Mit Musik den Alltag aufhellen
Heute möchte ich Ihnen gleich zwei Beispiele vorstellen, wie mit Musik und Kreativität bislang graue Alltagssituationen plötzlich Farbe bekommen und Freude in die Gesichter der Menschen bringen.
Das 1. Beispiel habe ich auf dem Blog livingflow von meiner Kollegin Dagmar von Consolati gefunden. Eine gelungene Idee, um Menschen unverhofft Freude und Spaß zu bereiten- und Sie gleichzeitig dazu zu bewegen, Treppen hoch zu laufen statt mit der Rolltreppe zu fahren.
Aber schauen Sie am besten selbst die "musikalische Treppe" an, es ist einfach wunderbar. Auch vom bloßen Zuschauen wird Ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Das zweite Beispiel habe ich vor einige Tagen selbst erlebt.
Bahnfahrten gehören nicht zu meinen Lieblingserlebnissen, über meine Abenteuer mit der DB habe ich hier schon des Öfteren berichtet- und werde es morgen noch einmal in einer kleinen Glosse tun.
Umso schöner, wenn einem dieses Fahren, Umsteigen, Züge verpassen und warten dann solchermaßen versüßt wird...
Mannheimer Bahnhof
Als ich neulich von einem Seminar nach Hause fuhr, musste ich in Mannheim umsteigen und hatte da noch eine halbe Stunde Zeit, zumal der Anschlusszug später angekündigt wurde. So ging ich in die Eingangshalle- und schon vom weitem kam mir laute Musik entgegen.
Zuerst dachte ich, dass eins der Geschäfte den Lautsprecher besonders laut aufgedreht hätte, bis ich am Ende der Halle eine Bühne sah mit drei Männern, die richtig schönen alten Blues spielten und sangen.
Davor waren Holzbänke aufgestellt, die bis auf den letzten Platz besetzt waren. Dort saßen mindestens 50-100 Menschen (ich kann sehr schlecht schätzen), die konzentriert zuhörten und nach jedem Stück begeistert klatschten.
Ich stellte mich mit einigen anderen dahinter und war auch schnell in Bann gezogen. Vor allem als dann ein Mann weitere Bänke herbeischleppte und ich mich auch setzen konnte. Was für ein Service!
So schnell und angenehm ist mir selten eine Wartezeit auf einem Bahnhof vergangen. Leider weiß ich nicht, wie die Gruppe hieß, ich konnte nur schnell ein Foto machen...
Gut gelaunt, mit einem inneren und äußeren Lächeln, ging ich zurück zum Bahnsteig, um die nächste Etappe meiner Reise anzutreten.
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