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Methoden, Anregungen und Tipps für Trainer, Coaches & Co

Seminare der Online Akademie
Nasenfaktor
29.07.-09.08.2013
Kreativ-Walk in Ahrweiler
23. 06. 2013, 05.07.2013, 11.08.2013, 08.09.2013, 20.10. 2013
Online-Trainer-Ausbildung: Kreativ und mausgeklickt
2. Halbjahr 2013,1. Modul: 22.-26. Juli 2013,2. Modul: 19.-23. August 2013,3. Modul: 21.-25. Oktober 2013,
Wer hat Angst vor'm weißen Blatt? - Schreibworkshop für Trainer und Coaches
17.06.-26.07.2013,21.10.-29.11.2013
Sich selbst Flügel verleihen
01.07.-02.08.2013 (jede Woche 1 Lektion)

Adressverwaltung und mehr

April 30, 2009

Nun ist es soweit, dass ich mal etwas genauer über mein neues Adressverwaltungs- System berichten kann, über eine Software für ein Kundenmanagement- System Cobra Adress PLUS.

Das habe ich mir vor einiger Zeit von Rainer Willmanns einrichten lassen und letzte Woche war ich zu einer weiteren Aktualisierung bei ihm. Da ich in der Zwischenzeit schon eine Weile damit gearbeitet hatte, konnte ich nun noch konkretere Dinge fragen und lernen.

Wie kam es dazu, dass ich mir dieses kostspielige System zugelegt habe?

1    Als erstes habe ich das System bei einer Telefonkonferenz kennen gelernt, die Frau Birkner durchgeführt hat. Herr Willmanns war als Referent dort und hat uns parallel zur Telefonkonferenz auf dem Bildschirm die Funktionen dieser Software vorgeführt. Da habe ich mich schon darin verliebt.

Das war aber absolut wichtig: hätte ich das nicht konkret gesehen, wie das Teil aussieht und was man alles damit machen kann, hätte ein Vortrag darüber niemals ausgereicht. Dazu bin ich zu sehr visuell und vor allem Kinästhet.

Erst durch die ganz konkreten Beispiele habe ich eine Ahnung davon bekommen, was das System alles kann.

2     Nachdem ich dann mit mir gerungen habe, ob ich es mir denn finanziell leisten kann - oder ob ich es mir nicht leisten kann, weiter so eine chaotische Kundenverwaltung zu haben - haben wir einen Termin abgemacht.

Als erstes für einen Projekttag, an dem wir genau durchgesprochen haben, was mein Unternehmen braucht. Es ist also keine starre Software mit diesen und jenen Möglichkeiten, sondern das Programm wird individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten und danach eingerichtet.

3    Im nächsten Schritt wurde dann die Software entsprechend eingerichtet und auf meinem PC bzw. Laptop installiert. Am gleichen Tag bekam ich dann auch eine Einweisung in die Handhabung der verschiedenen Tools.

Wie ich oben schon schrieb: Vieles erschließt sich erst in der realen Benutzung. So habe ich noch geändert und ergänzt, anderes brachte ich nicht. Die meisten Dinge konnte ich aber einfach selbst ergänzen oder austauschen.
Viele Fragen, die erst einmal auftauchten, hat mir die geduldige und kompetente Frau Hilgemeier oder Herr Willmanns telefonisch  oder per E-Mail beantwortet, so dass ich nach und nach immer besser damit umgehen kann.

Es gibt die tägliche Möglichkeit, telefonisch oder per Mail Support zu bekommen (Anwenderhotline täglich 8-18 Uhr, Sa nach Vereinbarung).

Einige Beispiele, was man damit alles machen kann

1. Ist es natürlich eine Adressverwaltung, bei der ich blitzschnell nach Namen oder Firma oder welchem Kriterium auch sonst eine Adresse finden kann.

2. Unter jeder Adresse kann ich eine Kontakthistorie anlegen: alle Telefonate und Treffen, sämtliche E-Mails. Das macht meinen Outlook - Eingang wunderbar leer und übersichtlich. Das war für mich erst mal der größte Gewinn.

3. Ich kann mit einem Klick zu jeder Adresse einen Brief oder eine Rechnung erstellen oder Etiketten ausdrucken. Da ich viele Bücher versende, ist das sehr praktisch.
Dass wir uns richtig verstehen: ich klicke beim entsprechenden Kunden nur auf ein Icon - und zapp öffnet sich die Rechnung mit der ausgefüllten Adresse etc. Natürlich muss ich noch Produkt und Preis eintragen.

4. Als Trainerin habe ich mir noch einrichten lassen:

- eine Seminarverwaltung, wo ich alle Seminare eintrage, wer sich angemeldet hat usw. und kann über "Recherche" beispielsweise die aktuelle Liste ansehen.

 5. Hinzu kommen noch Stichworte, die ich zu jedem Kontakt notieren kann und auch über Recherche sofort alle passenden Namen finden.

Es gibt natürlich noch unendlich viel mehr an Möglichkeiten und Funktionen, aber das gibt Ihnen vielleicht einen ersten kleinen Einblick.

