Kreativität ist überall- manchmal an "gewöhnlichen" Orten
Januar 08, 2009
Bei Teamsitzungen (als ich in meinem "früheren Leben" noch festangestellt war) machte meine Kollegin eine verblüffende Entdeckung, die mir selbst gar nicht aufgefallen war.
Wenn wir bei einem Thema nicht weiter kamen, machten wir eine Pause, in der mein Kollege rauchte und ich entschwand auf das stille Örtchen. Und kam jedes Mal mit einer neuen Idee zurück.
Blick aus meinem Bürofenster
Inzwischen erlebe ich das auch immer wieder bei Seminaren - und verstehe nun auch wieso.
Es gibt einige Grundprinzipien, die das kreative Denken unterstützen, wie beispielsweise "sich vom Problem entfernen" und es damit loslassen, einen anderen Platz aufsuchen (NLP), sich entspannen usw.
In besagter Situation trifft all das zu: man geht an einen anderen Ort, stiert absichtlos vor sich hin, die Gedanken entschwinden ins Nirwana- und man lässt los. Wunderbare Voraussetzungen, dass sich neue Ideen den Durchbruch verschaffen.
Nun habe ich noch einen neuen Kreativ- Ort entdeckt: die Küche.
Ich koche jeden Mittag - und da gibt es immer kleine Pausen, wo ich warten muss, während etwas auf dem Herd prötschelt oder meine geliebten Back-Kartoffeln im Mini-Backofen vor sich hin backen. (Das Rezept von meiner Lieblingsköchin Barbara Böttner schicke ich auf Wunsch zu oder stelle es als Kommentar ein - simpel und köstlich!)
Ja- und auch hier ist die Situation: ich denke nicht bewusst an ein Seminar oder Methoden oder anderes, sondern brassele absichtslos vor mich hin. Und "zack" steigt aus den Tiefen eine Idee auf.