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Referenten des DGSL-Kongress: Christo Quiske

Juli 12, 2010

Der 2. Referent, den ich in meiner montäglichen Serie über Referenten des diesjährigen DGSL-Kongress vorstellen möchte, ist Christo Quiske.

Über zwei Seminare von ihm, die ich besucht habe, habe ich hier im Blog schon einmal berichtet. Lesen Sie es nach.

Auch im Kommentar des letzten Blogbeitrags erwähne ich ihn wieder, weil mein erstes Seminar bei ihm wirklich das eindrucksvollste Seminar meines Lebens war.
Eins der wenigen Seminare, wo ich Jahre später noch sehr vieles konkret in Erinnerung hatte und vor allem auch tatsächliche Verhaltensänderungen bei mir beobachten konnte.

Es war vom Erleben her ungewöhnlich (und meine eigenen Seminare sind ja nun nicht gerade langweilig und "normal") und gleichzeitig vermittelte er durch konkrete Übungen so tiefschürfende und umwerfende Erkenntnisse und Erfahrungen, die wirklich hängen blieben. Die etwas bewirkten.

Ganz sicher war es für mich damals das richtige Seminar zur richtigen Zeit und hatte nicht auf jeden Teilnehmer die gleiche tiefschürfende Wirkung. Aber es gibt sicher keinen Teilnehmer, der nicht an bestimmten Punkten berührt, aufgerüttelt, geweckt wurde. Der anschließend manche Dinge anders sah.

Das zweite Seminar, das ich vor nicht allzu langer Zeit bei ihm besuchte (und das ich im oben erwähnten Blog-Beitrag versucht habe zu beschreiben) war nicht ganz so spektakulär. Wenngleich die Bedeutung und Erfahrung noch tiefer ging- so tief- dass ich sicher noch nicht dorthin gelangt bin.

Hier war das "Lernen" und "Erkennen" weniger deutlich und weniger greifbar. Ich denke, es arbeitet sozusagen in der Tiefe weiter und ab und zu macht es "Plopp" und es keimt wieder eine kleine Erkenntnis- oder auch nicht.

Das klingt jetzt sehr mysteriös- ich weiß. Aber bei seinem neuen Thema fehlen mir einfach die Worte.

Daher kann ich sie im Grunde nur einladen: Wenn Sie sich auf ungewöhnliche Themen und Erfahrungen einlassen wollen, die ganz unspektakulär daher kommen, mit einem Menschen, der unglaublich sympathisch und in keiner Weise guruhaft auftritt, obwohl er so viel zu bieten hat, dann besuchen Sie den Workshop von Christo Quiske auf dem DGSL-Kongress.

Das Thema:
"Was bist du ohne deine Geschichte?"

Aus dem Text zum Workshop:
"Wir leiden nicht an der Welt, sondern an den Geschichten, die wir uns über uns erzählen. Jenseits der Geschichten und Konzepte gibt es eine reine Präsenz oder Gegenwärtigkeit, die immer da ist."

Das Grundkonzept dieser Idee ist mir aus dem Buddhismus und anderen Lehren bekannt: es sind nicht die Situationen, an denen wir leiden, sondern unsere Bewertung, unsere Sicht, unsere Interpretation.
Dahinter oder darunter liegt etwas ganz anderes, Unberührbares, das durch kein Ereignis berührt wird und unveränderlich ist.

Nun versuche ich doch schon wieder, so Unsagbares zu sagen - und lasse es lieber :-).
Christo versteht es besser, durch konkrete Experimente und Beispiele das Unfassbare doch irgendwie zumindest erahnbar zu machen...

Neugierig? Dann kommen Sie. Wir werden uns in diesem Workshop treffen.

Was wirklich hängen bleibt!

Juli 09, 2010

Wenn meine Teilnehmer das Seminar oder Training verlassen, wünsche ich Ihnen immer, dass Sie möglichst viel von dem Gelernten und Erfahrenen umsetzen. Das ist ja schließlich das Ziel eines jeden Seminars.

Dass sie in meinem Fall die Seminarmethoden oder Kreativitätstechniken in ihrem weiteren Berusalltag nutzen können.

