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Über das Schreiben von Fachbüchern 1

Inzwischen habe ich ja ca. 14 Bücher geschrieben und veröffentlicht- und werde daher immer öfter von anderen gefragt, wie das denn so geht.

Das bezieht sich meist auf zwei Aspekte: einmal das Schreiben selbst und dann auf die Frage, wie man denn einen Verlag findet.
Ich persönlich fand den zweiten Punkt am Anfang schwieriger. Ist man einmal drin, wird es einfacher.

Erst andere Literatur lesen und dann schreiben- oder umgekehrt?

Hier im 1. Beitrag zum Thema möchte ich auf einen konkreten Aspekt des Schreibens eingehen, der mir durch die Arbeit an meinem aktuellen Buch: "Die Zauberwelt der Suggestopädie- Fata Morgana oder erfolgreiches Trainingsmodell?" bewusst wurde.

In meinem 1. Buch "Ganzheitliches Lehren und Lernen - Lerntechniken" habe ich ein komplettes Seminarkonzept zum Thema "Lernen lernen" veröffentlicht. Ich habe es in kürzester Zeit in einem Schwung runtergeschrieben. Ohne andere Bücher hinzuzunehmen.

Das lag aber daran, dass ich die ganze Literatur ja schon vorher durchgearbeitet hatte, bevor ich diese Seminare konzipiert und geplant hatte, die ich inzwischen auch schon sehr oft durchgeführt hatte. Ich schrieb also nur über etwas, das ich schon oft gemacht hatte. Die Unterlagen waren ja auch alle schon fertig.

So ging es mir dann auch mit den folgenden Büchern.

Nun, bei dem "Grundlagenwerk" über Suggestopädie stellt sich für mich die Situation zum ersten Mal anders da.

Zwar habe ich das Thema auch schon in sehr vielen Seminaren durchgeführt, dennoch ist es bei diesem Buch auch angesagt, andere Literatur dazu zu lesen, alte und neue.

Was ich nun hier zur Diskussion stellen möchte, sind die folgenden Überlegungen.

Ich kenne Autoren und Schriftsteller (auch von Romanen), die erst jahrelang recherchieren, ehe sie anfangen zu schreiben.

Hingegen habe ich immer erst einmal drauf los geschrieben. Nun stellte ich mir aber die Frage, was ist in diesem Fall sinnvoll? Erst die Literatur dazu lesen und dann zu schreiben - oder doch nicht?

Zumal ich auf manche Bücher auch sehr neugierig war, beispielsweise auf eine Dissertation einer Suggestopädie- Kollegin (Claudia Feichtenberger) über Lerntypen.

Dennoch habe ich mich letztendlich gegen diesen Weg entschieden und beschlossen: ich schreibe zuerst einmal das, was ich selbst schon darüber weiß und entwickelt habe. Erst danach lese ich weitere Literatur dazu und ergänze dann entsprechend.

Der Grund: ich hatte Angst, dass ich sonst unbewusst zu stark beeinflusst würde, vielleicht in eine bestimmte Richtung gehe, die ich von mir aus vielleicht nicht eingeschlagen hätte.
Ich wollte auch keine Plagiate schreiben. Wenn ich erst einmal so aus mir heraus schreibe, dann bin ich sicher, dass es auch auf meinem Mist gewachsen ist. Wobei das natürlich relativ ist.

Das, was ich weiß und mache und schreibe, nährt sich natürlich auch von den Erfahrungen anderer, von denen ich gelernt und gelesen habe. Aber es ist sozusagen durch meinen Verdauungskanal gegangen und als neue Mischung herausgekommen.

Das erinnert mich auch ein wenig an den Prozess der Seminarplanung.
Dazu werde ich in einem späteren Beitrag etwas schreiben.

Wie sehen Sie das und welche Erfahrungen haben Sie mit dem Schreiben von Büchern? Lesen Sie zuerst andere Literatur und schreiben dann oder welchen Weg bevorzugen Sie?
Vielleicht haben Sie ja noch einen ganz anderen Ansatz?

