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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Seminare der Online Akademie
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)
Twitter für Trainer
24. Juni - 04. August 2013,
Einfache Tipps & schnelle Tricks für schöne Flipcharts
14.08. – 02.10.2013 ,,

Kritische Selbstbesinnung - Trainer im Stress

August 04, 2010

Normalerweise schickt man ja als Trainer/in eher Erfolgsmeldungen in die Welt - und ich berichte hier ja auch gerne von schönen Projekten.

So ist unter anderem letzte Woche endlich mein neues Buch "Zauberwelt der Suggestopädie" erschienen, das mir seit Jahren ein großes Anliegen war. Darüber werde ich noch berichten.
Doch die Freude und der Stolz darüber werden leider durch andere Dinge etwas gedämpft- was ich ändern will.

Für viele Trainer ist im Sommer das berühmte Sommerloch, bei mir ist es grad anders rum. Im Juli hatte ich jede Woche Training, eilte von einem zum anderen, war kaum zu Hause.

Auch wenn die Trainings alle erfreulich gut liefen - diese Häufung geht an die Substanz. Seminartätigkeit ist ungeheuer intensiv, ich bin die ganze Zeit auf 150% und wenn dann zwischen den Seminaren keine Zeit ist, den Motor wieder runter zu fahren, dann spürt man das.

Mehr als nur eine Häufung von Terminen

Und das Trainerleben findet ja nicht im luftleeren Raum statt.

Parallel zu den Seminaren läuft der weitere Aufbau der Online- Akademie, wo sich "natürlich" gerade in solchen Zeiten technische Schwierigkeiten auftun.

In meinem Alter kommt dann auch noch das Thema "Krankheit" und "Sterben" dazu. Die Eltern (inzwischen nur noch mein Vater) werden älter und kränker. Wie sich auch noch darum kümmern? Der äußere Druck wächst (unter anderem von Geschwistern), obwohl ich schon bis an die Grenze belastet bin.

Schlimmer erlebe ich aber den inneren Druck (denn Arbeit hat mich noch nie geschreckt). Das schlechte Gewissen (ich müsste mich mehr kümmern), den Ärger (wie soll ich das denn auch noch schaffen), das verzweifelte Ringen um ein wenig Freizeit und Erholung (das ist nun aber wirklich egoistisch!), die Unsicherheit: Wo sollte/ darf ich mich abgrenzen, wo muss ich Abstriche machen usw.

Da ich denke, dass ich mit diesem Thema nicht alleine stehe, frage ich die Leser dieses Blogs:
Kennen Sie ähnliche Situationen? Wie gehen Sie damit um?
Vielleicht können wir uns ja gegenseitig unter die Arme greifen :-).

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