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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

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Nachbarschaftshilfe

April 27, 2009

Schon öfter habe ich begeistert von meinem Dorf mit seinen 13 Häusern berichtet, meiner Traumwohnung in wunderschöner Lage, Weitblick über Wiesen und Felder aus jedem meiner Fenster und den netten Nachbarn und Kindern, besonders "die Maus".

Samstag wurde meine Begeisterung wieder einmal verstärkt.

Schon am Tag vorher hatte ich erfahren, dass viele meiner Nachbarn an diesem Tag den Garten von Frau S. machen wollten. Frau S. ist 82 Jahre alt und lebt alleine, seit ihr Sohn vor kurzer Zeit gestorben ist.

Und so zogen morgens alle Männer an meinem Fenster vorbei, die Kinder im Schlepptau und gruben den Garten um, harkten und plätteten und säten Rasen. Herr G. vorne im Bild ist übrigens auch schon über 80!

Abends trafen sich dann alle zum Grillen.

So etwas ist sicher relativ selten heutzutage- ich habe es mehr aus anderen Kulturen und Ländern gehört, dass sich da alle zusammen schließen und erst dem einen bei der Ernte helfen und dann dem andern. Oder beim Hausbau.

Hier sehe ich das Gleiche wieder. An den letzten Wochenenden halfen einige bei meinem Nachbarn im Garten, heute bei Frau S.
Als ich meinen Fuß gebrochen hatte, haben mir auch viele geholfen mit Einkaufen und zum Arzt fahren.

Ich finde es ein großes Geschenk hier leben zu dürfen. Vor allem ist alles so unkompliziert.
Wenn jemand mit Hund oder Kind vorbei kommt und ich denke, dass ich mal eine Pause vom PC brauche, reiße ich das Fenster auf und wir halten ein Schwätzchen.

Oder ich gehe mal eben vor die Haustür und so nach und nach sind plötzlich etliche mit Kind und Kegel versammelt, sitzen auf unserem Mäuerchen, unterhalten sich und die drei Minis spielen zusammen.

Und wenn ich weiterarbeiten will, gehe ich wieder rein.

Manchmal begnüge ich mich auch nur mit einem Winken, aber es ist schön, wenn man als Solo-Unternehmerin so doch auch Kontakt mit der Welt draußen hat.

So saßen wir auch gestern Abend dort- mit einer Kiste Brezeln, die übrig waren und so entstand dann auch der Plan, am 1. Mai direkt vor meiner Haustür zu feiern: Einstand meiner neuen Vermieter, Geburtstag von Herrn G. nachfeiern oder einfach den Mai!

Ich sitze dann schon fast auf gepackten Koffern, bevor es für drei Wochen in die Türkei geht. *Jubel* oder auf Arabisch: "Al Hamdulillah!"

Die Kunst des Scheiterns- 2: Persönliche Geschichte

April 23, 2009

Was heißt denn nun überhaupt "scheitern"?

Für jeden sicher etwas anderes. Petra Schuseil bat für ihre Blogparade um Beispiele aus unserem Leben. Und da fängt es schon an. Nehme ich Situationen, die ich selbst als Scheitern erlebt habe oder die von außen wie Scheitern aussahen oder gemeinhin als Scheitern bewertet werden?

Ich glaube, ich habe durchaus Situationen in meinem Leben als Krise erlebt, aber ich kann mich nicht erinnern, den Begriff Scheitern in dem Zusammenhang gedacht zu haben.

Als Beispiel möchte ich meine Arbeitslosigkeit nehmen (was andere vielleicht mit "Scheitern" bezeichnet würde).

Nach meinem Studium der Diplom-Pädagogin bekam ich wundersamerweise gleich einen Job, wo ich dann 11 Jahre angestellt war. Dort führte ich schon Seminare durch für Lehrer, Ausbilder und Sozialpädagogen in der berufsbegleitenden Ausbildung.

Das "Scheitern"

Irgendwann wurden diese Maßnahmen gestrichen und unser Team wurde komplett arbeitslos.
Vorher hatte ich durch meine links-politische Vergangenheit immer die Einstellung, dass das natürlich kein persönliches Versagen ist, sondern an der bösen Gesellschaft liegt. Und wähnte mich daher immun gegen persönliche Versagensgefühle.

