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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

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Nasenfaktor
29.07.-09.08.2013
Kreativ-Walk in Ahrweiler
23. 06. 2013, 05.07.2013, 11.08.2013, 08.09.2013, 20.10. 2013
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
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Wer hat Angst vor'm weißen Blatt? - Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013,21.10.-29.11.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)

Dazu habe ich (jetzt) keine Zeit

November 02, 2012

Dazu habe ich (jetzt) keine Zeit!

Wie oft hören oder sagen Sie selbst diesen Satz? Zu anderen oder zu sich selbst?
Und in welchen Situationen sagen Sie es? Wozu haben Sie keine Zeit?

Wenn Sie das einmal näher untersuchen, kann Ihnen das höchst interessante Informationen liefern. Die Sie sogar zu sehr grundlegenden Themen führen kann. Dass Sie anfangen, über Ihre Prioritäten nachzudenken. Diese wiederum können Sie zu Ihren Werten führen, zu dem Sinn Ihres Lebens… Hach! Sie sehen schon, so simpel ist diese Frage nicht.

Ich kam neulich durch eine konkrete Situation dazu, mir über dieses Satz Gedanken zu machen und möchte Sie einladen, das auch einmal für sich zu tun.

Dazu schlage ich eine ganz konkrete Übung vor. Nicht das übliche Zeitprotokoll, das in Zeitmanagement-Seminaren angeregt wird. (Und das auch sinnvoll ist, allerdings nur, WENN man es nachher auch auswertet :)).

Achtsamkeits-Übungein „Ich habe keine Zeit“- Protokoll

Dazu bedarf es ein wenig Achtsamkeit, also gleichzeitig eine wunderbare Achtsamkeitsübung, wie sie im Buddhismus praktiziert werden.

Sie machen sich eine Notiz (und wenn Sie ganz wenig Zeit haben- Haha- dann erst einmal nur eine Strichliste). Dort notieren Sie, wann Sie diesen oder einen ähnlichen Satz zu anderen sagen, wo Sie etwas absagen, nicht einplanen etc., weil Sie eben keine Zeit dazu haben.

Sie können in der erweiterten Fassung auch dazu schreiben, weshalb Sie keine Zeit haben. Also was Sie stattdessen in dieser Zeit machen.
Sie notieren ebenfalls, wann Sie sich selbst innerlich diesen Satz sagen. Und auch hier: was verkneifen Sie sich, was tun Sie deshalb nicht- und was tun Sie stattdessen.

Noch ein Zusätzelchen: notieren Sie ebenfalls, wie viel Zeit es genau beansprucht hätte.

Sie finden hier ein Formular, das Sie dafür benutzen können, Sie können sich natürlich auch selbst eins basteln.

Beispiele

* Sie sind mitten in der Arbeit, da bekommen Sie einen privaten Anruf von einer Bekannten. Sie sagen relativ schnell: „Du, ich habe jetzt keine Zeit, ich bin mitten in der Arbeit. Ist es etwas wichtiges?“

* Sie bekommen eine Mail von Freunden, die nachmittags ins Kino gehen. Ob Sie mitgehen wollen. Ihre Antwort:“Nachmittags? Da arbeite ich. Ich gehe nur abends oder am Wochenende aus.“

* Sie steigen aus dem Auto und sehen einige Nachbarn vor der Haustüre stehen und sich unterhalten. (Ich wohne in einem kleinen Dorf, da spielt sich viel vor der Haustür ab). Stellen Sie sich nun ein paar Minuten dazu und pflegen Smalltalk? Oder gehen sogar zur älteren Nachbarin ans Fenster und quatschen mit ihr, obwohl Sie wissen, dass die immer vom Hölzchen aufs Stöcksken kommt und Sie sich da so schnell nicht loseisen können? Oder sagen Sie sich innerlich: Dafür habe ich jetzt keine Zeit- und stürzen an den Schreibtisch?

* Sie haben sich vorgenommen, jeden Mittag zu walken. Als der Wecker an Ihrem PC klingelt, ignorieren Sie ihn einfach. JETZT geht es gerade nicht, ich muss noch schnell…

Sie merken schon, das sind alles Beispiele aus meinem Leben.

