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Ein magisches Experiment

Gestern las ich auf einem meiner Lieblings-Blogs einen Beitrag von Ralf Senftleben über ein Experiment mit erstaunlicher Wirkung.

Die amerikanische Psychologin Sonja Lyubomirsky hat ein Forschungs- Experiment durchgeführt, bei dem die Probanden täglich über ihr ideales Leben schrieben. "Das Leben, das die Teilnehmer in zwei bis drei Jahren führen würden, wenn sich alles perfekt entwickeln würde und einfach alles klappen würde, was die Teilnehmer anpacken."

Das Ergebnis war ausgesprochen spektakulär: die Teilnehmer fühlten sich schon während des Experiments sehr viel besser und viele haben nach zwei bis drei Jahren ihr ideales Leben in großen oder allen Teilen erreicht.

Zum 1. Punkt:
das ist mir als "Beraterin für Positives Denken" und mit diversen NLP- Fortbildungen völlig einleuchtend und habe ich schon selbst oft erlebt.

Das ist ja der "Trick": unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen realem Leben und Vorstellung- die Gefühle und Emotionen sind die gleichen.
Wenn ich mir also oft eine positive Situation vorstelle, erlebe ich öfter positive Gefühle- und die geben mir die Kraft, etwas für mein Ziel zu tun.

Wie eine Leserin auch in einem der vielen Kommentare schrieb, die dieser Beitrag nach sich zog, hat unser Gehirn eine Region, die genau wahrnimmt, was für unsere Zielerreichung nützlich ist, wenn wir diese vorher klar haben.

Und aufschreiben hat eine viel stärkere Wirkung als flüchtige Gedanken.

Mein aktuelles Erlebnis

Da mich der Bericht sofort ansprach, habe ich gestern gleich losgelegt und mein ideales Leben aufgeschrieben. Beim Experiment ging es wohl mehr um das private Leben, Ralf macht Vorschläge für die berufliche Entwicklung.

Ich habe beides genommen und geschwelgt, wie ich mir alles optimal in zwei bis drei Jahren vorstelle. Wunderbar.

Heute war dann die zweite Schreibzeit angesagt. Und wie ich auf Nachfrage noch erfahren hatte: man fängt jeden Tag von vorne an und schreibt alles neu- 20 Minuten lang.

Also legte ich wieder los- und verblüffender Weise tauchte plötzlich ein ganz neues Thema auf und viele neue Aspekte, die gestern noch nicht so konkret waren.
Und während ich in dem neuen Seminarthema schwelgte, klingelte das Telefon.

Ich hatte vor kurzem eine Anfrage zu einem Seminar bekommen, dessen Thema mir sehr gut gefiel und in dem ich vieles integrieren kann, was ich früher viel öfter gemacht habe. Nun also der Anruf und die Nachfrage, ob ich noch einen zweiten Termin anbieten könnte. Das Seminar war in drei Tagen ausgebucht und es stehen schon wieder 14 weitere auf der Warteliste.

Wenn das kein Zeichen ist, dass das eine tolle Methode ist!!!

Also, ich werde dieses Experiment weiter betreiben- auch wenn 20 Minuten täglich viel erscheinen.
Wer hat Lust, mitzumachen? Wir könnten uns hier im Blog darüber austauschen, uns unterstützen dran zu bleiben, und von den ersten positiven Erlebnissen berichten- was sicher zu weiterer Motivation beiträgt.

24 Antworten “Ein magisches Experiment”

  1. Simone Happel schrieb:

    Liebe Zamyat, auch ich bin ein großer Fan von Ralf und seinen Projekten und ständiger Gast auf ZZL etc. Natürlich habe ich auch seinen Beitrag über dieses Experiment gelesen und mir auf You Tube noch das Video dazu angesehen. Da ich momentan eh ein kreatives Tief habe und die Sachen, die ich eigentlich machen möchte nicht schaffe, bin ich dabei und lege gleich mal los: 20 Minuten über mein perfektes Leben in 2 bis 3 Jahren Teil 1 ... ich werde berichten. LG

  2. Heide schrieb:

    Hallo Zamyat, ich habe den Artikel gestern auch gelesen und sofort mit dem Experiment angefangen, hat mich ebenso angesprochen wie dich ;-). Heute habe ich mir die 20 Minuten noch nicht gegönnt, hole das aber noch nach. Ich mache gerne mit beim Austausch, bin schon gespannt!

