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Angeberwoche bei unternehmenskick

März 21, 2010

Da ich die ganze Woche auf der didacta war, habe ich nichts schreiben können. Gerade finde ich aber wieder mal auf einem meiner Lieblingsblogs eine so wunderbare Aktion, dass ich Sie darauf hinweisen möchte.

Diese Aktion passt auch wunderbar zur Suggestopädie, bei der es auch immer darum geht, das Selbstbewusstsein der Lerner und Teilnehmer zu fördern und die Potenziale und Ressourcen bewusst zu machen.

Ein wichtiges Mittel dazu ist Lob. Doch nicht immer bekommen wir die nötige Anerkennung von außen.

So hat Gitte Härter zu einer Angeberwoche eingeladen- schon die Bezeichnung ist wieder herzerfrischend und lockert verschreckte Geister auf. Au ja, mal richtig auf die Sahne hauen!

Ich lade Sie herzlich dazu ein, sich dort zu beteiligen- sicher ist es auch noch eine Woche später erlaubt :-). Loben Sie sich zu Wochenbeginn, was das Zeug hält und schreiben Sie, was Sie alles können und Tolles machen!

Ich verspreche Ihnen, das wird ein guter Tag, den Sie so beginnen.

Sie können es natürlich "heimlich" auf einem Blatt Papier für sich alleine machen. Doch es hat einen viel stärkeren Effekt, wenn sie es lautstark in alle Welt verkünden. Trauen Sie sich, Sie können nur gewinnen.

Ich habe natürlich eben auch meine Lobeshymne geschrieben.

Es macht auch ungeheuren Spaß, all die vorherigen Angebereien zu lesen. Und die Masse der Kommentare zeigt: das ist ein Thema, das Viele begeistert.

 

Kreativität durch Entspannung- oder was ich Sonntagmorgen erlebt habe

Februar 09, 2010

Vorgestern (Sonntag-) morgen schrieb ich bei Twitter zwei Tweets:

Wie schön,wenn ich immer wieder mal am eigenen Leib erlebe, dass das, was ich in Büchern schreibe, wirklich funktioniert *Fortsetzungs-Tweet

In *Entspannung und im Alpha-Wellen-Zustand ist man wirklich höchst *kreativ! Berge von neuen Ideen nach sonntäglichem entspannten Aufwachen.

(Die * stehen für den Hashtag, der hier immer merkwürdige Links produziert, die ins Nirvana führen. Daher diese Verlegenheitslösung).

Und in der Tat: ich wachte gut gelaunt auf, um einiges später als in der Woche. Offensichtlich hatte sich auch mein Unbewusstes drauf eingestellt: Wochenende, ausschlafen! Das gelingt mir nämlich längst nicht immer.

Genau in der Phase nach dem Aufwachen, wenn Sie noch nicht so ganz bewusst und wach sind, befinden Sie sich noch in dem so genannten Alpha-Wellen-Zustand, der in der Suggestopädie auch für das Lernen genutzt wird. Es gibt dort einige Methoden, wie das Lernkonzert und das Centering, die damit arbeiten.

Dieser Hirnwellen-Zustand ist nicht nur gut, um Gelerntes ins Langzeitgedächtnis zu bringen, sondern auch für Kreativität. Denn  wir haben dann einen leichteren Zugang zu all den dort verankerten Assoziationen und Erlebnissen.

Daher passiert es mir oft, dass mir direkt nach dem Aufwachen Dinge durch den Kopf schießen, Lösungen für Probleme oder wie gestern morgen, eine Menge von Ideen, in diesem Fall für mein Buch.

Das muss ich dann allerdings sofort aufschreiben- sonst ist es verloren, ähnlich wie bei Träumen. Wenn ich dann allerdings beginne zu schreiben, konkretisieren sich diese Ideen sehr weit, es kommen noch weitere hinzu und ich erlebe den absoluten Flow. Schreibe, denke, bin kreativ und es macht ungeheuren Spaß.

