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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Seminare der Online Akademie
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)
Twitter für Trainer
24. Juni - 04. August 2013,
Einfache Tipps & schnelle Tricks für schöne Flipcharts
14.08. – 02.10.2013 ,,

Wie großzügig sind Sie?

November 14, 2011

Aus aktuellem Anlass kam heute wieder mal diese Diskussion auf:

 

Können Trainer es sich leisten, ihre Konzepte, Methoden und Ideen zu veröffentlichen? Oder müssen wir aufpassen, dass niemand etwas klaut und sich mit unseren Ideen bereichert?

 

Ich kenne Trainer, die da sehr vorsichtig und ängstlich sind.

Ich kenne auch Trainer, die da wahrhaftig üble Dinge erlebt haben. So beispielsweise auf Anfrage eine Seminaridee an einen potenziellen Kunden schickten, der das dann an eigene Trainer weiter gab, die dieses Seminar dann durchführten.

 

Oder das Seminar wurde einmal durchgeführt, anschließend das Konzept kaltlächelnd übernommen und mit eigenen Trainern weiter geführt.

 

Das mag alles vorkommen.

 

Dennoch fahre ich da eine ganz andere Strategie.

Wobei es gar keine Strategie ist. Es ist einfach meine Art, ich kann nicht anders.

 

Nicht, weil ich ein so großzügiger und toller Mensch wäre, das will ich damit gar nicht behaupten.

Sondern weil ich immer den Drang habe, Dinge zu teilen, mitzuteilen, von denen ich begeistert bin. Oder wo ich denke: „Das könnte der oder die aber jetzt gut brauchen.“ Ich wäre wahrscheinlich auch eine gute Agentur für alles Mögliche geworden, weil ich ständig Leute zusammen bringe.

 

Außerdem ist mein Schwerpunkt „Train the Trainer“, ich bilde Trainer aus und weiter, entwickle ständig neue Seminarmethoden, die ich eben auch in den Seminaren weiter gebe. Aber nicht nur in Seminaren, sondern auch auf meiner Webseite, im Blog, bei Twitter oder auf Anfrage per Mail verschicke.

 

Denn dazu sind diese Methoden ja da. Dass andere sie einsetzen und nutzen können.

Es bringt ja nichts, wenn ich wie Dagobert Duck auf einem Berg von Methoden sitze und sage: „Alles meins, alles meins.“

 

Wenn ich dann anfange, darüber nachzudenken oder in Diskussionen wie heute verwickelt werden, kommt folgendes dabei heraus.

 

Ich bin sicher, dass es da einen Ausgleich im Universum gibt. Ich gebe nicht nur viel, sondern ich bekomme auch sehr viel. Von anderen Trainer-Kollegen im Real Life ebenso wie über die Social Media. Immer wieder schreibe ich ja auch hier entzückt darüber, wie ich diese Netzwerke wirklich als „sozial“ erlebe, schon sehr viel Hilfe, Unterstützung und Ermutigung dort bekommen habe. Und genau so gerne gebe.

 

Vor allem profitieren wir ja alle voneinander. Bei vielen Spielen und Methoden weiß kein Mensch mehr, von wem sie sind. Sie werden weitergegeben und verändert. Eigenes kommt dazu. Der Name der Methode wird verändert.

 

Keiner von uns fängt bei Null an. All das, was ich „selbst erfinde“ und entwickle basiert ja auch auf meinen zahlreichen Fortbildungen, gelesenen Büchern und eigener Kreativität. Aber es niemals NUR von mir.

 

Und zuletzt:

selbst wenn jemand 1:1 ein Konzept oder auch nur eine Methode von mir übernimmt, wird es in der Praxis dennoch anders sein, als wenn ich es mache. Ich bin das Original :-)! Und jeder prägt seinen persönlichen Stempel.

 

Ich denke, es gibt genug Raum für uns alle. Jeder hat seine Besonderheiten und Spezialitäten, wo er oder sie die Beste ist!

 

Natürlich finde ich es fair, wenn Kollegen das Copyright auf Materialien oder Arbeitsblättern von mir belassen und sagen: „Diese Methode habe ich von meiner Kollegin Zamyat Klein.“ Dann finde ich es in Ordnung. Noch toller ist es natürlich, wenn sie vorher fragen.

 

In meinen Seminaren gebe ich die Erlaubnis, die Materialien zu nutzen- eben mit meinem Copyright.

Die Teilnehmer dürfen auch hemmungslos fotografieren: Flipcharts, Poster, Lernlandschaften. Einiges davon zeige ich ja auch auf meiner Webseite.

 

Ich habe nicht den Eindruck, dass mir diese Haltung bisher je geschadet hat.

 

Die zweimal, wo auch ich einen ziemlich dreisten Klau entdeckt habe, wurde die Geschichte gerade gebogen und hat beispielsweise zu meinem allerersten Buch geführt :-). Doch das ist eine andere Geschichte.

 

Im nächsten Blogbeitrag lesen Sie eine bezaubernde Geschichte „Die Stoffler“, die diese Haltung noch viel besser erklärt als ich hier in diesem Beitrag.

 

Bleiben Sie gespannt!

 

Ansonsten interessieren mich natürlich Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema.

Spätzündung- aber dann knallt's richtig!

November 06, 2011

Neulich wurde mir bewusst, dass ich oft in meinem Leben etwas spät kam oder anfing.

Also nicht in der ersten Truppe der Pioniere war, sondern erst einmal zögerte bzw. oft genug im Brustton der Überzeugung sagte: „Das brauche ich nicht!“ oder „Das würde ich nie tun!“

 

Und wenn ich dann doch nach einigem Zögern und Zieren mich auf den Weg mache, dann passiert es oft genug, dass ich hellauf begeistert bin und loslege wie eine Verrückte. Und andere überrunde, die schon viel länger dabei sind.

 

Mein jüngstes Beispiel: Facebook!

 

Ich tummele mich ja schon seit einigen Jahren in den Social Media rum. Schon ewig lange bin ich bei XING, seit vielen Jahren betreibe ich einen Weblog, seit über 2 Jahren twittere ich mich Leidenschaft.

Aber Facebook? Nein, da wollte ich nie rein.

Ohne Earl Grey beginne ich keinen Tag: Alltags-Rituale

November 01, 2011

Alltags-Rituale

 

Unser Leben besteht ja aus vielen bewussten und unbewussten Ritualen, nützlichen und überflüssigen oder sogar lästigen.

 

Ich liebe Rituale! Und manche ganz besonders.

Manche sind mir erst mit der Zeit bewusst geworden und dann konnte ich mich auch bewusst dafür entscheiden- oder sie in Frieden verabschieden.

 

Welche Rituale pflegen und lieben Sie?

 

Mich würde interessieren, welche Alltags-Rituale Sie so pflegen. Was diese Ihnen bedeuten, wie sie entstanden sind, was sie Ihnen bringen. Vielleicht gibt es auch lustige oder beschauliche Geschichten dazu?

 

Meine Morgenrituale

 

Für mich scheinen Anfänge ganz besonders geeignet für Rituale. Ob zum Jahresanfang, oder eben häufiger: zum Tagesanfang.

Da kann ich die Zeit auch noch am besten selbst bestimmen, ich kann ja entscheiden, ob ich eine Stunde früher aufstehe oder länger schlafe.

 

Ich entscheide mich für früher aufstehen für mein 1. Ritual.

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