  3. Petra Schuseil schrieb:

    Liebe Zamyat, habe gerne von dem magischen Experiment gelesen und Deine Erfahrungen ... Ich freue mich SEHR mit Dir! :-) Erinnert mich ein bißchen an die kreativen Morgenseiten ... aber ich werde mitmachen und schreiben die nächsten Tage .... ich werde berichten .... Danke für diesen Impuls. Gruß aus Hongkong. Petra

  4. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo zusammen,

    das ist ja wunderbar. Dann werde ich mich mal daran machen, mir eine Struktur zu überlegen, wie wir das hier handeln.

    Mein spontaner Vorschlag:

    Ich stelle wöchentlich einen Blogbeitrag hier ein, wo dann jede/r seine Erfahrungen berichtet: ob täglich geschrieben oder nicht, warum nicht, wie es uns dabei ging, welche Erlebnisse wir hatten, wo wir vielleicht auch Hilfe und Unterstützung von den anderen wünschen.

    Wenn sich dann noch mehr oder anderes daraus ergibt, ich bin für alles offen...

    Fröhliches Schreiben!

    P.S. ich mache es als allererstes morgens, wenn der Kopf noch frei ist von all den vielen Dingen, aber das kann natürlich jeder machen, wie es am besten passt

  5. Georg Rittstieg schrieb:

    MoinMoin aus Graz,

    ja, da bin ich auch gern dabei! Danke schon jetzt für Ihre Idee.
    Ich freue mich darauf, es mit vielen Menschen hier online zu starten.

    LG Georg Rittstieg

  6. Frank Köpcke schrieb:

    Ein fröhliches Hallo aus Nürnberg,

    ich bin auch sehr gerne dabei und freue mich auf den Erfahrungaustausch mit euch.
    Liebe Grüße von Frank aus dem Marketing Lab

  7. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Toll, dass Ralf Senftleben noch einmal auf diese Methode aufmerksam macht und dass Sie das aufgreifen!Wer noch mehr über die Zusammenhänge nachlesen will: in meinen Büchern "Das kann doch kein Zufall sein" und "Ich schreibe täglich an mich selbst" habe ich den Zusammenhang von SChreiben und Synchronizität ( "sinnvolle Zufälle" wurden von C.G. Jung so genannt) erforscht. Ich schreibe seit meinem 13. Lebensjahr intensiv Tagebuch und habe es auch immer für Ideen, Träume und Zukunftsvorstellungen genutzt. Und bin immer wieder erstaunt, wie viel davon sich wirklich entflatet hat. (Und neulich stellte ich ganz erstaunt fest, dass ich meinen Mann, mit dem ich bald 30 Jahre verheiratet bin, schon mit 23 Jahren im Tagebuch ziemlich genau beschrieben habe! ) Also, ich finde, es lohnt sich!
    (Sorry für die Eigenwerbung, aber das Thema ist einfach faszinierend!

  8. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Georg und Frank,

    schön, dass ihr auch mittmacht. Weitere Infos stehen im nächsten Beitrag "Start des Experiments...".

    Liebe Elisabeth,

    ja, schreiben ist auch für mich vom Kleinkindalter an eine faszinierende Tätigkeit, ob reflektierend, fantasierend oder in die Zukunft weisend, wie hier...

  9. Monika Meurer schrieb:

    Hallo Zamyat, ich bin auch dabei und habe auch sofort losgelegt....

  10. Christian Mann schrieb:

    Hallo Zamyat,

    auch ich habe die Mail erhalten und fand diese Idee faszinierend. Ich glaube auch irgendwie daran, bin aber für solche Dinge oft schlicht zu faul. Aber, ich sollte es evt. doch einfach versuchen und werde mitmachen. Ich bin gespannt und freue mich auf diesen Versuch.

    Liebe Grüße
    Christian

  11. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo zusammen,

    bitte lest alle noch mal meinen nächsten Beitrag
    http://www.zamyat-seminare.de/blog/einzelansicht/2009/06/23/start-des-experiments-mein-idea[..] ich alles zusammen gefasst habe, wie das Experiment abläuft und auch noch Fragen an euch habe, was den Verlauf angeht.

    Wie ich es sehe, sind wir im Moment 7, ich weiß noch von einer 8. und einem 9., die mitmachen.