Und diejenigen von Ihnen, die noch keine Bücher geschrieben haben, es aber gerne möchten:

Welche Fragen haben Sie an mich (oder andere Fachbuchautoren)?
Ich werde Ihre Fragen gerne aufgreifen und in weiteren Beiträgen beantworten, soweit es mir möglich ist.

12 Antworten “Über das Schreiben von Fachbüchern 1”

  1. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Zamyat,

    bin grad auf dem Sprung zum Sport und habe grad noch Deinen Artikel hier gelesen.

    Bei mir ist es so, dass ich nie vorher andere Bücher lese, um mich nicht selbst zu beeinflussen. Bei Ratgebern, wie ich sie schreibe, ist das aber auch einfacher: Ich muss ja nicht wissenschaftlich arbeiten oder schreibe Bücher, die einen aktuellen Stand zum Markt oder Trends etc. zusammenfassen.

    Wenn ich fertig bin lese ich manchmal gezielt noch Bücher, um gute vertiefende Buch-Empfehlungen für den Anhang geben zu können, wenn ich zu bestimmten Themen noch keine guten Bücher kenne.

    So, jetzt aber los ...

    Viele Grüße
    Gitte

  2. Mario Carla schrieb:

    Hallo Zamyat,

    Bücher habe ich noch nicht geschrieben, wohl schon sehr viele Seminar- und Trainingsunterlagen konzipiert und erstellt. Ach ja und Handbücher habe ich auch schon geschrieben.
    Mein Ansatz ist der, dass ich je nachdem vorgehe. Wenn ich über etwas für mich noch nicht so Bekanntes schreibe, dann schaue ich mir schon vorher die, falls vorhandene, Fachliteratur an.
    Da ich IT-Trainer bin kommt es aber immer wieder vor, dass es noch keine Bücher gibt, sondern nur Whitepaper oder Online-Hilfen. Hier erstelle ich die Unterlagen dann aus diesen und meiner Erfahrung.

    @Gitte Härter Um die aktuellen Markttrends darzustellen, muss man da nicht auch die Fachliteratur berücksichtigen bzw. schon vorher gecheckt haben?

    Gruß Mario

  3. Elisabeth Mardorf schrieb:

    Ich habe mehrere psychologische Sachbücher geschrieben. Beim ersten machte ich den Fehler, alles - ALLES- was der deutsche, englische und amerikanische Markt zum Thema Zufall/ Synchronizität hergab, zu lesen. Da war ich natürlich hinterher klug und weise ;-)), fragte mich aber, ob die Welt denn mein Buch auch noch braucht. Und blockierte mich dann eine Weile selbst. (Übrigens: anscheinend braucht die Welt mein Buch :-), es ist gerade als Taschenbuch neu aufgelegt worden)
    Beim Schreiben habe ich dann irgendwann losgelegt,und siehe da, es lief flüssig. Schreiben, um Kollegen zu beeindrucken, klappt übrigens gar nicht- an die Leser denken hilft mehr.

    Bei den anderen Büchern habe ich eine Mischform gewählt. Erst mal das Gerüst mit meinen eigenen Ideen, Literatur dazu dann passend zugeordnet und z.T. Interviewpartner für praktische Beispiele gesucht.




  4. Angelika King schrieb:

    Hallo Zamyat,

    eine interessante Frage und gerade zur rechten Zeit (siehe unten).

    In meinem ersten Buch "Abenteuer Timeline..." beschreibe ich eine Methode, mit der ich sehr viel arbeite und in der ich auch andere Menschen ausbilde.

    Von daher konnte ich auf mein im Laufe der Jahre entwickeltes Wissen aufbauen und hatte Bücher, die irgendwie damit zu tun hatten, schon lange vorher gelesen. Musste dann für Zitate und Hinweise natürlich noch mal reinschauen. Das bezieht sich auf den ersten = Theorie-Teil. Für den zweiten Teil ("Reiseberichte" konnte ich auf einen großen Fundus von Mitschriften zurückgreifen, die ich dann nach Themen wie z.B. Auflösen von Ärger und Wut/ Angst/ Traurigkeit/ Klären von Beziehungen / Timeline-Reisen mit Kindern / Spirituelle Erfahrungen etc. eingeteilt habe.

