Habe ich doch immer schon gewusst... Das Geheimnis des Jung-Bleibens
April 15, 2009Im frisch gewonnenen Buch "Glück kommt selten allein" von Eckart von Hirschhausen sprang mir gleich das Zitat ins Auge:
Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir älter werden.
Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.
Wunderbar. Das Zitat sollte ich bei der nächsten Auflage meines Spiele-Buchs "Das tanzende Kamel" aufnehmen...
Im Kleinen kann ich das ja auch in meinen Seminaren erleben, in denen auch immer zwischendurch "gespielt" wird. Ein Feedback am Ende des Seminars ist nämlich regelmäßig: "Es war nie langweilig. Ich war nie müde. Es war sehr kurzweilig." Ganz sicher liegt das an den so genannten Energieaufbauübungen (=Spielen) zwischendurch, bei denen sich die Teilnehmer bewegen und lachen.
Somit trage ich also auch zum Verjüngungsprozess meiner Teilnehmer bei - das war mir vorher noch nicht bewusst. Vielleicht sollte ich das in meine Marketing- Argumente mit einbeziehen? :-)
Der Einsatz von Spielen zwischendurch soll aber nicht bedeuten, dass die anderen "normalen" Methoden, mit denen die Inhalte erarbeitet werden, langweilig sein sollten. Diese sind natürlich auch kreativ und suggestopädisch, das bedeutet, dass alle Sinne angesprochen werden und so jeder Lerntyp auf seine Weise lernen kann.
Darüber schreibe ich ja gerade an meinem neuen Buch: "Die Zauberwelt der Suggestopädie - Fata Morgana oder erfolgreiches Trainingsmodell?"
Und da merke ich schon wieder beim Schreiben, was für ein wunderbarer Ansatz das ist , mit dem man selbst die trockensten Themen so aufbereiten kann, dass es sowohl dem Trainer als auch den Teilnehmern Spaß macht - und sie es auch besser begreifen und lernen können.
Das einzige Rätsel, das bleibt: warum machen das nicht alle so?
Aber das wird sich ja vielleicht nach der Veröffentlichung des Buches ändern :-).