Ich könnte Ihnen aber noch viel kleinere geben.
Jeden Morgen mache ich Yoga (das habe ich Gottlob mit der „Mini-Handlung“ geschafft), in der Türkei natürlich am Strand. Da erlebe ich dann auch wunderbare Sonnenauf- und untergänge.

Hier im Bergischen Land gibt es ebenfalls wunderbare Sonnenaufgänge. Je nach Jahreszeit bin ich dann gerade in der Küche, bereite mein Frühstück  und setze mich an den Tisch. Wo ich wegen der Dachschräge dann den Sonnenaufgang nicht mehr sehen kann.

Ich könnte mir auch einfach 5 Minuten Zeit nehmen, mich ans offene Fenster stellen oder sogar auf den Balkon- und einfach nur den Sonnenaufgang schauen und genießen.

Das sind so die kleinen Momente, wo man sicher sehr viel Kraft tanken kann. Vor allem geht es mir aber mit diesem Beitrag darum, längerfristig eine andere innere Haltung anzunehmen. Achtsamer zu sein, solche Momente zu würdigen und mir die Zeit dazu zu nehmen, sie überhaupt wahrzunehmen.

Mir Zeit zu nehmen, einfach mal durchzuatmen, zu schauen…NICHTS zu tun.
Das ist für mich sicher eine der schwersten Übungen :), ich weiß aber aus langjähriger Erfahrung, es ist auch eine der wert-vollsten „Übungen“. Es ist im übrigen schon verrückt, das „Übung“ zu nennen, was eigentlich selbstverständlich ist.
Kinder können es noch, manche alten Menschen lernen es wieder. Es wäre aber das ganze Leben über eine sinnvolle Bereicherung, die das Leben noch ein bisschen lebens-werter macht.

Wie sehen Sie das?

Neues Laptop einrichten- fast wie ein Umzug

August 03, 2012

Schon lange arbeite ich nur mit Laptops, auch in meinem Home-Office. Es nimmt weniger Platz weg und ursprünglich war mein Plan, dass ich es dann eben überall mit hinnehmen kann.

 

Der Plan hat sich zwar geändert (für die Reisen habe ich nun ein kleines Netbook), aber ich bin beim Laptop als Haupt-PC geblieben.

 

Nun ging mein altes Laptop so langsam immer mehr in die Knie. (Ich habe dieses Jahr ja auch eine Knie-OP hinter mir, irgendwie scheinen meine Geräte und ich synchron zu laufen J)

 

Und so entschied ich mich, die „ruhigere Urlaubszeit“ (ich habe keinen Urlaub, aber viele andere) zu nutzen, um ein neues Laptop zu kaufen und dort in Ruhe alles einzurichten. Ehe das alte völlig den Geist aufgibt und ich dann in Hektik und Stress gerate.

 

Neue Ablagestruktur für Dateien

 

Wie bei einem Umzug in eine neue Wohnung wollte ich die Gelegenheit dann auch gleich nutzen, um mal gründlich aufzuräumen und auszumisten. Und die „Wohnung“ vielleicht ganz neu einzurichten. Sprich eine neue Ablagestruktur der Dateien zu entwickeln.

 

Doch das ist nicht so einfach wie ich dachte.

 

Mehrere Entwürfe stellen mich noch nicht zufrieden.

Wenn ich dann anfange, die neuen Ordner mit den Dateien zu füllen, fällt mir noch hier was ein und da was ein. Wo kommt das denn dann hin?

 

Und ich sehe die Gefahr, dass ich doch wieder vieles doppelt ablege.

 

Packe ich die Seminarpläne unter den jeweiligen Kunden oder unter das Seminarthema (das aber für jeden Kunden ein klitzebisschen anders aussieht)?

 

Wer hat Tipps?

 

Daher kam ich auf die Idee: ich frage hier einfach mal nach.

 

Welche Struktur haben sich andere Trainer schon ausgedacht?

Würden Sie diese hier verraten?

