Blogbild
Foto Zamyat

Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Seminare der Online Akademie
Nasenfaktor
29.07.-09.08.2013
Kreativ-Walk in Ahrweiler
23. 06. 2013, 05.07.2013, 11.08.2013, 08.09.2013, 20.10. 2013
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Wer hat Angst vor'm weißen Blatt? - Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013,21.10.-29.11.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)

Bringen Sie mehr Farbe in Ihre Seminare

Juni 14, 2013

Farben machen das Leben fröhlicher und lebendiger. Auch Seminare und Trainings.

Seit ich den Online-Flipchart-Kurs bei Sandra Dirks besucht habe, bin ich da noch mutiger und hemmungsloser. Auch früher waren meine Flipcharts schon recht ansehnlich, aber nun schwelge ich in bunten Pastellfarben, die die Texte und Botschaften noch deutlicher rüber bringt.

Klar ist das Arbeit und kostet Zeit.
Aber ich mache es gerne- aus verschiedensten Gründen.

Und daher habe ich heute morgen schnell noch zwei neue Flipcharts für ein Kreativitätsseminar nächste Woche gemalt.

Nutzen für mich als Trainerin

* Wenn ich stundenlang am Schreibtisch oder Computer sitze, bin ich froh einmal aufstehen zu können.

* Neben der Kopfarbeit finde ich es eine schöne Ergänzung, auch mal etwas konkretes mit den Händen zu machen. Und man sieht das Ergebnis sofort! Das ist bei unserer Arbeit ja sonst nicht immer der Fall.

* Ich brauche auch mal etwas Abwechslung im Seminar, vor allem bei Themen, die ich seit Jahren anbiete, wie Kreativitätstechniken und Train the Trainer.

* Mir macht das Malen und Zeichnen einfach Spaß! Und wo ich nun auch noch konkrete Techniken gelernt habe, noch mehr. Weil ich so eher das aufs Blatt bringe, was ich mir so vorstelle. Oder zumindest Tricks weiß, wie ich es ganz einfach darstellen oder symbolisieren kann. Noch mal Danke an Sandra und ihren hervorragenden Online-Workshop!

Natürlich ist jedes Seminar anders, da es immer neue Teilnehmer sind, die andere Themen mitbringen. Aber ich freue mich auch selbst an neuen bunten Flipcharts.

Im Seminar haben Sie natürlich auch eine Wirkung auf die Teilnehmer.

Nutzen für Seminare und Trainings

* Unbewusst registrieren sie Wertschätzung: "Da hat sich die Trainerin Mühe gemacht, es schön für uns zu machen!"

* Natürlich bekommen solche Flipcharts auch mehr Aufmerksamkeit. Inhalte werden so besser behalten.

* Sie bekommen damit auch gleichzeitig die unbewusste Botschaft: "Dieses Thema ist nicht trocken und langweilig, sondern bunt und anschaulich." Das ist bei meinen beiden Themenschwerpunkten nicht so notwendig, aber bei eher trockenen Fachthemen kann das schon enorm helfen.

Reizwort-Methode in Olympos

Mai 29, 2013

Schon länger habe ich festgestellt, dass Bewegung in der Natur die Kreativität sehr anregt. Ob ich meine mittägliche Walking-Runde drehe oder in Ahrweiler den Berg hinauf und herunter laufe, der Kopf wird frei und es sprudeln ständig neue Ideen.

In meinem Türkei-Seminar vorletzte Woche habe ich ja auch einige Kreativ-Wanderungen eingebaut. Eine ganz Besondere war der frühmorgendliche Weg nach Olympos

Noch vor dem Frühstück ging es los zu der Ausgrabungsstätte.

Das Thema des Tages lautete: Übergänge und Durchgänge.

Übergänge von der alten Situation in eine neue, Durchgänge, Tore, Öffnungen zu neuen Perspektiven.

Neben dem Einsatz der Reizwort-Methode (Beschreibung siehe weiter unten) sollten die Teilnehmer auch darauf achten, welche Dinge vielleicht auch symbolische Bedeutung haben und eine Verbindung zu ihrem Thema herzustellen.

Hier als Beispiel:

Um Neues zu entdecken und zu erobern, muss man sich manchmal früh auf den Weg machen. Daher machen wir uns bei Sonnenaufgang auf den Weg. (Der praktische Grund: dann sind dort noch keine Touristen und die Stimmung ist besonders schön).

