Bogenschießen und Zielgerichtetes Marketing für Trainer
Überblick über den 4. Tag
** Brokatübungen am Meer
** Marketing für Trainer
** Kannst du bis drei zählen
** Problemrahmen
** Naturmandala
Einstieg in den Tag
Heute begannen wir den Tag statt mit Yoga im Garten mit den „Brokat-Übungen“ am Strand. Ich habe sie vor vielen Jahren als Vorübungen zu T’ai Chi kennen gelernt.
Die Reihe endet mit der Übung „Bogenschießen“, was eine gute Überleitung zur folgenden Seminareinheit darstellt.
Marketing für Trainer
Ausnahmsweise gab es einmal eine längere Einheit mit Input. Als Einstieg machten die Teilnehmer aber zuerst einmal jeder ein Mind Map zu den Stichworten:
- Welche Marketingformen und – Aktionen kenne ich?
- Welche setze ich ein? Welche möchte ich zukünftig einsetzen?
- Welche machen mir Freude, fallen mir leicht, haben Erfolg gebracht?
- Was fällt mir schwer, was ist mir unangenehm?
Anschließend gab es dann Ergänzungen von mir.
Warum ist Marketing überhaupt wichtig? Was ist Marketing? Und vor alle: welche anderen Formen und Aktionsmöglichkeiten gibt es.
Grundsätze:
Eine systematische Planung (statt spontane unverbundene Aktionen), bei der die verschiedenen Maßnahmen ineinander greifen.
Schriftliches Planen und Kontrolle, bzw. auch Festhalten der Ergebnisse.
Das Wichtigste: regelmäßiges Marketing. Es zu einer Gewohnheit machen, die auch noch Spaß macht!
Zum Thema können Sie auch einen Beitrag: "Marketing für Trainer"auf meiner Webseite lesen.
Am Nachmittag als kleine Aktivierung das Spiel: „Wer kann bis drei zählen?“
Problemrahmen
Wir starten mit einer NLP- Übung von Klaus Marwitz zu einem Problem. Das „Problem“ war zuerst, dass die Teilnehmer nach der Arbeit der letzten Tage keine Probleme mehr hatten! Mit Müh und Not haben dann doch alle ein Thema gefunden.
Bei dieser Methoden „Problemrahmen“ geht es vor allem darum, eine neue Sicht und andere Aspekte eines Themas zu entdecken. Von der Problembeschreibung hin zur Lösungsorientierten Sichtweise zu gelangen. Und konkrete erste Schritte zu planen.
Natur- Mandala
Den Rest des Nachmittags nahm eine Übung ein, die ich einmal auf dem Sinai kennen gelernt habe und bei meinen späteren Gruppen in der Sahara auch oft eingesetzt habe. Natur-Mandalas herstellen.
Jeder sucht sich einen Platz, etwas weiter voneinander entfernt, und sucht sich was auch immer er in der Natur und der Umgebung findet. Und baut daraus ein großes Mandala.
Bei diesem Strand bieten sich Steine an, aber man kann auch alles andere dazu nehmen.
Wir hatten 1 ½ Stunden vereinbart- und brauchten sie auch tatsächlich. Anschließend machten wir eine Vernissage und besuchten nacheinander die verschiedenen Mandalas. Zuerst äußerten die anderen ihre Eindrücke, zuletzt teilte die Schöpferin mit, wie sie den Prozess erlebt hat, welche Assoziationen, Gedanken und Gefühle sie beim Prozess hatte.
Es ging weniger darum, zu einem bestimmten Thema und mit konkreten Vorstellungen an das Mandala heran zu gehen, sondern sich ganz dem Prozess zu überlassen und zu schauen, was sich entwickelt.
Genauso hatten es auch die meisten erlebt. Eine Teilnehmerin beschrieb sehr gut auch mein eigenes Erleben. Sich fühlen wie ein Kind, ganz vertieft im Prozess des Schaffens, immer wieder überrascht und angezogen von den vielen Möglichkeiten.
Ich stellte fest, dass alle Steine eine bestimmte Schönheit hatten. Die einen waren makellos, glatt und rund, andere hatten wunderschöne Muster oder Farben.
Die Wahrnehmung der anderen brachte zum Teil noch Aspekte zum Vorschein, die einem selbst gar nicht so bewusst waren.
Glückliche Teilnehmerinnen in der Abendsonne
Bei der Abschlussrunde des Tages waren alle wieder sehr zufrieden, auch mit der Mischung aus Theorie, Kreativtechniken und einer so ganz anderen Übung in der Natur.
Die Zeit vergeht wie im Fluge. Ich kann es ja etwas gelassener sehen, da ich anschließend noch zwei Wochen (Arbeits-) Urlaub mache, in dem ich dann auch mal richtig am Strand liege, allerdings einige Stunden am Tag mit Fachliteratur oder Mind Maps. Aber so in Ruhe und ohne Ablenkung durch Telefon und anderes macht mir diese Art von Arbeit genauso viel Spaß wie Krimis lesen.
Und Kreativität ist mindestens so spannend.
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