Heute hier- morgen dort: Abenteuer mit der Bahn
Januar 20, 2010Wenn ich eines an meinem Job hasse, dann ist es das Fahren zu den Trainings und Seminaren. Früher hatte ich eine totale Autophobie, die ist zum Glück nun besser. Aber im Winter, abends im Dunkeln und womöglich noch bei Regen, da sind mir weite Autofahrten immer noch zu stressig. Da sehe ich nichts, fahre blind wie ein Fisch, bete laut und wundere mich jedes Mal, wenn ich heile zu Hause ankomme.
Da ich noch länger leben will, fahre ich also bei weiten Strecken mit dem Zug.
Das zehrt aber mindestens so sehr an meinen Nerven, vor allem wenn ich umsteigen muss.
Seminare finden aber offensichtlich grundsätzlich an möglichst abgelegenen Orten statt, so dass ich fast immer umsteigen muss! Und da geht es los.
Von zehn Fahrten klappen vielleicht 4 reibungslos, die Züge kommen pünktlich und ich bekomme alle Anschlüsse. Doch bei dem Rest: zittern und zagen, ob ich noch den nächsten Zug bekomme, mit dem schweren Gepäck im Eilschritt zum nächsten Gleis hetzen, um dann die Rücklichter zu sehen....
Das krasseste Erlebnis ist schon einige Jahre her.