Online - und auch noch lernen? Workshop Birgit Spies
Möglichkeiten und Einsatz von Online- Werkzeugen
Fortsetzung von Freitag:
Nach meinem eigenen Workshop hatte ich dann wie immer die Qual der Wahl, wohin ich denn nun selbst als Teilnehmerin gehe und entschied mich für dieses Thema. Denn wie Sie wissen, ist das ja eine relativ neue Leidenschaft von mir.
Wobei ich im Workshop sicher eine der erfahrenen war. Immerhin habe ich schon Online- Seminare durchgeführt, dieses Jahr eine Ausbildung zur Teletutorin gemacht und betreibe schon seit einiger Zeit dieses Blog und pflege meine Webseite selber.
Viele Trainer wissen ja leider nicht einmal was ein Blog ist.
Die Referentin stellte nun erst einmal einiges vor, was es denn in dem Bereich Online- Lernen so gibt. Beziehungsweise vorher gab es – ganz suggestopädisch- erst einmal einen Online- Tanz, bei dem wir auf einer Linie tanzten.
Die Vorerfahrungen der Teilnehmer wurden mit bunten Postkarten in einem Koordinatenkreuz auf dem Fußboden abgefragt und auch die Vorstellung der einzelnen Formen verlief ohne Beamer und Power Point – auf dem Boden oder an Pinwänden.
Vor allem „spielten“ wir jede Methode kurz an, zu der es auch jeweils konkrete Beispiele gab.
Beispiel:
In einem Chat kann man ein thematisch vorgegebenes Brainstorming abhalten.
Simuliert wurde das in Gruppen mit jeweils 5 Teilnehmern, einer war die Trainerin, die anderen warfen ihre Ideen in den Raum. So kamen in kurzer Zeit über 20 Vorschläge zusammen.
Oder: in einem Forum kann man Pro und Contra- Diskussionen anregen. Die eine Gruppe sammelt Pro- Argumente, die andere Contra. Darauf kann man (im Forum) dann wieder antworten. Auch das spielten wir live.
Eine Audio-Videokonferenz wurde auf drei Stühlen simuliert, auf denen Teilnehmer mit verschiedenen Rollen befragt wurden.
Zum Schluss bekamen wir noch einige Tipps, wie man die Teilnehmer einfach per E-Mail mit konkreten Anregungen schon auf das Seminar vorbereiten kann.
In Gruppen mussten wir dann noch ein Spiel entwickeln, das wir als erste Vorabübung einsetzen könnten. „Meine“ Arbeitsgruppe gewann den 1. Preis :-).
Durch die konkreten Demonstrationen wurden die einzelnen Methoden und Formen sehr leicht verständlich – und regen hoffentlich dazu an, dass sich noch mehr Trainer auf dieses Gebiet wagen.
Denn diese Lernformen sparen nicht nur Zeit und Geld – sie haben durchaus eine eigene Qualität und ermöglichen eine Intensität des Lernens und auch der Zusammenarbeit miteinander, die in kurzen Präsenztrainings oft so nicht möglich ist.
Dazu habe ich ja auch schon einige Beiträge geschrieben – und es wird sicher nicht mein letzter sein.
Wer sich dafür interessiert, kann das Handout zum Workshop (und noch weiteres) auf der Webseite von Birgit Spies herunterladen.
Sonntag, 14-12-08 19:20
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