Manuskript überarbeiten
Februar 08, 2010Nun bin ich mit dem Suggestopädie-Buch in der Phase der Überarbeitung. Das allermeiste ist geschrieben- und nun kommt der nächste Schritt.
Das Schreiben der Erstfassung erlebe ich meist als die lustvollere Phase. Es sprudelt und "schreibt sich"...Diesmal allerdings nicht so ganz stringent vom 1.- bis zum 9. Kapitel von vorne nach hinten, sondern eher sprunghafter. Mal hier, mal da. Das fördert nicht gerade den Überblick- und macht nun die Überarbeitung etwas schwerer.
Überhaupt ist diese Phase nicht mehr ganz so freudevoll, sondern ich finde sie immer eher etwas lästig und mühselig. Alles noch einmal zu lesen, zu überarbeiten, zu korrigieren- und diesmal auch vor allem zu streichen. Sehr viel zu streichen.
Das fällt mir ungeheuer schwer. Sind es doch alles Gedanken, die ich schreibenswert fand. Was davon ist für meine Lesern nicht soo wichtig, was kann ich weglassen? Ein schweres Ringen, ähnlich dem Entrümpeln in der Wohnung.
Ein Trost: viele der konkreten Übungen, die keinen Platz im Buch finden, können die Leser per Link auf der Webseite des Verlages abrufen und dort runterladen.
Das macht das "Streichen" etwas leichter, da es bei Bedarf trotzdem zur Verfügung steht. Nur eben über einen kleinen Umweg.
Auch die Fotos der Flipcharts, Lernposter und Seminarsituationen können die Leser des Buches per Link auf der Webseite anschauen, in Farbe und größer als im Buch.
Das ist auch ein besonderer Service des Verlages, der mich sehr freut. Gerade bei meinem Thema "Suggestopädie" spielt Visualisierung eine große Rolle. Und ich habe so viele schöne Beispiele dazu.
Heute ist Kapitel 5 zur Überarbeitung dran. Ein klassischer suggestopädischer Kreislauf zum Thema "Lerntypen", als Beispiel, wie man einen solchen Kreislauf zu einem Thema aufbaut, die Methoden einfügt, die Sozialformen wechselt, eine gekonnte Rhythmisierung aufbaut.