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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

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Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)
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24. Juni - 04. August 2013,
Einfache Tipps & schnelle Tricks für schöne Flipcharts
14.08. – 02.10.2013 ,,

Wunderbares Coaching

Oktober 03, 2011

Knapp eine Woche vor meinem Urlaub habe ich ja erst erfahren, warum ich seit 6 Wochen mit Schmerzen durch die Gegend humpele. Angeblich nix gebrochen (laut Röntgenbild), aber deutlich mehr als nur Prellungen, wie die Ärzte mir bisher mitteilten.

 

Nun war ich also in der Röhre, es wurde ein MRT gemacht, nach einigem Hin und Her wurde mir auch der Bericht zugefaxt so dass ich selbst schon mal lesen konnte: Riss im Innenmeniskus, Zysten, eine im Kniegelenk (die eben auch weh tut!). Am Morgen meines Abflugs erfuhr ich dann noch: glatter Bruch im Schienbein.

 

Das alles hat meine Urlaubsfreude natürlich etwas gedämpft. Denn der Arzt meinte: Bein und Knie schonen, nur auf Krücken gehen, um die Belastung zu reduzieren.

Viele meiner Urlaubspläne fielen somit flach.

 

In dieser Stimmung humpelte ich dennoch trotzig für einen Tag auf die Zukunft Personal.

Dort war wie immer auch ein Stand vom DVNLP, wo nach netter Tradition Gutscheine für ein kostenloses Coaching angeboten wurden.

 

An dem Tag gönnte ich mir alles: die Massage-Liegen von BrainLight, Essen und Getränke, wo immer mir jemand etwas anbot, nette Begegnungen und Gespräche- und eben auch ein solches Coaching.

 

So kam ich an die Kollegin Dr. Andrea Friedrich.

(Auf dem Foto stehe ich gerade am Stand von Sandra Dirks- nur damit keine Missverständnisse entstehen).

Zwischen Euphorie und Heulkrampf

Oktober 03, 2011

So langsam bastele ich mir so zusammen, was ich für diesen Behinderten-Urlaub brauche, um irgendwie klar zu kommen und nicht nur zu fluchen.

 

Wie ich schon schrieb, ist es natürlich ein riesiges Lernfeld. Unter anderem muss man lernen, um Hilfe zu bitten. Das fällt mir manchmal schwer, oft finde ich es lästig, schon als kleinstes Kind hatte ich (laut Erzählungen meiner Eltern) den Spruch drauf: „Kann ich auch.“

 

Andererseits kann ich durchaus ziemlich deutlich mitteilen, was ich möchte. Manchmal vielleicht sogar zu deutlich oder nachdrücklich. Wenn mir etwas wichtig ist, kann ich ganz schön nachdrücklich und beharrlich sein.

 

Das alles hängt natürlich vom Kontext ab und von der aktuellen Verfassung.

 

Hier nun also habe ich ja ohne Probleme flexibel statt des Eckzimmers im 1. Stock das Eckzimmer Parterre bekommen. Muss nun keine Treppen steigen, habe aber dennoch zwei Fenster und damit ein helleres Zimmer.

Vor diesem Zimmer stand im Mai aber noch ein Tisch. Den brauche ich auch. Für mein Laptop (das ist auf den Knien viel zu schwer, auch ohne kaputtes Bein), zum Malen und zum Schreiben und zum Essen- also ziemlich oft.

 

Der steht aber nun auf der anderen Seite, bei einem türkischen Paar. „In zwei Tagen fahren sie ab, dann bekomme ich den Tisch“, meint Ahmet am ersten Tag.

Gestern waren nun aber schon drei Tage um. Also frage ich nach. „Die bleiben noch einen Tag länger.“ Ama bekliorum, bekliorum. Aber ich warte, warte... Ob er die denn nicht fragen kann? Sie brauchen ihn vielleicht gar nicht so nötig wie ich, am letzten Tag?  „Ja, ok.“ Ahmet sprengt erst mal weiter seinen Rasen, ich setze mich demonstrativ vor meine Tür in die Sonne, in deutlicher Warteposition.

 

Dann plötzlich kommt er von hinten, mit einem Tisch! „Al-Hamdulillah!“ rufe ich begeistert. Das lockt ihm aber auch kein Lächeln hervor. Schon habe ich ein doofes Gefühl. Ich nerve ihn bestimmt total. Dabei bin ich nur am Anfang so. Wenn ich dann alles so habe, wie ich es brauche, haben sie drei Wochen Ruhe vor mir und ich bin der pflegeleichteste Gast, den sie sich wünschen können.

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