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Kreativität unter Stress?

Einige Tipps für  besondere Stress- Zeiten

Sie stehen unter Termindruck, die Projekte häufen sich, schon lange fehlt der Überblick – und nun sollen Sie auch noch kreativ sein. Oder Sie sind innerlich gestresst oder sogar panisch, weil ein großer Auftrag platzt, das Finanzamt eine riesige Forderung an Sie stellt und gleichzeitig das Auto kaputt geht.

Wie kann man da noch kreativ sein???

Im letzten Beitrag schrieb ich über „Kreativität auf Knopfdruck“, also auf Bestellung. Dabei ging es darum, gibt es besonders kreative Phasen, die zu berücksichtigen sind  oder kann ich immer kreativ sein?

Heute geht es darum, wie kann ich kreativ sein, wenn ich alles andere als entspannt bin? Und Entspannung ist ja eine gute Grundlage für Kreativität, wie Sie in früheren Beiträgen lesen konnten.

Aber wenn Sie ohnehin unter Zeitdruck stehen, wie sollen Sie sich da entspannen? Keine Zeit für Entspannung!!

Stopp sagen

Hier hilft manchmal eine Art paradoxer Intervention. Gerade, wenn Sie wirklich keine Zeit haben, weil das, was auf Ihrer To Do- Liste steht in der vorhandenen Zeit ohnehin nicht mehr zu bewältigen ist, sich trotzdem einen Moment Zeit nehmen.

Mini- Stopp

Wenn Sie sich klar machen, dass Sie unter großer Anspannung viel unkonzentrierter arbeiten und mehr Fehler machen (die Sie letztendlich noch mehr Zeit kosten), dann „erlauben“ Sie sich vielleicht doch einmal 5 Minuten.

Nutzen Sie diese 5 Minuten für eine Mini- Fantasiereise.

Setzen (oder legen!) Sie sich entspannt hin und gehen Sie in Ihrer Vorstellung an einen schönen Ort in der Natur, den Sie kennen oder neu entstehen lassen. Erleben Sie mit allen Sinnen, wie sie sich dort fühlen, am Strand oder auf einer Wiese liegend. Was Sie riechen, schmecken, hören und sehen.

Tanken Sie auf diese Weise kurz auf.

Stellen Sie sich dann vor, wie sie mit jeder Einatmung neue Energie aus dem Boden aufnehmen, die sich wohlig in ihrem Körper verteilt.

Und kommen Sie dann mit einem kleinen Lächeln zurück und an die Arbeit.

Boxen- Stopp

Wenn Sie selber merken, dass Sie ständig Fehler machen oder weiteres Chaos verursachen, Ihre Schultern und Nacken verkrampft sind, der Rücken schmerzt, weil Sie schon an der Grenze der Belastbarkeit sind, dann machen Sie einen radikaleren Schritt.

Sagen Sie sich: „Auf die eine Stunde kommt es jetzt auch nicht mehr an!“ und gehen raus.

Wandern Sie eine Stunde durch die Natur oder durch einen Park, verschaffen Sie sich Bewegung und machen Sie vor allem etwas völlig anderes.

Es ist normal, wenn Ihnen dabei noch Gedanken zum aktuellen Projekt durch den Kopf gehen. Das macht auch nichts, das ist erlaubt.

Durch äußere Bewegung entsteht auch manchmal Bewegung im Kopf. Die Gedanken ordnen sich neu und ganz neue Ideen können auftauchen.

Nehmen Sie einen kleinen Block mit und notieren Ihre Einfälle.

Wenn Sie in einer Stadt leben, können Sie auch in ein Cafe gehen und einfach die Leute schauen, der Musik lauschen – sich wie in einem kurzen Urlaub fühlen.

Oder Sie gönnen sich eine lange Massage!

Seien Sie kreativ! Wählen Sie etwas, das Ihnen wirklich Freude macht und Ihnen gut tut. Und genießen Sie es ohne schlechtes Gewissen – in dem Wissen, dass es Ihrer Arbeit letztendlich zu Gute kommt und Sie anschließend wieder leistungsfähiger sind.

Als weiteren Tipp können Sie morgen lesen, wie Ihnen Humor helfen kann, umzuschalten von Stress auf Kreativität.

Als längerfristigen Stress-Abbau bietet sich auch das Kreativitätsseminar in der Türkei an (05.-12. Oktober 2008), wo  Sie in entspannter Atmosphäre und einer wunderschönen Natur Kreativitätstechniken für alle Lebenslagen kennen lernen und mit Ihren eigenen Themen ausprobieren können. Informieren Sie sich und melden Sie sich bei Interesse bald an.

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