Dass irgendetwas hängen bleibt!

Doch leider erfährt man das als Trainer selten, ob und wie es nachher weiter geht, außer man hat ein mehrteiliges Seminar.
Hin und wieder kommen einmal E-Mails mit Erfolgsberichten oder Nachfragen- das freut mich dann immer sehr.

Um so schöner sind dann solche Erlebnisse wie die Folgenden.

Webinar oder Forum?

Juli 05, 2010

Synchrones Webinar oder asynchrones Forum

Das erste Seminar für Trainer in meiner „Ersten suggestopädischen Online- Akademie“ findet in einem Forum statt, in asynchroner Form.

Das bedeutet, dass ich dort die Tageslektionen einstelle, die Teilnehmer sie in ihrem Rhythmus runterladen, lesen, bearbeiten und ihre Antworten wieder einstellen. Die ich dann wiederum lese, kommentiere, Tipps gebe etc. Auch die anderen Teilnehmer können alles lesen und kommentieren.

Manche finden das altmodisch.

Jeden Tag bekomme ich eine Einladung zu irgendeinem kostenlosen Webinar.

Daher habe ich mir verschiedene Plattformen angeschaut und Webinare miterlebt, um zu sehen, was das an Vorteil bringen könnte, wo der Unterschied liegt.

Resultat: Ich bleibe- nun noch bewusster- erst einmal bei meinem Forum. Was nicht heißt, dass ich nicht zusätzliche Tools zur direkten Kommunikation mit hinzunehme. Hin und wieder. Als Ergänzung.

Doch der Kern des Seminars oder Trainings bleibt das Forum.

Weshalb?

Jürgen Schulze-Seeger: Referent des DGSL-Kongress

Juli 05, 2010

Über Jürgen Schulze-Seeger habe ich hier schon einiges berichtet. Ich habe schon einige Kapitel seines Buchs: "Schwarzer Gürtel für Trainer" rezensiert und mit eigenen Erfahrungen und Gedanken angereichert.
Meine erste Begegnung mit ihm auf dem didacta- Workshop habe ich hier ebenfalls schon geschildert.

Daher freue ich mich besonders, ihn auch als Referenten für den DGSL-Kongress 15.-17. Oktober in Bad Honnef gewonnen zu haben.
Wenn Sie einen Workshop suchen, bei dem Sie Spaß haben und gleichzeitig wirklich pfiffige und nützliche Dinge lernen wollen, dann gehen Sie dorthin.

Ein Trainer, der auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen kann und sich nicht scheut, auch von Pannen und peinlichen Erlebnissen zu berichten. Das Lachen im Publikum ist dann keineswegs schadenfroh, sondern glücklich wieder erkennend. Ach, dem ist das auch passiert. Wunderbar!

Humor, brillante Sprache, Fachwissen und Erfrahrung, die er gerne teilt- diese Kombination ist unschlagbar und mehr als einen Workshop wert. Gönnen Sie sich diesen Genuss!

Ich freue mich, wenn wir uns dort treffen, denn ich bin auf jeden Fall da! Zu erkennen am lauten Lachen.

Geschäftsmodell mit einer Matrix entwickeln

Juli 01, 2010

Das Tolle an meiner Arbeit ist ja, dass ich auch immer selbst dabei weiter lerne und Neues lerne.

Seit vielen Jahren führe ich Trainings zum Thema "Kreativitätstechniken" durch und bin von daher auch immer an neuen Methoden interessiert. Ich habe zwar so eine Auswahl meiner Schätze und die Zeit ist ohnehin immer zu knapp, diese alle an die Teilnehmer zu bringen, aber dennoch...

Bestimmte Methoden begegnen mir immer wieder in der Literatur, ich habe sie vielleicht auch mal ausprobiert, aber nicht immer springt der Funke über.

Immerhin hat es bei mir auch zwei Jahre gedauert, bis ich für die Mind Map Methode entflammte, die mich nun seit vielen Jahren täglich begleitet.

Nun habe ich also eine neue Methode entdeckt, die ich bisher immer als dröge abgetan und vor allem nie so richtig verstanden hatte.

Die Morphologische Matrix oder auch Morphologischer Kasten genannt.

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