Blogbild
Foto Zamyat

Pareto-Prinzip beim Transfer

Januar 24, 2012

Zur Methode

 

Nicht nur bei Zeitmanagement kann das Pareto-Prinzip helfen, sich über die Wirkung von Maßnahmen bewusst zu werden.

Hier geht es darum, welche Vorhaben und Ziele, die sich aus dem Seminar ergeben, haben die größte Wirkung.

 

Denn es ist besser, nur ein Vorhaben, eine Methode mit großer Wirkung umzusetzen als viele kleine nicht so effektive Maßnahmen.

Das leuchtet jedem ein, aber oft ist man sich dessen nicht bewusst.

 

 

Vorbereitung

 

Es ist sicher hilfreich, das Pareto-Prinzio vorher an einem Beispiel zu verdeutlichen. Einfach die Darstellung „Mit 20% Einsatz wird 80% der Wirkung erzielt“ reicht nicht immer.

 

Ich selber habe das Prinzip jedenfalls länger nicht wirklich kapiert (obwohl ich es in Zeitmanagement-Seminaren immer vorgestellt habe), bis mir im Zusammenhang mit dem Thema Kundengewinnung endlich ein Licht aufging.

Mir wurde schlagartig klar:

Bei offenen Seminaren für Trainer brauche ich 80% Einsatz um 20% Ergebnis zu haben (da ich da jeden einzelnen Teilnehmer akquirieren muss), bei einem internen Firmenseminar hingegen nur 20% Einsatz (nämlich nur eine Akquise) und 80% Ergebnis (15 Teilnehmer und ein höheres Honorar). Danach war meine Entscheidung klar :-).

Transfer-Übungen am Ende eines Seminars

Januar 19, 2012

Das ist wohl die Variante, die die meisten Trainer (hoffentlich) schon einsetzen. Der letzte Tag ist angebrochen und am Ende des Seminars gibt es dann noch eine Übung zum Transfer.

 

Diese wird auch oft damit verbunden, dass sich die Teilnehmer noch einmal bewusst machen, was sie alles im Seminar gelernt, erkannt und erarbeitet haben.

 

Und sich dann beispielsweise ein oder zwei Vorhaben auswählen, mit deren Umsetzung sie beginnen möchten.

 

Dazu gibt es auch einige grundsätzliche Regeln und Tipps, damit es nicht bei guten Vorsätzen bleibt.

 

  1. Nur ein (bis drei) Vorhaben auswählen.

 

Wer sich zu viel vornimmt, programmiert das Scheitern schon vor.

 

Denn auch wenn Teilnehmer am Ende begeistert, hoch motiviert und voller Elan nach Hause fahren, reicht das nicht immer aus. Der Alltag hat sie schnell wieder.

Daher ist es Erfolgsversprechender mit einer konkreten überschaubaren Sache anzufangen.

Wenn das dann umgesetzt wurde, kann man sich das nächste Vorhaben vornehmen, schon beflügelt durch den ersten Erfolg.

 

Wer sich hingegen zu viel vorgenommen hat, gibt schneller auf, weil er denkt, dass er das angesichts der Alltagsrealität doch nicht schafft.

Was ist das Wichtigste in einem Seminar?

Januar 19, 2012

Der Transfer!

 

Für Sie als Trainer ist es zwar toll, wenn die Teilnehmer am Ende ein positives oder gar begeistertes Feedback geben. Doch „erfolgreich“ ist ein Seminar erst dann, wenn die Teilnehmer mit dem Gelernten etwas anfangen können. Und es vor allem auch umsetzen!

 

Was können Sie als Trainer tun, um einen Transfer zu unterstützen oder sogar zu gewährleisten?

 

Einige Möglichkeiten möchte ich Ihnen in diesem und den nächsten Blogbeiträgen mit konkreten Beispielen vorstellen.

 

Hier erst einmal eine Übersicht über die nächsten Beiträge.

 

  1. Sie können am Ende eines Seminars entsprechende Transferübungen mit den Teilnehmern durchführen.

 

  1. Sie können während des ganzen Seminars schon kleine Transfer- Einheiten integrieren.

 

  1. Sie können die Teilnehmer nach dem Seminar bei der Umsetzung weiter begleiten.
    1. In einem Einzelcoaching.
    2. In einem Online- Forum

 

  1. Sie können Ihr Thema als Online-Seminar anbieten und dort täglich den realen Transfer begleiten.

 

Für viele sind Online- Seminare noch unbekannt, es herrschen auch unklare Vorstellungen darüber, wie sich die verschiedenen Formen unterscheiden. Diese sind aber wesentlich, wenn es um die Frage des Transfers geht.

 

Daher werde ich auch hierauf kurz eingehen- und erklären, warum ich bei manchen Themen Online-Seminare nicht nur als gleichwertigen Ersatz, sondern sogar als effektiver und passender empfinde als ein Präsenzseminar. Weil ich hier nämlich schon täglich den Transfer in den Arbeitsalltag umsetzen kann.

 

Am Montag startet beispielsweise zum 4. Mal die Online-Trainer-Ausbildung, bei der die Teilnehmer parallel zum Seminar ihr eigenes Online-Seminarkonzept entwickeln können.

Sie können im Laufe der drei Monate auch konkrete Methoden in Präsenz- oder Online-Seminaren ausprobieren und die Ergebnisse dann mit mir und den anderen Teilnehmern austauschen und sich weitere Unterstützung holen.

