Die "älteste Bloggerin" der Welt
Heute habe ich über Twitter diesen berührenden Hinweis gefunden über die älteste Bloggerin der Welt.
Der mir wieder bestätigt, welch ein Segen das Internet sein kann, welche Möglichkeiten es auch gerade für alte Menschen bietet, nicht nur in Kontakt mit anderen Menschen aus aller Welt zu sein, sondern auch etwas aus dem eigenen reichen und interessanten Erfahrungsschatz weiter geben zu können.
Was könnten sich da für Möglichkeiten auftun:
Menschen, die zum alten Eisen abgeschoben werden, die in Rente sind und noch etwas sinnvolles tun möchten, die viel erfahren, erlebt und gelernt haben. Man könnte ganze Online-Akademien voller Weisheit eröffnen- vielleicht sollte ich das als nächstes Projekt in Angriff nehmen? :-)
Dienstag, 26-05-09 21:50
Liebe Frau Klein,
ich finde es immer wieder wunderbar, wenn Menschen sich nicht von ihren Lebensjahren definieren lassen ("mit 60, 75, 95 .. macht man das nicht mehr"), sondern in jedem Alter neugierig und aktiv bleiben. Schon von früher Kindheit an habe ich mir solche Menschen als Vorbild genommen.
Freitag, 29-05-09 10:38
Liebe Frau Klein,
da kannn ich Ihnen nur von Herzen zustimmen. Aber "die Alten" (na ja, wo fängt das an? ???) brauchen gelegentlich den Anreiz und die Hilfe von Jüngeren. Mein Bruder hat unserer Mutter vor einigen Jahren einen Computer eingerichtet, da war sie Mitte 70. Und sie hat tapfer einen VHS- Kurs für Senioren mitgemacht. Jetzt hat sie auch zusätzlich ein Netbook, eines dieser herrlichen kleinen Notebooks, die auf ein Schoßtablett passen (eine tolle Erfindung übrigens)und wo man beim Surfen und Emails- Schreiben gemütlich im Sesel sitzen kann. Wir schreiben uns fast täglich emails,können Versicherungssachen etc. per pdf- Datei hin und her schicken, haben ihren 80. Geburtstag (Entwürfe von Einladungskarten etc.) so vorbereitet. (Und, klar, sie hat DSL mit Flatrate, also keinen Zeitdruck)
In ein Ringbuch schreibt sie immer auf, was sie uns "Kinder" noch fragen will und was sie noch lernen will, was noch nicht ganz klappt etc.
Natürlich gibt es Ältere, die sich das alles nicht zutrauen. Aber wenn sie wissen, dass sie jederzeit fragen können, geduldig alles gezeigt bekommen, ich denke, dann hätten so viele viel Spaß an dieser neuen Technik, die sie mit der Welt verbinden, selbst wenn sie das Haus nciht verlassen können. Da sind wir "Jüngeren" in der Verantwortung.
Freitag, 29-05-09 11:28
Liebe Frau Mardorf,
das ist ja wirklich ein wunderschönes Beispiel- sehr ermutigend. Das ist ja auch einer der Punkte, die ich so toll finde: dass Menschen, die sonst nicht oder kaum aus dem Haus können, so doch die Möglichkeit zu den interessantesten Kontakten und Informationen haben können.
Toll, dass Sie das so mit Ihrer Mutter handhaben.