Kreativität durch Entspannung- oder was ich Sonntagmorgen erlebt habe
Februar 09, 2010Vorgestern (Sonntag-) morgen schrieb ich bei Twitter zwei Tweets:
Wie schön,wenn ich immer wieder mal am eigenen Leib erlebe, dass das, was ich in Büchern schreibe, wirklich funktioniert *Fortsetzungs-Tweet
In *Entspannung und im Alpha-Wellen-Zustand ist man wirklich höchst *kreativ! Berge von neuen Ideen nach sonntäglichem entspannten Aufwachen.
(Die * stehen für den Hashtag, der hier immer merkwürdige Links produziert, die ins Nirvana führen. Daher diese Verlegenheitslösung).
Und in der Tat: ich wachte gut gelaunt auf, um einiges später als in der Woche. Offensichtlich hatte sich auch mein Unbewusstes drauf eingestellt: Wochenende, ausschlafen! Das gelingt mir nämlich längst nicht immer.
Genau in der Phase nach dem Aufwachen, wenn Sie noch nicht so ganz bewusst und wach sind, befinden Sie sich noch in dem so genannten Alpha-Wellen-Zustand, der in der Suggestopädie auch für das Lernen genutzt wird. Es gibt dort einige Methoden, wie das Lernkonzert und das Centering, die damit arbeiten.
Dieser Hirnwellen-Zustand ist nicht nur gut, um Gelerntes ins Langzeitgedächtnis zu bringen, sondern auch für Kreativität. Denn wir haben dann einen leichteren Zugang zu all den dort verankerten Assoziationen und Erlebnissen.
Daher passiert es mir oft, dass mir direkt nach dem Aufwachen Dinge durch den Kopf schießen, Lösungen für Probleme oder wie gestern morgen, eine Menge von Ideen, in diesem Fall für mein Buch.
Das muss ich dann allerdings sofort aufschreiben- sonst ist es verloren, ähnlich wie bei Träumen. Wenn ich dann allerdings beginne zu schreiben, konkretisieren sich diese Ideen sehr weit, es kommen noch weitere hinzu und ich erlebe den absoluten Flow. Schreibe, denke, bin kreativ und es macht ungeheuren Spaß.
Anschließend bin ich dann gleich- entgegen meinen "Vorsätzen", am Sonntag nicht "zu arbeiten" an den PC gestürzt, um einiges gleich umzusetzen. Aber auch das erlebe ich dann eben nicht als "arbeiten", sondern es erzeugt ein Prickeln und Funkeln, es ist purer Genuss, diese Kreativität zu nutzen und ihr eine Form zu geben. Warum sollte ich mir das dann krampfhaft verbieten und bis zum nächsten Tag warten, wenn sich alles wieder verflüchtigt hat?