann ich für 7 - 10 Tage faste. Da gönne ich mir dann den Mittagsschlaf mit der Wärmeflasche auf der Leber, da bin ich offen um Neues in mir selber und in meiner Umgebung zu entdecken, da habe ich die nötige Musse, auch wenn ich in meinen eigenen vier Wänden bin. Ein solcher "Fastenurlaub" hinterlässt ein grosses Gefühl der Befriedigung, des Erholtseins und des inneren Genährtseins.

    Gruss
    Elisabeth aus der Schweiz


  676. Barbara Steldinger schrieb:

    Hallo liebe Zamyat

    das ist ein interessantes Thema, das du beschreibst. Mir geht es ähnlich wie den Kollegen und Kolleginnen in den vorhergehenden Kommentaren. Mein Büro "zieht" mich, wenn ich zuhause bin. Zum Glück zieht es mich meistens freundlich, weil ich eben meine Arbeit sehr gerne und mit Freude mache.

    Aber zu hause urlauben funktioniert bei mir nicht. Ich wohne ja im Grünen,auf einer Halbinsel umgeben von Seen. Paradiesisch eigentlich. Ich kann Fahrrad fahren, Paddeln, stundenlang spazieren gehen.

    Das ist auch alles toll, aber zuhause bin ich sofort wieder im Betriebsmodus. Du schreibst, dass sich bei dir im Urlaub immer ein Schalter umlegt. Das habe ich auch beobachtet. Ich war zu einem Arbeitsurlaub einige Tage im Allgäu. Dort habe ich ein Seminar gehalten und auch Einzelcoachings gemacht. Trotzdem fühlte ich mich in einer ganzen anderen Energie, leicht und der ganze Krams, der zuhause an mir hängt, war weeeeiiiit weg. Die Perspektive vom Neunerköpfle runter war dabei sicher auch hilfreich :-). Danach war ich , trotz Arbeit, sogar erholt.

    Zuhause gönne ich mir als Kurzurlaub auch den Luxus, erst um 10 mit der Arbeit zu beginnen, Mittags gelegentlich zu ruhen und wenn das Wetter toll ist, meinen Laptop mit in den Garten zu nehmen und dort ganz gelassen zu arbeiten oder auch nicht. Allerdings hat sich leider eingeschlichen, dass ich nie vor Mitternacht ins Bett komme. Das darf sich wieder ändern.

    Interessant finde ich auch, dass du telefonisch privat und geschäftlich trennst. Funktioniert das denn?

    alles Liebe Barbara

  677. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Barbara,

    das mit dem Telefon habe ich erst seit diesem Urlaubsversuch konsequent eingeführt, dazu musste ich erst mal alle Freunde auf die private Nummer umpolen.

    Ich finde das ungeheuer praktisch, bei dem zentralen Telefon höre ich es an den unterschiedlichen Klingeltönen und ansonsten habe ich ein privates schnurloses Telefon und ein berufliches.
    Dann nehme ich nur das mit in einen anderen Raum oder auf den Balkon, das ich hören will.

    Also in meiner Freizeit nur das private und wenn ich bei schönem Wetter auf dem Balkon arbeite, das berufliche.

    Ich will abends nach 20 Uhr mit niemandem mehr über Arbeit reden- ich habe ja einen AB und das kann dann auch bis zum nächsten Tag warten :-).

    Von daher kann ich es nur empfehlen.

  678. Silke schrieb:

    Wunderbar kreativ und verständlich:-)!

  679. Sibylle schrieb:

    Einfach genial.

  680. Verena schrieb:

    Selten so eine wunderbare Erklärung gelesen, vielen Dank!

  681. Helga schrieb:

    Klasse, dieser Peter hat wirkliche Sach und Fachkompetenz. Genial!!!!

  682. Annja Weinberger schrieb:

    Da sag ich doch drei mal Danke an den technischen Fortschritt und untermüdliche Tüftler, die sowas tolles ausgeheckt haben. Den sprechenden Kuli will ich auch haben. Danke für den tollen Tipp samt Selbstversuch, liebe Zamyat.

  683. Gerd Rainer Verhoek schrieb:

    Hallo Zamyat, ein Lebenszeichen!
    Ich hoffe, dass es dir gut geht!

    Herzliche Grüße
    Rainer

  684. Dagmar schrieb:

    LLiebe Zamyat,

    danke für diesen tollen Tipp. Dieser Stift ist wirklich ein Fortschritt gegenüber dem Stift, der mich noch von ca. 1.5 Jahren verblüfft hat. ( Habe darüber auch auf meinem früheren Blog (Livingflow) im September 2010 geschrieben.)
    Damals war ich froh, auch draußen bei prallem Sonnenschein digital arbeiten zu können und die Dinge ( meist Mind-Maps oder auch Skizzen) auf dem Rechner speichern zu können und dann auch ins Netz hochladen.

    Der Stift, der mit uns spricht ( und hoffentlich nicht so entsetzlich viel Equipment braucht) das finde ich so was von interaktiv und damit die Kreativität anregend. 

    Ja - genauso wie Annja schreibt: ich will den Stift auch haben.
    Mächtig froh war ich ja schon, meinen "Dragon" (Spracherkennungssoftware) seit Februar als meine 'Sekretärin' zu haben, die sämtliche Diktate fast fehlerfrei in Dokumente umsetzt. Vorausgesetzt, ich spreche deutlich. Aber dieser Stigt hier ist noch mal eine Steigerung, man kann ihn mitnehmen.

    Ich finde aber auch phantastisch, wie viel Technik auf immer weniger Raum untergebracht werden kann.
    Ja, das scheint ein kluger Stift zu sein. Und die Tonqualität, die ich durch Dein Experiment zu hören bekomme finde ich okay. Was will man mehr.....

    Danke noch mal fürs Berichten.

    Wünsche Dir ein sonniges Wochenende.

  685. Nicole Tomberg schrieb:

    Hallo,
    das ist ja eine tolle Sache, wow!
    Lieben Gruß von Nicole

  686. Nicole Tomberg schrieb:

    Das ist ja irre, liebe Grüße von der Nicole

  687. Sabine Heß schrieb:

    Liebe Zamyat,

    nun ist er also vorbei, mein Urlaub zuhause. Hier eine versuchte Bilanz (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
    + Der Wiedereinstieg ist leichter als sonst, habe mich auf das Büro heute gefreut.
    - Das zeigt auch, dass ich nicht "weit weg" war... Wie sich das auf die Erholung auswirkt, werde ich erst im Laufe der nächsten Wochen wirklich merken...

    + Gut gelungen ist es mir, vom Arbeiten abzuschalten. Sicher ist dies auch durch mein externes Büro geglückt, das ich ja seit April angemietet habe.
    + Auch die "Arbeiten" in der neuen Wohnung habe ich konsequent auf die erste Woche beschränkt.
    + Bestimmt war es auch sehr wichtig, wenigstens fünf Tage in die Uckermark zu fahren um einen "Schnitt" zu machen.
    + Habe endlich "Klein Venedig" hier in Berlin entdeckt - via Kanu, toll!
    + Hoffe mir die Ideen für Wochenend-Aktivitäten zu erhalten... Davon machen wir bisher nicht viele, "zu viel Arbeit" sagt der Kopf... Aber da ich weiß, dass es eine Prioritätenfrage ist...
    - Das Wetter war jetzt nicht so ganz zuträglich... Viele meiner Ideen haben wir verworfen, da sie in der Nässe nicht so prickelnd gewesen wären...
    - Von der zweiten Urlaubswoche habe ich wegen privater Feiern und der Vorbereitung auf die Schule zwei Tage "weg genommen" - dadurch war es insgesamt zu wenig echter Urlaub (eineinhalb Wochen).

    Unter dem Strich: Es war ein Versuch - auf einer Skala von 0 bis 10 bekommt er bei mir eine 6. Immerhin. Ich hatte schlimmere Befürchtungen... In einer kurzen Feriensituation kann ich es mir weiterhin vorstellen, da ging es besser als erwartet (langes WE oder 1 Woche). Der nächste längere Urlaub wird aber wieder außerhalb meiner Wohnung stattfinden...

    Liebe Grüße,
    Sabine

  688. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sabine,

    Danke für deinen Erfahrungsbericht! Er ähnelt in manchem ja meinem Erleben: besser als gedacht (weil: NICHT gearbeitet), aber doch noch nah am Alltag. Und das Wetter ist in unserem Land einfach kein zuverlässiger Kerl!

    Ebenso wie du hatte ich fest vor, diese kleinen Inseln ("Was unternehmen, was man sonst nicht macht, es gibt ja soo viel Schönes in der Nähe") weiter in meinem Berufsalltag zu integrieren.
    Hat in der 1. Woche noch geklappt, war also auch ein fließender Übergang. Bei den Präsenz-Seminarzeiten dann schon schwieriger und endgültig weg dann beim Online-Seminar. Da bin ich wieder erst abends spät aus dem Büro getorkelt (Home-Office, keine Kinder, die warten :-).

    Daher gut noch mal durch dich den Anschubs zu bekommen: "Da war doch was!" Diese Woche habe ich daher gleich wieder moderater geplant, mit privaten Treffen am hellichten Nachmittag etc.
    Oder jetzt mal schnell auf den Balkon, da gerade ein Sonnenstrahl, das unbekannte Wesen, sich über Lohmar verirrt hat.

  689. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    das ist eine gute Frage.
    Ich wünsche mir schon lange einen Ideenaufschreiber. Ich habe ständig irgendwelche Ideen für irgendwas, träume dann herum und schreibe es vielleicht irgendwo auf. Nein, ich schmiere es hin! Es müsste aber bitte sofort aus meinem Kopf in die richtige Form, gut redigiert, strukturiert und verkaufsfertig vorliegen. Das ist mit einem Mitarbeiter oder Assistenten nicht getan, denn der hat die Umsetzer-Aufgabe, dazu braucht er aber eine präzise Information über die Idee und die Aufgabe. Dazu habe ich aber gar keine Lust, weil ich ja schon die neue Idee habe. :-)
    Hinzu kommt, dass die Ideen sofort in die Umsetzung müssen, weil sie brandheiß und so was von aktuell sind. ;-)
    Umsetzer findet man ggf. ja schon auf dem Arbeitsmarkt, aber Ideenaufschreiber, die die Ideen aufschreiben, die man nachts um 0 Uhr im Bett, morgens im 5 Uhr im Bett, um 7 Uhr in der Dusche und tagsüber immer wieder auf dem Klo hat. Ich mag da gar nicht noch detaillierter werden...
    Wem kann man das zumuten? *seufz*
    Das kann nur ein virtuelles Dings sein. Bei uns fliegt hier ja überall WLan rum, da muss man doch was syncen können?! ;-)

    Lieben Gruß
    Sandra

  690. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hihi, von einem Rückeneincremer bis hin zu einem Ideenaufschreiber ist ja ein großer Sprung! Ha!

    Immerhin gibt es ein Tool, mit dem man in der Dusche Ideen aufschreiben kann, das man an die Wand pappt und mit einem wasserfesten Stift beschreiben kann.

    Aber das kommt der guten altmodischen Art nahe, eben überall Zettel liegen zu haben, wie das bei mir der Fall ist. Gerade an solchen Kreativ-Orten wie dem Bett und dem Bad.

    Ich persönlich pappe ja SOFORT alles in Mind Maps.
    Ich hatte auch mal ein "Scanner-Buch" (nach Barbra Sher)angelegt, wo ich auch alles hineinschrieb und malte, schön bunt und -Hauptsache, es steht erst mal wo.

    Vielleicht wäre der SmartPen für dich da auch hilfreich?

    Jedenfalls lässt sich mein Rückenschmierer einfacher herstellen :-)

  691. Marion schrieb:

    So genial. Ich habe herzhaft gelacht. Einfach nur genial!

  692. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ja, ich liebe Notizbücher, bunte Stifte und Zettel. Die liegen auch bei mir überall herum. In meinem nächsten Leben werde ich bestimmt ein Vertrieb für alle diese schönen Sachen. Ich schaue mir immer diese Notizbücher an und rufe: "Los, schreibt, dass es jemand versteht und schickt es an die Kunden und in die Welt!" :-)
    Dann entdeckte ich vor fast 2 Jahren den Smartpen, weil, ich dachte, dass er mein Problem löst. Nein, er hat es nicht. Denn ich hatte keine Freude an ihm. Er war nur einfarbig und mir war das zu langweilig. Ich brauche immer bunte Stifte. Manche Sachen, die ich geschrieben habe, konnte er dann nicht lesen und in Word umwandeln. Nein, er war nichts für mich. Mein kleiner Bruder nutzt ihn in Vorlesungen an der Uni, dafür ist er super. Dann habe ich mir Papershow gekauft. Eigentlich eher als Whiteboard-Ersatz, falls es mal sein muss, weil ich doch herkömmliche Whiteboards doof finde. Das hat so was von Schule! Hier konnte ich zwar Farben und Stiftstärken einstellen, aber es ist nicht das Gleiche. Trotz der ganzen Online-Sache bin ich hier wirklich retro. ;-)
    Ich werde einfach weiter nach Ordnungssystemen (igitt, was für ein Wort) für strukturfaule kreative Menschen suchen müssen. ;-) ... und vielleicht gibt es eines Tages auch einen "Ideenschreiber" für mich.
    Nehme aber jeden Buch-Tipp an, z.B. Barbra Sher.
    Lieben Gruß
    Sandra

  693. Barbara Steldinger schrieb:

    genial, ich hab Tränen gelacht. Das erinnert mich gut an meine Zeit als IT-Trainerin.Ich habe auch gerne solche sehr blumigen Bilder zur Hand gehabt um die Zusammenhänge klarer zu machen. Aber das hier ist so herrlich trockener Humor, chapeau, sag ich da bloß! liebe GRüße
    Barbara

  694. JTG_Rhetorik schrieb:

    Die Sandwich-Methode - danke, dass Sie meinen Tweet aufgenommen haben.

    In der Tag beginne ich den Tag damit etwas zu tun, was ich wirklich gerne erledige. Zum Beispiel Rechnungen schreiben, die Mahnungen kommen dann erst im Anschluß und zum Schluß vielleicht noch wieder ein neues Angebot.

    Fänge ich mit dem Angebot an, dann fehlte mich die Motivation, denn es bedeutet ja erst einmal Arbeit.

    Danke für diesen Beitrag.

    Judith TG

  695. Mike schrieb:

    Hallo Zamyat,
    aus meiner Sicht hat es nichts mit "alt" oder "neu" zu tun. Die Gründe sind, denke ich, viel simpler:

    Beide Themen sind sehr abstrakt. Nur wenige können sich darunter etwas vorstellen und niemand hat bei einem Begriff wie Suggestopädie ein Bild im Kopf (Für mich persönlich klingt der Begriff sogar abschreckend, obwohl ich einen Faible für effektive Lernmethoden habe)

    Außerdem geht's letztlich nur ums Ergebnis (z.B. schneller Lernen und so Zeit sparen, bessere Karrierechancen haben, mehr Anerkennung erhalten usw.). Es geht um das Vorher vs. Nachher (Lernen ist schwer vs. Lernen ist leicht und macht Spaß). Mit welcher Methodik diese Veränderung erzielt wird, ist dem Kunden mehr oder weniger egal.

    Meine Meinung: Wenn Du das Ergebnis bzw. die Veränderung in den Vordergrund rückst (anstatt der Methodik), und das Ganze mit einfachen, bildhaften Worten beschreibst, melden sich bestimmt mehr Leute an. (Und ich drücke Dir dafür die Daumen.)

    Viele Grüße,
    Mike

  696. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ich glaube, der Kommentar von Mike ist sehr hilfreich.
    Vielleicht das Thema beim nächsten Mal eher griffig als abstrakt zu formulieren wie
    "Neue Wege für effektiveres Lernen"
    oder "Effizientes Lernen für alle Teilnehmertypen"
    oder "Seminarthemen online vermitteln" ... geht bestimmt noch besser...
    oder "Der neue Trend: xxx"
    Die Leute müssen das Gefühl haben, sie verpassen was, wenn sie nicht hingehen.

    Viele Grüße,
    Leonie

  697. Gitte Härter schrieb:

    ... ich werfe noch zwei Gedanken rein:

    1. die Zielgruppen sind weniger: für Spiele interessieren sich die meisten, für Suggestopädie (wenn man überhaupt weiß, was es ist) schon weniger, für Online-Trainings deutlich weniger

    2. der Spaßfaktor auf einem Kongress: da wird man beschossen mit Infos und führt Gespräche und vermarktet sich selbst ... das ist anstrengend! Wie schön, zwischendurch eine Veranstaltung zu haben, wo man einfach Gaudi macht. Auch aus Eigennutz werden die Spielthemen sicherlich auf Kongressen lieber besucht. :-)

  698. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Mike und Leonie,

    DANKE! Manche Dinge muss man einfach 100 mal hören- oder eben einfach auch in einem anderen Zusammenhang denken. Natürlich habe ich schon mal was von "Nutzen" gehört :-). Werde entsprechend die Titel zukünftig ändern und konkreter formulieren.

    Hallo Gitte,

    ja, auch das verstehe ich gut- und für mich als Trainerin ist es auch viel leichter und weniger Stress, einen WS mit Spielen oder "Kreative Methoden zum Seminareinstieg" anzubieten.
    Ich hatte halt den missionarischen Eifer, diese Themen der Welt bekannt und schmackhaft zu machen. Aber dazu muss ich sie natürlich auch schmackhaft formulieren- siehe oben - wie ich ja u.a. in deinem Workshop zu Seminarausschreibungen gelernt habe :-).

    Danke euch allen!

  699. Iva Todorova schrieb:

    Hallo! Das kommt mir jetzt sooo passend! Ich bin gerade beim Formulieren des Themas für ein neuses Seminar und als mir nichts Neues oder Interessanteres einfiel, hab' ich mir gedacht: "Lies ein bißchen bei Zamyat... nur so für Inspiration, da fällt dir bestimmt was ein."
    Und hop, da bin ich rein und das erste, was ich lese, kommt gerade aufs Ziel!
    Also vielen Dank, Zamyat, und auch vielen Dank an allen! Sie haben mir sehr gute Tipps gegeben!

  700. Gitte Härter schrieb:

    ... das eine schließt ja das andere gar nicht aus! Mach halt ein Spielerisches Suggestopädie oder Spiele & Online-Geschichte draus. Das kann man doch wunderbar verquicken und so hast Du das beste aus zwei Welten. Alles nur eine Frage der Konzeption. :-)

  701. Iva Todorova schrieb:

    Hallo Zamyat!

    Mir geht es genauso mit der Tchnik und ich muß immer jemanden um Hilfe bitten.
    Aber ich finde es bewundertswert, daß Du trotzdem mit Humor darüber schreibst (oder mir scheint es so :)
    LG
    Iva

  702. Gitte Härter schrieb:

    ... für den letzten Absatz habe ich eine Lösung, weil ich das gerade selbst durch habe, mein Netbook von Müll zu befreien: setz Dich mit dem Netbook neben Deinen PC und google die einzelnen Programme. Dann siehst Du sofort, wofür das ist und ob es unnötiger Quark ist, den Du deinstallieren kannst.

    Und das mit dem USB-Stick müsste eigentlich schon gehen, auch das habe ich kürzlich selbst mit dem Office-Programm probiert: einfach ALLE Dateien von der CD auf den USB-Stick schaufeln und dann die Installationsroutine aufrufen.

  703. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Iva,

    Danke für die aufmunternden Worte :-).

    Hallo Gitte,

    ja Danke, das ist eine gute Idee die Programme zu googlen in meinem anderen Laptop. Mit dem USB Stick geht nicht, habe es mehrfach und mit unterschiedlichen probiert, habe aber jetzt ein externes CD-Laufwerk bestellt, müsste morgen kommen. Dann bin ich wieder einen Schritt weiter.
    Und E-Mail Konto ist nun eingerichtet, kann also mailen und twittern und bloggen. Nur fürs Schreiben ist der Editor halt blöd, daher will ich Word drauf installieren.
    Aber noch bin ich ja zu Hause, da brauche ich es nicht.

    Schreibst du noch gerne auf deinem Netbook? Fürs Bücher schreiben wäre es mir zu klein, mir soll es nur als Unterwegs-Kommunikation dienen.