Dennoch war das Ereignis natürlich erschütternd. Da hat man sein Herzblut in die Projekte gesteckt, voller Idealismus und unzähligen Überstunden- und es interessierte keinen Menschen.

Die Arbeitslosigkeit brachte nicht nur Veränderungen im Alltag, sondern es war vor allem die Reaktion von außen, die unmerklich auch in meinem Empfinden Veränderungen bewirkten. Nicht selten kamen doch unterschwellig solche Haltungen durch wie: "Wenn die nur wollte, dann hätte sie auch einen Job", vor allem von der eigenen Familie.

Ich habe die Zeit nicht mehr allzu deutlich in Erinnerung (1987-89). Was ich allerdings noch weiß ist, dass ich die Zeit nutzte, um mich weiterzubilden.
Ich begann 1988 mit meiner Ausbildung zur Yogalehrerin (die ich 1990 beendete) und machte von 1989-1992 meine Ausbildung in Gestalttherapie.

Hin und wieder führte ich ein 5 tägiges Seminar durch- dann meldete ich mich für die Woche beim Arbeitsamt ab und danach wieder an - das war ganz legal.
Und begann mit ersten offenen Kursen in meinem Wohnzimmer mit "Yoga und kreativer Selbsterfahrung."

Schließlich bekam ich für zwei Jahre eine ABM bei der Stadt Köln in einer Beratungsstelle für Weiterbildung, wo ich selbstständig ein Projekt mit allen Bildungsträgern in Köln gründete. Anschließend (schon nach Beendigung der ABM) schrieb ich noch eine Broschüre über dieses Projekt.

Und startete dann in die Selbständigkeit...

Was lässt sich daraus ableiten?

Ich habe das so ausführlich beschrieben, weil sich daraus vielleicht einige grundlegende Erkenntnisse (und Tipps) ableiten lassen.

1. Arbeitslosigkeit bringt Zeit mit sich- das kostbarste Gut überhaupt. Diese Zeit kann man nutzen, um etwas an seiner Situation zu verändern.

2. Ich habe auch in der Zeit aktiv versucht, Geld zu verdienen.

3. Das Projekt, bei dem ich alle Weiterbildungsinstitute in Köln kennen lernte, legte eine gute Basis für meine danach gestartete Selbständigkeit.

4. Durch das Schreiben der Broschüre (ca 150 Seiten, also eher ein Buch) stellte ich fest, dass mir Schreiben Spaß macht und ich es auch gut und schnell kann.

5. Ich hatte auch schon vor der ABM einige Arbeitsangebote, aber jeweils nur für 1 Jahr und ziemlich grausliche Jobs. Offensichtlich hatte ich Mut genug, diese abzulehnen- und es kam dann ja auch etwas besseres.

 

Oft ist es so, dass wir in der Rückschau sehr viel leichter sehen können, dass eben vermeintliche Krisen oder Scheitern unser Leben langfristig in eine bessere Richtung gelenkt haben.

Das ist für mich das Wichtigste bei diesem Thema.
Ich weiß nicht, ob dazu eine spirituelle Sicht notwendig ist- mir hat sie jedenfalls dabei geholfen. Damit einher geht das Vertrauen, dass es eine höhere Macht oder eine universelle Gesetzmäßigkeit gibt, die wir - mitten in der Krisensituation steckend- nicht immer erkennen können.

Ich habe mir oft mit dem Bild des hinduistischen Gottes Shiva (unter anderem der Gott der Zerstörung)geholfen- das mir auch in einer Krise hilft. Denn es verkörpert für mich auch solch ein Urgesetz: Es gibt immer wieder Zeiten, in denen Altes zerstört wird und zusammen bricht. Damit Neues wachsen und entstehen kann.
Wenn ich mir selbst in solchen Zeiten sagte:"Ah, das ist wieder eine Shiva-Phase", dann hat mir das schon geholfen, aus der Panik herauszukommen und mich dafür zu öffnen, dass es vielleicht zu etwas gut ist.
Wenn ich mich dann auch an frühere Erlebnisse erinnere, wo sich das genau so gezeigt hat, dann hilft mir das zusätzlich.