Schön finde ich beispielsweise auch, dass ich jedem Kontakt ein bestimmtes Symbol zuordnen kann, dass ich auf der Übersicht sofort sehen kann. Kleine Bildchen am Anfang, die mir zeigen, ob es sich um einen Firmen- oder Trainer-Kontakt handelt, eine Dienstleistung oder Privat etc.

Also, ich werde mich jedenfalls weiter dort einarbeiten (dazu gibt es schließlich ein Handbuch) und mich von weiteren Hilfen und Tricks überraschen lassen, die meinen Verwaltungsteil erheblich erleichtern.

So arbeite ich mich in Twitter ein

April 28, 2009

Endlich passt es wieder einmal zusammen: Ein freies Wochenende und das Wetter! So kann ich bei zartem Sonnenschein auf dem Balkon frühstücken und anschließend noch einmal einen „Krea- Morgen“ auf dem Balkon genießen.

Eine zeitlang habe ich jeden Sonntagmorgen für einen „Krea- Morgen“ genutzt. Dabei habe ich entweder ein Thema mit einer Kreativitätstechnik ausgearbeitet wie der Walt Disney Strategie und mir dafür eben ein- bis drei Stunden Zeit genommen, die ich mir im normalen Alltag nicht nehme. So eine intensive Arbeit an einem Thema macht mir riesigen Spaß, ungestört von Telefon oder anderem gerate ich dann gerne in einen „Kreativ- Rausch“ oder auch Flow- Zustand.

Diesmal nehme ich einen dicken Ordner mit auf den Balkon in dem ich das E-Book „Twitter“ von Nicole Simon und Nicolaus Bernhardt abgeheftet habe.

Schlagartig bin ich entzückt und der gleiche Mechanismus geht los. Ich notiere sofort tausend Ideen, die mir gleich von Anfang an dazu kommen. Was Twitter ist, wie ich es nutzen kann, was mich daran reizt. Und wie es kreativen Menschen eigen ist (*hüstel*) fallen mir auch noch völlig andere Dinge ein, die ich schlichtweg genial finde (*doppel-hüstel*) und mich begeistern.

Das ist ja ein Element von Kreativität und Innovation: zwei Dinge zusammen bringen und denken, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.

So sehe ich hier plötzlich Elemente, die ich in meinem Buch über Suggestopädie einbauen kann, an dem ich gerade schreibe. Twitter hat suggestopädische Elemente- obwohl es wohl kein Twitterer weiß!

Ich hatte ohnehin vor, ein Kapitel über Online- Training einzubauen. Wie kann man auch online suggestopädisch arbeiten und trainieren? Das erscheint erst einmal als Widerspruch, da ein Element der Suggestopädie Spiele und Bewegung ist.

Aber hier begegne ich Beispielen für das Element „Identitätswechsel“ – grandios. Mehr will ich darüber an dieser Stelle aber noch nicht verraten.

Eine andere Assoziations- Verbindung entsteht zum Thema „Lerntypen“, auch ein Kapitel meines Buches. Dazu können Sie morgen mehr lesen.

 

"Karten spielen" im Seminar?

April 24, 2009

Der heragon- Verlag hat 7 Karten- Sets zu verschiedenen Trainings- und Business- Themen herausgebracht.

Sie haben die Größe eines normalen Kartenspiels und auf jeder Karte finden sich Tipps zum Thema. Auf den 55 Karten, die jedes Set beinhaltet, wird auf der Vorderseite das Thema erläutert und auf der Rückseite gibt es dazu konkrete Anregungen.

Themen:
* Erfolgreich präsentieren
* Erfolg als Führungskraft
* Business- Knigge
* Small- Talk im Beruf
* Körpersprache im Beruf
* Selbstmotivation pur
* Aufträge akquirieren

Bislang habe ich mir nur die beiden letzten Themen genauer angeschaut- und sofort eine Menge Ideen entwickelt, wie ich sie in Seminaren einsetzen könnte oder auch als Einzelperson. Ich finde sie sehr anregend und werde mich noch weiter damit beschäftigen. Und Ihnen hier sicher dann auch noch konkretes mitteilen.

Vielleicht ist es ja auch kein Zufall, dass sie mir gerade jetzt begegnet sind. Wo ich erst nun im hohen Alter zum ersten Mal von einer Freundin diverse Kartenspiele lerne. Bislang habe ich über Karten spielen immer die Nase gerümpft- und entdecke nun auch auf diesem Gebiet so allmählich meinen ja schon lange bekannten Spieltrieb.

SeminarDesigner

April 22, 2009

Für neue Trainer ist der SeminarDesigner sicher ein interessantes Werkzeug, aber auch erfahrende Trainer nutzen es.

Es handelt sich um eine Software, mit der Sie Ihre Seminare akribisch planen können. Sie nimmt die Routinearbeiten ab und spart damit Zeit, die Sie für die kreative inhaltliche Entwicklung nutzen können.

