Gewohnheiten verändern
Januar 07, 2009
In meiner Jahresinventur nehme ich nicht nur auf, was an Ereignissen und Erfolgen stattfand, welche Konktakte und Begegnungen usw. Ein wichtiger Punkt ist auch "Gewohnheiten".
Welche neuen Gewohnheiten habe ich installiert?
Diesen Punkt finde ich immer sehr ermutigend. Zu sehen, wie ich doch immer wieder langgehegte Gewohnheiten verändern kann, wenn sie überfällig sind und ebenso neue entwickeln kann.
Das ist für mich Lernen auf einer höheren Ebene als reine Wissensaneignung oder das Trainieren von Fähigkeiten (wie beispielsweise meine Webseite selbst zu pflegen).
Eine neue Gewohnheit des letzten Jahres ist das leidenschaftliche Entrümpeln. Inzwischen ist das für mich höchst lustvoll und setzt sichtbar neue Energien frei, wenn ich mich von unnötigem Ballast trenne. Vorher war ich eine extreme Sammlerin.
Und nun merke ich, wie sich durch den gebrochenen Fuß eine weitere neue Gewohnheit anbahnt (so haben auch gebrochene Füße ihr Gutes!:-)):
nach der Mittagspause mache ich einen Spaziergang durch die Natur.
Früher habe ich mir das meist nur am Wochenende gegönnt oder das Walken am sehr frühen Morgen - was dann entsprechend nur in der hellen Jahreszeit geht.
Aber nun war ich so froh, als ich endlich wieder einige Schritte vor die Tür machen konnte, dass ich täglich mit den Krücken den Hügel hinauf bis zu Bank gehe. Ohne mir es zu verbieten, weil es ja "mitten in der heiligen Arbeitszeit" liegt.
Das sehe ich persönlich als einen Fortschritt in Richtung Work-Life-Balance an - und außerdem kommen mir dabei auch oft sehr gute Ideen. Denn Kreativität lauert überall, hinter jedem Strauch :-).