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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Seminare der Online Akademie
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)
Twitter für Trainer
24. Juni - 04. August 2013,
Einfache Tipps & schnelle Tricks für schöne Flipcharts
14.08. – 02.10.2013 ,,

Seminare und Coaching in der Natur

Mai 29, 2012

Schon länger plane ich ein Buch mit dem Arbeitstitel "Raus aus dem Seminar", in dem ich Methoden und Konzepte vorstellen möchte, in denen Natur in die Seminararbeit mit einbezogen wird.

Sei es, dass bestimmte Übungen draußen stattfinden- oder eben das ganze Seminar oder Coaching.

Was ist anders?

Nun plane ich ja auch wieder ganz konkret Seminare in der Türkei, die auch ausschließlich in freier Natur stattfinden (außer, wenn es regnet).
Es gibt dort keinen Seminarraum, keine Flipcharts und Pinwände.
Bei 20 Kg Gepäckbeschränkung kann ich auch keine Requisiten und Seminarmaterialien mitschleppen.
Und vor Ort gibt es nicht einmal Hefte, Papier oder Stifte zu kaufen.

Das heißt, von der Form und dem Rahmen her hat es einen ganz anderen Charakter als Seminare in Deutschland.

Und das ist gut so!

Denn auch der äußere Rahmen hat großen Einfluss auf innere Prozesse.
Ein veränderter Rahmen unterstützt innere Veränderungen und Entwicklungen.
Man klammert sich nicht an Gewohnheiten, sondern ist erwartungsvoll offen für das Neue, das sich entwickelt.

Sie erhalten durch ein verändertes Außen neue Anregungen und Impulse.


Warum in der TÜRKEI?

Abgesehen von meiner persönlichen Liebe zu orientalischen Ländern und speziell zu diesem türkischen Dorf (ein Schatz!) knüpft es an den Gedanken an, dass eine veränderte Location auch eine Veränderung des inneren Zustands und der Wahrnehmung unterstützt.

Die Begegnung mit einer anderen Kultur, mit geheimnisvoller Exotik oder auch irritierenden Bräuchen und Gewohnheiten erweitert buchstäblich den eigenen Horizont. Stellt eigene Gewohnheiten in Frage. Bietet dadurch mehr Wahlmöglichkeiten.

Wichtig ist dabei eine innere Haltung von Offenheit und Neugier, ein Forschergeist, der nicht gleich bewertet und in Schubladen steckt.
"Ach, so machen die das!" "Oh, das ist auch ne Variante- interessant!"

Jenseits von politischen, religiösen oder ideologischen Sichtweisen kann man einfach schauen und wahrnehmen:
Was ist anders? Was löst das in mir aus? Wozu regt mich das an?
Was ist mir fremd? Was reizt mich? Was würde ich vielleicht gerne aufgreifen und integrieren?

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an meine 10 Reisen in die Sahara. Abgesehen von der Wüste und den Kamelen, die ich bezaubernd finde, haben mich vor allem die Beduinen sehr beeindruckt. Und ich habe eine Menge von ihnen gelernt, das ich auch wirklich in meinen Alltag integrieren konnte.

Vor allem ihre Alltagskreativität, mit der sie kleinere Probleme lösten. So hält bis heute ein Regal in meiner Dachkammer nur mit einen kleinen Asstück, das ich zwischen Regal und Wand geklemmt habe.

 

 

Spielerische Kreativität

Mai 23, 2012

Seit Jahren schleppe ich im Urlaub Aquarellfarben und Utensilien mit in meine Urlaube, in der Hoffnung, hier noch einmal zum Malen zu kommen, was ich vor etlichen Jahren einmal sehr intensiv betrieben habe.

So das ein oder andere Aquarellchen habe ich dann auch gemalt, aber so der wirkliche Durchbruch war es nicht.

Nun habe ich durch Anregung einer Freundin etwas entdeckt, das sofort Suchtverhalten bei mir auslöste: Steine bemalen. Dazu gibt es spezielle Lackstifte, die ich noch zwei Tage vor dem Urlaub besorgt habe.

