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Idealer Tagesplan und der schwere Weg zum Mittagsschlaf

Mittagsschlaf zu Hause

Man könnte meinen, dass es zu Hause am leichtesten zu organisieren ist. Für mich nicht.

Denn dazu gehört Disziplin!
Andere brauchen vielleicht eher Disziplin zum arbeiten (das höre ich oft, ob mir das als Freiberuflerin nicht schwer fällt, regelmäßig am Schreibtisch zu sitzen?), ich brauche Disziplin, um rechtzeitig aufzuhören und eine Pause zu machen.

Mein idealer Tagesplan sieht so aus:

6 Uhr aufstehen, Yoga oder Walken (das Ganze beginnt auch manchmal eine Stunde eher)
7 Uhr Frühstück
7:30 am Schreibtisch
12:30 Mittagspause (dann habe ich immerhin schon 5 Stunden gearbeitet)kochen, essen, Tee trinken und lesen, Mittagsschläfchen
15- 17/ 18 Uhr Büro oder andere Termine.

Soweit die Ideal- Planung. Der Anfang klappt schon ganz gut, im Moment auch mit dem Yoga. Es gab Zeiten, wo ich trotz aller guten Vorsätze direkt zum Schreibtisch stürmte, weil ich morgens eben voller Energie und Elan bin und gleich loslegen möchte.
Gottlob macht mir meine Arbeit Spaß, so dass ich mich nicht dazu zwingen muss.

Die erste Klippe entsteht mittags. Ich habe mir inzwischen schon angewöhnt, bei Outlook einzustellen, dass es um 12:30 klingelt und ich in die Pause geschickt werde.
"Ach, noch schnell die E-Mail beantworten", denke ich dann in meinem Leichtsinn- und ehe ich mich versehe, ist es schon eine Stunde später, weil da inzwischen natürlich noch mehr E-Mails gekommen sind.
Außerdem kam noch ein Anruf, wo ich sofort etwas schicken soll. Das muss ich aber erst noch schreiben usw. Und plötzlich ist es 15 Uhr.

Da um 16 Uhr der nächste Termin ist, wird die Pause dann sehr hektisch, es reicht gerade noch, um eine halbe Pizza in den Minibackofen zu schieben und mich die 10 Minuten symbolisch auf die beiden Ohren zu hauen. Das ist natürlich nicht besonders stressmindernd.

Ja, und abends - jetzt wo es so lange hell ist - merke ich dann gar nicht, dass es schon 19 Uhr ist. Und ich wollte doch unbedingt noch dies und jenes fertig machen. 20 Uhr ist aber dann das äußerste Limit - dann verlasse ich doch meist das Büro und vor allem den PC.

Kreatives Brainstorming: pünktlich aus dem Büro

Folgende Tricks habe ich mir nun zur Selbstüberlistung ausgedacht.

1. In Outlook- Aufgaben die Erinnerungsglocke einstellen.

2. Dazu habe ich noch ein "Timerle" am PC, einen kleinen Wecker, der mächtig nervig klingelt.

3. Damit ich aber wirklich auch aus dem Büro rausgehe, plane ich diverse Wecker auf die Treppe zu stellen, die nach oben in die Küche führt. Wenn ich dann erst mal oben bin (um sie auszustellen), dann bleibe ich da.

4. Sie können sich auch von einer Kollegin oder einem Freund anrufen lassen, der freundlich, aber bestimmt sagt: "Raus aus dem Büro!"

5. Eine Zeitschaltuhr, die den PC ausschaltet :-)

6. Sich für jedes pünktliche Büro- Verlassen statt "FLeißkärtchen" Lobpunkte verteilen. Bei 50 Lobpunkten gönnen Sie sich einen Saunabesuch, eine Massage oder was sonst ihrer Entspannung förderlich ist.

Lesen Sie morgen weiter:

Wie kann ich in Seminaren meinen Mittagsschlaf organisieren?

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