  704. Gitte Härter schrieb:

    Es geht voran mit der Technik, Zamyat! Mich macht so auch immer ganz kirre, aber Schritt für Schritt wird man arbeitsfähig und wenn es denn mal läuft, ist alles für lange Zeit gut. :-)

    >>Schreibst du noch gerne auf deinem Netbook?

    Ja, ich reise ja selten, arbeite aber gerne im Café. Und seit ich das Netbook habe, konzipiere ich dort nicht nur, sondern schreibe tatsächlich eine ganze Menge dort: von Newsletterartikeln bis hin zu Buchtexten.

    Auf Dauer wäre mir der Bildschirm auch zu klein, aber so mal 1-2 Stunden finde ich es okay. Das Schwierigste war für mich am Anfang die popelkleine Tastatur, weil ich mit einer Hand immer die rechte Großtaste verfehlt habe (die ist bei meinem Netbook kleiner und weiter außen als normal). Aber daran habe ich mich erstaunlicherweise schnell gewöhnt, so dass es jetzt auch auf dem Netbook einwandfrei zackig mit dem 10-Finger-System geht.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald technisch alles im Griff hast!

  705. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    ja mit der Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, noch mehr für mich, ohne Maus zu arbeiten. Zumal das Touchpad sehr empfindlich ist und oft etwas als "Klick" bewertet, was nicht so gemeint war.

    Habe nun für den Übergang Office Libre installiert, damit kann ich auch schon vernünftige Texte schreiben :-).

    Es geht voran!

    P.S. Warum ich jetzt als "Spam-Orakel" Brikett drunter stehen habe, wo ich so ein schönes schneeweißes Netbook habe? Wie beim Ying und Yang-Zeichen: das Gegenteil. (Spaß am Morgen)

  706. Silke Bicker schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    ich beginne den Arbeitstag mit dem Stellen meines Büroweckers: nach 90 Min. klingeln. Dann setze ich mich an die Aufgabe, die oberste Priorität hat. Gehört sie nicht zu einem größeren Projekt sondern lässt sich schnell durchziehen, beende ich sie bevor andere Aufgaben drankommen. Klingelt der Wecker mittendrin, stehe ich auf, mache 1/4 h Pause, bewege mich und stelle in dann auf weitere 90 Min. ein. Arbeite weiter an ihr.
    Bei größeren Projekten läuft der übliche Bürokram ja weiter. Angebote, Rechnungen schreiben, Veranstaltungen geben, etc. Dann erstelle ich mir einen Stundenplan. Ja, genau, wie in der Schule früher! Sport kommt darin vor, die Projektzeit, der übliche Kladderadatsch "Büro normal". E-Mails checke ich nicht vor 12 h und i. d. R. nur 2 x pro Tag. Das reicht meist völlig.

    Grüße,
    Silke

  707. Zamyat M. Klein schrieb:

    Oh alle Hochachtung! Diese Disziplin fürs E-Mail checken! Dazu bin ich meist leider zu neugierig :-).
    Ansonsten bevorzuge ich ja auch das wichtigste Projekt zuerst.

    Den Wecker für die Bewegungs-Pause, das will ich mir abgucken. Ich habe auf dem PC so ein Timerle, das fürchterlich rappelt und dabei witzig auf dem Bildschirm erscheint. Habe ich bislang aber nur für Termine gestellt.

    Zukünftig also auch für Pausen. Und nach 90 Minuten mache ich in Seminaren auch immer Pause, wieso nicht bei mir im Büro?

    Danke für die Erinnerung!

  708. Zamyat M. Klein schrieb:

    Dieser Film passt sehr gut zum Thema "Aufräumen"! (natürlich auch heute über Twitter gefunden)
    Den würde ich mir auch gerne mal ausleihen, auch wenn es glücklicherweise bei mir nicht soo aussieht :-.

    http://www.youtube.com/watch?v=IzC7MAiN8oA&feature=youtu.be






  709. Marcus Koch schrieb:

    Hallo,

    im Grunde kann ich meinen "Vorschreibern" gut anschließen, möchte aber dennoch zwei weitere Argumente in die Waagschale werfen.

    Auch wenn bei uns Suggestopäden der Begriff Suggestopädie gut und klar besetzt ist, ist er das bei Menschen, die das erste Mal davon hören, nicht. Oft habe ich jetzt schon gehört, dass suggestopädisch Trainierende, den Titel erst im Untertitel oder sogar gar nicht präsentieren, um die abschreckende Wirkung zu vermeiden.

    Zweiter Gedanke: Bei einem LH-Seminar "Multimedial und kommunikativ", einer Mischung aus Präsenzphasen und Sprachlabor, habe ich die tolle Erfahrung gemacht, dass die TN viel mehr Präsenz wollten als Technik.
    Zum einen haben sie hier einen Unterricht erfahren, der ansprechend und effektiv war, und zum anderen war ein Argument: Wir sitzen den ganzen Tag vor dem PC, warum also auch in unserer Freizeit?
    Irgendwie leuchtete das ein.
    Will sagen: PC-Kurse sind wohl nicht für alle Lerner gleichermaßen geeignet ... ich selbst müsste mich - bei aller Flexibilität - sehr disziplinieren, mein Pensum dort regelmäßig zu bearbeiten.

    Soweit ein paar Gedanken von mir.

    Gruß,
    Marcus

  710. Silke Rische schrieb:

    Was machen wir mit all den Büchern? Diese Frage stellt sich bei uns ganz aktuell, da wir Ende des Jahres umziehen werden und schon teilweise beginnen mit dem Aussortieren.

    Über amazon habe ich auch schon verkauft. Aber noch besser finde ich momox. Dort verkauft man nicht direkt an den Endkunden, sondern an einen Vermittler. Vorher prüfen, wieviel z.Z. für die Bücher geboten werden und dann eine Komplettlieferung abschicken (portofrei). Klappt sehr gut und ich bin immer wieder überrascht, wieviel manches "Schätzchen" noch wert ist. So haben wir uns schon von vielen Büchern getrennt - aber es sind immer noch soooo viele übrig, die wir nicht missen möchten.

    Buch ist eben immer noch Buch und nicht vergleichbar mit E-Book. Da bin ich ganz altmodisch !!!


    Gruß an alle Leseratten, die in Zamyats Blog unterwegs sind, von


    Silke Rische

  711. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich mache das ebenso: ich verkaufe Fachbücher bei Amazon und manchmal auch Romane. Die müssen aber schon superaktuell sein, sonst gibt es hunderte und der Preis ist geschenkt. Eine Freundin schlug vor, einfach mal bei Momox.de oder .com (?) reinzuschauen und dort die Bücher zu verkaufen. Da macht es dann die Menge und sie holen es ab. Werde ich mal probieren. Ich brauche nämlich Platz. :-)
    Dann finde ich die Aktion gut, die der Lions-Club hier immer wieder startet: Sie holen Bücher ab und veranstalten Bücherflohmärkte und der Erlös ist für einen guten Zweck.
    Bücher, die ich schön fand, aber nicht so eindrucksvoll, dass sie bleiben dürfen, von denen ich glaube, dass sie zu Freundinnen passen, verschenke ich dann auch mal. (Hier muss dieser schöne Schachtelsatz stehen!)
    Altpapier ist aber tabu. Nein, das geht nicht.

    Liebe Grüße
    Sandra

  712. calceola schrieb:

    Die Tauschbörsen sind nicht sonderlich kompliziert wie ich finde, aber okay das ist jedem überlassen.

    Alternativ kann frau auch ihre Bücher in die Freiheit entlassen ->bookcrossing.com eine schöne Idee wie ich finde.

    Oder einfach an Leute verschicken von denen man denkt das das jeweilige Buch dort gut aufgehoben ist. Einfach so als Überraschung ohne großes Brimbamborium(ich darf in diesem Zusammenhang an eine schöne Marketingidee von Seth Godin erinnern. Ich habe ein Buch von ihm vorbestellt und mich bei ihm registriert, als das Buch rauskam, wurde mir kurz nach dem Ersten ein Zweites geliefert mit einem Briefchen von Seth, ich solle dieses "freie" Exemplar doch an jemanden senden der damit etwas anzufangen weiss, damit sich seine Idee schneller verbreitet).

    Tatsächlich sind mir Bücher nicht heilig, ich mag sie sehr gern, aber zu 98% wären sie ersetzbar würde ich sie verlieren.

    Alternativ, wenn es ausreichend viele sind: http://www.stylinrooms.de/einrichten-kreativ-diy/news/article//selber-machen-buecher-the.html

  713. PrinzHessin schrieb:

    Verkaufen ist mir zu aufwändig, wenn es sich um wirklich gute, aktuelle Sachen handelt gebe ich sie gerne in der Stadtbibliothek ab, weil diese dort einer großen Menge von Leuten noch von Nutzen sind. Ansonsten dann eher Oxfam oder eben in einen der Bücherschränke.

  714. Sonja Tomaskovic schrieb:

    Ich habe schon über Amazon Bücher verkauft. Ist leider auch aufwändig. Jetzt habe ich den Trade-In-Service von Amazon getestet. Amazon kauft gebrauchte Bücher quasi zurück, man erhält eine Gutschrift für die Bücher und kann damit andere Bücher kaufen. Problem dabei ist, dass Amazon nicht alle Bücher annimmt.

    Eine andere Möglichkeit ist die Spende an die örtliche Bücherei. Außerdem gibt es bei uns ein Haus der Familie, das in seinem Foyer einige Regale hat. Dort kann man Bücher spenden (wenn die Regale frei sind), andere Interessenten nehmen die mit und hinterlassen eine kleine Geldspende.

  715. Sonja Tomaskovic schrieb:

    Oh je, da kann ich wirklich mit Ihnen mitfühlen. Keine schöne Erfahrung.

    Da ich Mitte Oktober einen Termin in München wahrnehmen muss, habe ich auch schon mit dem Gedanken gespielt, lieber die Bahn zu nehmen als mit dem Auto zu fahren. Immerhin sind es von hier bis nach München mit dem Auto gute drei Stunden, wenn ich dann noch mein Ziel in irgendeinem Vorort von München suchen muss, wahrscheinlich eher vier Stunden. Aber nach Ihrer Geschichte bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die Bahn die bessere Alternative wäre.

    Vielleicht noch schnell einen Billigflug buchen?

  716. Paul Brühl schrieb:

    Die Bahn macht keine Unterschiede mehr, nicht zwischen den Buchungs-"Klassen", höchstens noch zwischen Kunden und sich selbst. Das habe auch ich zahllose Male erlebt. Service und Kompetenz??? Was ist das denn? Die DB kennt nur Ihr eigenes Interesse und setzt dieses rücksichtslos durch, außer, es geht nicht mehr anders. Bis zum Go Down. Anyday. Denke, hier helfen auch keine Analysen und Seminare mehr.
    Die Arroganz der vergangenen Macht ist zu groß.

    Und da gibt es tatsächlich noch Leute die auf die Bahn schwören.

    So jedenfalls werden es langfristig immer weniger Freunde. Die heute noch Begeisterten werden überraschend schnell zu Gegnern, schneller als zu verharrenden, gleichgültigen Erduldern.

    Ihnen Frau Zamyat gute Besserung.

  717. Iva Todorova schrieb:

    Hallo, Zamyat!

    Die von Dir bescriebene Methode finde ich sehr interessant. Die hat mich auch an eine Methode erinnert, die ich mehrmals verwendet habe. Im Prinzip hat sie die gleichen Ziele und Verlauf - nur anstatt von Gegenständen verwende ich Werbung Postkarten, die ich mir immer von Restaurants und Kinos sammle. Je verschiedener die Postkarten, desto besser, um verschiedene Assoziationen bei den TN auszulösen.

    Viele Grüße!
    Iva

  718. Sandra Dirks schrieb:

    Merhhhaaaabbbaaahihihihigigglegiggle,

    es tut mir Leid, aber ich muss mich gerade kaputtlachen. Das klingt so gut, dass ich versucht bin, irgendwie in Kontakt mit dem Engländer zu kommen, um ihn zu bitten, uns lustige Youtube-Videos zu erstellen.
    Also diese Rücken-Robbe-Nummer: köstlich! :-)
    Das ist ja pure Logistik!
    Bitte erhol' Dich gut!
    Ganz liebe Grüße in die Sonne
    Sandra

  719. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hei Sandra,

    du darfst gerne lachen, dazu schreib ich das doch!
    Und natürlich auch als Eigentherapie- mit Humor sind schwierige Situationen allemal besser zu bewältigen.

    Leider bin ich seit diesem ersten Versuch nicht mehr ins Meer gekommen. Gestern Regen und Sturm- und die Nachmittagsruhe habe ich irgendwie "verpennt".

    Heute sah es dann von der Nähe doch zu gefährlich aus - und ich muss mir ja nicht mit Gewalt noch was Weiteres zerren oder brechen.

    Aber morgen Mittag kommt Jürgen hier in der Pension vorbei- und zu zweit (er und seine Frau) werden sie mich dann ins Meer zerren- und vor allem auch wieder rausholen. Vielleicht finde ich ja jemanden, der das zwar nicht filmt, aber wenigstens auf dem Foto festhält :-) für dich.

    Es folgen noch weitere Berichte- auch positive- :-) von Hilfsbereitschaft und kreativen komischen Lösungen.

    Und wenn ich mal wieder das "Spam-Orakel" anschaue, passt es ja mal wieder granidos: "robbt"- ja ich robbe ins Meer und wieder raus...

  720. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich halte auch gar nichts von diesen Eso-Deutereien. Ich habe einige Jahre aus diesem Grund nur Weiterbildungen zu den Themen Comedy, Theater und Literatur gemacht, weil mir das ganze weichgespülte Eso-Ding dermaßen auf den Keks ging. Nun gut, das war mir ganz recht. :-) Aber die eine oder andere methodische Weiterbildung würde mich vielleicht in den nächsten Jahren doch noch interessieren. Aber da sind sie dann wieder, die Ober-Esos!
    Das ist jetzt sehr mutig, das einfach so offen zu schreiben, aber ich habe schon mal drüber nachgedacht, ob sich meine bisherigen Erfahrungen vielleicht als Stand-up-Comedy-Nummer vermarkten lassen.
    Wenn ich Menschen davon erzähle, dann liegen die nämlich meistens unter dem Tisch vor Lachen.
    Eine kleine Kostprobe:
    "Sandra, also ich kann Dich gar nicht einschätzen!" - "So?" - "Nun ja, also, also nun, bist Du nun rund oder eckig?" - "Hä? Guck mich doch an! Wie sehe ich denn aus? Hm?" - "Oh nein, öhm so habe ich das nicht gemeint. Also, da ist noch was?" - "Hm?" - "Nun, also das ist so: Du hast einen großen runden Kettenanhänger, aber einen Ring mit einem quadratischen Aufsatz." - "Bitte was?" - "Ja, das ist für mich nicht rund!" - schaut auf ihren Ring: "Ja, der ist quadratisch, aber in der gleichen Farbe. Und wo ist jetzt Dein Problem?" - "Nein, Du hast vielleicht das Problem mit der Identität. Das sagt ja etwas aus." --> Sandra läuft die Galle über. Im Comic würde jetzt kleine schwarze Rauchwölkchen aufsteigen.
    Aber das muss ich nie erzählen, weil zu diesem Zeitpunkt alle lachend auf dem Boden liegen. Also, sollte ich das wirklich mal als Comedy anbieten, dann werde ich unbedingt sofort weitere Veranstaltungen mit hohe Eso-Deutungsdichte buchen, damit mir die Themen nicht ausgehen. Pruuust!
    Schönen Urlaub noch! :-)
    Liebe Grüße
    Sandra

  721. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hei Sandra,

    ja ein köstliches Beispiel- Danke!

    Nur damit kein Missverständnis entsteht bei anderen Lesern. Ich habe nichts gegen ernsthafte Esoterik (das war ja ursprünglich mal kein Schimpfwort- und drum habe ich es auch liebevoll "Eso" genannt) - oder gegen Menschen, die auf einem spirituellen Weg sind.
    Das hat für mich gar nichts damit zu tun.

    Mein Beitrag bezieht sich auf eine oberflächliche und oft nur angelesene Sicht, Schlaumeierei, ungefragte Rat-Schläge etc., die man aber irre häufig findet. Und was sich eben als Esoterik verbrämt.
    Oft sind das auch Menschen, die sich einen hemmungslosen Mix aus x verschiedenen Richtungen zusammengebraut haben und nach Belieben durchschütteln. Ein bisschen Astrologie (wofür man auch für ein ernsthaftes Studium Jahre braucht), ein bisschen "Krankheit als Weg", Farblehre und Feng Shui, vielleicht noch ein wenig Pendeln und ich weiß nicht was. Alles für sich genommen völlig in Ordung- wenn man es denn für sich selbst praktiziert oder nur auf Anfrage seine Weisheiten weitergibt.

  722. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ja, auch da stimme ich Dir zu.
    Es ist anders, wenn man auf die "Ernsthaften" trifft.
    Es sind dann auch eher die Leisen...;-)

    Lieben Gruß
    Sandra

  723. Leonie Walter schrieb:

    Das klingt doch toll! Dann genieß noch die Zeit!
    LG Leonie

  724. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,
    sehr schöne Urlaubsfotos! So wie ich Deine Einträge lese, konntest Du den Urlaub trotz aller Einschränkungen genießen. Willkommen zurück in Deutschland :-)

    LG Leonie

  725. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Leonie,

    Danke für deine Willkommensgrüße. Ich zittere mich gerade noch ein bisschen warm... :-)

    LG
    Zamyat

  726. Rheumatologe schrieb:

    HWI - dummerweise gleichzeitig Harnwegsinfekt und Hinterwandinfarkt.

  727. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    mutig, mich zu fragen, ob ich mitmache, denn meine Zeit im WH brachte erst als AG, dann als GmbH viele Beispiele, bedeutet: totaler Aküfi! :-)
    Wenn man als Azubi in einem WH seine Ausbildung in der DOB gemacht hat, dann kann man als MA später auch in den Bereichen KIKO und HAKA gut eingesetzt werden. Die TW bietet immer viel Info über die Ware. In WSV/SSV muss man mit der SWA zusammenarbeiten. Alle Artikel eines Sortiments wurden vom ZE eingekauft und sind im WWS erfasst. Am besten erfasst man die EAN, die auch immer die BBN enthält. Wenn es gut läuft, dann funktioniert das System mit der ABE, manche Artikel müssen zusätzlich mit dem MOBIDA erfasst werden. Wenn der BP (BZP) erreicht ist, wird nachgeordert. Dann wird die BM ausgeliefert. Das Wichtigste ist, dass man jeden Monat einen Überblick über den PEP bekommt. Der AL macht sich immer Gedanken um die LUG und die ID. Einen genauen Überblick erhält er aber im BAB. Die PE hat ihn als TN zu einem Training eingeladen, mit dem Thema "GTD". Der PL behält die VB im Blick, die PA die ZERF und die PE schult die MA. Der GF wird heutzutage auch oft als CEO bezeichnet.
    Mittlerweile gibt es auch eine Abteilung für DIY.
    Statt aufs WC gehen die MA im WH auf 17. Manche MA gehen aber auch mehrmals am Tag auf 15.
    O.k.?
    Mehr fällt mir gerade nicht ein.

    LG
    Sandra :-) :-) :-)

    P.S.
    PPP ist Polypropylenfolie oder so?

  728. Zamyat M. Klein schrieb:

    Mal sehen, ob ich diesmal an meinem eigenen Spam-Schutz vorbeikomme. Eben ist es mir nicht gelungen, als ich schon auf den Rheumatologen antworten wollte.

    Wow! Das ist ja ne Menge.... und die Hälfte davon verstehe ich nicht.
    Aber zumindest hast du mich noch mal auf die Sprünge gebracht, dass mir aus der Trainings-Szene weitere Abkürzungen einfallen:

    TN
    AB
    PP (Pinkel-Pause:-)
    PEP
    EA
    AG

    Da das ja ein Ratespiel sein soll (da du nix erklärt hast), versuche ich mich mal mit einigen deiner:

    WH = Warenhaus?
    MA = Mitarbeiter bekomme ich grad noch hin
    PE und GF bekomme ich auch noch hin, aber das wärs.

    Klärst du uns später noch auf?

