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Kreative und intuitive Messebesuche

September 23, 2009

Vor einige Jahren habe ich gemerkt: ich liebe Messen! Vorher hatte ich immer die Vorstellung, ach nee, das ist irre anstrengend. Bis ich dann auf einer Messe Personal eine ganz andere Erfahrung machte.
Dort war ich ohne jede Vorstellung und Erwartung hingefahren, einfach mit dem "Plan", mich von meiner inneren Stimme führen zu lassen und zu schauen, was sich daraus entwickelt. Und es wurde ein phantastischer Tag.

Seitdem mache ich das immer so.

Nun ist also die Zukunft Personal in Köln, also quasi vor meiner Haustüre. Ich kann entspannt mit der Regionalbahn dorthin fahren.

Gestern hatte ich einige Verabredungen, den Rest des Tages und heute habe ich mich aber wieder einfach treiben lassen.
An beiden Tagen hatte ich ununterbrochen hoch interessante und nette Kontakte, Gespräche, Inspirationen.

Gestern traf ich schon am Bahnhof die erste Trainer-Kollegin, an den Ständen vom BDVT, GABAL, manager Seminare, DVNLP und Haufe Akademie kannte ich durch die Zusammenarbeit ohnehin schon etliche- oder lernte neue Kollegen kennen.

Ich konnte aktuelle Dinge mit meinen Lektoren besprechen, heute beim DVNLP ein kostenloses 30 Minuten- Coaching genießen, dass mir wieder einmal gezeigt hat, wie effektiv es doch sein kann, mal mit Hilfe einer Kollegin Dinge zu betrachten. Und tatsächlich in 30 Minunten zu wunderbaren Ideen und Lösungen zu kommen.

Ich traf einen Kollegen, den ich bislang nur über Twitter kannte und eine Trainerin, von der ich ein Lernkonzert in meinem nächsten Buch über Suggestopädie veröffentlichen möchte. Da sie in Leipzig lebt, hätten wir uns sonst sicher nicht getroffen.

Wie immer gönne ich mir auch eine Sitzung auf den Massagesesseln von brainlight.

Heute lief auf dem Weg zur Halle eine Frau an mir vorbei, strahlte mich an und rief: "Ihre Bücher sind klasse!"

Wenn das kein schöner Tagesanfang ist.

Überhaupt hatte ich das Gefühl: ich kenne jeden fünften... Ob ich alte Kolleginnen traf oder andere, die ich bislang nur vom Namen kannte. Viele sprachen mich an, die wiederum mich kannten oder mal in einem Workshop waren.

Es war das reine Vergnügen, vielleicht vergleichbar, wenn andere auf die Kirmes gehen.
Und es war keineswegs nur Small- Talk.

Ich ließ mich auch durchaus in Gespräche an einzelnen Ständen verwickeln  und erfuhr hier von interessanten Projekten, die vielleicht auch für mich beruflich interessant sind. Auch hier ließ ich den scheinbaren Zufall walten- und kann nur sagen: keine Begegnung war sinn-los.

Messen machen Spaß! Vor allem wenn sie in Köln sind :-).

Daher freue ich mich, dass die didacta nächstes Jahr wieder in Köln ist, da kann ich dann fünf Tage lang völlig entspannt herumstreifen- mit dem obligatorischen Ausflug in die Kindergartenabteilung, um nach verrückten Seminarrequisiten Ausschau zu halten.

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