Warum schreiben Sie keine Kommentare?
Wenn Sie diesen Beitrag lesen, so lesen Sie ja immerhin schon in einem Blog- und gehören daher schon zu einer erlauchten Minderheit!
Das tun nämlich noch erstaunlich wenige Trainer, viele wissen nicht einmal, was ein Blog ist, wenn ich das in Seminaren erwähne.
Als Unterschied zur Webseite erkläre ich dann immer, dass ein Blog keine statische Sache ist, in der ich nur schlaue Dinge einstelle, sondern das Schöne an einem Blog ist, dass die Leser sich einmischen können, Kommentare schreiben, Fragen stellen oder auch untereinander diskutieren können.
So setze ich mich gerade in einem meiner Lieblings- Blogs mit einem Kommentator darüber auseinander, ob Entspannungsübungen sinnvoll sind oder nicht.
Manchmal gebe ich mir irre Mühe mit einem Thema, schreibe seitenlang, pro und kontra, stelle am Ende Fragen an die Leser - und:NICHTS. Kein Kommentar wird geschrieben.
Bei anderen Themen plötzlich geht ein wildes Kommentieren los, wie beim Thema "Mittagsschlaf", womit ich nun überhaupt nicht gerechnet hatte.
Daher möchte ich diesem Geheimnis auf die Spur kommen.
Warum Kommentare für einen Blogger wichtig und erfreulich sind
Ein Blog lebt sehr von den Kommentaren. Kommentare ziehen andere Leser an.
Es entstehen oft spannende Diskussionen und Fragen, die den Blogschreiber wieder auf interessante Themen stößt.
Der Blogschreiber bekommt ein Feedback und bekommt eine Ahnung, was für seine Leser nützlich und hilfreich, interessant und lesenswert ist.
Er bekommt überhaupt mit, DASS seine Beiträge gelesen werden. Auf die Dauer kann das sonst schon manchmal frustig sein, wenn man das Gefühl bekommt, man schreibt so in den Äther hinein...
Es macht Spaß, mit seinen Lesern in Kontakt zu kommen, sie ein wenig kennen zu lernen und nicht so anonym vor sich hin zu schreiben.
Warum Kommentare für die Schreiber sinnvoll und nützlich sein können
Für Sie kann regelmäßiges Kommentieren ein preiswertes Marketing-Instrument sein.
Bei jedem Beitrag können Sie ja Ihren Namen mit Ihrer Webseite oder Blogadresse hinterlegen. Wenn dann andere Leser Ihren Kommentar interessant finden (oder mehrere), dann klicken Sie auf Ihren Namen und landen auf Ihrer Webseite.
So können Sie sogar an neue Kunden kommen.
Ich selbst habe zahlreiche interessante Kontakte mit Kollegen und auch schon Kunden-Interessenten nur über Kommentare bekommen.
Sie können hier Fragen stellen, die entweder der Blogbetreiber oder andere Leser beantworten können, Hilfen und Tipps bekommen.
Sie können in eine interessante Diskussion mit Kollegen treten.
Sie lernen interessante und nette Menschen kennen.
Was also hindert Sie?
Ich kann hier nur vermuten, was denn Hindernisse sein könnten:
- Nicht alle Menschen schreiben so einfach frei Schnauze herunter, was sie denken und meinen, wie ich das hier tue. Sie meinen, sie müssten sich "viel Arbeit machen" und erst mal was weltbewegendes Schreiben.
- Für manche Menschen hat das geschriebene Wort eine gewichtigere Bedeutung, sie meinen, dass da alles stimmen und perfekt sein muss.
- Sie meinen, dass sie nichts Wichtiges oder Bedeutendes zu sagen/ schreiben haben.
- Sie mögen es nicht, dass es veröffentlicht wird und allen zugänglich wird. (Da ich persönlich gerne jede Gelegenheit für Marketing nutze, habe ich natürlich gar nichts gegen Ver-öffentlich-ung.)
- Sie meinen, dass das zu viel Zeit kostet.
Ich persönlich versuche mir eine begrenzte Zeit des Tages für das Lesen von Blogs und Foren etc. zu nehmen. Ob ich in der Zeit nur lese oder auch 5 Minuten einen Kommentar schreibe, macht da keinen Unterschied.
In einem Kommentar gestern schrieb Herr Rittstieg, dass meine Beiträge vielleicht nicht provokativ genug seien?
Ja, kann man denn nur was schreiben, wenn man widersprechen will?
Ich frage ja durchaus öfter am Ende von Beiträgen, was Ihre Erfahrungen zu dem Thema sind oder was Sie dazu meinen. Das kann doch auch interessant sein, ohne dass es eine Auseinandersetzung ist.
Wir lieben doch auch Bestätigung! :-)
Meine Frage an Sie Leser, aber Nicht- oder Kaum- Kommentatoren ist nun:
Woran liegt es, ob Sie einen Kommentar schreiben oder nicht?