  729. Brita Dose schrieb:

    Na, Frau Dirks hat wieder alle Rekorde gebrochen!
    Ich hab auch noch einen, erinnert Ihr Euch?

    DbddhkP uakkU.

    Auflösung folgt morgen :o)

  730. Sandra Dirks schrieb:

    Jawoll, dann will ich mal aufklären :-)

    WH Warenhaus
    AG Aktiengesellschaft
    GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
    Azubi Auszubildender
    MA Mitarbeiter
    DOB Damenoberbekleidung
    HAKA Herrenabteilung - Knabenabteilung: Sehr alte Bezeichnung, hält sich aber heute für Herrenkleidung
    KIKO Kinderkonfektion
    TW Fachzeitschrift "Textilwirtschaft"
    WSV/SSV Winter-/Sommerschlussverkauf
    SWA Schauwerbeabteilung, heute oft VM - Visuelles Marketing
    ZE Zentraleinkauf
    WWS Warenwirtschaftssystem
    EAN Europäische Artikelnummerierung
    BBN(r) Bundeseinheitliche Betriebsnummer
    ABE Automatische Bestellermittlung
    MOBIDA Mobiles Datenerfassungsgerät
    BP (PZP) Bestellpunkt (Bestellzeitpunkt)
    BM Bestellmenge
    PEP Personaleinsatzplanung
    AL Abteilungsleiter
    LUG Lagerumschlagsgeschwindigkeit
    ID Inventurdifferenz
    BAB Betriebsabrechnungsbogen
    PE Personalentwicklung
    TN Teilnehmer
    GTD Getting-Things-Done -- > Hier habe ich geschummelt, das habe ich gestern selbst erst kapiert. :-) Irgendein Trainerkollege bietet das als Seminar an. Aha...
    PL Personalleiter
    VB Vollbeschäftigte (Einheit zur Berechnung des Personalbedarfs)
    PA Personalabteilung
    ZERF Zeiterfassung
    GF Geschäftsfüher
    CEO Chief Executive Officer
    DIY Do-it-Yourself -- Das war mir bis vor ein paar Wochen auch noch nicht klar. Ist ja ein Trend. Klingt aber auch besser, als "Bastelabteilung" :-)
    17 Klo
    15 Raucherpause

    Habe ich etwas vergessen? Oha, selbst nach so langer Zeit sind mir die Begriffe noch geläufig. Es gibt noch mehr und zusammen mit den Nummern und dem Fachwissen hat man schon fast eine Geheimsprache. :-)
    Ich bin in Frankreich immer wieder erstaunt, die scheinen noch mehr Abkürzungen zu haben und dann machen sie aus den Sachen auch noch Verben. Da wird es dann ganz verrückt. ;-) Mist, mir ist das Beispiel entfallen.
    Liebe Grüße und ein schönes WE ;-)
    Sandra

    @Brita Dose
    dbddhkp ist doof bleibt doof, da helfen keine Pillen? Aber auf das andere Dings bin ich gespannt. :-)

  731. Brita Dose schrieb:

    Dann will ich 'mal auflösen:

    @Sandra Dirks: der Anfang ist schon richtig:
    uakkU heißt: und auch keine kalten Umschläge :o)

    Liebe Grüße

    Brita

  732. Brita Dose schrieb:

    ... übrigens CD heißt wohl: Compact Disk?

    Mit GTD hatte ich mich vor einiger Zeit beschäftigt.
    WH hätte ich mit Wohnheim übersetzt :o)

    LG Brita

  733. Sandra Dirks schrieb:

    Und auch keine kalten Umschläge?
    Wann sagt man denn das? ;-)

    GTD ist vielleicht auch für mich mal eine gute Idee. Werde das mal verfolgen.
    Gibt es da einen Buchtipp?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Sandra Dirks

  734. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Sandra,

    ja klar gibt es Bücher zu GTD: David Allen, Wie ich die Dinge geregelt kriege.

    Aber offengestanden fand ich das System nicht vereinfachend, sondern total kompliziert. Habe es brav begonnen (wie ich das ja immer mache) und mich mit unendlich vielen Mappen und Listen rumgeschlagen- und bin dann zu meinem alten System mit Mind Maps und Classei Mappen zurück gekehrt, das ich einfach viel übersichtlicher finde.

    Aber du kannst es natürlich ausprobieren, es gibt auch Webseiten dazu mit Tipps....

  735. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach, ich muss meine Abkürzungen ja auch noch aufklären:

    TN = Teilnehmer
    AB = Arbeitsblatt oder Arbeitsboge
    PP (Pinkel-Pause:-)
    PEP = Persönlicher Entwicklungsplan oder Persönlicher Erfolgsplan
    EA = Einzelarbeit
    AG = Arbeitsgruppen

    Soweit aus dem Trainingsbereich...

  736. Silke Bicker schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    morgens benötige ich erstmal eine kalte Dusche, danach Tee und Frühstück. Im Notfall darf es auch ein guter Kaffee sein. Mein Homeoffice betrete ich erst nach einem ca. 20-minütigen Spaziergang an der frischen Luft. Bei Eisregen - Spikes unter die Schuhe und ab nach draußen.
    Im Winter darf die Kanne Tee auf dem Stövchen links neben mir auf dem Schreibtisch nicht fehlen. Zieht ab der Mittagszeit dort ein. In der Winterzeit habe ich 2 h Mittagspause, die ich größtenteils draußen verbringe - Frischluftfanatikerin:-). Dafür arbeite ich abends gerne länger, dann stört die Dunkelheit überhaupt nicht.

    Grüße,
    S. Bicker

  737. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Bicker,

    das finde ich toll, morgens als erstes mal raus. Das klappt bei mir nur im Urlaub, wo ich eben am Strand Yoga mache.
    Es gab mal ne Zeit, da bin ich jeden Morgen um 6 Uhr mit einer Nachbarin durch die Landschaft gewalkt. Leider ist sie abgesprungen, und alleine traue ich mich im Dunkeln nicht mehr durch den Wald :-). Und im Moment ist ja leider nix mit laufen, da ich nur paar Schritte mit Krücken laufen kann. Aber im Frühjahr...

    Schönen Feiertag noch
    Zamyat M. Klein

  738. Angela Braun schrieb:

    Hallo Zamyat!

    So wie Morgenrituale den Grundstein für den Tag legen (morgens Hetze = den ganzen Tag Hektik), so sind Abendrituale die Basis für einen guten Start in den Feierabend. Oder natürlich Tagesrückblicke ein guter Einstieg in einen erholsamen Schlaf.

    Der erste Gedanke zum Abendritual war bei mir auch spontan: Wecker stellen, z.B. auf 30 Min vor Aufbruch in den Feierabend oder zum Abendtermin. Dann in 10-15 Minuten den aktuellen Arbeitsschritt zum Abschluss bringen und in weiteren 10-15 Minuten alles vom Schreibtisch entfernen, was es zum durchstarten am anderen Morgen nicht braucht.

    Mein Ritual vor dem Einschlafen ist magisch: Ich schreibe Tagebuch, halte Rückschau, was ich über den Tag alles gemacht und erlebt habe und insbesondere halte ich meine kleinen und grossen Erfolge des Tages fest. Am Ende des Eintrags notiere ich mir, was ich am nächsten Tag in welcher Reihe anpacken will.
    Dann schlafe ich befreit von kreisenden Gedanken ein, weil alles Wichtige auf dem Papier steht.
    Und magischerweise ist am anderen Abend alles abgehakt, was ich am Vorabend zur Erledigung notiert hatte, ohne Stress oder Zeitmangel. Einfach magisch eben …

    Auf dass Sie bald wieder auf den Beinen sind!

    Angela

  739. Armin schrieb:

    Hallo Zamyat,

    nach dem Essen einen Spaziergang einzulegen, ist ein schönes Ritual (hab ich aus einem Ayurveda-Buch).

    Schöne Grüße

    Armin

  740. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Braun und Armin,

    Danke, das sind noch sehr schöne Ergänzungen. Abends im Bett noch zu schreiben, das schaffe ich nicht. Aber ich habe lange Zeit auch in ein besonders schönes Heft geschrieben, was mich am Tag gefreut hat, wofür ich dankbar bin etc.

    Nach dem Mittagessen muss ich mich ja immer hinlegen, ein Spaziergang wäre aber auch abends total heilsam. Im Urlaub mache ich das, hier gelingt es mir selten. Jetzt ist es ja auch schon stockfinster- und ich wohne auf dem Land. Und mit Krücken kann ich allemal noch nicht lange laufen.

    So liebe und heilsame Rituale sind schon etwas Feines!

  741. JTG_Rhetorik schrieb:

    Danke Frau Klein! Das ist eine tolle Übersicht. So etwas ähnliches nutze ich bereits. Um auch Vorlesungen lockerer zu gestalten, nutze ich auch die Stattys Whiteboards, die selbsthaftend an allen glatten Wänden hängen. Legen die Stifte auf den Boden. Die Gruppen wandern dann von Statyy Whiteboard zu Statty Whiteboard. Auch hier erhört sich die Interaktion, Fragen kommen häufiger. Je nach Ziel des Dozenten läßt sich das super variieren. Danke noch einmal für die systematische Übersicht!

    Judith TG

  742. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Torma Concalves,

    in Vorlesungen ist so eine Methode wohl noch wichtiger, damit nicht alle nur nach vorne starren und zuhören.

    Ich verwende das Gruppen Mind Map auch noch in anderer Form als Kreativitätstechnik. Dabei sitzen ca. 5 TN um einen Tisch, in der Mitte des MM steht bei allen das gleiche Thema und jeder beginnt mit seinem MM. Nach 5 Minuten wandert das MM an den linken Nachbarn und immer so weiter, bis das MM wieder beim Ursprung ist.

    Das hat mehrere Effekte. Dabei wird nicht gesprochen.
    So kommen auch sonst Schweigsamere zum Zuge, die sonst von Vielrednern ausgebotet werden.
    Jeder fängt von einem anderen Denkansatz an, so dass die Vielfalt größer ist.
    Da alle gleichzeitig schreiben, kommen auch noch viel mehr Ideen zustande.

    Eine tolle Methode, auch für Teamsitzungen und Meetings- und sehr viel fruchtbarer als endloses Gelaber :-).

  743. Weber Gerlinde schrieb:

    Hallo Frau Klein,
    ich habe Ihren Newsletter empfohlen bekommen und möchte diesen bitte auch regelmäßig erhalten.

    Vielen Dank im Voraus,
    herzliche Grüße Gerlinde Weber

  744. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Weber,

    das freut mich, dass mein NL weiter empfohlen wird :-).

    Den NL können Sie ganz einfach bestellen, indem Sie rechts oben unter mein Foto auf "Webseite" klicken und dort ebenfalls rechts oben unter dem Foto auf "Newsletter bestellen".
    Dann werden Sie automatisch in den Verteiler aufgenommen.

  745. Iva Todorova schrieb:

    Liebe Zamyat,
    weil dieses Thema auch für mich sehr interessant ist, habe ich die Frage auch im Forum der Trainer in Bulgarien gestellt. Bin gespannt was drauf geantwortet wird.
    Und ich stimme dir zu - ich teile auch sehr gerne Dinge mit, mit denen ich begeistert bin :)

  746. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Iva,

    wie schön, dass das nun sogar grenzübergreifend weiter gereicht wird (das Stöffchen- siehe die nächste Geschichte) :-).

    Alles Liebe
    Zamyat

  747. Shivani Allgaier schrieb:

    Danke für die Geschichte. Als Hypnosetherapeutin arbeite ich auch viel damit. Und das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: http://tiny.cc/vkkrz

  748. Andreas Giermaier schrieb:

    Danke für den schönen Artikel, der wunderbar einige Aspekte hervorhebt, den Frau Birkenbihls Werk ausgemacht hat und weiterhin ausmachen wird. Es geht weiter. Ich mach weiter. vielleicht nicht mit der Turboboost Speed en sie hatte doch...
    http://lernenderzukunft.blogspot.com/2011/12/in-liebevoller-dankbarkeit-vera-f.html

  749. Hans Bechheim schrieb:

    Diesem besondern persönlichen Dankeschön schließe ich mich mit vollem Herzen an. Auch ich habe über Jahre hinweg beginnend mit der ersten Ausgabe von "Stroh im Kopf" sehr sehr viele kreative Ideen und Grundlagenwissen über Lernprozesse von Vera Birkenbihl erhalten. Tragen wir die Ideen weiter!

    Hans B.

  750. Brigitte schrieb:

    Hallo Zamyat:

    danke für diesen lebendigen Bericht und die schönen Fotos.
    Klasse!

    Bis Sonntag

    Brigitte

  751. Nicole Bußmann schrieb:

    Spät, aber besser als nie: Hier ist der Link zu dem Interview in managerSeminare mit Vera F. Birkenbihl, in dem sie unter anderem Stellung nimmt zu ihrer Asperger-Erkrankung.
    http://www.managerseminare.de/ms_News/Interview-mit-Vera-F-Birkenbihl-Ich-stehe-dazu-dass-ich-Aspe[..]

  752. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    #was ich selbst schon mal (als Teilnehmerin) in einem Seminar erlebt habe, war: Wir mussten unsere Vorhaben (3 Stücke) auf einen Zettel schreiben, diese in einem Umschlag tun und hier unsere eigene private Adresse draufschreiben. Dann wurde der Umschlag bei der Trainerin abgegeben. Sie hat ihn uns dann nach einer gewissen Zeit per Post zugeschickt, sodass man noch mal "von sich selbst" erinnert wurde.

    Finde ich eigentlich eine nette Idee ;-)
    Leider ist es ja wirklich so, dass sich viel Elan im Alltag schnell wieder verliert.

    Viele Grüße,
    Leonie

  753. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Leonie,

    ja, das ist auch eine schöne Methode.
    Ich werde in den nächsten Beiträgen dazu auch noch weitere konkrete Methoden vorstellen.

  754. Silke Rische schrieb:

    Eine Idee aus meinem Sprachunterricht:

    Am Ende des Kurses wird die Frage gestellt, was jeder nach dem Kurs privat / zu Hause zu kann, um seine Englischkenntnisse weiter zu trainieren. Wir sammeln Ideen (engl. DVDs gucken, Bücher lesen, Brieffreund suchen, engl. Radio hören u.v.m. - da gibt es jede Menge Ideen!). Jeder Teilneher sucht sich dann sechs Ideen davon aus und schreibt sie auf ein von mir vorbereitetes Blatt, so nach dem Motto "Meine 6 guten Vorsätze zum Englischlernen".

    Dann reiche ich auf einem Tablett schön dekoriert Würfel herum, von denen sich jeder einen nehmen kann. Schöne, große Schaumstoffwürfel mit den Worten "one, two, three, four, five, six" rundherum (statt der Würfelaugen). Das ist immer ein toller Aha-Effekt!

    Die Teilnehmer werden dann gebeten, mindestens 1-mal wöchentlich den Würfel zu werfen und das zu tun, was hinter ihrer gewürfelten Zahl steht.

    z.B. "two" gewürfelt und hinter der 2 steht "mein engl. Lieblingslied hören, Text googlen, mitsingen und übersetzen".

  755. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Silke,

    das finde ich auch eine tolle Idee, ist auch mal für mich neu :-).

    Im ersten Moment dachte ich: oh, 6 Vorsätze sind aber viel!
    Aber beim Weiterlesen hat sich das wieder relativiert, da sie ja immer nur eine Idee würfeln.

    Klasse! Danke für dein Mit-Teilen!

  756. Iva Todorova schrieb:

    Gute Besserung, Zamyat! Ich hab" dich hier vermisst...

  757. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat, auch von mir gute Besserung!!!

    >>So 11:45Uhr wurde ich abgeholt und mit dem Bett davon gerollt. Das war lustig, eine völlig neue Perspektive.

    Darüber hab ich grad sehr gelacht. :-)

  758. Brita Dose schrieb:

    Hallo Zamyat,
    wieder eine super Idee zur Einstimmung auf ein Seminar - und jeder TN macht sich Gedanken, was er erwartet. Aus meiner Erfahrung kommen einige Teilnehmer noch immer mit der Einstellung: Nun mach mal, Trainer!
    Liebe Grüße
    Brita

  759. Silke Bicker schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    meine Mails checke ich normalerweise 2 x am Tag, mittags und nachmittags. Vor 12 h lohnt es sich gar nicht, habe ich festgestellt. Laufen gerade mehrere Projekte, checke ich sie schon mal häufiger am Tag. Am Wochenende gar nicht und im Urlaub maximal 1 x pro Urlaubswoche, das muss reichen.
    Mittlerweile habe ich ein privates und berufliches Mobiltelefon. Letzteres ist nach Feierabend ausgestellt und kommt auch garantiert nicht mit in den Urlaub. Trennung Beruf und Privat klappt sonst nicht.

    Grüße
    Silke

  760. Zamyat M. Klein schrieb:

    Der Termin hat sich inzwischen geändert: Es findet das nächste Mal schon vom 03.-05. April 2012 statt.

  761. Hans Friedrich schrieb:

    Ich finde die Idee hinter diesem klasse!
    Das wird den zukünftigen Abiturienten die Wahl eines Studienfaches oder einer Ausbildung definitiv erleichtern.
    Grüße

  762. Zamyat M. Klein schrieb:

    Einige Ergänzungen

    Ich bekam schon E-Mails mit Anfragen von Bekannten, ob sie jetzt besser ihren Urlaub hier stornieren?
    >>> Das ist im Moment nicht notwendig. Es ist Stopp und bis Mitte Oktober geht nun alles erst einmal weiter wie bisher. Keine Polizei mehr, keine Abriss-Bagger.
    Wie es dann weitergeht, weiß niemand, alle hoffen...

    Ich werde auf jeden Fall September/ Oktober wieder hier sein und Urlaub machen und mein Seminar "Orient-Express zur beruflichen Erfüllung" hier durchführen.

    Die Menschen hier geben auch offensichtlich nicht so schnell auf.

    Aynur, von Sima-Peace, die als zweite Pension zerstört wurde, hatte innerhalb von 2 Tagen einige Meter weiter ihr Schild wieder aufgestellt. Sie hat dort eine ander Pension gepachtet und auch schon wieder Gäste.

    Sie sagte mir selbst: ich bin eine Power-Frau, ich gebe nicht so schnell auf.
    Wer Aynur kennt, glaubt ihr aufs Wort. Sie ist sozusagen ein eigenes Kunstwerk:lange blonde Haare, großer Hut, bunte Kleider und rote Stiefel, also nicht ganz so dem typischen Klischee einer Türkin entsprechend :-)

    Dagegen sehe ich fast "farblos" aus- und ich schwelge im Urlaub durchaus hemmungslos in meinen Lieblingsfarben.

  763. christiane bertram schrieb:

    Liebe Zamyat,
    es ist eine Freude, die Ergebnisse Deiner Kreativität zu betrachten, und ich kann mir vorstellen, dass Du anderen mit deiner Guerilla- Art große Freude machst, wenn sie plötzlich so einen Stein entdecken, sei es unter einem Baum, auf einer Parkbank, an einer Haltestelle, in einer Kapelle..... Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und dass viele es Dir nachmachen, so dass die Welt schöner wird.
    Christiane

  764. Kerstin Haag schrieb:

    Das ist eine tolle Idee, liebe Zamyat! Vielleicht kennst du auch BookCrossing (www.bookcrossing.com), das Freilassen von gelesenen Büchern für Menschen, die diese Bücher interessant finden? Ich stelle mir gerade vor, wie so ein Buch auf der Parkbank liegt, dekoriert mit einem schön bemalten Stein, und beide auf neue Leser(innen)/Besitzer(innen) warten... Werd's mal ausprobieren :).

  765. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Kerstin,
    ja Bookcrossing kenne ich, auch die öffentlichen Bücherschränke, wo sich jeder was nehmen oder reintun kann (gefällt mir auch seehr gut :-)- das ist eine schöne Idee, das miteinander zu kombinieren :-).

    Liebe Christiane,
    auf dass wir die Welt bunter machen :-)

    Schöne Grüße- noch aus der Türkei
    Zamyat

  766. Uta schrieb:

    Liebe Zamyat,

    dein Post spricht mir voll aus dem Herzen. Auch ich liebe die spielerische Kreativität als Tankstelle für die Seele im Alltag. Steine bemalen ist dabei eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Leider habe ich bislang noch keine davon in meinem Blog. Aber ich habe eine neue (alte) Wohnung mit vielen weißen Wänden ... ;o)

    Bunte Grüße aus Dresden - Uta.

