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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Seminare der Online Akademie
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)
Twitter für Trainer
24. Juni - 04. August 2013,
Einfache Tipps & schnelle Tricks für schöne Flipcharts
14.08. – 02.10.2013 ,,

Im Urlaub ist alles ganz anders?- Gewohnheiten und Rituale

Mai 09, 2013

Warum fahren wir in Urlaub?

Die Motive sind ganz unterschiedlich. Die einen wollen sich erholen, die anderen einmal etwas anderes sehen und Abwechslung in ihr Leben bringen. Natürlich kann auch beides miteinander kombiniert werden.

Manche Mensche brauchen immer wieder neue Urlaubsziele und finden es langweilig, zwei Mal an den gleichen Ort zu fahren.

Ich wiederum genieße es seit Jahren hier an diesen Ort zu fahren, den ich als kleines Paradies erlebe.

Ist das nicht langweilig?

Nein, für mich überhaupt nicht. Gerade die Mischung von Bekanntem und Neuem macht für mich den besonderen Reiz aus.

Vertrautes

Dass ich mich hier auskenne, viele Menschen kenne, weiß, wo ich lecker essen gehen kann- all das macht mir die Entspannung leichter. Ich kann sofort vom ersten Tag an loslegen mit Urlaub, muss mich nicht erst orientieren, wo was ist. Das verschafft mir Sicherheit, zumal ich meist alleine reise.

Fremdes

Gleichzeitig macht ein groß Teil des Urlaubsgefühls die Tatsache aus, dass es hier eben vollkommen anders als zu Hause ist. Staubige Wege statt asphaltierter Straßen, alles sehr einfach, das ganze Leben findet draußen statt und der Umgang miteinander ist ein sehr anderer. Der Lebensrhythmus ist ebenfalls verschieden. Wenn man das alles mit zu Hause vergleichen würde, käme sicher nicht bei allen was positives raus. "Mein Gott, ist das primtiv!" könnte da mancher sagen. Und es gibt sicher viele Touristen, die hier die Nase rümpfen würden und lieber in All Inclusive Ghettos ihre Zeit verbringen, wo alles so ist wie zu Hause.

Andere Wahrnehmung

Ich erlebe bei mir immer, dass ich solche Filter hier schlagartig verliere. Oder auch früher bei meinen Wüsten-Tripps. Da fiel es mir überhaupt nicht auf, dass die Beduinen zerschlissene und fleckige Klamotten trugen. Das war irgendwie völlig normal. Zu Hause wäre mir das sofort aufgefallen.

Und so lege ich hier auch ganz andere Maßstäbe an bzw. habe einfach automatisch eine andere Wahrnehmung.

Mir drängt sich daher der Gedanke auf:

Vielleicht hilft so eine Distanz, eine Reise in ein fremdes Land auch, sich wirklich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren. So dass Kleidung und Ausstattung keine Rolle spielen. Sondern die menschlichen Begegnungen, die schöne Landschaft, das angehme Wetter und wie ich mich hier fühle. Nämlich meist entspannt, ohne Termindruck oder Pflichentkalender im Kopf (obwohl man das auch im Urlaub prima hinkriegen kann). Mir es auch gestatte, mal einen Tag wie heute einfach zu "verplempern", also nicht mal das mache, was ich selbst sonst unter "Urlaub machen" verstehe. Einfach in der Hängematte schaukele, mal ein bisschen lese, dann einfach ungeplant durch den Ort laufe, Bekannte treffe, zum Tee eingeladen werde, wieder zurück trotte, ein bisschen lese und ein bisschen e-Mails checke.

Also weder richtig am Strand verbringe noch wandere noch...

Ich denke, das macht vor allem längerfristig die Erholung aus. Sich aus gedanklichen Zwängen zu befreien, von inneren Programmen, was wie zu sein hat. Ob im Außen oder im eigenen Verhalten.

Da scheine ich schon auf einem guten Weg zu sein.

 

 

 

Ich bin dann mal weg...

Mai 06, 2013

Blog-Urlaub

Den restlichen Mai verbringe ich in der Türkei, mit gemischtem Programm.

Nach einer Woche Urlaub habe ich dort ein Seminar, das schönste Seminar, das man sich vorstellen kann.
Für alle, die nun lange Zähne kriegen: im September biete ich es wieder dort an. "Orient-Express zur beruflichen Erfüllung", 23.-28. September 2013.

Anschließend gibt es noch einmal Urlaub mit gemäßigter Arbeit: Fachbücher lesen und rezensieren, Pläne für neue Projekte schmieden etc.

Das alles aber in einer traumhaften Umgebung, immer in der Natur und in einem anderen Rhythmus.
Ich glaube, das finde ich das erholsamste an meinen Türkei-Aufenthalten. Es geht weniger um arbeiten oder nicht-arbeiten, sondern darum, dass ich immer an der frischen Luft sein kann, warmes sonniges Wetter habe und das Leben anders pulsiert. Gemächlicher, ruhiger, entspannter.

Daher werde ich in der Zeit auch nicht häufig bloggen (ich will hier keine Prognosen abgeben, ob und wie oft) und auch mein Newsletter wird pausieren.

