Google Earth für Suggestopäden- Workshop mit Louis Sterck
Mit diesem Workshop wollte ich mir einfach etwas Nettes gönnen und Spaß haben. Beides habe ich bekommen – und noch mehr.
Ich habe Louis Sterck schon in diversen Workshops erlebt und was mich verblüfft ist, dass er die unterschiedlichsten Themen anbietet: von EDV- Themen über Origami (Papier falten) und Gedächtnistraining – und ich jedes Mal mit neuen Impulsen und Ideen aus seinen Workshops hinausgegangen bin.
Das heißt, dass er trotz dieser unterschiedlichen Thematik offensichtlich Ahnung davon hatte und es zudem auf eine sehr abwechslungsreiche Art darbieten konnte.
Diesmal ging es also um Google Earth. Ich habe es zwar auf meinem PC installiert und auch einmal auf mein Haus geschaut – das war es aber auch.
Schon beim „Schaufenster“, bei dem die Trainer ihren Workshop in einer Minute vorstellen, hatte er mein Interesse geweckt. Über die Sahara fliegen und in den Himalayas meditieren? Au ja!
So stellte ich mir vor, schöne Bilder zu sehen und hatte nicht damit gerechnet, dass wir auch hier hin und wieder (suggestopädisch) aktiv mit einbezogen würden.
Außerdem lernte ich eben auch weitere Möglichkeiten von Google Earth kennen, die ich nun erst mal austesten möchte. Die neuesten Features wie 3 D Aufnahmen und durch die Straßen laufen gibt es aber wohl im Moment nur in der Englischen Version, die aber noch einige Macken hat.
Wir flogen los in Brehna bei Leipzig, dem Kongress-Ort. Kurzer Abstecher nach Berlin, wo wir Louis Wohnung von oben bestaunen konnten und seinen täglichen Fahrradweg. In Paris konnten wir den Eiffelturm in 3 D bestaunen.
Im Himalaya gab es dann leider einen Absturz (der Flugsimulator ist nicht so einfach zu bedienen!), so dass es nur noch ein Foto von uns als „Leichen“ gab. Doch flugs wieder auferstanden ging es weiter.
In Tokio konnten wir das interessante Berufsbild des „U-Bahn- Stopfers“ kennen lernen (in einem Video) und auch das leibhaftig nachspielen. Wie die Ölsardinen uns in einen engen Raum quetschen. Mit netten suggestopädischen Kolleginnen und Kollegen ist das ja sehr nett, aber jeden Morgen mit wildfremden Menschen diesen Stress aushalten???? O weh!
In Thailand haben wir dann Vipassana- Meditation praktiziert, im achtsamen Gehen und Sitzen. Wunderbar.
Die Sahara konnte ich leider nur aus großer Entfernung bewundern, keine Kamele bewundern, geschweige denn „meins“ aufspüren. Das war Google wohl nicht so wichtig.
Zum Schluss ritten wir aber (wenn auch zu Pferd) durch die Mexikanische Wüste. Und so lernte ich noch eine zauberhafte Variante des „Pferderennens“ kennen, die ich nun sofort in eine Kamel- Variante in der Sahara umwandeln werde.
Mal sehen, ob die Ingenieure, die ich morgen im Training habe, das mitmachen :-).
Montag, 01-12-08 17:34
Hallo Zamyat, hallo LeserIn,
das mit den abwechselnden Themen mache ich, weil ich selber mal gerne über was anderes reden möchte als mein Standardthema EDV und ich dabei zurückgreifen kann auf viele Interessen und (alte) Hobbies.
Die im Workshop vorgeführte Version von Google Earth ist eine 3D-Beta-Version gewesen, die ist in allen Sprachen sehr unstabil gewesen. Nur das auf Deutsch die Tastenkürzel nicht funktionierten und in der Englischen Version besser. Bald ist die echte Fassung da und die Probleme könnten sich gelöst haben.
Hoffe, wir sehen uns in irgendein Workshop bald wieder,