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Foto Zamyat

Schweigende Seminarsequenzen

Juni 22, 2010

Gibt es in Ihren Seminaren und Trainings auch schon mal Phasen, in denen Sie und die Teilnehmer schweigen?

Durch eine Diskussion in der XING- Gruppe "Suggestopädie" habe ich mir klar gemacht, wann und wo es in meinem Trainings auch "Schweige-Sequenzen" gibt. Auf den ersten Blick erscheint das vielleicht befremdlich. Seminare und Trainings leben ja von der Kommunikation miteinander, wenn man nicht gerade ein Meditationssemiar leitet.

Doch auch in "normalen" Trainings und Seminaren wird natürlich nicht ununterbrochen gesprochen. Aber werden bewusst Schweigephasen eingebaut? Wie sieht das bei Ihnen aus? Wie empfinden die Teilnehmer das?

Ich erinnere mich an meine allererste Schweigeerfahrung im Rahmen einer Therapie-Woche, wo wir zwei Tage im Stile des Zazen verbrachten- für mich damals eine ganz neue Erfahrung. Beim ersten Mal hatte ich vorher richtig Schiss davor. Erinnerungen aus früher Kindheit tauchten auf: "Meine Eltern sind böse mit mir und sprechen nicht mit mir!"

Doch diese Einstellung hat sich sehr gewandelt. Inzwischen erlebe ich Schweigen als etwas sehr Kostbares und Wunderbares, nicht zuletzt habe ich zahlreiche Schweigeretreats in der Natur gemacht (in den Bergen und in der Sahara).

Ich habe hier einmal Seminar-Situation gesammelt, in denen bewusst geschwiegen wird.

Blogtipp: Schreibnudel

Juni 20, 2010

In den letzten Wochen habe ich ja recht spärlich gebloggt. Zu viele Trainings hintereinander, drei Wochen Türkei- da passiert schon eine Menge.


Nun schreibe ich nicht nur wieder öfter und regelmäßiger (versprochen!), sondern lese auch mal wieder in anderen Blogs. Und so kam ich verspätet auch auf die "Schreibnudel", ein neues Blog von Gitte Härter, die ich ja schon lange auf unternehmenskick. de lese und schätze.

Jetzt hat sie also noch ein eigenes Blog nur zum Thema Schreiben eröffnet, schon im Februar, wie ich gestehen muss.

Denn Schreiben ist ihre Leidenschaft und ihr Beruf. Sie schreibt nicht nur ebenfalls Unmengen Bücher (gerade ist das 24. in Arbeit, ich bin ja "erst" bei meinem 14.ten :-), sondern gibt Seminare und Coaching rund um das Thema Schreiben.

Ich bin als erstes bei der Anregung zum Reimen hängen geblieben und habe gleich meine Reim- Spur hinterlassen.

Das ist ja schon lange mein Steckenpferd, wie ich hier im Blog ja auch schon hin und wieder reimend gealbert habe.

Sie können es hier nachlesen:

Meine Lernbiographie
AKquise, die Miese
Kreativitätsblockaden

Die Zauberwelle rollt

Juni 18, 2010

Die letzten Handgriffe am Manuskript erfolgen wie immer am Ende mit emsigem Fleiß, dann 3 Wochen Druckerei- und "tataaaaa", dann liegt es auf dem Tisch. Mein neues Werk "Zauberwelt der Suggestopädie- Ein innovativer Ansatz für Ihr Business- Training".


Der Verlag managerSeminare ist nun auch in die Werbung eingestiegen und wie so oft, bin ich über diesen Verlag entzückt. Denn er tut wirklich etwas für seine Autoren. Und er macht wirklich gute Werbung.
Wenn ich die Texte lese, bin ich selbst ganz begeistert von meinem Buch! :-) Davon kann ich noch viel lernen.

Gestern flatterten mir die ersten Beispiele ins Haus:

per Mail der Newsletter von Ralf Muskatewitz, der mit den folgenden Worten beginnt:

Sehr geehrte Frau Klein,

wenn Sie als Trainer/-in bisher mit Suggestopädie wenig am Hut hatten, ist diese Neuerscheinung gerade richtig für Sie. In ihrem neusten Werk beschreibt Autorin, Trainerin und leidenschaftliche Suggestopädin Zamyat M. Klein alles, was sie über diesen spannenden Ansatz weiß. Wie sie Suggestopädie auffasst und heute erlebt. Wie sie sie in sämtlichen Seminaren flexibel einsetzt und nutzt. Welche Impulse sie aus anderen Ansätzen aufgreift und damit ihre suggestopädische Arbeit anreichert. Lernen Sie die Vielfalt der Möglichkeiten kennen, Ihre Trainings mit suggestopädischen Elementen ganzheitlich und mit viel Freude am Tun aufzuwerten. Klein geht dabei völlig undogmatisch vor. Hier können sich suggestopädisch arbeitende Kolleginnen und Kollegen viel aus 30 Jahren Trainingspraxis abholen. Und Nichtsuggestopäden können für sich entscheiden, in welcher Menge und Konzentration sie Elemente aus dem suggestopädischen Spektrum für sich vorteilhaft verwenden wollen.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Ralf Muskatewitz

Mit der Post kam der Juni-Prospekt von "trainerbuch" wo Frau Rheindorf mein Buch als Buchempfehlung des Monats bespricht. Freu :-).

