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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Mit Gegenständen in ein Thema einführen

Januar 17, 2011

Zur Methode

 

Mit Gegenständen und Requisiten können Sie die Aufmerksamkeit der Teilnehmer noch mehr gewinnen als durch eine Visualisierung auf Flipchart oder Poster.

Sie können damit Neugierde wecken oder auch einfach ein Lachen erzeugen.

Auf jeden Fall wird die Aufmerksamkeit fokussiert.

 

Material

 

Passende Gegenstände oder Requisiten (Fotos finden Sie am Ende des Beitrags)

 

Vorbereitung

 

Gegenstände oder Requisiten auswählen

 

Verlauf

 

Sie können Gegenstände auf unterschiedliche Weise präsentieren.

 

* Sie präsentieren den Gegenstand als Überraschung, indem sie ihn einfach vorne hin legen, ohne etwas zum Thema zu verraten, das anschließend behandelt wird. Dabei testen Sie die Reaktion der Teilnehmer.

Kommen Fragen? Oder schon Vermutungen zum Thema?

 

Umso ungewöhnlicher und verblüffender und auch entfernter vom Thema der Gegenstand ist, umso wirkungsvoller ist es.

 

* Sie zeigen einen Gegenstand und fordern die Teilnehmer zu Assoziationen auf- auch ohne schon das Thema zu nennen.

Diese Assoziationen notieren Sie auf einem Flipchart.

Vielleicht ist die eine oder andere Assoziation dabei, von der aus Sie eine Brücke zum Thema schlagen können. Und sei es um drei Ecken herum. Das erfordert Ihre Kreativität ebenso wie die der Teilnehmer.

 

* Sie verraten schon das Thema und stellen die Frage: „Was hat dieser Gegenstand mit dem Thema......XY....zu tun?“ Dann sammeln Sie die Antworten und Assoziationen, die Sie auf einem Flipchart festhalten können.

 

* Sie halten einen kurzen Vortrag und setzen im Laufe des Vortrags nach und nach zu bestimmten Stichworten die entsprechenden Requisiten auf. Siehe unter Beispiele.

 

Beispiele

Gegenstände

* Thema Gedächtnis oder Lernen: Plastikgehirn  (>Foto)

* Thema „Wie locke ich Kunden an?“ – einen Knochen (> Foto)

* Bankthema: Schokoladengeld

* Walt Disney Strategie (eine Kreativitätstechnik): In die 3 Ecken Gegenstände legen: für den Träumer einen Mini-Liegestuhl und Tücher, beim Handelnden einen Zollstock und eine Schaufel, beim Kritiker eine Lupe, überdimensionalen Taschenrechner. (> Foto)

* > Fotos finden Sie am Ende des Beitrags

Requisiten

* Kundenhüte: Hut des unsicheren Kunden, des Besserwissers usw.

 

* Lerntypen: visueller- Karnevalsbrille mit dicken Gläsern, auditiver- riesige Ohren und riesigen Mund, kinästhetischer- riesige Schaumstoffhand (> Foto)

 

* Der menschliche Geist – Weißes Gewand mit Turban (> Foto)

 

 

Variante

 

Sie können eine Kiste mit allen möglichen Gegenständen in den Raum stellen und die Teilnehmer selbst Gegenstände zu bestimmten Themen oder Schlüsselworten auswählen lassen.

 

Das dient vor allem auch als Gedächtnisstütze und sorgt für eine kleine Aktivität der Teilnehmer.

 

 

Lerntypen

V – Gegenstände anschauen

A – Assoziationen äußern

K – Spaß an Requisiten und Auffälligem


Diese und andere Methoden finden Sie auf der CD-ROM: Themeneinführung, Jünger TrainTool.

 

Wie kann man solche Methoden auch in einem Online-Seminar einsetzen?

Nächste Woche startet ja das nächste Seminar für Trainer: Einführung in suggestopädische Online-und Präsenz- Seminare.

Da lernen Sie zu jeder Seminarphase kreative Methoden kennen und Varianten, wie man sie auch Online einsetzen kann. In diesem Fall lässt sich natürlich einiges mit Bildern und Fotos machen.
Aber vielleicht gibt es noch ganz andere Möglichkeiten?

Wenn Sie Interesse an diesem spannenden Seminar haben, so können Sie sich noch anmelden.
Es findet in 3 Modulen statt von jeweils einer Woche im Januar, Februar und März.

Fotos

 Kleiner Einkaufswagen  

Gehirn

 Tageseinstieg

 Knochen 

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