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Umdrehen oder auf den Kopf stellen

Grundlagen kreativer Ideenfindung, Fortsetzung 1

                                              

Sie können Ihre Frage oder das Problem in ihr Gegenteil verkehren. s gibt eigene Kreativitätstechniken, die darauf basieren, so die „Kopfstandtechnik“ und das „Paradoxe Brainstorming“.

Der Effekt ist vielfältig: oft entsteht durch die Umkehrung ein recht bizarres Brainstorming. Wenn Sie beispielsweise nicht Ideen sammeln, wie Sie Ihre Mitarbeiter besser motivieren, sondern zu der Fragestellung, wie Sie Ihre Mitarbeiter am besten demotivieren.

Je nach Thema kann man da mal so richtig auf den Putz hauen. So erlebt mit Lehrern, die von der Ausgangsfrage „Wie kann ich meine Schüler zum Lernen motivieren?“ Ideen zur umgekehrten Fragestellung sammelten: „Wie kann ich verhindern, dass meine Schüler lernen?“

Da sprudelt es dann nur so, der ganze Frust kann abgelassen werden und gleichzeitig entsteht eine schön ausführliche Ideensammlung.

Denn das, was da als Idee notiert wird, brauche ich dann nur noch ins Gegenteil zu verkehren – und schon habe ich brauchbare Ideen für das Ausgangsthema.

Dabei muss man nicht jede Kopfstand-Idee ins Gegenteil verkehren. Und manchmal fallen einem zu einer Idee auch gleich mehrere „Gegenteile“ ein. Das ist alles erlaubt. Die vorherige Phase diente ja nur dazu, Assoziationen anzuregen und das kreative Denken in Gang zu bringen.

Durch die Umkehrung wird der Kopf durchgepustet, es kommt Übertreibung und Humor ins Spiel. Bei der Umkehrung erlaubt sich jeder, maßlos zu „spinnen“, was bei einem „normalen“ Brainstorming oft erst mühevoll gelernt werden muss. Der innere Zensor ist oft zu stark. Aber bei der Umkehrung ist jeder hemmungsloser, denn das ist ja „nicht ernst“ gemeint.

Wenn dann der Kreativitätsmotor durch die Umkehrung angekurbelt wurde, verläuft auch das anschließende Brainstorming fruchtbarer.

Die Kopfstandtechnik kann man im Team einsetzen, aber auch alleine durchführen.

Den genauen Verlauf der Kopfstandtechnik können Sie hier sehen.

 Eine ausführliche Beschreibung und ein konkretes Beispiel zum Thema. „Wie können wir optimaler und individueller auf unsere Kunden eingehen?“ und zum Thema: „Wie erreiche ich es, erfolgreiche und entspannte Telefonakquise zu machen?“ finden Sie in meinem Buch „Kreative Geister wecken“, S. 137ff.

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