Das alleine ist für viele Teilnehmer schon eine Herausforderung. Ich habe aber in einem früheren Seminar hier in der Türkei erlebt, dass gerade eine Teilnehmerin, die besonders entsetzt war bei der Ankündigung so früh loszugehen, am Ende des Seminars meinte, das sei die wichtigste Erfahrung für sie gewesen, weil ihr da entscheidende Erkenntnisse gekommen sind.

Auch Jahre später schrieb sie mir, dass sie die Stimmung dieses Morgens, den Sonnenaufgang und die „wilden Hunde“, die uns begleiteten, noch besonders in Erinnerung hat.

Reizwort-Methode

Am Tag vorher wird die Reizwort-Methode vorbereitet und ich gebe schon einige Reizworte als Anregung mit. Wenn den Teilnehmern vor Ort andere Reizworte ins Auge springen, sollen sie diese nehmen.

Mögliche Reizworte

Der Weg

Mai 16, 2013

Der heutige 4. Tag trägt die Überschrift: „Der Weg“.

 Nachdem wir mit der Walt Disney Strategie den großen Plan entworfen haben und ihm mit dem Brainstorming for one noch erweitert und vertieft haben, geht es nun darum, die Pläne konkreter zu fassen und sich auf den Weg zu machen, diese umzusetzen.

 Als Methode nehmen wir hierzu eine Variante der Reizwort-Methode, die wir auch gestern Morgen schon beim Gang nach Olympos eingesetzt haben. (Darüber werde ich noch berichten).

 Die Reizworte werden in diesem Fall auf dem Weg „gefunden“.

Wir sind heute einen wunderschönen Kanal-Weg entlang gewandert, der ca. 2 Stunden dauert.

 Am Anfang des Weges formuliert jeder für sich ein Thema oder eine Frage, die mit dem geplanten Projekt in Zusammenhang steht.

Zeichen wahrnehmen

Dann gehen wir los, größtenteils schweigend, jeder für sich, um nicht durch Gespräche abgelenkt zu werden und offen zu sein, für die Zeichen, die einem auf dem Weg begegnen. Man kann auch schweigend viel intensiver die Natur wahrnehmen, hören, riechen.

Bei manchen Zeichen weiß man vielleicht noch gar nicht sofort, was sie einem zum Thema sagen. Aber man hat den Eindruck, dass es bedeutsam sein könnte. Dann kann man sich dieses Zeichen merken oder fotografieren.

Auf der Hälfte des Weges machten wir eine Pause und eine kurze Meditation.

Hier wurde wieder deutlich, dass dieser Tag offensichtlich unter einem guten Stern stand und wir diverse Geschenke vom Universum (oder auch konkreten Menschen) erhielten.

Kleine Wunder und Geschenke des Tages

Es begann schon am Anfang, als uns Shaban mit dem Auto die 5 km asphaltierte Straße hinauffuhr zum Eingang des Kanalwegs. Er wollte nicht einmal Geld dafür haben.

Nun, für unsere Pause, hatte ich nach einem passenden Platz Ausschau gehalten. Ich fand einen Platz, doch oberhalb auf dem Berg ertönten laute Baumsägen. Um sie nicht mehr zu hören, hätten wir aber noch lange weiterlaufen müssen. Daher entschied ich mich, trotzdem hier zu rasten.

Kaum saßen wir, verstummten die Sägen. Wir machten unsere Pause, eine kleine Übung und Meditation- und als wir uns zum Weitergehen bereit machten, fingen die Sägen wieder an. Danke schön!

Nach etwas über 2 Stunden kamen wir am Ende des Weges an, der auf eine Asphaltstraße führt. Dort steht ein kleines Restaurant, wo wir uns auf einem Köşk niederließen und frisch gepressten Orangensaft schlürften.

 Nun mussten wir wieder 4-5 km diese doofe Straße entlang, in der Mittagssonne und immer bergab, was für meine Knie nicht sonderlich förderlich ist.

Daher war ich wild entschlossen zu trampen, notfalls würde ich auch alleine hinterher trampen, wenn wir nicht alle in ein Auto passten.

Und siehe da, das zweite Auto war eine Art Dolmuş mit 15 Plätzen, der uns bis zu den Pforten von Olympos fuhr.

 Am Anfang stehen noch einige Baumhäuser aus den wilden Hippie-Zeiten, bunt bemalt und sehr geschmackvoll hergerichtet. Am Ende dann der Ausgang zum Meer, wo wir in einem Strandrestaurant unseren Weg feierten und unser Mittagessen genossen. Mit direktem Blick auf den Strand.

 Danach hatten alle eine Pause verdient, bevor sich jeder einzeln an die Nach-Arbeit machte.

