Ab heute wird geschwiegen...
Reatreat im Schweigen
Nach der zweitägigen Karawane und der Ankunft am Brunnen gab es noch einen freien Tag, wo sich die Teilnehmer zum einen etwas erholen konnten und zum anderen am Retreat-Platz orientieren und "einrichten" konnten.
Dazu gehörte, dass sich jeder einen Schlafplatz sucht und aufbaut und ebenso einen Meditationsplatz. Das konnte am gleichen Platz sein, manche gingen zur Meditation aber lieber etwas weiter hinaus oder unter einen Strauch.
Während des eigentlichen Retreats von 7 Tagen verbrachte jeder den Tag alleine und im Schweigen- was eigentlich bei einem Meditations-Retreat selbstverständlich ist. Denn Meditieren und Sprechen ist gleichzeitig schlecht möglich.
Die Teilnehmer wussten das natürlich schon vor der Reise und hatten sich ja auch deshalb angemeldet. Trotzdem hatten etliche erst einmal "Angst" davor, zumindest die, die das noch nie erlebt hatten. Außerdem war alles so neu und aufregend, da war das quatschen miteinander auch erleichternd.
Am Abend vor dem Retreat gab es dann eine gemeinsame Einstimmung, wo zum einen der organisatorische Ablauf erläutert wurde (Trennung von den Beduinen, Essplatz, wo sich alle im Schweigen zum Essen trafen, gemeinsame Morgen- und Abend-Meditation) und dann das Schweigen offiziell eröffnet wurde.
Die zwiespältigen Gefühle, die die Teilnehmer dabei wohl empfanden, hat Christiane in ihrer Zeichnung festgehalten. Die Figur links soll natürlich ich sein :-). Wir sind alle in unsere Burnusse eingewickelt, da es abends ziemlich kühl war.
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