Geben Sie sich doch ein einziges Mal einen Ruck und klären uns auf. Darüber würde ich mich sehr freuen. Und Sie können es ja auch anonym machen!
Dienstag, 26-05-09 18:18
Positive Provokation- ob das Sinn macht? Und ob es ein wirkliches Mittel gegen Faulheit als Kommentator ist? Nein, ich glaube nicht, dass es DAS ist, woran es liegt. Obwohl ich immer wieder erlebe, dass Menschen eher den Mund aufmachen, wenn sie GEGEN etwas sind. Frage jemanden, WOFÜR er ist, dann ist oft Schweigen. Aber wehe Du fragst, WOGEGEN er/sie ist. Da brauchst dann oft viel Zeit und Geduld, denn der Redeschwall endet oft erst spät in der Nacht....
Natürlich überzeichne ich es hier deutlich.....
Ja, wie man sieht, kann ich Ihre Fragen auch nicht beantworten. Dieses Phänomen ist oft schon diskutiert worden mit -na klar- sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Wie auch immer, ich fühle mich irgendwie erweckt und werde nun vom reinen Konsumenten zum Mitgestalter in form von Kommentaren. So wie man sich ja oft kennenlernt und gemeinsame projkete beginnt: Durchs reden kommen die Leute zusammen. Hier auch!
Dienstag, 26-05-09 18:36
Hallo Herr Rittstieg,
das ist ja wunderbar, dass Sie gleich mit so gutem Beispiel vorangehen. Ich schreibe gerade meinen Newsletter, wo ich das Thema gleich als Umfrage starten will. Dann wird es hier hoffentlich noch voller, zumal ein schöner Preis winkt :-).
Mittwoch, 27-05-09 11:04
Dieser Kommentar erreichte mich per Mail - und ich muss zugeben, ich finde meinen Spamschutz auch sehr anstrengend und brauche manchmal mehrere Anläufe, um das richtige Wort zu schreiben (er unterscheidet auch zwischen Groß- und Kleinbuchstaben).
Liebe Zamyat,
nachdem ich jetzt 3 x versucht habe, meinen Kommentar auf Deine Frage zum "Nicht-Kommentar" abzugeben ... und irgendwie meine Eingabe dieser Zeichen nicht angenommen wurde, sende ich Dir gerne hier mein Feedback:
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Liebe Zamyat, auch ich gehöre zu denjenigen, die nur selten Kommentare unter Blogeinträge schreiben. Nun habe ich über die Gründe nachgedacht und als erstes fiel mir dazu ein, dass ich eigene Beiträge auf meiner Webseite auch immer als ein Geschenk an meine Leser sehe ... ein Geschenk, das zu nichts verpflichtet, weder eines Kommentares oder eines einfachen Dankes. Deshalb habe ich auch kein Blog und keine Kommentarfunktion. Es gibt ein Gästebuch und ich freue mich über Einträge dort oder darüber, wenn mir Leser direkt per Mail schreiben. Und was ich da als Rückmeldungen erhalte, ist für mich sehr angenehm, ermutigend und gibt mir neue Impulse.
Vielleicht hat meine Einstellung auch etwas mit dem Thema "Kritik und Scheitern" zu tun? Öffentlicher Widerspruch zu einem Thema könnte andere entmutigen ... und nicht nur den Blog-Inhaber, weiter in einem Blog zu schreiben ... oder es könnte verletzen. Deshalb gehe ich damit vorsichtig um. Aber Du hast recht: Zuspruch könnte dagegen sehr hilfreich für den Blog-Schreiber sein! Insofern habe ich auch heute wieder einen Impuls erhalten :-) Danke!
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Herzliche Grüße
Walburga
Mittwoch, 27-05-09 11:42
Ich schreibe keine Kommentare, weil ich dass, was ich mitteilen will, oft falsch ankommt. Der Leser interpretiert das Geschriebene ja mit seinem Wissen aus seiner Gedanken-Welt und bemerkt dabei nicht, das der Schreiber mit seinen Worten ja etwas mitteilen will. Viele Menschen sind so auf Wortbedeutungen fixiert, dass es schwierig ist, etwas objektiv mitzuteilen.
Sie schreiben als eine Möglichleit "- Für manche Menschen hat das geschriebene Wort eine gewichtigere Bedeutung, sie meinen, dass da alles stimmen und perfekt sein muss."
Ich vermute, dass Sie damit den Schreiber meinen, der auf Grund seines Perfektionsanspruchs lieber auf das Schreiben verzichtet. Aber vielleicht merkt er ja unbewusst, wie schwer es ist, eine Nachricht so zu übermitteln, dass sie auch so ankommt, wie sie gemeint ist?