    Zur Zeit bereite ich mich auf das Schreiben meines nächsten Buches zum Thema "Energie-Management" vor. Dazu habe ich eine Mappe angelegt, in der ich zunächst Notizen und alles reinlege, was mit dem Thema zu tun hat. Ein Ordner mit lauter Sitzungsprotokollen, die ich für Beispiele verwenden kann, ist schon proppenvoll :)

    Der nächste Schritt ist ein Mind-Map, danach erstelle ich (grob) das Inhaltsverzeichnis und dann geht's los mit dem eigentlichen Schreiben :)

    Ich hätte auch Sorge, mich beim Schreiben zu sehr von anderen Autoren beeinflussen zu lassen, wenn ich kurz vorher deren Bücher zum Thema lesen würde. Schreibe lieber darüber, wie ich damit arbeite (in diesem Fall also, wie ich Energieklärungen durchführe) und welche befreienden Auswirkungen diese energetischen Arbeiten haben.

    Ich empfinde es genau wie du, wenn du schreibst: „Das, was ich weiß und mache und schreibe, nährt sich natürlich auch von den Erfahrungen anderer, von denen ich gelernt und gelesen habe. Aber es ist sozusagen durch meinen Verdauungskanal gegangen und als neue Mischung herausgekommen.“

    Könnte mir auch vorstellen, dass das "Sammeln von Informationen" verhindern könnte, dass man endlich anfängt zu schreiben.

    Das waren meine Gedanken dazu. Bin gespannt auf weitere Ideen/Gedanken hier.

    Liebe Grüße

    Angelika King

  5. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Gitte, lieber Mario, liebe Elisabeth und liebe Angelika,

    Danke für eure hochinteressanten Beiträge. Dann liegen wir da ja alle eher ähnlich: erst mal selber denken und schreiben- und dann noch anderes lesen.
    Ich kam nur auch auf die Frage, weil ich eine Schriftstellerin hier im Dorf kenne, die erst ewig lange recherchiert. Aber das ist vielleicht eine andere Situation. Sie schreibt Romane, die aber ein reales Thema zum Hintergrund haben, zu dem sie dann eben erst recherchiert, Leute interviewt etc.

    Aber ich bin sicher, auch unter den Fachbuchautoren gibt es unterschiedliche "Modelle".
    Mal sehen, was noch kommt...

    Herzlichst
    Zamyat

  6. Gitte Härter schrieb:

    Huhu Mario,

    >>Um die aktuellen Markttrends darzustellen, muss man da nicht auch die Fachliteratur berücksichtigen bzw. schon vorher gecheckt haben?

    Ja. Ich meinte, das ich weder noch schreibe, also auch nix mit aktuellen Markttrends - denn dafür muss man natürlich gucken, was es so gibt

    Viele Grüße
    Gitte

  7. Marion Orthmann schrieb:

    Hallo an alle,

    es bewahrheitet sich doch immer wieder: auf einem Weg begegnet man genau den Personen / Themen, die man sucht :-)

    Ich bin über Frau Klein`s Info im Gabal-Newsletter über diesen Blog gestolpert und stehe noch auf der anderen Seite:

    Seit Jahren verschlinge ich Fachbücher zu Themen, die mich interessieren - und bei den Büchern von Frau Härtel oder Frau Klein z.B. habe ich immer das Gefühl: "klasse! Das sind Dinge, die ich wissen möchte und die unterhaltsam und praxisnah geschrieben sind...so zum weglesen und ausprobieren (Danke dafür!).

    Ich denke schon länger darüber nach, ein Buch zu schreiben ( zum Thema: ":Müssen Buchführung und Co. weh tun??? - neue Wege...zum Arbeiten und Lernen). Ich habe aber Zweifel wie z.B. Frau Mardorf. Braucht die Welt mein Buch eigentlich? Kann ich das denn? Die Leser sollen schließlich einen Mehrwert davon haben.

    Auf der anderen Seite habe ich so viele Ideen und neue Erfahrungen gesammelt, dass ich mit dem Schreiben eines Buches meine vielen Gedanken in eine Struktur bringen möchte und davon überzeugt bin, damit etwas bewegen zu können.

