Ach, ich weiß nicht...
... ob Online-Seminare für mich das Richtige sind?!
Sagen potenzielle Trainer wie Teilnehmer oft, wenn ich von meiner Begeisterung für Online-Seminare spreche oder mein nächstes Online- Trainer-Seminar ankündige.
Der Bedenken gibt es viele:
* Ich brauche den direkten Kontakt zu den Teilnehmern
* Da kann ich ja gar nicht suggestopädisch arbeiten (zusammen spielen, tanzen, bewegen)
* Da sitze ich ja noch länger am PC
Da ist natürlich was dran- oder doch nicht?
Schauen wir uns nur diese drei Punkte an (es gibt noch etliche mehr):
* Punkt 1:
Mit direktem Kontakt ist gemeint, die Teilnehmer live sehen zu können. Das kann ich in einem Online-Seminar nur begrenzt, über Foto oder Webcam.
ABER: Ich erlebe den Kontakt zu jedem einzelnen Teilnehmer als viel intensiver. Alle Teilnehmer arbeiten ja parallel an den Aufgaben und Übungen und ich lesen und beantworte jeden Beitrag. So kann ich mit jedem einzelnen viel ausführlicher und intensiver arbeiten, als das beispielsweise in einem zweitägigen Präsenzseminar mit 12 Teilnemern möglich wäre.
Bei meinem Trainer-Seminar arbeite ich mit jedem Trainer an seinem Seminarkonzept, von Anfang bis Ende.
*Punkt 2
" Da kann ich ja gar nicht suggestopädisch arbeiten (zusammen spielen, tanzen, bewegen)"
In der Tat: wir können keine gemeinsamen Bewegungsspiele und Tänze durchführen.
Statt dessen können wir aber durchaus am PC spielen: einzeln und gemeinsam. Das sind natürlich etwas andere Spiele: oft mit Worten , aber auch andere interaktive Spiele (wie die "Wahnsinnigen Frösche", die man springen lassen kann).
Ich biete täglich Yoga- und andere -Übungen am PC an, per Wort und Bild.
Zu allem gibt es natürlich auch Filme (von mir selbst einen Film mit Seminarspielen, wo man zumindest genau sehen kann, wie es geht) und einige Bewegungsspiele kann man auch als Konzentrationsübung alleine vor dem PC machen (wie Wischi- Waschi).
Das ist natürlich nicht das Gleiche, aber ich kann auch in die anderen Übungen und Aufgaben viele spielerische und kreative Elemente einbauen und sie somit für alle Sinne und suggestopädisch darbieten. Darum geht es ja vor allem auch in dem Trainer - Seminar: solche Online- Methoden kennen zu lernen und auszuprobieren wie ich visuelle, auditive und kinästhetische Aspekte berücksichtigen kann.
* Punkt 3:
"Da sitze ich ja noch länger am PC"
Das ist doch das tolle an Online- Seminaren (für Trainer und Teilnehmer): ich kann mir die Zeit selbst einteilen. In einem Rhythmus arbeiten, der mir gut tut. Pausen machen, wann immer ich sie brauche.
Ich persönlich mache ja jeden Morgen Yoga, mittags möchte ich möglichst oft walken, nach dem Mittagessen brauche ich ein Mittagsschläfchen.
Ich habe Zeiten, in denen ich in Top-Form bin und andere, in denen ich mich schwerer tue. Das kann ich bei Online- Seminaren viel besser berücksichtigen als in Präsenzseminaren. Da muss ich den ganzen Tag präsent "auf der Bühne stehen".
Was die Teilnehmer angeht:
Wenn sie sich die Zeit vernünftig planen und einteilen, brauchen Sie auch nicht stundenlang täglich am PC zu sitzen. Sie können beispielsweise morgens eine Stunde arbeiten und nachmittags oder abends noch einmal.
Wer auch die Beiträge der anderen lesen möchte und meine dortigen Kommentare und sich mit den anderen Teilnehmern austauschen, der kann das noch in der Mittagspause oder spät abends machen. Ganz nach Belieben.
Online-Seminare eröffnen Ihnen als Trainer sehr viele und auch ganz neue Möglichkeiten- und Telnehmer, die nicht die Zeit oder die Möglichkeit haben, an einem Präsenzseminar teilnehmen zu können, profitieren von dieser wunderbaren Möglichkeit.
Weitere ausführliche Informationen über Online- Seminare können Sie hier nachlesen.
Das nächste Online-Trainer Seminar startet übrigens am 04. Juli, Sie können sich noch anmelden.
Hinterlasse eine Nachricht