Es ist doch der Leser, der den Worten eine andere Bedeutung gibt, als der Schreiber. Deswegen kann die Mitteilung gar nicht so ankommen, wie sie der Schreiber meint. Die wenigsten Leser sind sich dessen bewusst und erkennen dann auch nicht den Irrtum. Und nachgefragt wird auch recht selten. Jedenfalls sind das meine Erfahrungen.
Damit Sie wissen, dass ich Abonnent Ihres Newsletters bin, schreibe ich jetzt "NL" ans Ende!
Mittwoch, 27-05-09 12:08
Hallo Herr Heblich,
herzlichen Dank für Ihren Beitrag- und dass Sie hier geschrieben haben, obwohl Sie keine Kommentare schreiben :-).
Die Sorge, dass Ihre Worte missverstanden werden, müssten Sie dann aber auch haben, wenn Sie Mails oder Briefe schreiben - oder? Aber da ist man ja in einem persönlicheren Kontakt als hier bei Kommentaren, wo man nicht weiß, wer es liest. Insofern ist das schon ein Unterschied.
Zumindest in meinem Blog oder auch bei den anderen, wo ich regelmäßig kommentiere, habe ich allerdings noch keine großen Missverständnisse oder sogar Auseinandersetzungen erlebt. Wenn überhaupt, dann spannende Diskussionen.
Aber ich bin da selbst vielleicht extrem un-ängstlich und schreibe seit ich auf dieser Welt bin einfach drauf los- einfach weil ich sehr gerne schreibe. Bücher, Mails, Kommentare, Briefe...und habe weitaus mehr positive als negative Erfahrungen gemacht.
Also, ruhig Mut zum schreiben! Klar ist Kommunikation das Komplizierteste, was es gibt, aber hören wir daher auf zu reden?
Ich wünsche Ihnen jedenfalls viele positive Erfahrungen in Ihrer weiteren Kommunikation, ob schriftlich oder mündlich.
Herzliche Grüße
Zamyat M. Klein
Mittwoch, 27-05-09 12:23
Spannende Diskussion! Ich bemerke da bei mir eine gewisse Ambivalenz: Einerseits bin ich ja selbst Bloggerin und freu mich immer, wenn es Reaktionen auf meine Artikel gibt. Andererseits kommentiere ich selbst eher selten. Wenn ich so darüber nachdenke, hat das wohl damit zu tun, dass ich andere Blogs meist nur über den Feedreader lese. Da bekomme ich dann meistens die Kommentare gar nicht mit und verspüre auch selten den Impuls, direkt zu reagieren. Da muss mich ein Thema geradezu "anspringen" - und dann muss ich mir auch die Zeit dazu nehmen. Gerade wenn ich viel zu tun habe, mache ich das aber sehr selten.
Je mehr ich allerdings darüber nachdenke, umso deutlicher wird mir, dass Kommentieren ja auch ein Ausdruck von Wertschätzung ist. Durch deinen Artikel habe ich mal wieder einen wertvollen Impuls erhalten - und nehme mir hiermit vor, in Zukunft nicht nur hier öfter zu kommentieren und aktiv mitzudiskutieren!
So, und jetzt twittere ich diese Diskussion, weil ich sie wichtig und spannend finde! :-)
Mittwoch, 27-05-09 12:31
Liebe Heide,
Danke für deinen Beitrag!
Es geht mir allerdings bei den Kommentaren weniger um die Wertschätzung (obwohl die mich natürlich freut), sondern darum, dass dadurch erst so richtig Leben in ein Blog kommt und das m.E. ja mit der Sinn eines Blogs ist:
nicht dass ich einseitig informiere oder vor mich hin denke, sondern dass interessante Themen miteinander diskutiert werden und es ein Geben und Nehmen ist. Es gibt Querverweise, Hinweise, auch oft von Lesern/ Kommentatoren, es ist einfach eine sehr direkte und unmittelbare Kommunikation, die den Horizont erweitert. Für den Blogger wie auch für die Leser.
Mittwoch, 27-05-09 13:08
@ Heide Erwischt! Mache ich genauso. Die meisten Beiträge lese ich auch über Feedreader.
@ post: Ich denke, es liegt auch ein wenig an der persönl. Komfortzone ob jemand Kommentare schreibt oder nicht. (Lassen wir mal mögliche Rechtschreibfehler (die einem in den eigenen Sätzen immer erst zu spät auffallen) und ähnliche mögliche Hemmnisse beiseite.)
Die im Post genannten Hindernisse treffen es für mich ganz gut. In Facebook oder Twitter schreibe ich gerne mal "nettes Bild" oder klicke auf den "Gefällt mir" Button. Im Blog einfach "nettes Bild" in den Kommentar reinzuschreiben, wird vielleicht als etwas "offizielleres" in Richtung eines Leserbriefes in einer Zeitung gesehen.
Ich würde noch das Thema "technische Gründe" hineinnehmen. Je mehr "Hindernisse" mir auf dem Weg zum Kommentar in den Weg gelegt werden (Registrierung, Captchas, keine direkte Freischaltung) desto weniger gern kommentiere ich persönlich.