  767. Silke Bicker schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    ich gebe seit Jahren Seminare in Natur, mache ja auch Naturbildung:-), und oft auch ohne viele Materialien. Das geht durchaus, denn der Kopf erlaubt erst dann richtig kreativ zu werden, wenn er aktiv werden muss. Es geht ja nicht anders. Ohne Malerpalette, Pinsel und so Zeug malen geht auch. Es ist ja alles da, muss nur umfunktioniert werden. Findet sich alles und aus höchst skeptischen Teilnehmern werden dann entspannte, gut gelaunte und äußerst kreative Personen. Vor allem die, die vorher sagten "kann ich nicht, konnte noch nie gut malen". Von wegen... :-)!

  768. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Uta,

    wie willst du die Steine an die Wände bringen? Aufhängen? Ankleben? In dicke Bilderrahmen packen (wie Frauenfuss die Bücher mit Bildern)? Auf Regalbretter?

    Auch da gäbe es schon wieder ungeahnte Variationsmöglichkeiten.

    Viel Spaß beim Einrichten der neuen Wohnung. Ich liebe das, auch wenn der Umzug selbst immer ein Grauen ist...

  769. Dorothea Driever-Fehl schrieb:

    Hallo Zamyat, da kommt ja schon gute Laune auf, wenn man nur deine schönen bunten Bilder und Steine sieht. Ich finde die Idee, mehr Farbe ins eigene Leben und das anderer Menschen zu bringen sehr inspirierend. Ich mag Farben auch sehr gerne und merke, wie sie mich beeinflussen.Neulich hatte ich ein Training in einem Raum, dessen Wände mit wilden olivgrünen und braunen Formen bemalt waren. Am liebsten hätte ich die Flucht angetreten. Meine gelbe Decke und die gelben und roten Blumen auf dem Tisch haben den Eindruck dann noch einigermaßen abmildern können. Also: ich mache gerne mit - auch wenn ich nicht so viel Zeit habe, aber für Schönes, neue Energie und die Freude, anderen vielleicht eine Freude zu machen, das ist es mir wert! liebe Grüße von Doro

  770. Brita Dose schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,
    Dein hübsches Bild inspiriert ich doch gleich zu meinen (neuen) Stiften zu greifen und loszulegen. Leider kommt zuerst die Pflicht - das Bild muss also noch warten.
    Dein Motiv ist echt toll - ich hoffe, Du bist nicht böse, wenn ich mich inspirieren lasse.
    Bin schon gespannt, wie's weiter geht!
    Liebe Grüße
    Brita

  771. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Brita,

    wieso sollte ich böse sein? Das ist doch der Sinn dieser Aktion: andere zu Kreativität zu inspirieren. Also immer drauf los gemalt!

    Das Bild oben ist ein Aquarell, was ich mal so eben in Tunesien gemalt habe ohne ernsthaften Anspruch- und wie bei den Steinen merke ich, dass mir dieses anspruchslose Malen am meisten Spaß macht im Moment.

    Liebe Doro,

    das ist doch mal eine Gelegenheit, mich bei dir für diese absolut praktische Inspiration der gelben Pannesamt-Decken für Seminare zu bedanken. Ich nutze sie nun auch schon seit Jahren, unverknüllbar im Koffer, und die Teilnehmer schauen nicht auf ein solches Chaos mit Taschen und Koffern unterm Tisch.

    Auf bunte Zeiten!

    Zamyat

  772. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,
    danke noch mal für den schönen Impuls. Ich habe mir jetzt die Stifte besorgt und werde mich im Urlaub gemeinsam mit Töchterlein kreativ betätigen ;-)
    LG Leonie

  773. Kerstin Haag schrieb:

    Hallo Zamyat und alle Leser/innen,

    mir fällt noch ein Thema ein: Wenn man noch Briefe schreibt (sollte man mal wieder tun, finde ich), oder sei es zu Weihnachten, könnte man doch die Briefumschläge verzieren.
    Hab ich schon gemacht: richtiges Briefpapier und Umschläge gestaltet und dann verschenkt bzw. auch verschickt. Geht gut mit Kartoffeldruck - kinderleicht und anspruchslos. Kann man auch mit Kindern machen :).

    Liebe Grüße
    Kerstin

  774. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Kerstin,

    wie wahr! Und ich gehöre noch zu der seltenen Spezies, die tatsächlich auch noch Briefe und Postkarten verschickt. Eine Freundin klebt seit Jahren auf alle Briefe an mich Fotos von Kamelen und Wüste und Orient. Das ist auch ein weites Feld, das man unbegrenzt für künstlerische Anwandlungen nutzen kann :-). Nur mit den Steinen wird es etwas schwierig in normalen Briefumschlägen. Höchstens ganz flache kleine....

    Später mehr davon...

  775. Dorothea Driever-Fehl schrieb:

    Liebe Zamyat, das ist ja witzig und erheiternd! Du hast so ein leichtes Händchen beim Reimen. Hat mir Spaß gemacht zu lsene. Grüße von Doro

  776. Ulrike schrieb:

    Hallo Zamyat,

    wirklich eine super gute Idee, vielen Dank dafür.
    Könnten sie mir noch mitteilen, welche Lackstifte man hierfür verwendet? Das wäre echt super.
    Weiterhin viel Spaß.

    Liebe Grüße
    Ulrike

  777. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Ulrike,

    ich habe es wohl in späteren Blogbeiträgen (Das Leben bunter machen- jeden Montag) schon geschrieben (hoffe ich :-).

    Es sind Lackmarker von Edding 751 nutze ich am meisten, selterner die ganz dünnen Spitzen 780.

    Viel Spaß!

  778. Katja schrieb:

    Wir haben vor gut zwei Jahren die Giebelwand im Büro, auf die ich von meinem Schreibtisch aus blicke, in einem kräftigen Grasgrün gestrichen. Das gibt mir ein bisschen das Gefühl, in der Natur zu sitzen, gleichzeitig beruhigend und belebend. Und obwohl das so ein kräftiger Ton ist, habe ich mich noch immer nicht daran sattgesehen.

  779. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, das klingt auch sehr schön! Es gibt ja wirklich schöne saftige Grüns, im Aquarellkasten heißt es glaube ich "Maigrün", das ich auch total gerne mag. Und eben Natur-Gefühle aufkommen lässt und gleichzeitig sonnig ist.

  780. Brigitte Schwitalla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    schön, die Tipps für die Regentage.
    Mir sind noch zwei Sachen eingefallen:

    - Phantasiereise in ein warmes Paradies.
    - Kreativ rumhängen und sich selbst bemitleiden (nicht so ganz ernst gemeint)
    Lieben Gruß

    Brigitte

  781. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, Fantasiereisen sind natürlich auch fein, und ebenso Massagen, Saunabesuch und andere Wellness-Maßnahmen, die man ebenso gut drinnen machen kann. Oder bei schlechtem Wetter erst so richtig schön sind :-).

    Es geht also einiges in trüben Zeiten, so dass sie nur draußen sind, aber innen Wohligkeit herrscht :-).

  782. Leonie Walter schrieb:

    Mir würden noch die Steinmandeln einfallen... aufeinandergetürmte Steine, sieht man in Österreich in den Bergen... dienten früher als Wegmarkierungen und ist einfach schön anzusehen. Google hierzu einfach mal nach Bildern ;-)

    LG Leonie

  783. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke!
    Ah ja, diese "Steinmännchen", wie man sie beispielsweise auch auf dem Lykischen Weg in der Türkei sieht.
    Und diese tibetischen Mani-Steine fallen mir da noch ein und auch die bauen ja so Steintürmchen, die haben aber wohl noch eine besondere Bedeutung. (Mini-Stupas? Muss ich mal nachsehen)
    Auf den Mani-Steine stehen Mantras drauf, wenn ich das richtig erinnere.

  784. Sandra Dirks schrieb:

    Trainerin Nr. 1!
    Los, auf Ihr 2. - 5.! :-)
    Auf jeden Fall bin ich neugierig. "Die Schlacht auf Düne 17" stelle ich mir in meiner Fantasie gerade wild vor, allerdings weiß ich nicht, welche Idee Du dazu hast.
    Ich bin gespannt!

    Liebe Grüße
    Sandra

  785. Isabell schrieb:

    Auch ich bin jetzt neugierig auf die Spiele.

  786. Franz Grieser schrieb:

    Ich freu mich schon auf die VAK-Basaris. Und bin auch schon auf die Schlacht auf Düne 17 gespannt.

    Herzliche Grüße, Franz

  787. Christine Burgmer schrieb:

    Ich bin Trainerin Nr. 3! Das wird etwas ... :) Gespannt bin ich auf "V-A-K Händler auf dem Online-Bazar".

    Liebe Grüße
    Christine

  788. Zamyat M. Klein schrieb:

    Wie schön, dann muss ich mich ja langsam mal hinsetzen und anfangen, die Spiele weiter auszuspinnen. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt! Wobei Sandra sicher durch nichts zu erschüttern ist :-)

  789. Eileen Schendzielorz schrieb:

    Das klingt auf jeden Fall spannend! :-D
    Sonnige Grüße!

  790. Zamyat M. Klein schrieb:

    Fein, der 5. Kommentar, dann gibt es wie versprochen weitere Ausarbeitungen der Methoden.

    Die erste Methode (Schlacht auf Düne 17) habe ich jetzt auch im Groben fertig, ist allerdings noch ein wenig unsortiert oder zumindest mit vieelen Varianten (das ist ja wieder was für die Kinästheten, die gerne auswählen können möchten) und es ist schon ziemlich kraus- aber mir gefällts :-) und wird auf jeden Fall erprobt.
    Das Wetter passt ja auch gerade zu so einer Sahara-Nummer-also, lassen Sie sich überraschen.
    Es ist ein wenig kriegerisch und ich wundere mich selbst, wie ich auf all die Ideen komme, die mir da gerade so kamen.
    Vielleicht stelle ich sie doch so in aller Ausführlichkeit hier ein, weil Sie dann gleichzeitig beobachten können, wie (bei mir) so der Prozess des Methoden- Entwickelns abläuft.

    So fing ich beispielsweise erst mal mit ner Geschichte an. Das war mir eine Sekunde. bevor ich loslegte, noch gar nicht klar.

    Ich bin eine "Schreibdenkerin", das wird immer wieder deutlich. Ich fange einfach an zu schreiben - und dabei entwickeln sich die Ideen.

    Können Sie ja auch mal versuchen!
    Vielleicht sogar zu den Spieltiteln! Dann haben wir ganz viele Spiel-Varianten und Ideen. Daraus könnte dann ja sogar ein Buch werden...
    (Ich sollte wohl lieber aufhören, es ist wohl noch zu heiß :-)

    Ich werde "Die Schlacht auf Düne17" Dienstag einstellen, weil Montags ja immer meine Serie "Das Leben bunter machen" dran ist. (Aber auch da dürfen Sie gerne lesen kommen :-)

  791. Sabrina schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich bin neugierig und freue mich auf Deine Spiele. Du merkst, ich vermute, dass viele Rückmeldungen kommen.

  792. Sandra Dirks schrieb:

    Au fein, geschafft! :-)
    Ja, mich erschüttert nix. Ich bin gespannt.

  793. Uschi Wieland schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich bin gespannt auf die neuen Spiele!
    Und der Online-Bazar hört sich besonders verlockend an.
    Viele liebe Grüße
    Uschi

  794. Zamyat M. Klein schrieb:

    Und was ist mit meinen provokaten Thesen?

    Dazu hat bis jetzt niemand was geschrieben.

    Leuchten die euch ein, weil ihr alle schon erfahrene Online-Trainer oder beglückte Online-Teilnehmer seid?
    Oder denkt ihr, nöö, kann ich mir nicht vorstellen - und interessiert euch einfach mehr für die Spiele ? :-)

    Ich wollte hier eine heftige Diskussion lostreten, weil ich einfach sehr viele Trainer kenne, die noch riesige Vorbehalte gegenüber Online-Seminaren haben- und die einzelnen Formen auch durcheinander werfen. (Für die meisten bedeutet Online-Seminar = Webinar).

    Aber gerade die lesen vielleicht hier nicht??

    ******************

    Also: DIENSTAG veröffentliche ich hier im Blog das erste Spiel:
    "Die Schlacht auf Düne 17". Bleiben Sie gespannt! :-)

  795. Steffi Adam-Bott schrieb:

    Liebe Zamyat,

    die Düne Nr. 17 nehme ich gerne mit nach Holland und zähle nach ;-).
    Viel Spaß beim weiteren Entwickeln.

    LG, Steffi

  796. Atesh schrieb:

    Gern schick ich den Link auch hierher,liebe Zamyat :
    www.hama-lohrmann.com
    Die "Steinkreise" von Hans Martin Lohrmann sind auch ein wundervoller Beitrag zu einer bunteren Welt, finde ich.

  797. Franz Grieser schrieb:

    Hallo Zamyat.

    Also: Provokant finde ich die Thesen nicht. Jeder der Punkte KANN zutreffen - das hängt davon ab, wie der Online-Trainer das Ganze gestaltet, mit welcher Einstellung er rangeht und seine Teilnehmer mitnimmt.

    Herzliche Grüße, Franz
    (der auch schon richtig besch... Webinare erlebt hat, aber eben auch sehr gute asynchrone Online-Seminare)

  798. Sandra Dirks schrieb:

    Liebe Zamyat,

    großartig! Ganz großartig! :-)
    Das regt jetzt auch wieder meine Fantasie an und ich erinnere mich an einen Blogeintrag zu einer Übung, in dem es darum geht, mit "Flugzeugen" zu schießen. Das ist schon noch anders, so vom Grundthema, aber ich sehe eine Verbindung. *denkdenkdenk*
    Ich lasse mir mal die Fotos aus der Übung von den Teilnehmern genehmigen und dann nehme ich das Thema noch mal auf. Das war totlustig und wir waren alle aus der Puste. Ich, weil ich ebenso viel gelacht habe, wie die Teilnehmerinnen.
    Hier ist die unlustige etwas chaotische Beschreibung:
    http://www.apprenti-podblog.de/2009/06/ster-longplay-wiederholung-mit-bewegung-oder-%E2%80%9Eflugs[..] Dank für diese Methode und auch die lustige Geschichte. Ich sehe die Nerds auf den Kamelen geradezu vor mir, nicht nur weil gerade einer davon neben mir auf dem Sofa liegt. ;D

    Liebe Grüße
    Sandra

  799. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ha, ja das ist ja auch noch eine nette (wilde) Variante- und sie erinnert mich an einen Abend in Köln beim Trainertreffen, wo es ein "Game Battle" zwischen Axel Rachow und Erich Ziegler gab.
    Da gab es auch so was ähnliches, wo die zwei Gruppen sich gegenseitig Papierbälle in die Felder warfen, aber es hatte irgendwie noch ne andere Variante. Ich sehe nur noch, wie Doro mit vollem Körpereinsatz sich zum Schluss lang auf den Boden hinwarf, um noch so ein Papier zu ergattern (oder wegzuwerfen). Ich habe Tränen gelacht.

  800. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ach ja, und die "ordentliche" Fassung (also nett als Methode aufbereitet) gibt es diese Woche auch noch - falls jemand Interesse hat. Bitte im Kommentar dazu schreiben.

  801. Uschi Wieland schrieb:

    Liebe Zamyat,
    das Spiel lässt sich bestimmt auch für andere Themen wunderbar einsetzen, bei denen die Teilnehmer verschiedener Meinung. Es wäre als prima, wenn du die aufbereitete Fassung auch noch schreiben könntest. Vielen Dank und viele Grüße
    Uschi

  802. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Uschi,

    ja, wird gemacht :-). Wobei die "ordentliche" Fassung inhaltlich nichts anderes ist- also auf das Thema "Online- und Präsenz" bezogen, nur eben von der Form her ein bisschen sortierter. Aber eben nur ein bisschen. Denn ich konnte mich doch nicht von den vielen Varianten trennen- und so habt ihr mehr Auswahl-Möglichkeiten.

    Natürlich lässt sich dieses Beispiel auf ganz viele andere Themen übertragen, wo es zwei Standpunkte zu beleuchten gibt oder sogar heftige Meinungsunterschiede zu diskutieren gibt.

    Und statt Papierbällen kann man wie in Sandras Variante daraus Flieger basteln lassen (eine Verbindung zu Kreativität und Basteln :-) oder ander Origami-Figuren :-).

  803. Brita Dose schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,

    für mich hat sich das Kunden/Projekt-Prinzip bewährt, weil man sich da am besten daran erinnert, welche Leistungen oder Seminare man durchgeführt hat. damit steigt die Chance, auch etwas wieder zu finden ;o)

    Ich habe zwar auch noch einen Ordner mit den Projektvorlagen, den ich aber kaum nutze, das sich die Angebote ja weiter entwickeln. Meist nutze ich die Unterlagen von einem vergangenen Auftrag.

    Ich hoffe, das hilft Dir etwas!

    Liebe Grüße

    Brita

  804. Henry schrieb:

    Hallo !

    Wenn Du einen Laptop mit Windows-Betriebssystem hast kannst Du auch in einem zweiten Ordner Links zu der Datei ablegen ohne sie nochmal zu kopieren. (Menü rechte Maustaste "Verknüpfung erstellen", es entsteht eine Datei mit Endung lnk). Die linkdatei ist nur ca. 1kB groß und verweist auf die Originaldatei, mit Doppelklick darauf wird diese dann geöffnet.
    Ich (Kein Trainer) finde meine Dateien ausser durch sehr grobe Ordnerstrukturen überwiegend über die Dateisuche nach Namen oder Textinhalten. Dabei muss man sich im Bewusstsein häufiger Hektik und Nichtsystematik nur daran gewöhnen passende aussagekräftige Dateinamen zu verwenden und bei der Suche ungefähr wissen welche Begriffe man in den Dateien verwendet hat (wie bei einer Suchmaschine).
    Bei der Ansicht im Explorer sortiere ich immer die zuletzt geänderten nach oben.

  805. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Ein Beispiel für einige Rubriken:
    Bücher (dann Unterordner je nach Titel)
    Briefe offiziell (Dann Unterordner je nach Anlass)
    Briefe privat (dann Unterordner je nach Adressaten)
    Finanzen
    Kunden
    Reisen
    Wohnung
    Informationen über dies und das
    ... bei mir sind es weit über 30 Rubriken, aber durch jahrelange Übung klappt der Überblick gut.
    Was ich nie mehr missen möchte:
    Copernic Desktop Search (kostenloser Download). Damit finde ich fast jede Datei.
    Fröhliches Schaffen,
    herzliche Grüße,
    Elisabeth

  806. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo zusammen,

    schon mal herzlichen Dank für die ersten Anregungen. Ich nähere mich auch so langsam meinem System und werde des dann auch später hier vielleicht bekannt geben.

    Es kristallisiert sich so langsam eine Logik heraus, die allerdings dann noch in der Praxis getestet werden muss. Denn Vieles zeigt sich ja erst im Tun, ob das nun besser ist als das alte oder nicht.

    Ich habe mich bisher auch durchaus zurecht gefunden und ziemlich schnell alles gefunden, aber es erschien mir nicht stringent und unlogisch. Verschiedene Ebenen, Überscheidungen etc.

    Es bleibt spannend!

  807. Christoph Simon schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    das Thema finde ich sehr spannend und freue mich über Ihre weiteren Ideen dazu.

    Eine Frage habe ich dazu: Welche Plattform ist denn für asynchrone Online-Seminare gut geeignet? Kenne bisher nur Plattformen für synchrone Seminare.

    beste Grüße.
    H.-C. Simon

  808. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Herr Simon,

    da gibt es sicher auch einige. Nur vom Namen her kenne ich Moodle, das viele nutzen und selbst habe ich früher meine ersten Seminare über Carookee gemacht.
    Inzwischen habe ich eine eigene Plattform über Typo3 entwickeln lassen, da ich meine Webseite, Blog, NL etc. alles mit Typo3 mache.
    Aber das Forum- so wie es da ist- ist so nicht ausreichend, man muss einiges dazu basteln (lassen).
    Carookee ist sehr kostengünstig, mit Werbungsbanner sogar kostenlos. Da hatte ich nur Probleme mit dem Zugang für Teilnehmer, aber ich kenne andere, die schon lange damit arbeiten.