Das lernen wir ja auch vom NLP: Das Wichtigste, um zu einer neuen Lösung zu kommen, ist erst einmal, in einen guten inneren Zustand zu kommen. So lange wir in Panik oder im "stuck state" sind, sind wir nicht kreativ.

Weiterentwicklung

Nachdem ich dann diese zwei Jahre ABM abgeschlossen hatte und per Werkvertrag noch die Broschüre geschrieben hatte, beschloss ich, es mit der Selbständigkeit zu versuchen.
Damals hatte ich drei Jahre Zeit, in denen ich mich wieder arbeitslos hätte melden können. So lange wollte ich es versuchen.

Der 1. Schritt schien mir dann zu sein, einen Anrufbeantworter zu kaufen. Und einige Tage später erhielt ich dann einen Anruf von einem Institut, ob ich wieder bundesweite Seminare für sie machen wollte für Lehrer und Ausbilder.
Das erschien mir dann als Zeichen des Himmels, dass ich eine richtige Entscheidung getroffen hatte.

Durch das vorherige Projekt hatte ich ja viele Konktakte zu Weiterbildungsinstituten, die ich nun anrief und Seminare anbot. Natürlich verdiente ich in den Bildungswerken und VHS nicht übermäßig, aber es war ein Einstieg.

Dann kam die Anfrage, ob ich einen Weiterbildungsband über Methoden schreibe. Früher hatte ich diese Anfrage abgelehnt, nun- nach der Erfahrung mit der Broschüre- sagte ich freudig zu. Und begann damit meine Karriere als Autorin.

Das heißt, aus der Rückschau sehe ich jede Menge positive Impulse, die ich aus der Zeit der Arbeitslosigkeit erhalten habe.
Ich habe entdeckt, welche Fähigkeiten ich habe- und was mir nicht so liegt.
So habe ich festgestellt, dass mich eine solche Verwaltung irre macht und dass es viel besser zu mir und meiner Persönlichkeit passt, selbstständig zu sein. Unabhängig, selbst entscheiden können, was ich mache und wie.

Das hat sich alles in den folgenden 20 Jahren bestätigt- und ich hätte es ohne diese Phase des "Scheiterns" vielleicht nicht erfahren - oder erst sehr viel später.

Ich habe aber ebenso entdeckt, dass ich nicht immun bin gegen Gefühle des Versagens, wenn der Druck von außen zu groß wird.  Ich konnte erleben, wer meine Freunde sind und wer mich unterstützt.
All das sind reiche Erfahrungen.

Ein kleiner Nachsatz

Auch heute gibt es immer mal wieder Situationen, die man vielleicht als "scheitern" bezeichnen könnte. Wenn beispielsweise ein Seminar ausfällt, weil der Kunde plötzlich absagt oder ich ein offenes Seminar wegen zu geringer Anmeldungen absagen muss.

Da habe ich aber immer wieder erlebt, dass ich auch da im Nachhinein meistens froh war. Weil etwas anderes kam oder etwas passiert ist, wo ich das Seminar ohnehin nicht mit vollem Einsatz hätte machen können. (Beispielsweise kam meine Mutter ins Krankenhaus und so konnte ich zu ihr).

Diese Sicht hilft mir, auch da mehr Vertrauen zu haben, dass es seine Richtigkeit hat, was auch immer passiert.

Die Grundhaltung, die ich mir im Laufe der Jahre als Kreativitätstrainerin natürlich immer mehr angeeignet habe: jede Situation, jedes Scheitern als Anlass nehmen, um kreativ zu sein, kreative Lösungen und neue Wege zu finden.
Es wirklich als Chance zu sehen, meinen Kurs neu zu überdenken und eventuell einen Kurswechsel vorzunehmen, weil alle Zeichen dahin deuten.

Aus dieser Sicht kann es eigentlich kein Scheitern geben, sondern nur Veränderung und Wachstum. 

