Durchfall oder Verstopfung?- Geschichten aus der Sahara
Vor
Vor den Wüstenreisen führte ich immer Info- Treffen durch, bei denen die zukünftigen TeilnehmerInnen mich mit Fragen bombardieren konnten- nachdem ich erst einmal von mir aus einige Infos gegeben und Fotos und Wüstensand gezeigt hatte.
Ein wichtiges Thema war natürlich immer "Gesundheit" bzw. die diversen Ängste, was einem an Krankheiten und Unfällen (Skorpione und Schlangen) passieren kann und wie man sich davor schützen kann.
Ich erzählte die erste Zeit dann immer, dass nach meiner Erfahrung (wie sie mir auch von einer anderen Frau, die schon lange solche Gruppen durchführte vermittelt wurde), die Teilnehmer eher zu Verstopfung als zu Durchfall neigen. Einfach, weil Ihnen das Neue und Fremde Angst bereitet und sie "dicht machen".
In diesem Jahr war alles anders: nicht nur hatten die Teilnehmer "Schiss" im wahrsten Sinne des Wortes, sondern synchron hatten die Kamele Durchfall vom ersten Karwanen-Tag an. Da sie aber auch über lange Schweife verfügen, um die Fliegen fortzujagen, wurde damit auch manchmal die "grüne Sauce" verteilt - auf blütendweiße Chechs ebenso wie auf die restliche Kleidung.
Seitdem habe ich den Teilnehmern geraten, Medikamente für beide Varianten mitzunehmen: Verstopfung und Durchfall.
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