    Und dann kommen noch mehr Zweifel:
    Wie geht denn das?
    Verzettel ich mich damit nicht? - ich habe schließlich auch so schon keine Langeweile.....und
    (da spricht natürlich die Buchhalterin ;-) ist das überhaupt rentabel? Oder ist das finanziell mehr als Hobby einzuschätzen....

    Liebe Frau Klein: vielen Dank für Ihr Angebot, meine Fragen hier stellen zu können - und ich freue mich auf jede ehrliche Antwort!

    Herzliche und (endlich sonnige) Grüße aus Oldenburg

    Marion Orthmann

  8. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Frau Orthmann,

    schreiben Sie, schreiben Sie!
    Ich kenne kein einziges kurzweiliges interessantes und dann auch noch verständliches und hilfreiches Buch über Buchhaltung- und hätte es so bitter nötig :-).

    Ein suggestopädisches Buch über Buchhaltung - das wäre doch der Hit.

    Und vielleicht wäre es für Sie erst einmal leichter, mit anderen aus der Branche, die ähnlich ticken wie Sie, zusammen zu schreiben? Nur Kann natürlich auch aufwändiger sein, als alleine zu schreiben, wo man alles selbst bestimmen kann und nichts absprechen muss etc.

    Also, den Gedanken sollten Sie weiterspinnen.

    Herzliche Grüße
    Zamyat M. Klein

  9. Gitte Härter schrieb:

    Hallo Frau Orthmann,

    herzlichen Dank für das schöne Kompliment :-)

    Die Frage: "Braucht die Welt mein Buch eigentlich?" ist, finde ich, nicht die Richtige. Und zwar aus mehreren Gründen:

    1. Stellen Sie sich mal vor, jeder Autor würde sich das denken!

    2. Auch wenn ein Thema schon total "überlaufen" ist, was Bücher (und andere Wege) angeht: Es ist nie genug. Das ist übrigens ein Dilemma für Autoren - für mich ist es eines. Denn viele Verlage, gerade die großen, wollen MEHR von dem, was sich eh schon verkauft, weil es sich "sicher" verkauft. Und die vielen besonderen Ideen oder etwas außergewöhnlichen Themen werden häufig nicht angenommen. Ein Jammer! Und gleichzeitig verständlich: Der Buchmarkt ist tough, die Konkurrenz ist groß. Und ein Ladenhüter ist nicht nur als Autor enttäuschend, sondern kostetn den Verlag gewaltig Kohle.

    Ein gutes Thema, das viele Leute brauchen -> gut aufbereitet, praktisch nahegebracht - also ein nützliches Buch - wird immer gebraucht :-)

    3. Wenn SIE etwas zu sagen haben. Wenn Sie von Ihrem Thema überzeugt sind, dann kehrt es sich eh um in: "Die Welt braucht mein (Buch)Thema!"


    Was nicht heißt, dass Ihre Zweifel nicht auch berechtigt sind. Ich finde, es zeichnet jeden Autoren (ob angehend oder veröffentlicht) aus, wenn er sein Vorhaben immer gut abklopft. Denn auf diese Weise erkennen Sie auch rechtzeitig Schwachstellen oder kommen auf eine ganz andere Idee.

    Zu Ihren anderen Fragen:

    1. Lohnt es sich finanziell?

    Nö. Also wenn wir von Buchtantiemen sprechen und Sie nicht der nächste Tiki Küstenmacher (oder wie der Simplify-Mann) oder so werden, lohnt es sich eher nicht. Sie bekommen von jedem verkauften Buch einen kleinen prozentualen Bruchteil, in der Regel vom Nettoverkaufspreis minus Buchhandelsrabatt. Der ist von Verlag zu Verlag etwas unterschiedlich, aber nur mal als Vorstellung: von einem Buch, das im Laden 16 Euro kostet, bekomme ich nicht mal 1 Euro "ab". Es gibt Verträge, die etwas besser aussehen. Bei manchen Verlagen haben Sie zudem eine große Startauflage und sehr viel Marketingkraft im Rücken (was auch wichtige Entscheidungskriterien sind).

