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Suggestopädische Gepäckberge

September 30, 2009

Kreative und ganzheitliche Trainings machen mir mehr Spaß, als Power Point Vorträge- das ist jedem bekannt. Auch, dass ich Vollblut- Suggestopädin bin.

(Wer nicht weiß, was Suggestopädie ist: zur Zeit schreibe ich an einem Buch über Suggestopädie, Erscheinungsdatum Mai 2010, Verlag managerSeminare).

Sie können aber auch auf meiner Webseite schon Infos darüber finden.

Einen Nachteil haben solche Trainings allerdings gegenüber PPP: Ich transportiere immer ungeheure Berge von Gepäck.

Hier sehen Sie ein aktuelles Foto vom Training letzter Woche, das ich einfach zu putzig finde. Im konkreten Fall war es ein Segen, dass der Seminarraum gleich im Erdgeschoss war und das Hotel über solch einen Luxuswagen verfügte. Oft muss ich es mühselig mit dem Aufzug werweißwieweit schleppen.

Das Packen habe ich inzwischen zwar ganz gut organisiert mit Routine und Packlisten bzw. Mind Maps. Aber diesen Monat ist es dennoch eine Herausforderung, wo ich oft zwischen zwei Trainings nur einen oder zwei Tage zu Hause bin und teilweise das Material von dem einen Training auch für das andere brauche, aber nicht alles.
Da muss ich mich höllisch konzentrieren und es stapeln sich in jedem Zimmer entsprechende Haufe- da ich auch schon für meinen Urlaub packen muss, der dann am Ende winkt.
Ohne Mind Maps wäre ich verloren...

Kreativität in der Bahn

September 29, 2009

(Der Beitrag wurde vor ein paar Tagen geschrieben, ich lass aber das "heute" jetzt so stehen...)

Heute habe ich mal wieder eine wunderbare Erfahrung gemacht- oder eigentlich gleich mehrere:

- wie sich Mut bezahlt macht
- dass Kreativität immer und überall möglich ist
- dass die meisten Menschen doch viel netter sind, als man manchmal denkt

und überhaupt ist heute ein wunderbarer Tag...

Hier nun die erlebte Geschichte:

Kreativität in der Bahn

Dankbarkeit dem Leben gegenüber

September 28, 2009

Manchmal haben wir ja so Momente von Klarheit oder Mini- Erleuchtung.

So ging es mir heute auf dem Weg nach Thüringen, als ich zwischendurch eine Pause machte und auf der Terrasse einer Raststätte in der Sonne saß. Plötzlich machte es mal wieder "Klick" und mir wurde bewusst:
Mein Gott, geht es mir gut! Wie bin ich privilegiert!

Morgens war ich noch im "Stress" gewesen: eine Stunde später losgefahren als geplant (heute ist Sonntag!!), dabei hing und hängt nichts davon ab, wann ich ankomme. Lediglich meine Planung müsste ich ändern.

Wüstenblume - der Film

September 27, 2009

Im Moment gehe ich jedes Wochenende ins Kino. Denn im September habe ich ständig Seminare hintereinander, was doch etwas anstrengend ist - und da ist Kino eine schöne Entspannung und Belohnung.

Außerdem laufen gerade in diesem Monat viele Filme an, die mich zumindest nach Thematik und Vorschau interessierten.

Gestern waren wir nun in "Wüstenblume", der Film nach dem gleichnamigen Buch von Waris Dieri.

Wie einige von Ihnen wissen, liebe ich die Wüste und war 10 mal in der Sahara.

Der Film beginnt mit der Kindheit von Waris in Somalia, zuerst scheinbar idyllische Szenen, die bei mir Erinnerungen wecken: Wind, Tee, Kamele.
Waris flieht mit 13 Jahren nach Mogadischu, als sie mit einem alten Mann verheiratet werden soll, arbeitet dann als Dienstmädchen in London, wo sie nie vor die Tür kommt und läuft danach orientierungslos durch die Stadt.

Diese unglaubliche Stärke, dieser Überlebenswille und Mut sind bewundernswert. Als Mädchen alleine durch die Wüste laufen, als junge Frau durch London irren...Sie bekommt Hilfe von einer jungen Frau, bei der sie erst einmal wohnen kann und die ihr einen Putzjob besorgt. Ihre steile Karriere als Modell scheint der Durchbruch zu sein.
Doch es geht in dem Buch und dem Film um mehr, als um eine märchenhafte Story. Es geht um die Geschichte der Beschneidung von Mädchen, die immer noch unter unmenschlichen, oft tödlichen Bedinungen verlaufen und die Frauen psychisch und physisch zerstört. 6000 täglich, wie am Ende des Filmes zu lesen ist. Eine unglaubliche, unvorstellbare Zahl.