    Ein Tipp:
    klicken Sie hier auf der linken Seite unter "Webs" mal auf genial zeichnen. Der Jan macht online einen Zeichenkurs über Carookee, und man kann da auf einer Gästeseite schauen.

    Mein Forum können Sie kennenlernen, wenn Sie an einem Online-Seminar teilnehmen, ich biete ja jetzt zum Schnuppern wieder ein kurzes drei-tägiges Seminar zu "Kreativen Einstiegsmethoden" an - 07.-09. August.

  809. Brigitte Breit schrieb:

    Liebe Zamyat,

    unbedingt weitermachen.....und veröffentlichen..
    Auch Online-Beratung wurde ja lange sehr skeptisch betrachtet.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das man damit viel mehr Menschen/Trainer erreicht und nur davon profitieren können..:-)
    Schöne Grüße

  810. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Brigitte,

    Danke für deinen Beitrag, dass du auch mit Online-Beratung gute Erfahrung gemacht hast.

    Ich weiß nicht, ob du gesehen hast, dass ich gestern schon das zweite Spiel veröffentlicht habe. Die nächsten folgen sicher auch im Wochenrhythmus (dienstags). Wenn mich nicht plötzlich die kreative Muse verlässt, aber ich glaube, die Befürchtung brauche ich nicht zu haben :-)

  811. Zamyat M. Klein schrieb:

    Auf Facebook entbrannte eine Diskussion, ob umgekehrt auch Yoga Kreativität verhindern würde :-). Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal vehement verneinen.

    Und betonen, dass dieser Beitrag oben ja durchaus mit einem Augenzwinkern geschrieben wurde. Klar?

  812. Henry schrieb:

    Wenn das für das Brainstorming erforderliche Hintergrundwissen nicht zu speziell sein muß, erhält man als Einzelner auch gute Anregungen über BrainR , welches auch hier schon verlinkt ist. Zur Einbeziehung Fremder sollte man dabei einen prägnanten Titel und eine ausreichende Kurzbeschreibung angeben. Möglicherweise kommen die besten Ideen dort auch noch nach 2 Tagen (brauchen also mehr Zeit als bei der Telefon-Variante)
    Mir persönlich wäre die Zeit von 3 Minuten zu kurz, so daß mir ein vorangehender Anruf oder eine informative Situationsbeschreibungsmail lieber wäre, auf die man dann wahlweise per Antwortmail oder per Telefon reagieren könnte.
    Falls die Frage kurz und selbsterklärend ist, wäre auch eine Umfrage per Twitter mit den Tags #Brainstorming bzw. #Followerpower denkbar. (Auch ein persönliches Tag für solche Zwecke ließe sich festlegen z.B. #BSzamyat, dann könnte man gezielt nach Reaktionen darauf suchen auch aus nicht-Follower-Kreisen)

  813. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo,

    ja, brainR hatte ich ganz vergessen, das ist auch eine schöne Variante. Vor allem finde ich auch die mit Twitter klasse, da ich ja leidenschaftliche Twitterin bin. Ich habe darüber auch schon Umfragen gemacht und anderes.

    Die oben beschriebene 3-Minuten-Methode ist einfach eine schöne Ergänzung zu vielen anderen Möglichkeiten, und man sollte natürlich immer die wählen, die gerade am besten passt.

    Aber sogar drei Minuten (vor allem, wenn man es mit mehreren macht) können einem enorm aus einer Denkschleife helfen, wenn man gerade festgefahren ist. Mir geht es oft so, dass nur EINE gänzlich andere Idee mich auf eine neue Spur bringt und ich dann alleine weiter sprudeln kann.
    Und dazu reicht die 3-Minuten Nummer total.

    Ansonsten können Sie diesen Vorschlag ja auch individuell für sich verändern, mit Kollegen, Freunden andere Zeiten ausmachen...

    Es ist ja als Not-Intervention gedacht, wenn gerade NIEMAND da ist und man auch keine Zeit hat.

  814. Krankenhausfinder schrieb:

    Auch von mir Gute Besserung!!!:)

  815. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,
    das ist ja vertrackt, denn einerseits ist Yoga schön und die kreative Ideenvielfalt ebenfalls.
    Ich denke eher, dass Yoga kreativ "macht" oder die Barrieren zur Kreativität reduziert.
    Der Haken ist wohl, dass Gedanken so flüchtig sind.
    Meine Idee dazu: Schalte ein Dikatphon an, dass während Deiner Übungen alles aufnimmt, was Du ihm an Ideen auf Zuruf lieferst. Meiner Meinung nach verspannt die Befürchtung, schöne Ideen verlieren zu können, uns erst. Und das fände ich wirklich schade. "Dagegen" ist als Therapie dann wieder eine Runde Yoga angesagt.
    Spannend finde ich auch, dass ich beim Yoga so bei der Sache bin, dass ich gar keinen Raum für neue Ideen habe, das kommt meist beim Autofahren und Telefonieren.
    Viel Spaß beim Creative Yoga! :-)

  816. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo liebe Dagmar,

    ja, das ist auch eine schöne Idee :-).

    Wie ich schon schrieb, ich habe es ja auch mit einem Augenzwinkern geschrieben. Das ist wirklich nur in so besonderen Zeiten so, dass ich selbst beim YOGA an neue Beiträge etc. denke, wenn ich gerade mitten in so einem Rausch-Prozess bin. Und der ist manchmal sogar stärker als das YOGA, das mich ja erden und runterholen und zur Ruhe bringen soll und meist auch kann.

    Ich fand das vor allem einfach witzig, so ein Bein in der Luft und dann "Oh, dass wäre doch ein tolles Thema", aufgeschrieben, nächstes Bein in die Luft und "ach, und dazu würde passen..."

    Und da kommt mir doch gleich durch deinen Beitrag gleich die nächste Idee:

    Ich rege mich ja immer ein bisschen auf über all die "Neu-Kreationen" von Yoga, wo jemand meint, ein neues Yoga erfinden zu müssen. Also wie "Luna-Yoga" oder "Hormon-Yoga" oder "Power-Yoga".

    Da könnte ich ja einspringen und ein "Kreativ-Rausch-Yoga" anbieten.

    "Machen Sie mit mir Yoga und Sie werden übersprudeln vor neuen Ideen!" :-) :-) :-)

  817. Simone Happel schrieb:

    Sensationell lustig, kreativ und hilfreich: Edutainment at it's best! Danke für's Teilen :)

  818. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,

    Danke für Deinen ausführlichen Blogbeitrag zu der Blogparade "Kann denn Vielfalt Sünde sein?".
    Aus Deinem Text und Deinen Beispielen sprechen die Freude an der Kreativität und der Vielfalt. Ohne sich darin zu verlieren, was ja die Kunst ist, den roten Faden zu behalten oder überhaupt aufzuspüren.
    Deine kreativen Übungen und Spiele für Seminare und Trainings habe ich ja selbst kennen gelernt und war begeistert. Auch was Du im Blog hier immer wieder an neuen Spielideen bringst, begeistert.

    Meiner Meinung nach ist Vielfalt erst mal ein Segen. Viele haben keinen Zugang zu der inneren Quelle, die reichlich Ideen für den eigenen Arbeitsbereich und wichtig: den der Kunden sprudeln lässt.

    Ich kann mich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisieren, oder auf einen bestimmten Problembereich und dafür meine Vielfalt bündeln.

    Bei Dir habe ich eine Kombination von zwei sehr nützlichen Eigenschaften kennen gelernt:

    Kreativität gepaart mit Struktur und Umsetzungsstärke. Wahrscheinlich kommt es auf die Mischung an, was ich mit der Kreativität und Vielfalt mache. Auf alle Fälle halt ich es für wichtig, sie erst mal wert zu schätzen.

    Und das habe ich bei Dir so erlebt: Du liebst die Kreativität, dass genug da ist, bei anderen den Funken dafür anzuzünden.

    Und Trainer/innen brauchen das. Insofern hast Du Dir auch eine dankbare Zielgruppe ausgesucht. Oder sie Dich?

    Ich werde im Laufe des Wochenendes noch von meinem Blog auf Deinen mit einem Artikel verweisen.
    Schönes Wochenende!

  819. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke für deine Ergänzungen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Blogparade weiter entwickeln wird. Offensichtlich bin ich ja die erste, die einen Beitrag geschrieben hat? :-)
    Ab nächste Woche bin ich aber ständig unterwegs, erst zwei Trainings und dann in Urlaub, daher habe ich es noch vorher gemacht.

  820. Dagmar von Consolati schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ja so ist das mit den vielseitgen Trainerinnen: sie sind eben auch viel unterwegs. Die Welt an den eigenen Gaben teilhaben lassen. :-)

    Wünsche Dir eine erfolgreiche Woche und einen rundum erholsamen Urlaub!

  821. Heidrun schrieb:

    Danke für die Erinnerung an die kreative Seite!! Ich habe es so gelöst, in einer exotischen Gegend zu wohnen und so unterrichtend zu geniessen... ich überlege meist, ob ich noch Freunde besuchen kann, Spezial-Buchläden aufsuchen kann, wo ich vielleicht auf der Strecke aussteigen könnte: Stadtbesichtung Göttingen (Sachen vorher flugs ins Schliessfach!), Lounge-Treff mit Businesspartnern (kann auch in 3h noch weiterreisen, das geht sogar mit Zugbindung!) oder ob ich nicht eine andere, interessantere Bahnstrecke wählen kann. Suggo-Treffs auf Flughäfen waren ebenfalls eine Freude, nicht nur für mich als Reisende. - Für Seminare läßt sich manchmal auch das direkte Umfeld nutzen: draussen unterrichten ist einfach toll (wenn entsprechend vorbereitet ;-))
    Geniess das Reisen, viele Menschen auf dieser Erde träumen sehr davon! (und wissen nicht, wie sie es sich mangels Urlaub/Geld ermöglichen)

    Vom anderen Ende der Welt
    Heidrun

  822. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ich stimme Dir zu (hab auch Deinen Bericht über das Bahnfahren gelesen), dass online-Seminare und virtuell arbeiten durchaus eine verlockende Alternative sind. Andererseits ist es in jüngeren Jahren - gerade in den Zeiten des beruflichen Aufbaus - sehr beflügelnd, auch als Teilnehmer andere Seminarteilnehmer persönlich kennen zu lernen.
    Früher war ich als Trainerin und auch für eigene Fortbildungen viel unterwegs.
    Wichtig bei häifigem Reisen, ohne viel Platz zu kosten: eine Thermoskanne mit kleinem Tauchsieder für Tee. Ein schönes großes Tuch aus einem festen Stoff ca 140 mal 200 ( selbst genäht), das sich als Schulterwärmer, Zusatzdecke, Seelenwärmer eignet und beim Bahnfahren und Fliegen vor Zugluft schützt. Eingerollt taugt es als Nackenkissen. Und ein dünnes Seidentuch ca 100 mal 160, das sich auf Briefumschlag-Größe falten lässt. Passt in eine kleine dünne Kosmetiktasche. Und eignet sich als Halstuch,Kopfbedeckung, gezwirbelt wie ein Seil zum Zusammenbinden von allem Möglichen.
    Mittlerweile habe ich das Reisen sehr eingeschränkt und den Schwerpunkt mehr auf das "Home Office" verlagert. Auch Klienten ist das Reisen zunehmend verleidet. Nun nutzen immer mehr Menschen das virtuelle Coaching-Angebot, sprich per Telefon und Email oder kombiniert.
    Wenn es aber mal ohne Reisen nicht geht, dann per Bahn. Ich reise nur mit Handgepäck. Mein großes Gepäck lasse ich so rechtzeitig von Hermes abholen, dass ich noch von zu Hause aus per Internet- Nachverfolgung sehen kann, dass es im Hotel angekommen ist ( zur Not könnte ich noch alle Hebel in Bewegung setzen, wenn es nicht da ist. Hat aber bislang zuverlässig geklappt)
    Dieser Tipp ist sicher nur geeignet, wenn man nicht einen Seminartermin nach dem anderen hat ...
    Allen unterwegs eine gute Woche!

  823. Soheila Mojtabaei schrieb:

    Liebe Samyat,

    ich habe dich und diese Methode u. a. nur einmal erlebt, und dabei dich und deine Arbeit schätzen gelernt.

    Nicht nur Spur, sondern großen Eindruck hast du bei mein hinterlassen.

    Ich empfehle dich überall, wo ich nur kann.

    Liebe Grüße

  824. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Heidrun,

    Suggo-Treffs auf Flughäfen finde ich ja toll. Man müsste das wirklich mehr nutzen und vorher schauen, wer wohnt denn in der Stadt, vielleicht auch Kollegen, die man sonst nur virutell kennt.

  825. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Elisabeth,

    schööön, so ein Wundertuch. Ich hatte jahrelang so einen Poncho (bunt, mexikanisch), der ziemlich leicht ist, oft im Zug oder Flugzeug als Decke, im Hotel als Überwurf, in der Sahara als Sitzplatz. Nun schon seit Jahren in der Türkei deponiert als "Yoga-Matte". Und briefmarkengroß zusammenfalten- yeah!

    Mit Hermes habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht, das musste man zumindest damals mindestens zwei Tage vorher schicken und sie gaben eine sehr vage Zeit an, wann sie es abholen´. Mit TNT ging es schneller und ich musste nur 2 Stunden warten, nicht von "8:00 bis 15:00 Uhr" und dann kamen sie erst um 16 Uhr.

    In der Tat braucht es dann Zeit zwischen den Seminaren, sonst geht es nicht.

    Ich finde es auch wunderbar, dass immer mehr Online-Coaching und Seminare möglich ist.

  826. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Soheila,

    herzlichen Dank für dieses positive Feedback. Es freut mich, dass du mich weiter empfiehlst, Danke! Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, und sei es virutell.

  827. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Liebe Zamyat,
    das ist ja eine nette Parallele. "Wundertuch" ist der richtige Ausdruck. Mein Tuch ist zwar nicht aus Mexiko, aber der Stoff ist aus der Nachbarschaft, nämlich aus Guatemala.
    Danke für den Tipp mit TNT, den werde ich mir merken!
    Und viel Erfolg bei Deinen Online- Seminaren!

  828. Heide Schulz schrieb:

    Ich selbst reise nicht so viel, habe mir aber fast immer nach auswärtigen Seminaren noch etwas von der Stadt oder Region angesehen oder Freunde/Bekannte besucht, die in der Nähe wohnen. Das ist dann wie eine Belohnung nach dem Einsatz und kommt meinem Interesse entgegen, neue Gegenden zu entdecken und meine Ortskenntnis zu erweitern.
    Allen immer eine gute Reise wünscht
    Heide

  829. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Heide,

    ja, das ist auf jeden Fall eine schöne Variante- und du schreibst auch "hinterher". Das geht mir genau so, denn nach einem Seminar ist man entspannter und das mit der Belohnung ist auch noch eine schöne Sicht :-). Danke für die Wünsche- und diesmal bin ich ja etwas weiter gereist, denn diese Antwort schreibe ich mal wieder aus der Türkei, meinem kleinen Paradies :-).

  830. Elena Parvanova schrieb:

    Liebe Samyat,

    wir haben dieses interessante Experiment bereits im Rahmen einer Managementschulung (Schwerpunkt lag auf Teambuilding) eingesetzt. Es lockert auch die Atmosphäre auf und ist so ein guter Start in ein Seminar!

    Ich freue mich auf weitere praktische Anregungen!

    Elena

  831. Elena Parvanova schrieb:

    Auf keine Fall! Der Mensch muss auch mal abschalten dürfen!

  832. Sandra Dirks schrieb:

    Das finde ich gerade megaspannend!
    Spontan hätte ich gesagt: MindMap, dann Klebezettel oder Karten, die ich bunt an der Wand herumschieben kann. Das funktioniert bei mir so bei Seminarkonzepten etc.
    Aber: wir haben in unserem Humortraining eine Technik, die wir "Listen machen" nennen. Es ist eine Grundtechnik, um Begriffe zu einem Thema zu sammeln, um hinterher zu prüfen, welcher Begriff zu welchem Thema im witzigen Verhältnis steht. Als Teilnehmerin in meinem 1. ComedySeminar wollte ich ein MindMap nutzen, aber mein Trainer hielt mich davon ab. Er sagte, dass das unpraktisch sei, für die Weiterarbeit mit den Begriffen. Ich stimmte ihm zu, obwohl das in dieser Hinsicht nie meine Vorgehensweise ist. Wenn ich also mit Listen für das Thema Humor arbeite, dann schreibe ich richtige Listen und darüber schreibe ich auch gerade ein Kapitel in meinem Humorkochbuch, dessen Struktur ich aber mit Hilfe einer Mindmap erstellt habe. ;-)
    Ist es uns für manche Themen vielleicht "anerzogen"? Einen Einkaufszettel schreibe ich auch als Liste. Triggert also das Thema bei dir auch den Einsatz als Liste? Mit welchen anerzogenen Listen hat es Ähnlichkeit, das Plankton-Thema?
    Liebe Grüße
    Sandra

  833. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Sandra,

    Danke für deine Überlegungen, da werde ich mal weiterspinnen.

    Eine Idee, die mir kommt: Die Planktonthemen waren nicht nur einzelne Stichwörter, sondern ganze Sätze oder Themen. Aber das habe ich bei Mind Maps auch oft so gemacht, dass ich da nicht nur Stichworte genommen habe.

    Ich glaube immer noch, dass es eine andere Art von Denkprozess ist. Ich bei dieser Themen-Liste immer weiter aufgebröselt habe.
    Mir fällt dazu ein, dass ich auch ein anderes Brainstorming (indem es darum geht, knackige Seminartitel zu finden) diese Listen schreibe. Also vielleicht ist das Thema "Brainstorming" für mich mit Listen verknüpft, wie sie bei den Krea-Techniken ja auch auf einem Flipchart geschrieben werden?

    Wobei ich Mind Maps ja durchaus auch zur Ideenfindung nutzen.

    Es bleibt geheimnisvoll, ich forsche weiter.

  834. Gitte Härter schrieb:

    Huhu Zamyat,

    das kann ich nur unterstreichen: unterschiedliche Medien für unterschiedliche Sachen. Beim Schreiben empfehle ich meinen Kunden und Bloglesern immer, sich auszuprobieren. Denn für die einen funktionieren Listen gut, für andere Mindmaps oder Haftzettel zum Umkleben, wieder andere haben die besten Ideen, wenn sie zeichnen ...

    Dazu kommt dann auch noch, dass man für unterschiedliche Stadien unterschiedliche Medien nutzen kann. Zum Beispiel mit einem Mindmap seine grundsätzlichen Themen finden/festlegen, und wenn es in die Tiefe - zum Plankton - geht, dann zur Liste wechseln.

    Das Wichtigste ist genau das, was Du und Frau Dirks schon angesprochen hat: Sich immer wieder auszuprobieren und zu erleben, was das mit einem selbst macht und wie es sich auf den Denkprozess auswirkt. Gerade, wenn man ein bestimmtes Werkzeug immer favorisiert, funktioniert das einerseits oft total gut, weil man es mag und das "Ideenhaben" getriggert wird ... andererseits aber hat man, ob man will oder nicht, oft auch gewohnte Trampelpfade im Hirn. Man hat zwar vielleicht eine Fülle von Ideen, und die sind oft auch super, aber wenn man Medium/Herangehensweise ändert, bekommt man eben auch frischen Wind rein und eine andere Sorte von Ideen.

    Ich zum Beispiel tippe ja sehr schnell und schreibe daher am liebsten direkt im Computer. Aber das Konzipieren von Ideen, Texten oder Büchern, das mache ich fast ausschließlich mit Block und Stift - in ganz unterschiedlichen Formen.

    Viele Grüße
    Gitte


    PS: Dankeschön fürs Verlinken :-)

  835. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    ja, das ist noch einmal ein guter zusätzlicher Aspekt: dass es frischen Wind ins Denken bringt, wenn man mal wieder etwas Neues ausprobiert, indem man seine geliebte Methode verlässt. Denn ein Mind Map kann genauso zur Gewohnheit werden wie Listen.