Womit haben Sie gute Erfahrungen gemacht und womit nicht?

Vielleicht kennen Sie auch einfach eine gute Webseite oder ein Blog, wo gute Beispiele dargestellt werden?

 

So fiel mir sofort die Webseite und das Blog von Burkhard Heidenberger – Zeitblüten- ein, der zahlreiche Downloads zu Themen von Arbeitsorganisation anbietet  und sicher auch schon mal einen schlauen Artikel dazu geschrieben hat.

 

Ich mache mich auch auf die Suche…

Von Erwartungen erschlagen

Juli 04, 2012

Werden Sie auch manchmal scheinbar von Erwartungen erschlagen? Von eigenen oder von anderen?

 Ein typisches Beispiel aus dem Trainer-Alltag:

Sie fragen die Erwartungen in einem Seminar ab („Selber Schuld!“ höre ich manche sagen) und die Teilnehmer füllen Kärtchen um Kärtchen oder Flipchart über Flipchart.

Wie sollen Sie das alles in zwei Tagen schaffen?

 Oder Sie schauen sich nur Ihre To-Do Liste an (oder wie ich mein To-Do Mind Map), was Sie heute unbedingt erledigen wollen. Wer alles eine Antwort erwartet, eine Ausschreibung muss fertig geschrieben und abgeschickt werden, Anrufe müssen erledigt oder ein Projekt muss heute fertig gestellt werden.

 Da können Sie mit unterschiedlichen Strategien herangehen.

Was ist der Unterschied zwischen Zeit- und Selbst-Management?

Juni 20, 2012

 In der Literatur oder auch in Seminarankündigunen liest man immer wieder: „Man kann die Zeit nicht managen, nur sich selbst.“

Was kann das heißen?

 

Klar, ich kann mir weder mehr Zeit verschaffen („Ach, heute hat der Tag mal 26 Stunden“) noch kann ich sie schneller oder langsamer laufen lassen. Zumindest auf den 1. Blick.

 

Ich kann mich in der zur Verführung stehenden Zeit (aber da geht es schon los: wer stellt sie mir zur Verfügung, wenn nicht ich) so oder so organisieren oder managen.

 

In klassichen Zeitmanagement-Seminaren lerne ich Tools, WIE ich das am effektivsten mache.

 

Noch wichtiger ist es aber zu sehen, WAS  ich mache. Was will ich effektiver machen? Damit kommen wir zu dem Thema Prioritäten und Gewichtung und Bewertung (und da steckt schon das Wort „Werte“ drin).

 

Ehe ich mich versehe, lande ich sogar bei der Frage des WARUM?

Warum hat dieses oder jenes höhere Priorität und jenes nicht?

Eine solche Bewertung und Prioritätensetzung kann ich nur sinnvoll in Hinblick auf konkrete ZIELE praktizieren.

Ja- und diese Ziele, wenn man sie bewusst entwickelt hat, sind konkreter Ausdruck meiner Werte, vielleicht sogar meiner Mission.

 

Bei der Pyramide von Dilts (Neurologische Ebenen) also die oberste Stufe.

Oder eben ganz am Ursprung. Bei Adam und Eva.

 

Warum bin ich hier auf dieser Welt und warum treibe ich all das, was ich hier tue? Jeden Tag. Mein ganzes Leben.

 

Solche Fragen gehen natürlich noch über das klassische Work-Life-Balance Modell hinaus.

Dessen Bezeichnung an sich schon fraglich ist. Die Gegenüberstellung von Arbeit und Leben ist fatal. Die meisten verbringen 8 Stunden oder mehr täglich mit ihrer Arbeit. Wenn das „Leben“ erst außerhalb stattfinden würde, das wäre doch tragisch.

 

Daher bevorzuge ich den Begriff „Lebens-Balance“ von Gunther Schmidt. Und diese sieht für jeden Menschen anders aus. Was jeder benötigt, um ein erfülltes Leben zu führen, ist sehr unterschiedlich.

 

Wenn Sie sich noch kurz entschlossen anmelden möchten, so können Sie das bis zum 3. Tag des Seminars noch tun. Start 25.06. Alle weiteren Infos können Sie hier nachlesen.