Die Kunst des Scheiterns- 1- Fehler und Kritik

April 21, 2009

Am 20. April startete die Blogparade von Petra Schuseil zum Thema: Die Kunst des Scheiterns. Sie möchte anregen, eine Kultur des Scheiterns zu entwickeln- und ich beteilige mich an dieser Blogparade mit einem Beitrag und indem ich mein E-Book "Vom Entscheidungsfrust zur Entscheidungslust" sponsere.

Für mich enthält das Wort "Scheitern" auch erst einmal einen negativen Beigeschmack. Beim ersten Beitrag, den ich zu dem Thema las, bin ich daher gleich umgeschwenkt auf "Fehler". Denn wir haben ja auch keine Fehler-Kultur in unserem Land. Es wird zwar immer zitiert: "Aus Fehlern lernen", doch wirklich freuen tut sich niemand über Fehler. Wie sollten wir auch?

Lernen wir doch von klein auf in der Schule (oder sogar vorher), dass Fehler schlimm und falsch sind. Sie werden rot angestrichen, mit schlechten Noten bewertet. Nie sagte ein Lehrer zu mir: "Toll, jetzt hast du drei Möglichkeiten entwickelt, wie man das Wort nicht schreibt!"

So wird Edison immer zitiert, der unter anderem die funktionierende Glühbirne erfunden hat (Ich schreibe "funktionierende", weil die Glühbirne schon vorher von Heinrich Goebel erfunden wurde. Nur konnte diese nur mit Batterien betrieben werden und hatte noch andere Mängel).
Edison hat über 1000 Versuche gebraucht- und auf die Frage, ob ihn das nicht frustriert, geantwortet: "So habe ich über 1000 Wege gefunden, wie sie nicht funktioniert".

In der Forschung ist es wohl eher selbstverständlich, dass nicht der erste Versuch funktioniert und Fehler tatsächlich Rückmeldungen und Feedbacks sind, durch die man lernt uns sich weiter entwickelt.

Doch im Alltag und Berufsleben haben wir normalerweise den Anspruch, fehlerfrei zu sein.

Das ist vielleicht nur eine Variante des "Scheiterns", auf das ich dann in einem späteren Beitrag noch eingehen werde.

Mit dem Thema "Fehler" habe ich mich schon häufiger beschäftigt. Hier noch zwei Impulse:

* Als ich für ein Seminar das Buch von Dale Carnegie: "Wie man Feunde gewinnt" lesen musste, war ich völlig verblüfft. Dort war die 1. Regel: "Keine Kritik". Damit habe ich mich dann monatelang beschäftigt, mit Leuten diskutiert, auch in Seminaren, mich und andere beobachtet.
Denn gerade für Lehrer beispielsweise ist es unvorstellbar, dass man eben nicht auf Fehler hinweist.
Carnegies These (sehr verkürzt): Menschen lernen nicht durch Kritik. Entweder schämen sie sich und ihr Selbstwert sinkt noch weiter- und dadurch machen sie dann noch mehr Fehler.
Oder sie gehen in den Widerstand, ärgern sich - und lernen auch nichts.

Statt dessen empfiehlt er, das positive und "richtige"Verhalten zu verstärken, wodurch indirekt ebenso gelernt wird, was eben nicht richtig ist.

Er bringt dazu auch viele krasse Beispiele, die zumindest mich auch nachdenklich gemacht haben. Und dazu führten, dass ich anschließend genauer abgewägt habe:"Ist diese Kritik, die mir gerade auf der Zunge oder auf den Tasten liegt, wirklich notwendig und hilfreich??" Und musste oft feststellen- nein! Aber es fällt sehr schwer, weil es tief in uns verwurzelt ist.

Am meisten hat mir geholfen, als ich meine eigene Biographie angeschaut habe: "Was hat mir in meiner Entwicklung und beim Lernen von Neuem mehr geholfen. Kritik oder Anerkennung?" Und da war es ganz eindeutig. Ich hätte niemals so viele Bilder gemalt und sogar kleine Ausstellungen gehabt, wenn eine Maler- Freundin nicht nach meiner ersten unbeholfenen Zeichnungen gesagt hätte: "Mach weiter". Es gab sicher tausend Dinge, die zu kritisieren gewesen wäre, hier die Perspektive, da die Stiftführung usw.