Inzwischen habe ich wohl so um die 50 Steine bemalt (wovon es an diesem Strand reichlich gibt).

Doch was ich besonders interessant daran finde, ist der Prozess, der daraus entstanden ist.

Vielleicht regt es sie ebenfalls zu einer kleinen Alltagskreativität an, die Ihren Tag bereichern, Ihnen einfach nur Spaß macht und anderen womöglich auch Freude bereitet.

Es kann etwas völlig anderes sein als Steine zu bemalen, das hier ist nur ein Beispiel.

1. Wie unterscheidet sich dieser Mal-Prozess von dem, den ich bisher erlebte?
2. Wie daraus ein Projekt "Guerilla-Art" entstand.
3. Gedenksteine
4. Wie ich damit auch noch anderen Freude machen kann.

1. Wie unterscheidet sich dieser Mal-Prozess von dem, den ich bisher erlebte?

Wenn ich bisher Bilder gemalt habe, ging es mir in erster Linie um das Produkt, um das Ergebnis.
Es sollte ein "schönes" Bild werden. Das Malen selbst empfand ich oft sogar als anstrengend,
vor allem aber erzeugte das natürlich einen gewissen Druck.
Ich malte selten einfach so unbeschwert drauf los, so nach dem Motto: Mal sehen, was dabei herauskommt.

Das ist nun bei den Steinen ganz anders.
Nicht nur weil ich nicht befürchten muss, teures Aquarellpapier zu verhunzen. Steine gibt es hier
ja unendlich viele, da kann ich hemmungslos herumprobieren.
Auch die kleinere Form scheint befreiende Wirkung zu haben, was ich vor einigen Wochen schon
bemerkt habe, als ich zum ersten Mal in meinem Leben Ostereier bemalt habe.

Vor allem aber macht mir der Prozess selbst ungeheuren Spaß. Wie der Stift über den Stein fährt,
das ist reine Wonne. Und die bunten Farben, die sofort sichtbar werden und auf dem weißen oder grauen
Stein leuchten.

Die Spannung zu sehen, was da so entsteht.

Denn selten weiß ich das vorher, ich lasse es einfach entstehen und sich entwickeln.
Und DAS ist glaube ich das Besondere an diesem Prozess, der ihn so befriedigend macht.

Ich kann damit auch eine kindliche Spielseite ausleben, denn Steine bemalen ist ja nichts "ernsthaftes".

Neue Ideen an neuen Orten

Mai 22, 2012

Ab Herbst plane ich regelmäßig Seminare in der Türkei anzubieten.
Warum in der Türkei?

Beim NLP habe ich die Bedeutung von "Locations" kennengelernt.
Wie ein Wechsel des Ortes auch eine Veränderung von inneren Zuständen unterstützen kann.
So wie auch die Feng Shui Lehre (und nicht nur die) beispielsweise rät, den Arbeitsbereich klar vom Schlafbereich zu trennen.

Meine Erfahrung ist es, dass es mir in Krisenzeiten sehr geholfen hat, mich räumlich vom "Krisenherd" zu entfernen.
Dazu reichte oft schon eine Stunde Autofahrt. Beispielsweise nach Ahrweiler, wo ich als Kind meine ersten Urlaube bei Verwandten verbrachte und zum ersten Mal merkte, wie sehr es mir gefällt, immer draußen inder Natur zu sein.

So hat es auch heute therapeutische Wirkung auf mich, am Maibachklämmchen entlang zu laufen und durch die Berge zu wandern.

In der Türkei kommen noch einige Verstärker für Um- und Neuorientierung hinzu.

In diesem friedlichen Ort, den ich vor einige Jahren entdeckt habe, entwickle ich ein anderes Verhältnis
zur Zeit. Sie steht dort nicht still, aber sie hat eine andere Relevanz und Bedeutung. Es ist auch mehr ein anderer Rhythmus, der in der Natur schwingt.