Keine Zeit für ein Zeitmanagement-Seminar

Juni 19, 2012

„Das Seminarthema interessiert mich sehr und ich könnte es auch gut gebrauchen. Aber leider habe ich keine Zeit zu dem Termin. Bieten Sie es dieses Jahr noch einmal an?“

 Solche und ähnliche Mails bekomme ich immer wieder mal bei Seminarankündigungen. Und das ist ja auch ganz normal. Auch ich wähle meine eignene Fortbildungen nach Thema, Trainer und Zeitpunkt aus.

Sofortige Umsetzung und Erprobung im Alltag

 Doch beim Thema „Zeitmanagement“ finde ich es auch immer ein wenig paradox. Zumal ich dieses Online-seminar mit Absicht so aufbereitet habe, dass man es in seinen normalen Arbeitsalltag integrieren kann und sollte. Sofort im Alltag die Tools einsetzen und ausprobieren, ob sie einem helfen und zu einem passen. Das ist meine Absicht.

 Das erscheint mir sehr viel sinnvoller, als wie früher an einem Wochenende den Teilnehmern 20 Tools zu zeigen, die sie dann anschließend alleine im Arbeitsalltag umsetzen sollen. Was selten gelingt. Dann können sie aber nichts mehr nachfragen oder nachbessern.

In dem Online-Seminar, das über 14 Tage geht, hat man hingegen die Möglichkeit, Feedback zu geben, nachzufragen, individuelle Strategien zu entwickeln.

Denn der Arbeitsalltag sieht bei jedem Menschen anders aus und nicht alle Methoden und Tools sind für jeden hilfreich. Oder ihm sympathisch.

Kinästheten brauchen Abwechslung

 Ich zum Beispiel liebe ja Mind Maps. In den ersten Jahren habe ich mich täglich gefreut, wieder ein Mind Map zur Tagesplanung zu machen. (Auch wenn das absurd klingt, aber es war tatsächlich so. Es bereitete mir konkrete Lustgefühle, so auf dem Papier herumzumalen). Dann war es der „Zauberstift“, der alles aufpeppte. Und im Moment sind es bunte Filzstifte und ein Rahmen um jedes Blatt, die meiner Planung Farbe und Form geben. Und gleichzeitig Energie und Freude. Verrückt?

Ja, wir Kinästheten sind ein wenig verrückt. Und spielfreudig. Wir brauchen Abwechslung.

Wenn ich das einmal herausgefunden habe, dann kann ich dem mit einigen kleinen Maßnahmen nachkommen.

Individuelle Erarbeitung

So wird es bei jedem Teilnehmer anders sein imd genau das kann man in einem Online-Seminar viel besser berücksichtigen als in einem Präsenzseminar. Da kann ich mit jedem Teilnehmer individuell an seinen Bedürfnissen arbeiten und die passenden Werkzeuge finden. Mit täglicher sofortiger Erprobung und Überprüfung.

Hilft es? Macht es Spaß? Oder ist es eine Qual?

Das Meiste läuft schriftlich

Da Zeitmanagement-Planung ohnhin immer schriftlich erfolgen sollte (ob als Liste oder Mind Map, auf Papier, im PC oder auf dem iPhone) ist ein Online-Seminar auch das passende Medium. Denn es findet in einem Forum statt, in dem wir schriftlich kommunizieren.

Je nach Situation und Bedürfnis ergänzt durch Telefonkonferenzen oder Webinare für den direkten mündlichen Austausch.

 Also, wie sieht es aus? Können Sie eine Stunde am Tag für das Seminar investieren? Dann können Sie sich gerne noch anmelden. Start ist der 25. Juni. Das Seminar läuft 14 Tage, danach ist der Seminarraum noch weitere 14 Tage offen für Nacharbeiten und Nachlesen.

 Bei Fragen können Sie mir gerne eine Mail schicken (telefonisch bin ich diese Woche bis einschließlich Donnerstag nur in den Pausen und abends erreichbar, da ich auf einem Seminar bin).

 

 

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