    Viel Freude wünsche ich uns allen
    ich werde jetzt meine Seiten schreiben...

    Zamyat

  12. Lars Schäfer schrieb:

    Guten Morgen zusammen,
    auch ich weiß um die Wirkung dieser Methode und bin gerne dabei, auch wenn ich in den nächsten Wochen bis Mitte Juli hauptsächlich mit meinem Urlaub beschäftigt sein werde. Das kommt dem idealen Leben schon sehr nahe :-).
    Ich lege direkt los...
    Viele Grüße,
    Lars Schäfer

  13. Angelika King schrieb:

    Hallo liebe Zamyat und alle Mit-GestalterInnen,

    da bin ich natürlich auch gerne dabei und freue mich schon auf dieses Experiment. Werde gleich starten :)

    Liebe Grüße in die Schöpfer-Runde,
    Angelika King

  14. Angelika King schrieb:

    Schon der erste Tag (gestern) brachte spannende Dinge und Erkenntnisse. Heute schrieb ich:

    Habe eine Freundschaft zu Zamyat entwickelt, die das Experiment vor 2 ½ Jahren gestartet hat und gar nicht wusste, was sie damit "anrichten" würde. Alle, die an diesem Experiment teilgenommen haben, haben sich nachhaltig verändert und sind zur Schöpferin/zum Schöpfer ihres Lebens geworden. :)

    Bin gespannt, wie es weitergeht...

    Angelika

  15. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    über Twitter habe ich ja schon mitgeteilt, dsas ich mitmache. Habe auch schon die ersten drei Einträge in meinem Tagebuch gemacht.

    Ich gehe so vor, dass ich mir zunächst alle Fragen anschaue und meine spontanen Ideen und Gedanken dazu aufschreibe und dann schaue ich mir die Fragen nach und nach an und schreibe auf, was mir dazu in den Sinn kommt. Dann werde ich jede einzelne Frage betrachten und meine Vorstellungen dazu intesiv niederschreiben.

    Im Prinzip mache ich Änliches schon seit über zwei Jahren, habe aber immer wieder mal Phasen gehabt, in denen ich nachgelassen habe.

    Da kommt dein Aufruf gerade zur rechten Zeit.

    @Christian Meine Erfahrung ist die, wenn ich mir einen festen Termin in meinem Kalender dafür eintrage, so als wäre es ein Kundentermin, hilft das unheimlich.

    Zur Dauer, aus anderen Experimenten, die ich selbst betrieben habe, um Veränderungen anzustossen weiß ich das ich mindestens sechs Wochen brauche. Habe auch mal irgendwo gelesen, dass es dazu Untersuchungen gibt warum, das so ist. Daher finde ich die 7 Wochen nicht schlecht, weil es dadurch zur Gewohnheit werden könnte.

    LG Mario

  16. Zamyat M. Klein schrieb:

    @ Lars,

    Urlaub ist doch ideal, um in Ruhe deine Träume, Wünsche und Visionen aufzuschreiben, spricht jedenfalls nichts dagegen, das Experiment auch im Urlaub weiter zu führen oder anzufangen.
    Wohin geht es denn?

    @ Angelika

    Das sind ja schöne Visionen :-)

    @ Mario

    Versuch doch vielleicht auch mal ein paar Tage, dich nicht an Fragen entlang zu hangeln. (Welche Fragen nimmst du da? Die von Ralf? Die waren ja "nur" auf das Berufsleben bezogen- und meine Fragen im nächsten Beitrag beziehen sich ja auf die Wochen- Reflexion, die wir Dienstags hier gemeinsam betreiben. Zumindest die, die das wollen.)
    Wenn ich immer die gleichen Fragen oder Stichworte genommen hätte, wäre ich nie auf diese Dinge gekommen, die sich bei mir in den ersten vier Tagen entwickelt haben. Mal das Große Ganze, mal konkrete Details, es fließt mehr, wenn man sich an keine Struktur hält.
    Ist natürlich nur ein Vorschlag und man kann ja beides mal ausprobieren und sehen, wie der Unterschied ist und was bei einem mehr bewirkt.