Waris Dieris hat ihren Ruhm genutzt, um die Weltöffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. Der Tag, der ihr Leben veränderte, war nicht ihre Entdeckung durch einen berühmten Fotografen, sondern die Beschneidung, als sie drei Jahre war. Nun hat sie als UN-Botschafterin sich diesem Thema gewidmet.

Der Film ist beides: aufklärend und aufrüttelnd, gleichzeitig aber ein sehr schöner, unterhaltsamer Film, mit wunderschönen Bildern und einer wunderschönen Schauspielerin. Sehen Sie ihn sich selbst an...

Kreative und intuitive Messebesuche

September 23, 2009

Vor einige Jahren habe ich gemerkt: ich liebe Messen! Vorher hatte ich immer die Vorstellung, ach nee, das ist irre anstrengend. Bis ich dann auf einer Messe Personal eine ganz andere Erfahrung machte.
Dort war ich ohne jede Vorstellung und Erwartung hingefahren, einfach mit dem "Plan", mich von meiner inneren Stimme führen zu lassen und zu schauen, was sich daraus entwickelt. Und es wurde ein phantastischer Tag.

Seitdem mache ich das immer so.

Nun ist also die Zukunft Personal in Köln, also quasi vor meiner Haustüre. Ich kann entspannt mit der Regionalbahn dorthin fahren.

Gestern hatte ich einige Verabredungen, den Rest des Tages und heute habe ich mich aber wieder einfach treiben lassen.
An beiden Tagen hatte ich ununterbrochen hoch interessante und nette Kontakte, Gespräche, Inspirationen.

Gestern traf ich schon am Bahnhof die erste Trainer-Kollegin, an den Ständen vom BDVT, GABAL, manager Seminare, DVNLP und Haufe Akademie kannte ich durch die Zusammenarbeit ohnehin schon etliche- oder lernte neue Kollegen kennen.

Ich konnte aktuelle Dinge mit meinen Lektoren besprechen, heute beim DVNLP ein kostenloses 30 Minuten- Coaching genießen, dass mir wieder einmal gezeigt hat, wie effektiv es doch sein kann, mal mit Hilfe einer Kollegin Dinge zu betrachten. Und tatsächlich in 30 Minunten zu wunderbaren Ideen und Lösungen zu kommen.

Ich traf einen Kollegen, den ich bislang nur über Twitter kannte und eine Trainerin, von der ich ein Lernkonzert in meinem nächsten Buch über Suggestopädie veröffentlichen möchte. Da sie in Leipzig lebt, hätten wir uns sonst sicher nicht getroffen.

Wie immer gönne ich mir auch eine Sitzung auf den Massagesesseln von brainlight.

Heute lief auf dem Weg zur Halle eine Frau an mir vorbei, strahlte mich an und rief: "Ihre Bücher sind klasse!"

Wenn das kein schöner Tagesanfang ist.

Überhaupt hatte ich das Gefühl: ich kenne jeden fünften... Ob ich alte Kolleginnen traf oder andere, die ich bislang nur vom Namen kannte. Viele sprachen mich an, die wiederum mich kannten oder mal in einem Workshop waren.

Es war das reine Vergnügen, vielleicht vergleichbar, wenn andere auf die Kirmes gehen.
Und es war keineswegs nur Small- Talk.

Ich ließ mich auch durchaus in Gespräche an einzelnen Ständen verwickeln  und erfuhr hier von interessanten Projekten, die vielleicht auch für mich beruflich interessant sind. Auch hier ließ ich den scheinbaren Zufall walten- und kann nur sagen: keine Begegnung war sinn-los.

Messen machen Spaß! Vor allem wenn sie in Köln sind :-).

Daher freue ich mich, dass die didacta nächstes Jahr wieder in Köln ist, da kann ich dann fünf Tage lang völlig entspannt herumstreifen- mit dem obligatorischen Ausflug in die Kindergartenabteilung, um nach verrückten Seminarrequisiten Ausschau zu halten.

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