Der SeminarDesigner gibt Hilfen zurZuordnung zu den verschiedenen Seminarphasen (dazu bietet er mehrere Modelle als Orientierung an), zur abwechselnden Berücksichtigung der Lerntypen und viele andere Aspekte mehr.
Sie können mit einem Klick die passenden Arbeitsblätter und Methoden zuordnen und vor allem wird auch die zeitliche Abfolge automatisch errechnet und eingetragen. So dass Sie mit einem Blick sehen, wie die Gesamtchoreographie ist.

Sie finden auch zusätzliche zu Ihren eigenen Methoden, die Sie dort einbinden, einen wachsenden Fundus an Methoden und Spielen von anderen Trainern (so auch 25 Methoden von mir), Zitate und Metaphern, die Sie in Ihr Training einbinden können.

Dabei können Sie sehr einfach Materialien aus verschiedenen Seminaren und Themen miteinander verbinden.
Mit jedem Seminar, dass Sie damit planen, wächst Ihre Datenbank.

Während meiner Testphase war ich auch überrascht von dem Bereich "Seminarrahmen". Hier gibt es Felder für Trainer,Thema, Auftraggeber, Teilnehmer,Kalender, Evaluierung und Abschluss. Zu jedem dieser Seiten gibt es wieder weitere Unterfragen- und ich muss gestehen, dass ich mir noch nie so detallierte Gedanken zu manchen Fragen gemacht hatte. Dabei wurden mir dann auch spezifische Probleme des konkreten Seminars bewusst, dass ich dort beispielhaft geplant habe.
Also auch mir als sehr erfahrene Trainerin kamen da noch neue Erkenntnisse.

Test und Demoversion

Sie können sich erst einmal selbst ein Bild davon machen.
Michael Smetana aus Wien stellt Ihnen bei Interesse die Software per Telefon und Internet vor (Skype ist dabei auch hilfreich). Sie können eine Probeversion für 30 Tage testen- doch würde ich mich vorher einweisen lassen, da die Möglichkeiten doch sehr komplex sind und sich vielleicht nicht so einfach von selbst erschließen.

Für jemanden wie mich, die gerne am PC tüftelt, war das eine höchst interessante Geschichte. Nur leider bin ich für die Seminarplanung völlig auf Mind Maps fixiert, die sich da noch nicht einbauen lassen. 

Auch wenn ich inzwischen gerade bei der Seminarplanung nach 30 Jahren Training eine große Routine entwickelt habe und mit meinen Mind Maps auf dem PC gut klar komme. Die Zuordnung von Arbeitsblättern und Methoden muss ich dennoch viel umständlicher vornehmen als es der SeminarDesigner ermöglichen würde.

Ich kann Ihnen nur empfehlen: wenn für Sie Seminarplanung eine zeitaufwändige und immer wieder neue Arbeit ist, schauen Sie sich das Tool einmal an. Vielleicht ist es genau das, worauf Sie schon lange gewartet haben.

Habe ich doch immer schon gewusst... Das Geheimnis des Jung-Bleibens

April 15, 2009

Im frisch gewonnenen Buch "Glück kommt selten allein" von Eckart von Hirschhausen sprang mir gleich das Zitat ins Auge:

Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir älter werden.
Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

Wunderbar. Das Zitat sollte ich bei der nächsten Auflage meines Spiele-Buchs "Das tanzende Kamel" aufnehmen...

Im Kleinen kann ich das ja auch in meinen Seminaren erleben, in denen auch immer zwischendurch "gespielt" wird. Ein Feedback am Ende des Seminars ist nämlich regelmäßig: "Es war nie langweilig. Ich war nie müde. Es war sehr kurzweilig." Ganz sicher liegt das an den so genannten Energieaufbauübungen (=Spielen) zwischendurch, bei denen sich die Teilnehmer bewegen und lachen.

Somit trage ich also auch zum Verjüngungsprozess meiner Teilnehmer bei - das war mir vorher noch nicht bewusst. Vielleicht sollte ich das in meine Marketing- Argumente mit einbeziehen? :-)

Der Einsatz von Spielen zwischendurch soll aber nicht bedeuten, dass die anderen "normalen" Methoden, mit denen die Inhalte erarbeitet werden, langweilig sein sollten. Diese sind natürlich auch kreativ und suggestopädisch, das bedeutet, dass alle Sinne angesprochen werden und so jeder Lerntyp auf seine Weise lernen kann.

Darüber schreibe ich ja gerade an meinem neuen Buch: "Die Zauberwelt der Suggestopädie - Fata Morgana oder erfolgreiches Trainingsmodell?"

Und da merke ich schon wieder beim Schreiben, was für ein wunderbarer Ansatz das ist , mit dem man selbst die trockensten Themen so aufbereiten kann, dass es sowohl dem Trainer als auch den Teilnehmern Spaß macht - und sie es auch besser begreifen und lernen können.

Das einzige Rätsel, das bleibt: warum machen das nicht alle so?

Aber das wird sich ja vielleicht nach der Veröffentlichung des Buches ändern :-).

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