Hier gibt es tatsächlich noch Momente und Plätze der Stille, ohne Musikgeplärre oder Menschenansammlungen.
Gerade morgens sitze ich oft vor dem glatten Meer, kein Geräusch außer leisem Wellenrauschen, Vögeln, Hühnern und in der Ferne Fasanenschreie aus der Olympos Lodge.

Die räumliche Entfernung lässt schon nach kurzer Zeit alles klein werden oder ganz verschwinden, was zu Hause noch so wichtig war und das Denken komplett in Anspruch nahm.

Bewegung in der Natur, tiefer erholsamer Schlaf, und selbst wenn ich arbeite, die ganze Konzentration auf eine Sache, ohne Ablenkung, ohne Telefon, nichts. So macht mir Arbeit nur Spaß, es ist reine Lust, Flow-Erleben, Versinken und euphorisch wieder auftauchen.
Hier fliegen mir Ideen zu, oft ganz absichtslos, während ich entspannt im Garten in der Hängematte liege oder auf der Liege am Strand sitze.

Im Seminar will ich all das nutzen und kombinieren:
die paradiesische Umgebung, die friedliche Atmosphäre, Erholung und Entspannung- und in diesem Rahmen viel Raum für kreative Entwicklung. Einmal ohne Zeitdruck Ideen wachsen und reifen lassen.

Unterstützt durch verschiedene kreative Ansätze und Interventionen.
 Wir werden mit Kreativitätstechniken arbeiten, imaginieren, denken, schreiben.
Verbindungen zu den Themen herstellen durch Anreize aus der Umgebung. Ergänzen mit kreativen Übungen mit Materialien in und aus der Natur, spielerisch, absichtslos- und damit umso wirkungsvoller.

Es ist ein Seminar, in dem einmal tatsächlich Kopf, Herz und Körper zusammen arbeiten.

Ausführliche Informationen können Sie hier nachlesen- und viele schöne Fotos schauen.

Bedrohtes Paradies

Mai 16, 2012

Mein neuer Seminarort

 

Für die letzte Septemberwoche plane ich mein zweites Seminar in der Türkei, in Çıralı - und will es nun regelmäßig hier anbieten. Denn es gibt keinen friedlicheren und schöneren Ort, in dem man so direkten Zugang zur Natur hat und sehr vielfältige Möglichkeiten, in Verbindung mit dem Thema Kreativität auf Entdeckungsreise zu gehen. Innerlich und äußerlich.

 

 

 

 

Vom Abriss bedroht

 

Seit vielen Jahren fahre ich nun schon zwei Mal im Jahr hier nach Çıralı in der Türkei, einem malerischen grünen Dorf direkt am Meer. Fernab von Massentourismus, ein Naturschutzgebiet, an dem die Schildkröten ihre Eier am Strand legen.

 

Nun haben sich auch hier offensichtlich Bestrebungen durchgesetzt, diese Idylle zu zerstören und es wurde begonnen, einige der kleinen Familienpensionen gegen den Protest der Bewohner abzureißen. Mit großem Polizeiaufgebot kamen die ersten Bagger und hinterließen Bilder, die mich an Krieg oder Erdbeben erinnern.

 

Ich kann als Außenstehende natürlich nicht wirklich beurteilen, was hier hinter den Kulissen abläuft, höre nur ständig neue Gerüchte, die sich zum Teil widersprechen. Daher möchte ich auf andere Beiträge verweisen.

http://dasprojektoerchen.blogspot.com/2012/05/turkei-cral-abbruch-hat-begonnen.html

http://dasprojektoerchen.blogspot.com/2012/05/turkei-cral-ereignisse-vom-89-mai.html

 

Und hier noch ein Film auf dem zu sehen ist, wie türkische Frauen auf der Straße vor einer der bedrohten Pensionen Yoga machten und meditierten, um die Bagger aufzuhalten.

http://focushaber.com/videogaleri/yikima-karsi-yoga--v-19342

Das finde ich total beeindruckend!

Weitere Fotos zu Cirali und Infos zum Seminar können Sie hier anschauen.

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