In meinen Büchern und Seminaren habe ich mich oft gegen Power Point- Vorträge ausgesprochen, da sie dem multisensorischen Ansatz und der Suggestopädie zu widersprechen scheinen.
Zuletzt hatte ich immerhin hier im Blog schon von neuen Erfahrungen berichtet (siehe: Spaß mit Power Point), doch da war ich nur passive Zuschauerin und Zuhörerin.
Doch nun geht es noch einen Schritt weiter mit meiner Annäherung... In einigen Wochen führe ich ein Seminar mit Trainern für ein Unternehmen durch, das IT- Projekte betreut. Bei den Schulungen geht es um Themen für Programmierung und Administration - also weit entfernt von dem, was ich als schlichte Anwenderin kenne.
Bei einer Hospitation wurde mir auch klar, dass bei dieser Art von Informationen nicht auf Power Pont verzichtet werden kann. Auch das konkrete Üben und Anwenden der Teilnehmer vollzieht sich am PC.
Daher ist es für mich eine besondere Herausforderung, Ideen und Möglichkeiten zu entwickeln, wie sich auch in einem solchen Trainingsumfeld kreative und multisensorische Methoden ergänzend einbauen lassen.
Zumal es mir hier auch besonders nötig erscheint.
Erste Ideen habe ich schon - und sicher werde ich hier auch noch mehr als sonst mit den Trainern gemeinsam Transfermöglichkeiten entwickeln.
Denn natürlich erfordern diese Trainings von den Teilnehmer noch viel mehr Konzentration als bei anderen Trainings und diese einseitige Arbeit ist ganz sicher auf Dauer auch ermüdend. Von daher sind die Trainer auch daran interessiert, Möglichkeiten zu finden, wie sie ihre Arbeit auflockern und durch andere Methoden ergänzen können.
Es würde mich sehr interessieren, wenn unter den Lesern auch Trainer sind, die im EDV- Bereich arbeiten, ob und welche Erfahrungen Sie mit kreativen Seminarmethoden in diesem Bereich haben.
Über einen Austausch würde ich mich sehr freuen.