Ich will es jetzt hier nicht vertiefen, es ist ein ungeheuer interessantes Thema.

 2. Die Fehlersonne - von Sabine Asgodom

Eine andere, sehr schöne Anregung habe ich mal in einem Newsletter von Sabine Asgodom gefunden: "Die Fehlersonne". Ich stelle sie seitdem auch in meinen Seminaren vor, denn es ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, wie man wirklich aus Fehlern lernen kann. Und sich nicht ständig weiter zur Schnecke macht ("Mensch, was habe ich da für einen Mist gebaut"), sondern daraus lernt, was man beim nächsten Mal anders macht. Mit dieser positiven "Zielsonne" vor Augen geht man dann weiter an die Arbeit, in einem guten inneren Zustand, was ja das A und O ist, um gute Arbeit zu machen.

Wenn Sie Interesse an dieser Methode haben, schreiben Sie mir eine Mail, dann schicke ich Ihnen eine genauere Beschreibung zu.

Kinder "arbeiten" noch gern

April 17, 2009

Dieses süße Bild , das sich mir beim Blick von meinem Balkon  bot, veranlasste mich zu folgenden Gedanken...

(Und ich muss an mich halten, mir für meine Seminare nicht auch so einen süßen Mini- Rasenmäher aus Plastik zu kaufen oder einen Mini- Einkaufswagen und was ich bei meinen Nachbarskindern nicht alles so zu sehen bekomme).

Von sich aus sind Kinder lernbegierig - und vor allem möchten sie gerne alles genau so wie die Erwachsenen machen.


Wie lange diese Begeisterung und dieser Eifer hält, kann ich mangels eigener Kinder- Erfahrung nicht sagen. Aber ich weiß, dass er zumindest in meiner Kindheit auch nicht gerade gefördert wurde.

"Das kannst du noch nicht", ist mir noch im Ohr. "Dafür bist du zu klein." Später, als ich keine Lust mehr hatte, sollte ich dann im Haushalt helfen.

Bei meinen netten Nachbarn erlebe ich es anders. "Die Maus" darf beispielsweise die Spülmaschine mitausräumen (ich bewundere die starken Nerven der Eltern). Sie durfte schon alleine (mit der Gabel essen), als sie diese noch gar nicht in den Mund bekam. Aber irgendwie kam das Essen in das Kind hinein- nicht zuletzt auch an seinem "Bauchi" zu bewundern.

Hier sehen Sie  noch eine Vorstufe...

Schatzkarten und Randstimuli

März 13, 2009

Affirmationen wirken noch stärker, wenn Sie diese mit Bildern kombinieren.
Das sind zum einen die inneren Bilder, die Sie dazu entwickeln. Wie ich in einem früheren Beitrag schon schrieb, sind diese Bilder ja auch immer mit den entsprechenden Gefühlen verbunden.

Das trägt zur Verstärkung bei. Wenn Sie immer wieder das positive Gefühl von Entspannung oder Erfolg oder was immer Ihr Ziel ist erleben, rückt es auch immer mehr in die Realität.

Sie können aber auch äußere Bilder nutzen, die Sie beispielsweise auf einen bunten Karton kleben und dazu Ihre Affirmation schreiben.

In dem uralten Buch von Shakti Gawain (eins der ersten, die ich zu diesem Thema vor vielen Jahren gelesen habe) "Stell dir vor..." schlägt sie unter anderem "Schatzkarten" vor. Das sind solche äußeren Bilder in Postkartenformat mit einem entsprechenden Spruch dazu, die sie immer mit sich tragen können.

Ich hänge sie gerne in DinA4 Form an die Wand über meinen Schreibtisch.

In Seminaren: Randstimuli

Manchmal stelle ich auch ein richtig großes Poster her, wie ich sie in den Seminaren als "Randstimulus" einsetze. Dort haben sie im übrigen eine ähnliche Funktion. Sie sollen unbewusst für eine angenehme oder entspannte Stimmung sorgen, manchmal sind es auch Sprüche, die zum Nachdenken anregen können.

Zu Hause habe ich mir auch schon solch ein Plakat an die Bürotür geklebt.

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