  17. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Du hast natürlich vollkommen recht, nur die eine berufliche Seite zu sehen reicht nicht aus. Die Fragen von Ralf sind ein Teil; den ich betrachte. Wie schon gesagt, ich mache so etwas ähnliches seit etwa zwei Jahren, dass heißt meine Vision ist schon klar umrissen und ich nähere mich ihr, wenn auch manchmal mit kleinen Schritten. Die Fragen von Ralf sind eine interessante Variante/Ergänzung zu den Fragen und Bildern, die ich eh schon habe. Außerdem ist in den letzten Wochen und Monaten das visualisieren etwas in den Hintergrund getreten und da ist dein Experiment eine willkommene Möglichkeit wieder intensiver daran zu arbeiten.

  18. Beatrice schrieb:

    Tolle Idee. Seit ich einmal von den Morgenseiten gelesen habe fasziniert mich diese Idee. Bei mir sehe ich das große Problem ins Tun zu kommen. Lese nämlich alles, was mir zu diesem Thema in die Hände kommt ganz begeistert, aber finde nicht den Weg zum tatsächlichen Schreiben. Dabei glaube ich ganz fest daran, dass darin große Ent-wicklungschancen stecken; zumal ich mich gerade in einer großen Umbruchphase befinde und durch den Tod meiner geliebten Mutter in den Grundfesten erschüttert bin.
    Lasse mich also auf das Experiment ein. Mal sehen, was geschieht. Und wenn alles mit allem verbunden ist, trägt mich vielleicht ja Eure Energie mit. Frohes Schreiben und sonnige Grüße aus Wien Beatrice

  19. Beatrice schrieb:

    Und da bin ich gleich noch einmal:

    Wie ist das mit der Frage: muss/soll man mit der Hand schreiben oder geht das auch mit dem PC?

    Wie geht Ihr damit um bzw. was sind Eure Erfahrungen.

    Liebe Grüße aus Wien


    Beatrice


  20. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Beatrice,

    schön, dass du dich anschließen willst.
    Zu der letzten Frage: es gibt da kein "muss", das kann jeder handhaben, wie es am besten passt.
    Ich habe festgestellt, dass ich das hier besser am PC schreiben kann, nicht nur schneller, sondern die Gedanken fließen auch besser.
    Andere Dinge mache ich lieber mit der Hand.

    Probier doch einfach aus, was bei dir besser fluppt und dich mehr inspiriert. Anfangs, als ich meine ersten Bücher schrieb, konnte ich erst nur auf Papier "denken", erst später auch direkt in den PC. Gott sei Dank, denn das erspart irre viel Zeit :-).

  21. Hannelore Dehm schrieb:

    Hallo Ihr Lieben,

    in dieser schönen Tätigkeit kann ich euch nur aufmunternd anfeuern....denn ich habe 2004 damit angefangen. Und es funktioniert!Es ist so gar wesentlich weiter wirksam, als ich je gedacht hätte und es funktioniert nicht nur im privaten Leben - es ist auch wirksam im Berufsleben...was immer ihr tut...auf diese ist alles möglich. So kam ich zu meiner Lebensaufgabe und so ist mir mein "Mann" vom Himmel gefallen. Und das sind Erlebnisse einfach grandios. Also ich werde das Experiment weiter verfolgen, weil es mich interessiert. Und wenn vielleicht der ein oder andere Fragen oder Lust auf mehr hat...ich unterstütze gerne.

    Liebe Zamyat, toll, das du dieses Experiment hier gestartet hast. Super Idee!

    Alles Liebe
    Hannelore

  22. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Hannelore,

    das ist ja schön, dass du damit so positive Erfahrungen gemacht hast- das freut mich ungeheuer und beflügelt mich natürlich auch noch mehr.

    Lass es dir weiterhin so gut gehen.
    Alles Liebe
    Zamyat

  23. Martin schrieb:

    Ein tolles Projekt. Da ich gerade in einer absoluten Tiefphase bin, sollte ich dringend damit anfangen. Werde es gleich morgen tun. In der Bahn hab ich mehr als genug Zeit! Danke für diesen kreativen Tipp!

  24. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Martin,

    wenn du magst, schicke ich dir auch das kostenlose E-Book dazu mit allen darauf folgenden Beiträgen und Kommentaren. Dazu brauche ich nur deine Mail- Adresse, die du mir am besten per Mail schickst. Glücklicherweise geht das ja auch von der Türkei aus :-).

    Ansonsten viel Freude und Erfolg beim Magischen Experiment.

    Zamyat

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