Vielleicht sind wir Leser teilweise auch ein wenig "Marketingsprech" übersättig. "Ihre Meinung ist uns wichtig" oder "Wir hören auf Sie" - Nehmen wir das noch ernst?
Blogger und Twitterer bzw. alle die etwas mit dem Web 2.0 zu tun haben, haben sicher weniger Hemmungen, ihre Kommentare zu hinterlassen als "Otto Normalverbraucher".
Ich sehe das auch bei unserem Bankenblog, den ich betreue. Wenn da Kommentare kommen, da eher von Jugendlichen oder eben anderen Bloggern.
Ja, das angesprochene Zeitthema. Ich sitze nun seit ca. 1/2 Stunde an diesem Kommentar und bin mir nicht sicher ob ich was Substanzielles beigetragen habe, drücke jetzt aber trotzdem mal auf "eintragen" :-)
Mittwoch, 27-05-09 13:22
Hallo Zamyat,
ich glaube, dass es so ist wie bei vielen anderen Dingen, die wir Menschen so betreiben. Manchmal sind wir zu faul, manchmal lesen wir per Feed. Ich habe gelesen, dass in Foren und Blogs eh nur 3 - 5% einen Kommentar posten.
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass wir Blogger von den Kommentaren, die wir selbst abgeben und bekommen nur profitieren können.
Das Problem mit dem Feedreader hatte ich ebenfalls, deshalb habe ich mir auch als Resultat meiner Infodiät (mehr dazu in meinem Blog). Die Arbeit mit Morning Coffee angewöhnt. Natürlich lese ich weiterhin noch meine Feeds, die wichtigsten Blog beziehe ich aber per Morning Coffee.
Ach und noch was Spamschutz hindert auch daran einen Kommentar abzugeben (s.o.). Auch das wird ja immer wieder in der Bloggerspähre disskutiert.
LG Mario
Mittwoch, 27-05-09 13:28
in vielen blogs mag ich das Anmeldeprozedere nicht. zu aufwendig. man kann ja die daten merken lassen... aber ob ich das jedesmal will. und ich lese im feedreader. das ist wieder ein extrklick, um zum blog und zum kommentierfeld zu kommen... es ist der gefühlte aufwand, der mich dann "lähmt" - und dann bleibe ich eben lieber stiller geniesser *gg*
Mittwoch, 27-05-09 15:35
@ alle zusammen
Danke für die zahlreichen Kommentare zum Thema "Kommentare"- das ist ja höchst spannend!
Speziell mein Spamschutz hat es wirklich in sich (werde meinen PC-Support mal fragen, ob es da nicht noch ne andere Variante im Angebot von Typo3 gibt), da muss man schon wild drauf sein, dass der Kommentar veröffentlicht wird, um drei Versuche zu starten.
Leider musste ich ihn einrichten, weil ich tagelang von Spams überschüttet wurde, wovon die harmlosesten für Online- Poker oder Casino warben. Und ich konnte mich nicht jeden Tag ne halbe Stunde hinsetzen und die immer wieder löschen.
Ich muss gestehen, dass mit dem Feedreader habe ich ja immer noch nicht so kapiert...Als visueller (teileise) Mensch brauche ich die Bilder und die Farbe- lese also immer im Blog, so dass ich dort auch direkt kommunizieren kann.
Bin mal gespannt, wie das hier noch weiter geht...
Mittwoch, 27-05-09 16:29
Hallo Zamyat,
ich glaube, es liegt am Umschalten von passiv auf aktiv. Und oft möchte ich selbst nicht zu viel Zeit im Internet verbringen, sondern lieber im Leben draussen mit meinen Studenten reden und fühlen (text messages sind leider sehr arm an Eindrücken), so versuche ich mehr zu skypen und so wenigstens den Gegenüber sehen zu können (mit Webcam) oder am Telefon (mit Stimme und ihren Gefühlen). Körperlich geht es mir auch mit dem Festgenageltsein vor dem Computer nicht gut - halt Kinästhet...
Emails sind auch privater, persönlicher, intensiver.
Alles Gute vom anderen Ende der Welt
Heidrun - NL
Mittwoch, 27-05-09 17:21
Ich kommuniziere gern, auch gern schriftlich. Aber ich habe dabei wohl gern einen klaren Adressaten und schreibe nicht einfach nur so ins Nichts. Vielleicht bin ich auch einfach mit der Technik und dem Sinn und Zweck des Bloggens noch nicht so vertraut. Vielleicht denke ich manchmal auch: es gibt soviel verbalen Müll, alle möglichen Leute lassen sich unablässig über alles mögliche aus, was niemand wissen will (oder doch?), es wird geredet und zerredet und doch nichts gesagt. Diskussionen dienen oft nur dem Schlagabtausch und nicht dem Erkenntnisgewinn bzw. der ehrlichen Reflexion. Aber all das trifft natürlich nicht nur auf die virtuelle Kommunikation zu, ich weiß. Ein weiterer Aspekt ist vielleicht auch einfach, dass ich oft in die Blogs nur kurz reinschaue und dann schnell wieder an meine "eigentliche" Arbeit zurückwill. Vielleicht hauen mich auch die Themen nicht immer so um, denn sonst hätte ich eher den Bedarf zu kommentieren. Vielleicht ist es aber auch nur die alte Gewohnheit der Leserin, die die mediale Kommunikation noch als Einbahnstraße sieht, nur konsumiert und es nicht gewohnt ist, direkt reagieren zu können. Auf jeden Fall ist es interessant, einmal darüber nachzudenken!
