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Marcus Koch

In der Reihe: "Referenten des DGSL-Kongress 2010" stelle ich Ihnen heute im Interview meinen langjährigen Kollegen und Mit- Suggestopäden Marcus Koch vor.
Der DGSL-Kongress findet vom 10.-15. Oktober 2010 in Bad Honnef statt.

Der Workshoptitel von Marcus Koch: "Give me five- die Wirkfaktoren ganzheitlichen Lernens und Lehrens."

Interview

Name

Marcus Koch

Trainer für

Suggestopädie, Englisch als Fremdsprache, Interkulturelle Kompetenz, Erfahrungsorientierte Lernmethoden (EOL) als systemische und lösungsorientierte Konzepte für Coaching, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Train-the-Trainer

Seit wann sind Sie Suggestopäde? / Wie sind Sie zur Suggestopädie gekommen?

Anfang der 90er Jahre bot ein Professor der Johann- Wolfgang- von- Goethe Universität in FFM ein Seminar zu Suggestopädie an. Da ich als Student hier einen „Schein“ brauchte und dem Thema sehr kritisch entgegenstand („Erwachsene Lerner werden doch niemals ihre Augen bei einer Phantasiereise schließen, um danach albern durch den Raum zu tanzen“), durfte ich das Abschlussreferat „Kritik an der Suggestopädie“ halten. Das war ein Tummelplatz für alle meine kritischen Äußerungen, wobei mich einige positive Grundgedanken dann aber nicht mehr losgelassen haben. Der suggestopädische Ansatz bestätigte mich doch irgendwie in meinem Unterricht mit Erwachsenen.

1995 folgte dann die Grundausbildung mit Helga Pfetsch, SKILL Institut.
1997/98 schloss sich dann die Ausbildung zum Ausbildungstrainer bei SKILL an. Und zeitgleich wurde ich dann auch Mitglied bei der DGSL und bin stolz sagen zu können, dass der jährliche DGSL Kongress ein fester Bestandteil meines Jahresprogrammes ist und stets Priorität vor anderen Veranstaltungen bekommt.

Welches Thema bieten Sie beim diesjährigen DGSL-Kongress im Oktober an?

In diesem Jahr werde ich einen Basisworkshop anbieten für Menschen, die ersten Kontakt bzw. einen Überblick über die Suggestopädie erlangen wollen. „Give me five – Die fünf Wirkfaktoren des ganzheitlichen Lernens und Lehrens“ – ein Workshop der derzeit in ganz Deutschland sehr oft nachgefragt wird.

 

Was ist das Besondere an diesem Thema?

Das Besondere? Vielen Menschen, die bereits in Unterricht und Training unterwegs sind, sind die einzelnen Wirkfaktoren durchaus bekannt: Lernen mit allen Sinnen, Wichtigkeit des Gruppenprozesses, Rhythmisierung des Unterrichts, lernfördernde Suggestionen sowie der kreative Einsatz von Musik in Unterricht und Training.

Das Besondere an diesem Thema ist zu erkennen, wie aufregend und effektiv das Zusammenspiel dieser Wirkfaktoren sein kann, um bei den TN Freude und Spaß am effektiven Lernen zu wecken.

 

Können Sie uns schon eine Sache, Übung, Überraschung aus diesem Workshop verraten?

Beim Thema „Lernen mit allen Sinnen“ werden die TN eine aufregende Erfahrung machen: Zum einen werden sie fast so nebenbei und quasi spielerisch etwas lernen, das dann, verbunden mit bereits vorhandenem Wissen, ein tolles Aha-Erlebnis entstehen lässt.

Neugierig geworden? – Ich lade Sie herzlich ein, an meinem Workshop teilzunehmen.

 

Warum sollten Trainer zum DGSL-Kongress kommen? Was finden Sie da besonders bemerkenswert? Was können Sie da aus früheren Erfahrungen berichten?

Seit 23 Jahren unterrichte ich, seit mindestens 10 Jahren gebe ich meine Erfahrung von Lernen und Lehren in unzähligen Workshops und Seminaren deutschlandweit (auf dem Sprung in die Türkei und Luxemburg) weiter. Ich glaube, methodisch und didaktisch erfahren zu sein … und dennoch sind es immer wieder die DGSL-Kongresse, die mir neue Einblicke, Impulse, Ideen vermitteln.

Als Suggestopäde wird man gelegentlich schon etwas schräg angeschaut, wenn der Seminarraum so gar nicht aussieht, als wenn dort „gearbeitet“ würde. Dass hier dennoch effektives Lernen stattfindet, merken die TN oft sehr schnell. Schön finde ich es von daher, sich mit Gleichdenkenden Menschen im Rahmen eines Kongresses auszutauschen, zu bestätigen und weiterzuentwickeln.

 

Was möchten Sie vielleicht sonst noch sagen?

Sie haben als BeobachterIn der DGSL sicher gemerkt, dass sich hier in den letzten Wochen strukturelle Veränderungen ergeben haben.

Der im Frühjahr veranstaltete Tachelesgipfel hat viele Prozesse angestoßen, die der neue Vorstand (ich bin Vorstandsmitglied)aufgegriffen und umgesetzt hat.

Als für den Kongress Verantwortlicher bin ich sehr gespannt, wie die TN des Kongresses die neuen Elemente aufnehmen werden.

Ich verrate schon einmal, dass es in der Auftaktveranstaltung zwei erlebnisorientierte Projekte geben wird, die den Kongress sicher zu einem außergewöhnlichen Erlebnis machen werden – interessante Themen mit tollen Referenten werden das Ihre dazutun.

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