Ich als Kamelführer
Januar 18, 2009Forts. Geschichten aus der Sahara
(Da ich am Wochenende auf einem Seminar war, kommt der Beitrag leider erst jetzt...Sorry!)
Ein paar Mal konnte ich mir den Spaß nicht verkneifen, als "Beduine" die Nummer mit den Touristen-Karawanen mit zu machen.
Ich habe dort ohnehin immer einen Chech (=Turban) getragen, weil das praktisch ist und mir gut gefällt.
Olle Hose und baarfuß, so bekam ich dann auch ein Kamel mit Touristen zugeteilt und latschte mit der Beduinen Gruppe mit, denen das auch einen Heidenspaß machte.
So konnte ich inkongnito den Gesprächen der Touristen lauschen, wenn es Deutsche waren. Das war schon manchmal zum Schreien komisch- und ich "übersetzte" einiges für die Beduinen. Erst gegen Ende outete ich mich und sprach Deutsch mit ihnen.
Sie meinten dann, dass ich dort seit Jahren lebte und wollten nicht glauben, dass ich auch nur 3 Wochen da war, davon 2 Wochen in der Sahara.