Mittwoch, 27-05-09 18:13
@ Heidrun
Danke für deine Gedanken- wo bist du denn gerade (Ende der Welt)?
@ Frau Wolf- Doettinche-
das ist auch ein interessanter Aspekt: dass es auch die Gewohnheiten durchbricht von passivem Lesen im Internet. Das hatte ich noch gar nicht bedacht.
Das ist aber gerade die Faszination von Bloggen und Twittern, dass das nun beim Web 2.0 aufgebrochen wird und auch die Leser mit einbezogen werden.
Es gibt Firmen, die das schon massiv nutzen und ihre Kunden fragen, was sie wünschen, was an ihren Produkten verbesserungswürdig ist etc. Das ist ungemein sinnvoll, sehr kostensparend und bringt gute Ideen.
Nur hier in Deutschland sind wir da zum Teil noch etwas hinterher- und speziell in der Trainerszene etc. ist es wohl erst noch ein sehr geringer Teil, der sich mit diesen Möglichkeiten auseinander setzt.
Wahrscheinlich ist es auch vor allem für Selbständige und Freiberufler interessant, weil sie dadurch eben einen größeren Bekanntheitsgrad erreichen können und es somit ein gutes Marketinginstrument darstellt. Wenn sie es denn sinnvoll nutzen, das heißt ihren Lesern auch Nutzen bieten. Sei es Unterhaltung oder Informationen oder Anregungen.
Mittwoch, 27-05-09 21:31
Also mal abgesehen von unser aller Bequemlichkeit glaube ich, dass der wesentliche Grund bereits im Beitrag genannt wird: "Nicht alle Menschen schreiben so einfach frei Schnauze herunter, was sie denken und meinen". Deshalb bleiben in den aktivsten Kommentar-Ping-Pongs Blogger meist unter sich.
Donnerstag, 28-05-09 01:38
Hallo miteinander,
bei einigen Blogs bin ich angemeldet, diesen kreatives-Denken-Blog habe ich über Burkhard Heidenbergers Zeitblüten entdeckt. Aus diesen beiden ziehe ich immer wieder neue Anregungen für berufliches und privates Arbeiten (ja, auch das gibt's). Was die Kultur des Feedbacks angeht, so denke ich mir oft fälschlicherweise, dass die Gedanken, die ich mir zu einem Thema mache, genausogut von anderen formuliert werden können, die sich vielleicht auch mehr dafür interessieren als ich? (Hinterher ärger ich mich dann manchmal...) Aber öfters habe ich auch einfach so bei Themen, die mich interessieren (Archivierung, Sammeln und Vernetzen von Daten, Musik...) einfach drauflosgeschrieben und positiv gefeedbackt, weil ich den Leuten ein Stück von der Energie spiegeln wollte, die sie in die Projekte stecken und weil sie ein Recht drauf haben zu erfahren, was man mit ihrem geistigen Eigentum anfängt.
Weiterhin rohes Schaffen und Danke für diesen Blog, Götz
Donnerstag, 28-05-09 07:34
@ Bernhard Schloß
Ihre Bemerkung, dass wohl hauptsächlich aktive Blogger wo anders kommentieren, erinnert mich an ähnliche Beispiele:
Mir geht und ging es nämlich selbst genauso- so lange ich ein neues Medium nicht selbst nutze und es mir fremd ist, verhalte ich mich da wohl ähnlich.
Beispiel aus der Steinzeit:
Als ich selbst noch keinen AB hatte, tat ich mich sehr schwer damit, auf andere Anrufbeantworter zu sprechen, ich habe mir sogar die Texte vorher aufgeschrieben (nachdem ich erst mal den Hörer aufgeschmissen hatte). Ich fand das total stressig.
Kaum hatte ich selbst einen AB und merkte, wie erleichternd das für meine Arbeit ist, hatte ich null Hemmungen.
(Leider gibt es auch da heutzutage noch immer viele Menschen, die NICHT auf den AB sprechen, was mich wahnsinnig macht, weil sie mich dann sehr schlecht erreichen und ich nicht ahne, dass sie mit mir sprechen wollen).
