Abenteuer-Reise zum Training
November 25, 2010Neben den „Orten des Schreckens“ * gibt es ja ein weiteres Kapitel, worüber Trainer dicke Horrorbücher schreiben könnten, nämlich die Anreise zum Seminar (oder auch die Abreise). Bislang habe ich hier meine größten Abenteuer mit der Deutschen Bahn oder auch auf den Autobahnen erlebt, nun kommt eine neue Erfahrung hinzu.
Sonntagabend kam ich rechtzeitig am Mannheimer Bahnhof an, mit dem Taxi waren es 5 Minuten bis zum Hotel.
Hier wollte ich zuerst den Seminarraum vorbereiten, um dann entspannt in den Feierabend gehen zu können: etwas essen und es mir gut gehen lassen, damit ich am nächsten Morgen mit voller Kraft und Frisch das Seminar starten kann.
Auch ein Taxifahrer ist ein Mensch
Es fing schon gut an: kaum eingestiegen meinte der Fahrer, dass er solche kurzen Fahrten hasst. Super Beispiel für Kundenfreundlichkeit. Er schob dann noch hinterher, das sei nicht gegen mich gerichtet. Fein! Soll ich vielleicht mit dem ganzen Gepäck zu Fuß gehen????
Weiter ging es mit seiner Krankheitsgeschichte: drei Löcher im Bauch. Leistenbruch, Nabelbruch, gerade aus dem Krankenhaus entlassen. Daher müsste ich ihm helfen, den Koffer aus dem Kofferraum rauszuheben. (Am Bahnhof hatte ein anderer Kollege meinen Koffer rein gehoben, so verstand ich auch warum).
Kein Problem, klar packe ich mit an.
Doch ein Problem! Denn der Kofferraum ging nicht auf.
Ingrid Assmann:
Nun gibt es seit einiger Zeit auch noch die Villa, ein kleines knallrot gestrichenes Haus. Dort habe ich ab morgen ein zweitägiges Kreativitätsseminar mit einem Fernsehsender.
Die Tische vorne an die Wand, die gelben Pannesamtdecken drüber. So kann ich nachher all die Taschen unter der Decke verstecken.