Anschließend werde ich Sie dann mit meinen neuen Ideen erfreuen- versprochen!

 

Trainieren Sie im Dialekt?

April 24, 2013

oder: Schämen Sie sich Ihrer Muttersprache?

Vielleicht finden Sie die Frage schon seltsam. Ich erkläre Ihnen, wieso ich darauf komme.

Ich bin geborene Kölnerin, offensichtlich aber mit einem orientalischen Teil in mir. Was in der interkulturellen Kölner Vergangenheit ja auch nicht so verwunderlich ist.

Von klein auf wurde mir von meiner Mutter der Stolz auf Köln eingeflößt, gleichzeitig höchstens eine gehobene Augenbraue, wenn das Wort „Düsseldorf“ fiel. „Die könne doch nur Rad schlage“, so meine Mutter.

Trotzdem war ich in späteren Jahren so „tolerant“ in Düsseldorf meine Yogalehrer-Ausbildung zu machen, weil mein Lieblings-Yogalehrer damals dort unterrichtete. Das war mir wichtiger als alte Städte-Fehden.

Zurück zum Kölsch.

Wenn ich es richtig erinnere, sprach vor allem meine Mutter eine wilde Mischung aus Hochdeutsch und tiefstem Kölsch. Dieser Wechsel fiel mir als Kind wohl überhaupt nicht auf, ich fand das normal.

In der Schule wurde es mir dann aber massiv ausgetrieben. Auf dem Gymnasium in der Genovevastraße war ich wohl eins der wenigen Arbeiterkinder. Auch das fiel mir zum Glück nicht so bewusst auf. Ich schämte mich meiner Trainingshose, aber nicht meiner Sprache.

Bis ich eine neue Deutschlehrerin bekam, bei der ich deswegen gleich unten durch war. Dabei waren Deutsch und Musik die einzigen Fächer, in denen ich gut war und die mir Spaß machten.

 Aber als sie eines Tages nach irgendetwas fragte, platze ich raus: „Dat hann ich nit mit.“ Sie war entsetzt. Eine kölsche Krad! Sie putzte mich runter, ich solle vernünftig sprechen.

 So wurde ich erst einmal sprachlos. Zu Hause wurde ich gehänselt, wieso ich plötzlich „wie ne Pimock“ rede. Denn ich hatte die Neigung, nicht nur die Schrift, sondern auch die Sprache meiner Lieblingsfreundin zu imitieren. Das passierte ganz unbewusst. Und deren Familie kam aus Schlesien.

 Nach und nach trainierte ich mir also Hochdeutsch an und sprach fürderhin so. Mir wurde Kölsch richtig peinlich, ich empfand es selbst als primitiv.

Frühjahrsputz oder Frühjahrskur

April 17, 2013

Frühling hat für mich etwas von Neuanfang und Aufbruch. Ich gehe wieder mehr aus dem Haus, habe diese Woche auch wieder meinen Vorsatz hervorgekramt, jeden Mittag walken zu gehen.

Frühjahr hat für mich so etwas symbolisches. Alles fängt an zu grünen und zu sprießen, die Tage werden länger, die Vögel zwitschern früher…

Es kommt so manches ans Licht, das im Winter in einer dunklen Ecke verborgen war. Nun kann also der Frühjahrsputz beginnen.

Darum geht es im heutigen Newsletter. Wobei sich „Frühjahrsputz“ auf ganz unterschiedliche Bereiche beziehen kann. Denn ich bin die letzte, die mit hausfraulichen Tugenden glänzen könnte.

In welchen Bereichen wären mal ein „Frühjahrsputz“ oder eine „Frühjahrskur“ angesagt?

Schauen Sie sich um oder schauen Sie in sich: Wo gibt es einen Bereich, mit dem Sie nicht zufrieden sind und wo Sie vielleicht schon länger sagen: „Da müsste ich mal…“ „Da will ich demnächst mal…“

Bei mir sind es zwei Bereiche:

Meine Gesundheit und meine Wohnung.

Gesundheit

Im Winter fällt es mir schwer, eine Runde zu walken. Aber nun, bei diesem Wetter und wo ich die nächsten Wochen mit Online-Seminaren im Home Office verbringe, steht dem nichts mehr im Wege. Nur ich selbst.
Noch schnell diese Mail fertig, noch eben mal ins Seminar schauen- und schwupps, ist es Nachmittag.

Daher also hier und jetzt die öffentliche Verkündigung: mindestens an vier Tagen in der Woche eine Stunde walken (vorzugsweise mittags, da lässt es sich am besten einbauen).
Sie erinnern sich an den Motivations-Tipp: Vorhaben öffentlich machen!

 

Still gelegt

Februar 06, 2013

Wegen Krankheit vorübergehend geschlossen

Da ich seit einigen Tagen das Bett hüte, sind hier keine neuen Beiträge erschienen.

Ich hoffe, dass ich bald wieder fit bin und hier weiter schreiben kann. Stöbern Sie so lange in alten Beiträgen herum, es gibt ja genug zu lesen hier :-).

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