    Mir kam das am Anfang sogar richtig wie was "Verbotenes" vor, wenn ich wieder eine Liste schrieb :-). Ist schon verrückt, Wobei Verbotenes ja auch besonders reizvoll sein kann :-).

    Gut, sich immer wieder auf die Schliche zu kommen- und einfach mal was zu ändern!

  836. Claudia schrieb:

    Liebe Frau Zamyat,
    habe heute Ihren Nachruf gelesen und bin erfreut über die Informationen, die Sie teilen und die respektvolle und würdigende Art und Weise Ihres Schreibens. Ich danke Ihnen herzlich für die links zu den Inhalte dessen, was Ihnen besonders gedient hat. Habe die 1-Frau-Brainstorming Übung gleich gemacht und in 7 Minuten 29 Ideen zu einer Frage gesammelt (ohne das vorher mal gemacht zu haben..also als Anfängerin sozusagen). Da hab ich gestaunt! Ich kann nur zustimmen und danke für die Vielfalt, die Frau Birkenbihl hinterlassen hat, die ich jetzt auch genießen darf. Danke Ihnen, dass Sie darüber geschrieben haben, dadurch habe ich auch über dieses Vermächtnis erfahren. Herzlichen Dank.

  837. Franziska schrieb:

    Hallo,
    ich bin an vier Tagen der Woche unterwegs und habe auch so spezielle Strategien entwickelt. Meine Lieblingsstrategie ist: all das Neue aufsaugen und entdecken. Falls ich nichts Neues sehe, dann such ich so lange bis ich was Neues, Interessantes für mich finde (ob das Bäume sind, oder Bücherladen, oder Restaurants, oder Gesichter, ist eigentlich wurscht), Hauptsache Neues.
    Das Wichtigste ist für mich das Wegfahren-Ritual geworden. Bevor ich die Reise antrete, räume ich pickobello die Wohnung auf, habe alles gewaschen, was irgendwie sich zum Waschen eignet, kehre, wische und gehe erst, wenn alles schön ordentlich und sauber ist: - denn - dann bin ich bereit zu gehen und freue mich dann riesig auf das Wiederkommen, wo alles auf mich wartet, wieder so richtig zu "bearbeiten"- ich bringe schmutzige Wäsche mit, die zu waschen ist, ich lade die Taschen aus und sortiere - das kommt in den Müll, das kommt ins Büro, das kommt hier hin dort hin. Dieses Ordnen - Ritual hilft mir dann beim "wieder-hier", beim Landen.

    Und am Allerwichtigsten: mein absolutes Lieblingsritual ist - Buchläden aufsuchen und Briefpapiere, Notizbücher suchen und entdecken, die es da, wo ich den Wohnsitz hab, nicht gibt. Diese Schätze lassen mich ein Hotelbett in dem ich nicht gut schlafen konnte, etc.. total vergessen.

    Apropo - nicht gut schlafen können - habe mir angewöhnt (da ich mit dem Auto reise), meinen Futon mitzunehmen, auf dem Boden schlafe ich immer gut, und wenn mal ein Hotelbett sich gar nicht zum Schlafen eignet hole ich meinen Futon und schlafe genüsslich bestens auf dem Boden, wenn das Zimmer dafür auch Platz hat.

    Außerdem hab ich immer mein Kuschelhandtuch dabei, also ein Bio-Baumwollhandtuch von der Sekem Farm in Ägypten, das hab ich mit meiner Seife gewaschen und macht den Hotel Aufenthalt für mich persönlich. Außerdem ist das Format so günstig, dass ich es auch untertags zur Arbeit mitnehmen kann und mir jederzeit die Hände waschen kann - denn an Orten, die ich nicht kenne, habe ich öfter das Bedürfnis, mich frisch zu machen und mir die Hände zu waschen. Ein lustiger Tick den ich da habe.

    Ja und zu guter Letzt ist bei mir das Reisen ein kulinarisches High-Light. Da kauf ich mir als Proviant für unterwegs Dinge, die es sonst zuhause bei mir nicht gibt. Mal sind das die japanischen Reiscracker, mal eine besonders spezielle Schokolade, oder spezielle Bio-Direktsaftgetränke. War was besonders gut, dann freu ich mich dann schon auf die nächste Reise.

    Und zu guter Letzt - habe ich meine Reiseapotheke dabei - womit ich meine - ich genieße das mal, dass ich auswärts Dinge tue, die ich zuhause auch eher selten tue - wie mal so schöne Körperpeelings, oder Füsse eincremen, oder eine Heilsalbe auftragen, obwohl mir ja nichts fehlt, einfach nur dieses "mich umsorgen" und mir gutes tun, vorbeugend....dann ist für mich das Reisen eine Wonne.

  838. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Claudia,

    wie schön, dass es direkt so geklappt hat! Das freut mich- und zeigt wieder, wie genial und einfach gleichzeitig diese Methode ist.

  839. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Franziska,

    das sind ja wunderschöne Dinge, die Sie da aufzählen und witzig dazu! Ein Futon mitschleppen! Die sind doch bleischwer- wie ich in diesem Sommer wieder festgestellt habe, als ich es vom Wohnzimmer auf den Balkon geschleppt habe, um dort zu übernachten.

    Ihre Ideen sind sehr inspirierend, da fällt einem bestimmt noch mehr ein. Danke dafür!

    Und das vorher alles aufräumen und schön machen- das finde ich vor allem auch vor Urlauben total wichtig, wo man vielleicht nicht soo freudig nach Hause kommt. Und wenn dann da noch das Chaos herrscht, ist die Depression schon vorprogrammiert.

    Bei Seminaren sollte ich mir das auch angewöhnen, das geht manchmal noch so holper die polter, wenn ich alles aus Dachgeschoss, Büro und Keller zusammen schleppe :-)

  840. Alexander Schwarz schrieb:

    Liebe Zamyat,

    freut mich sehr, dass es dir so gut gefallen hat. :-)

    Wir sind übrigens gerade dabei, eine Anleitung zum Thema "Gewohnheiten ablegen" zu kondensieren. Ich bleibe aber bei meiner Einschätzung, dass es in jedem Fall ein sinnvoller erster Schritt ist, zu lernen und dabei tatsächlich wahrzunehmen, wie das Angewöhnen funktioniert.

    LG, Alex

  841. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Alex,

    sehr schön, lasst es mich wissen, wenn ihr den Teil "Gewohnheiten ablegen" auch in euer Programm aufnehmt. Ich bin dann auf jeden Fall eine dankbare Teilnehmerin :-).

    Wäre sicher auch ein spannendes Thema zu schauen: wer will/muss sich eher was angewöhnen (bzw. hat damit mehr Schwierigkeiten) und wer will sich schlechte Gewohnheiten abgewöhnen :-)? Kam mir gerade nur so als Idee.

    Ich werde mal eine Liste für mich machen zu beiden Seiten, mal sehen, wo mehr stehen wird :-).

    So geht es immer weiter...

  842. Karin schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,

    die Fahrt mit dem Trecker ist ein schöner Vergleich. Bei der aktiven Einarbeitung kommen Themen auf den Tisch, die sonst womöglich nicht angesprochen worden wären. Sehr nützlich für den weiteren Verlauf!

    Aus deiner Schatztruhe konnte ich schon einige Ideen abstauben - mein letztes Workshop-Plakat ging auf Dein Konto. Merci beaucoup! :)

    LG Karin

  843. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo liebe Karin,

    das freut mich, dass du schon einiges von meinen Anregungen brauchen konntest.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  844. Henry schrieb:

    Ich habe an der Wand hinter meinem PC eine Foliewand mit Einstecktaschen, in denen ich Postkarten und Veranstaltungswerbekarten im gleichen Format eingefügt habe. Die Auswahl habe ich dabei nach Assoziationsfähigkeit getroffen, also welche Motive mich am vielfältigsten an unterschiedliche Gedankenwelten erinnern. So hängen daneben auch alte Kalender (auch im Sommer mit Wintermotiv) und Bildauschnitte mit abstrakten Motiven. Kann man natürlich auch mit Pinnwand oder Magnettafel arrangieren.

  845. Zamyat M. Klein schrieb:

    @Henry

    Ja, das ist auch eine sehr schöne Idee. Ich finde Bilder einfach auch in jeder Form immer sehr anregend und insprierend, und man kann sie ja auch als Ausgangspunkt für etliche Kreativitätstechniken nutzen, wild assoziierend..

  846. Heidrun schrieb:

    Eine Seminarleiterin schenkte mir mal am Ende des Seminars eine Karte mit einem persönlichen Spruch. Hat ihr und mir Spass gemacht :-)

    Oder ein Adventskalender aus Karten, Sprüchen o.ä.

    Lieben Gruss aus China
    Heidrun

    P.S. Gerade "Freudebringer" gesammelt. Danke für die Erinnerung :-)

  847. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heidrun,

    du bist also immer noch in China- unvorstellbar :-).

    Was sind denn "Freudebringer"?

    Das mit der Karte und dem Spruch am Ende eines Seminars finde ich auch sehr schön. Ich habe sonst oft die Teilnehmer sich eine Karte aussuchen lassen und dann selbst eine Affirmation im Zusammenhang mit dem Seminarthema drauf schreiben lassen.
    Aber so ist es noch eine schöne Variante.

    Schöne Grüße aus der Türkei nach China
    Zamyat

  848. Silke Rische schrieb:

    Mein Favorit: Punkt 2 !!!

    Punkt 2 muss ich nicht extra aus dem Urlaub hinüberretten, sondern dieser Punkt ist fester Bestandteil meines Tages. Viel in der Natur sein - das heißt bei mir: Jeden Tag raus zum Hundespaziergang - nicht als Pflichtübung, sondern als ideale Arbeitsunterbrechung. Bei jedem Wetter geht's durch Wald und Wiesen! Und danach ist der Kopf herrlich frei, um weiterzuarbeiten. Und bei der heutigen schönen Herbstsonne macht's doppelt Spaß!

  849. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Sillke,

    Ja, das ist natürlich klasse, wenn man das ganz regelmäßig macht und ein Hund ist dabei natürlich hilfreich.

    Hast du da auch bestimmte Zeiten oder machst du das ganz spontan?

    Denn an diesem Punkt laboriere ich immer noch rum. So oft schaue ich hier aus dem Fenster und denke: "Ach, was scheint die Sonne gerade schön, ich könnte ja mal ne Runde walken....Ach, ich mach noch eben...fertig..." und schon ist es vorbei.
    Ein zeitlang hatte ich da eine feste Zeit (vor der Mittagspause), da hat es etwas öfter geklappt.

    Vielleicht habe andere auch noch Ideen, wie man sich dazu bringt,sich vom PC loszureißen und zu erlauben, mal ne Stunde in die Natur auszubüxen?

  850. Marion Kellner-Lewandowsk schrieb:

    Liebe Zamyat,

    das ist wirklich ein immer aktuelles Thema, zu dem ich eine schöne Geschichte habe:

    Ich habe vor Jahren die Geschichte von dem Pastor gehört, welcher Woche für Woche diesselbe Predigt vor den Menschen seiner Gemeinde hielt. Bei den ersten beiden Wiederholungen dachten die Menschen noch, es wäre aus Versehen geschehen. Bei der dritten Wiederholung räusperten sie sich vernehmlich. Bei der vierten Wiederholung hielten sie es nicht mehr aus und riefen dem Pastor zu: "Das kennen wir schon! Du hast es uns schon letzte und vorletzte Woche gesagt."
    Der Pastor schaute auf die Menschen und antwortete ganz ruhig: "Ich werde es Euch wieder und wieder sagen. Bis zu dem Tag an dem ich an Euren Taten erkenne, dass Ihr meine Worte tatsächlich gehört und verstanden habt." Dann fuhr er mit seiner Predigt fort.

    Liebe Grüße

    Marion

  851. Heide schrieb:

    Liebe Zamyat, das ist in der Tat ermutigend und inspirierend! Ich plane, wie du weißt, ja auch, eine gewisse Zeit im Jahr in der Türkei zu verbringen und bin sicher, mit der entsprechenden Planung und Unterstützung klappt das auch. Freu mich schon darauf, dann mit dir wieder entspannte Gespräche am Strand zu führen ;-).

  852. Zamyat M. Klein schrieb:

    Johoo, unbedingt. Habe ja dieses Mal auch noch eine andere Twitterin dort getroffen, da in der Nähe gibt es noch so ein "Yoga-Hotel", klang ähnlich schön, wie euer Lykia-Seminarhaus.

    Also schon mal zwei vorübergehende Unterschlupfe, sollten sie mein schönes Dorf eines Tages doch platt machen und Hotels dort hinbauen. Aber - inshallah- wird das vielleicht doch noch verhindert? Die Hoffnung nicht aufgeben!

    Also, müssen wir nur noch unsere Termine absprechen :-) und dann auf zum nächsten Brainstorming am Strand, Essen auf dem Fluß im Paradies und nach Afrika latschen...

  853. Heidrun schrieb:

    Die Birkenbihl-Methode, oder zumindest hatte ich die bei ihr das erste Mal gehört: am ersten Tag einfach nur den Trainingsanzug anziehen, am zweiten Tag schon mal bis zur Wohnungstür gehen, am dritten Tag mal 3 min raus und am vierten Tag .... es ging um die Überwindung des Schweinehundes beim Walken oder Joggen. Das ist eine tolle Methode.
    Ich selbst gehe oft nur 15 min hinter meinem Haus auf einen Berg - Sport und frische Luft zugleich. Und Abstand :-)

  854. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Heidrun,

    ja, die Methode ist klasse, das ist die "Mini-Handlung" von Mary LoVerde. Darüber habe ich auch schon geschrieben.
    Der Punkt (bei meinem Thema "Mittagspause" ist es, überhaupt auch nur den ersten kleinen Mini-Schritt zu tun. Dann laufe ich wie von selbst. Ich muss nicht motivieren, zu gehen, weil mir das lästig ist (wie bei dem Beispiel der Frau mit den Schuhen anziehen). Ich muss mich nur vom PC und der Arbeit losreißen :-). Da ich aber nächste Woche das Superprogramm beim Habit Boot Camp mitmache (ich hatte schon über deren Kurs mit den Mikrogewohnheiten gebloggt), werde ich das Thema nachher sicher spielend bewältigen.

  855. Judith @Rednermacherin schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ich nehme mir jetzt die fünf Minuten und brenne innerlicht. Nur mal kurz bei Twitter reingeschaut und da waren Sie mit diesem wunderbaren Artikel. Eigendlich, sitze ich gerade an meinem Newsletter, muss Flipcharts vorbereiten und ein Spaziergang steht auch noch an - alles am Vortmittag zu erledigen.
    Jetzt kommt mein großes ABER - ich brenn für dieses Thema und daher nehme ich mir fünf Minuten Zeit. Zeit für Sie, für mich und das Feuer, dass in mir brennt. Als Rhetorikerin ist es mein Motto: "In dir muss brennen, was du in anderen entfachen willst." Mein Rezept - erst das Feuer in mir selbst schüren und dann am Leben erhalten. Also fünf Minuten Zeit zum Entzünden des Feuers und dann gehe ich gewärmt auch wieder an meine anderen Aufgaben heran. Wichtig - wirklich nur fünf Minuten und daher verabschiede ich mich für heute und komme bestimmt wieder zu diesem Beitrag zurück, um mich am glimmenden Feuer zu wärmen.
    Herzlichst,
    Judith Torma

  856. petra schrieb:


    ja, das thema mit dem brennen und dem sfeuer für gute ideen. ich glaube, wie sie, das uns ooft alte glaubensätze wie von Ihnen beschrieben abhalten. Hinzu kommen nach meiner Einnschätzung noch weitere Faktoren:
    - Ideen sind toll, machen Spaß und halten einem ein tolles anszustrebendes Ergebnis vor Augen, nämlich das worum es geht, die tolle Idee (die Webseite, der n Bloglbeitrag, die neue Technologie, das super unternehmen, dass mit toller Geschäftsidee Weltmarktführer wird). Die UMSETZUNG einer Idee hat hingegen eine ganz andere Dynamik, braucht Planung, langweilige Arbeiten fallen an --und vor allem: es dauert viel zu lange (i.d.R.). Genau das wissen wir aus Erfahrung und bremsen uns daher selber, das gesamte "Projekt" anzugehen, wenn wir es nicht ganz besonders ernst meinen.
    - manchmal ist wirklich keine zeit, die Umorganisation von Alltagsanforderungen oder Änderung der Tagespläne der nächsten zeit - um eine Idee umzusetzen , - erscheint uns als nicht im Verhältnis stehender Aufwand
    Die Umsetzung von Ideen bedarf Zeit und Energie und ich glaube, wir wägen intuitiv ab, was sich für uns "lohnt" und was realistisch ist.

  857. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Judith,

    Danke für die weiteren Feuer :-)... und die Erinnerung an den Spaziergang. Denn bei dem Sonnenschein habe ich auch fest vor, jetzt gleich wieder eine Stunde zu walken. Auch wenn das gefährlich ist, weil mir dann wahrscheinlich wieder neue Ideen kommen, die ich dann auch gerne umsetzen möchte :-).

    Liebe Petra,

    die Umsetzung der Ideen macht mir ja auch riesigen Spaß, aber wie Sie schreiben, das nimmt eben mehr Zeit in Anspruch.
    In dem Zusammenhang fällt mir etwas ein, das ich früher längere Zeit praktiziert habe: Den Kreativen Sonntag-Morgen.

    Da habe ich mich eben nicht ins Büro gesetzt, sondern im Wohnzimmer auf die Couch oder auf den Balkon und mir da Zeit genommen, meist mit einer Kreativitätstechnik größere Themen und Projekte zu planen, zu spinnen, auszuarbeiten... Das war ausgesprochen lustvoll, ich habe es so entspannt gar nicht als Arbeit empfungen - und gleicheitig mehr geschafft als in der ganzen Woche.

    Jetzt habe ich so was auch in meine Türkei-Reisen installiert, wo ich es eben am Strand oder in der Hängematte praktiziere. Zeit zu haben für Kreativität macht sie noch mal so schön.

    Danke für Ihre Beiträge!

  858. Brita Dose schrieb:

    Hallo liebe Zamyat,

    hast Du einen MP3-Player? Ich habe ein ganz unscheinbares Teil, dass ich mir um den Hals hängen und das Notizen aufnehmen kann.

    Vielleicht wäre so etwas das Richtige? Du kannst während des Laufens sprechen und später alles abhören.

    LG Brita

  859. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Brita,

    ich habe eben noch keinen MP3 Player, daher wusste ich nicht, ob die Dinger auch aufnehmen. Audiomäßig bin ich noch absolut in der Steinzeit. Danke für den Tipp!

  860. Leonie Walter schrieb:

    Hallo Zamyat,
    es gibt natürlich auch separate Diktiergeräte, die handlich sind (ob zum Umhängen, weiß ich nicht).
    Ich präferiere für solche Aufnahmen allerdings mein iPhone. Hast Du ein Smartphone? Dann kann man da bestimmt auch Sprache aufnehmen. Fürs iPhone gibt es die Funktion/App "Sprachmemos", die kann man aufnehmen und sich dann auch z.B. per Mail schicken, damit sie dann auf dem Computer abspielen kann.

    Das wäre doch am einfachsten, wenn Du über ein Headset Deine Ideen aufnehmen könntest, Dann hast Du auch noch die Hände frei beim Laufen.

    LG Leonie

  861. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Leonie,

    Danke für deinen Tipp. Ich habe (leider?) kein iPhone und mein kleines altes Smartphone hat offensichtlich keine Sprachaufnahme, habe gerade noch mal wie wild rumgesucht.

    Und es darf beim Walken eben nicht zu fummelig sein, ohne Brille kann ich das alles nicht lesen- und die Lesebrille habe ich beim Walken nicht auf :-).

    Aber es ist natürlich schick, das per Mail auf den PC zu überspielen- wow- Wer weiß, vielleicht werde ich ja doch eines Tage...

  862. Sandra Dirks schrieb:

    Wow, klasse und vielen Dank! :-) *hopst*
    Auf der roten Kugel sind ja sogar Sterne! Super gemacht.
    Super Idee für den Einsatz der Lichterkette.
    Diesen Blogeintrag werde ich auch gleich mal weiter verlinken. Ganz lieben Dank dafür. :-)

    Liebe Grüße
    Sandra

  863. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Sandra,

    oh, dass du sogar die Sterne erkannt hast :-), die sind ja fast wieder verschwunden...

