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3-D Seminare und Kitsch- Recycling

Ob Sie mit Power Point arbeiten oder mit Flipcharts und Lernpostern, es sind zweidimensionale Präsentationsformen.

Wie wäre es, wenn Sie auch Gegenstände und Requisiten in Ihre Präsentationen einbinden? Sie bieten noch ganz andere Möglichkeiten, Ihren Teilnehmern vor allem abstrakte und trockene Themen anschaulicher zu machen, das Interesse Ihrer Teilnehmer zu wecken und Hilfen für besseres Behalten zu liefern.

Vor allem bei schwierigen Themen können Sie so auch emotionale Blockaden oder Hindernisse im Vorfeld abschwächen. Wenn Sie so witzig in das Thema "Buchführung" einsteigen, kann es ja nicht so schlimm werden.

Hierbei geht es weniger darum, Dinge konkret anschaulich zu machen wie  früher in der Schule mit Anatomie- Modellen. Die Gegenstände sollten möglichst auffällig, verrückt und abstrus sein- denn dann erregen sie mehr Aufmerksamkeit und bleiben seltsamerweise besser im Gedächtnis.

Denn "normale" alltägliche und gewöhnliche Dinge merken wir uns nicht so gut wie außergewöhnliche und merk-würdige.

Und was hat das mit Kitsch- Recycling zu tun?
Diese Methoden helfen Ihnen auch, unliebsame Geschenke und unnützen Kram einer sinnvollen Funktion zuzuführen. Sie brauchen sich nie mehr über merkwürdige Geschenke zu ärgern, sondern können sofort schauen:"Oh, wie schön scheußlich! Wie kann ich das im Seminar einsetzen?"

Hier einige Beispiele und Fotos:

Beim Thema Lerntypen setze ich zum jeweilige Lerntyp Requisiten ein. Das kommt immer gut, vor allem auch bei großen Workshops auf Kongressen.

Viel spektakulärer ist es aber eben, wenn es auch bei Themen wie "Betriebswirtschaft" oder "Buchführung" eingesetzt wird.

Hierzu habe ich in meinem neuen Buch über Suggestopädie einige Beispiele anderer Trainer- Kolleginnen, die so mutig waren es auszuprobieren.

Sogar in einer Vorlesung vor Studenten, die so etwas noch weniger gewöhnt sind.

Was glauben Sie, was den Teilnehmern auch noch nach Monaten im Gedächtnis geblieben ist? Die 37. Power Point Folie über Grundlagen der Buchführung oder der Gummihammer?
Meine Stichwortkarten auf dem Boden oder der überdimensionale Mund?

Einsatzmöglichkeiten

Sie können Gegenstände nutzen, um in ein Thema einzuführen. So habe ich einmal eine Trainerin für einen Vortrag zum Thema "Akquise" gecoacht und sie hat sich als Requisite einen "Knochen" gewählt, womit man den Kunden anlockt. Es gibt Knochen aus Plastik in entsprechenden Läden (hier finden Sie Links zu entsprechenden Geschäften), ich habe einen echten Kamelknochen aus der Sahara.

Zum Einstieg in ein Seminar lege ich oft einige Gegenstände auf den Boden. Jeder Teilnehmer wählt sich einen aus und soll anschließend dazu assoziieren: "Was hat dieser Gegenstand mit dem Thema zu tun?"

Zum Einstieg in einen Tag können Sie die gleiche Frage stellen oder aber auch eine Art Befindlichkeits-Blitzlicht durchführen. Dann soll jeder einen Gegenstand wählen, der etwas mit seiner momentanen Befindlichkeit zu tun hat und das kurz erläutern.

Bei Lernlandschaften werden Stichwortkarten zum Themenvortrag auf den Boden gelegt und zu jeder Karte ein Gegenstand (möglichst witzig, verfremdend, übertrieben). Das Beispiel einer Lernlandschaft können Sie hier sehen.

Wenn Sie weitere konkretere Beispiele lesen und sehen wollen, können Sie zum einen auf meiner Webseite stöbern, wo Sie noch mehr Fotos finden. Oder mein neues Buch "Zauberwelt der Suggestopädie" bei mir vorbestellen, bis Erscheinung im Mai 2010 zum Subskriptionspreis mit 10% Rabatt.

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