Beiliegend war noch ein Flyer, auf dem alle meine drei Bücher aus dem Verlag auf dem Titel sind, das neue Buch in voller Pracht.

Nun werden sicher weitere Vorbestellungen erfolgen, denn bis Ende Juni können Sie das Buch noch zum Subskriptionspreis mit 10% Ermäßigung bestellen. Für 44,90 EUR, später dann 49,90 EUR.

Neuerscheinung: Hinführung und Einführung in ein Thema

Juni 18, 2010

Nun ist die 3. CD- ROM in der Serie "Kreative Seminarmethoden" erschienen. Schwerpunkt sind Methoden zur Hinführung und Einführung in ein Thema".

Dazu finden Sie 30 Methoden mit Trainerhinweisen, Arbeitsblättern, Karteikarten zum Überblick und Fotos auf der CD-ROM.

Der Unterschied zu einem Buch: Sie können die Arbeitsblätter DIN A4 ausdrucken oder sofort für Ihr Thema umgestalten und nutzen, als Arbeitsunterlage für Ihr Seminar oder die Teilnehmerunterlagen nehmen.

Ein weiterer Vorteil: hier muss nicht aus Kostengründen Platz eingespart werden und so können die Methoden sehr ausführlich mit verschiedenen Varianten und Beispielen sowie Fotos in Farbe dargestellt werden. Das macht es noch anschaulicher und hilft beim Einsatz der Methoden.

Sie können die CD- ROM sowie auch die beiden ersten zum Schwerpunkt Seminareinstieg (Kennen lernen und Erfahrungsaustausch) einfach und schnell bei mir bestellen für 49,00 EURO.

Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis können Sie hier nachlesen.

Game Battle- Spieleschlacht

Juni 12, 2010

Beim Trainertreffen Köln hatte gestern ein neues Format Premiere: eine Schlacht zwischen zwei Kontrahenten, Erich Ziegler und Axel Rachow, beide auch Autoren von Spielebüchern.

Jeder der beiden Trainer stellte Spiele aus 5 Kategorien vor und nach jedem Spiel stimmte das Publikum, d.h. die Mitspieler, ab, wer gewonnen hat. Welches Spiel ihnen mehr Spaß gemacht hatte oder welches sie am besten für das eigene Training fanden oder was auch immer die Kriterien waren.

Ich selbst habe beispielsweise einmal meine Stimme danach verteilt, wer die bessere Erklärung abgegeben hat, als mir beide Spiele nicht übermäßig gefallen hatten.

Abstimmungsmethoden

Neben der köstlichen Grundidee haben mir vor allem die unterschiedlichsten Abstimmungsmethoden gefallen.

Einmal haben wir farbliche Stimmzettel hochgehoben: Rot für nicht gefallen, gelb für joo naja, und grün für spitze. Ein anderes Mal stellten wir uns zum jeweiligen Trainer. Beim dritten Mal wurde gerufen, getrampelt und gejohlt. Dann gaben wir anonym beschriftete Zettel mit dem Namen des Trainers ab.

Und zum Schluss kam dann das für mich beste Abstimmungsspiel: die Schneeballschlacht.

Wir hatten beim Eingang große rosa Stimmzettel bekommen, auf denen „Stimmzettel“ aufgedruckt stand.

Der Raum wurde durch ein Tesakrepp- Band auf dem Boden in zwei Seiten geteilt. Eine Seite für Erich, eine für Axel.

Wir wurden nun aufgefordert, unsere Stimmzettel zur Hand zu nehmen- und zu zerknüllen und auf die Seite zu werfen, für den wir unsere Stimme abgeben wollten.

Das gefiel mir schon ungeheuer gut. Dieser Überraschungsmoment: ach, diesen vornehmen Zettel einfach zerknüllen und schmeißen.

Doch es kam noch besser. Nachdem wir alle geworfen hatten (und nach meiner Wahrnehmung deutlich mehr Papierbälle auf Axels Seite lagen), konnten wir aufstehen und die Zettel wo anders hin transportieren.

Und es war unglaublich zu sehen, wie sich erwachsene seriöse Trainer in die Schlacht schmissen. Bälle rafften und zur anderen Seite schafften. Arme voll nach drüben schleppten. Eine Trainerin mit vollem Körpereinsatz schmiss sich der Länge nach über die Grenze (oder wurde sie geschubst?) und landete auf dem Bauch im anderen Feld, 6 Bälle dorthin werfend.

Leider, leider hatte ich nicht an meinen Fotoapparat gedacht. So konnte ich weder davon Fotos machen noch von der Siegerehrung, bei der Axel als Gewinner eine goldene Eule erhielt und Erich als zweiten Preis eine Quietsch-Badeente.

 

 

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