Mach mal Pause
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- Pause machen und Tee trinken
Den besten Zugang zum Unbewussten haben wir in entspanntem Zustand. Sie haben es sicher auch schon erlebt, dass Ihnen kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen eine Idee durch den Kopf schießt. Allerdings müssen Sie diese sofort aufschreiben, sonst ist sie weg.
Da befindet sich unser Gehirn im Alpha- Wellenzustand: der Körper ist noch sehr entspannt, der Geist aber noch wach. Hier haben wir Zugang zu den unerschöpflichen Ressourcen unseres Unbewussten, wo alle Erinnerungen und Erlebnisse gespeichert sind, auch wenn wir keinen bewussten Zugang zu ihnen haben. Sie liefern das Futter für eine unermessliche Fülle an Assoziationen und kreativem Denken.
Gönnen Sie sich ohne schlechtes Gewissen eine entspannte Pause, da es Ihrem kreativen Denkprozess zu Gute kommt.
Mir kommen regelmäßig gute Ideen bei meinem kurzen „Mittagsschlaf“, bei dem ich selten wirklich schlafe, sondern nur kurz wegsacke.
Und oft habe ich das Gefühl, in der Zeit findet ein inneres Aufräumen und Sortieren statt. Ganz plötzlich kommt dann eine Idee: „So mache ich das“ – und springe wieder auf und gehe an die Arbeit.
Entspannung ist vor allem auch dann wichtig, wenn es um „Problemlösung“ geht.
Wenn Sie sich vor ein Problem gestellt sehen oder es gar darum geht, eine Krise zu bewältigen, kann das als Stress erlebt werden. Stress wiederum führt zu Denkblockaden. Der uralte Stressmechanismus (Flucht oder Angriff) versetzt uns in einen Zustand, in dem Denken nicht möglich ist, sondern der Körper und das Gehirn in Alarmbereitschaft versetzt werden. Dann können wir nur noch reagieren.
Im NLP nennt man das auch den „Stuck State“, einen festgefrorenen Zustand. In diesem Zustand ist man nicht besonders kreativ. Entspannung ist hier eine Voraussetzung, wieder aus diesem blockierten Zustand herauszukommen.
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