Und so geht es vielleicht passiven Blog-Lesern auch: sie haben einfach irgendwelche grässlichen Vorstellungen, was alles "passieren" kann oder geben dem eine viel zu große Bedeutung und Gewicht.
@ Götz
Danke für Ihre Rückmeldung.
Das ist sicher auch ein Aspekt, dass viele ihre eigenen Gedanken nicht so wichtig oder wertvoll finden wie die von anderen. Dabei freut sich jeder Blogbetreiber wohl über jede Art von Feedback- einfach um mal mitzubekommen, wer denn überhaupt alles mitliest und wer was brauchen und nutzen kann.
@alle
Schön, dass ich auf diese Weise auch noch einige Leser dazu kennen lerne. Danke für Ihre Beiträge!!
Die Verlosung des Preises unter allen Kommentierenden(mein E-Book: "Vom Entscheidungsfrust zur Entscheidungslust") werde ich Pfingstmontag vornehmen und Dienstag bekannt geben.
Donnerstag, 28-05-09 08:53
Guten Morgen Zamyat,
danke für den Hinweis auf diesen Beitrag - ich hatte ihn gestern abend auch schon kurz überflogen und mir vorgenommen, auch etwas zu schreiben, bin nur zur Zeit abends am Schreiben des neuen Buches und da war es mir zuviel. (Und danke für das schöne Lob zu uns! :-)
Ich finde Deinen Beitrag - und die Antworten - eine schöne Idee und wie sich zeigt kommentieren die Nichtkommentierer ja sehr fleißig auf Deine Frage.
Da wir selbst bloggen, habe auch ich zwei Warten:
Selbst kommentieren: Das mache ich immer wieder, aber in unterschiedlichen Blogs, und nicht exzessiv. Ich habe nicht "das Stammblog", sondern habe ein paar Blogs, in die ich regelmäßig gucke. Darunter sind aber nicht nur Businessblogs, sondern auch Private-Interessen-Blogs, z. B. über Musik.
Ich kommentiere, wenn
- mich ein Beitrag anspricht, weil er eine gute Idee oder Tipp bringt, weil ich eine entsprechende Erfahrung auch schon gemacht habe (Bestätigung) oder weil das Thema gerade wichtig oder aktuell für mich ist,
- ein Beitrag besonders schön oder lustig geschrieben ist, ich ihn also besonders gerne gelesen habe oder jemand besonders elegant oder mit Wortwitz schreibt und ich ihm das sagen möchte,
- ich länger in einem Blog gelesen habe und dann plötzlich einmal allgemein "Danke" sagen will.
- wenn ich einen Tipp oder eine Info beisteuern kann, die den Blogbeitrag ergänzt.
Auch ich kommentiere nicht immer offen im Blog, sondern schicke auch manchmal einfach eine E-Mail, etwa wenn ich noch etwas sagen möchte, das das Thema des Blogbeitrags sprengen würde, wenn ich auf irgendeinen Schreibfehler oder Formatierungsproblem hinweisen möchte (ich selbst bin auch dankbar, wenn mich jemand auf Fehler hinweist, die ich selbst übersehe) oder wenn etwas zu "off topic" ist.
Ich maile auch, wenn ein Kommentar wegen Spamschutz nicht durchgeht. Wobei ich als Selbstblogger weiß, dass es Spamschutz einfach braucht, sonst ist das Blog schnell mit Spam überschwemmt - und die Kommentierer wären auch sehr unfroh, wenn sie dauernd über die Benachrichtigungen Viagra angeboten bekämen :-)
Da ich selbst sehr viel in unserem Blog schreibe und die Kommentare auch Moderation und Antworten brauchen (als Blogbetreiber haften wir für alles, darum will jeder link gecheckt werden, die Aussagen geprüft), ist meine Zeit auf Fremdblogs natürlich begrenzter. Ein eigenes Blog ist viel Arbeit!
Umgekehrt, also Kommentare im Blog: Darüber freue ich mich natürlich, weil man dann nicht "gegen eine Wand" schreibt und weil Kommentare durch unterschiedliche Sichtweisen und durch weitere Tipps und Anregungen natürlich den Ursprungsbeitrag enorm bereichern, wie die von Dir verlinkte kleine Diskussion zu den Entspannungstechniken oder auch besonders die kürzlich bei uns entstandene Kommentarliste zum Beitrag "Apokalyptische Reiter schwieriger Kundenbeziehungen" zeigen. Das ist großartig!
Ich bekomme sehr häufig Kommentare per E-Mails. Manchmal nennen die Leute auch Gründe: Sie möchten lieber nicht öffentlich im Blog schreiben ("Das kann man später alles noch lesen", "Ich bin nicht der Typ dazu") oder aber sie sprechen in der E-Mail sehr offen über Probleme oder Hemmungen und möchten vielleicht einen weiteren Rat, das aber nicht öffentlich ausbreiten. Verständlich! Gerade in einem Businessblog will man nicht unbedingt mit Unsicherheiten nach außen auftreten.