    Wenn ich das auf Flipchart male (u.a. dann aber auch mit den Stockmar Wachsmalkreiden oder Jaxon- mal sehen) werde ich noch mal Fotos machen...
    Das Wetter lädt ja zu solchen Verrücktheiten ein (habe ja "eigentlich" gar keine Zeit für einen solchen Kram), denn ich schneie gerade ein.

    Bin schon gespannt auf deine weiteren Folgen :-)

  864. Bettina Schöbitz schrieb:

    Liebe Zamyat,

    mit einem klassischen Diktiergerät bist Du vermutlich auf der richtigen Seite, denn die Dinger sind klein, leicht und meist sehr übersichtlich in der Bedienung. Doch bevor Du 150 € in ein gutes Gerät investiert, ist der Umstieg auf ein Smartphone überlegenswert, denn die VoiceMail-Funktionen sind da eh integriert und kosten somit nix extra.
    Eine andere Möglichkeit: Fotoapparat/ Handy mit Telefonfunktion mitnehmen. Immer dann flugs ein Foto machen, wenn Dir etwas tolles eingefallen ist und das Bild dann als "Anker" nutzen und zu Hause anhand der gemachten Bilder die Ideen fixieren. Ich kriege das auch ganz gut anhand der Körperliste nach Gregor Staub hin, wo ich mir Ideen/ Inhalte auf/an verschiedene Körperteile hefte und diese Liste daheim nochmals durchgehe - ist aber eine Frage der Übung und taugt für maximal 10 Ideen....

    Liebe Grüße
    Bettina

  865. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Bettina,

    Danke für deine weiteren Ideen. Das mit dem Foto-Anker finde ich auch sehr schön.

    Diese ganzen Lerntechniken kenne ich, ich habe sie selbst jahrelang, nein jahrzehntelang in der Lehrerfortbildung weitergegeben.

    Aber es geht mir hierbei nicht nur um Stichworte, die ich mir merken will (da hilft das alles wunderbar), sondern es sprudeln komplette Texte für Bücher, Blog oder sonst was aus mir raus- und die möchte ich dann ohne großes Gefummel aufsprechen können, während ich weiter walke.

    Meine aktuelle Lösung: ich habe es auf meinen Geburstagswunschzettel geschrieben, nächste Woche mal sehen, obs geklappt hat :-)

  866. Sandra Dirks schrieb:

    Die sind wirklich süß, Deine Engel. Besonders witzig finde ich den Diätengel. Hihi, zu Weihnachten auf dem Weg zum Wunschgewicht. Das ist wirklich nicht leicht mit den ganzen Keksen und Leckereien den ganzen Tag.
    Ich finde gar nicht, dass der Denkengel einen zu großen Kopf hat. Er ist einfach ein süßes Kerlchen. Sicher ist er auch besonders pfiffig. :-)
    Also dann weiter machen! Ich freu' mich auf die nächsten Tage. :-)

    Liebe Grüße
    Sandra

  867. Monika Werle schrieb:

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Liebe und Gute.
    Danke für die Umfrage und das darauf folgende Angebot der Webinare.
    Außerdem wünsche ich FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR

  868. Sandra Dirks schrieb:

    Also bei Annja Weinberger bin ich der Ablagekorb und ich finde da auch ein bisschen Wahrheit (Projekte aufschieben tüdelüüü). Allerdings bin ich alles andere, als gut strukturiert. :-)

    Das Farbenhoroskop haut mich schier aus den Latschen. Wow! Das passt ganz genau. Ich suche mal die versteckte Kamera. Krass. Hammer.

    Liebe Grüße
    Sandra

  869. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sandra,

    und hast du auch gesehen, was bei mir als Tacker steht?

    Es tackert der Tacker wo andere nur locker heften. Sie zaudern nicht lange und bringen ein Geschäft so schnell wie möglich unter Dach und Fach. 2013 gibt es so viel zu tackern wie nie zuvor in Ihrem Business. Gut möglich, dass Sie mit einem geeignet Partner – sehr kompatibel ist z. B. der Ablagekorb – kooperieren müssen, um alles bewältigen zu können.

    Na??? Klingelt da was???

    Ist doch ein sehr schönes Orakel zusätzlich- Hach!

  870. Sandra Dirks schrieb:

    Wow! :-) *fällt ihn Ohnmacht*

  871. Annja Weinberger schrieb:

    Danke für die tolle Sammlung, liebe Zamyat, und natürlich auch, dass ich dabei bin!

    @Sandra Dirks: Wer weiß, vielleicht steckt Ihnen doch mehr Strukturiertes als Sie meinen ...

    Allen Blogleserinnen und -lesern wünsche ich viel Erfolg im Neuen Jahr!

    Herzliche Grüße, Annja Weinberger

  872. Anna Angelika King schrieb:

    Liebe Zamyat,

    DANKE dir für diesen wundervollen Beitrag. Habe ich ihn doch selbst während des Studiums in Hamburg erleben und meine Diplom-Arbeit bei ihm schreiben dürfen. Und ich kann mir den Vortrag nach deiner Schilderung richtig gut vorstellen und fühle eine tiefe Dankbarkeit für alles, was ich durch ihn lernen konnte. Das Vorlesetagebuch, das wir damals schreiben mussten und dann von ihm kommentiert zurück bekamen ist immer noch unter meinen Schätzen :)

  873. Nina Peters schrieb:

    Liebe Frau Klein,

    in der nächsten Ausgabe von Training aktuell werden wir ausführlich über die beliebte Mind-Mapping-Methode berichten. Zu diesem Zweck suchen wir begeisterte Mind-Mapper, die bereit sind mit uns Erfahrungen, Erkenntnisse und Einsatzbeispiele zu teilen. Im Grunde genau dies, was Sie in Ihrem Blog-Eintrag bereits getan haben. Hätten Sie Lust, Ihre Geschichte zu einem Teil eines Artikels in der nächsten TA zu machen?
    Die gleiche Frage gilt natürlich auch für Frau Dirks und Frau Härter.

    Beste Grüße
    Nina Peters

  874. Heide schrieb:

    Ja, ich bin auch Parallel-Leserin ;-). Zurzeit lese ich ein Buch, das ich in der Stadtbücherei entdeckt habe: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, von Rachel Joyce. Nicht wirklich ein Verschling-Buch, sondern eins, das einen mit den eigenen Fragen an das Leben in Kontakt bringt, aber auf eine ganz schöne und berührende Art, ohne dabei kitschig zu sein. Ganz, ganz toll.

    Dann schmökere ich immer wieder mal in Ulrike Scheuermanns "Das Leben wartet nicht", weil es mir gute Anstöße gibt für ein Projekt, an dem ich gerade arbeite.

    Außerdem lese ich zwischendurch in der aktuellen Brand eins und in der Tattva Viveka, einer Zeitschrift, die ich erst kürzlich via Facebook entdeckt und gleich abonniert habe, weil sie in anspruchsvollen und interessanten Artikeln von renommierten Autor/-innen eine Brücke schlägt zwischen Spiritualität und Wissenschaft.

    Bin gespannt auf weitere Tipps!

  875. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke für deine Tipps, liebe Heide!

    Ich hoffe auch, dass noch mehr kommen...

  876. Franz Grieser schrieb:

    Liebe Zamyat. Manche der Klienten, die zu mir ins Schreib-Coaching kommen, sehen das nicht so entspannt, wie das bei Dir klingt (vielleicht unterstell ich Dir da ja auch was). Einer davon, ein Student, war durch seinen Perfektionismus zeitweise so blockiert, dass er bei wichtigen Klausuren gar nichts zu Papier brachte.
    Und so sehr ich als iPhone- und iPad-Nutzer St. Jobs Perfektionismus zu schätzen weiß: Als einer seiner Mitarbeiter hätte ich ihn dafür wohl gehasst.

    Herzliche Grüße, Franz

  877. Zamyat M. Klein schrieb:

    Oh, klinge ich entspannt?
    Vielleicht, weil ich es inzwischen zum Teil geschafft habe, einen Teil von blödsinnigem Perfektionismus loszuwerden- oder- wenn es mich dennoch packt- auch drüber grinsen zu können.
    Aber ich bin mir bewusst, wie quälend das sein kann und wie blockierend. Dazu passt ja dann auch diese Zitat mit dem "Besser fehlerhaft begonnen als perfekt gezögert." Das drückt das ziemlich gut aus.

    Je nachdem wie tief das sitzt, muss man sich vielleicht auch Hilfe holen, um das etwas abzuschwächen und nicht handlungsunfähig zu werden.

    Und zu Jobs: laut Biografie war er alles andere als ein freundlicher Chef und Kollege, wobei mich weniger sein Perfektionismus genervt hätte, als vielmehr sein Umgangston. Naja, diese Art von Perfektionismus wohl auch, dass er seine Mitarbeiter nächtelang antrieb und arbeiten ließ, damit es bis zum letzten i-Pünktchen genau so war, wie es ihm vorschwebte.

    Ich nehme mal an, dein Coaching ist aber genau dazu da, solchen Mensche zu helfen, damit sie trotzdem ans Tun und Schreiben kommen.

  878. Franz Grieser schrieb:

    Ja, genau darum geht's: Ins Schreiben (oder Komponieren oder Filmedrehen) kommen TROTZ des Perfektionismus. Und da sind mir als Begleiter alle Mittel recht ;-)
    "Besser fehlerhaft begonnen" - das ist die Riesenhürde für viele der Leute, die zu mir kommen. Und ich kann sie ja sehr gut verstehen. Ich hab solche Anwandlungen selbst immer mal wieder. Aber ich kann die dann auch wieder hintanstellen (ich muss mich dazu nur fragen, was ich mit einem Klienten machen würde, der mit diesem Problem zu mir käme).

  879. Bettina Schöbitz schrieb:

    Meine Idee dazu: Teile Dein Angebot schlicht sinnvoll in mehrere Seminare auf und biete sie getrennt an.
    1. Verhaltensändernde Methoden
    2. Teilnehmeraktivierende Methoden
    3. Lernmethoden
    4. Sonstiges...
    Dann kann sich jeder vorher rauspicken, welche Methoden er vorrangig lernen möchte. Kannst ja immer 1/2 Tag Generalmethoden und 1/2 Tag Spezialmethoden anbieten.

    Variante 2: Du packst alle Methoden in einen "Methodenfächer" zusammen und läßt jeden Teilnehmer zu Seminarbeginne 1- 3 Methoden "ziehen". Dann regiert eben Kommissar Zufall. Letzteres ist aber lästiger, weil Du dann immer alles dabei haben müßtest.

    Variante 3: Laß´ die TN anhand Deiner Website vorab wählen, welche Methoden sie gezielt trainiert wissen wollen...

    So, mehr fällt mir dazu jetzt auch nicht ein. Vielleicht ist ja schon ein guter Denkansatz dabei.

    Liebe kollegiale Grüße
    Bettina

  880. Zamyat M. Klein schrieb:

    Fein, Danke liebe Bettina.
    Wurde vielleicht nicht so ganz deutlich, aber dies ist kein offenes Seminar, das ich unter eigener Regie anbiete, daher kann ich das nicht aufteilen oder ändern oder...

    Es sind die 2 Tage und fertig. Es kommen unterschiedliche Trainer, zu denen ich vorher keinen Kontakt aufnehmen kann zwecks Abfrage. (Das würde das natürlich auch erleichtern).

    Ich suche auch nach "inneren Möglichkeiten", wie ich das schaffe, mich zu bremsen und nicht das große Füllhorn auszuschütten.

    Deine Ideen sind ein guter Impuls, weiter zu spinnen. Danke!

  881. Maurer schrieb:

    Ich arbeite gerne mit "Parallelität". Das heißt, dass bei entsprechender Gruppengröße zwei oder mehr Methoden parallel ausprobiert werden. Die Teilnehmenden entscheiden sich für die jeweils eine Methode, die sie dann mit anderen gemeinsam einüben. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut sich die Gruppen dabei selbst organisieren. Nur ganz selten "müssen" Teilnehmende die Gruppe wechseln oder ich Vorgaben zur Gruppengröße machen.
    Am Ende überlegt jede (Klein-)Gruppe, wie sie ihre Erfahrungen den anderen transportiert. Teilweise gebe ich ein Raster vor (z. B. Wie ist es mir ergangen? Für welche Inhalte, Teilnehmende, Ziele, ... ist diese Methode geeignet? Wann sollte diese Methode nicht eingesetzt werden?) oder die Teilnehmenden entwerfen ihr Bewertungsgerüst selbst.
    Der Transfer kann auch noch weiter gehen. Eine Möglichkeit ist , dass eine Gruppe einen Methoden-Experten benennt, der für den Rest des Seminars ansprechbar ist. Oft wird dann noch in den Pausen weiter ausgetauscht - ohne Methodenexperten.
    Ich bin gespannt, was hier noch an Tipps zusammen kommt.

  882. Zamyat M. Klein schrieb:

    Herzlichen Dank, Frau oder Herr Maurer,

    ja stimmt, das ist auch eine gute Idee, was ich in meinen Kreativitätsseminaren neulich auch wieder ausprobiert habe. Und wie so oft, denke ich dann nicht daran, das auf ein anderes Seminar zu übertragen :-).

    Wunderbar, da werde ich gleich mal schauen, bei welchen Methoden das möglich ist - und ich so Zeit spare. Nur- wenn die sich nachher das wiederum gegenseitig erzählen oder sonst wie vorstellen, ist die gewonnene Zeit ja wieder futsch :-).

    Ich werde es aber noch mal genauer anschauen.

    Vor allem ist das auch noch unter einem anderen Aspekt eine gute Idee (mir ging es ja oben darum, "weniger" zu machen und die Frage nach den Auswahlkriterien):
    Nicht alles ist für alle passend. Und so müsste niemand eine Methode ausprobieren wo er sagt, nö, das passt nicht zu meinem Thema, meiner Zielgruppe oder zu mir.

    Hach, das eröffnet ja noch völlig neue Dimensionen.

    DANKE!

  883. Alexandra Graßler schrieb:

    Liebe Zamyat,

    meine Methode dazu ist sehr simpel, doch für mich bewährt. Bei mir gibt es generell die TOP 10 Methoden. 5 am Vormittag und 5 am Nachmittag, wenn es ein Tagesseminar ist.

    Und das sind die, die für mich momentan am effektivsten funktionieren und am leichtesten ohne viel Schnickschnack einsetzbar sind.

    Dadurch dass ich auch zu den Sammlerinnen gehöre, kommen natürlich immer wieder neue Methoden dazu und dann kann es sein, dass sich die TOP 10 verändern. Doch mehr wie 10 gibt es nicht und fertig.

    Eine Zugabe zu machen, wenn gewünscht ist natürlich immer drin, doch ich fahre mit diese simplen Limitierung am besten. Ist halt Kaizen-Denke :)

    Herzliche Grüße,
    Alexandra

  884. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hei Alexandra,

    ja, genau DAS fehlt mir total. Kaizen-Denken gegen orientalische Fülle!
    Aber ich merke schon beim Lesen, dass einfach diese klaren Zahlen eine gute Orientierung geben. Da taucht direkt ein inneres Bild auf, wie ich das visualisiere. Ffffttttt.... ob ich das schaffe?

    Also, ich werde weiter schnipsen und feilen und reduzieren...und euch berichten, wie und ob ich es geschafft habe.

    DANKE an alle!

  885. Alexandra Graßler schrieb:

    Liebe Zamyat,

    ein großes Problem aller TrainerInnen ist, auch ja genügend mitzubringen :) Doch das größere Problem ist, dass die TN nie alles erfassen können und zuviel macht das wenige was sie sich gemerkt hätten zunichte.

    Daher sind Begrenzungen das wichtigste Tool beim Seminarinhalt schnippseln. Und da hilft eine klare Regel ungemein.

    Vielleicht helfen dir diese Gedanken nochmal weiter.

    Liebe Grüße,
    Alexandra

  886. Franz Grieser schrieb:

    Liebe Zamyat.

    Geht es darum, den Teilnehmern möglichst viele unterschiedliche kreative Methoden zu zeigen? Also ein Füllhorn an Techniken über ihnen auszuschütten (in dem Vertrauen, dass schon was hängen bleibt).

    Oder geht es darum, dass die Teilnehmer mit kreativen Methoden nach Hause gehen, die zu ihnen passen? Wenn ja: Dann könnte es doch auch spannend sein, die Teilnehmer eigene Methoden entwickeln zu lassen oder Methoden, die Du vorstellt, für sich anpassen oder auch weiter entwickeln zu lassen. Denn dann werden diese Methoden eher zu "den Methoden der TN".
    In dem Fall ist weniger sicher mehr. Weil es Raum und Zeit braucht, um etwas zu entwickeln.

    Herzliche Grüße, Franz

  887. Zamyat M. Klein schrieb:

    Lieber Franz,

    genau darum geht es, dass die TN die Methode natürlich auf die eigene Arbeit übertragen- und daher schütte ich sie nicht einfach aus, sondern sie erleben und machen sie selber und danach gibt es immer wieder Zeit, diese für ihre Themen zu verändern, zu übertragen etc.

    Daher will ich es ja beschränken! Daher ja meine Frage: Nämlich die, nach welchen Kriterien ihr diese Auswahl vornehmt. Wenn ihr vorher keine Infos über die TN bekommen könnt. Weil eben für jeden was dabei sein soll.
    Das führt dann eben dazu, dass ich dazu neige die Auswahl so groß zu machen, damit eben für jeden was dabei ist. Nicht jede Methode passt zu jedem Trainer und zu jedem Thema, Zielgruppe etc.

  888. Judith @Rednermacherin schrieb:

    Liebe Zamyat, sehr lange habe ich deinen Beitrag verdaut. Wohl auch weil mir ein ähnliches Thema seit einige Tagen, Wochen ach was sag ich seit Monaten im Magen liegt.

    Ich habe dir ausführlicher geantworte und hoffe du schaust vorbei. Meine Antwort steckt im Link.

    Herzlichst, Judith

  889. Franz Grieser schrieb:

    Guten Morgen, Zamyat.

    Ich würde die einfachen Techniken nehmen. Also die, bei denen die Trainerin/der Trainer keinen Riesenaufwand betreiben muss (sonst darfst Du demnächst noch den Lastwagenführerschein machen, um alle Requisiten mitzun. ehmen). Erfahrungsgemäß sind die auch einfacher zu adaptieren und auszubauen.
    Plus einige Deiner Lieblingsmethoden. Denn auch die TN werden im Lauf der Zeit ihre Lieblingsmethoden finden, mit denen sie sich am wohlsten fühlen

  890. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Judith,

    Danke für deinen ausführlichen Blogbeitrag zum Thema. Habe dir dort auch geantwortet, weil du weitere Überlegungen bei mir angeregt hast :-). Spannend!

    Für alle Leser: Wenn Sie auf den Namen @Rednermacherin über dem Blogbeitrag klicken, kommen Sie auf den Beitrag. Weil Links im Kommentar nicht möglich sind, aus Spam-Schutz-Gründen.

  891. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Franz,

    DAS ist auch noch mal ein guter Aspekt. Und da ich inzwischen zu den meisten Seminaren mit dem Zug fahre, ist das eine gute Übung, unaufwändige Methoden auszuwählen :-). Bei den Kreativ-Techniken habe ich das inzwischen gut raus, bei den Trainer-Seminaren liebe ich immer noch meine Requisiten- für die Lernlandschaften. Aber auch die kann man ja kleiner auswählen, aufblasbare Teile etc. Da ist Kreativität gefragt :-).
    Danke!

  892. Silke Bicker schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    ich ärgere mich jetzt fast, dass ich dieses Jahr leider, leider keine Zeit hatte zur Didacta zu fahren... Nächstes Jahr bestimmt wieder! Bis dahin freue ich mich über Ihr Teilhaben-lassen!!

    Viele Grüße
    Silke Bicker

  893. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Frau Bicker,

    das ist ja schön! Nicht, dass Sie sich ärgern, sondern dass mein Bericht offensichtlich motivierend war :-).
    Ich selbst gehe nur zur Didacta, wenn sie in Köln ist, sonst ist mir das auch zu viel Investition an Zeit und Geld. Aber so vor der Haustür ist es nur anstrengend- und schön!!