    Sie bekommen zudem jedes Jahr einen Scheck von der VG Wort. Ich warte gerade drauf. Ich freue mich nämlich immer, dass noch EIN UNTERNEHMEN Schecks mit der Post schickt. Ein schöner alter Brauch: Briefkasten auf, Geld drin :-)

    Jetzt sind aber die direkten Einnahmen nicht das Einzige. Wenn Sie, wie Sie das ja tun (so wie ich und Zamyat auch) Leistungen zu Ihrem Buchthema anbieten, dann müssen Sie das mit dazurechnen zum LOHNEN. Ich bin seit 10 Jahren permanent in den Medien, zu 3/4 aufgrund der verschiedenen Bücher. Ich bekomme viele Kunden, die meine Bücher kennen, weil sie das, was ich schreibe, gut finden. Ich halte Trainings oder auch hin und wieder einen Vortrag, die über Bücher zustande kommen.

    Und diesen Teil müssen Sie natürlich mit einbeziehen: Ein Buch steigert die Kompetenz-Wahrnehmung ("Aha, die Frau Orthmann hat sogar ein Buch veröffentlicht: Die muss was drauf haben!") und ein Buch bringt Ihnen etwas für das Marketing Ihres Unternehmens.


    2. Verzetteln Sie sich nicht?

    Könnte sein. Kommt drauf an, was Sie sonst so machen. Kommt drauf an, ob Sie sich gut informieren, was das Buchschreiben angeht (je mehr Sie wissen, desto effizienter gehen Sie ran). Kommt drauf an, ob Sie gut und gerne schreiben und ob Sie sich leicht tun oder mit jedem Satz ringen. Da wird's zu komplex für einen Blogkommentar.

    Huch, das ist schon so lange, dass ich lieber aufhöre. Mal sehen, ob Zamyats Blog diesen Kommentar in epischer Breite annimmt ;-)

    Herzliche Grüße
    Gitte Härter




  10. Zamyat M. Klein schrieb:

    Hallo Gitte,

    klasse, deine Ergänzungen und herzlichen Dank dafür. Mein Blog nimmt offensichtlich ganze Bücher als Kommentar an:-).

    Bin gerade diese Woche dauernd unterwegs auf Seminar und Kongress, daher war ich etwas kurz...

  11. Ramona Scharpf schrieb:

    Liebe Zamyat,

    vielen Dank für deine immer wieder sehr kreativen Newsletter. Zum Thema "Fachliteratur" stellt sich mir die Frage, wie man einschätzen kann, wie viel Zeit man für das Schreiben brauchen wird. Vielleicht hast du einen Tipp dazu.

    Herzliche Grüße

    Ramona Scharpf

  12. Zamyat M. Klein schrieb:

    Liebe Ramona,

    ja, das lässt sich so pauschal kaum sagen, da es von den verschiedensten Kriterien abhängt.
    Als da wären:
    - wie schnell oder langsam du generell schreibst. Es gibt Menschen, die ewig vor einem weißen Blatt sitzen und so gesegnete wie mich, die einfach drauf losschreiben - und dann "schreibt es sich".
    - wie sehr du dich mit dem Thema schon auskennst, ob und wie lange du vorher recherchieren oder andere Literatur lesen musst
    - ob du im Groben schon alles irgendwo stehen und geschrieben hast (wie ich zum Teil bei meinen Methoden- Büchern) oder alles neu schreiben musst
    usw.

    Grundsätzlich finde ich es hilfreich, mich immer eine längere Zeit am Stück nur mit einem Buch zu befassen, also einige Wochen- aber das habe ich sicher in einem meiner Beiträge auch schon geschrieben.

    Ich habe für manche Bücher nur wenige Wochen gebraucht (weil ich da schon alles Material hatte und das nur zusammentragen und zusammenschreiben musste), für andere ein Jahr - wobei ich da natürlich auch noch Seminare und andere Arbeiten hatte.
    Ich kenne aber auch Menschen, die mehrere Jahre an einem Buch schreiben.
    Es hängt eben davon ab, was du schreiben willst- das müsste man konkreter besprechen.

    Liebe Grüße
    Zamyat

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