Ein großes Problem ist wohl nach wie vor auch, dass sich manche Leute mit Blogs nicht auskennen und beispielsweise glauben, dass sie mit echtem Namen und Webadresse auftreten müssen. Da in Businessblogs, wie hier ja auch, die meisten Kommentierer mit Klarnamen und oft mit Weblink auftragen (auch um Marketingeffekt zu nutzen) kommen sie nicht auf die Idee, dass sie einfach nur ihren Vornamen oder als "Rumpelstilzchen" kommentieren können und so anonym bleiben.
Kommentare sind immer eine schöne Motivation, denn so ein Blog macht eben auch viel Arbeit. Und durch Kommentare sieht man auch, ob ein Artikel das war, was den Lesern genutzt hat, ob noch ein Aspekt fehlt oder man sich missverständlich ausgedrückt hat.
Je weniger Resonanz kommt, desto mehr ist man auf Spekulation angewiesen. Das würde sich aber auch mit einigen mehr Kommentierern nicht ändern, denn es ist einfach eine Tatsache, dass die meisten Internetnutzer nur lesen und nichts sagen.
So, jetzt Kaffee nachschenken und dann geht's weiter mit dem Schreiben des nächsten Selbstlernkurses.
Einen schönen Tag
Gitte
PS: Huhu, Valentine! So sieht man sich wieder ;-)
PS: Gewinnen will ich nichts, Zamyat. Danke.
Donnerstag, 28-05-09 09:01
Liebe Gitte,
ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen Gedanken! Du kennst es ja in der Tat aus beiden Sichtweisen (Bloggerin und Leserin)- und bei euch geht es ja auch oft recht munter zu.
Das inspiriert mich als Leserin aber eben auch immer sehr.
Schönes Schreiben- ich will auch zurück zum Buch...
Donnerstag, 28-05-09 11:13
Als Bloggerin kann ich vielem, was bereits geschrieben wurde, nur zustimmen: wenig Zeit, Spam-Schutz-Aufwand, Feedreader-Leserin usw.
Wenn ich mein eigenes Kommentar-Verhalten betrachte, dann schreibe ich meist dann etwas, wenn mich das Thema direkt berührt und das ist bei informativen Artikel eher weniger der Fall. Nichst desto trotz sind diese Beiträge immens wertvoll. Doch das ist dann eher wie das Abo einer interessanten Zeitschrift, bei der ich auch höchstselten Leserbriefe zu einem der Artikel verfassen würde.
Am aktivsten werden Kommentare geschrieben, vor allem in amerikanischen Blogs, wenn Serien veröffentlicht werden, die einen begleiten, eine bestimmte Sachen zu lernen. Wie z.B. das Bloggen. Also im Sinne von Lehr-Beiträgen. Damit verbunden ist am Ende natürlich meist das ganze als ebook käuflich zu erwerben. Doch das Wissen wurde eben schon Häppchenweise im Blog gebracht.
Dann gibt es noch die klassischen drei Themenbereiche Geld, Gesundheit und Beziehungen. Bei diesen werden die meisten ebooks veröffentlicht und es wird die meiste Aufmerksamkeit generiert. Das sind die Bereiche die Menschen anscheinend am direktesten ansprechen und zum teilnehmen animieren. (Diese Themen bleiben auch seit einigen Jahren stabil, laut verschiedenen Studien.) Und das spiegelt sich auch in den Kommentaren bei Blogs zu diesem Thema.
So, dann mach ich jetzt mal Schluss, sonst ufert dieser Kommentar noch heillos aus :-)
Vielen Dank für die vielen wertvollen Anregungen, die ich schon aus diesem Blog mitnehmen konnte! Hab Ihnen per eMail noch eine Idee quasi unter Trainern geschickt und bin schon auf Ihr Feedback gespannt.
Freitag, 29-05-09 09:30
Hallo Frau Graßler,
herzlichen Dank für das ausführliche Feedback und die Hinweise auf die amerikanischen Blogs. Ich werde mich dort mal umsehen - Danke für Ihre Links und Ihre Idee! Wir hören voneinander.
Freitag, 29-05-09 09:35
Hier noch zwei Antworten, die per Mail gekommen sind:
***
Sehr geehrte Frau Klein,
bin eine begeisterte Leserin Ihres Newsletters.
Warum ich keine Kommentare schreibe?
Liegt wohl einerseits an Zeitknappheit (gedacht geht eben schneller als geschrieben ;-)) und andererseits wohl daran, dass schon alles gesagt scheint bzw. ich meinen Input nicht mehr als so wichtig empfinde.
Freue mich also weiterhin sehr auf Ihre Newsletter, schreibe vielleicht in Zukunft doch auch öfter mal einen Kommentar und hoffe anschließend, dass ich Ihr spannendes e-book gewinne ;-))
Herzliche Grüße aus Wien
Beatrice Floh
***
Liebe Zamyat: Warum schreibe ich keine Kommentare?