  894. Franz Grieser schrieb:

    Liebe Zamyat.

    Wenn Du jetzt noch verrätst, wo es die Massagekissen gibt. Damit auch andere mit einem herrlich entrückten Blick rumlümmeln (oder heißt das in Deinem Fall rummädeln) können?

    Herzliche Grüße, Franz

  895. Zamyat M. Klein schrieb:

    Ja, das kann ich natürlich gerne, wobei es leider jetzt den Messe-Rabatt wohl nicht mehr gibt...invitalis. com (natürlich mit 3 w davor, aber ich kann hier keine Links reinschreiben, dann wird es als Spam rausgeschmissen).
    Viel Spaß, ich habe es gestern nach unserem Webinar wieder schnurrend genossen, meinen verspannten Rücken duchkneten zu lassen. (Nein, leider kriege ich keine Provision :-)

  896. Brigitte Schwitalla schrieb:

    Hallo Zamyat:

    Schön, noch deine Eindrücke von der Didacta noch mal nachzulesen.
    Deinen Workshop habe ich sehr genossen.
    Die Schlacht macht wach(t)!
    Und das war um 9:30 morgens nach wenig Schlaf einfach klasse.

    Gruß von deiner Kollegin Brigitte Schwitalla

  897. Petra Zillmer schrieb:

    Auch dir ein großes Dankeschön, Zamyat.
    Obwohl du nur an einem Tag zum Standdienst eingetragen warst, hast du ja immer wieder Einsatz gezeigt, indem du am Stand vorbei geschaut hast und wenn es nötig war, Gespräch geführt hast. Alles in allem ein gelungener Messeauftritt und ich freue mich auf unseren Kongress. Ich hoffe, wir konnten viele Interessenten dafür begeistern.

  898. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    vor allem gilt ja dir ein dickes Danke schön! Ich bewundere immer noch, dass und wie du 5 Tage lang ständig im Einsatz warst, mit Power, Energie und Begeisterung. Ich denke schon, dass es sich für alle und auch für die DGSL gelohnt hat, unser Stand war ja immer gut besucht!

  899. Heidrun schrieb:

    "Perfektionismus verhindert das Entstehen von Anderem, vielleicht Wichtigerem." Das sage ich mir, wenn ich vor der Falle stehe und meine nicht anderes zu können...

    Schade, dass der obige Beitrag verschwunden ist...

    Extragrüße nun wieder aus der Ferne!!

  900. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Heidrun,

    welcher obige Beitrag ist verschwunden? Hattest du einen geschrieben? Vielleicht hast du einen Link darin gehabt- der wird dann automatisch gelöscht, weil es sonst irre viele Spam-Kommentare gibt.

    Oder meintest du etwas anderes?

    Danke für die Aufklärung und Grüße nach China!

  901. Kerstin Haag schrieb:

    Liebe Zamyat,
    ja, witzig war sie wirklich, die Schlacht in der Wüste. Und das Thema war wunderbar aufbereitet, danke sehr dafür. Ich hab direkt Lust bekommen, auch mal so eine Schlacht zu veranstalten... Bin gespannt wann sich die nächste (=erste) Gelegenheit dazu bietet. ;)

    Kerstin

  902. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Kerstin,

    ja, das war schön, dass wir uns da einmal live getroffen haben- und DANKE noch mal für dein Geschenk. Das hat mich ja sehr gerührt, konnte ich in dem Trubel wohl gar nicht richtig deutlich machen.

    Die Methode ist sicher für alles einsetzbar, wo man Pro- und Kontra-Meinungen hat- vielleicht aber auch für ganz andere Dinge. Wenn man sie ein wenig umwandelt.

    Zamyat

  903. Dorothea Driever-Fehl schrieb:

    Hallo Zamyat, das ist ja wieder ein inspirierender Newsletter. Deine Newsletter machen wirklich Freude zu lesen: zum einen, weil sie immer ansprechend aufgemacht sind mit schönen Bildern und weil sie immer etwas inspirierendes enthalten! Toll! liebe Grüße von Doro

  904. Zamyat M. Klein schrieb:

    Danke liebe Doro für dein schönes Feedback zu meinem Newsletter. Was machst du denn, um den Kopf frei zu kriegen?

  905. Silke Bicker schrieb:

    Hallo Frau Klein,

    wandern bezw. lange draußen spazierengehen (mal stramm und zügig, mal schlendernd), wenn sich die Gelegenheit ergibt reiten, eine Radtour unternehmen oder gleich einen Radurlaub :-),
    Ausstellungen besuchen, Städtetour,
    Romane schmökern... dem widme ich mich jetzt auch wieder!
    Frohe Ostern
    Silke Bicker

  906. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Bicker,

    Danke für Ihre Ergänzungen. Und die Feiertage bieten sich ja auch an, wieder mal einen neuen Rhythmus einzuführen und etwas Neues auszuprobieren.

  907. Petra Manthey-Petersen schrieb:

    Guten Morgen!
    Also, mein Favorit ist ganz klar die Mini-Handlung. Statt gleich das ganze Haus im Hau-Ruck-Verfahren zu entrümpeln, was nämlich nie funktionieren würde, habe ich mich entschlossen, jeden Tag wenigstens eine Sache wegzuwerfen oder anderweitig aus dem Haus zu entfernen. Das führt dann schon mal dazu, dass es mehr Dinge auf einmal werden. Aber wenn nicht, habe ich trotzdem das gute Gefühl, es geht voran.
    Ich bin schon gespannt auf den Tag, an dem ich nichts mehr finde, was entrümpelt werden will ;-).
    Sonnige Grüße
    Petra

  908. Heidrun schrieb:

    Wow! Glückwunsch - heute schon gewalkt, bei Euch ist doch noch erweiterte Mittagszeit ;-)
    Ich gehe als Morgensport auf die Mini-Berge vor und hinter meinem Haus. Mit und ohne Kopfhörer zum Chinesischlernen...
    Frühjahrskur spricht mich an, mal sehen, wohin es mich führt!

    Herzlichst aus China!!

  909. Peter Wiblishauser schrieb:

    Auch ich habe das Buch von Karen Kingston vor Jahren mit ganz großem Gewinn gelesen und radikal ausgemistet. Das betraf sowohl Gegenstände aus dem Haushalt als auch meine unzähligen Aufzeichnungen, Exzerpte, Fotokopien, Broschüren, ja auch Bücher von denen ich mich dann gut lösen könnte. Inzwischen nutze ich auch Evernote, um mir Dinge zu merken und um sie auch viel besser wieder zu finden. Es ist ja viel zu umständlich, irgendwelche Aktenordner zu durchsuchen, wenn man Informationen wieder benötigt. Soweit es geht, versuche ich zudem alles per scanner auf das papierlose Büro umzustellen. - Wenn sich dann doch noch irgendwo Fotokopien, Broschüren etc. ansammeln, dann werden die phasenweise "nebenbei" entsorgt. Lieber jeden Tag 30 Minuten ausmisten, als 1 Woche nur reorganisieren. Ob nach Kategorie oder nach Raum, das ist für mich weniger entscheidend.

  910. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Heidrun
    Ja, heute bin ich auch wieder gewalkt, schon das 3. Mal diese Woche. Da hat mir auch dieser Beitrag geholfen, fühle mich dann eher "genötigt", und bin dann jedes Mal sehr froh. Meinem Körper tut es sehr gut und mir kommen jedes Mal neue Ideen.

    @Peter Wiblishauser
    Toll, wenn sie das mit dem papierlosen Büro so schaffen, so weit bin ich noch nicht. Und Everynote kenne ich auch (noch) nicht, ich kenne nur One Note- ist das so ähnlich?

    Für mich hat es im Erleben (und in der Konsequenz) einen riesigen Unterschied gemacht, ob ich nach Zimmern oder nach Kategorien entrümpele. Das macht es für mich viel klarer und übersichtlicher. Und ich sehe den Erfolg schneller. Aber durch meine Kurzbeschreibung kann das Prinzip auch noch nicht so klar werden wie im Buch selbst. Für mich ist es jedenfalls eine tolle Ergänzung zu Karen Kingston.

    Und wenn Sie das mit dem jeden Tag 30 Min. schaffen, ist das super. Nach dem Magic Cleaning ist das angeblich auch nicht mehr nötig- aber so weit bin ich ja noch nicht.

    Letztendlich ist es ja schnupps, wie man es macht. Hauptsache, man entrümpelt und hat noch den tollen Effekt, neben einer aufgeräumten Wohnung und Büro Platz für Neues zu haben, dass dann auch eintritt.

    Danke für Ihren Beitrag!

  911. Peter Wiblishauser schrieb:

    @Zamyat M. Klein
    ja evernote ist wohl wie One-Note, nur besser, wie ich mir haben sagen lassen ;-)
    Habe mir jetzt das cleaning Buch bestellt, bin schon gespannt!

    herzliche Grüße!

  912. Sandra Dirks schrieb:

    Hallo,

    ich habe in meinen Seminaren auch immer einen bunten Sprachmix. Schön ist z.B. nach einer Woche sehr starker und unterschiedlicher Dialekte, dass am Ende der Woche jeder von jedem ein neues mundartliches Wort gelernt hat. Ich finde es angenehm und authentisch. Dabei gibt es natürlich Dialekte, die ich lieber höre als andere. Welche das sind, das sage ich nicht. :-)

    Ich selbst habe hier (Braunschweig) gar keinen Dialekt. Als Kind bin ich mit meinen Eltern auch so oft umgezogen, dass ich gar keinen entwickeln konnte. Gerade, als ich die 'Trebben runnä laufen wolldä', in Stade, sind wir schon wieddä umgezogn.

    Es gibt den Ur-Braunschwajer, der alles so aan bisschen laaaaangsam zusammenzieht, ein wenig über den spitzen Stahn stolpert und 'aaa' spricht, wo gar kaans iß. Das höre ich zum Glück nicht so oft. :-)

    In einem Seminar haben mich aber mal bayrische Teilnehmer überrascht. Ich fand es so großartig, dass ich darüber bloggen musste.
    Der Blog-Artikel mit dem Titel: "Wer ramt des Zeig zam? – Vier Seiten einer Nachricht mal authentisch" beschreibt, was passierte.

    Liebe Grüße
    Sandra

  913. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Sandra,

    ja, ich finde das auch immer ganz entzückend, wenn die Teilnehmer so unterschiedliche Dialekte haben. Wobei ich vor allem die köstlich finde, die die meisten furchtbar finden. (Auch ich schreibe nicht, welche ich meine). Das Schlimme ist, dass ich viele nie auseinander halten kann. Pfälzisch, Niederbayrisch oder überhaupt bayerisch..., das kann ich sogar mit Österreichisch verwechseln- hochpeinlich.

    Und wenn jemand sehr starken Dialekt spricht (kommt aber in Seminaren eher nicht vor, aber in der Türkei treffe ich immer auf viele Münchener), dann verstehe ich nichts mehr- und das finde ich immer schade.

  914. Christian Vilmar schrieb:

    Hallo Zamyat,

    das ist zweifelsfrei ein sehr interessantes Thema.
    Ich selber spreche eher keinen Dialekt, neige aber dazu, Dialekte gerne anzunehmen. Heißt: Wenn ich im Westen der Republik unterwegs bin, verfalle ich gerne in meinen Heimat-Dialekt ("Ruhrgebiet"!), neige aber zu Hause in Hessen, wo ich jetzt seit über 25 Jahren lebe, bisweilen auch zu deftigem "hessisch".

    Spannend wird es für mich, wenn ich im deutschsprachigen Ausland unterwegs bin: Österreich und Schweiz. Durch häufige Aufenthalte in beiden Ländern in den letzten 20 Jahren habe ich eigentlich kein Problem, das "schwiezer Dütsch" oder deftiges "wienerisch" zu verstehen und kann mir bisweilen auch ein "od'r" in der Schweiz nicht verkneifen.

    Insofern lasse ich jedem seine Mundart, weil sie einerseits die Authentizität der Menschen fördert, andererseits und damit auch ihre Heimatverbundenheit dokumentiert.

    Ergo "babbel" wir weiter, wie uns der Schnabel gewachsen ist.

    Liebe Grüße

    Christian

  915. Sandra Schleicher schrieb:

    Hallo, diese Frage beschäftigt mich auch immer wieder. In Österreich ist die Vielfalt zwar nicht ganz so groß wie in Deutschland, aber dennoch vorhanden. Ich komme aus Oberösterreich und lebe seit Jahren in Wien - mit einer Mischung aus hochdeutsch und Dialekt -> jedoch sehr gut verständlich, wie mir die Teilnehmer_innen immer wieder bestätigen :-)

    In Seminaren wirke ich unnatürlich, wenn ich versuche ausschließlich hochdeutsch zu sprechen. Daher frage ich gleich am Anfang, wie meine Verständlichkeit ist. Meistens klappt es sehr gut - vor allem, wenn auch die Teilnehmer_innen "gemischt" sprechen und das Training wird sehr lebendig.

    Bei Vorträgen ist es für mich ganz anders. Da liefere ich den Text ausschließlich in hochdeutsch, weil Zwischenfragen und Interaktionen nicht so stark sind wie in Seminaren.

    Wichtig ist mir, dass mich alle verstehen und sich auf die Inhalte konzentrieren können. Das ist meine Verantwortung als Trainerin.

    Herzliche Grüße aus dem heute sonnigen Wien, Sandra Schleicher

  916. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Christian,

    wie schön, noch mal von dir zu hören! Ds Thema scheint ja viele anzusprechen, das freut mich. Ich höre das schwitzer Dütsch total gerne, zumal ich da sehr nette Menschen mit verbinde. Ich werde nie eine Teilnehmerin aus der Schweiz vergessen, die mit mir eine meiner früheren Wüsten-Meditations-Reisen unternommen hatte und am Ende zur Gruppe in diesem Singsang sagte (als wir alle heulend da saßen inklusive der Beduinen9: "Ich werde euch alle in meinem Herzensgrübchen bewahren."

    Und das od'r? finde ich auch immer köstlich!

  917. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Sandra Schleicher,

    da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an: Man muss authentisch bleiben, sich selbst "natürlich" und normal fühlen und benehmen können, sonst wird es Krampf.
    Und selbst bei einem Vortrag kann man sicher gezielt mal das eine oder andere Wort im Dialekt einfügen, das entweder einen Lacher hervorruft oder ein Schmunzeln oder...

    Ich finde, meist hat das einen totalen Charme und wie Sie schreiben, es geht ja vor allem darum, dass man verstanden wird.

  918. Franz Grieser schrieb:

    Hallo Zamyat.

    Auch wenn ich versuche, Hochdeutsch zu sprechen, hört man eine leichte bairische Färbung durch. Die kultiviere ich inzwischen - man darf gerne hören, woher ich komme. Meine bayrische Heimat ist Teil von mir (das hab ich vor 20 Jahren noch nicht so gesehen).

    Und: Ja, manchmal kokettier ich mit meiner bayrischen Herkunft und spiele mit dem Dialekt. Auch im Seminar. Wie Du schon erlebt hast...

    Herzliche Grüße, Franz

  919. Petra Pfeiffer schrieb:

    Liebe Zamyat,

    deinen Text hätte ich ganz genau so auch schreiben können. Komisch, es ist exakt meine eigene Geschichte und all das habe ich selbst so erlebt, inklusive Mutter und BAP und Stollwerk und Arbeiterkind auf dem Gymnasium und Düsseldorf und und und.... WAHNSINN.
    Danke für die Erinnerungen!

    ne schöne Jrooß
    Petra

  920. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Petra,

    das ist ja wirklich lustig! Wohnst du noch hier in der Gegend? Kennen wir uns vielleicht?

    Ne schöne Jrooß zurück!
    Zamyat
    (Hast du vielleicht auch die Biographie von Wolfgang Niedecken gelesen? Für ne Moment! Die weckt auch viele Erinnerungen!)

  921. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Franz,

    kannst du mich mal aufklären, was richtig ist?

    Bairisch (sieht scheußlich aus), bayrisch oder bayerisch?

  922. Petra Pfeiffer schrieb:

    Hallo Zamyat,

    ja klar kennen wir uns!! Ich habe früher öfters Kreativitäts-Workshops bei Dir besucht.... u. a. die "Oasen" (so hieß das glaube ich!?). Na das war jedenfalls zu der Zeit als alles noch "in echt" war und nicht so viel online :-) Vieles davon und auch aus Deinen Büchern benutze ich heute noch sehr gerne in meinem Unterricht!
    Vor gut sechs Jahren bin ich dann nach Niendorf/Ostsee gezogen (gehört zu Timmendorfer Strand). Erinnerst Du Dich? Wenn nicht, ist auch nicht schlimm.

    Liebe Grüße von der Ostsee
    Petra
    P.S. Die Biographie hab ich noch nicht gelesen - danke für den Tipp!

  923. Franz Grieser schrieb:

    Hallo Zamyat.

    Seltsam, meine Antwort von heute Mittag ist im Nirvana verschwunden.

    Kurzgefasst:

    Korrekt ist lt. Duden "bayerisch" oder "bayrisch", wobei "bayrisch" umgangssprachlich ist.

    "Bairisch" ist lt. Zwiebelfisch-ABC (Spiegel Online) nur unter Sprachwissenschaftlern gebräuchlich und wird zur Bezeichnung der bairischen Dialekte gebraucht. Aha. Da ich kein Sprachwissenschaftler bin (sondern nur ein Sprachnutzer, manchmal auch Wortschöpfer), darf ich das Adjektiv wohl nicht verwenden.

    Servus, Franz

  924. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Petra,

    oh, die Oasen in meinem Haus, wie schön! Das ist ja auch schon wieder lange her, aber ich treffe immer wieder mal Menschen, die damals hier waren. Da ahnte ich noch nicht, dass ich mal eine Online-Akademie mit fast gleichem Namen gründen würde :-).

    Am Timmendorfer Strand ist es ja sicher auch sehr schön!
    Alles Gute!

  925. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Franz,

    Danke für den Nachhilfeunterricht!

  926. Markus Frey schrieb:

    Ich habe immer einen sehr ausgeprägten Basler Dialekt gesprochen. Mittlerweile lebe ich allerdings schon über 20 Jahre in NRW und spreche nur noch sehr selten Dialekt. Einen Akzent habe ich noch, der aber offensichtlich nur für Deutsche, nicht aber für Schweizer hörbar ist. Oft denken die Leute auch, dass ich aus Baden-Württemberg komme.

  927. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Isch bin mit enem halb-kölsche Jong verheiratet,aber "Isch joon so unwahscheinlich jään mit dir in de Waschsalong" von BAP kann ich besser singen ;-). Ich selbst bin in einem dörflichen plattdeutschen Umfeld aufgewachsen - aber leider war es in den fünfziger Jahren verpönt, mit den Kindern diesen "bäurischen" Dialekt zu sprechen. So wuchs ich mit lupenreinem Hochdeutsch auf. Kann aber bis heute plattdeutsch gut verstehen. Auf dem Gymnasium hatten die Kinder, die nur mit plattdüütsch aufgewachsen waren, zunächst große Probleme.
    Im Studium war ich dann jahrelang im Schwabenländle in einer bayrischen Gruppe, in der alle Dialekt sprachen. Da färbte vieles ab, auch Schafkopf beherrschte ich perfekt. Wenn ich aber meine Familie besuchte, wurde ich wegen meiner affektierten Sprache schräg angeguckt.
    Später lebte ich noch einmal viele Jahre im Schwabenland, aber mit über 30 kommt man sich albern vor, wenn man versucht, den Dialekt zu sprechen. Jetzt lebe ich wieder in Norddeutschland,und schrägerweise rutschen meinem Mann und mir untereinander im Scherz häufiger typisch schwäbische Redewendungen raus, z.B. "ah, des hätt i net denkt".
    "net so viel schwätze, schaff lieber ebbes".
    Und das Plattdeutsche? Ich bedaure sehr, dass ich es nie "richtig" gelernt habe, aber an runden Geburtstagen führen zwei Freundinnnen und ich öfter Sketche als die "platten Wiever" in Kittelschürzen auf. Die beiden sind perfekt