Anschließend bin ich dann gleich- entgegen meinen "Vorsätzen", am Sonntag nicht "zu arbeiten" an den PC gestürzt, um einiges gleich umzusetzen. Aber auch das erlebe ich dann eben nicht als "arbeiten", sondern es erzeugt ein Prickeln und Funkeln, es ist purer Genuss, diese Kreativität zu nutzen und ihr eine Form zu geben. Warum sollte ich mir das dann krampfhaft verbieten und bis zum nächsten Tag warten, wenn sich alles wieder verflüchtigt hat?

Twitter meets RL- Ausstellung von @Frauenfuss

Dezember 13, 2009

Samstag Abend fand die 2. Ausstellung von @Frauenfuss (Michaela von Aichberger) statt, und erfreulicherweise in Köln, so dass ich dorthin eilen konnte.
Wer Frauenfuss ist und was dort passiert, habe ich vor einigen Tagen in diesem Beitrag beschrieben.

Diese Ausstellung war für mich aus mehreren Gründen sehr besonders.

Ich bin in Köln-Mülheim geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen, daher war es ein ganz besonderes Gefühl, hier noch einmal hinzukommen.

Zum anderen hing dort eben auch das kürzlich fertiggestellt Werk, dass Michalea mir gewidmet hat. Ein Bild dazu gibt es ebenfalls in dem oben erwähnten Beitrag.
Denn Frauenfuss zeichnet ihre Follower und widmet ihnen diese Bilder.

Vor allem aber fand ich es höchst spannend, hier ein Event zu erleben, wo sich Menschen aus einer virtuellen Welt einmal real begegneten. Viele trugen Namensschilder mit ihren Twitternamen, so dass ich sehen konnte, wen ich denn schon "kannte", wem ich folgte und mit wem ich schon Tweets gewechselt hatte.

Das machte den Kontakt leicht und mühelos.

Was ebenfalls besonders war -wie eine Besucherin es formulierte:
In Twitter und hier bei dieser Twitter- Veranstaltung begegnen sich Menschen, die sich sonst nie begegnen würden. Aus allen Schichten, Berufen und Altersgruppen. Den Aspekt hatte ich mir vorher noch gar nicht so klar gemacht- und er gefällt mir besonders gut.

Karawane der Sehnsucht

Dezember 09, 2009

Nun habe ich es geschafft:
@ Frauenfuss hat mir noch vor der Ausstellungseröffnung am Samstag ein Bild gewidmet in ihrer unbeschreiblichen Serie "Ich male meine Follower", die neue Form der Twitterkunst.

Wenn Sie nicht wissen, wovon ich hier schreibe, können Sie sich in meinen Beitrag vom 08.11. informieren.

Das Tolle: sie hat nicht nur ein Bild gemalt, sondern auch noch einen kleinen Film gedreht, der zeigt, wie das Bild entsteht. Schauen Sie sich diese zauberhafte Idee doch selbst an- ich bin entzückt.

Kommen Sie doch einfach zur Ausstellungseröffnung am Samstag 12.12. nach Köln, dann können Sie noch viele Bilder mehr bestaunen, begleitet von Lesungen anderer Twitterer- und das Fernsehen wird auch wieder da sein. Denn sie hat inzwischen Berühmtheit erlangt durch diese genial kreative Aktion. Genaue Infos gibt es hier.

Mich finden Sie dort sicher neben meinem Bild :-).

Wartezeiten versüßen

November 20, 2009

Wenn Menschen nach ihren Schwächen gefragt werden, so nennen sie oft "Ungeduld". Auch ich zähle zu den eher ungeduldigen (und schnellen) Menschen- und eine Ausprägung davon ist, dass ich total ungerne warte.

Warten ist für mich meistens Zeitverschwendung: ich kann in der Zeit nicht etwas wirklich Sinnvolles machen, wenn ich beispielsweise denke, dass jeden Moment das Telefon klingelt und ich unterbrochen werde.

Aber auch das Warten an Supermarktkassen, auf Bahnhöfen, in Arztpraxen- alles grässliche verschwendete Zeit.

Doch als kreativer Mensch sinne ich natürlich auch hier nach Auswegen und Lösungen - und manchmal begegnen sie mir auch einfach so.

Wie bei dem Beispiel des gestrigen Beitrags, wo ich auf dem Mannheimer Bahnhof einer Blues- Band lauschen konnte, während ich auf den nächsten Zug wartete.

Hier noch weitere Ideen und Beispiele...

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