Meine Fragen zur Work-Life-Balance Challenge
Die Fragen, die bei mir im Zusammenhang mit dem Projekt auftauchen, ergeben sich zum Teil durch die Zuordnung und Beschreibung der Bereiche, wie Gitte Härter sie vorgeschlagen hat.
Sie hat unterschieden zwischen Freizeit (in der ich ins Kino gehe, Fernsehen schaue, Bücher lese) und (körperlicher) Entspannung, in der ich mir den Kopf nicht nur nicht mit Arbeit vollstopfe, sondern auch mit sonst nichts. So ähnlich...
Und da geht es bei mir eben schon los:
Bei der körperlichen Entspannung müsste ich auch "Bewegung" mit hinzu nehmen. Denn bei Yoga bewege ich mich (wenn auch langsam) und entspanne mich gleichzeitig. Es kann aber auch "anstrengend" sein.
Krasser war es dann heute morgen bei der "Meditation". Ich habe mich immer schon gescheut zu schreiben, ich "meditiere" und bevorzuge den Begriff, den ich vom ZEN her kenne: "sitzen" oder "praktizieren".
Meditieren im strengen Sinne bedeutet für mich nämlich schon, in einem etwas anderen geistigen Bewusstsein zu sein. Mindestens wirklich total konzentriert auf Atem oder ein Mantra, eigentlich aber eben schon in Formen und Regionen schwebend, die ich leider noch nie oder höchst selten erreicht habe.
Denn wenn ich da sitze und an den nächsten Einkaufszettel denke, ist das für mich nicht Meditation. Andererseits ist es aber Bestandteil des Praktizierens und Übens. Denn kein Mensch kann das aus dem Stand, den "Geist leer machen". Es ist normal, dass genau dann unser Geist erst mal anfängt, erst recht loszulegen, die "wilden Affen" loszulassen.
Das gehört zum Üben. Und trotzdem...
Heute morgen also habe ich endlich mal wieder länger "gesessen" (*Stolz*) - und was passiert? Mir kommen aus heiterem Himmel tolle und neue Ideen zu meinem E-Book, das ich gerade schreibe.
(Ich muss unbedingt wieder Papier neben die Matte legen, denn wenn ich es dann nicht aufschreibe, bleibe ich noch viel mehr an den Gedanken kleben aus Angst, sie sonst zu vergessen.)
Soll ich mich jetzt "ärgern", dass mir bei meinem Meditationsversuch so alltägliche, berufliche Themen dazwischen funken oder mich freuen, dass ich auf so leichtem Wege gute Ideen entwickelt habe?
Und wie trage ich das jetzt ein? Als Entspannung oder Arbeit? :-)
Ich mache mir damit jetzt nicht wirklich Stress! Ich möchte dieses und andere Überlegungen hier nur gerne zur Diskussion stellen. Was meinen Sie?
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