Nämlich alle Reizworte, Assoziationen, erste Ideen und Lösungsmöglichkeiten notieren, ordnen, auswerten.

Feuer-Rituale

Mai 15, 2013

Zum Abschluss eines sehr intensiven Tages, wo mit der Walt Disney Strategie die große Vision angegangen wurde, wanderten wir abends zu den Feuern von Chimära. Der Weg dorthin gehörte schon mit zum Ritual (man könnte sich auch fahren lassen), der Aufstieg auf den Berg ganz gewiss.

unser Feuer-Ritual hatten wir schon nachmittags vorbereitet und kleine Zettel zu verschiedenen Kategorien geschrieben.

* Das Feuer der Reinigung
Was will ich loslassen, hinter mir lassen, verbrennen? Altes, Überholtes, aber auch Ängste und Hindernisse...

* Das Feuer der Begeisterung
Wofür will ich das Feuer der Begeisterung entfachen? (Immer bezogen auf das Projekt, das jeder bearbeitet).

* Das Feuer der Disziplin
Der Begriff kommt ja erst mal nicht so gut. In der Yoga-Philosphie gibt es den Begriff "tapas", der sowohl Askese als auch inneres Feuer meint. Das genau ist damit gemeint. Wenn ich wirklich von etwas begeistert bin, dann habe ich auch genügend Motivation und Durchhaltevermögen und nehme auch einmal Anstrengungen in Kauf.

* Das Feuer der Wahrheit
* Das Feuer der Liebe

usw.

Das Ritual war sehr bewegend! Und auch sehr warm :-), ich saß nämlich direkt über einer kleinen Feuerhöhle.

Der Abstieg ist für mich immer noch beschwerlicher als der Aufstieg. Danach noch einmal eine Stunde Heimweg, mit knurrenden Mägen. Das Abendessen hatten wir uns verdient.

Auch wenn ich heute Muskelkater hatte, meinten die TN, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Es ist viel geklärt worden, Prozesse sind deutlich in Gang gekommen.


Ich selbst liebe solche Rituale, wenn ich auch nie übermäßig daran geglaubt habe. Und bin dann jedes Mal wieder verblüfft, welche tiefreifende Wirkung sie doch haben.

Der große Plan

Mai 14, 2013

In der Hängematte unter Palmen arbeiten...Das kann ich! Und das tu ich gerade.

Heute, am 2. Tag des Orient-Express-Seminars wurde mir noch einmal bewusst, wie unglaublich mein aktueller Arbeitstag ist.

Morgens von 7:00-8:00 YOGA am Strand. Das mache ich ohnhin täglich für mich, heute eben mal mit den TN (=TeilnehmerInnen) zusammen.

Einstieg in das Seminar auf dem Kösk, mit einer Entspannungsübung auf dem Rücken liegend. Den Kopf frei machen für die große Vision.

Anschließend die Räume einrichten und installieren für die Walt Disney Strategie.

Den Raum des Träumers

Je nach Wahl in der Hängematte, auf der Liege oder auf dem Kösk.

Der Raum des Handelnden
An den Tischen

Der Raum des Kritikers
Stühle unter Palmen

 

So schaukele ich also in der Hängematte und mindmappe mein nächstes Projekt, wie ich noch mehr und regelmäßig Seminare in der Türkei und im Winter in Tunesien durchführen kann. Die Seiten füllen sich, auch bei den TN. Sie haben alle größere berufliche Veränderungen vor und heute geht es erst einmal um den großen Wurf. Was könnte alles möglich sein? Wohin weist die Sehnsucht? Was wäre das große Herzensprojekt?

Zu so einer weiten Planung gehört Mut. In so einer Umgebung, mit Distanz zum Alltag, fällt es leichter. Die Seiten füllen sich bei allen.

Nachmittags kommen dann Elemente und Methoden hinzu, wo wir mit den Händen kreativ werden. Steine bemalen und der erste Ring des Lebens-Mandalas.

Abends dann eine Wanderung zu den Feuern von Yanartas oder auch Chimära, wo wir in einem Ritual Altes loslassen und verbrennen, aber auch das Feuer der Begeisterung für die nächsten Schritte entfachen werden.

Ich muss los....


Hier noch ein Blick auf mein Zimmer, wo ich derzeit auf dem Balkon ins Laptop hämmere..

 

Treffer 1 bis 5 von 128
<< Erste < Vorherige 1-5 6-10 11-15 16-20 21-25 26-30 31-35 Nächste > Letzte >>

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Juni 2013
M D M D F S S
« Mai    
 12
340560789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Archiv

Als RSS-Feed abonnieren:

Als RSS Feed abonnieren