1. ich weiß nicht, wie das geht.
2. wenn ich die ca. 30 e-mails pro Tag gelesen habe, bin ich froh, endlich den PC ausmachen zu können.
3. ich lese liebe Zeitungen und Bücher als am Bildschirm.
4. lieber mal telefonieren.
Herzliche Grüße Harald
Zum letzten Kommentar kann ich ergänzend dazu schreiben, dass es sich um einen Therapeuten handelt, der in erster Linie mit Menschen arbeitet und nicht so viel Zeit am PC verbringt wie ich beispielsweise.
Das wird mir auch wieder klar, dass es sehr von der Berufsgruppe abhängt, wie sehr Menschen sich beispielsweise mit bloggen beschäftigen oder nicht.
Manche lesen "nur" meinen Newsletter und sehen gar nicht den Zusammenhang zum Blog (worauf alle Beiträge ja verweisen).
DANKE noch mal an alle, die hier zu dieser lebhaften Diskussion beigetragen haben. Das macht Laune!
Samstag, 30-05-09 18:31
Sie schreiben mir aus der Seele! Als "Neu-Bloggerin" schreibe ich seit Mitte April diesen Jahres in meinem rein privaten Blog. Feedback in Form von Kommentaren bekomme ich sehr selten. Und wenn, dann sind es andere Blogger, die treu kommentieren, da sie wissen, wie frustrierend es sein kann, nie ein Feedback zu dem zu bekommen, was man schreibt.
Freunde und Bekannte sind nur schwer davon zu überzeugen. Die Argumente wurden von meinen Vor-Kommentatoren an dieser Stelle bereits genannt: "lieber per e-mail oder Telefon was mitteilen, da persönlicher"; "Ist nicht so mein Ding"; "Ich weiß nicht, was ich schreiben soll"; "Für so was habe ich keine Zeit"; "Mir reicht es, die Beiträge zu lesen"; "Ich weiß gar nicht, was das soll mit deinem Blog." etc. Sie (die meine Beiträge teilweise schon lesen) können sich nur schwer vorstellen, dass eine Bloggerin auch mal Reaktionen braucht, nicht zuletzt als Motivation, weiter zu schreiben, ohne Nirvana-Gefühl.
Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, auch einfach mal nicht zu reagieren, wenn mir jemand gegenübersitzt und mich vollquatscht oder am Telefon was erzählt. Weder mimisch noch verbal. Einfach nur, um die Irritation auszukosten ;-)
Sonntag, 31-05-09 11:34
@ Elke
Zauberhafte Idee. Mir kommt da nur die Phantasie, dass das Gegenüber das vielleicht gar nicht als Provokation bemerkt, sondern sich nur freut, dass endlich mal jemand zuhört, ohne zu unterbrechen :-) und fröhlich weiter quatscht.
Dienstag, 02-06-09 18:06
Hallo Zamyat,
der Mensch ist von Natur aus faul. Also mach ihm das Kommentieren so einfach wie möglich. Weg mit dem Spam-Schutz. Das ist eine große Hemmschwelle. Es ist auch wirklich sehr schwer zu erkennen. Kannst Du nicht Akismet nutzen?
Burkhard Schneider hat sich mit dem Thema auch schon mal beschäftigt: http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3459
NL
Sonntag, 07-06-09 09:46
Liebe Zamyat, auch ich gehöre zu denjenigen, die nur selten Kommentare unter Blogeinträge schreiben.
zuerst ein Danke für die Interessanten Artikel im news letter, vor allem die Buchtitel,ich habe mir schon einige Bücher daraufhin gekauft und gelesen.
z.B.Glück kommt selten allein,
da kann ich auch gleich ein Buch empfehlen, der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte, eine Parabel vom Glück, Robin S. Shama
Warum ich nicht in Blog schreibe,
die Frage hat mich zum nachdenken gebracht
-ungewohnt,
-ich habe bewusst die Arbeits -Zeit am Lapptop für mich reduziert und
mehr den Focus auf Bewegung und Kreativität gelenkt.
-ein gutes Buch zu gewinnen, das ist motivierend für mich
Herzliche Grüße Angelika Thölke
Montag, 08-06-09 08:46
Liebe Angelika,
Danke für deinen Kommentar. Die Zeit am PC zu reduzieren zugunsten Kreativität und Bewegung- herzlichen Glückwunsch! Das ist ein erstrebenswertes Ziel, da ich eher leicht PC-süchtig bin :-). Aber Yoga habe ich nun wieder täglich integriert, es besteht also noch Hoffnung :-).
Für den Buchgewinn ist es leider zu spät, da der Verlosungs-Termin letztes Wochenende war. Aber das war sicher nicht die letzte Aktion dieser Art.
Herzliche Grüße
Zamyat