Nun hatte ich wieder ein Seminar zum Thema „Kreativitätstechniken“.
Zum Einstieg beginne ich immer mit kleineren Kreativitätsmethoden, sozusagen zum Warmtrainieren und einigen Grundlagen der Kreativität. Anschließend die ersten Kreativitätstechniken, wie die „Reizwort-Methode“ oder eine Variante von mir „Kreativität in der Stadt.“ (Eine weitere Variante der Reizwort-Methoden finden Sie auf meiner Webseite: "Lösungsgeschichte").
Hier schicke ich die Teilnehmer nach der Mittagspause raus aus dem Hotel, sie bekommen eine Aufgabe (auf mehrere Zettel verteilt – ein wenig wie Schnitzeljagd), so dass sie mal an die frische Luft kommen und Bewegung haben. Eine gute Maßnahme gegen das Suppenkoma.
Am Ende des ersten Tages gibt es dann ein größere und längere Methode, die Walt Disney Strategie. Ich richte dafür drei Ecken im Seminarraum ein, mit entsprechender Dekoration und Gestaltung. In der Träumerecke liegen Decken und aus einem CD- Player ertönt entspannende Musik. In der Mitte mein kleiner Clown im Liegstuhl. Beim Handelnden liegen eine Schaufel und eine Tafel mit Riesenstift, beim Kritiker eine Lupe und ein Taschenrechner.
Die Teilnehmer durchlaufen im eigenen Tempo mit einem individuellen Thema mehrfach diese Räume und machen sich Notizen in Mind Map Form, das vorher im Seminar eingeführt wurde. Für jede Rolle eine neue Farbe und ein neues Mind Map. Beispielsweise Träumer blau, Handelnder grün und Kritiker rot.
Gestern hatten wir sogar „Überstunden“ gemacht (ich hatte es vorher mit den Teilnehmern geklärt). So kam ich auf die Idee und fragte, ob sie sich gerne zum Abschluss noch eine „Belohnung“ einholen wollten. Ja, gerne.
So gab es zuletzt noch eine Zweierübung: jeder wählte ein Holz- Massage- Tierchen aus (Bezugsquelle: Villa Bossa Nova) und zu leiser Säuselmusik bekam erst der eine Partner 5 Minuten den Rücken massiert, danach wurde gewechselt.
Ein schöner entspannender Tagesabschluss. Denn in Entspannung kann sich die Kreativität noch weiter entfalten...