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Kapitel 4: Orte des Schreckens

Mai 27, 2010

Vom Abrissunternehmer zum Inneneinrichter

(Rezension, Teil Nr. 4, Jürgen Schulze-Seeger: Schwarzer Gürtel für Trainer)

 Eins meiner Lieblingsthemen und für Suggestopäden das kleine Einmaleins: Die Gestaltung und Atmosphäre des Raums, in dem Trainings stattfinden.

Den dringenden Appell, frühzeitig anzureisen, kann ich nur unterstützen. Das heißt für mich am Vorabend oder sogar Nachmittag, wenn Hausmeister und Techniker noch erreichbar sind.

Da ich nie mit Beamer arbeite, habe ich noch nicht die Erfahrung mit dem immer verschwindenden Kabel und durchgeknallten Birnen gemacht. Wenn ich mit dem Auto kommen, habe ich immer meinen CD- Player dabei. Und hier widerspreche ich einmal dem Autor: ich meine nicht, dass es unbedingt ein 100 Watt Anlage sein muss. Für meine Zwecke reicht der CD- Player vollkommen.

 

Abrissunternehmer war ich auch schon oft.

Erstes Online- Modul fertig

Mai 22, 2010

Und schon ist es vorbei- das 1. Modul meines ersten Online- Seminars für Trainer. "Einführung in suggestopädische Online- und Präsenzseminare".

Die Idee, jeden Tag über das Seminar hier zu berichten, konnte ich vergessen. Es war dermaßen viel los und intensiv, dass ich dazu nicht mehr kam.

 

Es gibt eine Menge zu berichten, ich werde so nach und nach verschiedene Themen und Aspekte ansprechen und vielleicht zu entsprechenden Diskussionen hier anregen.

 

Wie auch im wirklichen Leben war die Teilnehmergruppe heterogen. Einige kannten Suggestopädie, andere nicht. Einige hatten schon Erfahrungen mit Online- Seminaren, andere nicht.

 

Und da ging es ja überhaupt schon los: Was heißt das eigentlich „Online- Seminar“?

Je nach bisheriger Erfahrung (oder Nicht- Erfahrung) gab es da sehr unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen.

Gestern ging es los – 1. Suggestopädisches Online- Seminar

Mai 18, 2010

„ Einführung in suggestopädische Online- und Präsenzseminare für Trainer“

 

Gestern startete also endlich das erste Seminar, ich saß schon früh morgens in den Startlöchern. Aber natürlich mussten die Teilnehmer erst einmal das 1. Kapitel und verschiedene Hinweise lesen und bearbeiten, bevor sie sich dann im virtuellen Seminarraum tummelten.

 

Wie sieht so ein Seminarraum aus?

 

Zuerst nur ganz grob als Orientierung. Es handelt sich um ein Forum, in dem es verschiedene „Abteilungen“ oder Seminarräume gibt mit weiteren Unterabteilungen oder Mappen zu verschiedenen Themen.

 

Für jeden Tag gibt es eine Lektion, ein Kapitel mit einem thematischen Schwerpunkt (im Falle des Trainerseminars handelt es sich um jeweils eine Seminarphase, die wir chronologisch alle durchlaufen). Weiterhin stelle ich zu jeder Seminarphase verschiedene Methoden vor, für Präsenz- und Onlineseminare und es gibt Übungen, die die Teilnehmer dann durchführen.

 

Die Bearbeitungen stellen sie dann entweder in ihre jeweilige Arbeitsmappe (jeder TN hat eine eigene) oder in den entsprechenden Bereich (wie Gruppenübungen beispielsweise).

 

Ich wiederum lese dann alle Antworten und Fragen und beantworte sie.

Das Schöne an so einem Online- Seminar ist, dass auch alle Teilnehmer gegenseitig ihre Beiträge lesen und kommentieren können und sich so gegenseitig noch zusätzliche Tipps und Infos geben können.

 

Zur Auflockerung gibt es täglich eine Yoga- oder andere Körperübung, die man am PC durchführen kann, außerdem eine Mappe mit Spiel und Spaß, mit Spielen, Links zu Filmen oder anderem, was als „Energieaufbauübung“ gedacht ist.

3. Kapitel: Gelassen sein, gelassen bleiben

Mai 16, 2010

Wie Sie sich körperlich und mental auf schwierige Seminare vorbereiten

 

Ja,ja! „Je besser Sie vorbereitet sind, desto weniger Störungen treten auf.“ (S.51)

Das war schon ein häufiger Diskussionspunkt mit Kollegen, die die gleichen Argumente brachten, die der Autor auch zitiert. Das würde doch die Spontaneität behindern. Sie würden nicht an einem Plan kleben, sondern „im Moment“ sein und dem Prozess folgen.

Wunderbar. Aber all das kann ich persönlich viel entspannter und besser, wenn ich die gute Vorbereitung im Sack habe, als sichere Basis sozusagen, auf der ich dann improvisieren kann.

 

Von den 5 aufgeführten Bereichen zur Vorbereitung sollten an erster Stelle die Ziele stehen, aus denen sich alles andere ableitet (Inhalt, Methodik, Orga und mental-physiologische Vorbereitung)

Rezensions Teil 2: Schwarzer Gürtel für Trainer

Mai 14, 2010

2. Kapitel: Woran Seminare scheitern

...beginnt mit einer Wahrnehmungsschulung, wie Sie Störungen frühzeitig erkennen, wie Sie diese bewerten und wie Sie Ressourcen zur Bewältigung aktivieren können.

 

Eine erfrischende Liste von Störquellen, die freudiges Wiedererkennen bis hin zu Lachsalven auslöst (bei meinem Lieblingsthema „Seminarorte“).

Zauberhaft die letzte Störquelle Nr.11: Das Unerklärliche!

Das erinnert mich an mein Mind Map Wölkchen mit dem Namen „Verschiedenes“, wo alles reingepackt wird, das man sonst nicht zuordnen kann. In jedem Haushalt gibt es auch eine entsprechende Schublade oder einen Karton.

 

Begründet wird die Hinzunahme dieser unfassbaren Störquelle Nr. 11 ist nicht nur die Tatsache, dass sich nicht alle Störquellen den bisher 10 genannten zuordnen lassen, sondern auch „weil ich hier nicht so tun will, als ließe sich die ganze Welt der Störungen im Seminar so hübsch sortieren wie eine Schlumpfsammlung.“ (S.32)

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