Stress abbauen durch positive innere Dialoge
Sie kennen sicher auch Tage, an denen Ihnen die Arbeit bis zum Hals wächst, sie in innere (und womöglich auch äußere) Hektik geraten. Meist macht man dann auch Fehler, es klappt alles nicht so richtig - und so schimpfen Sie auch noch innerlich mit sich.
Oder Sie sagen sich immer wieder vor: "Mein Gott, wie soll ich das bis heute Abend schaffen?" Oder: "Das schaffe ich ja im Leben nie!" usw.
All das ist nicht besonders hilfreich.
Angeregt durch einen simplify-Newsletter bin ich wieder einmal auf dieses Thema gestoßen. Statt"äußeren" Tipps zu anderem Verhalten und besserer Arbeitsorganisation , die sicher auch unterstützend sind, will ich mich heute mit dem Bereich des inneren Dialogs, der eigenen Gedanken und Gefühle befassen, die damit einhergehen.
Manche Menschen sind skeptisch gegenüber Positivem Denken oder mentalem Training. Einer der Vorbehalte ist es, die Welt durch eine rosarote Brille zu sehen, und das ist ja nicht "realistisch"!
Doch was ist realistisch? Die Begrenzung, die wir uns oft aus Ängstlicheit selber setzen?
Oder mir wird gesagt: "Wenn ich mir so ein positives Ziel vorstelle und es dann nicht erreiche, dann bin ich ja noch mehr enttäuscht."
Das ist natürlich auch eine Haltung, mit der man durch das Leben gehen kann. Mit ihr wird man sich aber nicht weiter entwickeln - und verhindert ebenso positive und beglückende Erfahrungen.
Vor allem aber: wann ist die Chance größer, Ihr Ziel zu erreichen? Wenn Sie sich das positive Ergebnis vorstellen, wie sie sich dann fühlen, was sie sehen und erleben? Oder wenn Sie das Scheitern schon vorweg nehmen, die Hürden als unüberwindlich ansehen und sich das alles sowieso nicht zutrauen?
Und darum geht es in erster Linie:
sich in einen resourcevollen Zustand zu bringen. Aus dem heraus ich mehr Energie und Motivation schöpfe - und damit auch erfolgreicher bin - als wenn ich es von vorneherein als unmöglich ansehe.
Dabei spielt auch der innere Dialog eine Rolle, die Sprache, die Sie sich selbst gegenüber einsetzen. Oft beschimpfen wir uns regelrecht:"Du Trampel, jetzt hast du alles wieder gelöscht!"
Statt dessen könnten Sie auch sagen:"Gönn dir mal eine Pause, danach kannst du dich wieder besser konzentrieren."
Beobachten Sie einmal in solchen Situationen Ihren inneren Dialog und fragen Sie sich: "Würde ich so mit einer Mitarbeiterin oder einem Freund sprechen?"
Seien Sie genauso freundlich und unterstützend zu sich selber.
Wenn Sie Stress empfinden, dann peitschen Sie sich nicht weiter an, sondern sprechen Sie freundlich mit sich. Das ist ein erster Schritt, der Sie aus dem Stress herausbringen kann.
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