Was war im November los?
- Aus dem Alltag einer Trainerin
In meinem letzten Seminar zum Thema "Selbstmotivation" kamen wir wieder einmal auf das Thema, dass man in Berufen wie den unseren nicht immer so konkrete Ergebnisse seiner Tätigkeit sieht. Ein Tipp ist es, die eigenen Tätigkeiten, Ergebnisse und Erfolge beispielsweise zu visualisieren. Auf einem Flipchart, in einem Erfolgsbaum, einem Journal.
Die Idee zu diesem Beitrag kam mir durch einige Kolleginnen, die monatlich darüber berichteten, welche Themen und Diskussionen in ihrem Blog besonders reges Interesse fanden.
In Abwandlung möchte ich am Ende des Monats eine Rückschau halten: was hat sich im November ereignet?
Der November ist für Trainer immer ein besonders ereignisreicher und intensiver Monat, was meinem persönlichen Rhythmus völlig widerspricht. Im Sommer, wenn die Tage lang sind und ich viel Energie habe, sind oft deutlich weniger Seminare und im November knubbelt sich ein Termin nach dem anderen. Dabei möchte man sich bei dem Wetter viel lieber zurückziehen und unter einer warmen Decke verkriechen.
Auch wenn ich es inzwischen besser schaffe als in früheren Jahren, zwischen einzelnen Seminaren und Trainings Lücken und Pausen zu lassen, war es auch dieses Jahr noch intensiv genug.
Hier also ein Blick hinter die Kulissen:
Zusammenfassung
Ich hatte einen „Vortrag“ in Rüsselsheim, veranstaltet vom BDVT- Rhein-Main und GABAL, zum Thema „Knochentrocken- oder von den Socken? Kreative Seminarmethoden“. Es kam eine große Gruppe von Menschen zusammen, die sich kreative Präsentationen mit suggestopädischen Methoden anschauten und auch bei den Aktivierungen und Spielen begeistert mitmachten.
(Ich schreibe Vortrag deshalb in Gänsefüßchen, weil ich keine klassischen Vorträge halte, sondern es hauptsächlich Teilnehmeraktivierende Aktionen sind, vor allem natürlich beim Thema „Spiele“).
Die Teilnehmer bekamen anschließend auf Wunsch von mir ein ausführliches Handout mit allen Methoden und Fotos der Flipcharts- auch das kostet ja Zeit und Arbeit.
Ein weiterer „Vortrag“ war in Köln, ebenfalls vom BDVT, Thema „Das tanzende Kamel - Kreative und bewegte Spiele für Trainings und Seminare“. Hier gab es wenig Theorie und viele Spiele.
Auch hierzu erstellte ich ein ausführliches Handout mit allen Spielen und Fotos, das die Teilnehmer anfordern konnten.
Ein Training „Einführung in die Suggestopädie“ für Trainer einer großen Krankenkasse. Die meisten waren schon erfahrene Trainer und selbst Suggestopädie war manchen nicht völlig fremd, was mich sehr freute. Es bestand ein großes Interesse und Offenheit für diesen Ansatz und die Fülle an kreativen Seminarmethoden.
Ein neues Lieblingsthema, zu dem ich dieses Jahr schon zum zweiten Mal ein Seminar für die Stadtverwaltung einer Gemeinde durchführte: „Selbstmotivation fördern und Potenziale stärken.“ Der Hintergrund ist, dass durch Finanzkürzungen die Belastung der Mitarbeiterinnen immer höher wird und sie in diesem Seminar erarbeiten konnten, wo sie selbst Ansatzpunkte haben, etwas an ihrer Situation zu verbessern und wie sie ihre Arbeitsfreude und Motivation wiederherstellen können.Es war einfach eine wahre Freude, am Ende des Seminars zu erleben, wie die Frauen voller Tatendrang und konkreten Vorhaben den Raum verließen.
Als Hauptaktivität war für diesen Monat „eigentlich“ das Schreiben an meinem Buch geplant „Zauberwelt der Suggestopädie“. Während der Trainings war das natürlich nicht möglich, aber in den Zwischenräumen habe ich eifrig daran weiter geschrieben. Vor allem an zwei Kapiteln, die mir besonderen Spaß machen.
In dem einen Kapitel stelle ich konkrete Beispiele von suggestopädisch gestalteten Trainings in Unternehmen zu verschiedenen Themen vor. Zum einen von eigenen Trainings, aber auch Beispiele von anderen Kollegen.
Im letzten Kapitel beschäftige ich mich damit, wie man den suggestopädischen Ansatz auch bei Online- Seminaren nutzen kann und wie überhaupt die Möglichkeiten des Web 2.0 suggestopädisch zu nutzen sind. So schreibe ich auch über Blogs und Twitter- und bin völlig begeistert über die vielen verrückten Ideen, die mir sozusagen noch auf den letzten Drücker zu diesem Thema kommen.
Ich bin sicher, dass es dazu auch noch keinerlei Veröffentlichungen gibt bzw. noch niemand diese Verbindungen gesehen hat. Denn wie ich schon öfter schrieb: Trainer sind in dem Punkt noch etwas hinter dem Mond, wenige haben Erfahrungen mit Online- Seminaren oder nutzen Blogs und Twitter. Hier ist also Aufklärungsarbeit sinnvoll. Inzwischen ist auch das Cover fertig.
Mir selbst habe ich außerdem noch eine Woche auf der Online- Messe von unternehmenskick.de gegönnt. Eigentlich wollte ich nur mal vorbeischauen, da ich nächstes Jahr eine Online- Akademie gründen und Online- Seminare anbieten möchte.
Doch aus dem Vorbeischauen wurde intensivste Mitarbeit – und ich fand die Bestätigung, dass mir das 1. ungeheuren Spaß macht und 2. es für die Teilnehmer ungeheuer effektiv und bereichernd ist. Wir alle haben irrsinnig viel gelernt, von der brillanten Trainerin Gitte Härter ebenso wie voneinander. Es fanden Diskussionen statt und ein reger Austausch zu verschiedenen Fragen und Themen, mit einige findet auch eine weitere Zusammenarbeit statt.
Erste Vorbereitung für die Gründung einer XING- Gruppe. Mehr wird noch nicht verraten, Sie erfahren es aber spätestens im nächsten oder übernächsten Newsletter.
Blogbeiträge- Themen
Fragen und Diskussionen
* Umfrage an Trainer: Was wissen Sie über Suggestopädie?
Hier bitte noch mitmachen, auch wenn Sie nichts über Suggestopädie wissen!!
* Wollen Sie gemeinsam mit mir ein Seminarspiel erfinden?
* Was ist der Unterschied zwischen Training und Seminar?
Methoden
* Kein Tag ohne Mind Map (Thema: Zeitmanagement und Arbeitsorganisation)
Tipps und Empfehlungen
* Abschiedsvorlesung von F. Schulz von Thun
* Ein Literaturhotel in Iserlohn
* Ausstellung: "Ich male meine Follower" @Frauenfuss
* Mit Musik den Alltag aufhellen
* Online-Messe: eine Woche im Rausch
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