 

Ausführlicher gehe ich im 4. Beitrag zu diesem Thema darauf ein.

 

Lesen Sie morgen:

 

Wie können Sie am Ende eines Seminars den Transfer unterstützen und vorbereiten?

Tschüss zusammen! - Ab in die Winterpause

Dezember 16, 2011

Da ich ja eher der Sommer- und Sonnen-Typ bin und zum Jahreswechsel die Seminarsaison immer schön ruhig ist, habe ich letztes Jahr dieses neue "Ritual" eingeführt.

Möglichst lange aus dem Winter flüchten und mich in ruhige und sonnige Gefilde begeben. Wo ich zwar nicht ganz von weihnachtlichen Bildern verschont werde, die aber eher komische bis groteske Formen annehmen (siehe Foto).

Hier erhole ich mich vom "Jahresendzeitstress" :-) und kann in relativer Abgeschiedenheit mein noch älteres Ritual des Jahresrückblicks und der Jahresplanung zelebrieren.

Mit Sonne in Gesicht und Herzen und Wind um die Nase, raus aus der Heizungsluft.

Ich wünsche allen Lesern eine wunderschöne friedvolle und gesegnete Zeit- ich denke Sie finden hier Stoff genug zu lesen aus den letzten 5 Jahren- und ich freue mich auf unser Wieder-Sehen Ende Januar.

Diese Sicht aus meinem Zimmer ist ja auch nicht übel :-)

 Zamyat sitzt im Cafe Aladin

Mit der Kuchen-Back-Methode Probleme lösen

Dezember 13, 2011

In der Vorweihnachtszeit werden ja allerortens wie wild Plätzchen gebacken (außer in meiner Wohnung :-).

Daher möchte ich Ihnen passend diese tolle Methode meines Kollegen Burkhard Heidenberger vorstellen:

Burkhard Heidenberger:

Wer kennt das nicht: Auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem oder auch nach einer Idee scheint man auf der Stelle zu treten. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Die Folge ist ein Gedankenknäuel, das für noch mehr Verwirrung sorgt. Die Lösung scheint sich in den Tiefen des Unterbewusstseins zu verstecken.

In so einer Lage kann man versuchen, dem störrischen Unterbewusstsein mit der Kuchenback-Methode die Lösung zu entlocken.


Ich habe diese Methode so bezeichnet, weil sich der Ablauf dem beim Kuchenbacken ähnelt. Ich vergleiche also den Vorgang der Lösungsfindung mit dem Backen eines Kuchens aus Hefeteig:

 

Schritt 1:
 

Kuchen backen:

Alle Zutaten werden zusammengetragen.
 

Lösung/Idee finden:

Sammeln Sie in einem Notizblock alle Informationen zum Problem. Notieren Sie also alle Gedanken, alle Informationen, Inputs von anderen Personen. Einfach alles, was Ihnen in diesem Zusammenhang einfällt, wird zu Papier gebracht und entlastet somit den Kopf. 

 

Schritt 2:
 

Kuchen backen:

Die Zutaten werden in einer Schüssel zu einem Teig vermengt.


Lösung/Idee finden:

Verknüpfen Sie zusammengehörige Informationen durch Linien/Pfeile, ohne groß auf Struktur und Ordnung zu achten. Markieren Sie Wichtiges, streichen und ergänzen Sie bei Bedarf. Das Ergebnis ist der "Gedanken-Teig".

 

Schritt 3:
 

Kuchen backen:

Der Teig muss rasten.
 

Lösung/Idee finden:

Den Block mit den zu Papier gebrachten Gedanken zur Seite legen. Beschäftigen Sie sich mit etwas anderem. Etwas, das Sie auf neue Gedanken bringt, beispielsweise Sport, ein Spiel oder was auch immer. Der "Problemdenkprozess" hat Pause.

 

Schritt 4:
 

Kuchen backen:

Die Hefe "arbeitet" im Teig und lässt ihn schließlich aufgehen. Man kann ihn weiterverarbeiten und einen leckeren Kuchen daraus backen.


Lösung/Idee finden:

 

Das Unterbewusstsein arbeitet mit den zu Papier gebrachten Gedanken. Es liefert plötzlich und oft unerwartet Lösungsvorschläge, mit denen man weiter arbeiten kann.


Fazit:
 

Mir hat diese Kuchenback-Methode schon häufig gute Ideen und Lösungsvorschläge geliefert. Im Grunde geht es darum, dass man seine Gedanken erst zu Papier bringt. Dieser Schreibprozess ist wichtig, um wieder Ordnung in die Gedanken zu bringen. Denn oft sind genau diese im Kopf umherschwirrenden belastenden Gedanken das größte Hindernis beim Finden einer Lösung.

Weiters führt dieses Niederschreiben zu einer stärkeren Einbeziehung des Unterbewusstseins. Wenn man sich dann anderem zuwendet, kann das Unterbewusstsein in Ruhe arbeiten.
 

Sicher ist auch Ihnen schon mal mitten in der Nacht, unter der Dusche oder beim Sport oder.… - auf alle Fälle dann, wenn Sie mit den Gedanken irgendwo anders waren – DIE Idee gekommen oder DIE Lösung für ein Problem eingefallen.

 

 

Treffer 1 bis 5 von 560
<< Erste < Vorherige 1-5 6-10 11-15 16-20 21-25 26-30 31-35 Nächste > Letzte >>

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Archiv

Als RSS-Feed abonnieren:

Als RSS Feed abonnieren